Jasmin Romana Welsch Absolution: Wie man eine Sünde überlebt

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Inhaltsangabe zu „Absolution: Wie man eine Sünde überlebt“ von Jasmin Romana Welsch

Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Humorvoll und spannend - mit einem unerwarteten Ende. Ein wunderbares Buch.

— Sonja_Lacher
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  • Von Dämonen und Engeln und einem Todsünder im Zentrum

    Absolution: Wie man eine Sünde überlebt

    Sonja_Lacher

    08. January 2017 um 13:03

    Bereits zu Beginn des Buches sticht dem Leser der meiner Meinung nach sehr gelungene Humor und Sarkasmus ins Auge, den die Autorin auch durchgehend beibehält, wenn sie aus der Sicht ihres Hauptcharakters Sixten, einem Drogenabhängigen, der die Umstände in seinem Leben eher auf die leichte Schulter nimmt, erzählt. Im Verlauf des Buches erhält man einen sehr guten Einblick in sein Leben, seine Einstellung zum Glauben und seiner dennoch gutherzigen Art, die unter all seinen oberflächlichen Problemen und Macken steckt. Ein wirklich gelungener Protagonist. Besonders unterhaltsam wird das Buch, als Sixten von einer Dämonenkatze verfolgt wird, die seine Todsünderseele an einen Seelenhändler verkaufen möchte, um ihre menschliche Form als Frau zurückzuerhalten. Hierbei möchte ich nicht genauer auf die Hintergründe dieser Tatsachen eingehen, um Spoiler zu vermeiden. Was sich aber sagen lässt, ist, dass die Umgangsweise zwischen den beiden eine sehr humorvoll gestaltete ist, die einem viele schöne Lesestunden bereiten - besonders dann, wenn ein weiterer ganz besonderer Charakter eingeführt wird, der Sixten dabei helfen möchte, seine Seele zu retten.Ein gelungenes Buch, das man wirklich genießen kann - dennoch war das Ende meiner Meinung nach ein wenig verwirrend, ein gutes Konzept, aber ein wenig verwirrend.

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