Jasmin Leheta Quatschen mit Soße

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Inhaltsangabe zu „Quatschen mit Soße“ von Jasmin Leheta

Mona hat die Nase voll von den Launen ihres Mannes und setzt ihn vor die Tür. Doch was macht sie jetzt mit der Leere, die sich in ihrem neuen Singleleben breitmacht? Um auf andere Gedanken zu kommen, gründet sie einen Kochsalon, in dem fortan fünf Frauen immer montags über dampfenden Töpfen ihre Lebensgeschichten miteinander teilen. Mit der Zeit werden sie echte Freundinnen, die sich gegenseitig beraten und unterstützen. Und Rat kann Mona gut gebrauchen. Denn eines Tages muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden …

mir fehlte etwas in diesem Buch: mehr Handlung, vielleicht mehr Rezepte ...

— Vucha

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    Quatschen mit Soße

    Vucha

    30. May 2017 um 19:21

    Zum Inhalt:Mona, Besitzerin eines kleinen Ladens in dem in erster Linie Kochbücher verkauft werden, wurde von ihrem Mann Albert verlassen. Um sich ein bisschen abzulenken, ruft sie den "Montags-Salon" ins Leben: einen Kochclub für Frauen, in dem nicht nur gekocht sonder auch gequatscht wird, ... und das natürlich vor allem über die Liebe.Meine Meinung:Als ich dieses Buch gekauft habe, habe ich mir erwartet eine Geschichte lesen zu dürfen, die aus den Zutaten - ein bisschen Liebesgeschichte - viel Humor - einige leckere Rezepte angerichtet wurde. Jasmin Leheta stellt der Protagonistin Mona ganz unterschiedliche Frauen an die Seite: Ezra, die verwitwete und auch schon etwas ältere Libanesin, die verheiratete und etwas arrogante Sarah, die alleinstehende Lisa, die von einem Seminar zum nächsten reist, die sehr feminine Andrea (ebenfalls Single) und Single Martina. Es scheint unausweichlich, dass dieser bunte Mix an Charakteren irgendwann zu Streitereien unter den Frauen führt. Und dass ein Mann den Anlass dafür bietet, ist ebenfalls wenig verwunderlich. Diese Vorhersehbarkeit hat mich auch nicht so sehr gestört, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Buch ein wenig mehr "Würze", sprich Tiefgang und Tempo, hätte und das Kochen mehr im Vordergrund stünde. Stellenweise war die Geschichte dann doch zu langatmig und fast schon langweilig.Auch finde ich es schade, dass nur zwei Rezepte im Buch zu finden sind: eine Vorspeise und ein Nachtisch. Beide klingen fantastisch und werden ganz sicher mal von mir getestet, jedoch hätte ich es hier ganz schön gefunden, wenn dieser Aspekt mehr zu Gewicht gekommen wären.Fazit:Schöne Idee, recht angenehm zu lesen, jedoch hätte der "Koch" ein wenig "nachsalzen" können.

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  • Leserunde zu "Meine inoffizielle Selbsthilfegruppe" von Mathilda Kistritz

    Meine inoffizielle Selbsthilfegruppe

    Mathilda_K

    Liebe LeserInnen! Zur dritten Leserunde zum Titel "Meine inoffizielle Selbsthilfegruppe" möchte ich euch herzlich einladen. Zum Buchinhalt Geteiltes Leid ist halb so schlimm – ein Effekt, der sich steigert, wenn Menschen, die einem zuhören, mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Dieses Erfolgsrezept von Selbsthilfegruppen wollte Mathilda sich zunutze machen, ohne sich als eine zu outen, der es im Leben an Unbeschwertheit fehlt. Kurzerhand gründet die findige  59-jährige ihre ganz persönliche Selbsthilfegruppe und tarnt sie für die Auserwählten als Gourmetzirkel. Hier geht´s zur Leseprobe. Zielgruppe Mathilda redet Klartext mit selbstironischem Augenzwinkern. Die Themen in diesem Debüt sind geschaffen für den selbstreflektierten  Leser, der keine Angst vor den Blick in den Spiegel hat.   Ich freue mich auf jede Bewerbung. Vielen Dank. Herzlichst Mathilda Kistritz    

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  • Quatschen mit Soße

    Quatschen mit Soße

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2014 um 15:36

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Locker, leichte und zugegebenermaßen durchaus auch stellenweise etwas seichte Unterhaltung habe ich mir gewünscht, als ich dieses Buch gesehen habe und genau das habe ich auch bekommen. Manchmal steht einem einfach der Sinn nach Geschichten ohne großen Tiefgang, die aber trotzdem unterhalten, die amüsant und einfach nett sind. Und genau so ein Buch ist Jasmin Lehetas "Quatschen mit Soße". Die Frauen, die im Zentrum dieser Geschichte stehen, sind so unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Jede von ihnen ist ein ganz eigener Charakter, der von der Autorin mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt wird, sodass man sich als Leser schnell vorstellen kann mitten unter diesem Kreis von Frauen zu sein und mit ihnen zu kochen und zu quatschen. Handlung gibt es ehrlich gesagt nicht allzu viel. Der Großteil des Buchs besteht aus den Unterhaltungen zwischen den Figuren, vom Kochen bekommt man (leider) nur am Rande etwas mit und die Handlung ist an so mancher Stelle ebenfalls eher Nebensache. Mich hat das nicht wirklich gestört, einfach auch, weil ich nichts anderes von diesem Buch erwartet habe und daher genau das bekam, was ich mir gewünscht hatte. Alles in allem ist Jasmin Lehetas "Quatschen mit Soße" eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte, die die Autorin in einem locker-leichten Stil erzählt, die aber stellenweise mit nur recht wenig Handlung daher kommt - mir hat das Buch trotzdem (vllt. auch gerade deswegen) sehr gut gefallen ;-)

