Jasmin Romana Welsch Absolution

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Inhaltsangabe zu „Absolution“ von Jasmin Romana Welsch

Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein.
Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen.
Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden.
Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne.
Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende.
Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren.
Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Leider hat es mich gar nicht überzeugt. Eine Geschichte dessen Idee echt gut, an der Umsetzung aber gescheitert ist

— darkshadowroses

Doe Story an sich hat mit sehr gut gefallen, die Umsetzung ist hier etwas missfallen 😟 - Handlung zu flach. Sixtens Humor war top !☺

— books_dreaming

Es ist definitiv eine spannende und fesselnde Geschichte, die ich Fans der urbanen Fantasy guten Gewissens ans Herz legen kann.

— Padmanpl

Die Protagonisten machen das Buch zu etwas besonderen, man fühlt sich ihnen verbunden, als würde man sie persönlich kennen.

— Sunny87

Ganz gutes Buch!

— SteffiDe

Eine etwas andere Fantasy Geschichte. Genialer Sarkasmus, interessante Charaktere & coole Idee. Ich musste wirklich oft laut loslachen. :)

— Jackl

Was für eine Achterbahnfahrt mit dem wohl abgefucktesten Protagonisten der Fantasy-Geschichte! Danke, für dieses grandiose Kopfkino!!!

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    Absolution

    darkshadowroses

    16. January 2018 um 14:10

    Sixten ist ein Junge, dessen Leben alles andere als rosig verläuft. Er hat ein Drogenproblem, muss ständig zu den Sitzungen seines Psychologen und zu allem Überfluss verfolgt ihn nun auch noch eine sprechende Katze die ihn nicht mehr in Ruhe lässt.Das Cover:Ich finde das Cover ganz ok. Mehr aber auch nicht. Ich liebe die Katze und das es in blau gehalten ist, der Junge gefällt mir allerdings nicht so sehr. Meine Meinung:Zu Anfang muss ich sagen, dass ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch war.Ein Drogenabhängiger Junge der etwas Magisches erlebt? Das ist doch mal was anderes. Leider wurde ich eines besseren belehrt, denn mir hat das Buch nicht gefallen.Angefangen bei Sixten, der mir total unsympathisch war, bis hin zu der für mich an einigen Stellen doch sehr an den Haaren herbeigezogenen Geschichte. Aber fangen wir von vorne an.Schon gleich auf den ersten Seiten hat sich Sixten bei mir unbeliebt gemacht. Er hält einfach gar nichts von seinem Leben und das erwähnt er auch auf gefühlt jeder 10 Seite. Nach etlichen „Mein Leben ist blöd“, „wo sind meine Drogen“, „wieso lebe ich überhaupt“, hat man dann doch etwas genug von dem verkorksten Jungen.Sein Freund versucht immer wieder, ihn aufzubauen aber das interessiert ihn nicht.Die ersten 80 Seiten, folgten für mich nicht wirklich einem Handlungsstrang. Und plötzlich tauchte von jetzt auf gleich die Katze auf, deren Charakter ich einfach nur nervig fand.Vor allem fehlte mir oft das wieso?Wieso kam denn jetzt auf einmal die Katze? Wieso passiert das? Wieso das jetzt schon wieder?Es folgte einfach keiner logischen Reihenfolge und war irgendwie wild durcheinander gewürfelt, sodass ich oft das Gefühl hatte von einer in die nächste Situation geschubst zu werden, und das obwohl die vorangegangene Situation nicht mal annähernd geklärt wurde.Es war teilweise anstrengend zu lesen, sodass man kaum etwas verstanden hat.Gestört hat mich auch das es so gut wie gar keine Beschreibungen gab und nur sehr wenige Erklärungen.Außerdem hätte es dem Buch sicher gut getan, etwas mehr als 207 Seiten zu haben. Alles in allem kann ich sagen, dass die Idee an sich nicht schlecht ist, die Umsetzung aber leider so gar nicht gelungen ist.Das Buch bekommt von mir daher nur 1 von 5 Sternen

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosesEnysBooksEcochi

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    • 249
  • Fesselnde Story

