Jasmin Ramadan Das Schwein unter den Fischen

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Inhaltsangabe zu „Das Schwein unter den Fischen“ von Jasmin Ramadan

Nach dem Tod der geizigen Mutter erfüllt sich Reiner Fehrmann den Traum vom eigenen Imbiss. Gemeinsam mit seiner großen Liebe Ramona, Tankstellenpächtertochter, passionierte Bauchtänzerin und dauerbetrunken, eröffnet er seine eigene Mettwurst- und Frittenbude: »Fehrmanns Spezialitäten«. In diesem Umfeld wächst Celestine, genannt Stine, auf. Ihre Mutter, ein ehemaliges Au-Pair-Mädchen aus Frankreich, machte sich kurz nach der Geburt aus dem Staub und ließ Stine bei ihrem Vater im hanseatischen Unterklassen-Milieu zurück. Stine liebt ihren Vater. Doch sie ist klüger und kultivierter als ihre durchgeknallte Familie und will nicht im Imbiss versauern. So beginnt sie nach Möglichkeiten zu suchen, aus dieser schrägen Welt auszubrechen.

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  • Eine skurrile Geschichte

    Das Schwein unter den Fischen
    badwoman

    badwoman

    15. September 2015 um 23:35

    Stine erzählt uns in diesem Buch über ihre Kindheit und Jugend in Hamburg. Ihre Mutter hat sie kurz nach der Geburt bei ihrem Vater abgegeben und ist aus Stines Leben verschwunden. Reiner, ihr Vater lebt mittlerweile mit der bauchtanzenden Ramona zusammen und auch Kater Friedrich gehört zur Familie. Nach dem Tod seiner Mutter macht Reiner seinen Traum wahr und eröffnet eine Mett- und Frittenbude. Es ist ein echter Familienbetrieb, in dem auch Ramona und Stine mitarbeiten. Nachdem sie ihr Abitur gemacht hat, möchte Stine eigentlich auch mal etwas Anderes machen, möchte aber auch ihren Vater nicht enttäuschen, der ganz auf sie und ihre Arbeitskraft setzt. Ein Dilemma für die junge Frau! Als sie sich dann auch noch verliebt, wird ihr familiäres und emotionales Chaos noch größer. Das Buch ist in einer tollen zur Erzählperson perfekt passenden Sprache geschrieben, es liest sich flüsig und leicht. Das im Grunde gar nicht lustige Thema wird uns hier humorvoll verpackt serviert. Oft muss man beim Lesen grinsen, Stine hat einfach eine witzige Art, ihren schwierigen Alltag zu meistern. Sehr lustig sind auch die Ausblicke auf die Zukunft der handelnden Personen am Ende. Schade finde ich, dass in dieser Geschichte so selbstverständlich jede Menge Drogen konsumiert werden. Dennoch mein Fazit: Absolut lesenswert! Das Cover finde ich originell und auffällig, auch das gefällt mir.

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  • Leserunde zu "Die Bienen" von Laline Paull

    Die Bienen
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Und schon geht es in die nächste Leserunde! Wir möchten mit euch »Die Bienen«  von Laline Paull aus dem Tropen Verlag lesen. Seid ihr dabei? Infos zum Buch: Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt. Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit. HIER FINDET IHR EINE LESEPROBE Kurzinfos zur Autorin: Laline Paull studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. »Die Bienen« ist ihr Debütroman. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbet euch doch und gewinnt eines der zehn Leseexemplare von unseren Bienen! Am 02.10.14 ziehen wir die Gewinner.