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  • Leserunde zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    JasminL

    Gelüstet euch nach kulinarischen Genüssen gewürzt mit ein bisschen Liebesränke, Herzschmerz, und allem, was Frauen aus der Großstadt so umtreibt? Dann seid herzlich eingeladen in Monas kulinarischen Montagssalon und lernt die impulsive Schönheit, die wundersame lbanesische Witwe Ezra, die egozentrische Online-Daterin Andrea, den naiven Seminar-Junkie Lisa, die burschikose ältliche Jungfer Marina und die unausgeglichene Vollzeit-Mama Sarah kennen und genießt gemeinsam mit ihnen köstliche Menüs. Sechs Frauen sautieren, pochieren und schwadronieren, und manchmal treiben ihnen nicht nur die Zwiebeln Tränen in die Augen. Doch egal, ob sie auch mal etwas Bitteres schlucken müssen oder sich die Zähne an etwas ausbeißen - am Schluss kommt immer etwas Süßes ... Unterhaltsam und appetitanregend! (freundin) Lesermeinungen: "Das beste Rezept gegen Winterblues",   "Sehr charmant, sehr kurzweilig und macht Lust aufs Kochen" "Ein Wellnessroman" "Kann mich sehr mit Lisa identifizieren..." "Danke für die köstliche Urlaubslektüre" "Klasse Unterhaltung zum Mitfiebern, Mitlieben und Mitkochen! 20 Testleseexemplare stehen zur Verlosung. Dann legt schon mal die Schürzen an und bewerbt euch! Ausgelost wird am Dienstag, den 15..01.2013, unter allen Gourmets, die uns ihr Lieblingsgewürz oder Küchenkraut verraten (bitte unter dem Thema "Einkaufsliste").  Natürlich bist du auch ein gern gesehener Gast in der Leserunde, wenn du das Buch bereits besitzt und gesehen hast.  

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  • Viel Quatschen, wenig Handlung...

    Quatschen mit Soße

    justitia

    19. March 2013 um 15:16

    Der Roman "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta ist ein typischer Frauenroman, bei dem zwar die Grundidee neu und ungewöhnlich ist, die Handlung allerdings schnell auf der Strecke bleibt. Zum Cover: Das Cover ist ein echter Hingucker. Vor einer blau gestreiften Wand steht eine schlanke Frau mit schwarz gelockten Haaren am Herd und probiert ihr gekochtes Essen (eine Soße) mit Hingabe. Die farbliche Gestaltung ist zwar bunt, aber dennoch nicht aufdringlich und macht richtig Appetit auf das Buch... Auch der Titel hat mich von Anfang an neugierig gemacht - das Wortspiel verrät nicht allzu viel. Insgesamt ist das Buch nicht nur optisch ein Hingucker, auch liegt es sehr gut in der Hand und wirkt trotz dessen, dass es ein Taschenbuch ist sehr stabil. Zum Inhalt: Im Mittelpunkt steht Mona, die gerade von ihrem Mann Albert verlassen wurde, und spontan eine tolle Geschäftsidee hat: ein Kochclub für Frauen. Dabei trifft sich eine feste Frauenrunde einmal die Woche zum Kochen und natürlich auch Quatschen - Worüber? Ganz klar: Männer. Irgendwann tritt dann mit Clemens, einem Anwalt, ein neuer Mann in Monas Leben. Auch er würde nur zu gern am Kochclub teilnehmen. Und ehe sich Mona versieht - steht sie zwischen zwei Männern und muss sich entscheiden. Meine Meinung: Die Idee dieses Buches fand ich total faszinierend und außergewöhnlich: Was für eine tolle Idee einen Buchladen mit einem kleinen Kochclub zu verbinden. Umso gespannter war ich, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Die ersten Seiten flogen nur so dahin - die Sprache gefiel mir auf Anhieb und ich hatte total viel Spaß beim Lesen. Die Autorin schreibt auf eine sehr leichte und humorvolle Art, die den Leser schnell in die Geschichte einbringt und er fühlt sich schnell als ein Teil des Kochclubs. Diese Stimmung hielt allerdings bei mir nur etwa bis zur Mitte des Buches an, da auf die Dauer die Gespräche der Frauen an Tiefe verloren und auch die Handlung an sich nach meinem Gefühl völlig auf der Stelle trat - nichts bewegte sich, weder vor noch zurück. So wirkte die gesamte Geschichte stellenweise etwas langatmig und der anfängliche Spaß beim Lesen war leider dahin. Die Protagonistin Mona gefiel mir sehr gut - sie hat eine leichte und lockere Art. Besonders bewundert habe ich ihren Mut, die doch sehr neue Geschäftsidee zu wagen. Auch wie sie die Trennung von ihrem Mann gemeistert hat, hat mich sehr beeindruckt. Sicherlich hat es sie nicht kalt gelassen, aber sie hat sehr schnell wieder neuen Lebensmut geschöpft und sich ihrer Situation gestellt. Ich weiß, ob ich das gekonnt hätte. Ihren Mann Albert fand ich dagegen nicht sehr sympathisch. Für mich ist er einfach feige - nutzt einen Streit aus, um einfach so abzuhauen. In meinen Augen konnte Mona froh sein, ihn los zu sein... Ezra, eine verwitwete Libanesin, ist alleinstehend. Sie nimmt sich gerne der einsamen Mona an. Schnell merkt der Leser, dass Ezra aus einem  völlig anderen Kulturkreis stammt – sie ist konservativer als die jüngeren Frauen und äußert diese Ansichten auch ganz offen gegenüber den anderen Frauen. Für mich ist Ezra eine äußerst interessante Frau, die einen deutlichen Gegenpol zu den anderen vier Frauen darstellt. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Wahrsagerin und liest für Mona auch deren Zukunft aus dem Kaffeesatz. Ob ihre Voraussagen wohl auch so eintreten werden? Besonders aufgestoßen hat mir in dieser Geschichte Sarah: Sie stößt erst später zum Kochsalon dazu und ist zwar die Jüngste, aber sie ist als einzige glücklich verheiratet und zweifache Mutter. Sie wirkte auf mich stets sehr arrogant und naiv - es überrascht aber nicht, muss sie sich doch um nichts sorgen: Ihr Mann verdient das Geld und sie kümmert sich lediglich um den Haushalt und die Kinder. Zudem bekommt sie von ihrem Mann alles, was sie haben möchte... Clemens Weißberg würde sich zwar gerne dem Frauenkochkurs anschließen, doch Männer sind unerwünscht und so hat er keine Chance. Dennoch hat er auf mich einen äußerst sympatischen Eindruck gemacht... Schade fand ich, dass das primäre Thema des Romans doch immer die Männergeschichten waren und das Kochen dabei sehr auf der Strecke blieb. Als ich den Klappentext das erste Mal las, hatte ich mir irgendwie ein paar Kochkniffe oder Geheimnisse erhofft. Umso mehr war ich enttäuscht, dass das Kochen immer nur eine sehr untergeordnete Rolle spielte. Schade...  Toll, fand ich dagegen, dass die Autorin einige Rezepte in das Buch eingebaut hat - es hätte abe rnach meinem Geschmack noch ein paar mehr sein können. Insgesamt hat mich dieses Buch gut unterhalten, dennoch hätte ich mir bei dieser tollen Grundidee ein wenig mehr Inhalt gewünscht. Stellenweise trat die Handlung wirklich auf der Stelle, worunter der anfängliche Spaß beim Lesen auch sehr gelitten hat. Also, eine tolle Grundidee, die allerdings nur unzureichend ausgebaut worden ist. Daher vergebe ich nur drei Sterne, und dass auch nur wegen der Rezepte, die sehr lecker waren (habe einige ausprobiert)....

