Jaromir Konecny Tote Tulpen

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Inhaltsangabe zu „Tote Tulpen“ von Jaromir Konecny

Als der 16-jährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten, und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer schönen jungen Frau. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Haupt- verdächtige. Nur Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, glaubt an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Ein unterhaltsamer Krimi in Jugendsprache.

— hundeliebhaber
hundeliebhaber

Ein kurzatmiger, super spannender Krimi, von dem man gerne noch mehr lesen würde.

— andymichihelli
andymichihelli

An sich interessante Charaktere, leicht und schnell zu lesen. Aber leider nicht mein Schreibstil: zu umgangssprachlich und gekünselt.

— M-ary
M-ary

Flache Handlung und eigenwilliger Schreibstil.

— Maoammaus
Maoammaus

Toller Auftakt der Jugendkrimireihe um Leon und Laura. Krass und cremig geschrieben!

— mysticcat
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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Tolle Lekture für zwischendurch

    Tote Tulpen
    Marie1971

    Marie1971

    Leon hat schon manches im Leben durchgemacht. Mit gerade 16 und im Heim aufgewachsen wird er nun aus der Haft entlassen, und stolpert , hoppla, direkt über eine Frauenleiche. Wäre da nicht Laura, eine noch jugendliche Miss Marple, sähe es schon wieder schlecht für Leon aus. Jaromir Konecny hat für dieses, wie auch für seine anderen Bücher, einen tollen Titel herbeigezaubert. Und so wie der Titel verspricht auch das Buch eine leichte witzige Lekture zu sein. Was mir aber sehr gut gefällt ist, dass das Buch trotzdem tiefgründige Momente hat. Es passt irgendwie : leichte Kost mit Witz, Charme und Ideen. Gepaart mit der ein oder anderen Lebensweisheit. Vom Schreibstil her sicher nicht jedermans Sache aber das ist ja das wunderbare an Büchern. Die Vielfältigkeit an Themen und Autoren deckt jedweilige Bedürfnissse irgendwie ab. Und man kann sich zu jeder Lebenslage, Stimmung und Altersabschnitt eben gerade das heraussuchen auf das man Lust hat. Konecny's Bücher sind eine willkommene Abwechslung.

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    • 3
  • Cremiger Krimi

    Tote Tulpen
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    25. June 2016 um 18:38

    Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Jugendknast entlassen und soll in einem Blumenladen arbeiten. Dort stolpert er gleich bei seiner Ankunft über eine Leiche und beschließt zusammen mit Laura, der Tochter des Blumenladenbesitzers, den Mord auf eigene Faust aufzuklären. Dabei kommen die beiden Hauptkommissar Hauptmeister nicht nur ein Mal in die Quere.Der Krimi nimmt sich als solchen selbst nicht ganz ernst, aber das Buch ist auch als Roman gekennzeichnet, sodass die Krimi-Elemente nicht an erster Stelle stehen. An erster Stelle steht hingegen die  Unterhaltung des Lesers, die durch lockere jugendsprachliche Witze hervorgerufen werden soll. Mir hat das Buch insofern gefallen, als ich es recht schnell und locker zur Unterhaltung für zwischendurch gelesen habe. Leons Pointen waren oft vorhersehbar und daher nicht überraschend witzig. Obwohl die Sprache das Alter der beiden widerspiegeln sollte, finde ich es an vielen Stellen einfach zu viel, zu gekünstelt, zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Auch das Alter der beiden wirkt manchmal unglaubwürdig, weil sie sich nicht dementsprechend verhalten.Trotz allem würde ich sagen, dass es sich hier um einen unterhaltenden Jugendroman handelt, der mit flotten Sprüchen daherkommt und sich selbst nicht ganz ernst nimmt. Als bestes Beispiel steht dafür wohl Herr Hauptkommissar Hauptmeister.

