Jaroslawa Sommerfeldt

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autorin von Lisa-Martha., «Почему плачут вороны» und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jaroslawa Sommerfeldt (©J. M. Sommerfeldt)

Lebenslauf von Jaroslawa Sommerfeldt

Ich lebe in Deutschland, auf der malerischen Insel Rügen. 

Von Beruf bin ich freie Journalistin. Ich schreibe Romane, Kurzgeschichten, Sagen und Legenden. Alle meine Bücher gibt es in russischer und in deutscher Sprache.

Meine Leidenschaft ist das Malen und das Fotografieren. Ich male gerne  Natur,   Blumen und Fantasien.


Alle Bücher von Jaroslawa Sommerfeldt

Cover des Buches Lisa-Martha. (ISBN: 9783746762517)

Lisa-Martha.

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Erschienen am 16.09.2018
Cover des Buches Nur ein Wunsch (ISBN: 9783748524571)

Nur ein Wunsch

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Erschienen am 27.03.2019
Cover des Buches „Ein verrücktes Rendezvous“ (ISBN: 9783746770116)

„Ein verrücktes Rendezvous“

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Erschienen am 12.10.2018
Cover des Buches Die weißen Feen (ISBN: 9783750282742)

Die weißen Feen

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Erschienen am 14.02.2020
Cover des Buches Der verzauberte Nonnensee (ISBN: 9783746793450)

Der verzauberte Nonnensee

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Erschienen am 13.12.2018
Cover des Buches Sagen, Legenden und Märchen (ISBN: 9783750284357)

Sagen, Legenden und Märchen

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Erschienen am 19.02.2020
Cover des Buches „Die Drossel-Königin“ (ISBN: 9783746751344)

„Die Drossel-Königin“

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Erschienen am 13.08.2018

Neue Rezensionen zu Jaroslawa Sommerfeldt

Cover des Buches Lisa-Martha. (ISBN: 9783746762517)MamaSandras avatar

Rezension zu "Lisa-Martha." von Jaroslawa Sommerfeldt

Ergreifend, kurz und knapp - eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht
MamaSandravor einem Jahr

 Inhalt:

Lisa findet eine längst verschollene Puppe wieder, die sie von ihrer ukrainischen Mutter als Erbstück geschenkt bekam. Auf wundersame Weise hat diese nun den Weg zu ihr zurückgefunden. In der Puppe befindet sich ein Brief, den Lisas Mutter dort versteckte – fast zu spät entdeckt, denn das Herz macht nicht mehr so gut mit. In dem Brief offenbart sie, dass Lisa nicht ihr leibliches Kind ist. Sofort begibt sich die junge Frau auf den Weg von Berlin nach Hause in das kleine ukrainische Dorf, um die ganze Wahrheit zu hören. Und diese ist nicht leicht zu verkraften…

 

Meine Einschätzung:

Ich habe die Autorin auf dem Rügenmarkt in Thiessow getroffen. Dort verkauft sie ihre Bücher und signiert auch gleich noch. Zu diesem Buch erzählte sie mir, dass sie diese Geschichte einst erzählt bekommen hat und so ergriffen war, dass sie ein Buch daraus machen wollte. Also zum Großteil handelt es sich bei „Lisa-Martha“ um eine wahre Geschichte. Einen Kommentar dazu gibt es im Nachwort.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und dabei ein paar Tränchen vergossen. Ein Wunderwerk der Literatur ist es nicht. Der Schreibstil ist recht einfach. Lisas „Mutter“ erzählt in einem fort ihre Lebensgeschichte, von der bisher in der Familie scheinbar nicht viel gesprochen wurde. Erschreckend sind diese Berichte, denn es handelt von der schweren Zeit nach Kriegsende in Russland und der Ukraine. Eine schlimme Hungersnot, in der Eltern ihre Kinder vor Hunger sterben sahen und in welcher Haustiere und schwache Familienmitglieder von kannibalischen Überfällen durch Nachbarn geschützt werden mussten. Das alles klingt mindestens genauso furchtbar wie die Zeit während des 2. Weltkrieges, aber bisher hatte ich davon noch nichts gehört. Auch dass der Ehemann sich frohen Mutes nach Kanada aufmacht, um Geld zu verdienen und Frau und Kind nachholen möchte, jedoch nie mehr von sich hören lässt. Die Gründe dafür sind ebenfalls erschütternd. An sich ist die Schilderung der damaligen Ereignisse gut zu lesen. Allerdings erschien mir die Berichterstattung der Mutter etwas forsch heruntergerasselt. Lisa wirkte teilweise recht teilnahmslos. Und wie Lisa auf all das gestoßen ist – die wundersame Begegnung mit der alten Puppe, die plötzlichen Briefe einiger Erbschaften in großer Höhe - waren etwas überzogen dargestellt.