    Absolution

    Claudi211

    03. December 2017 um 17:00

    Ich habe mir das Buch auf der Berliner Buchmesse gekauft, da ich das Cover und die Beschreibung sehr spannend und humorvoll fand.So war es dann auch, besonders der Anfang ist der Autorin sehr sehr gut gelungen. Obwohl es einige unerwartete Wendungen gab, habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen, was wohl auch dem erfrischendem Schreibstil zuzuschreiben ist.Das Ende konnte man schon erahnen, jedoch war ich überrascht, dass es dann so schnell kam und noch einiges unbeantwortet blieb. Was ich auch wirklich schade fand, dass die Person, die er am Anfang kennen gelernt hat, erst wieder am Ende präsent war. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Fortsetzung hierzu geben würde, zumal es doch dazu schon Anmerkungen auf den letzten Seiten gibt. :-)

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  • Paranormal lesenswert

    Absolution

    Padmanpl

    06. November 2017 um 11:20

    Meine erste Buchrezension überhaupt. Ich gebe zu, dass ich mich absolut nicht darüber informiert habe, wie sowas aussehen soll. Aber vielleicht ist es auch einfach besser, wenn ich das schreibe, was ich denke und mir nicht unbedingt irgendwo etwas abschaue. Nach der Buchmesse musste ich einfach anfangen mit dem Lesen der Bücher und so entschied ich mich für das erste Buch, das mir auf selbiger ins Auge fiel. „Absolution – Wie man eine Sünde überlebt“ von Jasmin Romana Welsch aus dem Sternensand Verlag in der Schweiz. Genre: Fantasy / Urban Fantasy / Paranormal Es ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, was meine Wahl zum Lesestart vereinfachte. Erschienen ist es bereits am 22.03.2016 mit 224 Seiten. Meine Lesedauer betrug hierfür ca. 4,5 Stunden. Die Geschichte ist spannend und es fiel mir schwer das Buch wegzulegen. Doch zuerst der Klappentext, sprich die Information, die man auf der Rückseite finden kann: „Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.“ Allein diese Dämonen-Katze hat mich sehr neugierig gemacht. Vielleicht liegt es daran, dass ich Katzenbesitzer bin und ich meine kleine Mieze im Verlauf des Lesens mit anderen Augen gesehen habe. Zu Beginn erfährt man recht viel über die aktuellen Lebensumstände der Hauptfigur Sixten. Ein Drogenabhängiger durch und durch. Jedoch mit Sympathiewerten, was mich durchaus überrascht. Während er sich immer wieder zudröhnt und von seiner Weltanschauung berichtet, dauert es einige Zeit bis ein spezielles Erlebnis dem anderen folgt. Eines davon ist natürlich das Auftauchen der Dämonen-Katze. Irgendwie scheint eine Hassliebe zwischen beiden zu bestehen, obwohl stets an den Punkt gedacht werden muss, dass diese Katze die Seele von Sixten verkaufen möchte, bzw. unbedingt will um sich daraus ihren eigenen Vorteil verschaffen zu können. Diese sarkastisch ironische Beziehung zwischen beiden setzt sich fort und als ihnen dann noch eine weitere – nennen wir sie einfach mal paranormale Person – erscheint, beginnt das Abenteuer von beiden erst so richtig. Es bleibt übrigens nicht bei einer paranormalen Person. So viel zum Inhalt an sich. Würde ich mehr darüber schreiben, dann bräuchte man sich das Buch kaum noch kaufen und das ist nicht Sinn dieser Übung. Mich persönlich hat der Schreibstil beim Lesen gehalten. Auch die Wortwahl ist interessant und erfrischend umgangssprachlich. Da diese Geschichte in der Gegenwart geschrieben wurde, ist es mir sehr leicht gefallen mit meiner Fantasie, wie in einem Film, in das Buch hinein zu tauchen. Zwar mag diese Story relativ trist und grau beginnen, wie es zu einem Drogenabhängigen passt, jedoch wird das Spannungslevel und die Intensität der Geschichte, je länger sie dauert, höher. Immer wieder musste ich lachen oder zumindest grinsen. Und das trotz des recht heiklen Themas für den Protagonisten Sixten. Und das Ende, meine Lieben, das Ende ist raffiniert und genial. Dafür gibt es einen ausgestreckten Daumen nach oben. Also nicht nur für das Ende, sondern für die Geschichte, den Schreibstil, den Aufbau und die Wahl der Charaktere. Es ist definitiv eine spannende und fesselnde Geschichte, die ich Fans der urbanen Fantasy guten Gewissens ans Herz legen kann. Doch auch wer sich für Paranormales interessiert, oder zum Beispiel Fan der Serie „Supernatural“ ist, wird sich hier sehr gut aufgehoben fühlen. Mein Gefühl beim Kauf hat mich also nicht getäuscht. Nach dem Lesen war ich belustigt, zufrieden und entspannt. Mit einem Grinsen konnte ich das Buch wieder zurück ins Regal stellen. Klare Kaufempfehlung von mir.

