Jason Atum Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller“ von Jason Atum

Naturkatastrophen ungeahnten Ausmaßes suchen die Erdbevölkerung heim, Dekadenz und Moralverlust sind allerorten zu verzeichnen, Städte und Landstriche versinken in Chaos und Gewalt. Die Apokalyptischen Zeichen häufen sich - die Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist kein gemütlicher Ort. In dieser unruhigen Zeit wird bei Ausgrabungen im Irak ein Signal in die Tiefen des Alls ausgelöst. Als die Linguistin Iris Decall die entschlüsselte Botschaft den Führern dieser Welt überbringt, stürzen jahrhundertalte religiöse Irrlehren wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die Erschaffer der Menschen kehren zur Erde zurück - doch anstatt ihnen die Hand zu reichen, eröffnen die Menschen das Feuer auf sie. So fällen die Besucher ihre letzte Entscheidung über unsere Spezies. Jason Atum‘s epischer Science-Fiction-Roman spannt einen gewaltigen Bogen vom frühen 16. Jahrhundert, als zwei Brüder im osmanischen Reich einen verborgenen Raum finden, bis in unsere Zeit, in der ein junger Archäologe und ein US-Soldat den vergessenen Ort wiederentdecken - und die Pforte zu einer anderen Welt öffnen. Noch ahnen sie nicht, dass sie Auserwählte sind, doch schon bald stehen sie der Schöpferrasse Auge in Auge gegenüber. Als das Schicksal der Menschheit unaufhaltsam seinen Lauf nimmt, versuchen sie in einem hochspannenden Showdown, ihre Angehörigen von der dem Untergang geweihten Erde zu retten …

Ein wirklich interessantes Thema, absolut spannend und fesselnd.

— Elfenstern
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • lahmer Plot, scheinheilige Religionskritik, nicht mein Fall

    Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller

    Eva-Maria_Obermann

    Der Archäologe Jona findet bei Ausgrabungen im Irak einen seltsamen Raum, der aus einer alten Legende bekannt ist. Bald wird klar, dass von dort aus ein Wurmloch tiefer in die Erde führt. Errichtet haben die Konstruktion wohl die „Schöpfer“ der Menschen, eine außerirdische Rasse. Als das Militär Verstärkung schickt, aktiviert der Soldat Taylor eine Vorrichtung, durch die er eine Botschaft für die Regierungen der Erde erhält. Auf einem G8 Treffen überbringen er, Jona und dessen Freundin, die Linguistin Iris die Botschaft, dass die Schöpfer kommen. Schnell wird klar, dass einige die Fremden willkommen heißen wollen, anderen setzten mehr auf Kämpfen. Genauso wollen ein Teil der Außerirdischen die Menschheit zerstören, andere wollen selektieren, also nur die „Guten“ Menschen retten, während die restlichen vernichtet werden sollen. Ausgerechnet Iris, Tylors fünfjähriger Sohn und ein Baby entgehen der Selektierung durch einen Fehler und Tylor und Jona machen sich auf, die drei zu suchen. Das Buch watet mit ganz schön vielen Klischees auf, die gebündelt auch nicht besser werden. Die Idee, dass die Menschen von Außerirdischen geschaffen wurden, ist so alt wie die Religion selbst. Dass der Autor die uns bekannten Gottheiten dann zu Teilen dieser fremden Spezies macht und den Göttermythos zu Verfälschungen der Überlieferung, ist dabei nur die logische Konsequenz und auch nicht wirklich innovativ. Nicht zuletzt entspringt die Vorstellung der Selektion der von Armageddon, wenn die „bösen“ bestraft und die „guten“ gerettet werden. Eine nach meinem Geschmack etwas scheinheilige Religionskritik also. Auch die Figuren sind nicht wirklich überragend. Das wäre Iris, die gerne unabhängig ist, ihren Freund liebt und eigentlich keine Kinder will, die sich aber sofort dem Baby ohne Eltern annimmt und es den Rest des Buches scheinbar hin und her schunkelt. Oder Taylors fünfjähriger Sohn, der lesen kann wie ein Erwachsener. Nicht zuletzt Jona und Taylor selbst. Der eine ruhmreicher Archäologe, treuer Freund und ein Wissenschaftler wie er im Buche steht, der andere bis zuletzt Soldat, von merkwürdigen Träumen geplagt, die ihn das Ankommen der „Schöpfer“ erahnen lassen. Was aber keine Rolle mehr spielt, sobald er auf sie getroffen ist. Zu oberflächlich wirkt alles auf mich. Und manchmal vergisst der Autor selbst einen Teil seiner Geschichte wie bei Taylors Träumen oder aber bei der außerirdischen Feindin, die die Menschen tot sehen will, ihren eigenen Sohn deswegen tötet, deren Vorhaben danach aber keine Erwähnung mehr findet. Das ist schade und behindert den sonst wirklich gut gestrickten roten Faden. Nein, das Buch hat mich absolut nicht überzeugt und dem einigermaßen gelungen Stil ist es zu schulden, dass Invasion der Götter kein absoluter Fehler war –aber immer noch nahe dran. Kein Buch, dass ich empfehlen kann, denn auch Science-Fiction Liebhaber könnten bei den im Sande verlaufenden Handlungssträngen und dem abgekauten Plot Langeweile bekommen.

    Mehr
    • 2
  • Seid ihr vorbereitet, wenn die Götter zurück kommen?

    Invasion der Götter: Science-Fiction-Thriller

    Elfenstern

    30. January 2016 um 18:21

    „Auch wenn Millionen Menschen an eine törichte Sache glauben, bleibt es dennoch eine törichte Sache.“ (Jonathan Blanchard in Bezug auf die Religionen) „Der Gott von dem du hoffst, dass er dich in sein Himmelreich aufnehmen wird, existiert nicht. Er ist nur eine Erfindung der Menschen, ein Ammenmärchen – einzig zu dem Zwecke geschaffen, den Gläubigen Hoffnung und Halt zu geben – sie zu fesseln in ihrem Tun und in ihren Gedanken. Sie zu halten und zu kontrollieren.“ (Dr. Iris Decall zu einem Massenmörder und mehrfachen Vergewaltiger) Der Archäologe Jonathan Blanchard erhält von einem Unbekannten einen Bericht aus dem frühen 16. Jahrhundert zugespielt, in dem es um eine seltsame unterirdische Kammer im sumerischen Uruk, einer der ältesten Städte der Menschheit, geht. Der Bericht ist so detailliert beschrieben und beschreibt eindeutig Dinge, von denen der Autor im 16. Jahrhundert unmöglich etwas wissen konnte, wenn er sie nicht tatsächlich gesehen hätte. Als Jonathan die verborgene Kammer tatsächlich entdeckt und betritt, wird ein Energiestrahl ausgelöst, der einen Datenstrom in Richtung des Milchstraßenzentrums abschickt. Als kurze Zeit später dann tatsächlich tausende Raumschiffe der Erschaffer über der Erde auftauchen, sind die Menschen sprachlos. Wie sie es bereits den Sumerern, Mayas, Azteken und anderen frühen Völkern versprochen haben, sind die „Götter“ tatsächlich zurückgekehrt. Als sie sehen, zu welch skrupellosen Bestien sich ihre Schöpfungen entwickelt haben, sind sie entsetzt und beschließen die vollständige Auslöschung der menschlichen Rasse, da es offensichtlich ist, dass das Experiment Mensch fehlgeschlagen ist. Können die Erschaffer noch umgestimmt werden und erhält die Menschheit eine zweite Chance? Eine spannende Geschichte über ein „heikles“ Thema. Ich sehe schon die Katholiken das Weinen anfangen und die Radikal-Moslems Morddrohungen ausstoßen, weil sie durch ihre religiöse Verblendung nicht mehr in der Lage sind, ihre Religion kritisch zu betrachten. Dabei ist es schon seit längerer Zeit mehr als offensichtlich, dass sämtliche Religionen nichts als Lügen sind, genauso wie ihre, vom Menschen selbst erfundenen Götter. Kein Wunder also, dass von dieser Seite noch nie Hilfe kam, bei dem Unrecht, das tagtäglich überall auf der Welt geschieht. Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen. Sie nimmt Bezug auf alte Schriften der Mayas und der Sumerer, in denen tatsächlich die Rede von der Rückkehr der „Götter“ ist. Erich von Däniken ist einer der Wenigen unserer Zeit, der nicht versucht, das Offensichtliche zu leugnen oder durch archäologische Klimmzüge irgendwelche lachhaften Erklärungen als Wahrheit zu verkaufen. Er zeigt das Offensichtliche so, wie es in den alten Aufzeichnungen steht und in unserer Geschichte hier wird sehr schnell deutlich, dass er als einer der Wenigen, die Wahrheit erkannt hat. Denn plötzlich sind sie zurück! Ob das nur Science Fiction oder Fantasy ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall war die Geschichte fesselnd und man erlangte zum Teil auch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche – die erschreckenden Abgründe, die sich dort auftun aber auch die guten und liebenswerten Eigenschaften, die (fast) jeder Mensch in sich trägt. Die Charaktere waren gut dargestellt und sie verstanden es sehr gut, ihre unterschiedlichen Positionen darzustellen. Langeweile kam beim Lesen nicht auf, dazu war die Geschichte zu gut geschrieben und das Thema viel zu interessant.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks