Jasmine Warga Mein Herz und andere schwarze Löcher

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Inhaltsangabe zu „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ von Jasmine Warga

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich. Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.

Das umwerfende Romandebüt von Jasmine Warga

Eine wunderbare Geschichte, leicht erzählt vor einem ernsten Hintergrund

— FleurDeVie

Sehr emotional und berührend

— LadyCupcake

Ein wirklich süße Jugendbuchgeschichte, wenn da der Selbstmordgedanke nicht wäre...daher einen Stern Abzug.

— eulenmatz

Das Buch ist sehr gut geschrieben und einfach toll, die Charaktere, die Handlung, die Message.. alles toll❤🥀

— iamMarii

Sensibles Thema, welches behutsam und einfühlsam beschrieben wird. Mit einem Hauch von jugendlicher Leichtigkeit als Kontrastmittel

— Beyond

WUNDERBAR, wenn auch dramatisch

— MrExlibris

Geschichte war gut, jedoch hatte ich mehr Erwartet.

— LaiBooks

Eine tolle Sprache mit klasse Bildern im Kopf, wie die Protagonistin ihre Depression beschreibt.

— buecher-bea

Ein ernstes Thema verpackt in eine tolle Geschichte mit authentischen Situationen und Figuren. Ein wunderbares Buch.

— Lena-gwenny

Sehr gutes Buch!!!

— Tabeathesuperstar

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  • Zwischen Depression und Liebe

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Frenx51

    22. October 2017 um 18:40

    Aysel will ihr Leben beenden, denn sie hat keine Lust mehr darauf und sucht nur noch den richtigen Zeitpunkt. Im Internet stößt sie auf einem Selbstmord-Portal auf Roman, der auf der Suche nach einem Selbstmordpartner ist. Sie treffen sich und beginnen gemeinsam ihren Tod zu planen, doch plötzlich ändert sich so vieles. Das Buch beschäftigt sich mit einem sehr tabuisierten, aber ebenso wichtigen Thema, vor allem da Aysel und Roman noch sehr jung sind. Ich hatte gehofft, das Buch beantwortet meine Fragen. Warum so jungen Menschen sich den Tod wünschen? Was hat ihre Sicht auf ihr Leben so schwarz werden lassen? Leider hat mir das Buch diese Fragen nicht vollständig beantworten können, da es anders ist als ich erwartet habe, vielleicht auch, da es sich um ein Jugendbuch handelt. Mit der Zeit entwickelt es sich zu einer etwas anderen Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern, die doch kurz zuvor noch sterben wollten. Leider hat es mich in vielen Punkten nicht überzeugt, vor allem Aysel blieb mir als Person viel zu blass und viele Motive habe ich nicht verstanden. Aysel ist 16 Jahre alt und hat türkische Eltern. Seitdem ihr Vater eine große Tat begangen hat und im Gefängnis sitzt, hat sich ihr Leben sehr verändert. Die Mutter ist seit längerer Zeit von Aysels Vater getrennt und hat mittlerweile eine neue Familie mit zwei Kindern. Über Aysels Motive wird nur nach und nach mehr bekannt, doch viele davon sind nicht greifbar. Sie sieht ihr Leben sehr negativ, wirkt aber nicht überzeugend depressiv, sondern findet einfach alles eher scheiße und hat Angst vor sich selbst. Sie wirkt weniger entschlossen und wirkt mit der Zeit eher, als wenn sie die schönen Momente und die erste Liebe einfach noch nicht kennengelernt hat. Roman ist im selben Alter, wie Aysel, jedoch lastet er sich selbst eine große Schuld auf, die ihn innerlich auffrisst und dadurch vernachlässigt er sein Leben und seine Freude. Seine Schwester ist vor einem Jahr gestorben und seitdem gibt er sich die Schuld an ihrem Tod, da er auf sie aufpassen musste. Eine große Last für einen jungen Mann und er wirkt in seinem Wunsch nach dem Tod deutlich entschlossener. Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die nach den Wochentagen/Datum und mit Hinweis auf die Tage bis zum geplanten gemeinsamen Selbstmord geordnet sind. Es wird aus der Ich-Perspektive von Aysel geschrieben, die darin ihre Last, aber auch die sich bildenden Veränderungen erläutert. Der Schreibstil war für das Alter sehr passend, leicht geschrieben, ebenso gab es immer wieder eine schöne Wortwahl, jedoch fehlte mir diese gewisse Spannung und vor allem, dass mich das Buch berührt. Die Worte blieben zu blass, wenig dramatisch und alles war sehr vorhersehbar, sodass man sich den Verlauf der Geschichte von Beginn an vorstellen konnte. Für ein Jugendbuch ganz gut, ebenso da ein Thema angesprochen wird, das mehr Beachtung erhalten sollte, auch bei jungen Menschen. Jedoch fehlte es mir an Tiefgang, Nachvollziehbarkeit und Emotionen. Das Buch ist eher eine Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, die depressiv sind und ihr Leben beenden wollen, doch sich dann näher kommen als sie wollten.

