Mein Herz und andere schwarze Löcher

von Jasmine Warga 
4,3 Sterne bei673 Bewertungen
Mein Herz und andere schwarze Löcher
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (556):
Lily_Evans-Grangers avatar

Interessante Geschichte, gut geschrieben. Besonders die Entwicklung von Aysel gefällt mir gut. Hätte mir am Ende eine Fortsetzung gewünscht.

Kritisch (25):
Medeas_bookstores avatar

Unauthentisch, langatmig und die Handlung konnte mich nicht fesseln. Bin sehr enttäuscht!

Alle 673 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mein Herz und andere schwarze Löcher"

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich. Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.

Das umwerfende Romandebüt von Jasmine Warga

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733500511
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:08.12.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.04.2015 bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    rahellees avatar
    rahelleevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Herz und andere schwarze Löcher lässt sich flüssig lesen und behandelt ein interessantes Thema.
    Enttäuschend schnelles Ende....

    Mein Herz und andere schwarze Löcher behandelt ein interessantes Thema und lässt sich flüssig und einfach lesen. Allerdings passiert bis über die Hälfte nichts was man vom Klappentext her nicht vorhersehen kann. Danach nimmt die Handlung sehr schnell seinen Lauf.


    Aysel hat den Wunsch sich um zu bringen und sucht nach einem Selbstmordpartner, mit dem sie die Tat vollziehen kann. So lernt Aysel im Internet Roman kennen, der den gleichen Wunsch hegt.

    Die Geschichte des Buches ist sehr in die Länge gezogen, wobei immer wieder Aysels Selbstmitleid betont wird, indem sie quasi badet. Dies macht Aysel für mich eher unsympathisch und unreif. Auch im Verlauf der Geschichte wechselt Aysel ihre Meinung sehr schnell, über einer Seite hinweg und dies wirkt auf mich unstimmig. Generell kann ich Aysels Beweggründe und ihren Meinungsumschwung nicht nachvollziehen und finde ihre Gedankengänge sehr wage.

    Roman, der zweite Protagonist wirkt auf mich sehr sympathisch und seine Geschichte und Beweggründe fand ich klarer.

    Generell ist "Mein Herz und andere schwarze Löcher" ein Buch, was man locker durchlesen kann und das sicher auch unterhaltet. 
    Allerdings nimmt die Geschichte ein rasches Ende, was Schade ist. 
    Die Thematik wurde nicht so aufgegriffen, wie ich mir das vorgestellt habe, was mich schnell enttäuschte.

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    Phyrias avatar
    Phyriavor 7 Monaten
    Nicht wirklich was Neues

    Es ist ohne Frage ein gutes, flüssig zu lesendes Buch. Bei dem Thema Selbstmord und Depression hatte ich jedoch etwas andere Erwartungen und diese wurden dann leider nur zum Teil erfüllt. 
    Vor allem die vielen am Ende offen gebliebenen Fragen stören mich, gerade die Frage um Aysels Vater. Es wird so viel über ihn geschrieben und am Ende kommt dann eh nichts dabei heraus. Im Grunde also nur ein Thema um das Buch zu füllen. Dabei ist doch gerade er ist der Grund weswegen Aysel sich umbringen möchte, er und seine Tat. Sie hat Angst so zu werden wie er. Die Autorin geht jedoch den leichteren Weg und lässt es gar nicht zu einer Konfrontation zwischen Vater und Tochter kommen. 
    Aber ganz ehrlich? Meiner Meinung nach versinkt sie völlig grundlos in Selbstmitleid, immer wieder erwähnt sie, dass keiner sie mag und sie komisch angeschaut wird, aber niemamd hat sie je doof angemacht oder etwas in der Art. Die Menschen wissen einfach nicht wie sie mit Aysel kommunizieren sollen, weil sie einfach so abweisend ist und manchmal auch völlig grundlos aggressiv reagiert. 
    Als sie auf einer Selbstmordseite im Internet Roman findet, der im letzten Jahr Schlimmes durchgemacht hat, verabreden sie sich dazu am siebten April gemeinsam diesen Schritt zu gehen. Bis dahin sind es noch 25 Tage, in denen sich vieles verändern könnte oder? 
    Ich mochte Roman wirklich sehr und im Grunde habe ich mit beiden Teenagern mitgefiebert, denn irgendwie scheinen sie sich ziemlich gut zu ergänzen und auch wenn sich die Liebe ziemlich plötzlich zwischen ihnen entwickelt hat so scheint es dennoch ziemlich passend. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass am Ende alles gut wird und wurde von diesem Buch alles in allem gut unterhalten. 