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    bookgirl

    bookgirl

    30. September 2014 um 16:56
  • Durchgeknallt

    Das Schwein unter den Fischen
    rallus

    rallus

    05. August 2013 um 11:11

    Reiner Fehrmann ist der Vater von Stine (Celestine) wobei Reiner den Namen immer so ausspricht dass das 'C' wie 'Z' klingt. Nachdem er seine Tochter im Hausflur überreicht bekommen hat, wächste dies im Proll-Unterklassen-Niveau in Hamburg auf. Reiner verliebt sich unsterblich in Ramona eine meist betrunkene Tankstellenpächtertochter. Nach dem Tod seiner Mutter auf der 'Killertreppe' macht er mit dem vererbten Geld eine eigene Imbiss Bude auf. Fehrmanns Spezialitäten sind Mettbrötchen mit einem Gesicht und fettige Pommes Frites. In Urlaub fahren die drei immer nach Italien und hören die schon totgenudelte Kassette Rock Romance. Der Roman geht so durchgeknallt weiter, einzig Stine hält das Niveau hoch, macht Abitur und versucht verzweifelt einen Weg aus diesem Niveau heraus. Nach dem durchaus geglückten Anfang ermüdet der Drogen-KnallaufFall-Stil etwas und zeigt Ermüdungserscheinungen. Der Witz wird auch meiner Meinung nach zu sehr aus dem extrem verzerrten Ablauf gezogen und erschöpft sich dann in kurzen Aktivsätzen. Am Ende wird man dann grass aus jeglicher Realität gezogen. Ist dies ein Drogenerlebnis von Stine oder hatte die Autorin keine Lust mehr? Was allerdings das Schwein bei den Fischen damit zu tun hat?! Insgesamt trotz guter Ansätze nur 3 Sterne.

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  • Das Schwein unter den Fischen

    Das Schwein unter den Fischen
    Naddlpaddl

    Naddlpaddl

    01. August 2013 um 16:11

    Das Schwein unter den Fischen hat mir als Buch einfach total gut gefallen. Der Schreibstil war locker leicht und fröhlich, die richtige Prise (manchmal auch schwarzer) Humor. Es hat mir an nichts gefehlt in diesem Buch. Die Story war gar nicht so abwegig von der Realität und alles in allem hat es irgendwie einfach zusammengepasst. Es hat mich ein wenig an die TV-Serie "die Camper" erinnert. Ich bin froh, dass ich es lesen durfte und kann es jedem nur empfehlen!

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  • arme glückliche stine

    Das Schwein unter den Fischen
    summi686

    summi686

    13. July 2013 um 15:55

    Stine hat es in ihrem Leben nicht leicht. Ihre Mutter ist eine französische Au-Pair, von der sie so gut wie nichts weiß und ihr Vater Reiner dem ist eigentlich alles egal außer sein tolles Aussehen und seine Frau Ramona. Diese ist die neue Steifmutter von Stine, stark alkoholabhängig und versucht sich sehr an Stines Erziehung aber irgendwie mit den falschne Mittlen. Stine wurde also in eine absolut chaotische Familie geboren und führt kein gklückliches Kinderleben, auch wenn sie das selbst nicht so offen zu gibt so erfährt man doch über die Geschichten die sie zu Besten gibt, wie arm sie es eigentlich getroffen hat. Bis sie dann hinter das Geheimnis ihrer Stiefmutter kommt, die ihren Vater nämlich nach Strich und Faden mit einem anderen Mann betrügt. Dieser hat allerdings auch eine Frau, die schwer krank ist. Als Stine dies erfährt, erpresst sie den Geliebten ihrer Stiefmutter, der zufällig einen eigenen ambulanten Pflegedienst betreut. Er stellt Stine ein, die damit aus dem Sumpf im Imbiss ihres Vaters entkommt und dabei auch noch eine völlig neue Welt kennenlernt. Sie verliebt sich in einen jungen Mann, entdeckt dass es wirklich Freude bereiten kann zu arbeiten und anderen Menschen zu helfen, und lernt am Ende sogar noch ihre Mutter durch einen dummen Zufall kennen. Mich hat das Buch belustigt aber auf der anderen Seite auch berührt, da es doch häufig in Familien so ist das die Kinder mehr oder weniger ei Unfall waren und man sie danach einfach versucht durch zu bekommen, aber sich nicht wirklich für sie interessiert. Es war gut und einfach zu lesen, ich mochte den Schreibstil und habe es auch in 2 Tagen durchgehabt, weil es einfach schön geschrieben war. Nur die letzten Seiten, "was geschah dann..." fand ich absolut übertrieben. Diese haben dem Buch dann auch nochmal ein wenig von seinem Glanz genommen. Ansonsten aber sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2012 um 15:10