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    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    MrExlibris

    02. October 2017 um 13:31

    Klappentext  »Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.« Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe. Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden. Handlung Der Leser begleitet die 16-jährige Aysel auf ihren letzten Lebenstagen, denn sie beschließt zu sterben. Alleine möchte sie es nicht hinter sich bringen, daher sucht sie sich einen Selbstmordpartner auf einer entsprechenden Platform im Internet und trifft auf FrozenRobot. Die zwei bestimmen einen Termin für ihren gemeinsamen Suizid und die Tage sind gezählt. Um einander vertrauen zu können und alles genaustens durchzuplanen, treffen sich Aysel und FrozenRobot und es entsteht eine Freundschaft...mehr noch. Aysel empfindet auf einmal Gefühle für ihren Selbstmordpartner, die sie als nicht richtig empfindet, schließlich wollen die beiden sterben und die "schwarze Qualle" in ihrem Bauch, würde es niemals zulassen, dass sie glücklich wird. Daher verschweigt sie ihre Gefühle. Bis FrozenRobot auf einmal verschwunden ist und alles eine Wendung nimmt... Charaktere Wunderbar. Warga hat zwei sympathische und authentische Protagonisten geschaffen, die mir sehr nahe gingen. Man sollte kein humorvolles Buch erwarten, denn an einigen Stellen ist es doch recht niederdrückend. Wer schon einmal ähnlich wie Aysel empfunden hat, kann ihre Gedanken nachvollziehen und sich voll und ganz in sie hineinversetzen. Allerdings war mir die Wendung von einem suizidalen, glücklosen Individuum in ein verliebtes Teenagermädchen ein bisschen zu plötzlich und kam mir ein wenig unrealitisch vor.  Alles in allem haben mich die Charaktere jedoch überzeugen können und ich war froh, mal einen Jugendroman zu lesen, in dem nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Stil An einigen Stellen waren mir die Kapitel zu kurz und die Handlung zu abgehakt. Spannende Handlung darf man hier nicht erwarten, denn viel passiert in dem Buch nicht. Erst am Schluss, wo es auf die letzten Tage zugeht und Aysel an ihrem Vorhaben zweifelt, wird es nervenaufreibend. Daher fand ich den Mittelteil an manchen Stellen ein bisschen langweilig und langatmig. Vielleicht war das aber auch nötig, um ihre Emotionen richtig zu übermitteln. Die Schreibstil von Warge hat mir gefallen und war einfach und leicht. Angemessen für Jugendliche ab 12 Jahren, von der Story eher für 14-jährige zu empfehlen. Sonstiges Besonders das Ende hat mich überzeugen können, deshalb bekommt das Buch auch einen halben Zusatzstern. Für 5 Sterne hat es leider nicht gereicht, denn dafür war es mir an einigen Ecken doch etwas zu klischeehaft und Aysels Wandlung kam mir etwas zu plötzlich. Ich denke, dass sich niemand mit Depressionen und Selbstmordgedanken so schnell ändern kann und sein Vorhaben so rasch über den Haufen wirft, nur weil er jemand kennenlernt, der neue Gefühle in einem weckt. Trotzdem! Es gibt nicht viele Jugendbücher dieser Art und ich finde es wichtig, dass darüber gesprochen wird, egal in welcher Form. Es ist ein ernstzunehmendes Thema und besonders das Ende macht dies deutlich! Unbedingt lesen!

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  • Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:56

    Über das Buch hatte ich mehr Schlechtes als Gutes gehört, aber der Klappentext klang interessant und da wollte ich mir meine eigene Meinung darüber bilden. So ganz überzeugt hat es mich nicht. Vom Schreibstil war die Geschichte her recht flüssig zu lesen, aber die Story an sich hat mich nicht wirklich mit sich gerissen. Ich hatte schon am Anfang Probleme mich richtig in die Geschichte hinein zu finden. Die Protagonistin möchte sterben, jedoch fand ich es schwierig mich richtig darauf ein zu stellen. Mir fehlten irgendwie Schlüsselelemente, die dazu beitragen, dass sie sich überhaupt dazu entschließt. Die Geschichte an sich ist gar nicht unrealistisch, aber für ein Buch fehlt einfach etwas, was die Verzweiflung deutlich macht, denn sei kam mir zwischendurch doch eigentlich sehr willensstark vor. Ich denke die Geschichte hätte interessanter werden können, wenn sie aus Romans Sicht geschrieben wäre. Sein Schlüsselereignis ist so viel emotionaler und dramatischer, dass es wahrscheinlich besseres Material abgeworfen hätte. Vielleicht hätte es auch geholfen Ereignisse kurz nach der Verhaftung ihres Vaters mehr zu beschreiben um es besser nach zu vollziehen. Womit ich absolut nichts anfangen konnte, war das Gerede über potentielle Energie des Protas. Ich muss hier sagen, dass Physik früher in der Schule absolut nicht zu meinen Lieblingsfächern gehörte und mir da das Fachwissen fehlt, aber mir kam das Wissen hier sehr oberflächlich vor und es fiel mir schwer zu glauben, dass Aysel wirklich Interesse an dem Thema hat, zumal das ja auch ein großer Punkt später für sie ist. Eigentlich wollte ich ab der Mitte schon fast mit dem Lesen aufhören, weil es mich so gar nicht gefesselt hatte, aber da es leicht zu lesen war, dachte ich den Rest kann ich mir auch noch reinziehen. Das Ende fand ich dann auch gar nicht so schlecht. Es hatte die Dramatik, die ich vom ersten dreiviertel des Buches vermisst hatte. Es war außerdem ein gutes rundes Ende, was man allerdings erwarten konnte. Es macht allerdings nicht des Rest des Buches so gut, dass ich es als empfehlenswert betiteln würde. Im Vergleich zu Alles so leicht, das ich genau davor gelesen hatte und in dem es auch um ein suizidgefährdetes Mädchen geht, gefällt mir das deutlich besser.

