Eleanor

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Inhaltsangabe zu „Eleanor“ von Jason Gurley

Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Ich bin überwältigt von so vielen Ereignissen!

— Tamii1992
Tamii1992

Interessante Thematik und sympathischer Hauptcharakter....

— Bjjordison
Bjjordison

Eine traurige und melancholische Geschichte über den Schmerz der Erinnerungen!

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

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  • Eleanor von Jason Gurley

    Eleanor
    Tamii1992

    Tamii1992

    21. January 2017 um 09:45

    Es beginnt alles mit Eleanor, Agnes Mutter. Als sie sechs war hat sich ihre Mutter in die Fluten eines Ozeans gestürzt und war seither nie wieder gesehen. Jahre später, Agnes ist mittlerweile erwachsen und die Mutter von Zwillingen, Eleanor und Esmeralda, kommt es zu einem tragischen Autounfall. Esmeralda stirbt dabei und seither hat sich alles verändert. Agnes gibt sich dem Alkohol hin und gibt Eleanor die Schuld am Tod ihrer Schwester. Eleanor versucht sich so gut es geht um ihrer Mutter zu helfen. Jetzt ist sie 14 Jahre und es hat sich nichts am Zustand ihrer Mutter verändert. Doch auf einmal sollte sich alles ändern. In der Schule verschwindet sie einfach vor den Augen ihrer Mitschüler und betritt dabei eine geheimnisvolle Welt. Erst kann Eleanor damit nichts anfangen, alles ist so verwirrend, doch schon bald stoßt sie auf ein tödliches Familiengeheimnis. Auf dem Cover sieht man das Gesicht von Eleanor. Da sowohl Agnes Mutter, als auch Agnes Tochter mit grünen Augen beschrieben werden, kann man nicht sagen um welche Eleanor es sich dabei handelt. Ich tippe eher auf Agnes Tochter, da sie der Hauptcharakter zu sein scheint. Das Cover ist sehr ansprechend, hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Auch der Titel verspricht nicht zu viel. So bleibt es geheimnisvoll.Bei Eleanor handelt es sich im ein sehr aufwühlendes Buch. Innerhalb von wenigen Seiten sterben gleich zwei geliebte Menschen von Agnes. Die erste Eleanor scheint eine psychische Störung zu haben. Es kam mir beim Lesen fast so vor, als bereue sie ihren Mann geheiratet und ihre Tochter geboren zu haben. Als sie dann erfährt dass sie wieder schwanger ist, entscheidet sie sich in die Fluten des Ozeans zu stürzen. Irgendwie ein trauriges Schicksal. Und dann stirbt auch noch Agnes Tochter Esmeralda bei einem Autounfall. An dieser Stelle hatte Agnes mein vollstes Mitgefühl. Es hat mich nicht wirklich gewundert, dass sie sich danach den Alkohol hingegeben hat. Wie kann eine Mutter so etwas sonst ertragen. Was ich nicht ganz fair von ihr fand war, als sie Eleanor die Schuld daran gegeben hat. Immerhin war es Agnes selbst die zu ihren Kindern gesagt hat, sie sollen sich selbst entscheiden, wer von den beiden auf dem Beifahrersitz darf. Mein Mitgefühl schwing ganz schnell in Wut über. Das Buch ist Anfangs sehr verwirrend. Ich musste mich sehr stark konzentrieren beim Lesen, damit ich der Handlung überhaupt folgen konnte. Und es kamen immer wieder Fragen auf, die sehr lange unbeantwortet blieben. Als Eleanor das erste mal durch das Portal in die andere Welt ging, hatte ich für eine weile komplett den Faden verloren. Auf einmal war sie ganz wo anders, ohne Vorwarnung, ohne überhaupt zu verstehen, warum eigentlich, oder besser gesagt wohin? Auch diese art "Zwischenszenen" mit Mea haben mich verwirrt. Doch um so weiter man liest, desto mehr Fragen werden einen beantwortet. Anfangs war das Buch wie jede andere Geschichte auch. Traurig, das schon, aber nicht wirklich etwas besonderes. Richtig gut wurde es dann mit der Zeit und ich habe die ganze Nacht daran gelesen. Selbst als mir die Augen schon zufielen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Und zum Schluss wird des dann noch einmal so richtig creepy. Unbedingt lesen! Ihr werdet nicht enttäuscht werden!

