Jason Dark John Sinclair - Folge 1922: Die Bleiche aus dem Totenhaus

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1922: Die Bleiche aus dem Totenhaus“ von Jason Dark

Es lag Jahre zurück, da hatte der Reporter Bill Conolly mitgeholfen, eine Bande zur Strecke zu bringen, die sich mit Haut und Haaren dem Teufel verschrieben hatte. Aber nicht alle waren vernichtet worden. Es gab jemanden, der sich all die Jahre über versteckt hatte. Es war ... DIE BLEICHE AUS DEM TOTENHAUS.

Unterirdisch!

— Jare
Jare
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  • Es wird immer ärgerlicher!

    John Sinclair - Folge 1922: Die Bleiche aus dem Totenhaus
    Jare

    Jare

    13. May 2015 um 17:12

    Mehr durch Zufall lernt Johnny Conolly ein junges Mädchen namens Alice Quinn kennen, in das er sich Hals über Kopf verliebt. Die beiden verabreden sich für den nächsten Tag zu einer Karnevalsparty in einer stillgelegten Fabrik. Auf dieser Party fällt Johnny eine besonders bleiche Frau auf, die einen unangenehmen Duft verströmt. Johnny folgt ihr und muss erkennen, dass sie mit Alice gemeinsame Sache macht. Sie überwältigen den Jungen, der für eine Sünde seines Vaters Bill Conolly bestraft werden soll. Kann Oberinspector John Sinclair den Sohn seines besten Freundes retten? Wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer ist wieder Dienstag und ein neuer Roman von Jason Dark erscheint. Mit Band 1922 ist ein weiterer Tiefpunkt der Serie erreicht. Vielleicht der endgültige Tiefpunkt, denn waren die letzten Romane von Jason Dark zumindest von der Idee her recht brauchbar, ist "Die Bleiche aus dem Totenhaus" auch unter diesem Aspekt ein absoluter Fehlschlag. Diesmal ist die Story nicht nur komplett spannungsarm, vielmehr kommen auch inhaltliche Ärgernisse dazu. Zum einen wird dem Leser x-mal mitgeteilt, dass es Bill Conolly nicht mehr rechtzeitig nach Hause schafft, zum anderen gibt es zum Himmel schreiende Unstimmigkeiten Ein Beispiel: Während eines Telefonats mit Sheila Conolly erfährt John, wo sich Johnny befindet. Er teilt ihr mit, das sie in der Nähe eben dieses Parks sind. Dann müssen sie auf einmal durch die halbe Stadt fahren und John kommt zu spät am Tatort an.  Dies alles ist wieder mit einem Schreibstil gepaart, den ich meiner fünfzehnjährigen Tochter um die Ohren hauen würde, wenn sie mit einem solchen Aufsatz nach Hause kommen würde. Es ist wirklich eine reife Leistung, wie oft Jason Dark es schafft in einem Roman die Worte auch, immer, sehr und eigentlich unterzubringen. Dabei sind dies Wörter, die ein Autor tunlichst vermeiden sollte. Das auch die Dialoge wieder so klingen, als lasse Jason Dark zwei Roboter der Augsburger Puppenkiste miteinander sprechen, ist nur noch das iTüpfelchen auf diesen, im wahrsten Sinne des Wortes, Horrorroman.  Fazit: Nach wie vor ist es mir vollkommen schleierhaft, wie Woche für Woche solch ein Schund an den Leser weitergegeben werden kann, zumal die letzten Romane aus den Serien Professor Zamorra und Maddrax ja gezeigt haben, dass es nicht so sein muss. Auch die beiden Sinclair-Romane von Timothy Stahl konnten überzeugen. Einmal mehr stellt sich mir die Frage, ob die Romane von Jason Dark überhaupt ein Lektorat sehen. Auch wenn ich in früheren Jahren ein großer Bewunderer des Autors war, komme ich nicht umher zu sagen, dass dieses Werk eine schallende Ohrfeige für jeden Leser ist. Recht und billig wäre es, wenn jeder Käufer sein Geld zurückbekäme. 

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