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  • Schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    LaiBooks

    16. August 2017 um 13:36

    Aysel ist 16 Jahre alt und leidet unter Depressionen und wünscht sich nur noch den Tod, doch alleine möchte sie nicht Sterben und findet ihm Selbstmord Forum ihren Selbstmord Partner namens Roman. Beide Lernen sich kennen und Planen gemeinsam ihren Tod. Doch Aysel entwickelt plötzlich für Roman Gefühle und möchte nicht mehr Sterben.Cover: Gefällt mir Ganz gut,verratet nur nicht wirklich was vom Inhalt.Fazit zum Buch:Ich fand den Grund warum Aysel immer so Traurig war irgendwie Sinnlos,da wäre was anderes besser gewesen,das wäre für mich kein Grund gewesen in einer Depression zu stürzen,da konnte ich Romans Sicht besser verstehen, warum er sich Umbringen wollte. Aber gut Depressionen sind unterschiedlich zu bewältigen, da kann noch so kleine Situation zu Traurigkeit werden. Allgemein fand ich das Buch, aber Gut es wurde auch schön geschrieben,ich hätte mir nur anderes Ende gewünscht.

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  • Die schwarze Qualle im Bauch frisst alle positiven Gefühle

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    buecher-bea

    12. August 2017 um 12:37

    Aysel (16) hat türkische Eltern und dadurch einen unaussprechbaren Namen für ihre amerikanische Umwelt. Ihr geht es mies, sehr mies sogar. Sie ist die Tochter eines Monsters, eines Mörders. Dieser Mann hat sie bis vor drei Jahren großgezogen. Jetzt lebt sie bei ihrer Mutter und deren neuer Familie. Und sie hat Angst, dass dieser Wahnsinn ihres Vaters auch in ihr ist. Und sie hat das Gefühl, jeder in ihrer kleinen Stadt in Kentucky hat das auch. Deswegen will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Aber allein traut sie sich nicht. Auf einer Internetseite findet sie Roman, der auch sterben möchte und ebenfalls Beistand braucht.Roman (17) ist im Gegensatz zu Aysel eigentlich ein durchschnittlicher Teenager mit überdurchschnittlichem Basketballtalent und dadurch beliebt. Aber er gibt sich die Schuld daran, dass seine Schwester Madison vor fast einem Jahr ertrunken ist. Deshalb will er sich an ihrem Todestag ertränken.In diesen wenigen Wochen vor dem 7. April, dem gemeinsam gesetzten Todesdatum, lernt Aysel, wie gut es tut, mit jemandem zu reden, dem es ähnlich mies geht. Und sie verliebt sich in Roman und will nicht mehr mit ihm sterben, sondern leben.Eine tolle Sprache mit klasse Bildern im Kopf, wie die Protagonistin ihre Depression beschreibt. Die schwarze Qualle in ihrem Bauch frisst all ihre positiven Gefühle.Ihre Neigung für Physik schlägt sich auch in den Bildern nieder: "Manchmal frage ich, ob mein Herz wie ein schwarzes Loch ist - eine Masse, so dicht, dass dort kein Raum für Licht bleibt." (Seite 156)Mit dem gesetzten Datum zwingt sich Aysel, fortan alles bewußter zu machen, will nochmal Orte besuchen, mit denen sie Erinnerungen verbindet - Roman deutet das als Rückschritt. Nun hat er doch eine Niete gezogen...Obwohl ich grad die Nase voll habe von Tod-Büchern, ist dies die Veröffentlichung und das Lesen wert!   Und sollte es in "falsche" Hände fallen, ist im Anhang ein beherztes Wort der Autorin, sich doch bitte Hilfe zu suchen, wenn es jemandem so geht.  (Rezension vom 07.05.2015)

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  • Schwarze Löcher und kleine Lichtblicke

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    AenHen

    28. June 2017 um 07:08

    Was passiert, wenn junge Menschen, keine Kinder mehr, längst keine Erwachsenen, Schuld empfinden, tiefe, nagende, zerstörende Schuld? Oder Angst? Wenn sie Blicke spüren, Getuschel hören, dass, existent oder nicht, diesem Gefühl Nahrung verleiht? Wenn die schwarze Qualle im Bauch irgendwann wirklich nur noch ein schwarzes Loch dort hinterlässt, wo einmal etwas anderes war? Aysel weiß, was dann passiert. Oder zumindest glaubt sie zu wissen, was passieren muss, was sie tun muss, was sie der Welt schuldet. Und deshalb sucht sie einen Partner für ihr Vorhaben, natürlich auch, um eine Verpflichtung zu haben, um nicht zu kneifen. Das ist eigentlich wie mit den Terminen im Fitnessstudio, auch wenn es makaber klingt. Wenn ein anderer auf dich zählt, ist es schwerer zu Hause zu bleiben. Nur, dass Aysel und Roman sich nicht für eine Stunde auf dem Laufband verabreden, sondern für einen gemeinsamen Suizid.Aus dieser Ausgangslage entwickelt Jasmine Warga einen fesselnden, traurigen, berührenden und wunderschönen Jugendroman und zeigt auf, dass nichts nur aus schwarzen Löchern besteht. Sie zeigt, wie Aysel und Roman aus einem schrecklichen, gemeinsamen Interesse heraus, langsam und bedächtig, Wertschätzung füreinander entwickeln, wie sie einander wichtig werden, wie der andere wichtiger wird als man selbst, das reden hilft und wichtiger ist als alles andere. Ein ernstes Thema, das hier aber auf eine sehr gefühlvolle Art und Weise in einen liebevollen Jugendroman verpackt ist, und meiner Meinung nach seine Botschaft auch gut transportiert, auch wenn der Weg in der Realität sicherlich steiniger wäre.

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  • Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Zeilentraumfaenger

    12. June 2017 um 14:04

    Mein Herz und andere schwarze Löcher ist ein Buch, das ich sehr schnell gelesen hab, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Im Nachhinein bin ich mir aber nicht sicher, was ich davon halten kann.(SPOILERWARNUNG & TRIGGERWARNUNG)Wie schön gesagt, lies sich das Buch super lesen. Es war total leicht geschrieben und hat irgendwie sommerlich gewirkt, was an sich ja etwas Gutes ist - Bis man sich das Thema noch mal anguckt.Depressionen und Suizidalität sind wohl der neue Krebs - In jedem zweiten Buch werden sie ausgeschlachtet und es ist immer tragisch schön. Irgendeine Liebesgeschichte, die einen entweder rettet oder wenigstens die Zeit vor dem Tod noch mal schöner macht. Eine wunderschöne Vorstellung, aber in der Realität sieht das meistens anders aus. Aysel war für mich eine ziemlich komische Protagonistin. Klar, sie tat mir leid, die Sache mit ihrem Vater war bestimmt nicht schön. Aber das macht sie noch lange nicht glaubhaft in ihrer Depression. Die Autorin hat versucht, ihr Leid mit einigen Metaphern zu verdeutlichen, aber wirklich viel kam da bei mir nicht an. Es hat eher so gewirkt, als hätte eine 14 jährige ein paar Symptome der Depression gegoogelt und sich ein bisschen ausprobiert.Es tut mir leid, wenn das jetzt hart klingt, aber mich nerven solche Bücher langsam nur noch. Roman war zwar ein bisschen glaubhafter und auch sympathisch, aber das konnte dann auch nichts mehr retten.Der Umgang mit psychischen Krankheiten heutzutage macht mich wirklich fertig. Ich glaube, es gibt nichts unrealistischeres, als zwei Menschen, die wirklich stark depressiv sind und ihren Selbstmord schon geplant haben, aber sich plötzlich verlieben und deswegen plötzlich geheilt sind.So läuft das nicht, Kids. Und wenn, dann wirklich nur in Ausnahmen. Depressionen sind nichts schönes und es wird kein Prinz aufm Pferd kommen, der euch aus eurem Loch zieht.Im Gegenteil - Depressionen bringen dich dazu, tagelang im Bett zu bleiben und dabei auch die Hygiene zu vernachlässigen, weil dazu einfach die Kraft fehlt. Und wenn sich dann doch mal jemand aufrafft, um dich zu besuchen, weil er sich Sorgen macht, kommst du dir selbst so eklig vor, dass du ihn gar nicht erst rein lässt. Klingt plötzlich gar nicht mehr so romantisch, hm?Ich dachte, dass man sich wenigstens auf Roman verlassen kann und es sah auch ganz danach aus - Aber das Ende... Ich könnte heulen.Der Kerl hat gerade versucht sich umzubringen und ist fertig mit den Nerven - So weit so gut. Und dann will Aysel plötzlich seine Psychologin spielen?? Nein, bitte nicht. Schön, dass deine Liebe dich retten konnte. Bei wirklich kranken Menschen hilft das nicht. Irgendwo gab es eine kleine Stelle, in der sie gesagt hat, dass er nicht mit der Psychologin, sondern mit ihr reden soll..Ich weiß, viele werden wieder denken, dass ich alles zu ernst nehme und runter kommen soll. Aber verdammt, man sollte Depressionen und Suizid ernst nehmen. Suizid soll schon 2020 die häufigste Todesursache sein, sorry, wenn ich sowas ernst nehme.Natürlich ist es schön, seinen Partner, oder seine Freunde zu unterstützen, keine Frage. Aber sowas ersetzt einfach nicht das Gespräch mit einer professionellen Person. Sowas gibt es nicht ohne Grund.Guuut, das ist jetzt alles wieder ein bisschen eskaliert, aber es war mir einfach wichtig, darauf einzugehen. Depressionen sind nichts schönes und das alles ist nicht romantisch. Falls das hier irgendein Autor lesen sollte - Bitte hört auf, schreckliche Dinge wie etwas Schönes aussehen zu lassen. 

