Eleanor

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Inhaltsangabe zu „Eleanor“ von Jason Gurley

Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Ein tolles Buch, wenn man dem Geschehen folgen kann und mit den tragischen Themen zurecht kommt.

— JuliaSchu
JuliaSchu

Einerseits gelungene Atmosphäre und interessante Geschichte - andererseits etwas zäh und langatmig

— BuechersuechtigesHerz
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  • Rezension zu "Eleanor" von Jason Gurley

    Eleanor
    xxlxsa

    xxlxsa

    23. February 2017 um 17:38

    Titel: Eleanor Autor: Jason Curley Verlag: Heyne Verlag Seitenzahl: 416 Erscheinungsjahr: 2017 Genre: Fantasy Preis: 14,99 (D) Broschiert ISBN: 978-3453317376 Inhalt: Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … Eigene Meinung: Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Dementsprechend hatte ich auch große Erwartungen an das Buch. Zu Beginn des Buches fieht es mir wirklich schwer in die Story zu kommen, da alles total durcheinander war. Und wenn ich mich einigermaßen an die Geschehnisse gewöhnt hatte gab es einen Zeitsprung, woraufhin es mir erneut schwer fiel, alles zu verfolgen. Die Idee, die der Autor bei diesem Buch hatte, find ich super! Leider gefällt mir die Umsetzung nicht ganz so gut... Leider gab es auch nur kurz am Ende ein paar Fantasyelemente, was ich sehr schade finde, weil sich der Klappentext total fantasylastig geklungen hat, worauf ich mich auch schon sehr gefreut hatte. Der Fantasyteil, war wirklich sehr knapp. Trotzdem wurden am Ende der Story noch so einige Verwirrungen gelöst, was ein bisschen mehr Sinn in die komplette Geschichte gebracht hat. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch ganz ok. Die Idee hat wirklich viel Potential. Leider hat der Autor seine Idee falsch umgesetzt, was ich wirklich sehr sehr schade finde. Daher gebe ich dem Buch:  ⭐️ ⭐️⭐️ ♛

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte, die nicht leicht zu lesen ist

    Eleanor
    annso24

    annso24

    21. February 2017 um 20:06

    Cover: Das Cover ist mit seiner düsteren und geheimnisvollen Art auf jeden Fall anziehen. Man kann sich noch nicht so richtig etwas unter der Geschichte vorstellen und gerade das macht den Reiz einer solchen Gestaltung aus. Mich macht es auf jeden Fall neugierig und animierte mich dazu, den Klapptext zu lesen, weswegen ich es als gelungen bezeichnen würde. Inhalt: Ich fand die Story strittig. Einerseits gefiel mir der Handlung irgendwie, aber andererseits war sie auch sehr sprunghaft und speziell.  Eleanors Schicksal konnte mich sehr berühren. Ich erlebte mit, wie aus einem kleinen Mädchen aufgrund ihrer Vergangenheit und der Umstände zu schnell eine Erwachsene werden musste. Ich bewunderte sie für das, was sie tat und das machte sie mir auch sofort sympathisch.  Die Geschichte ist verwirrend aufgebaut, da man auf der einen Seite die Gegenwart erlebt und auf der anderen Seite die Momente, wenn Eleanor ihre Vergangenheit durchlebt. Zwischendurch wird man von Abschnitten unterhalten, die lange Zeit nicht zum Rest der Geschichte passen wollten. Man tappte gänzlich im Dunkeln und ob einem das gefällt, ist Geschmackssache. Meins war es nicht so richtig, denn diese Ahnungslosigkeit ohne jegliches Verständnis nahm mir die Freude am Lesen. Es kostete wirklich Kraft, da durchzuhalten und in dem letzten Teil der Geschichte noch auf spannende Entwicklungen zu treffen.  Die Geschichte ist speziell, finde ich. Nicht unbedingt schlecht, aber doch speziell und somit nicht für jeden etwas ist. Charaktere: Eleanor hat schon als Kind die schrecklichen Seiten des Lebens kennengelernt und am eigenen Leib gespürt, was Verlust heißt. Dieser Tag hat schwere Wunden in ihr geschaffen und wirkt zu jeder Zeit auf sie und ihre Gefühlswelt ein. Mich konnte Eleanor überzeugen, denn sie wirkte durch ihre Anderartigkeit in Folge ihrer Vergangenheit einfach echt und authentisch. Durch die Beschreibungen des Autor konnte ich mich sehr gut in sie hinein versetzen, sodass ich förmlich mit ihr mit litt, was mich berührte. Auch die anderen Charaktere fand ich gut beschrieben. Er gestaltete sie vielseitig und bedeutend und dabei auch keineswegs langweilig. Sie passten gut zur Geschichte und durch die Beschreibungen konnte man auch zu ihnen eine Verbindung aufbauen und sie verstehen. Schreibstil: Jason Gurely schrieb diese Geschichte so gut aber gleichzeitig so anstrengend, weswegen er mich etwas zwiegespalten, was das betrifft zurückließ.  Zu einem Schreibstil zählt meiner Meinung nach nicht nur die Formulierung und Ähnliches sondern auch die Art, wie das Buch erzählt wird und das ist bei "Eleanor" alles andere als leicht.  Die ständigen zeitlichen Wechsel waren auf die Dauer sehr anstrengend oder auch schwer zu ertragen. Manchmal ist so etwas fördernd, wenn man beispielsweise mit der Gegenwart einsteigt und dann in die Vergangenheit wechselt, doch hier mal da hin und mal dahin zu springen, hat mich alles andere als begeistert. Hinzu kam dass auch die Sichtweisen viel verändern und man die Geschichte aus mehreren Perspektiven betrachtet, aber auch das etwas zu viel, zu übertrieben. Oft war ich einfach nur verwirrt und erschöpft von diesem Hin und Her. Andererseits jedoch hat Jason Gurley so einen unglaublichen Stil! So poetisch und anschaulich und wirklich voller Gefühle. Er konnte mir das Geschehen bildlich vors Auge zaubern und mich die Gefühle der Charaktere spüren lassen. Das empfand ich als sehr sehr gut. Fazit: "Eleanor" ist kein typischer Fantasyroman bzw. keine Fantasy im eigentlichen Sinne. Man muss lange warten bis die Spannung an der Geschichte teilnimmt, sodass es oft zu anstrengenden, unnötigen Längen kam, die dem Buch nicht guttaten. Auch die Wechsel der Zeitund Blickwinkel empfand ich als störend.  Nichtsdestotrotz ist "Eleanor" ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Wer Geheimnisse gern hat und lange im Dunkeln tappen will, ist bei dieser Geschichte richtig und kann sich denke ich durchaus von ihr begeistern lassen.