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  • Der Tulpenmörder

    Tote Tulpen
    andymichihelli

    andymichihelli

    06. June 2016 um 14:58

    "Ein kurzatmiger, super spannender Krimi, von dem man gerne noch mehr lesen würde." Das perfekte Buch für zwischendurch! Leon, der 16-jährige auf Bewährung entlassene Junge soll in einem Blumenladen arbeiten. Als er jedoch gleich schon beim Eintreten über eine Leiche stolpert, denkt er sich: "Das fängt ja gut an". Dann kommt ein Mädchen ins Gartenhäuschen und sieht ihn vor der Leiche stehen, mit der Mordwaffe in der Hand. Besser könnte es echt nicht laufen, oder? Aber zum Glück glaubt sie ihm, als er sagt, dass er nicht der Mörder sei. Zusammen suchen sie dann nach dem Mörder, jedoch steht Leon der Hauptkommissar Hauptmeister im Weg und versucht ihn bei jeder Gelegenheit zurück in den Jugendknast zu bringen. Jedoch zeigt sich am Ende, dass Leon unschuldig ist und wer der wahre Täter ist. Amüsante Geschichte, wobei ich oftmals lachen musste, als die Kids wieder mal jemand anderen beschuldigten und Indizien dafür suchten. Schon lustig, wie man versucht, den Mörder zu finden und selbst erst aus dem Gefängnis frei gekommen ist. Immer wieder droht der Hauptkommissar Hauptmeister, ihn wieder dorthin zu bringen, wo er gerade raus kam. Jedoch sollte dieser urkomische Hauptkommissar mal besser dem Mörder auf die Schliche kommen als einen unschuldigen, minderjährigen Jungen Angst einzujagen. Oder nicht? Jedenfalls hat mir das Jugendbuch sehr gut gefallen. Wenn jemand etwas zum lachen braucht, macht er mit "Tote Tulpen" sicher nichts falsch! So, jetzt ist endlich die erste Rezension im Jahr 2016 geschrieben, nach einer langen, langen, zu langen Rezipause von mir. Hoffe, dass sie euch weiterhilft und freu mich auf Rückmeldungen und Kommentare. Danke fürs Lesen! Lg andymichihelli

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    • 5
  • Buchverlosung zu "Tote Tulpen" von Jaromir Konecny

    Tote Tulpen
    jaromir

    jaromir

    Liebe Leute,zum Welttag des Buches möchte der dtv und ich hier zehnmal meine Krimis "Tote Tulpen" und "Falsche Veilchen" verlosen. Jeder der zehn Gewinner bekommt also ein Ex. von "Tote Tulpen" und ein Ex. von "Falsche Veilchen", das heißt zwei Bücher.Zu beiden Büchern gab es hier wunderbare Leserunden. In den Krimis meiner Blumen-Krimireihe ermitteln die 16jährigen Leon & Laura in Mordfällen und anderen Verbrechen. Selbstverständlich verlieben sie sich im Laufe der Ermittlungen ineinander, doch auch ihre Liebe muss diverse Prüfungen bestehen.Leon verbrachte seine letzten drei Jahre in einem Kinderheim und in der Jugendstrafanstalt. Trotzdem versucht er, sich die Welt schön zu lachen. Damit er das Leben meistern kann, liest er sehr viel.Auch ich habe mich durchs Leben durch einige Leitsprüche leiten lassen, zum Beispiel durch die taoistischen:Von dem Schauen kommt das Staunen und von dem Staunen kommt die Freude.Oder:Wer seine Glorie kennt und dennoch in Schande weilt, der ist das Vorbild der Welt.Und damit komme ich auch schon zu der Bewerbungsfrage dieser Verlosung: Habt Ihr auch einen Leitspruch? Welchen? Oder anders gefragt: Kennt Ihr Sätze/Sprüche/Zitate, die Euch im Leben beeindruckt oder stark zum Nachdenken gebracht haben? Es wäre grandios, wenn jede Bewerberin/jeder Bewerber um die zwei ersten Bücher meiner Blumen-Krimireihe um das Detektivduo Leon & Laura hier eine solche "Lebensweisheit" bringen könnte.Ich bin jetzt fast durchgehend auf Lesetour und gleichzeitig in einer Manuskriptabgabe, deswegen werde ich hier wohl nicht so exzessiv diskutieren können wie in meinen Leserunden. Trotzdem lese ich jeden Kommentar von Euch. Manche der Kommentare werde ich sicher auch beantworten - vor allem, wenn sie mich zu einer Antwort verführen. :-)Sollte jemand von Euch von mir etwas mehr lesen wollen, dann würde ich mich über Euren Besuch bei mir bei Facebook freuen. Dort muss ich alle Kommentare beantworten :-) und versuche auch nahezu jeden Tag etwas Neues zu posten:https://www.facebook.com/jaromir.konecny2https://www.facebook.com/Jaromir.Konecny.Autorenseite/Ich hoffe, wir können uns hier alle duzen.Danke fürs Mitmachen und liebe GrüßeJaromir

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    • 220
  • Leserunde zu "Tote Tulpen" von Jaromir Konecny