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    Frenx51vor einem Jahr
    Zwischen Depression und Liebe

    Aysel will ihr Leben beenden, denn sie hat keine Lust mehr darauf und sucht nur noch den richtigen Zeitpunkt. Im Internet stößt sie auf einem Selbstmord-Portal auf Roman, der auf der Suche nach einem Selbstmordpartner ist. Sie treffen sich und beginnen gemeinsam ihren Tod zu planen, doch plötzlich ändert sich so vieles.


    Das Buch beschäftigt sich mit einem sehr tabuisierten, aber ebenso wichtigen Thema, vor allem da Aysel und Roman noch sehr jung sind. Ich hatte gehofft, das Buch beantwortet meine Fragen. Warum so jungen Menschen sich den Tod wünschen? Was hat ihre Sicht auf ihr Leben so schwarz werden lassen? Leider hat mir das Buch diese Fragen nicht vollständig beantworten können, da es anders ist als ich erwartet habe, vielleicht auch, da es sich um ein Jugendbuch handelt. Mit der Zeit entwickelt es sich zu einer etwas anderen Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern, die doch kurz zuvor noch sterben wollten. Leider hat es mich in vielen Punkten nicht überzeugt, vor allem Aysel blieb mir als Person viel zu blass und viele Motive habe ich nicht verstanden.

    Aysel ist 16 Jahre alt und hat türkische Eltern. Seitdem ihr Vater eine große Tat begangen hat und im Gefängnis sitzt, hat sich ihr Leben sehr verändert. Die Mutter ist seit längerer Zeit von Aysels Vater getrennt und hat mittlerweile eine neue Familie mit zwei Kindern. Über Aysels Motive wird nur nach und nach mehr bekannt, doch viele davon sind nicht greifbar. Sie sieht ihr Leben sehr negativ, wirkt aber nicht überzeugend depressiv, sondern findet einfach alles eher scheiße und hat Angst vor sich selbst. Sie wirkt weniger entschlossen und wirkt mit der Zeit eher, als wenn sie die schönen Momente und die erste Liebe einfach noch nicht kennengelernt hat. Roman ist im selben Alter, wie Aysel, jedoch lastet er sich selbst eine große Schuld auf, die ihn innerlich auffrisst und dadurch vernachlässigt er sein Leben und seine Freude. Seine Schwester ist vor einem Jahr gestorben und seitdem gibt er sich die Schuld an ihrem Tod, da er auf sie aufpassen musste. Eine große Last für einen jungen Mann und er wirkt in seinem Wunsch nach dem Tod deutlich entschlossener.

    Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die nach den Wochentagen/Datum und mit Hinweis auf die Tage bis zum geplanten gemeinsamen Selbstmord geordnet sind. Es wird aus der Ich-Perspektive von Aysel geschrieben, die darin ihre Last, aber auch die sich bildenden Veränderungen erläutert. Der Schreibstil war für das Alter sehr passend, leicht geschrieben, ebenso gab es immer wieder eine schöne Wortwahl, jedoch fehlte mir diese gewisse Spannung und vor allem, dass mich das Buch berührt. Die Worte blieben zu blass, wenig dramatisch und alles war sehr vorhersehbar, sodass man sich den Verlauf der Geschichte von Beginn an vorstellen konnte.


    Für ein Jugendbuch ganz gut, ebenso da ein Thema angesprochen wird, das mehr Beachtung erhalten sollte, auch bei jungen Menschen. Jedoch fehlte es mir an Tiefgang, Nachvollziehbarkeit und Emotionen. Das Buch ist eher eine Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, die depressiv sind und ihr Leben beenden wollen, doch sich dann näher kommen als sie wollten.

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    MrExlibriss avatar
    MrExlibrisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: WUNDERBAR, wenn auch dramatisch
    Mehr davon!

    Klappentext 
    »Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«
    Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.
    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.


