Jasmin Romana Welsch Absolution

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Inhaltsangabe zu „Absolution“ von Jasmin Romana Welsch

Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Die Protagonisten machen das Buch zu etwas besonderen, man fühlt sich ihnen verbunden, als würde man sie persönlich kennen.

— Sunny87
Sunny87

Ganz gutes Buch!

— SteffiDe
SteffiDe

Eine etwas andere Fantasy Geschichte. Genialer Sarkasmus, interessante Charaktere & coole Idee. Ich musste wirklich oft laut loslachen. :)

— Jackl
Jackl

Was für eine Achterbahnfahrt mit dem wohl abgefucktesten Protagonisten der Fantasy-Geschichte! Danke, für dieses grandiose Kopfkino!!!

— Rineth
Rineth

Aus dem Leben eines Junkies. Sehr unterhaltsam!

— LillyTheCat
LillyTheCat

Einzigartiger Schreibstil mit großem Unterhaltungsfaktor <3

— MayaShepherd
MayaShepherd

Ein Gelungener Fantasy-Roman! <3

— BabsiEngel
BabsiEngel

Den Sarkasmus des erzählenden Charakters fand ich großartig!

— annlu
annlu

Großartige und sehr erfrischende Geschichte mit überaus sympathischen Figuren. Bitte mehr davon!

— NicoleBoehm
NicoleBoehm

Die Story hätte mehr Zeit & Überarbeitung gebraucht. Personen & Orte sind kaum beschrieben & die Geschichte dreht sich im Kreis. Schade.

— Tini_S
Tini_S

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  • Tolle Protagonisten in einer fantasievollen Geschichte

    Absolution
    Sunny87

    Sunny87

    02. September 2017 um 14:36

    Endlich mal wieder ein Buch aus männlicher Sicht. Es gibt einfach zu wenig Bücher in meinem Regal aus der Sicht eines Mannes. Dabei lese ich das sehr gerne und es ist eine tolle Abwechslung. Ich wusste nicht was mich in dem Buch erwarten wird, doch meine Neugier war durch das Cover geweckt. Ich finde es hat etwas mystisches und ich musste wissen, was es mit der Katze auf sich hat. Der Klappentext ist sehr gelungen und macht Lust auf mehr, obwohl er mir etwas zu viel verrät. Vielleicht sollte man den Klappentext nicht lesen, um sich überraschen zu lassen.Sixten, ein Name den ich noch nie in einem Buch gelesen habe, geschweige denn gehört habe. Ein genialer Charakter, der mich trotz seines Lebensstils begeistern konnte. Er nimmt Drogen und ist nur selten nicht high. Trotz allem hat er ein gutes Herz und ich war ihm absolut verfallen.Ob ich high bin oder nicht, interessiert die Welt nicht, und für mich ist es so leichter zu ertragen - Punkt.Position 532Zu Beginn bekommt man einen Einblick in Sixten's kaputtes Leben. Er geht zum Psychiater, nimmt diese Therapie jedoch nicht wirklich ernst. Er versucht irgendwie mit seinem Leben klar zu kommen, mit den Verlusten die er bisher schon erlebt hat. Drogen scheinen ihm da die beste Methode zu sein. Er ist innerlich kaputt und dennoch verdammt schlagfertig. Gerade deswegen hat es mir so gefallen, die Geschichte aus seiner Sicht zu lesen. Ich mochte seine teils derbe Sprache und seinen Sarkasmus.Wenn das mit mir so weitergeht, springe ich demnächst von einem Hochhaus, weil ich glaube, dass ich ein fliegendes Einhorn bin.Position 1882Die Geschichte entwickelt sich anders als erwartet. Ich hätte mit so einer Wendung nicht gerechnet und war zunächst etwas skeptisch. Doch die Neugier trieb mich weiter voran und ich habe es nicht bereut. Mir hat die Geschichte um Sixten richtig gut gefallen, allein schon weil er ein toller Charakter ist. Die fantastischen Elemente haben das Ganze noch abgerundet.Die Auflösung hat mich dann doch ziemlich überrascht, war sie für mich absolut unvorhersehbar. Das Ende kam mir etwas zu abrupt und ich hätte mir mehr Details gewünscht. Vielleicht wird es aber noch einen Nachfolgeband zur Geschichte geben, in der noch einige Fragen geklärt werden würden. Darüber würde ich mich persönlich sehr freuen.Am Schreibstil gibt es nichts zu meckern. Er ist fließend und ohne Längen und Stolpersteinen. Ich habe mich von Sixten und Co. bestens unterhalten gefühlt. Die Geschichte war sehr emotional, etwas düster und sehr humorvoll. Von jedem war etwas dabei, sodass keine Langeweile aufgekommen ist."Absolution" ist eine tolle Geschichte über den Schmerz des Verlustes gepaart mit fantastischen Elementen. Die Protagonisten machen das Buch zu etwas besonderen, man fühlt sich ihnen verbunden, als würde man sie persönlich kennen. Es wäre toll eine Fortsetzung lesen zu können, denn mit dem Ende bin ich noch nicht so ganz zufrieden.