    Tote Tulpen
    jaromir

    jaromir

    Liebe Leute, ich heiße Jaromir Konecny und würde hier gern eine Leserunde mit meinem gerade erschienenen ersten Krimi "Tote Tulpen" starten (dtv junior). Ich komme ursprünglich von der Bühnenliteratur und den Poetry Slams her (unten ist ein YouTube-Link). "Tote Tulpen" ist mein vierzehntes Buch. Und ... na, ja ... das Schreiben dieses Krimis war auch eine wunderschöne Reise in meine Kindheit - meine Mutter las einen Krimi nach dem anderen, Kriminalromane lagen bei uns im Haus überall herum, der Familiensage nach habe ich mir mit etwa fünf Jahren mit Hilfe von Mutters Mordgeschichten das Lesen beigebracht. In "Tote Tulpen" wird Leon (16) im Rahmen eines Resozialisierungsprogramm aus der Jugendstrafanstalt entlassen und muss in einem Blumenladen arbeiten. Gleich beim ersten Betreten des Blumenladens stolpert er über ein auf dem Boden liegendes Gerät, hebt es auf und entdeckt auf einem Tisch mitten in den dort ausgestellten Blumen die Leiche einer jungen Frau. Dabei wird Leon von der Tochter des Ladenbesitzers Laura überrascht. Das Gerät in Leons Hand ist die Mordwaffe - ein Unkrautstecher. Laura zielt auf Leon mit der Pistole ihres Vaters: „Ich hab sie nicht umgebracht!“, sage ich. Sie kichert wieder. Ach, was kichert! Einen Lachanfall kriegt sie. Die Knarre schlottert ihr dabei in der Hand wie ein Zitteraal. Wenn sie jetzt anfängt zu ballern, bin ich ein Sieb. „So was Blödes habe ich noch nie gehört“, sagt sie. „Du stehst hier mit einer Mordwaffe in der Hand. Überall Blut. Neben dir liegt eine Leiche… statt aber in dich zu gehen und dich wie ein Mörder mit Würde zu benehmen, redest du nur Stuss: ‚Ich hab sie nicht umgebracht, ich hab sie nicht umgebracht… Ja, wer hat sie denn dann umgebracht? Der Heilige Nikolaus? Der kommt erst im Dezember, Mann! Schämst du dich nicht für deine Lügen?“ Trotzdem lässt Laura sich von Leon überzeugen. Als eine leidenschaftliche Leserin von Kriminalromanen schlägt sie Leon vor, den Mörder mit ihr zusammen zu ermitteln. Ich kann hier 15 Exemplare von "Tote Tulpen" verlosen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mein Buch lesen und hier dazu etwas schreiben könntet. Poetische Grüße Jaromir

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    • 935
  • Cremiger Krimi, krasse Charaktere!

    Tote Tulpen
    mysticcat

    mysticcat

    Das Buch "Tote Tulpen" von Poetry Slammer Jaromir Konecny ist der erste Band einer Jugendbuch Krimireihe um Laura und Leon. Leon wurde gerade aus dem Jugendgefängnis entlassen, um an einem Wiedereingliederungsprogramm teilzunehmen. Wenig begeistert macht er sich auf dem Weg zu einem Blumenhändler, bei dem er zukünftig leben und arbeiten wird. Im Geschäft angekommen, entdeckt er eine Leiche und trifft auf Laura, die etwa gleichaltrige Tochter des Blumenhändlers. Die Handlung: Die Geschichte entwickelt sich wegen ihrer Kürze schnell und gibt viele Informationen über die einzelnen Personen. Ich konnte mir alle Charaktäre gut vorstellen, denn sie sind liebevoll gestaltet, jede/r spricht seine eigene Sprache, auch wenn sie teilweise überzeichnet ist. Die Personen: Leon und Laura sind unterschiedlich, kommen aber gut miteinander klar. Irgendwann muss zwischen den beiden eine erfolgreiche Liebesgeschichte her, das spüre ich :-). Lauras Familie wird nur umrissen, hier werden die Charaktäre ungenau gezeichnet, sind aber trotzdem vorstellbar. Mehr ist in der Küre des Buches nicht möglich und lässt noch Gestaltungsspielraum für die Folgebände. HaHa und Brummler finde ich lustig gezeichnet. Die Sprache: Hier wird auf für Erwachsene lesbare Jugendsprache verwendet. Leon ist in seiner Wortwahl sehr kultiviert - da bin ich in den folgenden Bänden noch zusätzlich auf seinen familären Hintergrund gespannt. Worte wie "krass" verschwinden schön langsam wieder aus der Jugendsprache, aber das kann auch lokal ganz unterschiedlich sein. Abwertende (aber nett gewählte Ausdrücke), wie z.B. Schnittlauch für Polizisen, machen mir Leon sehr sympathisch. Fazit: Ein toller Auftaktroman, der kein klassischer Krimi ist, aber gerade das zeichnet dieses Buch ja aus!