    Handlung
    Der Leser begleitet die 16-jährige Aysel auf ihren letzten Lebenstagen, denn sie beschließt zu sterben. Alleine möchte sie es nicht hinter sich bringen, daher sucht sie sich einen Selbstmordpartner auf einer entsprechenden Platform im Internet und trifft auf FrozenRobot. Die zwei bestimmen einen Termin für ihren gemeinsamen Suizid und die Tage sind gezählt.
    Um einander vertrauen zu können und alles genaustens durchzuplanen, treffen sich Aysel und FrozenRobot und es entsteht eine Freundschaft...mehr noch. Aysel empfindet auf einmal Gefühle für ihren Selbstmordpartner, die sie als nicht richtig empfindet, schließlich wollen die beiden sterben und die "schwarze Qualle" in ihrem Bauch, würde es niemals zulassen, dass sie glücklich wird. Daher verschweigt sie ihre Gefühle. Bis FrozenRobot auf einmal verschwunden ist und alles eine Wendung nimmt...


    Charaktere
    Wunderbar. Warga hat zwei sympathische und authentische Protagonisten geschaffen, die mir sehr nahe gingen. Man sollte kein humorvolles Buch erwarten, denn an einigen Stellen ist es doch recht niederdrückend. Wer schon einmal ähnlich wie Aysel empfunden hat, kann ihre Gedanken nachvollziehen und sich voll und ganz in sie hineinversetzen. Allerdings war mir die Wendung von einem suizidalen, glücklosen Individuum in ein verliebtes Teenagermädchen ein bisschen zu plötzlich und kam mir ein wenig unrealitisch vor.  Alles in allem haben mich die Charaktere jedoch überzeugen können und ich war froh, mal einen Jugendroman zu lesen, in dem nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.


    Stil
    An einigen Stellen waren mir die Kapitel zu kurz und die Handlung zu abgehakt. Spannende Handlung darf man hier nicht erwarten, denn viel passiert in dem Buch nicht. Erst am Schluss, wo es auf die letzten Tage zugeht und Aysel an ihrem Vorhaben zweifelt, wird es nervenaufreibend. Daher fand ich den Mittelteil an manchen Stellen ein bisschen langweilig und langatmig. Vielleicht war das aber auch nötig, um ihre Emotionen richtig zu übermitteln.
    Die Schreibstil von Warge hat mir gefallen und war einfach und leicht. Angemessen für Jugendliche ab 12 Jahren, von der Story eher für 14-jährige zu empfehlen.


    Sonstiges
    Besonders das Ende hat mich überzeugen können, deshalb bekommt das Buch auch einen halben Zusatzstern. Für 5 Sterne hat es leider nicht gereicht, denn dafür war es mir an einigen Ecken doch etwas zu klischeehaft und Aysels Wandlung kam mir etwas zu plötzlich. Ich denke, dass sich niemand mit Depressionen und Selbstmordgedanken so schnell ändern kann und sein Vorhaben so rasch über den Haufen wirft, nur weil er jemand kennenlernt, der neue Gefühle in einem weckt. Trotzdem! Es gibt nicht viele Jugendbücher dieser Art und ich finde es wichtig, dass darüber gesprochen wird, egal in welcher Form. Es ist ein ernstzunehmendes Thema und besonders das Ende macht dies deutlich! Unbedingt lesen!

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    Geschichten-Welts avatar
    Geschichten-Weltvor einem Jahr
    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Über das Buch hatte ich mehr Schlechtes als Gutes gehört, aber der Klappentext klang interessant und da wollte ich mir meine eigene Meinung darüber bilden. So ganz überzeugt hat es mich nicht.

    Vom Schreibstil war die Geschichte her recht flüssig zu lesen, aber die Story an sich hat mich nicht wirklich mit sich gerissen.

    Ich hatte schon am Anfang Probleme mich richtig in die Geschichte hinein zu finden. Die Protagonistin möchte sterben, jedoch fand ich es schwierig mich richtig darauf ein zu stellen. Mir fehlten irgendwie Schlüsselelemente, die dazu beitragen, dass sie sich überhaupt dazu entschließt. Die Geschichte an sich ist gar nicht unrealistisch, aber für ein Buch fehlt einfach etwas, was die Verzweiflung deutlich macht, denn sei kam mir zwischendurch doch eigentlich sehr willensstark vor.

