Jasmin Schreiber

 4,4 Sterne bei 760 Bewertungen
Autor*in von Marianengraben, Der Mauersegler und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jasmin Schreiber, 1988 in Frankfurt/Main geboren, ist Biologin, Schriftstellerin und Wissenschaftsjournalistin. Wenn sie nicht gerade Expeditionen zu Farn und Gliederfüßern macht, schreibt sie sich auf die Bestsellerliste und erzählt Geschichten aus Wissenschaft und Natur im Podcast Bugtales.fm. Bei Eichborn erschienen die Romane MARIANENGRABEN und DER MAUERSEGLER. Auf Instagram findet man sie unter @lavievagabonde, ihre Natur-Kolumne gibt es per Mail auf schreibersnaturarium.de.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847901990)

Marianengraben

 (393)
Erscheint am 27.09.2024 als Taschenbuch bei Eichborn.
Cover des Buches Wie man einen Prinzen tötet (ISBN: 9783847901839)

Wie man einen Prinzen tötet

 (71)
Erscheint am 27.09.2024 als Taschenbuch bei Eichborn.
Cover des Buches Lassie und die Halbbrüder (ISBN: 9783150114827)

Lassie und die Halbbrüder

Erscheint am 11.10.2024 als Gebundenes Buch bei Reclam, Philipp.

Alle Bücher von Jasmin Schreiber

Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847901990)

Marianengraben

 (393)
Erscheint am 27.09.2024
Cover des Buches Der Mauersegler (ISBN: 9783847901372)

Der Mauersegler

 (126)
Erschienen am 24.02.2023
Cover des Buches Endling (ISBN: 9783847901457)

Endling

 (52)
Erschienen am 24.11.2023
Cover des Buches Abschied von Hermine (ISBN: 9783442142897)

Abschied von Hermine

 (43)
Erschienen am 19.07.2023
Cover des Buches Schreibers Naturarium (ISBN: 9783847901365)

Schreibers Naturarium

 (10)
Erschienen am 31.03.2023
Cover des Buches Biodiversität. 100 Seiten (ISBN: 9783150206737)

Biodiversität. 100 Seiten

 (3)
Erschienen am 06.09.2022
Cover des Buches Lassie und die Halbbrüder (ISBN: 9783150114827)

Lassie und die Halbbrüder

 (0)
Erscheint am 11.10.2024
Cover des Buches Liebe, Sex und Erblichkeit (ISBN: 9783847901686)

Liebe, Sex und Erblichkeit

 (0)
Erscheint am 25.10.2024

Neue Rezensionen zu Jasmin Schreiber

Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847901990)
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Rezension zu "Marianengraben" von Jasmin Schreiber

Eine tief berührende Reise durch Trauer und Heilung
Nikalolvor 3 Tagen

"Marianengraben" von Jasmin Schreiber ist ein literarisches Juwel, das mich zutiefst berührt und verändert hat. Die Autorin entfaltet eine Geschichte von unfassbarer Trauer und gleichzeitig strahlender Hoffnung. Im Mittelpunkt steht Paula, die den tragischen Verlust ihres geliebten Bruders Tim bewältigen muss. Schreibers feinfühlige und packende Erzählweise zieht den Leser sofort in die emotionalen Abgründe und Höhenflüge der Protagonistin.

Von der ersten Seite an wird man in Paulas Welt hineingezogen, als sie sich auf einem Friedhof befindet und den schwersten Abschied ihres Lebens erleben muss. Dort trifft sie auf Helmut, einen älteren Mann, der ebenfalls eine tiefe Wunde in sich trägt. Diese unerwartete Begegnung markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer Reise, die nicht nur über Land, sondern tief in die Herzen der beiden führt.

Jasmin Schreiber schafft es auf eindrucksvolle Weise, die unermessliche Tiefe von Paulas Schmerz und Helmuts Trauer darzustellen. Ihre Sprache ist so poetisch und gleichzeitig prägnant, dass jedes Wort sitzt und tief unter die Haut geht. Die Metapher des Marianengrabens, des tiefsten Punktes der Erde, spiegelt perfekt die bodenlose Trauer wider, in der Paula versinkt. Doch ebenso wie die Tiefsee, birgt auch die Trauer unerwartete Schönheiten und Wunder, die entdeckt werden wollen.