Am wenigstens gefallen hat mir dann der Schluss, in dem Lisa sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter begibt. Die erschien mir als müsse es noch schnell in das Buch eingebunden werden. Schnell erfolgt, kurz gesprochen und dann war es das auch schon. Diese Begegnung hatte für mich – auch wenn es so rüberkommen sollte - keine großen Emotionen hervorgerufen, weil es so gezwungen und gestellt wirkte. Ja, eine weitere Ausschmückung wäre vielleicht auch zu kitschig geworden und vielleicht hat sich das Ende ja tatsächlich so zugetragen, aber es hat mir nicht gefallen. Ich weiß auch leider nicht, welche Teile der Story der Realität entsprechen. Die Schilderungen der Hungersnot sicherlich, vielleicht auch das mit der Tochter. Aber das mit der Puppe schätze ich nicht, ebenso wenig hoffe ich, dass sich das Ende so zugetragen hat.

Das Buch war nicht schlecht, aber es hat mich jetzt nicht dazu begeistert mir die weiteren Bücher der Autorin zu kaufen.

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Cover des Buches Lisa-Martha. (ISBN: 9783746762517)YvetteHs avatar

Rezension zu "Lisa-Martha." von Jaroslawa Sommerfeldt

Eine ungeschminkte Wahrheit!
YvetteHvor 3 Jahren

Klappentext:

Nach Jahrzehnten fand Lisa heraus, dass sie nicht die leibliche Tochter ihrer ukrainischen Familie war. Als sie das mysteriöse Geheimnis ihrer Herkunft löste, sah sie sich einer unerklärlichen Tatsache gegenüber – ihre eigene Mutter lebte in Deutschland. Aber wie kam es dazu?
Warum wurde sie verlassen, abgewiesen, auf sie verzichtet?
Lisa hatte damals nicht wissen können, dass die schlimmen Jahre der Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1930 bis 1933 für all diese schwierigen Umstände verantwortlich waren.
Es war jene schreckliche Zeit, als die Menschen Hunger litten, sich von wilden Pflanzen ernährten, um zu überleben.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch durch Zufall im Urlaub auf Rügen entdeckt und von der Autorin persönlich gekauft und signiert bekommen.

Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit es zu lesen und bin beeindruckt, aber auch berührt von der Geschichte, die teilweise auf wahren Begebenheiten beruht.

Leider hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, denn es war zeitweise doch etwas langatmig und schwierig die Zusammenhänge zu verstehen.

Mit den Personen konnte ich deutlich mehr anfangen und hatte tatsächlich Bilder im Kopf. Die Charakerzüge der einzelnen kamen sehr gut heraus und so konnte ich viele Reaktionen nachvollziehen.

Die Handlung ist teilweise bedrückend, denn als Mutter zu hören, wie Kinder kurz vor dem Hungertod sind, ist einfach nicht leicht zu ertragen. Leider war der rote Faden nicht immer zu erkennen, was aber dem Schreibstil geschuldet ist und trotzdem war es für mich verständlich. Außerdem bekommt man echt interessante und neue Einblicke in die russische Geschichte.

Warum Lisa sich nun auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter macht und warum eine ungeschminkte Wahrheit auch wehtun kann, müsst ihr selbst herausfinden!

Mein Fazit:

Ich kann das Buch, trotz kleiner Schwächen, empfehlen und vergebe deshalb

4 Sterne.

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