Jaroslav Kutak Tod unter Par

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tod unter Par“ von Jaroslav Kutak

Privatdetektiv Karel Schwarz - Handicap 13 - träumt von einer unbeschwerten Woche auf dem idyllisch gelegenen Golfplatz nahe der Stadt Bechyne in Böhmen - doch daraus wird nichts. Schon am ersten Tag liegt Karels Schulfreund Pavel Kohner von einer Kugel getroffen auf dem Fairway der zweiten Bahn. Bei seinen Ermittlungen auf und neben dem Golfplatz begegnet Karel einer ganzen Reihe von Verdächtigen: schönen Frauen, zwielichtigen Diskothekenbesitzern und biederen Geschäftsmännern. Diese werden der Reihe nach von einem Unbekannten angegriffen und bald geschieht der nächste Mord. Mithilfe seiner außergewöhnlichen Assistentin Maria gelingt es Schwarz nach und nach, Licht in das Dunkel aus Gier, Eifersucht und Rache zu bringen - und dabei noch sein Handicap verbessern.

Stöbern in Krimi & Thriller

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

Durst

Sehr spannender, literarischer skandinavischer Kriminalroman

Magicsunset

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Tod unter Par" von Jaroslav Kutak

    Tod unter Par
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2010 um 16:59

    "Tod unter Par" ist ein Krimi, der mich nicht umgehauen hat - weder in dem einen Sinn noch im anderen. Ich habe sowohl Aspekte entdeckt, die mir sehr gut gefallen haben, als auch solche, die mich doch eher genervt haben. Insgesamt wog sich alles auf und am Ende finde ich, ist die Serie der Golfkrimis um Privatdetektiv Karel Schwarz eine, die man immer wieder mal zwischendurch lesen könnte. Wenn, ja wenn es mehr als nur einen Band der Serie auf Deutsch gäbe (so jedenfalls der Stand im Mai 2010). Denn Tschechisch kann ich leider nicht. Für Karel beginnt alles so schön: Die Rückkehr in seine alte Heimat, um dort an einem Golfturnier teilzunehmen. Er begegnet alten Bekannten, darunter dem schlecht gelaunten Pavel im Clubhaus. Doch nicht die Laune Pavels runiniert die Runde auf dem Golfplatz schon am zweiten Abschlag, sondern ein Kopfschuss. Karel kann nicht anders, die Golfschläger bleiben ziemlich oft im Bag und er versucht, dem Anschlag auf den Grund zu gehen. Kurz nach dem verhängnisvollen Schuss geht es richtig los; plötzlich werden erstaunlich viele Leute aus Pavels ehemaligem Umfeld Opfer von Schlägereien. Zum Glück ist der emittelnde Polizeibeamte Major Richard ein alter Freund von Karel, sodass die beiden nebeneinander ermitteln und sich munter austauschen. Karels Partnerin Marie bricht ihren USA-Urlaub ab, als sich ein neuer Fall für den Chef abzeichnet. Rückblickend gesehen, fügt sich bei Karel einfach alles. Ein bisschen zu glatt. Major Richard tauscht mit Karel alle Informationen ohen Bedenken aus, Karel das es ihm gleich und dank SMS ist Karel stets über neue Prügelattacken und anderes auf dem Laufenden. Über die Hälfte des Buchs hinaus gibt es keine Spur von einem Motiv und ein fremder Golfer, der nur für sehr wenige Szenen auftaucht, liefert den entscheidenden Hinweis. Danach geht's aber rasend schnell mit den Ermittlungserfolgen. Sehr seltsam ist Marie. Sie ist eine klasse Figur, die aber nicht so recht in den Krimi passt. Aufgemacht ist sie wie ein weiblicher Remington Steele. Attraktiv, stets perfekt der Situation angepasst und Marie hat ebenfalls eine geheimnisvolle Vergangenheit. Aus der bringt sie Verbindungen mit, die Karel noch nie entschlüsselt hat und über die er sich sicherheitshalber auch nicht zuviele Gedanken machen will. Er mutmaßt gar, Marie habe eine berufliche Vergangenheit beim US-amerikanischen Geheimdienst. Sie nimmt es mit jedem im Nahkampf auf und findet für jeden Verdächtigen auf Anhieb den richtigen Tonfall. Marie gibt sogar der Polizei munter Tipps, wo die als nächstes ansetzen sollen und so, wie es aussieht, steht Karel seit ihrer Mitarbeit in der Detektei nur noch pro forma als Chef auf dem Papier. Marie ist so schön überperfekt, dass ihre Figur viel Spaß macht. Das Drumherum kommt dann vergleichweise bieder. Dieser vielleicht ungewollte Kontrast ist ein wenig misslungen, aber der Krimi kein totaler Reinfall.

    Mehr