    Ich denke die Geschichte hätte interessanter werden können, wenn sie aus Romans Sicht geschrieben wäre. Sein Schlüsselereignis ist so viel emotionaler und dramatischer, dass es wahrscheinlich besseres Material abgeworfen hätte. Vielleicht hätte es auch geholfen Ereignisse kurz nach der Verhaftung ihres Vaters mehr zu beschreiben um es besser nach zu vollziehen.

    Womit ich absolut nichts anfangen konnte, war das Gerede über potentielle Energie des Protas. Ich muss hier sagen, dass Physik früher in der Schule absolut nicht zu meinen Lieblingsfächern gehörte und mir da das Fachwissen fehlt, aber mir kam das Wissen hier sehr oberflächlich vor und es fiel mir schwer zu glauben, dass Aysel wirklich Interesse an dem Thema hat, zumal das ja auch ein großer Punkt später für sie ist.

    Eigentlich wollte ich ab der Mitte schon fast mit dem Lesen aufhören, weil es mich so gar nicht gefesselt hatte, aber da es leicht zu lesen war, dachte ich den Rest kann ich mir auch noch reinziehen. Das Ende fand ich dann auch gar nicht so schlecht. Es hatte die Dramatik, die ich vom ersten dreiviertel des Buches vermisst hatte. Es war außerdem ein gutes rundes Ende, was man allerdings erwarten konnte. Es macht allerdings nicht des Rest des Buches so gut, dass ich es als empfehlenswert betiteln würde.

    Im Vergleich zu Alles so leicht, das ich genau davor gelesen hatte und in dem es auch um ein suizidgefährdetes Mädchen geht, gefällt mir das deutlich besser.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geschichte war gut, jedoch hatte ich mehr Erwartet.
    Schwarze Löcher



    Aysel ist 16 Jahre alt und leidet unter Depressionen und wünscht sich nur noch den Tod, doch alleine möchte sie nicht Sterben und findet ihm Selbstmord Forum ihren Selbstmord Partner namens Roman. Beide Lernen sich kennen und Planen gemeinsam ihren Tod.

    Doch Aysel entwickelt plötzlich für Roman Gefühle und möchte nicht mehr Sterben.


    Cover:
    Gefällt mir Ganz gut,verratet nur nicht wirklich was vom Inhalt.

    Fazit zum Buch:
    Ich fand den Grund warum Aysel immer so Traurig war irgendwie Sinnlos,da wäre was anderes besser gewesen,das wäre für mich kein Grund gewesen in einer Depression zu stürzen,da konnte ich Romans Sicht besser verstehen, warum er sich Umbringen wollte. Aber gut Depressionen sind unterschiedlich zu bewältigen, da kann noch so kleine Situation zu Traurigkeit werden.
    Allgemein fand ich das Buch, aber Gut es wurde auch schön geschrieben,ich hätte mir nur anderes Ende gewünscht.






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    buecher-beas avatar
    buecher-beavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Sprache mit klasse Bildern im Kopf, wie die Protagonistin ihre Depression beschreibt.
    Die schwarze Qualle im Bauch frisst alle positiven Gefühle

    Aysel (16) hat türkische Eltern und dadurch einen unaussprechbaren Namen für ihre amerikanische Umwelt. Ihr geht es mies, sehr mies sogar. Sie ist die Tochter eines Monsters, eines Mörders. Dieser Mann hat sie bis vor drei Jahren großgezogen. Jetzt lebt sie bei ihrer Mutter und deren neuer Familie. Und sie hat Angst, dass dieser Wahnsinn ihres Vaters auch in ihr ist. Und sie hat das Gefühl, jeder in ihrer kleinen Stadt in Kentucky hat das auch. 
    Deswegen will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Aber allein traut sie sich nicht. Auf einer Internetseite findet sie Roman, der auch sterben möchte und ebenfalls Beistand braucht.
    Roman (17) ist im Gegensatz zu Aysel eigentlich ein durchschnittlicher Teenager mit überdurchschnittlichem Basketballtalent und dadurch beliebt. Aber er gibt sich die Schuld daran, dass seine Schwester Madison vor fast einem Jahr ertrunken ist. Deshalb will er sich an ihrem Todestag ertränken.
    In diesen wenigen Wochen vor dem 7. April, dem gemeinsam gesetzten Todesdatum, lernt Aysel, wie gut es tut, mit jemandem zu reden, dem es ähnlich mies geht. Und sie verliebt sich in Roman und will nicht mehr mit ihm sterben, sondern leben.