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  • Tolle Protagonisten in einer fantasievollen Geschichte

    Absolution

    Sunny87

    02. September 2017 um 14:36

    Endlich mal wieder ein Buch aus männlicher Sicht. Es gibt einfach zu wenig Bücher in meinem Regal aus der Sicht eines Mannes. Dabei lese ich das sehr gerne und es ist eine tolle Abwechslung. Ich wusste nicht was mich in dem Buch erwarten wird, doch meine Neugier war durch das Cover geweckt. Ich finde es hat etwas mystisches und ich musste wissen, was es mit der Katze auf sich hat. Der Klappentext ist sehr gelungen und macht Lust auf mehr, obwohl er mir etwas zu viel verrät. Vielleicht sollte man den Klappentext nicht lesen, um sich überraschen zu lassen.Sixten, ein Name den ich noch nie in einem Buch gelesen habe, geschweige denn gehört habe. Ein genialer Charakter, der mich trotz seines Lebensstils begeistern konnte. Er nimmt Drogen und ist nur selten nicht high. Trotz allem hat er ein gutes Herz und ich war ihm absolut verfallen.Ob ich high bin oder nicht, interessiert die Welt nicht, und für mich ist es so leichter zu ertragen - Punkt.Position 532Zu Beginn bekommt man einen Einblick in Sixten's kaputtes Leben. Er geht zum Psychiater, nimmt diese Therapie jedoch nicht wirklich ernst. Er versucht irgendwie mit seinem Leben klar zu kommen, mit den Verlusten die er bisher schon erlebt hat. Drogen scheinen ihm da die beste Methode zu sein. Er ist innerlich kaputt und dennoch verdammt schlagfertig. Gerade deswegen hat es mir so gefallen, die Geschichte aus seiner Sicht zu lesen. Ich mochte seine teils derbe Sprache und seinen Sarkasmus.Wenn das mit mir so weitergeht, springe ich demnächst von einem Hochhaus, weil ich glaube, dass ich ein fliegendes Einhorn bin.Position 1882Die Geschichte entwickelt sich anders als erwartet. Ich hätte mit so einer Wendung nicht gerechnet und war zunächst etwas skeptisch. Doch die Neugier trieb mich weiter voran und ich habe es nicht bereut. Mir hat die Geschichte um Sixten richtig gut gefallen, allein schon weil er ein toller Charakter ist. Die fantastischen Elemente haben das Ganze noch abgerundet.Die Auflösung hat mich dann doch ziemlich überrascht, war sie für mich absolut unvorhersehbar. Das Ende kam mir etwas zu abrupt und ich hätte mir mehr Details gewünscht. Vielleicht wird es aber noch einen Nachfolgeband zur Geschichte geben, in der noch einige Fragen geklärt werden würden. Darüber würde ich mich persönlich sehr freuen.Am Schreibstil gibt es nichts zu meckern. Er ist fließend und ohne Längen und Stolpersteinen. Ich habe mich von Sixten und Co. bestens unterhalten gefühlt. Die Geschichte war sehr emotional, etwas düster und sehr humorvoll. Von jedem war etwas dabei, sodass keine Langeweile aufgekommen ist."Absolution" ist eine tolle Geschichte über den Schmerz des Verlustes gepaart mit fantastischen Elementen. Die Protagonisten machen das Buch zu etwas besonderen, man fühlt sich ihnen verbunden, als würde man sie persönlich kennen. Es wäre toll eine Fortsetzung lesen zu können, denn mit dem Ende bin ich noch nicht so ganz zufrieden.

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  • Absolution

    Absolution

    SteffiDe

    16. January 2017 um 13:53

    Cover:Das Cover ist echt total Klasse gelungen, es macht einen Neugierig.Es passt alles zusammen und wirkt passig.Klappentext:Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.Meinung:Das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch der Schriebstil war gut zu lesen. Die Hauptcharaktere mochte ich auch gleich auf Anhieb und es war eine Runde Handlung. Leider, hat es mich persönlich nicht geschafft, in einen Bann zu ziehen / mich zu fesseln - deshalb nur 4 Sterne.

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  • Er ist toll. Spannend.