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    Cappuccino-Mama

    13. March 2013 um 13:21

    Bei diesem Buch sprach mich sowohl der Buchtitel QUATSCHEN MIT SOSSE an – ich mag Wortspielereien sehr gerne, als auch die Thematik des Kochens, aber auch die Optik des Buches weckte mein Interesse – das Cover ist einfach so süß! Das Cover / Gestaltung: Vor einer hellblauen Wand, deren obere Hälfte Längsstreifen in einem helleren Blau aufweist, steht eine attraktive, schlanke Frau in einem hübschen beerefarbenen Kleid mit rosa Rosen, hinter einem Herd, auf dem ein Topf mit Essen steht. Ja – die Frau steht nicht am, sondern doch tatsächlich hinter (!) dem Herd! Auf dem Kopf, mit den langen schwarzgelockten Haaren, trägt die Köchin eine Kochmütze, in der Hand einen Löffel, den sie zum Mund führt, um die Speise zu kosten. Auf der Rückseite des Buches befindet sich ein recht knapper Text, der den Buchinhalt beschreibt, sowie eine hübsche Zeichnung mit drei gutaussehenden Frauen, die bei Kaffee, Keksen, Hähnchen und Wein am Tisch zusammen sitzen. In der hinteren Buchklappe befindet sich ein kurzes Porträt der Autorin, wobei diese auch bildlich festgehalten ist – passend zu der Umschlaggestaltung übrigens gemalt. Sehr gerne mag ich die Buchausführung mit den Klappen, da dies dem Buch Stabilität und ein hochwertiges Aussehen verleiht. Die Handlung: Mona, verheiratet und Mutter eines fast erwachsenen Sohnes hat sich erst vor kurzem von ihrem Mann Albert getrennt. Die Inhaberin eines kulinarischen Buchladens gründet kurzerhand einen Kochsalon. Fortan kochen fünf (später sechs) Frauen zwischen 32 und 71 Jahren jeden Montag gemeinsam in Monas Montags-Salon. Dabei wird natürlich lebhaft diskutiert: Thema Nummer Eins sind natürlich die Männer. Und so langsam werden aus den Teilnehmerinnen der illustren Runde echte Freundinnen. Und irgendwann tritt ein neuer Mann, in Gestalt des Anwalts Clemens, in Monas Leben. Zu gerne würde auch er dem Kochsalon beitreten. Und eines schönen Tages muss Mona sich zwischen zwei Männern entscheiden – wer wird der Mann an Monas Seite werden?... Meine Meinung: Eine bunte Mischung Frauen, die sich hier zusammenfinden: Mona, die Initiatorin des Kochzirkels steht so ziemlich alleine auf der Welt da. Ihr Mann hat sie nach langjähriger Ehe verlassen, der Sohn geht größtenteils seine eigenen Wege, nabelt sich von seiner Mutter ab und zieht aus. Bei ihrer Mutter kann Mona ihr Herz nicht ausschütten, denn diese widmet ihr Leben anderen Dingen, wie zum Beispiel dem Yoga. Doch dann trifft sie eine Frau, die eine „mütterliche“ Freundin für Mona wird – Ezra. Und noch etwas belastet Mona in der eher problematischen Beziehung zu ihrer Mutter: Sie wüsste zu gerne, wer ihr Vater ist. Doch ihre Mutter hüllt sich in Schweigen. Ezra ist eine verwitwete Libanesin. Die alte Dame ist alleinstehend, die erwachsenen Töchter leben längst ihr eigenes Leben, und so nimmt Ezra sich gerne der einsamen Mona an. Mitunter bemerkt man aber schnell, dass Ezra aus einem anderen Kulturkreis stammt – sie ist konservativer als die jüngeren Frauen eingestellt. Ezra ist leidenschaftliche Wahrsagerin und liest für Mona auch deren Zukunft aus dem Kaffeesatz. Ob ihre Weissagungen sich bewahrheiten werden? Andrea: Auch sie ist Single, allerdings stets auf Männerjagd, weshalb die 45jährige auch immer sehr gestylt durch die Gegend läuft. Dass es mit ihr irgendwann Ärger geben würde, das dachte ich mir bereits. Lisa: Ist beinahe vierzig Jahre alt, ist ebenfalls eine Singlefrau, wenn auch nicht so ganz freiwillig und besucht für ihr Leben gerne die verschiedensten Seminare. Anfangs eher das typische Mauerblümchen, machte sie im Laufe der Zeit eine enorme Wandlung durch. Martina: Die 54jährige, unverheiratete Studienrätin Martina wirkt eher burschikos und sie ist das krasse Gegenteil von der femininen Andrea. Sarah stößt erst später zum Kochsalon dazu und ist mit ihren 32 Jahren zwar die Jüngste im Bunde, aber sie ist als einzige der Frauen glücklich verheiratet und zweifache Mutter. Auf mich wirkte sie stets etwas naiv und war für mich die typische Barbie – blond, gutaussehend, aber nicht besonders intelligent. Bei Sarah gilt noch: Der Mann verdient das Geld, die Frau kümmert sich um Haus und Kinder. Clemens Weißberg ist