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  • Ein fesselndes Debüt welches mich tief berührte!

    Eleanor
    Line1984

    Line1984

    14. February 2017 um 09:41

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, ich hatte schon einige recht positive Stimmen dazu gehört und war mehr als gespannt was mich wohl erwarten wird. Der Klappentext klang richtig toll und auch das Cover ist für mich ein toller Hingucker! Eleanor hat es nicht leicht, ihre Familie scheint für immer zerbrochen, Grund dafür ist der tragische Tod ihrer Zwillingsschwester, die im zarten Alter von gerade mal sechs Jahren starb. Durch diesen schrecklichen Unfall zerbrach ihre Familie, der Schmerz und der Verlust sitzen zu tief. Als Eleanor durch Zufall eine Tür entdeckt und durch diese tritt landet sie in einer völlig anderen Welt, doch in dieser Welt gibt es ein tödliches Geheimnis. Der Schreibstil des Autoren ist etwas ganz besonderes, an sich schreibt er locker und sehr flüssig, dennoch ist sein Schreibstil sehr melancholisch. Gleich nach den ersten Zeilen wurde mir das klar, durch diesen Stil schafft er eine ganz besondere Stimmung die ihren ganz eigenen Reiz hat. Das Cover des Buches lässt auf einen Fantasyroman hoffen, ich dachte selbst das es sich hier um einen eben solchen Roman handelt, doch weit gefehlt. Denn dieses Buch ist so viel mehr, es ist ein Buch über das Schicksal einer Familie, ein Buch welches sich mit dem Verlust, dem Schmerz und der Trauer befasst. Genau das macht in meinen Augen dieses Buch so besonders.. Eleanor tat mir wirklich leid, ich merkte deutlich wie sie einfach resigniert hat. Sie erledigt ihre Aufgaben, nimmt an ihren doch tristen Alltag teil und dennoch steht sie zur ihrer Familie. Eleanors Mutter ist keine leichte Person, sie trinkt, und sie hält Eleanor ständig vor das damals die falsche Tochter gestorben sei. Trotz dieser entsetzlichen Situation liebt sie ihre Mutter. Ich muss allerdings sagen das mich das ganze wirklich wütend machte, meiner Meinung nach sollte sie froh sein das sie noch eine Tochter hat und für diese sollte sie da sein. Doch was tut sie? Nimmt sich die nächste Schnapsflasche. Auf der anderen Seite kann ich sie auf wieder verstehen, sie hat nach dem tragischen Unfall nicht nur ihre Tochter zu Grabe getragen, nein auch den Rest ihrer Familie. Sie lebt nicht mehr, sie vegetiert nur noch und fragt sich ständig wann es wohl endlich vorbei ist. Dieses Buch rief in mir eine Vielzahl an Emotionen hervor. Ich war wütend und traurig, ich hatte Tränen in den Augen und war völlig verzweifelt. Wenn ein Buch es schafft mich tief zu berühren dann ist es für mich ein Highlight, und genau das ist Eleanor. Dieses Buch schaffte es mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, auch wenn ich gewollt hätte, ich hätte es nicht mehr aus der Hand legen können. Was der Autor hier mit seinem Debüt geschaffen hat ist mehr als einmalig! Ich für meinen Teil bin begeistert, und genau deshalb kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Eleanor" ist dem Autoren ein unglaublich fesselndes und berührendes Debüt gelungen welches mich tief berühren konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Mit viel Durchhaltevermögen ein tolles und interessantes Buch

    Eleanor
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    12. February 2017 um 14:13