    Eine tolle Sprache mit klasse Bildern im Kopf, wie die Protagonistin ihre Depression beschreibt. Die schwarze Qualle in ihrem Bauch frisst all ihre positiven Gefühle.
    Ihre Neigung für Physik schlägt sich auch in den Bildern nieder: "Manchmal frage ich, ob mein Herz wie ein schwarzes Loch ist - eine Masse, so dicht, dass dort kein Raum für Licht bleibt." (Seite 156)
    Mit dem gesetzten Datum zwingt sich Aysel, fortan alles bewußter zu machen, will nochmal Orte besuchen, mit denen sie Erinnerungen verbindet - Roman deutet das als Rückschritt. Nun hat er doch eine Niete gezogen...

    Obwohl ich grad die Nase voll habe von Tod-Büchern, ist dies die Veröffentlichung und das Lesen wert!   
    Und sollte es in "falsche" Hände fallen, ist im Anhang ein beherztes Wort der Autorin, sich doch bitte Hilfe zu suchen, wenn es jemandem so geht.  
    (Rezension vom 07.05.2015)

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    AenHens avatar
    AenHenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ernstes Thema, das hier aber auf eine sehr gefühlvolle Art und Weise in einen liebevollen Jugendroman verpackt ist.
    Schwarze Löcher und kleine Lichtblicke

    Was passiert, wenn junge Menschen, keine Kinder mehr, längst keine Erwachsenen, Schuld empfinden, tiefe, nagende, zerstörende Schuld? Oder Angst? Wenn sie Blicke spüren, Getuschel hören, dass, existent oder nicht, diesem Gefühl Nahrung verleiht? Wenn die schwarze Qualle im Bauch irgendwann wirklich nur noch ein schwarzes Loch dort hinterlässt, wo einmal etwas anderes war? Aysel weiß, was dann passiert. Oder zumindest glaubt sie zu wissen, was passieren muss, was sie tun muss, was sie der Welt schuldet. Und deshalb sucht sie einen Partner für ihr Vorhaben, natürlich auch, um eine Verpflichtung zu haben, um nicht zu kneifen. Das ist eigentlich wie mit den Terminen im Fitnessstudio, auch wenn es makaber klingt. Wenn ein anderer auf dich zählt, ist es schwerer zu Hause zu bleiben. Nur, dass Aysel und Roman sich nicht für eine Stunde auf dem Laufband verabreden, sondern für einen gemeinsamen Suizid.
    Aus dieser Ausgangslage entwickelt Jasmine Warga einen fesselnden, traurigen, berührenden und wunderschönen Jugendroman und zeigt auf, dass nichts nur aus schwarzen Löchern besteht. Sie zeigt, wie Aysel und Roman aus einem schrecklichen, gemeinsamen Interesse heraus, langsam und bedächtig, Wertschätzung füreinander entwickeln, wie sie einander wichtig werden, wie der andere wichtiger wird als man selbst, das reden hilft und wichtiger ist als alles andere. Ein ernstes Thema, das hier aber auf eine sehr gefühlvolle Art und Weise in einen liebevollen Jugendroman verpackt ist, und meiner Meinung nach seine Botschaft auch gut transportiert, auch wenn der Weg in der Realität sicherlich steiniger wäre.