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    • 3
  • Cremig leichter Krimi

    Tote Tulpen
    Eloc

    Eloc

    Trotz der zuerst ungewöhnlichen Erzählart: Ich-Perspektive in der Gegenwart, wird man sehr schnell in die Geschichte hineingezogen. Und das liegt vor allem an dem Ich-Erzähler, der mir sofort sympatisch war: Leon ist frisch aus dem Jugendknast entlassen und muss in einem Blumenladen ein Praktikum absolvieren. Dort trifft er bei seinem ersten Betreten auf eine Leiche und auf Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, die fortan seine Co-Ermittlerin wird. Oder ist er doch eher der Co-Ermittler seiner neuen Freundin Sherlocka Laura? Ich kann nicht beurteilen, ob die Sprache Leons realistisch für einen aus dem Jugendknast entlassenen Straftäter ist, die vielen Wortspiele und Wortschöpfungen sind vor allem sehr unterhaltsam und humorvoll und ich hab es schnell aufgegeben, mein Dauergrinsen zu unterdücken. Auch ist der ermittelnde Polizist nicht sehr realitätsnah dargestellt, aber die Vorstellung seines Namens hat nicht nur bei seinen Kollegen Lachanfälle hervorgerufen. Ich habe bei einer Lektüre lange nicht mehr so herzhaft gelacht. Auch im weiteren Verlauf des Buches sorgt Hauptkommissar Hauptmeister immer wieder für Lacher. Rundum macht das Buch einfach Spaß. Ein etwas anderer Krimi, bei dem auch der ermittelnde Leser nicht zu kurz kommt. Es werden viele falsche Fährten gelegt. Wer allerdings einen hoch spannenden realistischen hardboiled Krimi sucht, ist bei diesem Buch nicht auf der richtigen Fährte. Ich aber freue mich schon auf die Fortsetzung "Falsche Veilchen". 

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    • 2
  • Ist das nun wirklich ein Krimi?

    Tote Tulpen
    moorlicht

    moorlicht

    Gerade mal aus dem Knast entlassen und auch nur auf Bewährung. Da macht es sich nicht gut, wenn man bei der (geplanten) Vorstellung über eine Leiche stolpert. Und dann noch von der Tochter des Hauses mit dem Unkrautstecher als Mordgerät in der Hand erwischt zu werden, verbessert die Lage auch nicht wirklich. Kurz gesagt: Leon's Leben verläuft nicht gerade rosig und so wie es jetzt aussieht, kann sich der 16-Jährige auch gleich wieder von seiner frisch gewonnenen Freiheit verabschieden. Soweit zumindest seine Gedanken, als er von ebenjener Tochter - Laura - mit einer Waffe bedroht wird. Bestimmt wird sie jetzt die Polizei rufen, ihn als Mörder anschwärzen und auch gleich auf die Mordwaffe in seinen Händen hinweisen. Typischer Fall von denkste! Laura glaubt ihm - tatsächlich. Und damit nicht genug wischt sie auch noch alle Fingerabdrücke ab und findet die Leiche 'noch einmal'. Damit kommt dann auch der Ball in's Rollen. Hauptkommissar Hauptmann betritt die Szene und verbietet sich ausdrücklich jede Einmischung in diesen Fall. Soll er reden! Laura beschließt, dass abgeklärt werden muss, was hier vor sich geht. Am Ende hat noch ihre Familie damit zu tun. Und Leon hat gefälligst mit zu kommen. Schließlich ist es auch in seinem Interesse, seine Unschuld zu beweisen. Die Hatz geht quer durch München - von einem Garten zum nächsten Fleischerladen und wie`s der Zufall will, taucht auch immer im unpassendsten Moment Hauptkommissar Hauptmann (kurz HaHa) auf und verteilt fröhlich seine Punkte. Lass Leon nur genug gesammelt haben und er bekommt einen neuen Freifahrtschein zurück in den Knast. Bei der Suche quer durch München lernt Leon dann peau a peau auch den Rest der Familie inklusive die verzwickten Verwandtschaftsverhältnisse kennen und macht sich seine ganz eigenen Gedanken dazu. Alles ist aus Leon's Sicht erzählt. In bestem Jugend-Slang gibt er seine trocken tiefsinnigen Kommentare ab, die schon ihr Geld wert sind. Während ich Leon, Laura und Co. immer näher kennenlerne, rutscht für mich die Jagd nach dem Mörder mehr und mehr in den Hintergrund. Zu beobachten, wie die beiden Teenys sich gegenseitig durch den Kakao ziehen, ist viel interessanter. Dazu noch die tiefsinnigen Bemerkungen von Leon Krimi? Vielleicht. Ich tippe eher auf Satire mit kriminalistischen Anteilen. Und mit einigem Augenzwinkern. Soviel ist sicher - wenn ich die 'Toten Tulpen' zum Lesen weitergegeben habe, wird es einiges Gelächter geben. Copyright by: Moorlicht, geschrieben für Die Zaunreiterin (dort mit Video und Graphik)