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  • Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    GwendolynSheperd

    19. May 2017 um 13:25

    Als die 16 jährige Aysel ihren Selbstmordpartner Roman kennen lernt, kann sie nicht verstehen, weshalb er das gleiche Ziel verfolgt wie sie. Er ist gut aussehend, beliebt und hat die Sorte von Eltern, die sich Aysel immer gewünscht hatte. Doch nach und nach lernt sie ihn besser kennen und erfährt den Grund, weshalb er alles andere als glücklich mit seinem Leben ist. Während Aysel plötzlich trotz ihrer harten Vergangenheit lernt wie es ist, das Leben zu genießen, kann Roman den Tag ihres gemeinsamen Todes kaum noch erwarten. Aysel beginnt um das Leben der beiden zu kämpfen, denn sie hat Gefühle für Roman entwickelt, die zu stark sind um nun einfach vernichtet zu werden. "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga ist ein Buch, dass ich, seit ich die erste Seite aufgeschlagen hatte nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es mag sich vielleicht anhören wie eine typische leichte Liebesgeschichte, aber es steckt viel mehr dahinter. Schon lange hat kein Buch mehr so viele Emotionen in mir hervorgerufen, mich so gerührt und zum nachdenken angeregt wie dieses. Aysels düstere Gefühle die sie im Buch begleiten sind sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist großartig und fesselnd. Lesen! :)

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  • Wenn du vor lauter Traurigkeit keinen Ausweg mehr weißt...

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    MissesS

    19. May 2017 um 09:13

    Zwei Jugendliche – Aysel und Roman - lernen sich in einem Internetportal kennen. Das ist in der heutigen Zeit erstmal nichts besonderes. Nur ist es kein normales Internetportal, sondern eines worin man einen Selbstmordpartner suchen und finden kann. Das klingt natürlich schon sehr makaber… Meiner Meinung schafft die Autorin es dennoch dieses schwierige Thema auf das Papier zu bringen. Die Geschichte ist authentisch und nachvollziehbar, der Schmerz den die beiden Hauptcharaktere empfinden gut dargestellt. Es war so schön die Entwicklung von Aysel zu sehen, wie sie immer mehr Freude am Leben findet und wie ihr vor allem die kleineren Dinge ein Lächeln in das Gesicht zaubern können. Das Ende ist mir allerdings viel zu offen gewesen. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass Roman komplett „geheilt“ wurde, ich denke die Gedanken nach dem Wunsch zu sterben sind in ihm immer noch fest verankert. Besonders frage ich mich, was denn nun mit Aysel und ihrem Vater passieren wird… Was ich sehr gute finde, ist am Ende der Aufruf und die Hinweise der Autorin, dass sich jeder mit Selbstmordgedanken Hilfe holen soll. Dass jeder, der bei einer anderen Person (egal ob nun aus Familie, dem Bekannten- oder Arbeitskreis) etwas „verdächtiges“ bemerken sollte, unbedingt mit ihr reden soll. Denn reden und sich öffnen kann so unglaublich viel bewirken!

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  • Berührendes Jugendbuch über verzweifelte Teenager mit einem etwas unbefriedigendem Ende

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    schnaeppchenjaegerin

    13. May 2017 um 12:47

    Aysel ist 16 Jahre alt und die Tochter eines verurteilten Straftäters. Seit seiner Inhaftierung lebt sie bei ihrer Mutter und quält sich mit schwerwiegenden Schuldgefühlen. Zudem hat sie Angst, dass das Böse in ihr schlummert und irgendwann ausbrechen wird. Aysel hat den Eindruck, aufgrund der Tat ihres Vaters von Mitschülern, Nachbarn und Bekannten gemieden zu werden. Sie kapselt sich ab und registriert sich bei einer Internetseite, um einen Selbstmordpartner zu finden, da sich sich einen Suizid alleine nicht zutraut. Mit "FrozenRobot" findet sie einen Jugendlichen, der sich die Schuld am Tod seiner Schwester gibt und mit dieser nicht weiterleben kann. Er möchte am Todestag seiner Schwester, dem 7. April, sterben. Bis dahin sind es noch 24 Tage, die Aysel und Roman gemeinsam verbringen, um ihren Tod zu planen. Während der Treffen spürt Aysel, dass doch nicht nur negative Gefühle in ihr sind und dass sie vor allem nicht möchte, dass Roman stirbt. Sie bricht ihr Versprechen und beginnt um ihr beider Leben zu kämpfen. "Mein Herz und andere schwarze Löcher" ist ein Jugendbuch, das ein sehr trauriges Thema behandelt: eine tiefe Verzweiflung und eine daraus resultierende Ausweglosigkeit mit dem Wunsch, sich das eigene Leben zu nehmen. Beide Protagonisten haben Schreckliches erlebt und waren, obwohl sie von ihren Familien jeweils aufgefangen worden sind, nicht in der Lage, ihr Trauma zu verarbeiten. Während die Schuldgefühle von Roman nachvollziehbar sind, sind Aysels Ängste eher ihrer enormen Sensibilität geschuldet. Da der Roman aus Sicht von Aysel geschrieben ist, taucht man als Leser in ihre Gefühlswelt ein und erfährt von der "schwarzen Qualle" in ihr, die alle positiven Empfindungen absorbiert und Aysel innerlich auffrisst. Erschreckend ist zu lesen, dass es eine Internetseite gibt, auf der sich Menschen gezielt registrieren, um einen Partner zu finden, um dem Leben gemeinsam ein Ende zu setzen. Durch die Annäherung zu Roman, der sie versteht und ähnliche Gefühle hat wie sie, merkt Aysel, dass in ihr doch noch mehr steckt als ein durch die "schwarze Qualle" verursachtes schwarzes Loch, dass es Empfindungen und Erlebnisse gibt, die das Leben lebenswert machen. Als Jugendbuch ist der Roman einfach und schnell zu lesen, aber dennoch so berührend und eingängig geschrieben, dass er mir bis zum Umdenken von Aysel außerordentlich gut gefallen hat. Das Ende, das wenig überraschend positiv ist, kommt mir dann aber zu abrupt - dabei hätte die Geschichte noch Potenzial gehabt. Ich empfand das Ende nicht als Abschluss, sondern als Abbruch, so dass ich mir sogar eine Fortsetzung des Romans vorstellen könnte. Insbesondere warum es nicht mehr zu einer Begegnung zwischen Aysel und ihrem Vater kam, kann ich nicht nachvollziehen und fand ich ausgesprochen schade. Auch blieb Romans (geänderte?) Einstellung vage und lässt Spielraum für Interpretationen. 