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  • Absolution

    Absolution
    SteffiDe

    SteffiDe

    16. January 2017 um 13:53

    Cover:Das Cover ist echt total Klasse gelungen, es macht einen Neugierig.Es passt alles zusammen und wirkt passig.Klappentext:Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.Meinung:Das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch der Schriebstil war gut zu lesen. Die Hauptcharaktere mochte ich auch gleich auf Anhieb und es war eine Runde Handlung. Leider, hat es mich persönlich nicht geschafft, in einen Bann zu ziehen / mich zu fesseln - deshalb nur 4 Sterne.

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  • Er ist toll. Spannend.

    Absolution
    Wortspielerei

    Wortspielerei

    01. January 2017 um 14:20

    Eine Geschichte, die es so noch nicht gab. Ich war bereits vom Klappentext total begeistert und Jasmin Romana Welsch hat meine Erwartungen an das Buch im vollsten Maß erfüllt. Sixten ist ein drogenabhängiger Loser, der von sich selbst nicht viel hält. Sein Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt, als eine Katze, die auch noch sprechen kann, ihm befiehlt, sie künftig mit "Meisterin" anzusprechen. Der Verdacht auf Halluzinationen, ausgelöst von einem der vielen Drogenkonsume, wird schnell zerschlagen. Was er eigentlich ist und wie seine Geschichte weiter geht, solltest du selbst lesen! Absolut empfehlenswert - eine super Storyline, abgerundet und perfekt formuliert. Ich mag ihre Schreibweise unheimlich gern. Offen, ehrlich, sehr direkt und es wird nicht drum herum geredet!

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  • Eine erfrischend andere Fantasy Geschichte

    Absolution
    Jackl

    Jackl

    27. October 2016 um 15:06

    Worum geht’s:Sixteen hat ein Drogenproblem und sein Leben ist eigentlich die reinste Katastrophe. Er hat keinen vernünftigen Job, muss regelmäßig Dr. Mattsons Sitzungen aufsuchen, damit er nicht ins Gefängnis wandert und er glaubt weder an Gott, noch an den Teufel. Und wenn er sich nicht gerade wieder zu dröhnt, dann versinkt er in seinem Selbstmitleid.Als eines Tages ein Dämon in Form einer Katze bei ihm auftaucht und ihm weißmachen will, dass sie seine Seele für die Freiheit an einen Seelensammler verkauft hat, fängt Sixteen an seine Weltanschauung noch einmal genau zu überdenken.So beginnt ein spannender Wettlauf gegen die Zeit, denn der Seelensammler ist schon auf dem Weg.Wird Sixteen es schaffen, seinem Schicksal zu entkommen?Einstieg:Ich bin wirklich super in die Geschichte reingekommen. Der humorvolle Schreibstil macht es einem wirklich leicht in Sixteens Welt einzutauchen. Die Einführung in sein Leben hat sich für mich persönlich allerdings ein bisschen zu lang gezogen. Ich kann zwar gegen Ende gut verstehen, warum die Autorin hierbei alles besonders ausführlich gestaltet hat, aber ich finde dennoch, dass die Längen hier besser für andere Handlungsstränge genutzt worden wären.Schreibstil:Der Schreibstil ist einfach große Klasse! Es macht wirklich unheimlich Spaß dieses Buch zu lesen. Ich habe durch den herrlichen Humor und den genialen Sarkasmus wirklich an vielen Stellen sehr herzlich und laut gelacht. Ein Beispiel dafür:"Wenn das mit mir so weiter geht, springe ich demnächst von einem Hochhaus, weil ich glaube, dass ich ein fliegendes Einhorn bin." (S. 106)Charaktere:Sixteen lernt man als Leser wirklich sehr ausführlich kennen. Man bekommt seine Gedanken und Gefühle genau mit. Was die anderen Charaktere angeht, wird im Buch jedoch gespart.Außer der Dämonenkatze, bleiben die meisten Charaktere eher blass, was wahrscheinlich auch einfach an der „Kürze“ des Buches liegt. Ein bisschen mehr Hintergrundinfo und Tiefen hätten sicher nicht geschadet, aber wirklich gestört hat mich das auch nicht. Was mich aber gestört hat, war Sixteens extrem selbstzerstörerische Art. Es war mir an manchen Stellen einfach zu viel des Guten. Zu viel Selbstmitleid und zu viel Sarkasmus seinerseits. Da konnte ich manchmal dann nur die Augen rollen, aber na gut, das war ja so gewollt.Was ich auch ein bisschen komisch fand, war die Tatsache, wie schnell er sich als Atheist davon überzeugen ließ, dass es doch einen Himmel und eine Hölle gibt.Für meinen Geschmack etwas zu unglaubwürdig. Wenn man jahrelang nicht an einen Gott geglaubt hat, dann lässt man sich doch nicht sofort von einer Erscheinung, ( Dämonenkatze) (die er sich durch seine Drogenexzesse vielleicht auch nur eingebildet haben könnte), vom Gegenteil überzeugen? So empfand ich das zumindest beim Lesen.Geschichte:Die Story des Buches finde ich wirklich sehr originell und einzigartiges. Ich habe mit dem Klappentext zwar nicht unbedingt mit einer so religiös angehauchten Geschichte gerechnet, bin aber dennoch positiv überrascht. Das Ende des Buches kam mir irgendwie zu plötzlich. Schlag auf Schlag haben sich die Ereignisse dann abgehandelt und promt stand der Schluss des Buches vor der Tür. Das Ende an sich hat mich zwar nicht zu hundert Prozent überzeugen können, aber gefallen hat es mir trotzdem irgendwie. Da das Ganze recht offen ist, besteh hier die Hoffnung, dass die Geschichte vielleicht sogar nochmal weitergeführt wird.Den Epilog fand ich ganz ganz toll. Der hat mich das Buch mit einem schönen Schmunzeln zuklappen lassen. Positives und Negatives im Überblick:Negativ:-Unglaubwürdiges handeln (lässt sich als Atheist zu schnell vom Gegenteil überzeugen)-Ende kam zu plötzlich -Protagonist badet zu häufig im SelbstmitleidPositives-Spannende Wendungen-Erfrischend humorvoller Schreibstil-Knackig kurz erzählt-Sehr originelle und einzigartige GeschichteFazit:Dieses Buch hat mir trotz kleiner Schwächen wirklich gut gefallen. Die Geschichte war mal etwas ganz anderes. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich bereits vom humorvollen Klappentext hat anstecken lassen. Wen erotische Szenen und religiöse Aspekte nicht abschrecken, der sollte unbedingt mal reinlesen.   Von mir gibt's daher 4 von 5 Sternen.