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    • 3
  • Tote Tulpen

    Tote Tulpen
    Slatedfan

    Slatedfan

    11. December 2014 um 15:08

    "Lass den Unkrautstecher fallen und dreh dich um", sagt eine Stimme hinter mir. "Aber langsam! Sonst erschieße ich dich!" Ach, so! Unkrautstecher heißt das Ding in meiner Hand. Na, wenn das keine Überraschung ist? Nur ein kleiner Spaziergang in die Freiheit und schon stehe ich mit einer blutigen Mordwaffe in der Hand in einem Blumenladen, und eine schöne junge Frau will, dass ich die Hände hochhebe. Besser hätte es keiner hingekriegt, oder? Als der sechzehnjährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer Frau. Ermordet mit einem Unkrautstecher und mit einer schwarzen Tulpe auf der leblosen Brust. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Hauptverdächtige. Zum Glück glaubt Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter ... Schon das vierte Buch, was ich von Jaromir Konecny gelesen habe und es hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Personen sind alle sehr absurd und andererseits aus dem Leben gegriffen. Leon, ein 16-jähriger Junge aus dem Kinderheim, ist gerade aus dem Jugendknast. Natürlich bleiben da Vorurteile nicht aus, wie zum Beispiel bei dem Hauptkommissar Hauptmeister. Er war neben Leon eine meiner Lieblingsfiguren in diesem Buch. Er war zwar nicht gerade nett, aber durch seine tollpatschige und vergessliche Art war er sehr sympathisch. Leon war ein cleverer Junge, der gut Computer hacken konnte. Das versucht er jedoch zu verstecken und spielt den Trottel. Laura ist ein starkes unabhängiges Mädchen. Sie stellt Leons Klugheit oft unter Probe und schlägt ihn auch ganz gerne mal. Außerdem liest sie sehr gerne Krimibücher und spielt in diesem Mordfall sehr gerne die Detektivin. Leon verliebt sich da natürlich auch ziemlich schnell in Laura, was er sich jedoch nicht eingestehen möchte. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Leon erzählt. Deshalb ist es auch im Jugendsprachstil geschrieben, wirkt jedoch nicht aufgesetzt oder unangemessen, sodass ich wirklich den Eindruck hatte, dass ein 16-jähriger zu mir spricht. Außerdem wirkte das Buch, als ob es von einem Slammer erzählt wurde, was ich sehr gut fand. Dadurch hat das ganze so gewirkt, als wäre es eine Parodie auf einen Krimi. Das fand ich allerdings sehr unterhaltsam und nicht niveaulos. Das Buch hat alle Klischees erfüllt. Die Mordgeschichte und die Liebesgeschichte waren zwar sehr voraussehbar, hat aber dennoch Spannung. Insgesamt eine sehr unterhaltsame und spannende Geschichte für Jugendliche ab 14.

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  • Tote Tulpen muss man Lesen! Der Autor macht sich einen Namen...