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  • Zu viel Drama, zu wenig Magie

    Eleanor
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    19. January 2017 um 14:59

    Dieses Buch hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen. Ich bin hin und her gerissen zwischen "ich finde es schrecklich" und "es hat mich sehr berührt, weil es so traurig war".Die Story klingt vom Klappentext her irgendwie traurig, aber auch magisch. Ihr wisst ja, dass ich sehr auf Fantasybücher abfahre und deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Leider rückt mir die Magie viel zu sehr in den Hintergrund. Die ersten 150 Seiten lesen sich wie ein Drama. Erst liest man im Epilog von einer depressiven Mutter, die überlegt sich das Leben zu nehmen. Dann beginnt die eigentliche Geschichte, wo ein sechsjähriges Kind stirbt und die gesamte Familie den Bach runter geht. Ich wusste ja, dass es ein wenig dramatisch wird, aber dass das Buch mich so depressiv machen würde, habe ich nicht gedacht. Ich mag zwar ab und zu traurige Bücher, aber das war echt zu viel für mich.Die düstere Atmosphäre ist allgegenwärtig. Für mich war einfach viel zu wenig Magie im Buch. Was ich toll an dem Buch fand, war, dass es so undurchschaubar war. Nach den ersten 150 Seiten, die sich bei mir leider sehr gezogen haben, wurde es dann endlich spannend. Besonders das Ende hat mir gefallen und nicht nur, weil es ein Happy End gibt, sondern weil ich echt nicht mit dem Ende gerechnet habe.Die Protagonisten haben mir alle wirklich gut gefallen. Ich fand jeden einzelnen authentisch und konnte mich in jeden hineinversetzten. Eleanor fand ich besonders toll. Ich fand sie toll skizziert und ich hab direkt ihren Schmerz nachvollziehen können.Der Schreibstil ist sehr detailreich und dem Autor wirklich gut gelungen. Er hat die düstere Atmosphäre einfach perfekt beschrieben.FazitZu viel Drama, zu wenig Magie. Mir war das Buch einfach zu traurig und besonders die ersten 150 Seiten haben sich bei mir leider gezogen. Die Charaktere und der Schreibstil konnten mich allerdings überzeugen! 

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  • Eleanor

    Eleanor
    Bjjordison

    Bjjordison

    19. January 2017 um 07:40

    Ich fand den Klappentext sehr ansprechend und war begeistert davon, sodass ich das Buch „Eleanor“ lesen wollte. Als ich dann mit der Geschichte begonnen hatte, war ich irgendwie davon begeistert und irgendwie habe ich mir sehr schwer getan, denn das Buch beinhaltet so einige Zeitenwechsel und man muss echt aufpassen, dass man nicht vergisst, in welchem Jahr man sich gerade befindet. Außerdem wird auch sehr oft die Erzählperspektive gewechselt, wir haben da mal Eleanor, dann Agnes oder Mea. Für mich war das manchmal sehr anstrengend. Allerdings macht die tolle Erzählweise und der düstere, spannende Aufbau der Geschichte diese Kleinigkeiten für mich wieder weg. Die Handlung hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, denn ich fand es sehr interessant und auch spannend zu erfahren, was da mit Eleanor passiert. Was ich mir hier mehr gewünscht hätte, wären mehr Erzählungen über die Ausfälle von Eleanor gewesen. Ich denke es wäre mitunter sehr interessant gewesen. Das Ende fand ich richtig gelungen und man ahnt als Leser nicht unbedingt in welche Richtung es geht und es gibt doch auch einige Ereignisse, die für den Leser sehr unerwartet waren. Was ich auch als Positiv bewerten würde, ist die Tatsache, dass der Autor uns als Leser nicht Zuviel verrät. Er gibt immer nur wenige Infos preis und so kommen wir erst langsam auf die ganzen Geheimnisse drauf. So wirkt das Buch sehr geheimnisvoll. Eleanor war mir eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, denn sie hat in ihren Handlungen sehr authentisch gewirkt. Außerdem habe ich stellenweise echt mit ihr mitgelitten, denn man konnte ihren Schmerz fühlen. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr sympathisch und interessant. Der Schreibstil war sehr angenehm. Der Autor hat hier eine sehr tolle Idee gehabt und diese war für mich auch sehr toll umgesetzt. Das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Der Autor erzählt uns die Geschichte mit einigen Wechsel der Personen und Jahreszahlen.Fazit:4 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung für die Geschichte von „Eleanor“. Es lohnt sich wirklich.

