Verliebtsein macht kurzsichtig 1

von Jasmin Whiscy 
4,5 Sterne bei6 Bewertungen
Verliebtsein macht kurzsichtig 1
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Kurzweiliger Jugendroman wie aus dem echten Leben.

EvyHearts avatar

Unschöne Sprache.

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Inhaltsangabe zu "Verliebtsein macht kurzsichtig 1"

ZICKE TRIFFT STREBER. Dass Liebe bekanntlich blind macht, ist der 16-jährigen Charlotte bewusst - aber kurzsichtig? Das muss sie am eigenen Leib erfahren, als sie aufgrund von Liebeskummer zu tief in den Fernseher schaut. Fortan stolpert Charlotte von einer blinden Panne zur nächsten, was dem bebrillten Lockenkopf Klaus mächtig auf den Zeiger geht. Als Sohn vom Augenarzt ist er der Meinung, dass Charlotte eine Brille braucht - nur sieht sie das anders …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743853737
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:162 Seiten
Verlag:BookRix
Erscheinungsdatum:01.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Erin_J__Steenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Jugendroman wie aus dem echten Leben.
    Kurzweiliger Jugendroman wie aus dem echten Leben.

    Das Lesen dieses Buches fiel mir sehr leicht. Es floß so dahin und zog mich dennoch sehr in seinen Bann. Ich fühlte mich beim Lesen wieder so, als wäre ich selbst noch 16 und zum ersten Mal (unglücklich) verliebt in jemanden, der mir unerreichbar erscheint.

    Jetzt will ich unbedingt wissen, wie es mit Charlotte und Klaus weitergeht.

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    EvyHearts avatar
    EvyHeartvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Unschöne Sprache.
    Unschöne Sprache.

    Ich habe manche Jugendbücher gelesen, dieses war das mit dem kindlichsten Schreibstil. Es gibt viele Stolpersteine und eine Sprache, die dem Leser das Denken abnimmt. Obwohl das Buch nur wenige Tippfehler hat und gut lektoriert ist. Schade.

    Übrigens handelt es sich um die zweite Version des Buches.

    Inhalt


    Charlotte wird von (fast) allen Teenager-Probleme getroffen, die man haben kann: Ihre Mutter arbeitet viel, fordert aber gute Noten, der Vater hat die Famiie verlassen und will sie nicht, in der Schule fühlte sich sich wegen ihrer kupferroten (welligen?) Haare ausgeschlossen, und sie macht sich dumm, weil sie als Streberin verspottet wurde. Außerdem ist sie in Tassilo, den Schulschwarm, verliebt. Und sie mag Klaus nicht. Klaus trägt eine Brille. Das wird schwierig, weil sie selbst eine Brille bekommen soll ...

    Die Idee gefällt mir gut, weil das Thema "Hänseleien" niemals an Aktualität verliert. Leider bedient sich die Autorin sämtlichen Klischees und die Handlung ist vorhersehbar. Charmant, aber nicht neu.

    Die Figuren


    Charlotte ist 16 und hat wenig Selbstbewusstsein. Ihre Mutter arbeitet oft, stellt ihr aber Kuchen in den Kühlschrank. Außerdem geht sie z.B. nicht mit ihr zum Augenarzt. Anfangs dachte ich, dass das Verhältnis gut ist, im Lauf des Buches wirkte es negativer. Die Thematik der "Working Mum" gefiel mir gut und ich hoffe, dass das ausgebaut wird. Gut gefallen hat mir auch, dass Charlotte Klaus hänselt und "Täterin" ist. Sie lernt dadurch die andere Seite kennen. Den Kupferdutt fand ich kreativ und die Angst, wegen seines Aussehens gehänselt zu werden, kann ich nachvollziehen. Irritiert hat mich, dass es wirkt, als würde sich Charlotte ständig dumm stellen, sogar ihre Mutter fordert, sie solle bessere Noten schreiben. Auf S. 41 (von 87) steht jedoch: "Nur auf dem Papier, da spiegelte sich wieder, was sie die meiste Zeit ihres Lebens getan hatte." Das wirkt auf mich, als würde sie sich im Unterricht nicht melden, aber gute Noten in schriftlichen Tests schreiben. Auch mit ihrer Sehstärke hatte ich Probleme, weil sie Kuchen mit Butter verwechselt, Schultaschen vertauscht und ihre Freundinnen nicht erkennt, aber "nur" 3,5 Dioptrin hat. Charlotte erinnerte mich stark an Bunny Tsukino/Sailor Moon.