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  • Eine sehr berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt!

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Buchfreundin70

    19. April 2017 um 19:16

    Aysel ist 16 Jahre alt. Aufgrund einiger Vorkommnisse in ihre Vergangenheit möchte sie nicht mehr leben. Ein Grund dafür ist ihr Vater, der in etwas so schlimmes getan hat, daß sie für alle anderen Menschen nur noch DIE Tochter ist. Allerdings weiß Aysel nicht, wie sie das Ganze angehen soll.Sie erfährt von einer Internetseite, über welche man Menschen kennen lernen kann, mit den man gemeinsam Selbstmord begeht. Hier lernt sie FrozenRobot kennen. Sie verabreden sich in ihrem richtigen Leben, um sich kennen zu lernen.FrozenRobot heißt im richtigen Leben Roman, der sich von einem Schicksalsschlag nicht mehr erholt hat.Nach einigen Treffen, kommen sich beide etwas näher und bei Aysel die ersten Zweifel auf. Aber was ist mit Roman?Schafft Aysel es ihn von seiner Selbstmordabsicht abzubringen?Meine Meinung zu diesem Buch:Jasmine Warga hat hier ein sehr schwieriges und oft noch mit einem Tabu behaftetem Thema sehr gelungen in eine wunderbare Geschichte verpackt.Manchmal etwas trostlos und düster führt sie hier zwei Figuren zusammen, die eigentlich schon mit ihrem Leben abgeschlossen haben.Auch wenn beide Jugendliche ihr Leben beenden wollen, so wird doch ein Lichtblick und Hoffnung gezeigt.Der Schreibstil der Autorin ist für diese Art von Roman erstaunlich leicht und man findet dadurch sehr leicht in die Geschichte hinein.Definitiv ein Buch das zum Nachdenken anregt und sehr lesenswert ist!

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  • Mein Herz und andere schwarze Löcher | Reznesion