ein Anwalt und ca. Mitte Dreißig. Er würde sich zwar gerne dem Frauenkochkurs anschließen, doch Männer sind unerwünscht. Ich konnte diese Einstellung vollkommen verstehen, denn ein Mann ist unter Frauen ein regelrechter Fremdkörper – die Ungezwungenheit, die herrscht, wäre nicht mehr vorhanden und es käme mit Sicherheit zu Eifersüchteleien zwischen den Frauen, zumal ja fast alle Singles sind. Albert war mir von Anfang an unsympathisch. Er strahlte keine Wärme aus, und scheinbar zog er die Gesellschaft des besten Freundes Paul, der Gesellschaft der eigenen Ehefrau vor! Und offensichtlich ist der Trennungsgrund: blond und jung – wie es dem Klischee entspricht, vom Mann inmitten der Midlifecrisis, der seine Frau gegen eine Jüngere „austauscht“. Paul, Alberts besten Freund, empfand ich egoistisch. Wie kann man als Single mit einem verheirateten Mann einen gemeinsamen Urlaub planen, zumal man weiß, dass dessen Frau dann alleine daheim sitzt!? Da ist ja der Unfriede geradezu schon gestiftet zwischen den Eheleuten. Das Buch fing sehr unterhaltsam an und mir gefiel der Schreibstil gut. Rasch hatte ich mich auch eingelesen. Doch leider nahmen irgendwann die Gespräche der Frauen untereinander einen Großteil der Handlung ein. Bei einem Buch, in dem es um das Thema Kochen geht, erwarte ich, dass nicht alles glatt läuft, sondern es auch ab und zu Kochpannen gibt. So aber quasselten die Frauen vor sich hin, und nebenbei wurde vor sich hin gekocht – naja, da passte der Buchtitel ja perfekt – vielleicht zu perfekt? Ich hätte mir mehr Handlung und mitunter etwas weniger Unterhaltung gewünscht. Und über was reden Frauen am liebsten, wenn sie unter sich sind? Natürlich über Männer. Erst danach geht es ums Kochen und andere Themen. Ihre Erfahrungen zieht die Autorin sicherlich aus ihrem eigenen Kochsalon, den sie in München betreibt. Aufgewachsen in Rom, sammelte Jasmin Leheta bereits in ihrer Kindheit erste Erfahrungen beim gemeinsamen, stundenlangen Kochen mit den Frauen – so wie man sich die Zusammenkünfte in südländischen Küchen eben vorstellt. Kochen, lästern, lachen und quatschen. Sehr schön fand ich, dass sich im Buch auch Rezepte befinden, so z.B. die Vorspeise, bestehend aus Grapefruitcarpaccio mit grünem Spargel und das Dessert, ein leckeres Erdbeer-Amarettini-Tiramisu (das werde ich bei Gelegenheit sicher selbst mal zubereiten). Leider vermisste ich aber im Mittelteil des Buches die Rezepte für ein Hauptgericht – wenn man eine Richtung einschlägt, so sollte man sie auch konsequent beibehalten – so lautet meine Meinung. Ins Herz geschlossen habe ich Monas kleinen, stets liebevoll dekorierten, Buchladen. Hier finden Bücher und Kaffee und Kuchen zusammen. Die Idee eines solchen Ladens fand ich einfach nur großartig. Man bekam beim Lesen richtig Lust, Mona in ihrem Laden zu besuchen und ihre selbst gebackenen Kuchen, Torten,... zu genießen, zusammen mit einer guten Tasse Kaffee. Schade fand ich, dass die Frauen, hier im Speziellen Mona, etwas zu sehr Schickimicki auf mich wirkten (Ihr versteht was ich meine) – großstädtisch, champagnerschlürfend, in Feinkostläden einkaufend. Dafür hat „Herr Eichhorn“, der kleine Besucher von Monas Terrasse sie mal richtig natürlich erscheinen lassen. Und wie (fast) immer wenn Frauen sich treffen wird, wie ich bereits erwähnte, sehr viel geredet. Mitunter war es mir beinahe etwas zuviel, wie ich zugeben muss. Ein bisschen erinnert mich das Buch an SEX AND THE CITY (auch wenn dort eher Schuhe im Mittelpunkt standen und vermutlich nur selten der Kochlöffel geschwungen wurde). Sehr angenehm zu lesen sind die meist recht kurzen Kapitel und die Größe des Buches – es ist etwas höher als die herkömmlichen Taschenbücher und fällt schon alleine dadurch auf. Sehr gut gefiel mir die Gestaltung der Kapitelüberschriften – hübsche Schrift mit dekorativen Schnörkelchen – das Auge liest eben mit... Fazit: Ein unterhaltsames und relativ humorvolles Buch, das schon äußerlich durch seinen eigenen Charme besticht, leider aber mit einigen Längen aufwartet, worunter meine Lesefreude mitunter sehr gelitten hat. Leider wurde aus dem tollen Grundkonzept zu wenig herausgeholt. Von mir gibt es daher für dieses Buch leider nur drei Sterne.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    Jasmin88

    04. March 2013 um 12:07

    Covergestaltung: Das Cover wirkt total frisch und süß! Wenn man es betrachtet, bekommt man selbst Lust, den Kochlöffel zu schwingen! Auch die Farbgestaltung gefällt mir sehr. Und auch die Rückseite ist in diesem Fall richtig gut gelungen und einen Blick wert! Für mich strahlt das Design eine gewisse Lebensfreude aus! Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich betonen, dass ich die Grundidee und das Konzept des Romans sehr gelungen finde. Monas Geschäftsidee hat mir sehr imponiert und auf Anhieb gefallen. Ich habe zuvor noch nie von solch einem Laden gehört, aber wenn es hier in meiner Stadt einen geben würde, wäre ich wohl Stammkundin… Die arme Mona tat mir stellenweise schon extrem leid, nachdem sie plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht. Gut, dass sie im Montagssalon so tolle Freundinnen gefunden hat. Ich wäre auch gerne Teil dieser netten Gemeinschaft :) Zuerst habe ich sehr schnell in die Geschichte reingefunden. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Doch nach circa der Hälfte des Romans war ich leider so enttäuscht, dass ich das Buch (vorerst?) nach 152 Seiten abgebrochen habe. Nachdem mich der Anfang des Romans so begeistert hat, hatte ich auch an den weiteren Verlauf hohe Erwartungen, die sich leider nicht erfüllt haben. Plötzlich war mir alles viel zu langatmig und voll von Wiederholungen. Irgendwie schien mir jeder Salon auf einmal gleich abzulaufen und immer aus genau den gleichen Themen zu bestehen! Etwas langweilig... Schade, denn das Buch hatte einige wirklich gute Ansätze! Doch letztlich fehlte es der Geschichte an Pepp! Im Großen und Ganzen war mir das Ganze leider viel zu vorhersehbar und es gab für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen und langatmige Passagen! Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch mit 2 oder 3 Sternen bewerten soll. Für die tolle Grundidee und den Wohlfühlfaktor zu Beginn vergebe ich aber immerhin noch gut gemeinte 3 Sterne – trotz Abbruch! Vielleicht kann mich der Rest der Geschichte ja zu einem anderen Lesezeitpunkt begeistern…

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    Queenelyza

    22. February 2013 um 15:56

    "Quatschen mit Soße"? Ja, so kann man es nennen, wenn die Inhaberin eines kleines Kochbuchladens einen Kochsalon ins Leben ruft, bei dem sich eine feste Frauenrunde einmal die Woche zusammenfindet, um zu kochen. Die Frauen sind sehr unterschiedlich, jede hat ihr eigenes Schicksal, aber sie kommen klar. Zumindest eine ganze Zeitlang... Hauptsächlich begleiten wir in diesen Buch Mona, die die Kochrunde organisiert. Sie wird von ihrem Mann verlassen, doch dann taucht ein sehr netter Anwalt auf, der durchaus ein wenig Unruhe in ihr Leben bringt. Da sie im Flirten und Daten durch ihre langjährige Ehe ein wenig eingerostet ist, bespricht sie ihre Sorgen und Nöte beim Kochsalon mit ihren Kochfreundinnen. Und auch diese berichten von ihren Problemen, den vorhandenen und nicht vorhandenen Beziehungen. Was ich an diesem Buch sehr positiv fand, ist die Tatsache, dass alles so herrlich "normal" abläuft. Die Frauen leben ihr Leben, ihnen passiert so einiges, aber sie stolpern nicht ständig von einer aberwitzigen Situation in die nächste - bei anderen Büchern nervt mich das oft, dass immer noch einer draufgesetzt werden muss. Hier ist alles ein wenig realistischer, entspannter, einfach passender, da die Protagonistinnen alle schon eine ganze Weile mitten im Leben stehen. Komischerweise ist die Entspanntheit des Buches allerdings für mich nicht nur positiv. Sie tut zwar den Charakteren und ihren Erlebnissen gut, schadet aber dem Tempo des Romans, wie ich finde. Es gab einige Passagen, die das Buch eher lähmten als es voranzubringen, die einfach ein wenig zu viel Elan rausnahmen. Und die Wendungen waren ein paarmal allzuoft vorhersehbar, wenn auch charmant ausgeführt und dargeboten. Sehr gut waren zu Beginn die Kochszenen, da davon aber recht viele im Buch vorkamen, hat mich das ähnliche Schema dann doch allmählich etwas gelangweilt, auch wenn ich die Gerichte samt und sonders toll fand. Diese hätte ich gerne - zumindest einige davon - am Ende des Buches als Kochrezepte wiedergefunden, ich liebe solche Bücher, in denen Rezepte eingebunden sind. Schade, dass dies nicht der Fall war. Jasmin Leheta hat einen schönen, angenehmen Schreibstil, die Personen waren so charakterisiert, dass man automatisch je ein Bild dazu vor Augen hatte. Das Buch weist eine totale Wohlfühlatmosphäre auf, der ein wenig mehr Tempo und Esprit in meinen Augen allerdings wirklich gut getan hätte. Ich habs gern gelesen, aber sagen wir es mal so: wenn es ein Stück Torte gewesen wäre, wäre ich hinterher noch nicht richtig satt gewesen...