    Tote Tulpen
    Floh

    Floh

    Leon und Laura. Laura und Leon? In "Tote Tulpen" dürfen wir uns auf einen sehr gelungenen Jugendkrimi des Autors Jaromir Konecny freuen. Bereits der Titel zog alle Aufmerksamkeit auf mich. Tulpen? Was haben diese Blumenzwiebeln mit einem Mord zu tun? Und haben sie überhaupt was damit zu tun? Was haben Tote Tulpen zu bedeuten? Klingt nach Nervenkitzel und einer unvorhersehbaren Geschichte... Inhalt: "Als der 16-jährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer schönen jungen Frau. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Hauptverdächtige. Nur Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, glaubt an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter . . ." Zum Schreibstil: Autor Jaromir Konecny versteht sein Können. Hier trifft er nicht nur den Geschmack der jungen Leser, sondern ihm gelingt es in seinem Jugendkrimi auch, die erwachsene Leserschaft absolut zu fesseln und zu begeistern. Der Autor versteht es, für angenehmen Witz, Humor, Ironie und jugendlichen Alltag zu sorgen. Nicht ohne Grund hat sich der Autor bereits einen großen und bekannten Namen gemacht. Seine lebenslustige und frische Art findet sich auch in seinen Büchern wieder. Das kommt an, und überzeugt auch in einem Krimi, bei dem es unvorhersehbar, spannend und sehr überraschend zugeht. Dies schafft er zum Einen durch seinem besonderen sympathischen und nahen Schreibstil. Und zum Weiteren durch seine bildhafte Wortwahl und seinen authentischen Charakteren. Dieser Krimi liest sich spannend, unvorhersehbar, frisch und absolut unterhaltsam. Ein Stil mit Wiedererkennungswert und großes Können. Der Autor blickt in das gestörte Seelenleben der Charaktere und vermittelt dem Leser das Gefühl Teil der Handlung zu sein, jedoch nicht eingreifen zu können und sich in ständiger Ungewissheit und Argwohn zu bewegen. Autor Konecny hat mich bereits in den ersten Seiten als Leserin gewonnen, und ich werde unter Garantie weitere Veröffentlichungen lesen. Er besitzt einen ganz besonders tollen, authentischen, jungen und ungefilterten Stil, die Emotionen, Gedanken und Probleme der Teeniewelt an den Leser zu bringen. Ich mag ganz besonders das große Gefühl und die wachsene Zwiespaltigkeit, die die Protagonisten plagt. Jaromir Konecny hat eine jugendliche Welt erschaffen, die aus Elternhaus, Problemen, Freundeskreis, Schule und Freizeit überzeugt. Zu all dem paart er die typischen Gewissensbisse, das Selbstvertrauen, die Beziehung zum anderen Geschlecht, das hohe Ansehen und den Wunsch nach Rebellion. Ich mag diese Art des Schreibens und konnte somit ganz nah mit den Charakteren miterleben, was in diesem kurzweiligen Krimi auf mich wartete. Eine gelungene Gratwanderung, der dem Wunsch Jugendlicher aber auch Erwachsener gerecht wird. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig, emotional und sehr authentisch dargelegt. Auch sein Erzählstil passt sich der Zielgruppe an und sollte hoch gelobt werden. Schauplätze: Ein dezenter lokaler Touch, hier hat der Autor seine Schauplätze gekonnt gewählt und detailliert widergegeben. Dem Autor Konecny gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt des jugendlichen Alltags zu schaffen. Sehr genau hat er die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Auch wenn sein Fokus auf viele Details und Umschreibungen liegt, so wirkt es nicht überladen oder aufgesetzt, nein, er hat im trefflichen Momenten immer ein sehr genaues Bild der Umgebung geschaffen. Gerade Leons Umfeld und seine Probleme, sowie Lauras Elternhaus und die Probleme mit der Mutter und die jugendlichen Ausflüchte werden sehr überzeugend beschrieben. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere punktet der Autor. Gerade Leon wird hier eine zentrale Rolle einnehmen. Aber auch Laura, die unfreiwillig mit Leon nun ein Gehemnis verbirgt. Hier hat der Autor aus den Vollen geschöpft und Charaktere und Probleme der schon fast erwachsenen Jugend geschaffen. Laura wird sich erst spät in die Herzen der Leser brennen und wären da nicht die dunklen Schatten der Vergangenheit, so würde man meinen, dass es eine heile Welt geben könnte...Konecny schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen, kranken Psychen, gebrochenen Herzen und geschundene Seelen. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten. Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt von Leon und Laura lassen den Leser nicht mehr los. Tief und eindringlich werden hier diese Charaktere vorgestellt. Gekoppelt mit einem tragischen und verworrenen Mordfall und einer dramatischen Familie und Zukunft, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Man identifiziert sich schnell mit einzelnen und findet Eindrücke aus der eigenen Jugend wieder. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Meinung: Zu erst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Botschaften loben, die der Autor in diesem Buch sehr gewissenhaft bedacht hat. Hier ist einmal der Umgang mit Gewalt, die Gefahr des falschen Vertrauens, der Weg in die Selbstständigkeit und der eigene Schatten der überwunden werden muss, und auch der sensible Umgang mit Lebenslügen und echter Liebe. Hier hat der Autor sehr genau auf das Ausmass geachtet und ich finde es ist ihm sehr galant gelungen. Manches wirkte auf mich im Geschehen sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Jugendroman, der auch mir als Erwachsene zusagt. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen samt Nervenkitzel eingebunden. Der Autor Jaromir Konecny versteht sein Können und taucht gekonnt in die Welt der lebendigenen Jugend ein. Ein niveauvoller Roman, der Jung und Alt gleichermaßen erreicht! Autor Konecny bedient viele Emotionen und glänzt mit Spannung und Überraschungen und den vielen Familienproblemen und auch den Problemen auf den Weg des Erwachsenwerdens. Er würzt mit Witz, Ironie, sarkastischen Dialogen und unheimlich viel Vielseitigkeit. Und ganz besonders: Er führt den Leser bei den Mordermittlungen an der Nase herum. Falsche Fährten, falsche Spuren und eine große Wendung zum Schluß! Der Autor: "Jaromir Konecny begeistert seit Jahren das Publikum bei Poetry Slams und Lese-Events aller Art. Der in Prag geborene promovierte Chemiker wohnt mit seiner Familie in München, hat über 60 Slam-Wettbewerbe gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams. Auch seine Jugendromane werden begeistert gefeiert und standen auf der Focus-Liste der Besten 7. " Zum Cover: Besser geht es kaum. Es ist stimmig, erzeugt Aufmerksamkeit und ist einmalig mit Wiedererkennungswert! Hochwertig verarbeitet und absolut rund zum Rest! Fazit: Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich positiven Gefühl für ein wirklich gelungenes und gutes Buch! Da muss man mehr von Lesen!