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  • Es fesselt, nimmt für sich ein und man kann sich nur unschwer davon lösen

    Eleanor
    aly53

    aly53

    18. January 2017 um 03:56

    Auf dieses Buch bin ich vor allem durch das Cover aufmerksam geworden, denn dieses ist einfach magisch schön. Es wirkt aber auch etwas verloren und geheimnisvoll, was letztendlich wirklich gut zur Geschichte passt.Der Prolog hat dann auch sofort mein Interesse geweckt. Denn es wirkt doch etwas so, als wäre dies der Ursprung von allem, auch wenn es viele Fragen aufwirft.Danach gehts zur eigentlichen Geschichte.Sie zeichnet sich vor allem durch die düstere und drückende Atmosphäre aus. Was ebenfalls sehr gut passt. Sucht man hier viel Sonnenschein, so sucht man vergeblich.Dieses Buch ist düster und wird vor allem von Schmerz und auch Traurigkeit bestimmt.Der Schmerz von den Charakteren brach sofort über mir herein. Besonders gut konnte ich mich anfangs in die kleine Eleanor hineinversetzen. Ich hätte sie manchmal so gern in den Arm genommen, um ihr den Schmerz zu nehmen und einfach Trost zu spenden.Denn es ist wirklich tragisch und auch dramatisch welchen Verlauf das ganze nimmt.Die Charaktere sind dabei wirklich sehr unterschiedlich und konnten mich jeder für sich einnehmen.Jeder versucht sein Leben auf seine eigene Art und Weise zu meistern, was nie leicht ist.Die Emotionen konnte ich dabei von allen sehr gut spüren. Was mitunter doch ziemlich runterreißt und auch gegen Ende ein paar Tränen kullern lässt.Man lässt sich einfach von dieser ganzen Atmosphäre mitziehen und somit auch von den Gefühlen, die es mit sich bringt.Besonders fasziniérend und interessant empfand ich Mea. Von ihr erfährt man immer wieder mal etwas. Sie ist magisch,manipulativ und einfach nicht zu durchschauen. Bis zum Schluss tappt man bei ihr im dunklen, was ich wirklich sehr gelungen fand.Da sie einen doch zentralen Bereich dieses Buches ausmacht, ist es bis zum Ende unvorhersehbar.Den Ausgang hätte ich auch so nie erwartet und er hat mich doch ziemlich überrascht.Nun dazu, was mir weniger gut gefallen hat.Ich kam wirklich wie gesagt gut rein. Doch dann kamen erstmal so Momente die ich verwirrt war und nicht wusste, was ich davon halten sollte. Bis ich das ganze dann für mich entschieden hatte, hat es etwas gedauert.Toll ist hier vor allem, was zwischen den Zeilen steht.Es ist ein Buch über loslassen, sich selbst finden und auch über Verlust, Ängste und Schmerz.Ein Buch bei dem ständig neues passiert und man es einfach in sich aufnehmen muss, um dies auch zu verstehen.Ein Buch, das einfach mit seinem Kernpunkt berührt und in dem nichts ist, wie es einst war.Ein Buch, das mich doch ziemlich mitgerissen hat und stellenweise nicht mehr losließ.Es ist aber auch ein Buch mit dem vielleicht nicht jeder umgehen kann.Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, z.b. die von Mea, Agnes und Eleanor, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt.Die Charaktere waren toll gestaltet, man konnte sich in sie hineinversetzen, sie erleben und gleichzeitig wirkten sie auch sehr lebendig auf mich.Ihre Handlungen und Gedankengänge waren meist gut nachvollziehbar gestaltet.Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Ein doch recht drückendes und auch trauriges Buch, welches viel magisches und tragisches in sich birgt.Es fesselt, nimmt für sich ein und man kann sich nur unschwer davon lösen.Ein wirklich toller Kernpunkt, der mich einfach mitgenommen hat.