    Ich bin auf das Buch „Eleanor“ aufmerksam geworden, als ich einen Blick in den Klappentext warf. Eine Mischung aus Fantasy und Realität erwartet den Leser. Dazu kommt ein ominöses Geheimnis, das mich sehr neugierig machte. Ein völlig subjektiver Grund, warum ich zu diesem Buch griff, ist der Titel. Ich liebe den Namen „Eléna“ und „Eleanor“ ist im Englischen nicht so weit weg davon…also: Lesen. Anfangs musste ich sehr mit der brutalen Geschichte kämpfen. Dann nimmt das Buch an Fahrt auf und wird spannender. Man taucht tiefer in Jason Gurleys erschaffene Welt ein und findet langsam die Logik. Nichtsdestotrotz ist diese nicht immer leicht zu finden. Der Leser ist schnell verwirrt, denn im Buch herrscht das reinste Chaos. Erst nach gut 300 Seiten gewinnt man an Durchblick und das ist wirklich anstrengend. „Eleanor“ ist wirklich auf eine gewisse Weise ein besonderes Buch. Man kann schnell erfassen, dass Gurley fast 15 Jahre an dieser Geschichte geschrieben hat. Denn sie ist komplex, kompliziert, nicht wirklich greifbar und hat dennoch ihre ganz eigene Logik. Ich finde das Buch faszinierend, aber man muss es mit sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit lesen, damit man den Zauber dahinter verstehen kann – und das zu schaffen ist ein Kunststück für sich. Klappentext Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … Meinung „Eleanor“ ist ein tragisches Buch. Dieser Punkt muss gleich zu Beginn klargestellt werden. Ich zum Beispiel hatte das nicht so heftig erwartet und war daher von den Geschehnissen erschlagen. Hinzu kommt der komplizierte Aufbau des Buches. Als wenn diese traurige und brutale Tragödie nicht genug ist, muss der Leser erst einmal vieles begreifen, um sich zurecht zu finden.  Im Grunde ist das Buch in einen Prolog, vier verschiedene Teile und einen abschließenden Epilog geteilt. Der Pro- wie auch Epilog befassen sich ebenfalls mit einer Eleanor, allerdings nicht der Protagonistin. Hier begegnet dem Leser die Großmutter der späteren Eleanor, die spurlos verschwindet. Dass sie eine zentrale Bedeutung für die Geschichte hat, ist schnell klar. Genauso tragisch, wie die Geschichte beginnt, geht sie weiter. Dem Leser wird die Familie um die Zwillinge herum vorgestellt, der schreckliche Autounfall wird beschrieben und spätestens hier hat sich das Gesicht jedes Lesers zu einer traurigen Grimasse verzogen. Die Themen in diesem Buch haben mich auf den ersten 100 Seiten beinahe erschlagen. Jason Gurley konfrontiert den Leser mit Themen, die er im Alltag normalerweise meiden würde. Für mich persönlich war die Alkoholsucht von Eleanors Mutter der schlimmste Punkt. Durch diese geballte Themenwahl fühlte ich mich mit dem Buch unwohl. Ich war konfrontiert mit zu viel brutaler Realität, der ich doch eigentlich durch das Lesen entrinnen will. Aber gut, man muss sich auf das Buch einlassen. Und das ist gar nicht so einfach. Denn es ist nicht so, als wenn die junge Eleanor, die wir nach dem Unfall, bei dem sie sechs ist, mit 14 Jahren kennenlernen, die einzige Erzählerin wäre. Sie nimmt den größten Teil ein. Aber dann wäre das noch die mysteriöse Mea, die körperlos im Nichts schwebt. Als wäre das nicht verwirrend genug, kommt noch „Die Hüterin“ hinzu – und die ist so richtig merkwürdig. Ich wusste lange Zeit nicht, was ich mit ihr, ihrem Schatten und der komischen Welt, in der sie lebt, anfangen soll. Denn die Hüterin hat nicht viel Reales an sich und dennoch werden ihre Passagen immer wichtiger und größer. Für mich war sie lange Zeit ein wahres Rätsel und ich habe ihre Passagen auch wirklich nicht gern gelesen. Am Ende komme noch Paul, Agnes, Geraldine und Jack als Erzähler hinzu. Vielleicht kennt ihr das: Man braucht einige Tage und schafft nur wenig in einem Buch. Dann kommt ein Tag, an dem man viel, viel Zeit hat und an dem man den größten Teil des gesamten Buches liest. So war es bei mir. Lange turnte ich bei den ersten 150 Seiten herum. Die folgenden 200 las ich dann an einem Abend. Vielleicht liegt es daran, dass ich finde, dass die Geschichte an Fahrt aufnimmt und spannender wird. Man wird ziemlich viel allein gelassen, aber dadurch ist der Aha-Effekt am Ende auch sehr groß. Eigentlich hat Jason Gurley das Buch sehr schlau geschrieben, aber man braucht so viel Durchhaltevermögen, um ihm das auch anzuerkennen. Sein Stil ist zum Teil sehr kompliziert, was aber an der dazugehörigen Perspektive liegt. Manchmal kommen auch sehr schöne Sätze zum Vorschein. Eleanor konnte man immer gut folgen und das Buch ist gut geschrieben. Auch ist Eleanor ein sympathischer Charakter. Sie tut dem Leser natürlich unglaublich leid – wie könnte es auch anders sein. Ihr Leben ist nichts, das man anstrebt. Für mich war in diesem Zusammenhang Jack eine sehr wichtige Figur. Seine Liebe zu Eleanor wird besonders am Ende so deutlich sichtbar, dass man den beiden die Daumen drückt. Eleanors Vater Paul ist interessanter und sehr realistischer Charakter. Agnes, ihre Mutter, ist wohl ein Damoklesschwert. Sie ist der Bösewicht des Buches und dennoch kann man sie nur in Teilen hassen. Die Situation, die Gurley zeichnet, ist einfach nur brutal und nicht leicht zu verarbeiten. Die Fantasygeschichte, die er aufmacht ist interessant und innovativ umgesetzt. Es erscheint einem nicht wirklich unlogisch und zusätzlich lässt sich so wenig von gängiger Fantasy entdecken. Man hat das Gefühl, als wenn das Genre Fantasy kaum vorhanden wäre und dennoch wäre das Buch ohne den Fantasyaspekt gar nicht existent. Das Thema Zeit ist allgegenwärtig und gut eingefangen - das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt gibt es viele Aspekte, die ich in meiner Rezension nicht benennen kann, die aber gelungen sind. Fazit Ich bin sehr zwiegespalten, was das Buch betrifft, denn am Ende gefiel es mir ganz gut! Eleanor ist eine gute und starke Protagonistin und sie macht den Leser neugierig. Die Geschichte ist interessant. Aber gleichzeitig baut der Autor so viele tragische Themen ein, dass einem die Freude am Lesen genommen wird. Die interessante Geschichte wird wirr und man kann ihr nur schwer folgen. Ich finde, dass Gurley einen sehr authentischen Kreis und eine ebenso realistische Geschichte geschrieben hat und dennoch musste ich so sehr mit ihr kämpfen. Man kann „Eleanor“ als ein tolles Buch bezeichnen, in das man aber etwas investieren muss, damit es dazu wird. Will man sich einfach nur berieseln lassen, ist man hier absolut falsch. Und man darf nicht zimperlich sein, was die Themen betrifft. Leider treffen nicht alle diese Punkte auf mich zu, weshalb ich bei 3,5 Spitzenschuhen bin. Es gibt tolle Passagen und das Buch ist unglaublich durchdacht, aber es ist auch einfach ein bisschen zu kompliziert.