    Stine führt mitnichten ein normales Leben. Ihre Mutter verlässt sie kurz nach der Geburt. Von nun an kümmert sich ihr Vater um sie, der alles andere als erwachsen und verantwortungsbewusst zu sein scheint. Doch sie schlagen sich durch bis die Großmutter stirbt und Stine’s Vater sich seinen Lebenstraum, ein Mettwurst-Imbiss, vom Erbe erfüllen kann. Natürlich bekommt er Hilfe, aber nicht unbedingt die hilfreichste Hilfe, denn Ramona, die Stiefmutter von Stine, widmet sich lieber ihrem Bauchtanz, ihrem Alkoholkonsum und später auch ihrem Liebhaber. Und Reiner ist viel zu gefesselt von seinem Mettwurst-Imbiss, dass er all die Probleme gar nicht bemerkt. Und es wird erst richtig schlimm, als Stine sich verliebt und ihre Romanze im Campingurlaub wiedertrifft. Und am Ende trifft sich irgendwie das ganze Leben von Stine an einem Platz. Das Buch lässt sich super lesen. Der Stil ist relativ einfach gehalten, aber das passt auch zu dem einfachen Leben der ganzen Familie. In einigen Passagen merkt man, dass Stine ihren ganzen Mitmenschen geistig sehr überlegen ist, aber das nie so raushängen lässt. Die Geschichte ist so absurd, dass man sie schon wieder für ganz normal und realistisch hält. Ich hatte die ganze Zeit ein Dauergrinsen im Gesicht, weil das Buch voller Humor und Sarkasmus steckt. Den Minuspunkt gibt es für das Ende, das mir leider überhaupt nicht gefällt und wie ich finde nicht zum Rest passt.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    HoDa

    HoDa

    05. June 2012 um 23:54

    Ich habe so lange auf das Buch gewartet,das ich mich nach Erhalt gleich damit verzogen habe und in zwei Tagen durch hatte! Zum Buch: JASMIN RAMADAN DAS SCHWEIN UNTER DEN FISCHEN!! Es geht um Celestine,genannt Stine,die in einem sozialschwachen Umfeld aufwächst! Von der eigenen Mutter zum Vater und dessen Lebensgefährten abgeschoben,lernt sie nach und nach ihre skurrile Familie kennen! da wären,der Kettenraucher-Vater,eine etwas sehr versaute Tante,die alkoholkranke Stiefmutter und nicht zu vergessen,die verzogene fettbäuchige Katze! Im Laufe des Buches lernen wir noch ein paar andere Personen kennen,die Stine beim Erwachsen werden begleiten,u.a.Simon,Melody,Enki uvm. All jene machen dieses Buch zu einer völlig anderen Geschichte als die,die ich bisher gelesen habe! An manchen Stellen wird es sehr langatmig,doch dann wieder interessant und komisch witzig! Damit meine ich,man weiß nicht,ob man in dem Moment weinen oder lachen will! Eine plötzliche Veränderung tritt ein,als die geizige Oma von Stine stirbt! Mit dem Erbe machen Rainer und Ramona eine Frittenbude auf"Fehrmanns Spezialitäten! Dies scheint ein Neuanfang zu werden. Stines Umfeld wird also nicht nur von Menschen der Unterschicht,sondern auch von Drogen und Sex geprägt! Mich hat vorallem interessiert,wie sie sich ihr Leben ausserhalb dieses Kreises aufbauen will. Sie dabei und bei ihrem älter,reifer und erwachsen werden zu begleiten,hat mich beim lesen fasziniert! Es hat mich jetzt nicht wie einen Roman oder Krimi gefesselt,aber ich hatte nicht das Bedürfnis es vorzeitig abzubrechen!! Lg Howig 

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Literatur

    Literatur

    16. May 2012 um 09:22

    Celestine wächst ohne Kontakt zur Mutter bei ihrem Vater im Umfeld eines Imbisses, geprägt von Alkohol und Betrug, ohne innige, verlässliche Bindungen auf. Einerseits an diese Welt gebunden, andererseits ohne Zugehörigkeitsgefühl sehnt sie sich nach einem anderen Leben, ohne aktiv eine Veränderung herbeiführen zu können oder zu wollen. Die Ich-Perspektive von Stine ist passiv, nüchtern-sachlich, emotionslos geschrieben, enthält jedoch teilweise selbstironisch-witzige Passagen mit interessanter Situationskomik. Hinsichtlich der Leseerfahrung bin ich zwiegespalten: zu emotionslos, nüchtern-sarkastisch und oberflächlich erscheint mir der Blick auf die Mitmenschen, die Welt und die Zukunft, zu antriebslos und zu wenig verlässlich wirken die Charaktere. Wahrscheinlich möchte Jasmin Ramadan mit ihrem Roman provozieren: Insbesondere das plötzliche Ende der eigentlichen Handlung nach ereignislosen Längen in einer Situation der Unsicherheit, des Ungewöhnlichen, des Sich Verändernden sowie der "angeklebte" Ausblick auf die unrealistisch-überdreht wirkende Zukunft der einzelnen Personen zeigen eine post-modern anmutende Erzählweise und Geschichte. Der Roman hat mich insgesamt verwirrt, aufgewühlt und nachdenklich zurückgelassen.