    Absolution

    Wortspielerei

    01. January 2017 um 14:20

    Eine Geschichte, die es so noch nicht gab. Ich war bereits vom Klappentext total begeistert und Jasmin Romana Welsch hat meine Erwartungen an das Buch im vollsten Maß erfüllt. Sixten ist ein drogenabhängiger Loser, der von sich selbst nicht viel hält. Sein Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt, als eine Katze, die auch noch sprechen kann, ihm befiehlt, sie künftig mit "Meisterin" anzusprechen. Der Verdacht auf Halluzinationen, ausgelöst von einem der vielen Drogenkonsume, wird schnell zerschlagen. Was er eigentlich ist und wie seine Geschichte weiter geht, solltest du selbst lesen! Absolut empfehlenswert - eine super Storyline, abgerundet und perfekt formuliert. Ich mag ihre Schreibweise unheimlich gern. Offen, ehrlich, sehr direkt und es wird nicht drum herum geredet!

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  • Eine erfrischend andere Fantasy Geschichte

    Absolution

    Jackl

    27. October 2016 um 15:06

    Worum geht’s:Sixteen hat ein Drogenproblem und sein Leben ist eigentlich die reinste Katastrophe. Er hat keinen vernünftigen Job, muss regelmäßig Dr. Mattsons Sitzungen aufsuchen, damit er nicht ins Gefängnis wandert und er glaubt weder an Gott, noch an den Teufel. Und wenn er sich nicht gerade wieder zu dröhnt, dann versinkt er in seinem Selbstmitleid.Als eines Tages ein Dämon in Form einer Katze bei ihm auftaucht und ihm weißmachen will, dass sie seine Seele für die Freiheit an einen Seelensammler verkauft hat, fängt Sixteen an seine Weltanschauung noch einmal genau zu überdenken.So beginnt ein spannender Wettlauf gegen die Zeit, denn der Seelensammler ist schon auf dem Weg.Wird Sixteen es schaffen, seinem Schicksal zu entkommen?Einstieg:Ich bin wirklich super in die Geschichte reingekommen. Der humorvolle Schreibstil macht es einem wirklich leicht in Sixteens Welt einzutauchen. Die Einführung in sein Leben hat sich für mich persönlich allerdings ein bisschen zu lang gezogen. Ich kann zwar gegen Ende gut verstehen, warum die Autorin hierbei alles besonders ausführlich gestaltet hat, aber ich finde dennoch, dass die Längen hier besser für andere Handlungsstränge genutzt worden wären.Schreibstil:Der Schreibstil ist einfach große Klasse! Es macht wirklich unheimlich Spaß dieses Buch zu lesen. Ich habe durch den herrlichen Humor und den genialen Sarkasmus wirklich an vielen Stellen sehr herzlich und laut gelacht. Ein Beispiel dafür:"Wenn das mit mir so weiter geht, springe ich demnächst von einem Hochhaus, weil ich glaube, dass ich ein fliegendes Einhorn bin." (S. 106)Charaktere:Sixteen lernt man als Leser wirklich sehr ausführlich kennen. Man bekommt seine Gedanken und Gefühle genau mit. Was die anderen Charaktere angeht, wird im Buch jedoch gespart.Außer der Dämonenkatze, bleiben die meisten Charaktere eher blass, was wahrscheinlich auch einfach an der „Kürze“ des Buches liegt. Ein bisschen mehr Hintergrundinfo und Tiefen hätten sicher nicht geschadet, aber wirklich gestört hat mich das auch nicht. Was mich aber gestört hat, war Sixteens extrem selbstzerstörerische Art. Es war mir an manchen Stellen einfach zu viel des Guten. Zu viel Selbstmitleid und zu viel Sarkasmus seinerseits. Da konnte ich manchmal dann nur die Augen rollen, aber na gut, das war ja so gewollt.Was ich auch ein bisschen komisch fand, war die Tatsache, wie schnell er sich als Atheist davon überzeugen ließ, dass es doch einen Himmel und eine Hölle gibt.Für meinen Geschmack etwas zu unglaubwürdig. Wenn man jahrelang nicht an einen Gott geglaubt hat, dann lässt man sich doch nicht sofort von einer Erscheinung, ( Dämonenkatze) (die er sich durch seine Drogenexzesse vielleicht auch nur eingebildet haben könnte), vom Gegenteil überzeugen? So empfand ich das zumindest beim Lesen.Geschichte:Die Story des Buches finde ich wirklich sehr originell und einzigartiges. Ich habe mit dem Klappentext zwar nicht unbedingt mit einer so religiös angehauchten Geschichte gerechnet, bin aber dennoch positiv überrascht. Das Ende des Buches kam mir irgendwie zu plötzlich. Schlag auf Schlag haben sich die Ereignisse dann abgehandelt und promt stand der Schluss des Buches vor der Tür. Das Ende an sich hat mich zwar nicht zu hundert Prozent überzeugen können, aber gefallen hat es mir trotzdem irgendwie. Da das Ganze recht offen ist, besteh hier die Hoffnung, dass die Geschichte vielleicht sogar nochmal weitergeführt wird.Den Epilog fand ich ganz ganz toll. Der hat mich das Buch mit einem schönen Schmunzeln zuklappen lassen. Positives und Negatives im Überblick:Negativ:-Unglaubwürdiges handeln (lässt sich als Atheist zu schnell vom Gegenteil überzeugen)-Ende kam zu plötzlich -Protagonist badet zu häufig im SelbstmitleidPositives-Spannende Wendungen-Erfrischend humorvoller Schreibstil-Knackig kurz erzählt-Sehr originelle und einzigartige GeschichteFazit:Dieses Buch hat mir trotz kleiner Schwächen wirklich gut gefallen. Die Geschichte war mal etwas ganz anderes. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich bereits vom humorvollen Klappentext hat anstecken lassen. Wen erotische Szenen und religiöse Aspekte nicht abschrecken, der sollte unbedingt mal reinlesen.   Von mir gibt's daher 4 von 5 Sternen.