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  • Rezension zu Eleanor

    Eleanor
    Lyjana

    Lyjana

    17. January 2017 um 18:29

    Autor: Jason GurleyTitel: EleanorOriginaltitel: EleanorGattung: RomanErscheinungsdatum: 09.01.2017Verlag: HEYNEISBN: 978-3453317376Preis: 14,99 € (Broschiert) & 11,99 € (Kindle-Edition)Seitenzahl: 416Inhalt:Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …Cover:Kurz gesagt, ich liebe dieses Cover! Vor allem jetzt wo ich es in den Händen halte, ist die grüne Farbe einfach nur wunderschön und glänzt zudem durch das broschierte Cover nur so. Charaktere:Wichtiger Protagonist des Buches ist wohl Eleanor, die nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester so einiges zu bewältigen hat. Beispielsweise das Verlassen ihres Vaters, die Alkoholsucht ihrer Mutter und ihre immer häufigeren Besuche in anderen Welten. Ich persönlich denke, dass Eleanor eine sehr starke Persönlichkeit hat, sonst hätte sie ihre Mutter wohl einfach im Stich gelassen und wäre mit ihrem Dad gegangen. Doch sie bekommt ihr eignes Leben auf die Reihe, obwohl sie jung ist, schmeißt sie den Haushalt, fährt alleine zur Schule und kümmert sich um ihre kranke Mutter. Diese bekommt in ihrem Alkoholwahn zwar nicht allzu viel mit, dennoch wird schnell klar, dass sie ihrer jungen Tochter die Schuld am Tod ihrer Zwillingsschwester Esmeralda gibt, bemerkenswert ist dabei jedoch, dass Eleanor dies nach all den Anschuldigungen ihrer Mutter selbst nicht tut. Wieso auch, schließlich konnte sie nun wirklich nichts für den Unfall. Deswegen finde ich auch das Verhalten der Mutter verachtenswert, ja sie hat ein Kind durch einen Unfall verloren, aber mit ihrer Sucht wäre es ihr gleich ob sie ihr anderes Kind ebenfalls verliert. Selbst die Tante von Eleanor hat eine traurige Vergangenheit hinter sich, erst zwei Scheidungen und dann auch noch der Tod ihrer geliebten Söhne, aber sie hat weitergemacht und sich nicht feige hinter ihrer Sucht versteckt. Fazit:Um ehrlich zu sein fällt mir eine Rezension zu „Eleanor“ wirklich schwer. Ich habe bis jetzt kein vergleichbares Buch gelesen, schließlich ist Eleanor ziemlich speziell. Dennoch lässt sich von meiner Seite aus sagen, dass der Autor einen angenehmen Schreibstil hat, der vor allem durch die Verwendung schöner Metaphern, eindeutig gelungen ist. Auch das Cover ist ein Augenschmaus und sticht durch leuchtende Farben heraus. Eleanor ist eine einzigartige und durchaus magische Geschichte, die einen in ihren Bann zieht, wenn man dies denn zulässt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Die Zeit ist ein Kreis ...