Die Figuren in diesem Roman sind so lebendig und authentisch, dass man das Gefühl hat, ihnen persönlich zu begegnen. Ihre Dialoge sind voller Wärme, Menschlichkeit und manchmal auch schmerzhaft ehrlicher Wahrheiten. Besonders berührt hat mich, wie Schreiber es schafft, selbst in den dunkelsten Momenten einen Funken Humor und Licht einzuflechten. Diese Balance verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und lässt die Leser*innen zwischen Tränen und Lachen schwanken.

Besonders eindrucksvoll ist, wie Schreiber die Themen Verlust und Heilung miteinander verwebt. Paula und Helmut lernen auf ihrer Reise nicht nur sich selbst besser kennen, sondern auch die Kraft der Gemeinschaft und des gegenseitigen Beistands. Jeder Schritt, den sie gemeinsam machen, jeder Moment des geteilten Schweigens oder Lachens, bringt sie ein Stück weiter aus der Dunkelheit heraus.

"Marianengraben" ist weit mehr als nur ein Buch über Trauer. Es ist eine Ode an das Leben, an die Liebe und die unerschütterliche Kraft des menschlichen Geistes. Jasmin Schreiber hat ein Werk geschaffen, das nicht nur literarisch beeindruckt, sondern auch das Herz tief berührt und lange nachklingt.

Dieses Buch hat mich zum Weinen, Lachen und Nachdenken gebracht. Es hat mich daran erinnert, wie kostbar jeder Moment ist und wie wichtig es ist, auch in den tiefsten Abgründen nach dem Licht zu suchen. "Marianengraben" ist eine bewegende, inspirierende Reise, die ich jedem ans Herz legen möchte. Ein unvergessliches Leseerlebnis, das mich noch lange begleiten wird.

Cover des Buches Wie man einen Prinzen tötet (ISBN: 9783847901334)
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Rezension zu "Wie man einen Prinzen tötet" von T. Kingfisher

Mein Jahreshighlight 2023
_clara_vor 6 Tagen

Der Auslöser für mich dieses Buch zu lesen, ohne wirklich zu wissen um was es geht, war das Versprechen eines feuerspeienden, von Dämonen besessenen Huhnes. Ich wurde in keinster Weise enttäuscht, denn das Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen.

 

Am Anfang hatte ich noch Probleme in das Buch rein zu kommen, ich hatte das Gefühl sehr langsam zu lesen alles war etwas stockend, aber sobald ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich das Buch nicht mehr weg legen.

 

Mir sind die verschiedenen Charaktere, die sich für mich alle wie eigenständige Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Wesenszügen und Motivationen angefühlt haben, über ihre Reise hinweg sehr ans Herz gewachsen.

Besonders die Dynamik zwischen den beiden älteren Frauen, sowie der leichte Humor haben mich gut unterhalten.

Außerdem fand ich es irgendwie schön, dass Mara etwas simpler gestrickt ist und ihre Perspektive sehr einfach und klar strukturiert ist. 

Der Fokus des Buches liegt auf der Reise der Gruppe und den gemeinsamen Erlebnissen, das sich zwar eine Liebesgeschichte ankündigt, dass diese aber nicht für die Handlung wichtig ist und sich erst zum Ende wirklich weiter entwickelt, fand ich sehr erfrischend und passend für Mara.


-> Ein richtiges Wohlfühlbuch, wie in guter Gesellschaft zu sitzen und die Atmosphäre zu genießen.