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  • Geschichte falsch umgesetzt!

    Eleanor
    Little-Cat

    Little-Cat

    12. February 2017 um 11:42

    Rezension zu dem Buch „Eleanor“ von Jason Gurley Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.01.2017 Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017 Verlag : Heyne ISBN: 9783453317376 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Zum Autor: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung „Loosed Upon the World“ von John Joseph Adams und „Help Fund My Robot Army!“. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon. Quelle Heyne Verlag Zum Inhalt: Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … Quelle: Lovelybooks Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut und es fällt im Gegensatz zu manch anderen ist es ein richtiger Hingucker. Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich hatte große Probleme am Anfang mit dem lesen weil Gegenwart und Vergangenheit durcheinander geworfen wurden. Irgendwie hatte ich einen ganz anderen Start erwartet. Die Zeitsprünge haben es mir am meisten schwer gemacht. Das brachte totale Verwirrung ins Buch und teilweise kam ich nicht mehr mit. Ich hätte mir gewünscht das der Start so wie im Klappentext beschrieben verlaufen wäre. Ich glaube das mir das Buch dann besser gefallen hätte und ich besser in die Geschichte hätte eintauchen können. Die Grundidee von diesem Buch ist eigentlich sehr gut – aber leider völlig falsch umgesetzt. Die Charaktere fand ich ganz okay – sie passten zu der düsteren Stimmung des Buches. Der Fantasyteil kam leider sehr, sehr spät. Ich hätte fast nicht mehr damit gerechnet. Das Ende hat es noch etwas raus gerissen, einige Verwirrungen wurden gegen Ende gelöst und ergaben doch noch Sinn. Mein Fazit: Leider, leider guter Ansatz und falsche Umsetzung. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Ich vergebe 2 von 5 Sternen weil ich echt enttäuscht bin.

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  • ich hatte mir mehr erwartet

    Eleanor
    Manja82

    Manja82

    11. February 2017 um 12:15

    Kurzbeschreibung Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung Jason Gurley als Autor war mir bisher vollkommen unbekannt. Daher war ich auch sehr neugierig auf seinen Roman „Eleanor“, der mich sehr angesprochen hat vom Cover und dem Klappentext. Dieser versprach mir tolle Lesestunden. Eleanor ist sehr gut beschrieben. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen. Sie muss einiges aushalten, als Leser leidet man hier mit ihr mit. Sie hat Ecken und Kanten, die sie glaubhaft erscheinen lassen. Weitere Charaktere der Geschichte sind Hoob und seine Tochter. Auch sie sind soweit gut beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Sie haben beide etwas an sich das sie interessant macht. Die anderen auftauchenden Nebencharaktere hat der Autor gut beschrieben. Sie sind interessant gehalten und bringen alle jeweils etwas Eigenes mit ins Geschehen ein. Der Schreibstil des Autors ist soweit gut und flüssig lesbar. Es herrscht hier eine doch recht düstere Atmosphäre vor. Es gibt hier verschiedene Zeitebenen, man muss daher auch genau lesen um folgen zu können. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Eleanor. Der Autor hat hierbei die personale Erzählperspektive verwendet. Man schaut also von außen auf das Geschehen. Ab und an kommen hier auch Eleanors Eltern zu Wort, so dass man sich diese auch vorstellen kann. Die Handlung beginnt mit einem etwas merkwürdigen Prolog. Hier habe ich gerätselt was mich wohl wirklich erwarten würde. Auch sonst habe ich mich etwas schwer damit getan wirklich im Geschehen anzukommen. Es wirkte irgendwie ein wenig zäh und langatmig auf mich. Nach etwa der Hälfte wurde es dann besser und ich war froh durchgehalten zu haben. Ab diesem Zeitpunkt kommt langsam Spannung auf, die sich im letzten Drittel dann noch weiter steigert. Es geht zudem sehr mysteriös und geheimnisvoll zu, immer wieder fragt man sich wie hängt es wohl alles zusammen. Man wird als Leser doch relativ lange im Unklaren gelassen. Das Ende kam für mich unerwartet. Ich hatte echt an alles gedacht aber nicht daran. In meinen Augen passt das Ende gut zum Gesamtgeschehen und macht es letztlich rund. Fazit Alles in Allem ist „Eleanor“ von Jason Gurley ein Roman, der es mir leider nicht besonders leicht gemacht hat. Gut beschriebene Charaktere und ein recht angenehm zu lesender Stil des Autors stehen hier im Vergleich zu einer Handlung, die ich über weiter Strecken als ziemlich zäh empfunden habe und in der erst zum Ende hin wirklich Spannung aufkommt, lassen mich hier unentschlossen zurück. Ich hatte mir mehr erwartet. Schade!

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  • Einerseits gelungene Atmosphäre und interessante Geschichte - andererseits etwas zäh und langatmig

    Eleanor
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    10. February 2017 um 12:48

      Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … (Quelle: www.randomhouse.de)     Das Cover dieses Buch wirkt geheimnisvoll und sagt nicht wirklich etwas über die Geschichte aus. Der Klappentext klang magisch und spannend, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Den Einstieg in das Buch fand ich ein wenig holprig. Schnell bemerkte ich, dass dies wieder ein Buch war, dass mehrere Perspektiven zeigt und so auch mehrere Handlungsstränge. In letzter Zeit habe ich bemerkt, dass dies bei mir zu einem stockenden Lesefluss führt, ich kann mich nicht richtig in die Geschichte fallen lassen, sondern muss immer wieder umdenken. Auch gab es einige Verwirrungen für mich, Dinge die nicht zusammenhängen und erst später einen Sinn ergeben. Auch die ständigen Zeitsprünge verwirrten mich sehr und sorgten für keinen durchgängigen Lesefluss. Was mir gut gefallen hat, war die Stimmung, die Atmosphäre der Geschichte. Alles wirkt eher etwas düster und gedrückt, hier ist nichts rosarot und es gibt kein ständiges glücklich sein. Ich konnte mich gut in die  Protagonistin hinein versetzen und mit ihr mitfühlen. Im Laufe der Geschichte gab es trotzdem immer mal Längen, die nicht so spannend waren, und mich dazu zwangen das Buch immer wieder beiseite zu legen. Ich finde es schwer, wenn es zuviele Fragen gibt und man mehr verwirrt ist als das man sich auf die Geschichte einlassen kann. Es fällt mir schwer das Buch richtig zu bewerten, einerseits ist die Idee schön und der Stil auch mal was anderes, andererseits war es doch immer mal wieder eher zäh und ist defintiv kein Buch für Zwischendurch! Wer sich darauf einlassen kann und eine düstere Geschichte sucht, sollte hier einen Blick drauf werfen - wer nur ein leichtes Fantasybuch für Zwischendurch sucht, sollte lieber nach etwas anderem greifen.    Einerseits gelungene Atmosphäre und interessante Geschichte - andererseits etwas zäh und langatmig. Man muss sich hier mit Zeit drauf einlassen können. Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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  • Düsteres Familiendrama

    Eleanor
    NiWa

    NiWa

    08. February 2017 um 12:31

    Eleanors Familie ist zerbrochen. Sie war gerade sechs Jahre alt, als ihre Zwillingsschwester Esmeralda bei einem Autounfall um’s Leben kam. Dies war der Punkt, an dem sich ihre Familie aufzulösen begann und seither am Schmerz um ihren Verlust ertrinkt. Bis Eleanor als Jugendliche auf einaml durch eine Tür geht und in eine mysteriöse Welt gleitet, in der es ein tödliches Geheimnis gibt. Jason Gurley hat mit seinem Roman „Eleanor“ ein faszinierendes Debüt gegeben. Obwohl meinem Empfinden nach Cover und Klappentext auf ein Fantasyabenteuer schließen lassen, handelt es sich um eine düstere, dichte Erzählung, die sich mit Trauer und Verlust im Leben und in der Familie befasst. Eleanor ist ein verzweifelter Charakter, der an Esmeraldas Tod schon als Kind gescheitert ist. Beklommen taucht man in ihr Leben ein, lernt ihre Familie kennen und sieht zu, wie sich die Jugendliche resigniert dem Alltag stellt. Sie tut, was zu machen ist. Sie entsorgt die leeren Schnapsflaschen ihrer Mutter, versucht sich Tag für Tag durch ihr tristes Dasein zu kämpfen und schafft es trotz aller Schmach für ihre Familie einzustehen. Dabei spürt man auf jeder einzelnen Seite, wie schmerzhaft Eleanors Leben ist. Man fühlt die Liebe zu ihrer Mutter, aber auch den Schmerz, der ihr von ihr zugefügt wird. Denn wie schlimm muss es sein, wenn man hört, dass damals die falsche Tochter gestorben ist? Ihre Mutter hat einfach aufgegeben. Sie hat nach dem Autounfall nicht nur Esmeralda sondern sich selbst und ihre ganze Familie zu Grabe getragen. Seither vegetiert sie als Schatten vor sich hin und will nur mehr, dass es zu Ende ist. Eleanors Vater steht dabei paralysiert am Rand. Er hat gekämpft, bis er nicht mehr konnte, und sieht nun hilflos zu, wie sich sein einziges Kind dem unausweichlichem Schicksal stellt. Sämtliche Charaktere sind von verzweifelter Tiefe beseelt. Ich habe mit ihnen gefühlt, bedauert und ihr Elend schon fast am eigenen Leib gespürt, das sich in dunkler Beklommenheit über die Seiten legt. Die Handlung hat dabei einen faszinierenden Weg eingeschlagen, der auf jeden Fall etwas Besonderes ist. Laut Inhaltsbeschreibung dachte ich, dass es eher ein Fantasyabenteuer sei, nach den ersten Seiten habe ich mit einem Familiendrama gerechnet, und im Endeffekt habe ich eine faszinierende Mischung von beidem bekommen, wobei der Abenteuercharakter eher nicht vorgekommen ist. Man nimmt unterschiedliche Perspektiven ein. Es gibt Zeitsprünge, die befremdlich wirken. Man schwenkt zurück zu dem Unfall und sieht zu, wie Esmeralda stirbt. Danach geht es wieder in die Gegenwart, wo Eleanor plötzlich eine fremde Welt betritt. Die Kapitel um die Hüterin und die Sichtweise von Mea habe ich als sehr seltsam empfunden. Die Hüterin befindet sich in einem Tal, das lange Zeit keinen Sinn ergibt, und Mea ist in einem Fischglas, was noch merkwürdiger ist. Diese Passagen muss man einfach auf sich wirken lassen und sie fackeln auch die Neugier an. Denn irgendwie müssen sie doch mit Eleanors Geschichte zusammenhängen und am Ende merkt man, dass tatsächlich alles Sinn ergibt. Der Schluss war mir etwas zu abgehoben, obwohl er gut zu lesen ist. Die Kapitel werden immer kürzer und die Handlung bekommt noch einmal einen philosophischen Schuss, der mich nicht unberührt gelassen hat. Jason Gurleys „Eleanor“ ist ein schwermütiges Familiendrama, dessen düstere Faszination mich nach wenigen Kapiteln eingesogen und mich dem Schmerz der Figuren ausgesetzt hat. Durch philosophisch angehauchte Fantasyelemente hat der Autor ein faszinierendes Debüt gegeben, die diesen Roman zu einem besonderen Erlebnis machen.