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    • 6
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. July 2014 um 17:17
  • Tote Tulpen

    Tote Tulpen
    Sonntagsschreiber

    Sonntagsschreiber

    22. June 2014 um 13:07

    Ein Blumenladen soll Leon wieder die Möglichkeit geben, in das Leben zu finden. Doch das erste das er sieht, als er beim Blumenladen ankommt ist eine Leiche. Kurz darauf wird er mit einer Waffe bedroht. So hatte er sich nicht den ersten freien Tag vorgestellt. Um nicht selbst verdächtigt zu werden, beschließt er mit Laura, die Tochter des Blumenhändlers, den Fall aufzuklären. Von der Polizei ist kaum Hilfe zu erwarten, der Hauptkomissar ist nicht der hellste und vom den Kollege, der nur Essen im Kopf hat, ist auch keine Hilfe zu erwarten. Die Idee, dass ein ehemaliger Häftling, der sofort eine Leiche sieht und den anderen erklären muss, dass ein Häftling sich auch bessern kann und dass nicht alle Häftlinge gleich sind, ist gut. Zu dem kamen die Tulpen die früher mal eine ganz andere Bedeutung hatten als heute. Sie waren besonders und zeitweise konnte man mit einer Tulpe ein ganzes Haus kaufen. Das bedeutsamste dieser Tulpen wird in dieses Buch verdeutlicht, dabei spielt es in er heutigen Zeit. Es gibt immer noch Menschen die in Tulpen mehr sehn als andere. Es gibt Versammlungen von Tulpen begeisterten, wo besondere Züchtungen Vorgestellt werden. Unter all diesen Menschen Versteckt sich jemand der sich mit Tulpen auskennt und Personen umbringt. Den auf der Toten im Blumenladen, über die Leon stolpert liegt  eine schwarze Tulpe. In einen Beiliegenden Gedicht wird die drei als Todeszahl besonders hervorgehoben. Leon ist mir, als Charakter von Anfang an sympathisch gewesen. Mit den Versuch sich als ehemaliger Häftling dümmer zu stellen als er wirklich ist. Erreicht er im Buch eine fortgehende selbstironische Erzählweise. Die das ganze Buch aufheitert. Auf der anderen Seite steht Laura, die Tochter des Blumenhändlers, sie hat ihren eigenen Kopf und lässt sich von niemanden sagen was sie zu tun. Die Spannungen zwischen den beiden Charakteren beeinflussen das gesamte Buch mal sind sie sich näher dann wieder weiter entfernt. Leon möchte sich zuerst nicht eingestehen, dass er für Laura mehr empfinden kann. Die am Anfang gehassten Schläge die Laura austeilt fängt er an herbeizusehnen, um ein bisschen Körperkontakt zu bekommen. Der Krimi ist nicht vorhersehbar, sodass man selber seine Meinung, wer der Tatverdächtige sein könnte immer wieder korrigieren muss. Bei anderen Krimis ist es vorhersehbar, sodass die Spannung verloren geht. Mich hat gestört das die Polizei nichts geschafft hat, obwohl sie doch modernste Geräte zur Verfügung hatten. Zwar kann einer Dumm sein, aber doch nicht gleich alle. Insgesamt war es durchaus ein spannender Krimi, doch gab es Abstriche bei der Polizei. Dennoch ist es für empfehlenswert die gerne Krimis lesen und sich überraschen lassen wollen wer der Täter ist.