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  • Er ist toll. Spannend.

    Absolution
    VinyaMoore

    VinyaMoore

    04. October 2016 um 22:24

     Eine Geschichte, die es so noch nicht gab. Ich war bereits vom Klappentext total begeistert und Jasmin Romana Welsch hat meine Erwartungen an das Buch im vollsten Maß erfüllt. Sixten ist ein drogenabhängiger Loser, der von sich selbst nicht viel hält. Sein Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt, als eine Katze, die auch noch sprechen kann, ihm befiehlt, sie künftig mit "Meisterin" anzusprechen. Der Verdacht auf Halluzinationen, ausgelöst von einem der vielen Drogenkonsume, wird schnell zerschlagen. Was er eigentlich ist und wie seine Geschichte weiter geht, solltest du selbst lesen! Absolut empfehlenswert - eine super Storyline, abgerundet und perfekt formuliert. Ich mag ihre Schreibweise unheimlich gern. Offen, ehrlich, sehr direkt und es wird nicht drum herum geredet!

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  • Ein Buch nach meinem Geschmack

    Absolution
    Fuchsiah

    Fuchsiah

    31. July 2016 um 11:44

    Ein Buch, dessen Inhalt mich doch sehr überrascht hat. Wenn ich dieses Buch beschreiben müsste, würde ich wohl sagen: schwarzer Humor, ein "kleines" Drogenproblem und eine Welt, die voller  Dämonen, Sündern und anderer zwielichtiger Gestalten ist.Das Himmel und Hölle nur einen Schritt voneinander  entfernt liegen, muss Sixten am eigenen Leib erfahren. Nicht das Sixten neben seinem schwarzen Humor die Leser in den unpassensten Momenten  zum Lachen bringt, er stapft auch von  einem Fettnäpfchen ins Nächste.Was als reine Erzählung des doch sehr monotonen Lebens eines Drogensüchtigen begann, wandelt sich schnell zu einer Geschichte, mit so vielen Wendungen, die ich anfangs nicht für möglich gehalten habe.Vielleicht liegt es auch gerade an dem Anti-Helden Sixten, der alles andere, als perfekt ist, was dieses Buch zu etwas Einzigartigem macht. Nicht zuletzt tragen die etwas vulgären Ausdrücke dazu bei, dass man sich immer mehr in den kätzischen Dämon oder Sixten selbst hineinversetzen kann.Denn, sind wir mal ehrlich, wer stellt sich Dämonen anfang als liebevoll und charmant vor?Wobei ich schon sagen muss, dass gerade das anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war (nicht unbedingt im negativen Sinne). Denn gerade das machte das Buch so authentisch.Die Wendungen in diesem Buch waren unbeschreiblich gut. Nie hätte ich mit diesem Ende oder dieser Geschichte hinter Sixten gerechnet. Aber was bitte ist das für ein Ende?! Ich dachte, es geht noch weiter undd dann lese ich nur: Epilog....what? Das geht nicht. Nö. Das kann nicht sein. Ich möchte bitte mehr. Mit diesem Ende kann die Autorin mich doch nicht einfach in meinem kleinen Scherbenhaufen an Gefühlen stehen lassen. Ich habe mir für Sixten ein anderes Ende gewünscht.Der Schreibstil ist, wie erwähnt, ein Anderer, als in den Büchern, die man kennt. Düster, dunkler und ich habe so manchen Begriff dazugelernt. Aber gerade das macht dieses Buch so außergewöhnlich."Ich weiß, was passieren wir. Das Ende dieser tragischen Geschichte hat kein Drehbuchautor geschrieben, sondern das Leben, und das ist ein sadistischer, herzloser Bastard."Ich denke dazu brauche ich nicht viel sagen, oder?Was mir jedoch nicht so gefallen hat, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe, ist der Spannungsbogen. Es begann sehr monoton und zog sich am Anfang für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. Erst als die Katze auftaucht, kommt Schwung in die Geschichte.  