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    • 8
  • Wirr und zäh

    Eleanor
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    06. February 2017 um 08:59

    Ich muss gestehen, dass ich mich sehr schwer mit Eleanor getan habe, denn schon von Seite eins an standen mir die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Die Geschichte beginnt 1962. Ist das etwa ein historischer Fantasyroman? Nein, nicht ganz, denn in diesem Prolog erfahren wir etwas über Eleanor und Hob und deren gemeinsame Tochter Agnes. Dann gibt es einen weiteren Zeitsprung ins Jahr 1985, in welchem Agnes Zwillingstöchter sechs Jahre alt. Ach ja und eine dieser Töchter heißt natürlich auch Eleanor, wodurch die anfängliche Verwirrung perfekt war. Zwei Eleanors? "Es geschieht wieder. Die vibrierende Elektrizität, etwas, das an ihr reißt - als ob sich ein schwarzes Loch in ihrem Schlafzimmer aufgetan hätte und versuchte, sie direkt durch die Tür zu saugen." (Seite 122) Einige Fragen klären sich mit der Zeit, aber die durch Zeitsrpünge hervorgerufene Verwirrung bleibt oder - besser - kommt immer wieder. Ein stetiger Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit kann ausgezeichnet zur Dramaturgie eines Romans beitragen - oder sie zerstören. In Eleanor empfand ich sie eher als nervig. Es ist ein ewiges Hin und Her, mal springen wir zwei Jahren vor, dann wieder zehn zurück, dann wieder eins vor, dann zwanzig zurück. Ich konnte gar nicht richtig in die Geschichte eintauchen, weil ich mit jedem der vielen Sprünge wieder herausgerissen wurde. Ebenfalls zu diesem Gefühl beigetragen hat die Tatsache, dass es nicht nur verschiedene Zeitebenen sondern auch verschiedene Erzählperspektiven gibt. Das war mir auf Dauer einfach zu chaotisch. Immer wieder musste ich zurückblättenr und kontrollieren wer da gerade wann erzählt. Dabei versteht Jason Curley durchaus etwas von seinem Handwerk, denn vor allem sein Schreibstil hat es mir angetan. Es ist eine metaphorische, manchmal etwas schwermütige Sprache, die perfekt zu der düsteren und bedrückten Atmosphäre der Geschichte passt. Mal war mir der Stil etwas zu holprig, fast schon abgehackt, aber es gelingt ihm, die Trauer, die die Familie nach dem Unglück zerreißt, spürbar werden zu lassen. Wodurch wir jedoch gleich zu einem Punkt kommen, von dem ich noch nicht weiß, ob er mir gefällt oder nicht. Sehr, sehr lange steht die Familientragödie im Vordergrund und es dauert unbeschreiblich lang, bis die fantastischen Elemente hinzukommen. Und auch die sind anders, als ich es erwartet habe. Ich glaube, durch den Klappentext habe ich etwas anderes erwartet, aber die tatsächliche Geschichte ist durchaus lesenswert, wenn auch sehr langatmig. Mit einem besseren Lesefluss und etwas mehr Tempo hätte ich Eleanor vermutlich nicht mehr aus der Hand legen können, aber so habe ich mich die ganze Zeit über sehr, sehr schwer getan und konnte die Geschichte nicht wirklich genießen. (c) Books and Biscuit

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  • Magisch und Geheimnisvoll - Leider nicht Überzeugend

    Eleanor
    MelE

    MelE

    05. February 2017 um 08:47

    " Eleanor" bestach mich durch das Cover, da das Grün einfach vorherrschend war und mich sehr ansprach. Ich mag Gesichter auf Covern und daher erbar ich mir ein Rezensionsexemplar beim Verlag. Natürlich war auch der Klappentext ausschlaggebend dafür, mich anzusprechen. Nachdem ich es nun gelesen habe, bin ich auf der einen Seite fasziniert, auf der anderen Seite fand ich auch einige Schwächen, auf die ich natürlich auch eingehen werde. " Eleanor"ist magisch und geheimnisvoll, aber eben auch sehr irritierend und die fantastischen Elemente eher wirr, als gleich zu begreifen. Es dauert einige Zeit, um hinter die Story zu blicken und dem folgen zu können, wohin der Autor hinzielt. Am Anfang besticht die Trauer, die sich komplett durch die Story zieht. Ich empfand es nicht immer als angenehm, da es Überhand nimmt und auch die fantastisch eingestreuten Elemente dem Roman keine wahre Schönheit einhauchen kann. Was bleibt ist ein ungemütliches Gefühl, welches sich komplett durch meine Lesezeit gezogen hat. Die Grundidee ist wirklich ungewöhnlich und definitiv spannend, leider fehlt mir das gewisse Etwas, um mich komplett zufrieden zu stellen. Trauer, Drama und eine Familie, die durch den Tod der Tochter komplett aus den Fugen gerät. Die Neuanfänge am Ende geben einen gewissen Grad an Schönheit zurück, aber kommt zu spät, um zu überzeugen.  Das Ziel des Autors bleibt lange im Verborgenen und als Mea sich endlich offenbart, überrascht es nicht wirklich. Das Portal, welches Eleanor durchschreitet scheint eine Zwischenwelt zu sein, eine Art Fegefeuer, welches mir ein klein wenig brutal erscheint. Eleanor verschwindet von Zeit zu Zeit von einem Moment auf den anderen und lässt ihren Vater und Jack fassungslos zurück. Es ist unerklärlich und ist für mich als Leserin ebenso irritierend.  Letztendlich ist " Eleanor" ein Roman, der wirklich ungewöhnlich ist und sicherlich unterschiedlich auf seine Leser/-innen wirken wird. Für mich war die Story zu irritierend, um mich zu überzeugen. Ich kann selbst nicht sagen, welche Erwartungen ich zuvor an das Buch hatte, aber ich fühlte mich einfach nur traurig, manchmal regelrecht wütend über Schuldzuweisungen und keineswegs einen Moment lang begeistert. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm, aber die Story leider nicht das, was ich mir erhofft hätte.  Eine eingeschränkte  Leseempfehlung, da ich den erhofften Wohlfühleffekt komplett vermisst habe.

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  • Familiendrama meets Fantasy.