Cover des Buches Endling (ISBN: 9783847901457)
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Rezension zu "Endling" von Jasmin Schreiber

Endling
danislesestubevor 7 Tagen

Kaum hatte ich ein Foto des Buches hochgeladen, reagierten schon einige auf Instagram auf meine Story. Jeder wollte meine Meinung wissen, vor allem, was ich als Mann von dem Buch halte, da sich die Handlung fast ausschließlich um weibliche Individuen dreht. Egal, ob es sich hierbei um Menschen oder Tiere handelt. Es sind nicht nur sehr viele Tier- und Pflanzenarten ausgestorben, sondern irgendwie auch die männliche Spezies. Ob es am veränderten Klima liegt, oder andere Ursachen hat, ist zu Beginn bislang nicht klar. Fakt ist, die Gründe dafür wurden detailliert und annähernd logisch erklärt.

Aber beginnen wir am Anfang. Zoe wird aus ihrem Biologie-Alltag gerissen, als sie von ihrer Mutter erfährt, dass sich diese aus gesundheitlichen Gründen in Behandlung begibt. Da sich Tante Auguste gerade mal um sich selbst kümmern kann, hat diese dementsprechend keine Zeit, um sich großartig mit Hanna zu befassen. Da Zoe viel zu wenig Zeit mir ihr verbracht hat, trifft es sich gut, dass sie diesen Job übernehmen muss. In den ersten Stunden wirkt alles so, wie es unsere Protagonistin erwartet hat. Die Tante sperrt sich Zuhause ein und ihre Schwester ist so wie junge Menschen nun mal so sind.

Soweit alles normal. Als dann die Freundin von Auguste nichts mehr von sich hören lässt, kommt die Handlung so richtig in Fahrt. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich schon einige positive Eindrücke über das Buch gewonnen. Die bisher vorgestellten Charaktere sind mir allesamt auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Jede einzelne von ihnen konnte mit ihren Eigenschaften bei mir punkten. Was bei Jasmin Schreiber nicht fehlen darf, sind Erklärungen zu biologischen Vorgängen und/oder kurze Beschreibungen zu bestimmten Tierarten. Inklusive wissenschaftlicher Bezeichnung versteht sich. Diese finden wir auch als Überschriften bei jedem neuen Kapitel. So etwas mag ich.

Im Verlauf ihrer Reise lernt unsere kleine Gruppe neue Charaktere, Umgebungen und Eigenheiten in ihrer Zeit kennen. Denn das Klima scheint sich sehr ungleichmäßig verändert zu haben. Vor allem scheinen sich die Klimabedingungen stark verschoben zu haben. Im Tal wirkt alles wie leer gefegt, je höher man kommt, desto lebendiger und vor allem größer wird alles. Ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten scheinen sich hier wohler denn je zu fühlen. Selbstverständlich erhalten wir auch hier einen Schnellkurs in Bezug auf Biologie.

Die große Frage, die ich mir ganz zu Beginn gestellt habe, ob diese Kombination funktionieren kann, lässt sich mit einem eindeutigen Ja beantworten. Man wird als Leser von Jasmin Schreiber sachte an der Hand genommen. Da die Handlung die meiste Zeit über recht gemächlich ist und es nur wenige, aber dafür intensive Passagen gibt, wirkt alles wie aus einem Guss. Sogar in hektischen Situationen bekommen wir einen Schnellkurs im Umgang mit unter anderem Wölfen spendiert.

Die Gründe, warum es kaum männliche Exemplare, vor allem in den höheren Gegenden gibt, bleiben lange diffus und wirken zunächst etwas unglaubwürdig. Diese Herangehensweise verleiht dem ganzen eine mystische Aura. Erst am Ende wird das Geheimnis fein säuberlich aufgedröselt. Inklusive Spielraum für die eigenen Gedanken.

Es war spannend, zu lesen, wie die Welt im Jahr 2041 aussehen könnte. In Hinblick auf die Pflanzenwelt wäre ich diesem Szenario nicht abgeneigt. Dummerweise würde ich in diesem Ökosystem eher schlecht überleben. Aber ein Versuch wäre es wert.

Die wichtigste Frage, was ein Endling ist und was eine Schnecke damit zu tun hat, erfahrt ihr nach und nach. Fakt ist: Das gepanzerte Weichtier ist in diesem Buch ein toller Indikator dafür, wie sehr sich diese Umwelt verändert hat.


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