Das kann daran liegen, dass es das Leben von Sixten  ist und nicht viel darin passiert, aber was sich am Anfang so zog, wurde zum Ende mega interessant und schnelllebig. Jedoch war mir dieser Teil dann irgendwie zu schnell. Es geschah sehr viel auf ein Mal, das kann an seiner knapp bemessenen Zeit liegen, allerdings hätte ich mir da einen anderen Übergang gewünscht, zudem häufen sich am Anfang der Geschichte die Erwähnungen,  dass Sixten Drogen nimmt, was mich zwischenzeitlich  auch ein wenig gestört hat.Letzten Endes also ein subjektives Empfinden, da ich denke, dass das auch davon abhängig ist, wie gut man sich in den Protagonisten hineinversetzen und seine Geschichte nachvollziehen kann und welche Bücher man zuvor gelesen  hat. Die Geschichte als solche sehr schön verständlich ist und es sich ENDLICH mal nicht um einen perfekten Protagonisten  handelt. Hach, ich liebe Sixten als Protagonist definitiv.Insgesamt hat mir das Buch  aber super gut gefallen. Erfrischend anders und definitiv süchtigmachend nach mehr. Und wer etwas über eine witzig charmante Geschichte mit düsterem Hintergrund, Engeln, Dämonen und anderen Gestalten lesen will, dem, genau dem, würde ich dieses Buch empfehlen.

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  • Absolut schöne Story mit einem außergewöhnlichen Protagonisten

    Absolution
    BibisBuecherparadies

    BibisBuecherparadies

    29. June 2016 um 13:14

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bringt eine recht düstere Stimmung rüber, was auch super zu Sixten und der Story passt. Passend dazu sieht man noch die Dämonen-Katze. Ich mochte die Story sehr gerne. Es hat mich überrascht, dass es in die Richtung ging. Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Aber es hat mich umgehauen =DEs war einfach so toll zu lesen und langsam mitzurätseln und zu verstehen.Was mir auch gut gefallen hat ist, dass der Titel „Absolution“ nun für mich einen Sinn ergibt =P Sixten ist jemand für sich. Er ist ein launischer Typ mit Drogenproblemen - jemand, von dem ich mich im wahren Leben ganz sicher fernhalten würde. Aber im Buch mochte ich ihn doch irgendwie gerne =DSeine verkorkste Art macht ihn einfach zu etwas besonderem und seine Ausdrucksweise ist teilweise echt göttlich =DIch fand seine Sprüche und Gedanken diesbezüglich richtig genial. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Und sie waren definitiv an passenden Stellen - man musste dann einfach grinsen =D Aber auch Layla und Kiara hatte ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie sind beide sooo unterschiedlich und doch auf ihre Art so liebenswürdig <3Leider kommt Kiara nur wenig zum „Einsatz“. Ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Da hätte man vielleicht noch ein oder zwei kleine Szenen einbauen können. Den Schreibstil von Jasmin Romana Welsch mochte ich sehr gerne. Er liest sich leicht und fluffig. Auch habe ich oft grinsen müssen und auch die „heißen“ Szenen waren gut dargestellt. Dennoch hätte ich mir teilweise noch mehr Emotionen gewünscht. Z.B. Trauer und Freude. Etwas mehr mitfühlen eben.Ich fand die Story doch recht unvorhersehbar und genau das hat mir auch sehr gut gefallen. Endlich ein Buch, wo man sich nicht von Anfang an das Ende denken kann =P Trotz meiner kleinen Kritik hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen!Absolution bekommt von mir sehr gute 4,5 Büchereulen.