    Eleanor
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    11. January 2017 um 08:59

    Schreibstil Jason Gurley, von dem ich bisher noch nichts gelesen hat, besitzt einen ganz besonderen Schreibstil, den ich in erster Linie als sehr melancholisch bezeichnen würde. Er lässt Bilder im Kopf entstehen, gibt dem Leser zudem aber genug Freiraum, um die Geschichte selbst zu formen. Zwei Drittel des Buches sind hierbei sehr geheimnisvoll gehalten. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, wohin die Story mich denn nun eigentlich führt, denn "Eleanor" hebt sich deutlich von anderen Büchern dieses Genres ab.Obwohl es um die Teenagerin Eleanor geht, wird die Geschichte doch aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. So beginnt das Buch mit dem Prolog der "ersten Eleanor", erstreckt sich dann über eine Tragödie, die sich im Leben der "zweiten Eleanor" abgespielt hat und beleuchtet alles aus vielen Sichten. Die Charakter haben alle ihre Last zu tragen und das ist auch spürbar. Ich muss sagen, dass das Buch definitiv keine fröhliche Fantasygeschichte über eine strahlende Magiewelt ist, vielmehr ist es ein Werk, das zum Nachdenken anregt und leise eine Geschichte von Schmerz und Verzweiflung erzählt. Fröhliche und einfach nur glückliche Charaktere wird der Leser in diesem Buch nicht finden, was mir ausgesprochen gut gefallen hat und "Eleanor" deutlich von anderen Fantasyromanen abhebt!Charaktere- Eleanor -Als Leser erfahren wir in einem Prolog erst einmal die Geschichte von Eleanors Großmutter und Namensgeberin, die plötzlich verschwand. Sie hinterlässt einen Mann und ein Kind namens Agnes. Besagter Agnes begegnen wir viele Jahre später wieder. Sie hat selbst zwei Kinder (Zwillinge) und ist maßlos überfordert. Es passiert eine Tragödie und wir machen noch einmal einen Zeitsprung und die Geschichte rund um Eleanor nimmt seinen Lauf.Wir lernen Eleanor als Teenagerin kennen und erfahren, dass sie kein einfaches Leben führt. Ihre Eltern haben sich getrennt und die Mutter, Agnes, ertrinkt ihren Kummer seit Jahren im Alkohol. Immer wieder macht sie Eleanor, die bei dem Autounfall den vorderen sicheren Platz hatte, Vorwürfe und das war für mich als Leser kaum auszuhalten. Eleanor ist ein sehr zurückhaltendes Mädchen, das ihren Schmerz so gut es geht versteckt und deswegen habe ich mich so verbunden mit ihr gefühlt. In erster Linie ist das Buch eine Jugendgeschichte über Schmerz, Verlust und Hoffnung.- Mea -Zu Mea kann ich nicht viel sagen. Ihre Abschnitte sind sehr kurz und geheimnisvoll gehalten. Sie sitzt in einer Membran und beobachtet und manipuliert Eleanor anscheinend. Was für ein Wesen Mea ist und wie diese Manipulation aussieht, lasse ich an dieser Stelle offen, denn dies macht den Reiz des Buches aus. Spannend finde ich, dass der Autor auch hier fast das gesamte Buch über viel Interpretationsspielraum lässt!Gedanken über Mea habe ich mir schon früh gemacht und ich kam der Auflösung tatsächlich sehr nahe. Das Buch ist aber auf keinen Fall vorhersehbar, ganz im Gegenteil. Die Geschichte rund um Mea, die Hüterin und Eleanor ist kreativ und bietet so einige neue Ideen!Meine MeinungVon "Eleanor" habe ich gar nicht so viel erwartet. Der Klappentext und auch das Cover stimmten mich auf eine typische Fantasygeschichte ein, in der ein stinknormales Mädchen in eine andere Welt reist und dort einem Geheimnis auf die Spur kommt. Nach den ersten Seite wurde mir allerdings klar, dass dieses Buch ganz anders ist. Besonders die schwermütige Art hat mich in den Bann gezogen, denn dieser Autounfall und die Folgen davon sind im ganzen Buch spürbar.Teilweise hatte ich das Gefühl, der Autor hätte sich selbst in seiner Geschichte verloren, auf eine positiven Art und Weise! Der Leser bleibt sehr lange im Ungewissen und erlebt mit Eleanor immer wieder seltsame Dinge, die sich nicht erklären lassen. Durch die Abschnitte von Mea und auch "der Hüterin" wird klar, dass da viel mehr hintersteckt und das auch Eleanors Vergangenheit eine tiefe Rolle dabei spielt.Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst zu Eleanor zu werden. Ich konnte ihren Schmerz spüren, ihre Verzweiflung, aber auch ihrem Mut, das alles irgendwie durchzustehen. In erster Linie würde ich dieses Buch aber weder als Fantasyroman, noch als Jugendbuch bezeichnen. "Eleanor" ist vielmehr ein Roman über das Leben, übers Loslassen, über Schmerz und Verzweiflung. Es geht um die Zeit, die unaufhaltsam alles verschluckt, eine Zeit die scheinbar nicht zu ändern ist und die trotzdem bekämpft wird.Bildhaft beschreibt der Autor den Schmerz der Erinnerungen. Eleanor taucht immer wieder in die "andere Welt" ein, die aus Fetzen der Vergangenheit besteht. Besonders toll fand ich die Abschnitte der "Hüterin", die ihr Land langsam zerfallen sieht. Die letztendliche Auflösung dahinter hat mir tatsächlich eine Gänsehaut über den Rücken gejagt!Jason Gurleys Schreibstil hebt sich deutlich von anderen Autoren ab. Er lässt die Geschichte bis zum Ende sehr geheimnisvoll erscheinen und gibt kaum Informationen preis. Ich mag solche Art von Büchern, die einem nicht die ganze Story vorkauen und so konnte ich mit Eleanor zusammen dem Geheimnis auf die Spur kommen. Bemerkenswert fand ich die sensible Art, die sehr viel Nähe zu jedem Charakter erzeugt, sei es die alkoholkranke Mutter, der Vater, der plötzlich verzweifelt mit anschauen muss, wie etwas mit seiner Tochter geschieht oder aber Eleanors Freund Jack.Auch das Ende konnte mich überzeugen. Zwar zwingt einem der Autor schon fast in diese Richtung, dennoch gab es doch einige Überraschungen und Momente, die mich sprachlos zurückließen. Einige Tränen habe ich beim Lesen ebenfalls vergossen und ich möchte dieses Buch echt jedem ans Herz legen, der melancholische Geschichten fern des Mainstreams liebt!Fazit"Eleanor" ist ein düsteres Buch voller Emotionen und mit vielen Geheimnissen. Es hebt sich eindeutig von anderen Werken dieses Genres ab und ist für mich ein wahres Highlight! Ich hoffe, der Autor bleibt seinem Stil treu und wird noch weitere Bücher dieser Art schreiben!

