Nach einigen anderen Büchern des Autors, habe ich mich auch an diese Dystopie gewagt und muss sagen: Es war schlimm. So schlimm!
Also, im positiven Sinn!
Auch diese Geschichte scheint nur einen Schritt von der Realität entfernt und dafür liebe und hasse ich die Bücher von Neal Shusterman. Mit dem Klimawandel ist auch dieses dystopische Szenario gar nicht mehr so weit entfernt, könnte wieder genau so geschehen, in nur ein paar Jahrzehnten.
Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen, denn die Geschichte beginnt mit der Katastrophe. Der Wasserhahn wird aufgedreht, aber es kommt kein Wasser heraus. Der Name des Buches ist hier also definitiv Programm, Wassermangel zieht sich durch das ganze Buch und noch nie habe ich beim Lesen so viel getrunken. Ich hatte ständig durst und je weiter die Handlung voranschritt, desto schlimmer wurde es.
Wie oft bei seinen Büchern erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hier aus Alyssas Sicht und der ihrer Familie, die von der Katastrophe völlig überrascht werden. Aber auch aus Sicht von Kelton, dessen Familie Prepper sind, und sich auf eine solche Katastrophe (und andere) vorbereitet haben. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben ihre eigenen nachvollziehbaren Gedanken und Handlundsgründe und sind durchweg Sympathisch. Bis auf Henry, der ist ein Arsch.
Es fühlt sich nach der völlig falschen Wortwahl an, aber ich hatte mit der Geschichte sehr viel Spaß. Es hat mich mitgerissen und noch lange nach Beenden des Buches beschäftigt.