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    janaka

    21. February 2013 um 21:13

    "Quatschen mit Soße“ von Jasmin Leheta handelt von der mittdreißigjährigen Mona, die einen kleinen Kochbuchladen mit Café hat. Sie wird von ihrem Mann verlassen, was sie ziemlich aus der Bahn wirft. In dieser schweren Zeit lernt sie die charismatische Ezra kennen, diese Frau ist einfach genial, sie hat so schöne Lebensweisheiten. "Jäger und Sammler... Mona soll sich jagen lassen und nicht selbst jagen." Um in ihrem Leben etwas zu verändern, ruft Mona einen Kochclub ins Leben, insgesamt 5 Frauen kochen nun jeden Montagabend zusammen. Diese Frauen könnten unterschiedlicher nicht seien. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist auf der einen Seite leicht und locker und auf der anderen Seite regt er mich auch zum Nachdenken an. Die relativ kurzen Kapitel haben mich angeregt, immer nur noch einen weiter zu lesen... Die Autorin beschreibt die Protagonisten mit sehr viel Gefühl und mit unterschiedlichen Charakteren, genau wie wir Menschen im Leben sind. Eines jedoch störte mich etwas, diese zeitlichen Sprüche ohne nähere Angaben. Man musste erst ein paar Seiten weiterlesen, um genau zu wissen, wovon nun die Rede war. Die Übergänge waren mit manchmal zu abrupt und nicht fließend, dies störte mich etwas in meinem Lesefluss. Trotzdem hat das Buch viel Spaß gemacht und es hat mich zum nachdenken animiert. Ich werde mir einige Tipps in Bezug auf Männer verinnerlichen und dann auch mal anwenden. :-) Diese Buch kann ich jedem weiterempfehlen, der gerne etwas Lustiges und gleichzeitig etwas zum Nachdenken lesen mag.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    michelauslönneberga

    15. February 2013 um 10:32

    Na? Hast du Lust auf eine raffinierte Vorspeise? Wie wäre es mit einer schmackhaften Hauptspeiße oder gar ein süßes Dessert? Läuft dir schon dass Wasser im Mund zusammen? Dann ... ja nicht in die Küche gehen, sondern dieses Buch hier aufschlagen! Mona, die Hauptfigur dieses Romans eröffnet einen Kochsalon, nachdem ihr von Midlifecrisis geschüttelter Mann sie verlassen hat. Eine bunt gemischte Truppe von Frauen sitzt nun also jeden Montag bei Mona am Tisch und schnippelt, hackt, bruzzelt und quasselt sich die Probleme von der Seele. Ich fand alle Figuren (außer die der Männer) unheimlich sympathisch und liebevoll. Man ist auch gleich in der Geschichte drin und Dank des flüssigen Schreibstils von Jasmin Leheta ist das Buch quasi mit einem Haps im Mund (bitte nicht wörtlich nehmen ;). Immer wieder werden tolle Rezepte miteingebracht und erklärt, da hatte ich während dem Lesen gleich Lust selbst zukochen. Für Kochbegeisterte ist es also absolut zu empfehlen. Falls du allerdings gerade fastest, würde ich das Buch erst ein wenig später empfehlen, denn dieses Buch macht Lust auf Essen ;) Dass es nur drei Sterne geworden sind, liegt daran, dass ich manche Handlungswendungen einfach zu offensichtlich fand und daher etwas der Erzählspannung beraubt war. 'Quatschen mit Soße' ist eine humorvolle, nicht zu schwere Kost, mit einer Prise Liebe und einem ordentlichen Schuss Frauenpower. Na dann, guten Appetit!

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    Federtier

    15. February 2013 um 09:57

    Mona wird von ihrem Mann Hals über Kopf verlassen. Als sie dann kurz darauf in ihrem kulinarischen Buchladen, in dem sie nicht nur Kochbücher verkauft sondern auch Kaffee und Kuchen serviert, Ezra begegnet, wendet sich ihr Leben. Beide Frauen beschließen einen Kochclub zu gründen und von da an treffen sich jeden Montag nun fünf Damen zum Schnippeln, Rühren und Plaudern. "Quatschen mit Soße" ist angenehm zu lesen, der Schreibstil ist locker und leicht, auch die Charaktere werden gut gezeichnet. Was ich allerdings vermisst habe, war die Spannung. Vieles kam mir doch recht klischeehaft und damit vorhersehbar vor: Ehemann hat Midlife-Crisis, verlässt Ehefrau, fährt plötzlich Motorrad, der Trennungsgrund ist jung und blond, dann will er sie doch wieder zurück nachdem er sich ausgetobt hat... usw. Ich hätte da mehr Überraschung erwartet. Die Idee, mitten im Text das Rezept abzudrucken, welches die Frauen gerade kochen, fand ich sehr gut. Leider zieht sich das nicht durch den gesamten Roman. Ich hätte mir gern mehr Rezepte gewünscht, gern auch als Anhang am Ende des Buches. Mein Fazit: Lockerleichte Unterhaltungsliteratur, die leider Punkte verschenkt, da sie hier und da doch etwas hätte spannender sein können. Mehr Rezepte im Buch wären das I-Tüpfelchen gewesen, was das Buch ausgefallen und einzigartig gemacht hätte.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    Buchfan276