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  • Eleanor

    Eleanor
    _Buecherkiste_

    _Buecherkiste_

    09. January 2017 um 18:54

    Meine MeinungIch habe hier mit einer typischen Jugendfantasy Story gerechnet, doch es ist viel mehr. Die traurige Geschichte von Eleanor (die Großmutter), Agnes (die Mutter), Esmeralda (die Schwester) und Eleanor (Protagonistin).Die Mutter von Eleanor ist nach dem Tod ihrer einen Tochter Esmeralda in die Alkoholsucht gestürzt. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt und sie macht Eleanor für alles verantwortlich. Doch sie bleibt bei ihrer Mutter und kümmert sich um sie. Doch als sie eines Tages vor dem Alltag fliehen wollte, stolpert sie durch ein Portal und betritt einen neue Welt. Sie weiß nicht was mit ihr passiert aber jedes mal wenn sie wieder durch ein Portal geht, landet sie in einer anderen Welt und jedes mal für eine längere Zeitspanne.Doch in einer bestimmten Welt kommt sie einem Geheimnis auf die Spur die ihr ganzes Leben verändern könnte.Jason Gurley hat einen wunderbaren Schreibstil den man super lesen kann und man wird richtig von der Geschichte mitgerissen. Vor allem das Ende ist traurig aber gleichzeitig auch wunderschön. Alles im allem ist es wunderbares Buch das ich jedem nur weiterempfehlen kann!Ich Danke dem Heyne Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar!http://tinesxbuecherkistexxx.blogspot.de/

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