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  • Aus dem Leben eines Junkies

    Absolution
    LillyTheCat

    LillyTheCat

    26. June 2016 um 14:19

    Die CharaktereSixten - Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Namen, ist unser Protagonist noch im Bezug auf ganz andere Sachen ziemlich ungewöhnlich. Fangen wir doch mal damit an, dass er ein Junkie ist. Er ist eher ein Antiheld, als ein Held, seine Augen haben unterschiedliche Farben und ... Naja, er soll der Sklave eines Dämons werden. Ansonsten ist er allerdings ziemlich gewöhnlich. Er ist 26, wohnt im Haus seiner Großmutter, steht auf Frauen und ... Hab ich schon erwähnt, dass er der Sklave eines Dämons werden soll? Na, jedenfalls besitzt Sixten einen ziemlich eigenen Humor. Er ist der größte Pessimist und Narzisst, der mir je untergekommen ist und ruiniert sich ganz gerne mal sein Leben.Layla - Unsere süße Dämonen-Katze. Sie ist mindestens genau so pessimistisch wie Sixten, will ihn an einen Seelensammler verkaufen, um ihren Körper auf die Erde zu schaffen und ansonsten ist sie eigentlich ziemlich süß. Graues Fell, grüne Augen und ca. 3 Kilo schwer. Eine süße kleine Mietzekatze mit ziemlich großem Ego und vorlauter Klappe.Meine MeinungDer Klappentext ist einfach ein Highlight. Sie sind für mich immer die Kriterien, ob ich ein Buch noch mal aus der Hand legen will, oder nicht. Und dieser Klappentext hat mich einfach magisch angezogen. Ich meine ... allein der Humor, der schon im Klappentext steht, verspricht eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Aus dem Leben eines Junkies.Während wir mehr oder weniger sanft in die Geschichte eingeführt werden, wird Sixten das eher ... nicht. Er startet bei seinem Seelenklempner, auf den er wirklich überhaupt keine Lust hat. Er denkt eigentlich immer nur über sein nächstes High nach. Welche Probleme er hat, weiß er selbst ziemlich genau, aber darum kümmern will er sich eher nicht. Im Gegenteil. Er ist mehr der Typ Verdränger. Wäre er das nicht, wäre die Geschichte sicherlich nur halb so unterhaltsam. Klar, es klingt ziemlich hart, sich über das Leben eines Junkies lustig zu machen ... Aber ich liebe einfach Sixtens Humor, den er sich durch seine Bitterkeit angeeignet hat. Er ist schwarz, düster und selbstironisch.Die Geschichte entwickelt sich dann irgendwann auch ziemlich rasant. Er wird zum Todsünder. Ziemlich unbewusst, aber shit happens. Muss er dann auch einsehen, denn schon steht eine kleine Katze vor ihm, die doch tatsächlich seine Meisterin sein will. Ich liebe diese kleine Katze. Sie erinnert mich an meine. Nicht, dass Lilly sprechen kann, aber Layla kann es. Sie hat eine ziemlich große Klappe und meckert erst mal schön über Sixten rum. Dabei sind die beiden sich so ähnlich, dass er ihnen nicht mal auffällt.Jasmins Schreibstil ist dabei einfach fantastisch. Keinerlei Stileinbrüche, sie ist konsequent und der Lesefluss ist einfach ununterbrechlich. Ich habe das Buch in ein paar Stunden verschlungen. Leider hat es dann auch nicht so viele Seiten; das ist wohl auch das Einzige, das man der Geschichte vorwerfen kann.Das Ende von Absolution ist dabei wirklich gut. Es ist das einzig Sinnvolle, was man meiner Meinung nach hätte schreiben können, ohne der Geschichte untreu zu werden. Die gesamte Geschichte war wirklich fantastisch, gut durchdacht und man trifft auf altbekannte Namen, wenn man sich schon mal ein bisschen mit dem Engels-Mythos befasst hat.Wenn ihr also auf schwarzen Humor und eine endlich mal etwas andere Geschichte steht, die keinen Helden, sondern einen naiven Idioten als Protagonisten hat, kann ich euch Absolution wirklich empfehlen. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight. 5 von 5 Sternchen.

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  • Ein Highlight

    Absolution
    MayaShepherd

    MayaShepherd

    25. June 2016 um 10:37

    Der einzigartige Schreibstil von Jasmin Romana Welsch hatte mich bereits nach den ersten Seiten für sich eingenommen. Er ist herrlich düster und sarkastisch, aber dennoch herzergreifend. Es gab direkt mehrere Stellen an denen ich nicht nur schmunzeln, sondern laut auflachen musste und genauso haben andere Stellen mein Herz zu tiefst berührt.   Sixten ist alles andere als der typische Held, der immer alles richtig macht. Er ist voller Fehler und besonders das liebe ich an ihm. Seine Geschichte ist so außergewöhnlich wie er selbst. Aber nicht nur der Protagonist konnte mich völlig von sich überzeugen, sondern auch sämtliche größere und kleinere Nebenrollen. Sie haben alle Besonderheiten, die sie greifbar und realitätsnah machen. Ich könnte mich nicht entscheiden wen von ihnen ich am liebsten mochte.   Die Handlung ist ungemein spannend, sodass ich zu keinem Zeitpunkt sagen konnte, wohin die Reise gehen würde. Für mich hätte die Geschichte von Sixten noch ewig weitergehen dürfen, einfach nur, um weiter seinen verrückten Gedankengängen folgen zu dürfen.   Fazit: Ein großartiger Roman, der aus der Masse heraussticht und vielleicht deshalb nicht etwas für jeden ist, aber mich umso mehr von sich begeistern konnte. UNBEDINGT lesen!

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  • Absolution

    Absolution
    BabsiEngel

    BabsiEngel

    18. June 2016 um 14:12

    Klapptext:Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.Meinung:Jasmin Roman Welsch hat mit Absolution: Wie man eine Sünde überlebt, einen wundervollen Fantasy-Roman geschrieben, der einen sofort fesselt. Auf jeden Fall hat er mich sehr berührt und mir einen Stich ins Herz versetzt.Es regt zum nachdenken an, es bewegt einen und man findet in diesen bezaubernden Buch echt alles. Man trifft auf eine sprechende Katze, auf eine Krähe und auf Engel.Da ich ein riesen Fan von Engeln bin, ist die Geschichte für mich umso schöner. Ich lese gerne etwas, was mit Engel zu tun hat.Auf jeden Fall hat mich Absolution bewegt und in die Welt von Sixten eintauchen lassen.Sixten kommt sehr sympathisch rüber und man kann sich sofort in ihn hineinversetzen, sein einziges Defizit ist, dass er sich selbst als Loser abgestempelt hat, bzw. er sich vollstopft mit Drogen, einfach ein Selbstzerstörer ist. Doch die Geschichte nimmt ein unglaubliches Ende, das nicht vorhersehbar ist. Ich hab nämlich den Klapptext nicht gelesen, das tue ich bei keinem Buch, deshalb war es echt eine überraschung für mich, wie sich diese Geschichte entwickelt.Das Einzige was ich fand war, dass es leider zu kurz ist. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, weil es eine echt tolle Geschichte ist.Jasmin Roman Welsch hat mich auch mit ihrem wundervollen Schreibstil in den Bann gezogen. Das Buch liest sich flüssg, man kommt schnell in die Geschichte rein. Ich kann dieses wundervolle Buch nur jedem sehr ans Herz legen, den es geht einem total unter die Haut und berührt einen sehr. Ich musste sogar heulen und das gleich am Anfang, weil es mich sehr berührt hat. Aber vielleicht bin ich auch nur eine Heulsuse.Ich freu mich auf weitere Bücher von der Autorin und hoffe, sie sind genauso toll wie dieses hier.Fazit:Absolution: Wie man eine Sünde überlebt bekommt von mir 5 von 5 Sterne, weil es mich echt total berührt hat und von Anfang bis zum Ende gefesselt hat. 

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  • Zum Totlachen deprimierend...

    Absolution
    FantasybuecherFuerDich

    FantasybuecherFuerDich

    17. June 2016 um 18:11

    ....so in etwa könnte man das Buch in Kurzform beschreiben. Sixten ist ein Versager. Mieser Job, Drogensüchtig und zum Entzug staatlich gezwungen. Er weiß dass er ein Versager ist. Aber was er nicht weiß, ist was für ein guter Mensch er ist. Denn egal was er sagt, seine Handlungen sprechen für sich. Er ist auch zum Tode verurteilt, oder zumindest zu einem Leben in dämonischer Sklaverei. Zumindest behauptet das die Katze die ihn verkaufen will, damit sie aus der Hölle raus kommt. Doch das versucht Sixten vehement zu verhindern und auch die Katze scheint noch Probleme mit echtem dämonischem Vehalten zu haben. Wenn das Ganze nicht so urkomisch wäre, dann müsste man wahrscheinlich beim Lesen die ganze Zeit weinen. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Ende absolut zerstört hat. Es hat mich einfach mit einem Loch zurück gelassen. Es war gut, so richtig gut. So gut das es ein Loch in mein Leben gerissen hat. Ich hoffe so sehr auf einen zweiten Teil!