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    Zeilentraumfaengers avatar
    Zeilentraumfaengervor einem Jahr
    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Mein Herz und andere schwarze Löcher ist ein Buch, das ich sehr schnell gelesen hab, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Im Nachhinein bin ich mir aber nicht sicher, was ich davon halten kann.
    (SPOILERWARNUNG & TRIGGERWARNUNG)
    Wie schön gesagt, lies sich das Buch super lesen. Es war total leicht geschrieben und hat irgendwie sommerlich gewirkt, was an sich ja etwas Gutes ist - Bis man sich das Thema noch mal anguckt.
    Depressionen und Suizidalität sind wohl der neue Krebs - In jedem zweiten Buch werden sie ausgeschlachtet und es ist immer tragisch schön. Irgendeine Liebesgeschichte, die einen entweder rettet oder wenigstens die Zeit vor dem Tod noch mal schöner macht. Eine wunderschöne Vorstellung, aber in der Realität sieht das meistens anders aus.
    Aysel war für mich eine ziemlich komische Protagonistin. Klar, sie tat mir leid, die Sache mit ihrem Vater war bestimmt nicht schön. Aber das macht sie noch lange nicht glaubhaft in ihrer Depression. Die Autorin hat versucht, ihr Leid mit einigen Metaphern zu verdeutlichen, aber wirklich viel kam da bei mir nicht an. Es hat eher so gewirkt, als hätte eine 14 jährige ein paar Symptome der Depression gegoogelt und sich ein bisschen ausprobiert.
    Es tut mir leid, wenn das jetzt hart klingt, aber mich nerven solche Bücher langsam nur noch. Roman war zwar ein bisschen glaubhafter und auch sympathisch, aber das konnte dann auch nichts mehr retten.
    Der Umgang mit psychischen Krankheiten heutzutage macht mich wirklich fertig. Ich glaube, es gibt nichts unrealistischeres, als zwei Menschen, die wirklich stark depressiv sind und ihren Selbstmord schon geplant haben, aber sich plötzlich verlieben und deswegen plötzlich geheilt sind.
    So läuft das nicht, Kids. Und wenn, dann wirklich nur in Ausnahmen. Depressionen sind nichts schönes und es wird kein Prinz aufm Pferd kommen, der euch aus eurem Loch zieht.
    Im Gegenteil - Depressionen bringen dich dazu, tagelang im Bett zu bleiben und dabei auch die Hygiene zu vernachlässigen, weil dazu einfach die Kraft fehlt. Und wenn sich dann doch mal jemand aufrafft, um dich zu besuchen, weil er sich Sorgen macht, kommst du dir selbst so eklig vor, dass du ihn gar nicht erst rein lässt.
    Klingt plötzlich gar nicht mehr so romantisch, hm?
    Ich dachte, dass man sich wenigstens auf Roman verlassen kann und es sah auch ganz danach aus - Aber das Ende... Ich könnte heulen.
    Der Kerl hat gerade versucht sich umzubringen und ist fertig mit den Nerven - So weit so gut. Und dann will Aysel plötzlich seine Psychologin spielen?? Nein, bitte nicht. Schön, dass deine Liebe dich retten konnte. Bei wirklich kranken Menschen hilft das nicht. Irgendwo gab es eine kleine Stelle, in der sie gesagt hat, dass er nicht mit der Psychologin, sondern mit ihr reden soll..
    Ich weiß, viele werden wieder denken, dass ich alles zu ernst nehme und runter kommen soll. Aber verdammt, man sollte Depressionen und Suizid ernst nehmen. Suizid soll schon 2020 die häufigste Todesursache sein, sorry, wenn ich sowas ernst nehme.
    Natürlich ist es schön, seinen Partner, oder seine Freunde zu unterstützen, keine Frage. Aber sowas ersetzt einfach nicht das Gespräch mit einer professionellen Person. Sowas gibt es nicht ohne Grund.
    Guuut, das ist jetzt alles wieder ein bisschen eskaliert, aber es war mir einfach wichtig, darauf einzugehen. Depressionen sind nichts schönes und das alles ist nicht romantisch. Falls das hier irgendein Autor lesen sollte - Bitte hört auf, schreckliche Dinge wie etwas Schönes aussehen zu lassen. 

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    GwendolynSheperds avatar
    GwendolynSheperdvor einem Jahr
    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Als die 16 jährige Aysel ihren Selbstmordpartner Roman kennen lernt, kann sie nicht verstehen, weshalb er das gleiche Ziel verfolgt wie sie. Er ist gut aussehend, beliebt und hat die Sorte von Eltern, die sich Aysel immer gewünscht hatte. Doch nach und nach lernt sie ihn besser kennen und erfährt den Grund, weshalb er alles andere als glücklich mit seinem Leben ist. Während Aysel plötzlich trotz ihrer harten Vergangenheit lernt wie es ist, das Leben zu genießen, kann Roman den Tag ihres gemeinsamen Todes kaum noch erwarten. Aysel beginnt um das Leben der beiden zu kämpfen, denn sie hat Gefühle für Roman entwickelt, die zu stark sind um nun einfach vernichtet zu werden.

    "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga ist ein Buch, dass ich, seit ich die erste Seite aufgeschlagen hatte nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es mag sich vielleicht anhören wie eine typische leichte Liebesgeschichte, aber es steckt viel mehr dahinter. Schon lange hat kein Buch mehr so viele Emotionen in mir hervorgerufen, mich so gerührt und zum nachdenken angeregt wie dieses. Aysels düstere Gefühle die sie im Buch begleiten sind sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist großartig und fesselnd.

    Lesen! :)




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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    killerprincesss avatar
    Achtung, keine Leserunde! Kein Buch zu gewinnen!

    Hallo liebe Teilnehmer des Überraschungsthreads,

    der Herbst naht mit großen Schritten und das bedeutet, es ist wieder Zeit für eine Überraschungspaket-Runde!

    ***************************************************************
    Anmeldung bis:   13.09.2015
    Auslosung:           14.09.2015
    Starttermin:         26.10.2015
    ***************************************************************

    Paketmamis:

    Ohne einige Paketmamis kann die Runde natürlich nicht starten! Also unbedingt melden, wenn ihr Lust habt, ein Paket zu stellen!

    -Wildpony

    Teilnehmer:
    1. killerprincess               Wunschliste
    2. summi686                    Wunschliste
    3. Wildpony                      Wunschliste
    4. Starlet                           Wunschliste
    5. Litfara                           Wunschliste
    6. Ayanea                          Wunschliste

    Reihenfolge:

    1. killerprincess            (angekommen: 31.10. abgeschickt: 05.11.)
    2. Starlet                        (angekommen: 10.11.  abgeschickt:  )
    3. Litfara                        (angekommen:   abgeschickt: 19.11 )
    4. Ayanea                       (angekommen: 27.11   abgeschickt:  )
    5. Summi686                  (angekommen:   abgeschickt:  )
    6. Wildpony                    (angekommen:   )

     

     

     

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    Daniliesings avatar

    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden

    Im April dürft ihr euch im Rahmen unserer FISCHER Jahreschallenge auf einen großartigen Jugendroman freuen. In ihrem Buch mit dem treffenden Titel "Mein Herz und andere schwarze Löcher" erzählt Jasmine Warga die berührende Geschichte von Aysel und Roman, die beide aus unterschiedlichen Gründen beschließen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Mit viel Feingefühl und Herz bringt die Autorin ihren Lesern die besondere Geschichte ihrer beiden Hauptfiguren nahe. Möchtet auch ihr euer Herz an dieses Buch verschenken?

    Mehr zum Buch:
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    Hier könnt ihr reinlesen!

    Wir vergeben 50 Exemplare von "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga für diese Challenge unter allen, die sich bis zum 15. April 2015 hier bewerben! Regelmäßig stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es bis zum 21. Mai 2015 zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt ein grandioses Bade- und Kosmetik-Paket zum Wohlfühlen und Verwöhnen von Lush! Die Plätze 2-10 erhalten jeweils ein Buchpaket von FISCHER voller toller Bücher!

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    Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen
    Lilli33s avatar
    Letzter Beitrag von  Lilli33vor 3 Jahren
    Na dann, viel Spaß beim Ausprobieren! :-)
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    Ich bin von diesem Buch maßlos begeistert und bin unglaublich froh, es gelesen zu haben. Ich kann es wirklich allen weiterempfehlen […]

    Wow. was für eine Geschichte, was für ein Buch. […] ich empfehle dieses Buch jedem von euch.

    Ein wundervolles Buch über die Kraft von zwischenmenschlichen Beziehungen, das trotz des eher dunklen Themas nicht zu bedrückend ist.

    […] ein ganz tolles Buch, das von Anfang an fesselt. Eine total faszinierende, sehr emotionale Reise, die ich sehr gerne angetreten bin.

    […] nicht einfach nur ein gutes Debüt, nein, es ist ein großartiges Buch, das es gar nicht nötig hat, […], verglichen zu werden.

    Einer der besten Debütromane des Jahres und schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher.

    Diese Geschichte hat mich persönlich nicht nur berührt, sie hat mich bewegt und wird mir noch sehr lange im Kopf und im Herzen bleiben.

    Die Geschichte liest sich authentisch lebendig und flüssig spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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