    Klaus ist der Gegenpol zu Charlotte. Er muss sich anstrengen, um guten Noten zu schreiben, erfüllt aber nie die Erwartungen seines Vaters, eines Augenarztes. Im Gegensatz dazu ist seine Mutter mädchenhaft und sieht in Charlotte scheinbar eine Tochter. Ich finde Klaus empathisch und nett, denn er sagt seine Meinung sehr offen. Er ist der Nerd mit Herz. Und er trägt eine Brille.

    Anne ist Klaus (platonische?) Freundin und die Schulschönheit. Und sie hat Tassilo einen Korb gegeben. Charlotte bewundert Anna und findet Zugang zu ihrer Clique, als sie Annas Freundin in Mathe hilft. Anna wirkt nett und mag Charlotte, aber an einer Stelle wird angedeutet, dass sie eifersüchtig ist. Ein guter Konflikt für den nächsten Teil!

    Tassilo ist der Schulschwarm und Charlotte redet viel über ihn, er tritt aber selten in Erscheinung. Er ist der imaginäre Held.

    Alle Figuren wirken klischeehaft, haben aber Ansätze für Einzigartiges und Entwicklung. Schwierig fand ich, dass sie STÄNDIG durch ihre Optik charakterisiert werden. Charlotte durch den Kupferdutt, Klaus durch Locken und Brille, Milou durch ihren schwarzen Bob. Bei Charlotte fand ich das charmant und witzig, weil kupfer-rote Haare schön sein können. Bei Klaus Freund Theo, den (Quoten)Asiaten mit der Topffrisur, fand ich das nervig, weil der Topfschnitt negativ klingt und weil die Figur durch ihre Herkunft beschrieben wird. Irgendwann nimmt man, in der Realität, gar nicht mehr wahr, welche Hautfarbe jemand hat - die Figuren im Buch tun das. Ich fand nicht, dass sie wie 16 klingen.

    Grundthema


    Das Thema "Hänseleien" bietet viel Potential, aber die Autorin beschränkt sich auf Bekanntes. Die Botschaft, dass es besser ist, man selbst zu sein, finde ich gut. Aber Charlotte hat den Vorteil, dass sie intelligent ist und anderen hilft. Dadurch findet sie Unterstützung. Es gibt jedoch Menschen, die andere Stärken haben und mit denen man (leider) nicht gut Anschluss findet. Aber es gefällt mir, dass sich der Text nicht nur auf die Opferrolle beschränkt, sondern hinterfragt.


    Perspektive und Schreibstil


    Ich denke, die Sichtweise ist personal,
    wechselt aber oft. Durch ein (schickes!) Brillensymbol versucht die Autorin, die Sichtweisen und Abschnitte abzugrenzen, aber sobald eine Figur spricht, wird auch aus ihrer Perspektive erzählt. Ich fand das verwirrend, wenn z.B. Klaus Mutter kurz auftaucht und die Perspektive für wenige Sätze wechselt. Am Ende kommen zunehmend Kursivformatierungen dazu, sodass nicht klar wird, was die Figuren anderen erzählen und was sie nur denken.

    Der Stil
    ist einfach gehalten und enthält viele inhaltliche Dopplungen z.B. S. 64 "Die beiden wollten sich fast schon an die Gurgel gehen, da ging Klaus dazwischen und mischte sich ein:" oder "»Pah! Lockenköpfe sind eh nicht mein Typ, also mach dir da keine Sorgen!«, stellte sie daraufhin trotzig klar." (S. 42) Auch Füllwörter wie "direkt" und "nur" kommen häufig vor, ich empfand das aber nicht als stark störend.

    Durch die beiden Aspekte fällt es schwer, sich auf die Figuren einzulassen, weil man nicht denken muss. Denn alles wird mehrmals erzählt.

