Jason Dark John Sinclair - Folge 1923: Das vergessene Templer-Grab

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1923: Das vergessene Templer-Grab“ von Jason Dark

Man kann vieles vergessen. Seinen Schlüssel, seine Geldbörse, einen Namen und manchmal sogar eine Frau. In diesem Fall war noch etwas vergessen worden. Und das teilte mir mein Templer-Freund Godwin de Salier mit: "John, du musst dich bitte um ein vergessenes Grab in Schottland kümmern ..."

Wieder einmal nur grausig!

— Jare
Jare
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  • Vergessen möchte man auch diesen Roman!

    John Sinclair - Folge 1923: Das vergessene Templer-Grab
    Jare

    Jare

    25. May 2015 um 15:00

    Der Ranger Scott Wilson macht auf einem Friedhof eine furchtbare Entdeckung, als sich aus einem Grab ein Geistritter samt Pferd materialisiert. Zeitgleich hat Godwin de Salier einen Traum und bittet den Würfels des Heils um Hilfe. Was er dort sieht veranlasst Godwin, John Sinclair nach Schottland zu schicken. Zusammen mit dem Ranger begibt sich der Geisterjäger auf die Suche nach dem Templer-Ritter. Woche für Woche habe ich die Hoffnung, dass es doch wieder einen Roman von Jason Dark gibt, der zumindest halbwegs überzeugen kann. Doch leider gibt es im selben Takt die immer wiederkehrende Enttäuschung. Und so macht auch „Das vergessene Templer-Grab“ alles falsch, was man nur falsch machen kann: Eine recht spannungsarme Story gepaart mit einem furchtbar einfachen Erzählstil, der wieder einmal von Füllwörtern wie auch, sehr und eigentlich wimmelt, angereichert mit hölzernen Dialogen, die mit Aussagen wie „Ja, das kann man so sehen“ versehen sind, die in Woche für Woche in jedem Sinclair-Roman vorkommen. Es ist einfach grausig. Mehr noch. Wieder einmal ist es eine Frechheit, an der Grenze zur Beleidigung an die Intelligenz des Lesers, was hier dem Leser zugemutet wird. Vergleicht man diesen Sinclair-Roman mit dem aktuellen Zamora-Roman „Die Schattenschmiede“ so liegen hier sowohl inhaltlich, als auch stilistisch Welten zwischen diesen Werken, die das gleiche gerne bedienen und aus dem gleichen Verlagshaus stammen. Festhalten möchte ich nochmal, dass es mir nicht darum geht, hier Woche für Woche mit Spaß auf Jason Dark einzuprügeln, doch wenn man die aktuellen Serien John Sinclair, Maddrax, Professor Zamorra und Perry Rhodan vergleicht, dann kann man sich immer wieder nur fragen, wie es möglich ist, dass die Sinclair-Romane so extrem abfallen. Zumindest in den nächsten zwei Wochen ist Besserung in sich, da mit Timothy Stahl und Daniel Stulgies wieder zwei Gastautoren im Einsatz sind. Fazit:  Nach der Lektüre von „Das vergessene Templer-Grab“ möchte man eigentlich nur eins - auch diesen Roman schnell wieder vergessen. 

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