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:08

    Es gibt Bücher, die gleich mit ihrem Erscheinen einen regelrechten Hype auslösen. So war es auch bei diesem Buch mit dem klangvollen Titel - wer hat von My life and other black holes noch nie gehört? Ich wette, das ist bloss eine Handvoll von euch. Es wurde verglichen mit vielen anderen Büchern, diesem und jenem, und auch wenn das eine schöne Art ist, Bücher zu beschreiben (seht doch Jule´s neues Format!), finde ich es nicht ganz gerecht. Denn dieses Buch ist so viel mehr, in dem es einfach sich selbst ist. Schemenhaft kann man es mit einem wundervollen, ausdrucksstarken Schreibstil beschreiben, einer Geschichte voller leiser Töne, die ein kräftiges, gar schon gewaltiges Gesamtwerk ausmachen. Man findet sich in einigen Zeilen, in denen man die beiden Protagonisten erklärt bekommt, wieder und man geniesst das Buch, Seite für Seite. Es würde mich wundern, wenn es jemand anders gehen würde.Es gibt Debutwerke, von denen allen schwärmen. Weil sie eben gute Debuts sind. Aber das hier ist nicht einfach nur ein gutes Debut, nein, es ist ein grossartiges Buch, das es gar nicht nötig hat, mit John Greens Werken oder anderen Büchern, die riesige Menschenmengen verzaubert haben, verglichen zu werden. Schlussendlich ist doch alles relativ. Und auch genau das zeigt dieses Buch: Ungeschminktes, Wahrhaftiges. Aber es hört sich alles so deftig an - das ist es jedoch nicht. Es ist seidenzart, es streichelt die Leser und schlägt ihnen kalte Wasserspritzer ins Gesicht, wenn es an das Schreckliche geht. Und auch um etwas Schreckliches geht es ja eigentlich in diesem Buch. Aysel will nicht mehr leben. Sie will sterben. Denn das Leben, das sie bislang führt, wird durch eine schwarze Qualle in ihrem Inneren gefiltert, das alles ins Negative zieht und umwandelt. Obwohl das nicht mal nötig wäre. Freude gibt es nie in ihrem Leben, seit sie ihren Vater auf unübliche Weise verloren hat. Er ist nicht gestorben, irgendwo ist er noch, aber er ist nicht mehr er selbst. Jedenfalls für Aysel. Lose drehen sich ihre Gedanken tagtäglich um den Akt des Selbstmordes, den Schritt, den sie aber bislang noch nicht wagte. Doch dann manifestiert sich ihre Idee, denn sie braucht nur einen Selbstmordpartner, der, der mit ihr den Schritt in die Leere antritt. Dabei soll das nicht Hand in Hand ablaufen, sondern rein geschäftlich sein. Am besten mit Vertrag. Dass es ganz anders wird, als sie Roman trifft, den einzigen Selbstmordpartner, der faktisch überhaupt in Frage kommt, ist allen klar, so viel Klischee muss sein. Aber diese Verbindung, die die beiden beim makaberen Planen dieses grossen Schrittes aufbauen, ist anders als viele weitere. Sie geht tiefer, während sie doch nur an der Oberfläche kratzt. Und letztendlich müssen sich unsere beide Protagonisten natürlich fragen, ob ihre Beziehung die Tatsache, unter der sie zusammenfanden, ändert. Manchmal weiss ich nicht, was ich zu einem Buch sagen soll, wenn es mich so sehr überzeugt, mehr als das, wenn es mich dort berührt und dorthin wandert, wo es sonst nur spezielle Menschen hinschaffen. Aber genauso war es mit diesem Buch. Der Anfang war nicht mal holprig, ich hab mir einfach schön viel Zeit gelassen, weil ich dachte, dass man dieses Buch nicht wie Chick-Lit schnell verdauen kann. Und ich behielt recht. Später, als ich es in einem durchlas, bereute ich das zutiefst. Ich war am Ende einfach noch nicht bereit, mich von Roman und Aysel zu verabschieden. Es war ein tiefer Hieb, der wieder einmal gezeigt hat, dass die wirklich schönen Dinge Zeit brauchen, die Oberfläche zu knacken. Das geht nicht ruck-zuck, auch wenn man sagen könnte, dass dieses Buch das geschafft hat. Aber ich bin umso dankbarer, dass ich vergewissert sein kann, dieses Buch sooft ich will nochmal zu lesen. Eine Wiedervereinigung mit Roman und Aysel, etwas, das ich mir seit dem Zeitpunkt, als ich dieses Buch beendet habe, mir wünsche. Ich glaube, ich muss nicht mehr erwähnen, dass dieses Buch ein kleines grosses Highlight ist.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/04/mein-herz-und-andere-schwarze-locher.html

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  • Gefühlvoll und Mitreißend.

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Isareadbooks

    22. February 2017 um 20:34

    Jeder Mensch empfindet im Leben verschiedene Ebenen von Trauer und Einsamkeit. Was tust du wenn du deinem Leben ein Ende setzen willst weil deine Trauer dich auffrisst, du dich aber selbst dafür zu einsam fühlst? Handelst du dann auch wie Aysel und würdest dir jemanden suchen wie Roman mit dem du diese Gefühle der Trauer und den Wunsch zu Sterben teilen kannst? Jasmine Warga entführt uns in ihrem Buch „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ in die Welt von Aysel und Roman die aus zwei verschiedenen Gründen ein und das selbe Ziel verfolgen. Sie wollen sterben und ihr Leben hinter sich lassen und dabei lernen sie sich über das Internet kennen und werden Partner um zu Sterben. Aysel hatte einen tragisches Schicksal hinter sich und denkt nun dran sich selbst das Leben zu nehmen um diesem Schicksal selbst zu entkommen. Alleine hat sie aber nicht den nötigen Mut und findet ein Internetportal in dem man die Chance hat einen Selbstmordpartner zu finden. Eine Zeit lang liest sie nur mit bis zu dem Moment als FrozenRobot auftaucht. Sie beginnt mit im zu schreiben und es kommt zu einem Treffen. Roman (FrozenRobot) kommt ihr anfangs nicht so vor das er einen Grund dazu hätte sich das Leben zu nehmen, da es einige Menschen gibt die ihm gegenüber Interesse zeigen. Aysel verwirrt das, weil er auch nicht bereit ist ihr von seinem Grund zu erzählen wieso er sich das Leben nehmen will. Trotzdem reden sie beide weiterhin darüber sich umzubringen. Es wird geplant und es soll stattfinden doch dann nimmt das Ganze doch noch eine Wendung, als Aysel plötzlich Gefühle entwickelt und wieder einen Sinn sieht das sie am Leben bleiben sollte. Von Roman erfährt man sein Geheimnis, doch er empfindet nicht so wie Aysel denn bei ihm sitzt der Schmerz und die Schuld zu tief und er  will weiterhin sterben. Aysel will ihn überzeugen, doch am Ende hat sie ihn fast verloren. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, man kann flüssig lesen und sich auch in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen und doch widerspricht sie sich in einigen Dingen selbst, wie das Aysel Ahnung von Physik hat, aber das im richtigen Moment nicht wirklich beweisen kann. Oder das Aysel sehr überzeugt vom Sterben ist sich aber nach wenigen Treffen und einem Kuss davon überzeugen lässt das Leben doch toll ist und sie einen guten Grund dazu hat ohne daran zu denken wieso sie überhaupt sterben wollte und sich dann Hals über Kopf in Roman verliebt. Roman hingegen hat Jasmine Warga als jemanden erschaffen den man einfach lieben muss. Er ist charmant und steht zu dem was er sagt und war so voller Liebe zu seiner Schwester. Ich habe mich beim Lesen in ihn verliebt und kann Aysels Gefühle nachvollziehen. Am Ende wird man aber von diesem super Buch ein wenig enttäuscht. Alles entwickelt sich viel zu schnell und viel zu unrealistisch was dazu führt das der Schluss kaum zu dem vorher geschriebenen passt sondern eher zu einer Arbeit von jemanden der die Geschichte so schnell wie möglich zu Ende bringen wollte und sich nicht genügend Gedanken gemacht hat. „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ ist ein ziemlich gutes Buch, dass trotz der kritischen Punkte für mich zu den Büchern zählt die man gerne noch einmal liest und auch mit stolz im Bücherregal zu stehen hat. Das Buch erhält von mir 4/5 Sternen durch den zu plötzlichen Schluss und einiger unrealistischer Ereignisse oder Entscheidungen die man nicht wirklich nachvollziehen kann. Ansonsten ein Lob an die Autorin!