    Gut gefallen hat mir, dass die Figuren manchmal sprachliche Eigenheiten und Ansichten haben, durch die sie spürbar werden. Hätte man das stärker betont, wären die Perspektiven deutlicher gewesen.

    Ich hab ein paar Tippfehler gefunden und kleine Ausdrucksfehler, insgesamt ist der Text jedoch gut korrigiert.

    Fazit


    "Verliebtsein macht kurzsichtig" hat Charme und gute Ansätze, hat aber wenig Eigenes. Die Sprache war anstrenged.

    Aber das Cover ist gut :) Tolles Design!

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    EulenzaubersBuecherkistes avatar
    EulenzaubersBuecherkistevor 5 Monaten
    Rezension und Leseempfehlung zu „Verliebt sein macht kurzsichtig Teil 1“ von Jasmin Whiscy

    Zum Inhalt: Dass Liebe bekanntlich blind macht, ist der 16-jährigen Charlotte bewusst - aber kurzsichtig? Das muss sie am eigenen Leib erfahren, als sie aufgrund von Liebeskummer zu tief in den Fernseher schaut. Fortan stolpert Charlotte von einer blinden Panne zur nächsten, was dem bebrillten Lockenkopf Klaus mächtig auf den Zeiger geht. Als Sohn vom Augenarzt ist er der Meinung, dass Charlotte eine Brille braucht - nur sieht sie das anders …

    Meine Meinung: … denn eine Brille könnte eventuell dafür sorgen, dass sie für noch unattraktiver gehalten wird, als sie es eh schon empfindet. Deshalb ist sie auch todunglücklich, als sich Klaus Vermutung bestätigt: Sie braucht eine Brille. Aus Kostengründen wird es auch noch ein wunderhübsches Modell a la Streber. Mit dem neuen Nasenfahrrad halten sich zwar nun die Pannen in Grenzen, doch Charlottes Gefühlsleben wird dafür um so mehr durcheinandergewirbelt. Um sich von der klugen und beliebten Anna, der die Jungs zu Füßen liegen, einiges abzuschauen, studiert Charlotte das Mädchen genau. Reiten, Schachspielen, tolle Reisen, gute Freunde und vor allem Selbstbewusstsein... Anna hat alles, was Charlotte auch gern hätte. Als sich herausstellt, dass Charlotte ein Mathegenie ist, tritt sie dem Schachklub bei, mit dem sie auf eine Reise ans Meer fährt. Leider kommt es dort zu einem Zwischenfall, der Charlottes und Klaus langsam aufkeimende Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander zu zerstören droht. Die Protagonisten sind typische Schüler, wie es sie an jeder Schule gibt. Vom Klassenstreber bis zur Schulprinzessin ist alles vertreten. Charlotte möchte man einfach mitleidig in die Arme nehmen, obwohl sie manchmal auch ein wenig zickig rüberkommt. Dies ist jedoch ihren Minderwertigkeitskomplexen geschuldet. Und Klaus ist einfach der Hammer. Trotz ihrer Reibereien hilft er Charlotte uneingeschränkt, ein richtiger guter Freund, obwohl sie es gar nicht so wahrnimmt. Anna erinnert mich mit ihrer Art immer ein wenig an eine gewisse Herzogin, und die Jungs aus dem Schachklub… na Jungs eben, typisch für das Alter! Jasmin Whiscy versteht es, die Probleme von Jugendliche in ihre Bücher einzubringen. Alle Verhaltensweisen, wie sie manch einer noch von früher aus der Schule erkennt, sind vertreten. Mobbing, Komplexe und die ersten Schwärmereien… Ernste Themen, im gewohnt frechen Schreibstil, verpackt in eine Geschichte, die auch ihre lustigen, humorvollen Seiten hat! Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe, und halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit Charlotte und ihren Wegbegleitern weitergeht!