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  • Leserunde zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Kennt ihr schon die Familie Fehrmann? Nicht? Na dann wird es aber höchste Zeit! Und wo könntet ihr eine ganz spezielle Familie besser kennen lernen als in einen Buch? Deshalb könnt ihr euch ab sofort hier für eine Leserunde zum Buch "Das Schwein unter den Fischen" anmelden und darin die Fehrmanns treffen. Zusammen mit dem Klett Cotta Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen außergewöhnlichen Roman von Autorin Jasmin Ramadan. Hier zunächst etwas mehr zum Inhalt: Nirgends schmeckt das Zwiebelmett so gut wie bei Reiner Fehrmann. Nach dem Tod seiner geizigen Mutter erfüllt er sich den Traum vom eigenen Imbiss. Gemeinsam mit seiner großen Liebe Ramona, Tankstellenpächtertochter und passionierte Bauchtänzerin, eröffnet er seine eigene Mett- und Frittenbude. Das ist das Umfeld, in dem Celestine, genannt Stine, aufwächst. Ihre Mutter, ein ehemaliges Au-pair-Mädchen aus Frankreich, machte sich kurz nach der Geburt aus dem Staub und ließ Stine bei ihrem Vater im hanseatischen Unterklassen-Milieu zurück. Stine liebt ihren Vater. Doch sie ist klüger und gesitteter als ihre durchgeknallte Familie und will nicht im Imbiss versauern. Und so beginnt sie nach Möglichkeiten zu suchen, ein Leben unabhängig von ihren schrägen Angehörigen zu führen. Außerdem gibt euch die Leseprobe einen guten ersten Eindruck: http://klett-cotta.de/fm/14/9783608501209.pdf Jasmin Ramadan verleiht ihren Figuren in diesem Roman ganz viel Authentizität. Die Geschichte, wie Stine versucht aus ihrem Außenseiterdasein auszubrechen und dann erneut auf die skurrilsten Personen trifft, weiß wirklich zu begeistern. Wenn ihr diesen tragikkomischen Roman gemeinsam mit anderen Lesern in dieser Leserunde lesen und rezensieren möchtet, dann bewerbt euch gleich für eins von 25 Testleseexemplaren. Selbstverständlich könnt ihr auch mit einem eigenen Buch an der Leserunde teilnehmen. Beantwortet zunächst diese Frage unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner": Was hättet ihr wohl an Stines Stelle getan, um ein neues Leben fernab von ihrer Familie und dem Imbiss zu beginnen?

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    • 199
  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    goldfisch

    goldfisch

    07. May 2012 um 18:00

    Stine lebt in einer Chaosfamilie. Ihre leibliche Mutter kennt sie nicht, die Stiefmutter liebt von allen Dingen am meisten den Alkohol. Stines Tante liebt Frauen und ist leicht verrückt und Stines Vater steht am liebsten in seinem Imbiss und verkauft Mettbrötchen. Nicht einfach für Stine, zwischen all diesen Menschen erwachsen zu werden und Pläne für das Leben zu machen. Für die erste Liebe ist da kein Platz. Wie "befreit" man sich von so einer Familie und schaut in die eigene Zukunft? Stine wird es schaffen, aber vorher gibt es noch so einige Begegnungen mit ihrer schrägen Familie.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2012 um 23:13

    Stine hat es wirklich nicht leicht. Die französiche Mutter hat sie bei ihrem Vater Rainer gelassen, und hat sich seit dem nicht mehr blicken lassen.. Und auch das Leben mit ihrem Vater, ihrer alkoholabhängigen Stiefmutter Ramona und dem Rest der Familie (Oma Senta, die lesbische Tante Trixi) ist nicht immer Leicht. Als denn Oma Senta tödlich auf der gut gebohnerten Treppe verunglückt eröffnet Rainer eine Imbiss und auch Stines Leben geht weiter. Und es passiert doch einiges in Stines Leben, und so ist auch das Buch. Die Ereignisse überschlagen sich, die Zeit rast und manchmal scheint man den Überblick zu verlieren. Doch dann lernt sie Lilli und Heinrich kennen und vielleicht bekommt Stines Leben ja doch noch eine gute Wendung. Das Buch war insgesamt ganz in Ordnung. Wie schon oben geschrieben ist das Tempo in diesem Buch sehr hoch. Die ganzen Charaktere sind irgendwie skuril und haben mindestens einen Schuß weg. Jedenfalls gibt es keine "normalen" Leute. Was leider auch nach einer Zeit nervt. Das Ende ist leider auch enttäuschend, man hatte den Eindruck, dass die Autorin endlich fertig werden wollte. Ein Buch das man nicht lesen muss, aber es schadet auch nicht es zu lesen.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    monja1995

