Jason Dark John Sinclair - Folge 1701: Templer-Mirakel. 2. Teil

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1701: Templer-Mirakel. 2. Teil“ von Jason Dark

Wieder mal eine Enttäuschung!

— Jare
Jare
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  • Schwächer als Teil 1!

    John Sinclair - Folge 1701: Templer-Mirakel. 2. Teil
    Jare

    Jare

    06. May 2016 um 17:19

    Oberinspektor John Sinclair wird in einer alten Templer-Kirche in Soho in einen Hinterhalt gelockt. Um sich aus dieser Situation zu befreien, muss er sich von etwas trennen, was ihm beinahe körperliche Schmerzen verursacht. Unterdessen versucht der Templerführer Godwin de Salier seine Frau Sophie aus den Fängen der Hüter der Apokalypse zu befreien, die sich in den Pyrenäen in einer Glaspyramide verstecken und einen Weg gefunden haben, unsterbliches Leben zu erlangen.  "Templer-Mirakel" ist die direkte Fortsetzung des John-Sinclair-Bandes "Hüter der Apokalypse". Leider ebbt die im ersten Teil begonnene Handlung weiter ab. In zwei unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt Jason Dark seine Story. Der Part um Godwin de Salier kann hin und wieder so etwas wie Spannung erzeugen, zumal auch die Frage im Raum steht, ob es dem Templerführer gelingt, seine Frau zu retten. Der Part um die eigentliche Hauptfigur John Sinclair ist dagegen so dünn und schwach, dass man das Gefühl bekommt, das dieser nur den Zweck erfüllt, die erforderlichen Seiten zu füllen.  Hinzu kommt, dass die stilistischen Ausfälle in diesem Roman zunehmen. Waren es im letzten Band nur die Dialoge, die hölzern und unecht klangen, sind es diesmal auch gravierende Ausfälle im erzählenden Text. Ein Beispielsatz: Nichts war bei ihm im okay. Solche und andere, ähnlich wundervollen Aussagen, muss man über sich ergehen lassen. Und wer jetzt sagt, dass man bei dieser Art von Literatur und diesem Heftpreis nichts anderes erwarten kann, sei an andere Bastei-Serien wie Professor Zamorra oder Maddrax verwiesen, die zeigen, dass es auch anders gehen kann und anders gehen muss. Für eine so renommierte Serie wie John Sinclair, die letztlich auch ein Aushängeschild des Verlages ist, finde ich es schon erschreckend, wenn ein Roman auf den Leser losgelassen wird, der streckenweise das Niveau eines Grundschulaufsatzes besitzt.  Fazit: Hatte ich gehofft, das "Templer-Mirakel" die durchaus gute Grundidee der Story, welche in "Hüter der Apokalypse" begonnen wurde steigert, wurde ich eher enttäuscht. Die Handlung flacht weiter ab, wirkliche Spannung stellt sich nicht ein und die stilistischen Ausfälle nehmen zu. Ingesamt ist der Roman eine Enttäuschung. 

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