Jason Atum

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Jason Atum

Jason AtumInvasion der Götter
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Invasion der Götter
Invasion der Götter
 (2)
Erschienen am 24.12.2012
Jason AtumInvasion der Götter: Science-Fiction-Thriller
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller
Jason AtumSternenfinsternis
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Sternenfinsternis
Sternenfinsternis
 (1)
Erschienen am 06.03.2013
Jason AtumSTARECLIPSE - Sternenfinsternis
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
STARECLIPSE - Sternenfinsternis
STARECLIPSE - Sternenfinsternis
 (1)
Erschienen am 26.11.2012
Jason AtumSternenfinsternis - Die schicksalhafte Reise des Lucas Scott
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Sternenfinsternis - Die schicksalhafte Reise des Lucas Scott

Neue Rezensionen zu Jason Atum

Neu
Elfensterns avatar

Rezension zu "Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller" von Jason Atum

Seid ihr vorbereitet, wenn die Götter zurück kommen?
Elfensternvor 3 Jahren

„Auch wenn Millionen Menschen an eine törichte Sache glauben, bleibt es dennoch eine törichte Sache.“

(Jonathan Blanchard in Bezug auf die Religionen)


„Der Gott von dem du hoffst, dass er dich in sein Himmelreich aufnehmen wird, existiert nicht. Er ist nur eine Erfindung der Menschen, ein Ammenmärchen – einzig zu dem Zwecke geschaffen, den Gläubigen Hoffnung und Halt zu geben – sie zu fesseln in ihrem Tun und in ihren Gedanken. Sie zu halten und zu kontrollieren.“

(Dr. Iris Decall zu einem Massenmörder und mehrfachen Vergewaltiger)


Der Archäologe Jonathan Blanchard erhält von einem Unbekannten einen Bericht aus dem frühen 16. Jahrhundert zugespielt, in dem es um eine seltsame unterirdische Kammer im sumerischen Uruk, einer der ältesten Städte der Menschheit, geht. Der Bericht ist so detailliert beschrieben und beschreibt eindeutig Dinge, von denen der Autor im 16. Jahrhundert unmöglich etwas wissen konnte, wenn er sie nicht tatsächlich gesehen hätte. Als Jonathan die verborgene Kammer tatsächlich entdeckt und betritt, wird ein Energiestrahl ausgelöst, der einen Datenstrom in Richtung des Milchstraßenzentrums abschickt.


Als kurze Zeit später dann tatsächlich tausende Raumschiffe der Erschaffer über der Erde auftauchen, sind die Menschen sprachlos. Wie sie es bereits den Sumerern, Mayas, Azteken und anderen frühen Völkern versprochen haben, sind die „Götter“ tatsächlich zurückgekehrt. Als sie sehen, zu welch skrupellosen Bestien sich ihre Schöpfungen entwickelt haben, sind sie entsetzt und beschließen die vollständige Auslöschung der menschlichen Rasse, da es offensichtlich ist, dass das Experiment Mensch fehlgeschlagen ist. Können die Erschaffer noch umgestimmt werden und erhält die Menschheit eine zweite Chance?


Eine spannende Geschichte über ein „heikles“ Thema. Ich sehe schon die Katholiken das Weinen anfangen und die Radikal-Moslems Morddrohungen ausstoßen, weil sie durch ihre religiöse Verblendung nicht mehr in der Lage sind, ihre Religion kritisch zu betrachten. Dabei ist es schon seit längerer Zeit mehr als offensichtlich, dass sämtliche Religionen nichts als Lügen sind, genauso wie ihre, vom Menschen selbst erfundenen Götter. Kein Wunder also, dass von dieser Seite noch nie Hilfe kam, bei dem Unrecht, das tagtäglich überall auf der Welt geschieht.


Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen. Sie nimmt Bezug auf alte Schriften der Mayas und der Sumerer, in denen tatsächlich die Rede von der Rückkehr der „Götter“ ist. Erich von Däniken ist einer der Wenigen unserer Zeit, der nicht versucht, das Offensichtliche zu leugnen oder durch archäologische Klimmzüge irgendwelche lachhaften Erklärungen als Wahrheit zu verkaufen. Er zeigt das Offensichtliche so, wie es in den alten Aufzeichnungen steht und in unserer Geschichte hier wird sehr schnell deutlich, dass er als einer der Wenigen, die Wahrheit erkannt hat. Denn plötzlich sind sie zurück! Ob das nur Science Fiction oder Fantasy ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall war die Geschichte fesselnd und man erlangte zum Teil auch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche – die erschreckenden Abgründe, die sich dort auftun aber auch die guten und liebenswerten Eigenschaften, die (fast) jeder Mensch in sich trägt. Die Charaktere waren gut dargestellt und sie verstanden es sehr gut, ihre unterschiedlichen Positionen darzustellen. Langeweile kam beim Lesen nicht auf, dazu war die Geschichte zu gut geschrieben und das Thema viel zu interessant.

Kommentare: 1
23
Teilen
Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller" von Jason Atum

lahmer Plot, scheinheilige Religionskritik, nicht mein Fall
Eva-Maria_Obermannvor 3 Jahren

Der Archäologe Jona findet bei Ausgrabungen im Irak einen seltsamen Raum, der aus einer alten Legende bekannt ist. Bald wird klar, dass von dort aus ein Wurmloch tiefer in die Erde führt. Errichtet haben die Konstruktion wohl die „Schöpfer“ der Menschen, eine außerirdische Rasse. Als das Militär Verstärkung schickt, aktiviert der Soldat Taylor eine Vorrichtung, durch die er eine Botschaft für die Regierungen der Erde erhält. Auf einem G8 Treffen überbringen er, Jona und dessen Freundin, die Linguistin Iris die Botschaft, dass die Schöpfer kommen. Schnell wird klar, dass einige die Fremden willkommen heißen wollen, anderen setzten mehr auf Kämpfen. Genauso wollen ein Teil der Außerirdischen die Menschheit zerstören, andere wollen selektieren, also nur die „Guten“ Menschen retten, während die restlichen vernichtet werden sollen. Ausgerechnet Iris, Tylors fünfjähriger Sohn und ein Baby entgehen der Selektierung durch einen Fehler und Tylor und Jona machen sich auf, die drei zu suchen.

Das Buch watet mit ganz schön vielen Klischees auf, die gebündelt auch nicht besser werden. Die Idee, dass die Menschen von Außerirdischen geschaffen wurden, ist so alt wie die Religion selbst. Dass der Autor die uns bekannten Gottheiten dann zu Teilen dieser fremden Spezies macht und den Göttermythos zu Verfälschungen der Überlieferung, ist dabei nur die logische Konsequenz und auch nicht wirklich innovativ. Nicht zuletzt entspringt die Vorstellung der Selektion der von Armageddon, wenn die „bösen“ bestraft und die „guten“ gerettet werden. Eine nach meinem Geschmack etwas scheinheilige Religionskritik also.

Auch die Figuren sind nicht wirklich überragend. Das wäre Iris, die gerne unabhängig ist, ihren Freund liebt und eigentlich keine Kinder will, die sich aber sofort dem Baby ohne Eltern annimmt und es den Rest des Buches scheinbar hin und her schunkelt. Oder Taylors fünfjähriger Sohn, der lesen kann wie ein Erwachsener. Nicht zuletzt Jona und Taylor selbst. Der eine ruhmreicher Archäologe, treuer Freund und ein Wissenschaftler wie er im Buche steht, der andere bis zuletzt Soldat, von merkwürdigen Träumen geplagt, die ihn das Ankommen der „Schöpfer“ erahnen lassen. Was aber keine Rolle mehr spielt, sobald er auf sie getroffen ist.

Zu oberflächlich wirkt alles auf mich. Und manchmal vergisst der Autor selbst einen Teil seiner Geschichte wie bei Taylors Träumen oder aber bei der außerirdischen Feindin, die die Menschen tot sehen will, ihren eigenen Sohn deswegen tötet, deren Vorhaben danach aber keine Erwähnung mehr findet. Das ist schade und behindert den sonst wirklich gut gestrickten roten Faden.

Nein, das Buch hat mich absolut nicht überzeugt und dem einigermaßen gelungen Stil ist es zu schulden, dass Invasion der Götter kein absoluter Fehler war –aber immer noch nahe dran. Kein Buch, dass ich empfehlen kann, denn auch Science-Fiction Liebhaber könnten bei den im Sande verlaufenden Handlungssträngen und dem abgekauten Plot Langeweile bekommen.

Kommentare: 1
0
Teilen
martinabauers avatar

Rezension zu "Invasion der Götter" von Jason Atum

Rezension zu "Invasion der Götter [SciFi - Thriller]: ehem. 'Rückkehr der Götter' - überarbeitete Version 2013" von Jason Atum
martinabauervor 6 Jahren

Die Archäologen Jonathan Blanchard und Mortymer Hall entdecken in einer unterirdischen Höhle im Irak einen geheimen verborgenen Raum, der in der Überlieferung eines Brüderpaares aus dem 16. Jahrhundert erwähnt wurde, und in dem einer der Brüder zu Tode kam. Zu ihnen stößt der Berufssoldat Major Taylor Grand.
In dem Raum befindet sich ein Portal, über das die Forscher zu ihrer Überraschung in Kontakt mit den Erschaffern der Menschheit treten.
Währenddessen wird die Erde von Naturkatastrophen heimgesucht, die Weissagung der Maya bezüglich dem Weltuntergang scheint sich zu bewahrheiten. Jonathans Lebensgefährtin, die Linguistin Iris Decall, wird von dem beunruhigten Präsidenten der Vereinigten Staaten beauftragt, bei der Übersetzung historischer Schriften behilflich zu sein. Denn die Erschaffer der Menschheit planen deren Untergang.

Außerirdische anstelle unserer bekannten Götter zu setzen, ist keine gänzlich neue Idee und wurde bereits im Kino durchgenudelt, aber Jason Atum hat diese Überlegung völlig neu und ganz anders – und meiner Meinung nach besser – ausgearbeitet.
Ob es Absicht ist, dass die außerirdischen „Eliterassen“ sich nicht allzu sehr von den Menschen unterscheiden, kann ich nicht beurteilen; sie planen einen Genozid, morden und intrigieren … aber der Mensch ist „Gott“ bekanntlich nachempfunden.
Die historischen und technischen Hintergründe sind gut und verständlich erklärt.
Trotz der Vermischung verschiedener Genres – hauptsächlich Sci-Fi, aber auch religiöse und historische Inhalte, sowie die obligatorische eingebaute Liebesgeschichte, ist der Roman sehr gut strukturiert. Die einzelnen Kapitel und Abschnitte sind mit Ort und Datum versehen.

Dieser Roman ist nicht leicht zu beurteilen. In sprachlicher Hinsicht habe ich nichts zu bemängeln; allerdings scheint mit der Plot sehr überladen durch die vielen auftretenden Rassen, Figuren, Raumschiffe, Portale uvm. Die Handlung hat mich anfangs stark in den Bann gezogen, aber im Lauf der Geschichte immer weniger angesprochen. Das war einfach nicht mehr so ganz mein persönlicher Geschmack.
Dennoch vergebe ich vier Sterne wegen der professionellen Schreibe und Aufbereitung des Themas.

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 9 Bibliotheken

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks