Jaromir Konecny Fifi poppt den Elch

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Inhaltsangabe zu „Fifi poppt den Elch“ von Jaromir Konecny

"Das Erzählen von Geschichten habe ich von meiner Mutter geerbt. Wegen des Redens musste ihr mein Vater an unserem Haus eine Terrasse bauen. Wenn Mutter beim Kochen durchs Fenster eine Nachbarin vorbeigehen sah, jagte sie auf die Terrasse und laberte die arme Frau voll. Im Winter wateten die Nachbarinnen durch die Schneewehen am Wald hinter unserer Strasse in die Stadt, um nicht an unserem Haus vorbeigehen zu müssen." Umschlagbild: Ernst Kahl Neueste Geschichten aus den Abgründen des Alltags vom Poetry-Slam-Meister und Doktorspiele-Skandalautor Jaromir Konecny: Menschlich, komisch, poetisch! "Konecny. verfügt über die frappante Fähigkeit, den Kalauer als Literatur zu adeln." Kölner Stadt-Anzeiger. "Das Groteske ist sein (Konecnys) Metier, er begibt sich indes mit feiner Melancholie dorthin - und eben mit gut gewählten Worten." General Anzeiger "Die politisch-historische Dimension ist es, die Konecny als Diamant aus dem Haufen von Kieselsteinen hervorscheinen läßt." Markus Walter, Süddeutsche Zeitung

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  • Gefällt nicht unbedingt nur Männern ;-)

    Fifi poppt den Elch
    Geri

    Geri

    Hier haben wir ein Buch, was für viel Wirbel gesorgt hat, heiß diskutiert wurde und Jaromir Konecny einen doch recht fragwürdigen Ruf als "Sexautor" beschert hat. Zweifellos geht es um Sex und das auch in der Mehrheit der zahlreichen Kurzgeschichten. Aber darf denn bei dem Thema nicht mal Klartext gesprochen werden? Wer entscheidet, welcher Begriff nun anständig, welcher anmaßend ist?  Definitiv traut sich Konecny was, in dem er in gewohnt direkter Art und Weise schreibt, obwohl er weiß, dass er genau damit bei Verlagen und sicherlich auch einem großen Teil der Leserschaft aneckt. Aber genau das gefällt mir! Das Buch startet direkt mit einem Knaller, denn die erste Geschichte "Die süße Tüte des Vergessens" hat mich sofort laut loslachen lassen und nicht nur mir, sondern auch denjenigen, denen ich sie danach förmlich aufgedrängt habe, einfach nur Spaß bereitet!  Etwas schade ist es, dass diese grandiose Startstimmung nicht gehalten werden kann, wobei ein stetig steigender Humorlevel wohl auch etwas zu viel verlangt wäre, bei solch verschiedenartigen Kapiteln. Mir fehlt dennoch bei manchen Schilderungen der Witz, der in anderen wunderbar durchkommt, was auch der ausschlagende Punkt ist, warum ich nicht die volle Anzahl Sterne gebe.  Die kurzen Geschichten und auch der unterhaltsame, weil locker und direkte Schreibstil sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen, wobei ich trotz des geringen Umfangs vom schnellen Durchlesen abrate, damit sich "Gewohnheit" gar nicht erst einschleichen kann und die Wirkung der einzelnen Erzählung erhalten bleibt. Fazit: Spaßige Kurzgeschichtensammlung eines Autors, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und damit wunderbar zu unterhalten weiß - für Erwachsene uneingeschränkt zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Fifi poppt den Elch" von Jaromir Konecny

    Fifi poppt den Elch
    Alina89

    Alina89

    05. April 2010 um 16:40

    Ich habe noch nie etwas über ein Buch bei Lovleybooks geschrieben. Aber dieses Buch hat es geschafft, daß ich nicht anders kann... Das genial komische Cover von Ernst Kahl macht neugierig. Dann der Klappentext: "Das Erzählen von Geschichten habe ich von meiner Mutter geerbt. Wegen des Redens musste ihr mein Vater an unserem Haus eine Terrasse bauen. Wenn Mutter beim Kochen durchs Fenster eine Nachbarin vorbeigehen sah, jagte sie auf die Terrasse und laberte die arme Frau voll. Im Winter wateten die Nachbarinnen durch die Schneewehen am Wald hinter unserer Strasse in die Stadt, um nicht an unserem Haus vorbeigehen zu müssen." Dieser kleine Ausschnitt ist sehr gut vom Verlag gewählt. Besser als irgend welche Lobreden oder Rezensionen. Denn dieses Zitat gibt einen Vorgeschmack auf den Stil in dem die kurzweiligen Geschichten erzählt sind. Die Namen der Stories lassen zudem noch auf strapazierte Lachmuskeln schließen: z.B.: "Safersex beim Kamasutra", "Der gefährlichste Cunnilingus meines Lebens" oder etwas tiefgründiger "Das Haar in der Suppe der Liebe". Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Themen eines "Münchner Tschechen" in einem charmanten, intelligenten Stil verfasst, sorgen für beste Unterhaltung. Wenn man nicht fast ununterbrochen lachen müsste, so hätte man das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Super. Mir war es fast schon ein Rätsel, wie man einfach so pointiert schreiben kann. Aber die Verlagsangaben zum Autor verraten es. Die Erzählungen wurden scheinbar alle in den letzten Jahren vom Autor immer wieder auf diversen Lesebühnen performt und somit auf den Geschmack des Publikums zugeschnitten. Ich werde auf jeden Fall zusehen, daß ich Konecny mal live erleben kann. Ich habe im Internet gelesen, daß man seine Texte erst richtig genießen kann, wenn man mal seinen Akzent gehört hat. Allerdings ist für mich eine Steigerung des Lesevergnügens, das ich hatte, schwer vorstellbar.

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