Jaroslav Hasek Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

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Inhaltsangabe zu „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ von Jaroslav Hasek

»Das populärste tschechische Buch.« F.C. Weißkopf Durch amtsärztliches Attest als blöde ausgewiesen, wird Schwejk im Ersten Weltkrieg dem Oberleutnant Lukasch als Bursche zugeteilt. Sein Pflichtbewusstsein und sein Befehlsgehorsam übertreffen alle Erwartungen. Schwejk erfüllt seine Aufträge über Gebühr und führt damit ihre Sinnhaftigkeit auf eine unwiderlegbare Weise ad absurdum. »Es ist der kleine Mann, der in das riesige Getriebe des Weltkriegs kommt, wie man eben da so hineinrutscht, schuldlos, ahnungslos, unverhofft, ohne eigenes Zutun. Da steht er nun, und die andern schießen. Und nun tritt dieses Stückchen Malheur den großen Mächten der Erde gegenüber und sagt augenzwinkernd leise, schlecht rasiert die Wahrheit.« Kurt Tucholsky, Herr Schwejk

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  • Rezension zu "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Jaroslav Hasek

    Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk
    Jens65

    Jens65

    08. September 2008 um 23:31

    „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" gehören zu den größten Satiren der Weltliteratur und das nicht ohne Grund, denn Jaroslav Hasek hat mit diesem Werk eine Satire auf die gesamte Militärmaschinerie (damals der k.k. Monarchie), die seines gleichen sucht. Josef Schwejk ist von Beruf Hundehändler und gehört der untersten Volksschicht an. Des weiteren ist er laut amtlicher Bescheinigung schwachsinnig. Er wird zum Militär eingezogen und kämpft dort „den Kampf des kleinen Mannes". Mit entwaffnender Naivität und unbesiegbarer Blödheit bekundet Schwejk jederzeit überschwenglich seine Loyalität mit dem System und nimmt jeden Befehl buchstäblich. Genau so führt er ihn dann auch aus. Dadurch enthüllt er die gesamte Lächerlichkeit des Militärapparates einschließlich der patriotischen Parolen und wirft die Fragwürdigkeit der unbestrittenen Autorität auf. Schwejk ist heute aufgrund des gelockerten Umgangs in den europäischen Armeen vielleicht nicht mehr ganz so akut, aktuell ist er aber immer noch. Mindestens aber ist diese Satire wunderbar zu lesen und wahrhaft amüsant.

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  • Rezension zu "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Jaroslav Hasek

    Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk
    Bernhard

    Bernhard

    27. June 2008 um 09:09

    Herrliche Satire auf Krieg und Militarismus. Nie hätte ich gedacht das Kriegsgeschichten zum lachen sein können und dennoch nicht den Ernst verlieren. Das erste Exemplar diese Buches habe ich als junge von elf, zwölf in die Hände bekommen. Es war ein Geschenk von einem Nachbarn meiner Oma. Der es wiederum zu seiner Entlassung aus der Nationalen Volksarmee der DDR, von der Generalität eben jener Armee bekommen hatte. Es war mit vielen kleinen farbigen Zeichnungen illustriert.

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