    14. February 2013 um 20:29

    In „Quatschen mit Soße“ geht es um Mona, die ihren Mann Albert vor die Tür setzt. Überwältigt von ihrer plötzlichen Einsamkeit, gründet sie einen Kochsalon, in dem zukünftig einige Frauen in unterschiedlichem Alter miteinander kochen wollen. Beim Kochen bleibt es natürlich nicht, man erzählt sich auch gegenseitig vom Leben und von den Problemen. Und es wäre doch gelacht, wenn man die nicht gemeinsam lösen könnte. In kurze bis mittellange Kapitel gegliedert, ist das Buch recht übersichtlich aufgebaut. Die Autorin schreibt sehr flüssig und verständlich, allerdings kamen für meinen Geschmack viel zu viele Gespräche über vergleichsweise Belangloses vor, die das Buch langatmig werden lassen und für mich persönlich eher ermüdend sind. Schön ausgestaltet wurden hingegen die Protagonistinnen. Ihnen wurde ein klares Profil gegeben, sodass man sich auch gut in sie einfühlen konnte. Emotionen und Gefühle wurden sehr authentisch dargestellt. Die Gedanken der Hauptprotagonistin Mona hätten noch ausführlicher geschildert werden können, um ihre Absichten und Ziele deutlicher herauszustellen. Zusätzlich enthält das Buch einige Rezepte des Montags-Salons. Das Buchcover wirkt sehr unterhaltend und einladend. In hellen Farben gestaltet lenkt es die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich. Im Klappentext erfährt der Leser im Groben, was ihn erwartet. Insgesamt ein recht ordentlich gelungener, dennoch stellenweise noch ausbaufähiger Roman, von dem eine Fortsetzung sicherlich interessant wäre.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    juna

    10. February 2013 um 21:13

    In dem Buch "Quatschen mit Soße" dreht sich alles um Mona, die ausgerechnet an Weihnachten von ihrem langjährigen Ehemann erfährt, dass er Silvester mit seinem besten Freund auf einer Skihütte feiert. Ohne Sie! Es kommt, wie es kommen muss - sie streiten sich. Und während Mona ihn anschreit, schweigt Albert nur und sieht keinen Grund, die Problematik zu besprechen. All die Jahre hatten sie gemeinsam gefeiert und dieses Jahr soll sie alleine sein? Ihr Sohn ist gerade in Neuseeland im Auslandsjahr. Sie versteht die Welt nicht mehr. Zum Glück kann sie in ihren kleinen Buchladen fliehen. Dort verkauft sie Kochbücher und bietet selbst gebackenen Kuchen und Kaffee an. Als sie die ältere Dame Ezra kennen lernt, kommt ihr die Idee mit dem Kochabend. Immer Montags wollen sich ein paar Frauen zum Kochen und gemeinsamen Schlemmen treffen. Während Albert seine Sachen aus dem Haus holt und Mona verlässt, scheint der gut aussehende Anwalt Clemens ein Auge auf sie geworfen zu haben. Er trinkt täglich in Monas Laden seinen Espresso. Doch kommt Albert wieder zur Vernunft und finden die beiden wieder zusammen? --- Der Autorin Jasmin Leheta ist ein unterhaltsamer Frauenroman gelungen, in dem neben der Liebe, auch die Freundschaft und das Kochen im Mittelpunkt stehen. Die Protagonistin Mona wirkte von Anfang an sympathisch. Authentisch durchlebt sie die Trennung von ihrem Mann und baut sich ein eigenes "Event" mit neuen Freunden auf, in dem sie jeden Montag mit den anfangs unbekannten Damen kocht. Dabei haben sie immer viel Spaß und es werden viele verschiedene Themen besprochen - wie im richtigen Leben mit den besten Freundinnen auch. Das Kochen zu Monas liebster Beschäftigung zählt, zeigt sich auch auf dem tollen Cover. Nicht nur die Farben machen auf das Buch aufmerksam, ebenso die liebevoll gestalteten Personen darauf. Ausgeschmückt mit einigen Rezepten bzw. Beschreibungen zur Zubereitung außergewöhnlicher Rezepte, ist das Buch vor allem kochbegeisterten LeserInnen zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    LeseJulia