     

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    Ellysetta_Rains avatar
    Ellysetta_Rainvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Jugendroman für Jugendliche und Junggebliebene, die gerne in Erinnerungen an die erste Liebe/Schwärmerei schwelgen möchten.
    Süße Geschichte für Jugendliche und Junggebliebene

    Inhalt:
    Die 16-jährige Charlotte hatte es nicht leicht im Leben. Früher wurde sie wegen ihrer Locken gehänselt und als Streberin „beschimpft“, weswegen sie sich nun in der Schule nicht mehr anstrengt um dazuzugehören. Zudem hat ihr Vater sie und ihre Mutter vor einigen Jahren verlassen.
    Klassenstreber und Lockenkopf Klaus hat eine Brille und ist der Sohn eines Augenarztes. Bald tritt Charlotte von einem Fettnäpfchen ins nächste und Klaus macht ihr klar, dass sie so gut wie nichts mehr sieht und eine Brille benötigt, doch Charlotte sträubt sich aus Angst vor Hänseleien dagegen. Und vor allem wie soll sie ihren Schwarm Tassilo mit einer Brille auf sich aufmerksam machen?

    Meinung:
    Der lockere Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Perspektive von Charlotte und Klaus geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Ab und zu kommen auch andere Charaktere zu Wort.
    Sehr schnell hat sich die in manchen Dingen doch sehr naive Charlotte in mein Herz geschlichen. Aufgrund ihrer Erlebnisse in der Vergangenheit stolpert sie lieber kopflos bzw. brillenlos durchs Leben, statt sich einzugestehen, dass sie eine Brille benötigt. Doch da ist ja noch liebenswürdigerweise Klaus, der Charlotte ein paar Mal sogar retten muss. Sehr schön war zu beobachten, wie die beiden zuerst wie Katze und Hund streiten und sich dann langsam eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt.
    Der erste Band endet mit einem kleinen Cliffhanger, umso schöner, dass der zweite bereits runtergeladen ist.

    Fazit:
    Ein schöner Jugendroman für Jugendliche und Junggebliebene, die gerne in Erinnerungen an die erste Liebe/Schwärmerei schwelgen möchten. Sympathische Charaktere, Freundschaft, Spannung und Humor sind garantiert. Aufgrund des wunderbaren Schreibstils und der ca. 160 Seiten ist das Buch schnell gelesen.

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    0Soraya0vor 6 Monaten
    Verliebtsein macht kurzsichtig 1

    Zum Inhalt (Klappentext):
    ZICKE TRIFFT STREBER. Dass Liebe bekanntlich blind macht, ist der 16-jährigen Charlotte bewusst - aber kurzsichtig? Das muss sie am eigenen Leib erfahren, als sie aufgrund von Liebeskummer zu tief in den Fernseher schaut. Fortan stolpert Charlotte von einer blinden Panne zur nächsten, was dem bebrillten Lockenkopf Klaus mächtig auf den Zeiger geht. Als Sohn vom Augenarzt ist er der Meinung, dass Charlotte eine Brille braucht - nur sieht sie das anders …

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist, der Zielgruppe entsprechend, recht einfach gehalten und so lässt sich das Buch recht schnell lesen.
    Mit der Protagonistin, Charlotte, bin ich noch nicht so ganz warm geworden, woran das liegt kann ich nicht genau sagen. Sie hat die typischen Teenagerprobleme, durch welche der Leser sie begleitet. Dazu kommt allerdings noch, dass sie stark kurzsichtig ist ud sich dies nicht eingestehen will, was ihr das ein oder andere Problem einbrockt. So ist sie zum Beispiel in den Schulschwarm Tassilo verliebt, welcher aber in diesem ersten Teil der Reihe noch nicht wirklich eine Rolle spielt. Was ich wirklich schade finde ist, dass sie sich bewusst dümmer stellt als sie ist, damit ihre Mitschüler sie nicht als Streber abstempeln. Klaus versucht Charlotte aus ihrer Situation herauszuhelfen. Die Entwicklung die Charlotte dann macht ist interessant zu lesen und endet in einer kleinen Katastrophe, welche wohl erst im zweiten Teil aufgelöst wird.

    Fazit:
    Alles in allem eine nette Jugendgeschichte, die leicht vor sich hin plätschert und schön zum zwischendurch lesen ist.

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    Whiscys avatar
    Whiscyvor 7 Monaten

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