    Eleanor
    angeltearz

    angeltearz

    04. February 2017 um 09:29

    Dieses Buch hat mich sehr zwiesgepalten stehen gelassen. Einerseits hat mich das Buch gefesselt und ich habe es regelrecht verschlungen. Andererseits ist es so verwirrend und durcheinander, dass ich es irgendwie gar nicht richtig fassen kann. Aber mal von vorne. Das Buch wird ins Genre "Fantasy" eingeordnet. Ja, man braucht viel Vorstellungskraft, um in den Zeit- und Ortsprüngen mitzukommen bzw. sich dort hineinzuversetzen. Hauptsächlich spielt das Buch aber im hier und jetzt. Es geht um Eleanor und um ihr Leben. Ihr Leben ist geprägt von traurigen Umständen. Und davon nicht wenig! Aber genaueres musst du hier selber nachlesen. Aber durch diese Umstände ist das Buch düster und sehr negativ gehalten. Es ist mehr Familiendrama als Fantasy, würde ich jetzt sagen. Trotzdem würde ich es jetzt nicht auf diese Schiene alleine schieben, denn die Fantasy-Elemente sind ja nun mal vorhanden. Wenn auch nicht ausgeprägt. Ich kann dazu gar nicht so viel schreiben, ohne zu spoilern. Das ist wirklich schwierig auszudrücken! Die Charaktere sind alle sehr verwirrend. Außer Eleanor selbst, die eigentlich nur mitleidserregend ist. Sie tut mir so unendlich leid, dass ich sie am Liebsten immer wieder drücken würde. Trotzdem sind sie alle gut ausgearbeitet und am Ende des Buches erscheint alles recht logisch. Ich persönlich bin aber kein Fan davon, wenn Charakter mich verwirren. Der Autor schreibt aber super. Das kann man anders nicht sagen! Man merkt schon, dass er Jahre an dem Buch saß, bis es endlich fertig war. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Buch irgendwie gar nicht richtig einordnen kann. Es ist viel Drama gepaart mit Fantasyelementen, die mir aber zu träumerisch erscheinen. Kaufempfehlung? Klar! Das Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich finde es richtig, richtig schön. Fazit: Einerseits hat mich das Buch gepackt, andererseits total verwirrt. Schöner Schreibstil und tolle Charaktere. Aber sehr düster und negativ gehalten. Familiendrama meets Fantasy.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoeB_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79carathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBookscrimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegoldDarcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDiondivergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84jasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinThkingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0Mrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeu V Valabevalle87vb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 3090
    MelE

    MelE

    04. February 2017 um 08:23
  • Eleanor

    Eleanor
    Kleine8310

    Kleine8310

    30. January 2017 um 21:36

    "Eleanor" ist ein Roman des Autors Jason Gurley. Auf dieses Buch bin ich schon vor einer ganzen Weile aufmerksam geworden und ich wollte es, da mich der Klappentext neugierig gemacht hat, unbedingt lesen.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Eleanor. Eleanor lebt zufrieden mit ihrer Zwillingsschwester Esme, bei ihren Eltern. Die Schwestern haben eine enge Bindung und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Doch eines Tages ereignet sich ein tragischer Autounfall, bei dem Esme stirbt. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich nicht nur für Esme's Eltern das ganze Leben, sondern auch für ihren Zwilling Eleanor.    Während Eleanor versucht die Familie zusammenzuhalten und besonders für ihre Mutter da zu sein, ist die Zeit in der Schule so ziemlich die einzige, die sie nur für sich hat. Doch eines Tages, als Eleanor durch die Tür der Schulcafeteria tritt, fällt sie in eine völlig andere Zeit. Erst ordnet die Protagonistin ihr Erlebnis als ein Hirngespinst ein, aber schon kurze Zeit später muss sie feststellen, dass sich die Geschehnisse dieser Art häufen und auch Gefahren für Eleanor mit sich bringen ...  Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des flüssigen und einnehmenden Schreibstils von Jason Gurley gut gelungen. Ich mochte es sehr gerne, dass der Autor bildhaft schreibt und auch die Emotionen, die ein großes Thema in der Geschichte sind, richtig toll rüberbringt. Jedoch ist mir schnell aufgefallen, dass das Buch ganz anders ist, als ich zunächst vom Klappentext vermutet hatte. Ich hatte mit einer fantastischen Geschichte gerechnet und nicht mit vorwiegend schweren Themen.    Der fantastische Anteil in diesem Buch beginnt recht spät, hat mich aber von der Thematik her wirklich gefesselt. Hilfreich waren hierbei auch die verschiedenen, abwechslungsreichen Erzählstränge. Wo der Autor mich allerdings mit den Emotionen und der Idee der Fantasieanteile komplett überzeugen konnte, war für mich die Ausarbeitung der Fantasystränge leider nicht ausgefeilt genug und es blieben leider auch Dinge übrig, die meiner Meinung nach, nicht zuende erzählt wurden. Das hat meinen Lesegenuss leider ein bisschen gedämpft.    Richtig toll fand ich, als ich mich von meinen anfänglichen Erwartungen gelöst hatte, dass die Themen im Buch nicht nur bewegend , sondern auch vielfältig waren. Hier ging es zum Beispiel um Abschiede, um Liebe, um Ängste, aber auch um Mut und Sehnsüchte. Die Charaktere haben mir recht gut gefallen, aber die Protagonistin Eleanor ist mir, im Vergleich zu anderen, leider manchmal zu blass geblieben. Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht! Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!   Positiv:  * tolle, bewegende Atmosphäre im Buch * die beschriebenen Emotionen haben mich berührt * die Fantasy-Idee war recht neuartig und ich fand sie klasse * die Inhalte sind abwechslungsreich und regen zum nachdenken an   Negativ:  * ich hatte mir mehr Fantasyanteile erwartet * die Protagonistin blieb mir ein bisschen zu blass   Empfehlenswert für:  * LeserInnen von "In meinem Himmel" und anderen emotionalen Familiengeschichten   "Eleanor" hat mich überrascht und, obwohl ich teilweise etwas anderes von der Geschichte erwartet hatte, sehr gut unterhalten und bewegt!

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  • [Zeilenwirrwarr]

    Eleanor
    jaylinn

    jaylinn

    29. January 2017 um 17:11

    Dieser Beitrag erscheint innerhalb der neuen Kategorie [Zeilenwirrwarr] auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Ich werde in Zukunft Bücher, die mich zwiegespalten zurück gelassen oder mich anderweitig verwirrt haben, in dieser Kategorie vorstellen oder rezensieren. Allgemeines: Anfang Januar ist im Heyne Verlag Eleanor von Jason Gurley erschienen. Eleanor ist ein Paperback mit 416 Seiten. Jason Gurley ist mir als amerikanischer Autor bisher kein Begriff gewesen, was daran liegt, dass Eleanor sein Erstlingswerk ist. Mich hat das Buch durch das gewählte Cover sofort angesprochen. Es ist nicht besonders kreativ oder aussagekräftig, aber ein Eyecatcher. Durch die gewählten Farben zieht es Blicke auf sich und macht Lust, einen Blick hinter das Cover zu werfen. Inhalt: „Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House) Meine Meinung: Nicht umsonst habe ich für dieses Buch die Kategorie [Zeilenwirrwarr] kreiert. Vor dem Lesen hatte ich eine grundlegend andere Vorstellung von Eleanor. Nach dem Lesen war ich schlichtweg verwirrt. Einerseits war das Buch gut, der Schreibstil strahlte eine gewisse angenehme Ruhe aus und die Geschichte spannend.. andererseits nicht wirklich aufgelöst und völlig anders als mir der Klappentext und Buchbeschreibungen suggeriert hatten. Schon der Einstieg in die Geschichte krempelte meine Erwartungen völlig um. Und so ging es weiter. Ich vermisste während der Lektüre fantastische Elemente, das Übernatürliche, fundierte Erklärungen und ja… etwas, das schwer in Worte zu fassen ist. Und gleichzeitig fand ich eine enorme Tiefgründigkeit, Melancholie und ja, Verzweiflung, vor. Diese Melancholie, der Schmerz des Vergessens, fesselte mich an das Buch. Ich wollte weiter lesen, wollte wissen, was es auf sich hat mit der Protagonistin Eleanor. Gurley gelingt es, Abgründe der menschlichen Psyche einzufangen und so darzustellen, dass einen kalte Schauer überlaufen. Irgendwann bin ich auch auf das Element gestoßen, das dieses Buch in die Kategorie Fantasy einordnen soll. Doch davon war ich enttäuscht. Viel zu flach und wenig erklärt, keine Komplexität und auch bis zum Ende der Geschichte keine zufriedenstellende Auflösung. Zu plötzlich trat es auf und wurde kaum kommentiert. Mir fiel es an dieser Stelle des Buches schwer, den Faden der Geschichte nicht zu verlieren. Ihr merkt, zusammengefasst gibt es viele Punkte auf der Plus-, aber mindestens ebenso viele auf der Minusseite von Eleanor. Fazit: Eleanor hat mich verwirrt, beinahe verstört zurück gelassen. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch, was mich zu einer Bewertung führt, die von positiven und negativen Punkten geprägt ist. Letzten Endes kann ich deshalb nur drei Herzen für Eleanor vergeben.

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  • Traumhaft schön...

    Eleanor
    Mara85

    Mara85

    26. January 2017 um 10:16

    Inhalt:Eleanor Leben verändert sich plötzlich als sie ihre Zwillingsschwester bei einem tragischen Autounfall verliert. Doch dabei bleibt es nicht, Agnes ihre Mutter gibt sich dem Alkohol hin, gibt Eleanor die Schuld an dem Tod der kleinen Esme. Auch ihr Vater kommt mit der ganzen Situation nicht klar und verlässt daraufhin die Familie. Eines Tages passiert etwas seltsames, Eleanor tritt durch die Tür der Cafeteria und befindet sich auf einmal an einem anderen Ort, dies passiert immer öfter und Eleanor kommt in dieser anderen einen schrecklichen Geheimnis auf die Spur.Beurteilung:Ich fange sofort mit dem Schreibstil an, er ist einfach nur WOW! Zugegeben, Anfangs hatte ich etwas Probleme mit der Art, aber später wurde es einfach nur magisch, reine Poesie! Deswegen traut Euch ran, auch wenn der Schreibstil erst etwas "schwer" wirkt. Ihr werdet verzaubert sein und nicht bereuen das ihr euch am Anfang vielleicht etwas durchbeißen müsst. Vertraut mir!Das Cover, von Anfang an war ich verliebt in dieses Cover. Es zieht einem in einen Bann wie ich finde. Man muss es einfach Anfassen und ich freue mich ebenso das es jetzt in meinem Regal stehen darf.Die Geschichte, sie ist schön und traurig zugleich. Mir gefiel die Aufmachung das wir erst Eleanor, die Mutter von Agnes kennenlernten, für einen kurzen Moment. Dies hätte glaube ich wirklich nicht fehlen dürfen auch wenn diese ersten Seiten wirklich hart waren. Allgemein finden wir in diesem Buch so viel Trauer und Schmerz, das es einem wirklich das Herz bricht. Die kleine Eleanor und ihre Geschichte Liesen mich mit Tränen und vielen Gedanken zurück. Wie gern hätte ich Eleanor manchmal einfach gepackt, in den Arm genommen und mit ihr getrauert.Ich glaube dieses Buch ist auch nichts für jedermann. Es geht um die eignen Ängste, über los lassen und wie schwer es ist das Leben einfach zu leben. Seine Trauer zu überwinden oder einfach mit seinen Ängsten zu leben. Dieses Buch lies mich nicht los, es tat weh manche Zeilen zu lesen, trotzdem wollte ich nicht das dieses Buch endet.

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