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  • Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    miah

    13. January 2017 um 13:19

    Inhalt:Aysel ist 16 Jahre alt, gut in Physik und arbeitet nachmittags in einer Telefonmarketingfirma. Sie lebt bei ihrer Mutter, deren Mann und den Kindern Georgia und Mike, die ihre Halbgeschwister sind. Aufgrund der schrecklichen Tat ihres Vaters hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. In der Schule wird sie ausgegrenzt. Sie hasst ihren Job. Und sie will sterben.In einem Forum für Selbstmord findet sie die Anzeige von Roman, der einen Partner für seinen Selbstmord sucht. Sie verabreden sich, um ihren gemeinsamen Tod zu planen.Meine Meinung:Der Schreibstil ist so leicht und flüssig, dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Die Geschichte ist schlüssig und absolut nachvollziehbar, das Ende glaubwürdig.Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Aysel geschrieben. Leider verrät der Klappentext zu viel, denn erstmal geht es hauptsächlich darum, wie Roman und Aysel ihren Tod planen und sich besser kennen lernen.Beide haben es im Leben nicht leicht. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann man vielleicht sagen, dass beide an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen sind, an dem sie nicht mehr weiterwissen und so von Schuld, Trauer und Niedergeschlagenheit bedrückt sind, dass sie nur noch den Tod als Ausweg sehen. Auf sehr einfühlsame Weise gelingt es der Autorin, Aysels Leben und Gefühle zu beschreiben. Ich kann Aysel gut verstehen und finde ihr Handeln jederzeit nachvollziehbar.Nach dem Vorfall, der ihr Leben veränderte, zieht Aysel sich zurück. Das Gerede der anderen verletzt sie. Niemand weiß so richtig, wie man mit ihr umgehen soll. Die Situation ist zunächst schwierig. Aber mit der Zeit ist Aysel so in sich gekehrt und festgefahren in ihren Gefühlen, dass sie nicht bemerkt, wie sehr sich andere mittlerweile doch um sie bemühen. Ihr Physiklehrer, ihre Schwester, ihr Bruder, ihre Mutter, sogar ihre Klassenkameraden... Sie hat die Hoffnung aufgegeben. Sie wurde zu oft enttäuscht. Sie vertraut niemandem mehr. Dann lernt sie Roman kennen. Jemand, der ihre Geschichte nicht kennt.Ein bisschen hat mir die Sicht von Roman gefehlt. Er ist Aysel gegenüber zwar sehr offen, sodass man zwar erfährt, was in ihm vorgeht, aber ich hätte einiges gerne auch aus seiner Perspektive gelesen.Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Darüber, wie man mit anderen Menschen umgeht, wie man über sie denkt und was man über andere sagt, auch wenn man sie gar nicht kennt.

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  • Schöne Geschichte, die JEDEN zum Handeln und Nachdenken bringen sollte

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Aramara

    12. January 2017 um 20:15

    Selbstmordpakt - keiner darf kneifen.Doch was passiert, wenn genau das passiert?Aysel und Roman am Anfang sehr kühl zueinander, öffnen sich mehr und mehr dem jeweils anderen. Beide tragen schwere Bürden mit sich. Es kostet beide sehr viel Vertrauen dies auszusprechen.Doch, wie der Klappentext es prophezeit, Aysel fühlt sich nach und nach zu Roman hingezogen. Ein Konflikt, der jederzeit Überraschungen und Wendungen mit sich bringen könnte, weshalb man beim Lesen auf Dauerstrom steht.Die Geschichte wirkt durch den recht simplen Schreibstil allerdings recht zügig vorangetrieben, es ist meiner Meinung eben ein Buch für zwischendurch, welches man aber quasi nicht mehr vor der letzten Seite aus der Hand legen muss.Die physikalische Seite gefällt mir persönlich sehr gut, weil ich in vielen Physikeinheiten und gerade den, im Buch erwähnten, genau dieselben Gedanken hatte, die mein Lehrer mir auch erklärt hat mit den Worten: "Ich glaube an eine Seele, die in Form der nie endenden Energie, zurück ins weite Universum geschickt wird, wenn wir sterben"Wenn es einem schonmal ähnlich ging, kann man sich sehr gut mit Aysel identifizieren und sie verstehen, was ich in diesem Buch sehr zentral finde!

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