    10. February 2013 um 17:36

    Leider sehr vorhersehbar Mona wird plötzlich von ihrem Mann verlassen und stößt somit an einen Wendepunkt in ihrem leben. Allein ihr kleiner kulinarischer Buchladen, der neben Kaffee&Kuchen auch tolle Kochbücher zu bieten hat, gibt ihr weiterhin Beständigkeit. Als sie Ezra im Laden begegenet beschließen die beiden Frauen einen Kochclub zu gründen... So treffen sich jeden Montag 5 Damen unterschiedlichen Alters bei Mona zuhause und Quatschen beim Kochen... Thema ist zumeist die Liebe und das Leben! Fazit Leider kann ich die Begeisterung anderer Leserinnen nicht ganz teilen, da ich nicht genau weiß, wo ich den Roman verorten soll... Die Geschichte ist weder komisch noch traurig, nicht spannend und wirkt einfach wie aus dem Leben gegriffen. Was per se nicht falsch ist, aber dennoch haben mir einige Dinge nicht so ganz gefallen. Zum einen werden Rezepte eingestreut, welche nur im text angedeutet werden, andere werden komplett abgedruckt, was ich für inkonsequent halte. hier hätte ich mir eine gesammelte rezeptliste oder linkliste oder die rezepte ganz am Ende des Buches gewünscht, dies ist aber nicht der Fall. Außerdem sind zwischendrin immermal mehr oder weniger große Zeitsprünge, die zunächst etwas Verwirrung stiften, weil dadurch Dinge ausgelassen werden, die dann im weiteren Verlauf nicht immer vollständig erklärt werden, was mir vor allem bezüglich des Kennenlernens der 5 Koch-Damen doch gefehlt hat. Denn dadurch hatte ich anfangs echte Schwierigkeiten die Frauen auseinander zu halten bzw mir vorzustellen und einzuschätzen. Auch die handlung ist insgesamt doch relativ vorhersehbar und hat keine großen Überraschungen auf Lager, daher hatte ich Mühe am Ball zu bleiben, weil es doch sehr vor sich hin plätschert. Bestimmt ein tolles Buch für Kochfreaks oder für entspannte lesestunden für Frauen, die seichte Literatur ohne große Spannung und Komik mögen. Von mir gibt es dennoch leider nur 3 Sterne, da mir eben Spannung, Überraschung und Komik gefehlt haben, bzw. der Fokus Kochen zu inkonsequent verfolgt wurde.

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  • Rezension zu "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta

    Quatschen mit Soße

    LibriHolly

    06. February 2013 um 16:23

    „Die Kenntnis des wertvollsten Geheimnisses nützt nichts, wenn dem Menschen am Herd die Liebe zu dem und die Sorgfalt für das fehlt, was er tut.“ (aus Alfons Schuhbecks „Meine Küchengeheimnisse“) Das hört sich einfacher an, als es wirklich ist, und so wundert es einen nicht wirklich, dass der von Mona neu gegründete kulinarische Montagssalon für Frauen sich regen Zuspruchs erfreut. Und so treffen sich jeden Montag 6 tolle, interessante und sehr, sehr unterschiedliche Frauen zum miteinander kochen und quatschen. Und wie jeder Kochinteressierte weiß: In den heißen Küchendämpfen kochen nicht immer nur die köstlichen Speisen in den Töpfen vor sich hin, sondern so manches Gefühl und manche Emotion auch hoch und über. Und wo 6 Frauen zusammenkommen, da kommen früher oder später auch immer die Themen Männer und Beziehungen auf den Tisch (auch wenn wir Frauen es ungern so offen zugeben) und mit diesen haben beinahe alle 6 so ihre Probleme. Welch Glück für die illustre Runde, dass unter ihnen auch die lebenserfahrene libanesische Witwe Ezra weilt, die so manch weisen Ratschlag für die Frauen bereithält und ihnen „The Rules“ näherbringt (für alle näher Interessierten: http://therulesbook.com/). So lernen die Frauen bei einem Glas Champagner nicht nur wie man ein geradezu fantastisches Erdbeer-Amarettini-Tiramisu zubereitet sondern auch so manch kleines Geheimnis zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls und der eigenen Anziehungskraft kennen und dies wirkt sich nicht nur positiv auf den Umgang mit Männern aus….. „Quatschen mit Soße“ hat mir persönliche einige sehr vergnügliche Lesestunden bereitet. Gekonnt vereint die Autorin dabei die beiden Genre „Chick-lit“ und „Kochen“. Die im Buch beschriebenen Zubereitungsarten diverser Speisen regen zum nachkochen an und inspirieren den kochbegeisterten Leser, sich doch einfach mal wieder selbst hinter den Herd zu stellen und zu kochen, persönlicher Einfallsreichtum und ein gewisses Maß an Experimentierfreude vorausgesetzt. Als kleine Schmankerl hat Jasmin Leheta ein paar ihrer persönlichen Rezepte in die Geschichte verpackt, allerdings an dieser Stelle noch einmal der explizite Hinweis darauf, dass es sich bei dem Buch um einen kulinarischen Roman handelt, diesen gilt es nicht zu verwechseln mit einem reinen Kochbuch. Wer seitenweise Rezepte sucht, der ist mit diesem Buch falsch beraten. Jasmin Leheta will den Leser in eine Genusswelt entführen, den Spaß am kochen Aufzeigen, den Leser inspirieren und dabei gut unterhalten, was wie ich finde, ihr sehr gut gelungen ist. Der tagebuchartig aufgebaute Roman umfasst ein Jahr Kochsalon und lebt von den sehr authentisch geschilderten Frauenfiguren. Wer sich fragt, woher die Autorin ihre Inspiration bezieht, dem sei gesagt, dass Jasmin Leheta auf 10 Jahre Erfahrung mit ihrem eigenen kulinarischen Kochsalon (http://www.alles-ueber-jasmin.com/) zurückblicken und –greifen kann und mir bleibt am Ende der Lektüre nur zu hoffen, dass diese Erfahrung vielleicht auch noch den Stoff für eine Fortsetzung von Monas kulinarischem Montagssalon in sich birgt. So, neugierig geworden, dann nichts wie los und Buch besorgen, die erste Seite aufschlagen und Eintreten in Monas kulinarischen Montagssalon.

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