    monja1995

    01. May 2012 um 14:02

    Klappentext: Eine exaltierte, liebestolle Tante, eine dauerbetrunkene, bauchtanzende Stiefmutter, ein bauernschlauer, Mentholzigaretten rauchender Vater und eine sich an Zwiebelmett zu Tode fressende Katze: Stine hat es nicht leicht, sich in dieser sonderbaren Familie ihren Weg zu bahnen. Nirgends schmeckt das Zwiebelmett so gut wie bei Reiner Fehrmann. Nach dem Tod seiner geizigen Mutter erfüllt er sich den Traum vom eigenen Imbiss. Gemeinsam mit seiner großen Liebe Ramona, Tankstellenpächtertochter und passionierte Bauchtänzerin, eröffnet er seine eigene Mett- und Frittenbude. Das ist das Umfeld, in dem Celestine, genannt Stine, aufwächst. Ihre Mutter, ein ehemaliges Au-pair-Mädchen aus Frankreich, machte sich kurz nach der Geburt aus dem Staub und ließ Stine bei ihrem Vater im hanseatischen Unterklassen-Milieu zurück. Stine liebt ihren Vater. Doch sie ist klüger und gesitteter als ihre durchgeknallte Familie und will nicht im Imbiss versauern. Und so beginnt sie nach Möglichkeiten zu suchen, ein Leben unabhängig von ihren schrägen Angehörigen zu führen. Mein Umriss: Stine, Reiners Tochter möchte dem Kleinbürgermillieu entfliehen. Reiner der ungepflegte Möchtegerngeschäftsmann der nichtmal den Namen seiner Tochter richtig aussprechen kann, aber den ihrer französischen Mutter Colombe ebenso wenig, Ramona die unendlich saufende und nicht weniger ungepflegte Stiefmutter, Oma Senta, die dem Vater die Mett- und Frittenbude durch ihr Ableben ermöglicht, Tante Trixi die lesbische Schwester des Vaters, die von Senta verstossen wurde und Friedrich der allesfressende Kater. Alles in allem eine kunterbunte Familie. Ob Stine sich aus dieser Familie befreien kann, ist mir verschlossen geblieben, da ich das Buch nach 70 Seiten wegen gähnender Langeweile abgebrochen habe. Mein Eindruck: Der Versuch einer Autorin, ein authentisches Buch über das Kleinbürgermillieu einer deutschen Kleinstadt zu schreiben, woran sie aber kläglich scheiterte. Wäre es eine Biografie, wäre ich nicht minder enttäuscht, denn in dem Fall hätte ich mir gedacht, dass das Mädchen nicht so viel auf die anderen Familienmitglieder schauen sollte, sondern den Hintern heben und ihr Leben selber in die Hand nehmen soll, anstatt zu jammern und lamentieren. Leider ist es bei diesem Buch wie in anderen Büchern des Klett-Cotta Verlages. Nach Rechtschreib- und sonstigen Fehlern muss man nicht lange suchen. Eigentlich lässt sich die Art zu schreiben recht flüssig lesen, wenn sie nur nicht so arg an die Schüleraufsätze kurz nach der Grundschule erinnern würde. Teilweise unbeholfen und nach Worten ringend, sowie an einer problematischen Satzbauweise bastelnd. Solche Dinge sollten eigentlich spätestens den Lektoren ins Auge fallen, die um Nachbesserung bemüht sein sollten. Mein Fazit: Ich hatte mir anhand des Klappentextes und der Leseprobe ein unterhaltsames, teils humoriges und lebhaftes Buch vorgestellt und bekommen hab ich eine Schlaftablette zum Lesen. Wer gute Unterhaltung sucht, sollte sich besser andere Bücher zur Hand nehmen.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2012 um 23:10

