Jason Dark John Sinclair - Folge 1921: Verflucht durch den Teufel

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1921: Verflucht durch den Teufel“ von Jason Dark

Der Mann, der Henry Miller hieß, war ein Bischof ohne Bistum. Aber es gab für ihn eine Kirche, und auf die war er stolz. Bis zu dem Tag, als sich alles änderte, denn da hatte die Hölle sich ihn als Opfer ausgesucht.

Geht gar nicht!

— Jare
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    John Sinclair - Folge 1921: Verflucht durch den Teufel

    Jare

    07. May 2015 um 17:09

    Kurz vor Feierband erhält Oberinspector Sinclair den mysteriösen Anruf eines Mannes namens Al Brody, der um ein Treffen bittet. John Sinclair willigt ein und trifft sich mit dem Mann, der während des Gesprächs auf einmal auf den Geisterjäger losgeht. John Sinclair gelingt es, ihn zu überwältigen und zu erkennen, dass der Mann scheinbar von etwas besessen ist. Eine Spur führt ihn mit seinem Kollegen Suko am nächsten Tag zu Bischof Miller.  Leider gelingt es Jason Dark auch mit Band 1921 nicht, einen halbwegs ansprechenden Roman zu schreiben. Dabei ist die Grundidee nicht schlecht, doch inhaltliche Lücken (warum sollte Al Brody den Bischof töten?) und wieder einmal der unterirdische Schreibstil ersticken alle guten Ansätze im Keim. Unzählige Hilfsverben, permanente Füllwörter (auch, sehr) und hölzerne Dialoge trüben erneut den Lesespaß. Vergleicht man diesen Roman mit dem in dieser Woche parallel erschienenen Zamorra-Band "Feuer und Asche" mag man kaum glauben, dass beide vom gleichen Verlag stammen. Wo Andreas Suchanek wirklich alles richtig gemacht hat, scheint es hier, als habe ein unterdurchschnittlicher Hauptschüler seine ersten kreativen Schreibversuche probiert. Stellenweise kommt man nicht umher sich zu fragen, ob der Roman vielleicht als Comedy gedacht ist. Beispielsätze gefällig? Und jetzt stand ich in einem Mittelpunkt. Sehr schön ist auch die folgende Aussage aus einem Dialog: Der Patient hat sich umgebracht. Es war also ein Selbstmord. Ebenfalls gelungen: Er holte ein Messer mit starker Klinge hervor. Das sind nur ein paar Beispiele, von den sich noch viele mehr im Roman tummeln. Einmal mehr komme ich nicht darum, mich zu fragen, wie solch ein Quatsch durch ein Lektorat gehen kann. Wie gesagt, das es auch bei solchen Werken etwas anspruchsvoller zugehen kann, zeigt ganz aktuell der neue Professor-Zamorra-Roman.  Fazit: Leider erhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass Autor Helmut Rellergerd selbst zu einem sprachgefühllosen Schreibzombie mutiert ist. Anders kann ich mir nicht erklären, was er hier Woche für Woche auf die Leserschaft loslässt. Im Augenblick ist Durchhalten angesagt, denn Besserung ist wahrscheinlich erst wieder mit Band 1924 in Sicht, der dann wieder von Timothy Stahl stammt. 

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