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  • Er ist toll. Spannend.

    Absolution

    VinyaMoore

    04. October 2016 um 22:24

     Eine Geschichte, die es so noch nicht gab. Ich war bereits vom Klappentext total begeistert und Jasmin Romana Welsch hat meine Erwartungen an das Buch im vollsten Maß erfüllt. Sixten ist ein drogenabhängiger Loser, der von sich selbst nicht viel hält. Sein Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt, als eine Katze, die auch noch sprechen kann, ihm befiehlt, sie künftig mit "Meisterin" anzusprechen. Der Verdacht auf Halluzinationen, ausgelöst von einem der vielen Drogenkonsume, wird schnell zerschlagen. Was er eigentlich ist und wie seine Geschichte weiter geht, solltest du selbst lesen! Absolut empfehlenswert - eine super Storyline, abgerundet und perfekt formuliert. Ich mag ihre Schreibweise unheimlich gern. Offen, ehrlich, sehr direkt und es wird nicht drum herum geredet!

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  • Ein Buch nach meinem Geschmack

    Absolution

    Fuchsiah

    31. July 2016 um 11:44

    Ein Buch, dessen Inhalt mich doch sehr überrascht hat. Wenn ich dieses Buch beschreiben müsste, würde ich wohl sagen: schwarzer Humor, ein "kleines" Drogenproblem und eine Welt, die voller  Dämonen, Sündern und anderer zwielichtiger Gestalten ist.Das Himmel und Hölle nur einen Schritt voneinander  entfernt liegen, muss Sixten am eigenen Leib erfahren. Nicht das Sixten neben seinem schwarzen Humor die Leser in den unpassensten Momenten  zum Lachen bringt, er stapft auch von  einem Fettnäpfchen ins Nächste.Was als reine Erzählung des doch sehr monotonen Lebens eines Drogensüchtigen begann, wandelt sich schnell zu einer Geschichte, mit so vielen Wendungen, die ich anfangs nicht für möglich gehalten habe.Vielleicht liegt es auch gerade an dem Anti-Helden Sixten, der alles andere, als perfekt ist, was dieses Buch zu etwas Einzigartigem macht. Nicht zuletzt tragen die etwas vulgären Ausdrücke dazu bei, dass man sich immer mehr in den kätzischen Dämon oder Sixten selbst hineinversetzen kann.Denn, sind wir mal ehrlich, wer stellt sich Dämonen anfang als liebevoll und charmant vor?Wobei ich schon sagen muss, dass gerade das anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war (nicht unbedingt im negativen Sinne). Denn gerade das machte das Buch so authentisch.Die Wendungen in diesem Buch waren unbeschreiblich gut. Nie hätte ich mit diesem Ende oder dieser Geschichte hinter Sixten gerechnet. Aber was bitte ist das für ein Ende?! Ich dachte, es geht noch weiter undd dann lese ich nur: Epilog....what? Das geht nicht. Nö. Das kann nicht sein. Ich möchte bitte mehr. Mit diesem Ende kann die Autorin mich doch nicht einfach in meinem kleinen Scherbenhaufen an Gefühlen stehen lassen. Ich habe mir für Sixten ein anderes Ende gewünscht.Der Schreibstil ist, wie erwähnt, ein Anderer, als in den Büchern, die man kennt. Düster, dunkler und ich habe so manchen Begriff dazugelernt. Aber gerade das macht dieses Buch so außergewöhnlich."Ich weiß, was passieren wir. Das Ende dieser tragischen Geschichte hat kein Drehbuchautor geschrieben, sondern das Leben, und das ist ein sadistischer, herzloser Bastard."Ich denke dazu brauche ich nicht viel sagen, oder?Was mir jedoch nicht so gefallen hat, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe, ist der Spannungsbogen. Es begann sehr monoton und zog sich am Anfang für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. Erst als die Katze auftaucht, kommt Schwung in die Geschichte.  Das kann daran liegen, dass es das Leben von Sixten  ist und nicht viel darin passiert, aber was sich am Anfang so zog, wurde zum Ende mega interessant und schnelllebig. Jedoch war mir dieser Teil dann irgendwie zu schnell. Es geschah sehr viel auf ein Mal, das kann an seiner knapp bemessenen Zeit liegen, allerdings hätte ich mir da einen anderen Übergang gewünscht, zudem häufen sich am Anfang der Geschichte die Erwähnungen,  dass Sixten Drogen nimmt, was mich zwischenzeitlich  auch ein wenig gestört hat.Letzten Endes also ein subjektives Empfinden, da ich denke, dass das auch davon abhängig ist, wie gut man sich in den Protagonisten hineinversetzen und seine Geschichte nachvollziehen kann und welche Bücher man zuvor gelesen  hat. Die Geschichte als solche sehr schön verständlich ist und es sich ENDLICH mal nicht um einen perfekten Protagonisten  handelt. Hach, ich liebe Sixten als Protagonist definitiv.Insgesamt hat mir das Buch  aber super gut gefallen. Erfrischend anders und definitiv süchtigmachend nach mehr. Und wer etwas über eine witzig charmante Geschichte mit düsterem Hintergrund, Engeln, Dämonen und anderen Gestalten lesen will, dem, genau dem, würde ich dieses Buch empfehlen.

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  • Absolut schöne Story mit einem außergewöhnlichen Protagonisten

    Absolution

    BibisBuecherparadies

    29. June 2016 um 13:14

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bringt eine recht düstere Stimmung rüber, was auch super zu Sixten und der Story passt. Passend dazu sieht man noch die Dämonen-Katze. Ich mochte die Story sehr gerne. Es hat mich überrascht, dass es in die Richtung ging. Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Aber es hat mich umgehauen =DEs war einfach so toll zu lesen und langsam mitzurätseln und zu verstehen.Was mir auch gut gefallen hat ist, dass der Titel „Absolution“ nun für mich einen Sinn ergibt =P Sixten ist jemand für sich. Er ist ein launischer Typ mit Drogenproblemen - jemand, von dem ich mich im wahren Leben ganz sicher fernhalten würde. Aber im Buch mochte ich ihn doch irgendwie gerne =DSeine verkorkste Art macht ihn einfach zu etwas besonderem und seine Ausdrucksweise ist teilweise echt göttlich =DIch fand seine Sprüche und Gedanken diesbezüglich richtig genial. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Und sie waren definitiv an passenden Stellen - man musste dann einfach grinsen =D Aber auch Layla und Kiara hatte ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie sind beide sooo unterschiedlich und doch auf ihre Art so liebenswürdig <3Leider kommt Kiara nur wenig zum „Einsatz“. Ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Da hätte man vielleicht noch ein oder zwei kleine Szenen einbauen können. Den Schreibstil von Jasmin Romana Welsch mochte ich sehr gerne. Er liest sich leicht und fluffig. Auch habe ich oft grinsen müssen und auch die „heißen“ Szenen waren gut dargestellt. Dennoch hätte ich mir teilweise noch mehr Emotionen gewünscht. Z.B. Trauer und Freude. Etwas mehr mitfühlen eben.Ich fand die Story doch recht unvorhersehbar und genau das hat mir auch sehr gut gefallen. Endlich ein Buch, wo man sich nicht von Anfang an das Ende denken kann =P Trotz meiner kleinen Kritik hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen!Absolution bekommt von mir sehr gute 4,5 Büchereulen.