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  • Humorvolle Tätersuche - nicht nur für Leser mit grünen Daumen :-)

    Tote Tulpen
    Wildpony

    Wildpony

    16. June 2014 um 12:33

    Tote Tulpen - Jaromir Konecny Kurzbeschreibung Amazon: Als der 16-jährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer schönen jungen Frau. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Hauptverdächtige. Nur Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, glaubt an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter . . . Mein Leseeindruck: Wundervoll humorvoller Krimi mit liebenswerten und ungewöhnlichen Protagonisten, welche dem Leser sehr bald ans Herz wachsen. Und die ungewöhnliche Geschichte eines Heimkindes, das erst den falschen Weg geht und sich dann zum perfekten jungen Ermittler entwickelt. Etwas gewöhnungsbedürftige echte "Ermittler" mit Ecken und Kanten. Und etwas ungewöhnliche Namen sowie Spitznamen. Aber außer den Mordermittlungen spielen auch erste Gefühle eine Rolle in dem Leben von Leon als entlassenen Straftäter und der Tochter seines jetzigen Arbeitgebers. Laura ist ein ganz ungewöhnliches, aber doch sehr liebenswertes Mädchen, das mich in ihrer Art sehr an meine Tochter in der Pupertät erinnert. Fazit: Ein spannender Tulpen-Krimi - auch absolut genialt für Nichtgärtner und Leser ohne grünen Daumen. Humorvoll, spannend und undurchsichtig bis zum Schluss. Der Leser wird auf Hochspannung gehalten und erfährt dann ein sehr schlüssiges Ende. Stoff für weiteres Bücher mit Leon und Laura :-) Große Leseempfehlung von mir und natürlich 5 Sterne!

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  • Humorvolle Tätersuche - nicht nur für Leser mit grünen Daumen :-)

    Tote Tulpen
    Wildpony

    Wildpony

    16. June 2014 um 12:33

    Tote Tulpen - Jaromir Konecny Kurzbeschreibung Amazon: Als der 16-jährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer schönen jungen Frau. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Hauptverdächtige. Nur Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, glaubt an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter . . .   Mein Leseeindruck:   Wundervoll humorvoller Krimi mit liebenswerten und ungewöhnlichen Protagonisten, welche dem Leser sehr bald ans Herz wachsen. Und die ungewöhnliche Geschichte eines Heimkindes, das erst den falschen  Weg geht und sich dann zum perfekten jungen Ermittler entwickelt.   Etwas gewöhnungsbedürftige echte "Ermittler" mit Ecken und Kanten. Und etwas ungewöhnliche Namen sowie Spitznamen. Aber außer den Mordermittlungen spielen auch erste Gefühle eine Rolle in dem Leben von Leon als entlassenen Straftäter und der Tochter seines jetzigen Arbeitgebers. Laura ist ein ganz ungewöhnliches, aber doch sehr liebenswertes Mädchen, das mich in ihrer Art sehr an meine Tochter in der Pupertät erinnert.   Fazit:   Ein spannender Tulpen-Krimi - auch absolut genialt für Nichtgärtner und Leser ohne grünen Daumen. Humorvoll, spannend und undurchsichtig bis zum Schluss. Der Leser wird auf Hochspannung gehalten und erfährt dann ein sehr schlüssiges Ende. Stoff für weiteres Bücher mit Leon und Laura :-)   Große Leseempfehlung von mir und natürlich 5 Sterne! Mehr anzeigen Weniger anzeigen

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  • Jugendliche auf Mörderjagd

    Tote Tulpen
    irismaria

    irismaria

    10. June 2014 um 09:16

    Jaromir Konecnys Jugendkrimi „Tote Tulpen“ handelt von dem 16-jährigen Leon, der im Jugendknast sitzt. Als Resozialisierungsmaßnahme wird er entlassen und soll eine Lehrstelle im Blumengeschäft von André Samper annehmen und auch dort wohnen. Doch gleich an seinem ersten Arbeitstag entdeckt er eine Leiche und gerät ins Visier der Polizei. Zusammen mit Laura, der Tochter seines Chefs stellt er eigene Ermittlungen an. „Tote Tulpen“ ist aus Leons Sicht geschrieben und in Jugendsprache gehalten. Leon und Laura kommen locker und cool rüber, selbst der Anblick der Leiche oder ein Überfall schocken sie kaum. Gut gefallen hat mir das Münchner Lokalkolorit, das immer wieder durchkommt. Der Verlauf des Falls und seine Auflösung waren für mich nicht vorhersehbar. So ganz bin ich mit der Geschichte allerdings nicht warm geworden und fand etwa die Darstellung der Polizei oder einige Verhaltensweisen der Charaktere überzeichnet und nicht realistisch. Das Buch liest sich flüssig und kann jugendlichen Krimifans empfohlen werden.

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