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen und der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Das ist leider alles, was ich an Positivem sagen kann. Ansonsten hat es mich überhaupt nicht überzeugt. Am Anfang war die Handlung noch ganz lustig, aber insgesamt ist sie platt, klischeehaft und sehr konstruiert. Alles wirkt übertrieben und unglaubwürdig. Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugt und keiner war mir sympathisch. Die Protagonistin Stine will nicht mehr bei ihren Eltern im Imbiss arbeiten, sondern etwas aus ihrem Leben machen. Nun dachte ich, dass sie daher vielleicht eine Ausbildung macht oder sogar studiert. Falsch gedacht, sie nimmt einen Putzjob an, der ihr eigentlich auch keinen Spaß macht. Überhaupt handelt sie für mich oft nicht nachvollziehbar, und auch eine Entwicklung konnte ich nicht erkennen. Die Geschichte hat viele überraschende Wendungen, was normalerweise positiv ist. Hier lag es allerdings daran, dass es sehr viele Zufälle gibt, die man einfach nicht vorhersehen kann. Das Ende ist geradezu abstrus und hat mich sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass der Autorin einfach kein logischer Schluss eingefallen ist. So reiht sich wieder ein Zufall an den nächsten und führt zu einer ziemlich übertriebenen Auflösung.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Sky

    Sky

    09. April 2012 um 10:39

    Eine furchtbar schräge Familie Celestine (genannt Stine) wurde von ihrer Mutter schon nach der Geburt verlassen. Seitdem lebt sie bei ihren Vater Reiner, der seinem Traum vom eigenen Imbiss erfüllt hat und gerne sein angelerntes Halbwissen aus pseudowissenschaftlichen Magazinen zum Besten gibt, und ihrer alkoholliebenden Stiefmutter Ramona, die Reiner betrügt ohne Scham und Anmut. Ihre Tante Trixi, Schwester von Reiner, ist lesbisch, lebt ein frivoles Leben und wurde schon früh von Oma Senta, die keinen leiden und keiner leiden kann, aus. Celestine selbst lebt in den Tag hinein und fristet ein tristes Leben und weiß nicht, welche Wege sie im Leben einschlagen soll. Insgesamt also eine ganz interessante und irgendwie durchgedrehte Familie voller Irrungen und Wirrungen, die sich durch alle Charaktere des Romans ziehen. Denn eins ist bei „Das Schwein unter den Fischen“ klar: Jeder hat einen gehörig an der Waffel, leidet unter Neurosen, Psychosen oder anomal wirkenden Verhaltensmustern, die manchen Psychologen aufschreien lassen vor Angst oder Interesse. Doch so verrückt die einzelnen Figuren sind, kann sich jeder in ihnen wiederfinden. Jeder hat Wiedererkennungswert, hat seine eigenen Eigenheiten, seien sie positiv oder negativ. Erleben tut der Leser diese seltsamen Persönlichkeiten durch die Augen von Celestine, die ihr Leid oder ihr Dahinleben schildert und erzählt, oft witzig und sarkastisch, manchmal bitterböse und auch zickig und pampig, ganz ihrer Persönlichkeit entsprechend. Die Protagonistin wächst dabei einen ans Herz und kommt einen wie eine gute Freundin vor, deren Art und Weise man doch mehr hasst als liebt. Die Handlung selbst ist dabei nicht so leicht so fassen. Einen richtigen roten Faden gibt es nicht, so wie auch Stine keinen Leitfaden für ihr Leben hat und selbst nicht weiß, was sie wirklich will. So lebt sie einfach in den Tag und nimmt das was kommt, so wie es ist. Man möchte sie anschreien, dass sie etwas aus ihrem Leben machen soll und sie tut es doch nicht so richtig. Die eigentliche Handlung besteht eher in den Begegnungen mit den verschiedenen Menschen in ihrem Umfeld, deren Vielfältigkeit und Kuriosität einen Gruselkabinett für Clowns gleicht. Sei es der schwule Schönheitschirurg mit der Leidenschaft für Rollkragenpullis mit Kunstmotiven, der pseudochristliche Chef in einer sozialen Einrichtung mit Doppelmoral oder doch ein jugendlicher Erotomane mit Drang zur Perversion und Selbstverwirklichung. Ein jeder unterhält einen, bringt Witz und Spaß in die Geschichte und sind doch die eigentliche indirekte Kritik an der Welt dort draußen. Aber was will jetzt uns Jasmin Ramadan damit sagen? Schon bei der Einordnung des Romans wird es schwer. Es geht manchmal derb, wiederum witzig, sarkastisch, dann wieder kritisch und dann doch irgendwie Anti-Pop-like umher. Sozialphilosophie auf ihren Zenit zwischen Beziehungskriegen und fehlender Selbstreflexion wie –relativierung. Man könnte Tragikomödie sagen, aber es würde „Das Schwein unter den Fischen“ nicht gerecht werden. Vielmehr ist der Roman an kleiner Aufruf an uns selbst, uns zu akzeptieren wie wir sind, unsere Familie so zu nehmen, wie sie nun einmal ist, denn aussuchen kann man sich sein familiäres Umfeld nicht. Ob man in der reichen, armen, intelligenten oder – so böse die Soziologie auch klingen mag – aus bildungsfernen Schichten kommt ist nicht wichtig, sondern was man aus seinen Mitteln und damit seinen Leben macht. Man ist selbst verantwortlich für das, was man tut und nicht andere. Seinen Lebensweg muss man selbst entscheiden. So wird der Roman von Jasmin Ramadan nicht nur zu einen witzigen und unterhaltsamen Roman über das Leben selbst, sondern gleichzeitig ein vielschichtiges und überspitztes Schaubild unserer Gesellschaft, blank, roh und oftmals fucking crazy. Fazit „Das Schwein unter den Fischen“ ist ganz sicher kein Roman für Jedermann. Nicht jeder wird den Wahnwitz mögen und nicht jeder wird mit den Charakteren warm werden. Manche werden einfach sagen: Eine Gruppe lauter kaputter Typen ohne Sinn und Verstand. Doch hinter der Fassade verbirgt sich die Wahrheit. Ein Roman über Menschen, die einen Weg im Leben suchen. Ein ungewöhnlicher und literarisch hochwertiger Roman über die Irrungen und Wirrungen des Lebens. Eine Anomalie und Besonderheit in der Literatur, die nicht für jeden gemacht ist, aber jeden betrifft. Eine klare Leseempfehlung für alle, die etwas Spezielles und Einzigartiges in der Literaturwelt suchen.

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  • Rezension zu "Das Schwein unter den Fischen" von Jasmin Ramadan

    Das Schwein unter den Fischen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2012 um 13:47

    Das Leben kann manchmal wirklich kompliziert sein... * "Es war am Morgen meines dreizehnten Geburtstags, als Ramona eine Tiefkühltorte föhnte und sich plötzlich auf den Boden warf: "Pass auf, Stine, ich zeig dir jetzt mal, wie das mit den Tampons geht. Mit Binden brauchst du gar nicht erst anzufangen, da fühlt man sich, als hätte man 'ne Windel an. Also, du legst dich hin, wirfst die Beine übern Kopf, ganz weit nach hinten - ungefähr so!" (S.9) * Stines Familie ist nicht ganz gesellschaftstauglich. Ihre leibliche Mutter war ein Au-Pair-Mädchen, dass sie nie kennengelernt hat. Ihr Vater Rainer lebt seit sie vier Jahre alt ist mit Ramona ihrer ständig rauchenden und trinkenden Stiefmutter zusammen - und sie macht Stine das Leben auch nicht grade leicht.... * Jasmin Ramadans Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn es für mich etwas schwieriger war in diese Geschichte einzutauchen. Wobei ich nicht wirklich sagen kann, woran es lag - ob es einfach nur die "Andersartigkeit" dieser Familie und dieser Geschichte war - keine Ahnung. * Die Charaktere sind sehr speziell und einprägsam, dennoch konnten sie mich nicht berühren. Für Stine habe ich Mitleid empfunden und das nichtmals wegen dieser Chaosfamilie. Stine sagt einmal im Buch, dass sie noch nie verliebt war - diese Aussage hat mich betroffen gemacht, grade weil sie auch schon Liebschaften hinter sich hat. * Außerdem steht Stine vor der großen Aufgabe herauszufinden, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Auch hier ist sie noch etwas planlos, aber sie weiß was sie nicht will - im Imbiss ihres Vaters enden. * Ein Wort umschreibt dieses Buch für mich fast schon perfekt: ungewöhnlich! Eine ungewöhnliche Geschichte, über ein ungewöhnliches Mädchen, dass ungewöhnliche Wege einschlägt. Eine Geschichte weit weg von typischen Jugendromanen - traut ihr euch in Stines leben einzutauchen?

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