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  • Aus dem Leben eines Junkies

    Absolution

    LillyTheCat

    26. June 2016 um 14:19

    Die CharaktereSixten - Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Namen, ist unser Protagonist noch im Bezug auf ganz andere Sachen ziemlich ungewöhnlich. Fangen wir doch mal damit an, dass er ein Junkie ist. Er ist eher ein Antiheld, als ein Held, seine Augen haben unterschiedliche Farben und ... Naja, er soll der Sklave eines Dämons werden. Ansonsten ist er allerdings ziemlich gewöhnlich. Er ist 26, wohnt im Haus seiner Großmutter, steht auf Frauen und ... Hab ich schon erwähnt, dass er der Sklave eines Dämons werden soll? Na, jedenfalls besitzt Sixten einen ziemlich eigenen Humor. Er ist der größte Pessimist und Narzisst, der mir je untergekommen ist und ruiniert sich ganz gerne mal sein Leben.Layla - Unsere süße Dämonen-Katze. Sie ist mindestens genau so pessimistisch wie Sixten, will ihn an einen Seelensammler verkaufen, um ihren Körper auf die Erde zu schaffen und ansonsten ist sie eigentlich ziemlich süß. Graues Fell, grüne Augen und ca. 3 Kilo schwer. Eine süße kleine Mietzekatze mit ziemlich großem Ego und vorlauter Klappe.Meine MeinungDer Klappentext ist einfach ein Highlight. Sie sind für mich immer die Kriterien, ob ich ein Buch noch mal aus der Hand legen will, oder nicht. Und dieser Klappentext hat mich einfach magisch angezogen. Ich meine ... allein der Humor, der schon im Klappentext steht, verspricht eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Aus dem Leben eines Junkies.Während wir mehr oder weniger sanft in die Geschichte eingeführt werden, wird Sixten das eher ... nicht. Er startet bei seinem Seelenklempner, auf den er wirklich überhaupt keine Lust hat. Er denkt eigentlich immer nur über sein nächstes High nach. Welche Probleme er hat, weiß er selbst ziemlich genau, aber darum kümmern will er sich eher nicht. Im Gegenteil. Er ist mehr der Typ Verdränger. Wäre er das nicht, wäre die Geschichte sicherlich nur halb so unterhaltsam. Klar, es klingt ziemlich hart, sich über das Leben eines Junkies lustig zu machen ... Aber ich liebe einfach Sixtens Humor, den er sich durch seine Bitterkeit angeeignet hat. Er ist schwarz, düster und selbstironisch.Die Geschichte entwickelt sich dann irgendwann auch ziemlich rasant. Er wird zum Todsünder. Ziemlich unbewusst, aber shit happens. Muss er dann auch einsehen, denn schon steht eine kleine Katze vor ihm, die doch tatsächlich seine Meisterin sein will. Ich liebe diese kleine Katze. Sie erinnert mich an meine. Nicht, dass Lilly sprechen kann, aber Layla kann es. Sie hat eine ziemlich große Klappe und meckert erst mal schön über Sixten rum. Dabei sind die beiden sich so ähnlich, dass er ihnen nicht mal auffällt.Jasmins Schreibstil ist dabei einfach fantastisch. Keinerlei Stileinbrüche, sie ist konsequent und der Lesefluss ist einfach ununterbrechlich. Ich habe das Buch in ein paar Stunden verschlungen. Leider hat es dann auch nicht so viele Seiten; das ist wohl auch das Einzige, das man der Geschichte vorwerfen kann.Das Ende von Absolution ist dabei wirklich gut. Es ist das einzig Sinnvolle, was man meiner Meinung nach hätte schreiben können, ohne der Geschichte untreu zu werden. Die gesamte Geschichte war wirklich fantastisch, gut durchdacht und man trifft auf altbekannte Namen, wenn man sich schon mal ein bisschen mit dem Engels-Mythos befasst hat.Wenn ihr also auf schwarzen Humor und eine endlich mal etwas andere Geschichte steht, die keinen Helden, sondern einen naiven Idioten als Protagonisten hat, kann ich euch Absolution wirklich empfehlen. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight. 5 von 5 Sternchen.

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  • Ein Highlight

    Absolution

    MayaShepherd

    25. June 2016 um 10:37

    Der einzigartige Schreibstil von Jasmin Romana Welsch hatte mich bereits nach den ersten Seiten für sich eingenommen. Er ist herrlich düster und sarkastisch, aber dennoch herzergreifend. Es gab direkt mehrere Stellen an denen ich nicht nur schmunzeln, sondern laut auflachen musste und genauso haben andere Stellen mein Herz zu tiefst berührt.   Sixten ist alles andere als der typische Held, der immer alles richtig macht. Er ist voller Fehler und besonders das liebe ich an ihm. Seine Geschichte ist so außergewöhnlich wie er selbst. Aber nicht nur der Protagonist konnte mich völlig von sich überzeugen, sondern auch sämtliche größere und kleinere Nebenrollen. Sie haben alle Besonderheiten, die sie greifbar und realitätsnah machen. Ich könnte mich nicht entscheiden wen von ihnen ich am liebsten mochte.   Die Handlung ist ungemein spannend, sodass ich zu keinem Zeitpunkt sagen konnte, wohin die Reise gehen würde. Für mich hätte die Geschichte von Sixten noch ewig weitergehen dürfen, einfach nur, um weiter seinen verrückten Gedankengängen folgen zu dürfen.   Fazit: Ein großartiger Roman, der aus der Masse heraussticht und vielleicht deshalb nicht etwas für jeden ist, aber mich umso mehr von sich begeistern konnte. UNBEDINGT lesen!

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  • Absolution

    Absolution

    BabsiEngel

    18. June 2016 um 14:12

    Klapptext:Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.Meinung:Jasmin Roman Welsch hat mit Absolution: Wie man eine Sünde überlebt, einen wundervollen Fantasy-Roman geschrieben, der einen sofort fesselt. Auf jeden Fall hat er mich sehr berührt und mir einen Stich ins Herz versetzt.Es regt zum nachdenken an, es bewegt einen und man findet in diesen bezaubernden Buch echt alles. Man trifft auf eine sprechende Katze, auf eine Krähe und auf Engel.Da ich ein riesen Fan von Engeln bin, ist die Geschichte für mich umso schöner. Ich lese gerne etwas, was mit Engel zu tun hat.Auf jeden Fall hat mich Absolution bewegt und in die Welt von Sixten eintauchen lassen.Sixten kommt sehr sympathisch rüber und man kann sich sofort in ihn hineinversetzen, sein einziges Defizit ist, dass er sich selbst als Loser abgestempelt hat, bzw. er sich vollstopft mit Drogen, einfach ein Selbstzerstörer ist. Doch die Geschichte nimmt ein unglaubliches Ende, das nicht vorhersehbar ist. Ich hab nämlich den Klapptext nicht gelesen, das tue ich bei keinem Buch, deshalb war es echt eine überraschung für mich, wie sich diese Geschichte entwickelt.Das Einzige was ich fand war, dass es leider zu kurz ist. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, weil es eine echt tolle Geschichte ist.Jasmin Roman Welsch hat mich auch mit ihrem wundervollen Schreibstil in den Bann gezogen. Das Buch liest sich flüssg, man kommt schnell in die Geschichte rein. Ich kann dieses wundervolle Buch nur jedem sehr ans Herz legen, den es geht einem total unter die Haut und berührt einen sehr. Ich musste sogar heulen und das gleich am Anfang, weil es mich sehr berührt hat. Aber vielleicht bin ich auch nur eine Heulsuse.Ich freu mich auf weitere Bücher von der Autorin und hoffe, sie sind genauso toll wie dieses hier.Fazit:Absolution: Wie man eine Sünde überlebt bekommt von mir 5 von 5 Sterne, weil es mich echt total berührt hat und von Anfang bis zum Ende gefesselt hat. 

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  • Zum Totlachen deprimierend...

    Absolution

    FantasybuecherFuerDich

    17. June 2016 um 18:11

    ....so in etwa könnte man das Buch in Kurzform beschreiben. Sixten ist ein Versager. Mieser Job, Drogensüchtig und zum Entzug staatlich gezwungen. Er weiß dass er ein Versager ist. Aber was er nicht weiß, ist was für ein guter Mensch er ist. Denn egal was er sagt, seine Handlungen sprechen für sich. Er ist auch zum Tode verurteilt, oder zumindest zu einem Leben in dämonischer Sklaverei. Zumindest behauptet das die Katze die ihn verkaufen will, damit sie aus der Hölle raus kommt. Doch das versucht Sixten vehement zu verhindern und auch die Katze scheint noch Probleme mit echtem dämonischem Vehalten zu haben. Wenn das Ganze nicht so urkomisch wäre, dann müsste man wahrscheinlich beim Lesen die ganze Zeit weinen. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Ende absolut zerstört hat. Es hat mich einfach mit einem Loch zurück gelassen. Es war gut, so richtig gut. So gut das es ein Loch in mein Leben gerissen hat. Ich hoffe so sehr auf einen zweiten Teil!

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