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  • Wie kann eine Todsünde vergeben werden?

    Absolution
    annlu

    annlu

    18. May 2016 um 22:05

    Irgendwie macht es Spaß, sie zu reizen. Ich habe anscheinend vergessen, dass mich ewige Sklaverei oder die Hölle erwartet. Sixten ist ein klassischer Absteiger – drogensüchtig, launisch und unsozial. Einzig sein bester Freund Nils steht im zur Seite. Er rechnet schon damit, irgendwann im Entzug oder im Gefängnis zu landen, als ihm eine sprechende Katze erscheint, die sich als Dämonin ausgibt und ihm eröffnet, dass er als Todsünder nun als Sklave unter den Dämonen gehandelt werden kann. Doch er gibt nicht auf und hofft Absolution zu erlangen. Sixten fungiert selbst als Erzähler und bezeichnet sich als narzisstisches Arschloch. Es gibt auch wirklich Momente, in denen er so erscheint. Allerdings bekommt man nicht nur seine sarkastischen Sprüche (die ich super fand) zu sehen, sondern auch eine mitfühlende Seite, die so gar nicht zu dem Bild passen will, das er von sich selbst zeichnen möchte. Er ist seinem Kumpel gegenüber loyal, geht eine besondere Verbindung mit einer Prostituierten ein und will für die wenigen guten Taten, die er in seinem Leben macht, kein Geld. So fiel es mir schwer ihn als egoistischen Drogenabhängigen einzustufen und ich fand ihn bald schon sympathisch. Wer einen Einblick in den Schreibstil bekommen möchte, der den Charakter von Sixten widerspiegelt, der findet diesen schon im Klappentext, den ich sehr passend fand. Die fantastischeren Elemente mit der dämonischen Katze tauchen bald schon auf, ich hätte das Buch aber auch ohne sie sehr interessant gefunden und mehr über Sixtens Leben erfahren wollen. Dass die Dämonin ihn mit seinen Sprüchen in nichts nachsteht, führte zu einigen lustigen Szenen. Neben diesen gibt es auch solche, die ernstere Themen ansprechen. Zum Ende hin werden die übernatürlichen Elemente häufiger und ein neuer Charakter macht das Ganz etwas skurril. Dabei kommt es auch zu einer überraschenden Erkenntnis. Jugendfrei ist das Buch nicht wirklich und bei der Sprache und den Gedanken von Sixten muss man eine bestimmte Toleranz zeigen. Sicher steht und fällt die Einschätzung des Buches damit, ob man Sixten mag oder nicht. Ich für meinen Teil fand ihn realistisch dargestellt und sehr sympathisch und konnte damit die Erzählung genießen, wenn ich auch den Beginn besser fand, als das Ende. Fazit: Ein passender Hauptcharakter, der eine ordentliche Portion Sarkasmus mit in die Geschichte bringt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Für Freunde von triefender Ironie gepaart mit viel Sarkasmus :)

    Absolution
    Sillest

    Sillest

    10. April 2016 um 14:25

    Sixten ist ein Absteiger. Er bekommt kaum etwas in seinem Leben auf die Reihe, nimmt Drogen und glaubt weder an Gott, noch an zufällig geschehende positive Dinge im Leben. Doch plötzlich erscheint eine sprechende Katze und sagt ihm, dass er ein Todsünder sei und der Sklave eines Dämons werden soll. Darauf hat Sixten aber mal so gar keinen Bock und versucht herauszufinden, wie er diesem Schicksal entgehen kann.Ich liebe die zynische und sarkastische Art von Sixten. Seine inneren Monologe haben mir so manches Schmunzeln beim Lesen beschert. Die Geschichte ist wahnsinnig gut und auch mal etwas ganz neues. Nach nur wenigen Zeilen schließt man diesen Junky schnell in sein Herz und möchte gerne sehen, ob sich in seinem bisher miesen Leben nicht doch ein bisschen positives finden lässt. Denn eigentlich ist seine Geschichte alles andere als lustig. Dennoch meistert er sein Leben irgendwie und es macht einem beim Lesen Spaß ihn zu begleiten. Zum Ende fehlte mir allerdings irgendetwas, weshalb ich hier einen Stern abgezogen habe. Dennoch MUSS ich dieses besondere Werk einfach weiter empfehlen, denn es ist wie bereits erwähnt eine mal völlig andere Geschichte - kein Prinz, kein Held in strahlender Rüstung - einfach nur Sixten. Der bittet. Um Absolution.

