Jason Dark John Sinclair - Folge 1917: Miss Magic

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1917: Miss Magic“ von Jason Dark

Kennen Sie Miss Magic? Wahrscheinlich nicht, denn ich, John Sinclair, kannte sie auch nicht. Aber ich lernte sie kennen und erlebte, dass sie, die als Wahrsagerin arbeitete, nicht von unserer Welt war. Ihre Heimat war Aibon, das Paradies der Druiden ...

Auch dieser Roman ist der Serie nicht wirklich würdig!

— Jare
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  • Von Wahrsagerinnen und grünen Mächten!

    John Sinclair - Folge 1917: Miss Magic

    Jare

    08. April 2015 um 15:56

    Nach dem Verschwinden ihres Kollegen Jason Oster heftet sich die Privatdetektivin Jane Collins an dessen letzten Fall. Eine Spur führt zur Wahrsagerin Miss Magic. Auch John Sinclair ist in den Fall involviert, da Jane ihren Freund um Hilfe bittet. Gemeinsam versuchen die beiden, dass Geheimnis der Wahrsagerin zu ergründen und müssen bald erkennen, dass diese mit einem Land in Verbindung steht, zu dem gerade der Geisterjäger schon länger keinen Kontakt mehr hatte.  Nachdem mich das Wiederlesen mit John Sinclair in der letzten Woche zutiefst erschütterte, hat sich dies ein kleines bisschen gebessert. "Miss Magic" stammt wie der Roman in der Vorwoche aus der Feder von Serienschöpfer und Hauptautor Jason Dark und ist inhaltlich ein typischer Sinclar-Roman, was nicht negativ gemeint ist. Der Spannungsbogen dieser Folge ist gut aufgebaut, auch wenn am Ende nicht alle Fragen beantwortet werden. Eine wurde zumindest komplett vergessen, da mich schon interessiert hätte, wer der Auftraggeber von Jason Oster war.  Was mich nach wie vor sehr negativ überrascht hat, ist die stilistische Umsetzung des Romans. Zwar ist "Miss Magic" nicht ganz so stümperhaft wie "Totenreich", doch auch bei diesem Roman hat, wenn überhaupt, nur ein sehr halbherziges Lektorat stattgefunden. Nach wie vor tümmeln sich Füllwörter (wieder das Wort "auch") im Text, lesen sich manche Sätze überaus sperrig und klingen vor allem die Dialoge sehr holprig. Und es ist beileibe auch kein gutes Stilmittel Dialoge mit Aussagen wie "...sage ich mal.", "...das müssen wir beide so sehen." oder "...das weiß ich.“ enden zu lassen. Hier wäre der Verlag gut beraten, deutlich mehr Zeit in ein Lektorat zu investieren, denn es ist wirklich mehr als ärgerlich, eine so bekannte und erfolgreiche Serie damit zu verunstalten.  Fazit: Inhaltlich ein guter und typischer John-Sinclair-Roman leidet auch "Miss Magic" am schlechten Erzählstil und am noch schlechteren Lektorat. Dafür, dass die letzten beiden Romane von Jason Dark (sprich Helmut Rellergerd) persönlich verfasst wurden und er durch das Hinzuziehen von Gastautoren mehr Zeit für die Romane hat, muss man das Ergebnis fast schon als Beleidigung des Lesers einstufen. Ich bin sehr gespannt, wie sich in der nächsten Woche Timothy Stahl schlägt. 

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