Jason Dark John Sinclair - Folge 1920: Vampirwald

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1920: Vampirwald“ von Jason Dark

Sie waren zu dritt. Und sie kamen, als es am dunkelsten war, kurz nach Mitternacht. Vor dem Ort hielten sie an. Die in der Mitte, eine Frau mit sehr blonden Haaren, fragte: "Ihr wisst, wonach wir fragen müssen?" "Sicher, Justine." Edwina, die naturrote Haare hatte, und die braunhaarige Ludmilla nickten. "Wie schön." Die blonde Justine Cavallo lächelte. Für einen winzigen Moment waren ihre spitzen Zähne zu sehen, dann verschwanden auch sie wieder. Hätten die beiden Begleiterinnen gelächelt, wären bei ihnen keine spitzen Zähne zu sehen gewesen. Sie gehörten nicht zu den Vampiren. Sie waren Hexen, und Justine hatte sie als Verbündete für sich gewinnen können. Hexenblut schmeckte ihr nicht. Davor ekelte sie sich regelrecht ...

Leider wieder eine Enttäuschung!

— Jare
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    John Sinclair - Folge 1920: Vampirwald

    Jare

    02. May 2015 um 19:10

    In seinem neuesten Fall geht es für Oberinspektor John Sinclair nach Schottland. In der Heimat der Tierärztin Maxine Wells und des Vogelmädchens Carlotta gibt es einen Wald mit einem ganz besonderen Baum. Auf diesen hat es auch die Vampirdame Justine Cavallo abgesehen, die sich ganz besondere Unterstützung geholt hat: Zwei Hexen, mit deren Hilfe sie den Geisterjäger an den Rand seiner Kräfte treibt. Nachdem in den letzten beiden Wochen Gastautor Timothy Stahl einen wirklich guten Job gemacht hat, ist jetzt wieder Serienerfinder und Hauptautor Helmut Rellergerd alias Jason Dark am Start. Leider bestätigt sich auch hier wieder, was ich bei den letzten von ihm verfassten Roman geschrieben habe. Inhaltlich ist auch „Vampirwald“ ein ausgesprochen guter und spannender Sinclair-Roman. Was allerdings stilistisch hier abgeliefert wird, kommt an vielen Stellen kaum über das Niveau eines minderbegabten Hauptschülers hinaus und ist einem erfahrenen Autor, einem renoviertem Verlag und nicht mal mit dem Genre Heftroman an sich würdig. Gerade in den Dialogen offenbaren sich Mängel, die wirklich mehr als ärgerlich sind. Beispiel: „Wir haben die Entdeckungen bisher vermeiden wollen und es auch geschafft. jedenfalls muss das für uns nicht zum Negativen sein, mehr will ich nicht sagen.“ Aha, klingt ja wirklich lebensnah. Aber auch unnütze Aussagen wie: Inzwischen war etwas Nebel aufgekommen und nahm uns die Klarheit der Sicht oder „Das denke ich mir. Aber ich denke da an etwas anderes.“ sind nicht dafür geeignet, das Spannungspotential der Geschichte auszunutzen. Leider sind solche und andere Sätze keine Seltenheit. Wieder einmal stellt sich mir die Frage, warum dieser „Mist“ so durch ein Lektorat geht. Das es auch anders gehen kann, haben ja die letzten beiden Romane gezeigt. Fazit: Leider knüpft „Vampirwald“ stilistisch da an, wo „Miss Magic“ aufgehört hat. Die Romane von Jason Dark entpuppen sich leider zu einem echten Ärgernis. Zwar kann die Story gefallen, aber die stilistische Umsetzung ist wirklich ein Grund, sein Geld zurückzuverlangen. Das dies kein grundsätzliches Problem des Heftroman-Genres ist, beweist Woche für Woche Perry Rhodan. So einen sprachlichen Schund habe ich da noch nicht bekommen. Hier ist Bastei dringend in der Pflicht Abhilfe zu schaffen. 

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