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  • Leserunde zu "Absolution" von Jasmin Romana Welsch

    Absolution
    SternensandVerlag

    SternensandVerlag

    Liebe Fantasy-Leserinnen Gerne möchten wir Euch unser neues Verlagsbuch "Absolution - Wie man eine Sünde überlebt" ans Herz legen, das als e-Book am 28.2. erscheint und als Taschenbuch am 22.3. Hierzu veranstalten wir eine Leserunde und verlosen 20 E-Books (mobi/epub). Jasmin Romana Welsch wird bei der Leserunde teilnehmen und mit Euch über ihr Buch diskutieren. Über die Autorin: Jasmin Romana Welsch wurde 1989 in Graz geboren und lebt auch heute noch mit ihrem Freund und ihrer Hündin Yuki in der Steiermark. Obwohl sie bereits im Teenageralter das Schreiben für sich entdeckte, begann sie ein Jura-Studium. Erst nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans widmete sich die junge Autorin gänzlich der Schriftstellerei. Aus ihrer Feder stammen mehrere Jugendbücher, in denen sich fast immer humoristische, aber auch dramatische Akzente wiederfinden. Besucht Jasmin auf ihrer Homepage oder auf Facebook. Über das Buch: Genre: Fantasy Altersfreigabe: ab 17 Jahren (Inhalt enthält die Thematik von Drogen sowie Sexszenen) Seitenzahl (Taschenbuch): 224 Klappentext: Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden. Bewerbungen: Bitte schreibt ausführlich, warum Ihr Euch für das Buch interessiert und an der Leserunde teilnehmen wollt. Erwähnt im Kommentar, welches Eure letzte Leserunde hier auf Lovelybooks war (mit Link). Sollte es Eure erste Leserunde sein, müssen wir auf Nachfrage Einblick in Euer Profil erhalten dürfen, um die Art Eurer Rezensionen sowie Eure Aktivität auf diesem Portal überprüfen zu können. Bedingungen: Die Gewinner verpflichten sich, aktiv an der Leserunde teilzunehmen (posten in den einzelnen Abschnitten) sowie eine abschliessende Rezension bei Amazon UND Lovelybooks zu verfassen. Die Rezension muss bis spätestens 31. März erfolgen. Uns unbekannte Bewerber erhalten im Gewinnfall zunächst nur einen Teil des E-Books. Sobald dieser jedoch gelesen und kommentiert wurde, wird das ganze E-Book zugeschickt. Dies, um das Abgreifen von Büchern zu verhindern, wie es leider schon öfters vorgekommen ist. , Erwiesene Nicht-Leser werden nicht für den Gewinn berücksichtigt. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung :-) Viele Grüsse Corinne Spörri vom Sternensand Verlagsteam (www.sternensand-verlag.ch)

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  • Ein Engel mit Selbstzweifeln

    Absolution
    angel1843

    angel1843

    31. March 2016 um 18:14

    Sixten ist 26 und ein depressiver Junkie. Eines Tages wacht er auf und wird von einer sprechenden Katze verfolgt. Schnell stellt sich heraus das diese Katze ein Dämon ist der seine Seele für die Freiheit an einen Seelensammler verkauft hat und dies nur verhindern kann in dem er Absolution fordert. Leider ist dies nicht so einfach und Sixten muss lernen was es bedeutet auf seinen Instinkt zu vertrauen… Die Autorin hat aus dem depressiv wirkenden Charakter nach und nach einem jungen Mann zu Tage gefördert, der lernen muss nicht nur zu vertrauen sondern auch vertrauen in seinen Glauben wieder zu finden. Mit Hilfe von einer Katze und eines Narren findet er zu sich selbst und gibt sich die Möglichkeit sich selbst zu vergeben. Dies war nicht einfach. Selbst am Schluss des Buches trifft er eine schwerwiegende Entscheidung die sein Leben und das von den anderen schwer beeinflussen wird. Aber besser so als anders, denkt er sich. Damit beginnt das Spiel von neuem und wir können nur vermuten das Sixten im nächsten Band endlich die Absolution die er schon lange erhofft auch erhält… Was mich ein bisschen gestört hat war das es so lange gedauert hat bis etwas Spannung in die Handlung kam und diese dauernden Selbstzweifel von Sixten können einem am Anfang ein wenig depressiv werden lassen und denken das die Handlung die Ganze Zeit so weiter geht… Vielleicht wird im nächsten Teil um den gefallenen Engel etwas mehr Spannung eingebaut, so dass das Ganze etwas leichtfüßiger wird und nicht so Hoffnungslos… Fazit: Ein guter Anfang der hoffentlich in einer Fortsetzung noch etwas mehr ausgebaut werden kann. Mehr Spannung, weniger Hoffnungslosigkeit!

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