Jason Lethcoe Flight

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Inhaltsangabe zu „Flight“ von Jason Lethcoe

"Edwards Lippen bewegten sich unaufhörlich. In seinem Kopf war ein kompliziertes Kartenhaus entstanden. Seine Finger zuckten. Er konnte die Karten geradezu fühlen. Jetzt kam die letzte Karte. In Gedanken drehte er sie um. Es war der Joker. Mit einem Mal verschwamm das Gesicht des Spaßmachers und an seiner Stelle starrte Edward eine finstere Fratze mit gelben Reißzähnen entgegen. Er wusste augenblicklich, was es darstellte: einen Schakal. Edward taumelte. "Nein!", schrie Tabitha. "Konzentriere dich!" Aber es war zu spät. Starr vor Schreck sah Tabitha zu, wie Edward kopfüber nach unten stürzte. "Flieg!", flüsterte sie. "Flieg!"" Seit dem Tag, an dem Edward Macleod Flügel gewachsen sind, lauern überall um ihn Gefahren. Kann der mysteriöse Mr. Spines Edward dabei helfen, gegen seine mächtigen Feinde zu bestehen und sein Schicksal zu erfüllen?

Gute Fortsetzung :) Besser als der Vorgänger

— JennysGedanken
JennysGedanken

gute vortsetzung

— warriorgirl
warriorgirl

Bin schon gespannt wie es weiter geht :)

— Lovely001
Lovely001

Es hat mich verzaubert!

— Catniss
Catniss

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  • Flight

    Flight
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    17. August 2015 um 13:52

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Nach dem Ende von Band eins musste ich einfach sofort nach der Fortsetzung greifen, auch wollte ich herausfinden, ob mich das Buch genau so begeistern kann wie die Hörbuchvariante. Übrigens auch hier wieder ein sehr gelungenen Cover, vor allem weil es die Personen genau so darstellt, wie sie auch vom Autor beschrieben wurden! Die Kapitel sind kurz gehalten und die Überschriften in einer wunderschönen schnörkligen Schrift, welche fast die ganze Seite einnimmt. Ebenso gibt es am Ende wie schon im ersten Band ein Glossar über die wichtigsten Begriffe und Personen. Übrigens steht am Anfang ein Ausschnitt aus Mr. Spines Geschichte, welcher mich sehr berührt hat.  Nahtlos geht es weiter, jedoch gibt es genügend kleine Hinweise um sich schnell wieder zurechtzufinden. Der Schreibstil ist unverändert schlicht, unkompliziert, ungekünstelt und aus der Sicht des Allwissenden Erzählers. Dennoch konnte ich mit den Protagonisten mitfühlen und hatte auch klare Bilder vor Augen. Eigentlich ist das Grundgerüst ähnlich wie in anderen Kinder- Fantasybüchern, in denen ein Junge im Mittelpunkt steht. Unabhängig davon haben wir es aber hier meiner Meinung nach mit einer originellen, aussergewöhnlichen, fantasievollen Geschichte zu tun, in die viele neue Ideen einfliessen. Jedenfalls ich habe gerade in der Kinderliteratur noch nie etwas in dieser Art gelesen. In diesem Band wird so einiges geklärt, so hat mir zum Beispiel der Anhang am Ende wahnsinnig gut gefallen. Ansonsten war die ganze Atmosphäre noch dunkler als im Vorgänger und dennoch gab es immer wieder hoffnungsvolle und liebenswerte Momente, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberten. Übrigens bin ich gerade wegen der doch eher düster dargestellten Thematik nicht so sicher ob ich das Buch schon ab 10 Jahren empfehlen würde! Der Schluss macht mich nun wahnsinnig neugierig auf das Finale und ich bin froh den dritten Band schon im Regal zu haben ;) Ich vergebe hiermit 4,5 Sterne

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  • Wunderbar!

    Flight
    Arith

    Arith

    21. November 2013 um 09:09

    Cover: Wie schon bei Teil 1 bildet auch beim bei „Flight“ das Cover die Geschichte wieder gut ab. Dieses Mal ist eine Szene aus den ersten Kapiteln gewählt, die aber das Tempo und die Flucht zeigt, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Daher auch hier wieder Lob, eine schöne, detaillierte Illustration, die den Inhalt gut wieder gibt.  Figuren: Obwohl eine Fülle an Figuren vorherrscht, zeichnet sich jede noch so kleine Rolle durch ihr Aussehen, ihre Sprache und ihre Funktion aus. In Woodbine leben zahlreiche Geschöpfe, doch schafft es der Autor, nicht willkürlich über diese Bewohner zu schwenken, sondern baut sie fest in die Geschichte mit ein. Näher werden jetzt auch Bridget und Tabitha beleuchtet, die Edward auf seiner Reise begleiten und beschützen. Schön fand ich, wie Lethcoe ganz unterschiedliche Motive aufführt, warum diese beiden Mädchen ihr Vertrauen in Edward setzen und alles dafür geben, dass ihm nichts geschieht. Auch Edward, der ja im ersten Teil immer geradeso davon gekommen war, muss sich nun größeren und gefährlicheren Aufgaben stellen. Eine Prophezeiung, nach der er der Brückenbauer sein soll, wird ihm eröffnet und somit ein schweres Schicksal auf die Schultern gelegt. Edward erfährt, wer sein Vater ist und muss lernen mit der Wut und dem Zorn umzugehen, was sein Vater ihm und seiner Mutter angetan hat. Bzw. versuchen, ihm zu verzeihen. (Immerhin will er ein Wächter sein, der sich von solchen Gefühlen nicht umtreiben lassen darf.) Er lernt fliegen, stellt sich einen Ängsten und scheitert auch bei mal bei seiner Ausbildung oder während er Magie benutzt. Und das alles auf so wenigen Seiten!  So langsam erlangt dieser Junge Stärke und Selbstbewusstsein, beginnt seine Meinung laut auszusprechen und Entscheidungen zu fällen, anstatt wie zu Beginn des ersten Bandes so gut wie nur irgendwie möglich nicht aufzufallen und in Deckung zu gehen. Lob: Dieses Mal gibt es nur Lob! Maximal könnte ich kritisieren, dass ich die Geschichte als zu kurz empfand. Aber trotz der Kürze lieferte Lethcoe einen in sich geschlossenen Teil, rasant, phantastisch und sehr gut geschrieben – da es ist kein Wunder, dass ich mehr will und nach gut 200 Seiten kein weiteres offenes Ende. (Obwohl dieses die Spannung auf den dritten, abschließenden Teil direkt in die Höhe schießen lässt!) Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Fülle an Namen, Orte und Hintergrundgeschichte, die der Leser mit dem zweiten Band verarbeitet. Aber wenn ich verwirrt war oder etwas nicht direkt einordnen konnte, gab es ja den Glossar, in dem ich nachschlagen konnte. Autor und Verlag haben also an alles gedacht, damit es ein angenehmes Lesevergnügen sein kann. Auch bei Band 2 findet sich der Leser sofort in der Geschichte wieder, es ist nur wenig Zeit seit Edwards Entschluss, seine Flügel zu benutzen, vergangen. Beim Lesen stellt sich das Gefühl ein, dass Lethcoe in Woodbine jetzt richtig angekommen ist. Im Gegensatz zu den manchmal holprigen Beschreibungen in der realen Welt, glänzt die Nachwelt mit einem mitreißendem und flüssigen Erzählstil sowie gut vorstellbaren Beschreibungen. Auch bei „Flight“ hat Lethcoe gute Wendepunkte gesetzt, die man nicht unbedingt kommen sieht. Immer wieder taucht etwas Unvorhergesehenes auf und treibt die Figuren in eine andere Richtung. Bis auf den Punkt, warum Mr. Spines Edward so bedingungslos beschützt. Aber jeder Mann würde in dieser Rolle so handeln. (Das klingt jetzt schwammig, aber ich möchte diesen Punkt nicht spoilern.) Weiterhin wird das Thema Engel und Nachwelt a) gut eingeflochten und b) anders als in bekannten Werken. Was im ersten Band noch verwirrend wirkte, rückt nun an die richtigen Plätze und aus den vielen Details ergibt sich eine sagenhafte Welt, die der Autor uns präsentiert. Besonders gemocht habe ich das Detail der Kampfschnecken, die waren mein persönliches Highlight. (Kampfschnecken? So klasse!  ) Und das größte Lob: Die Geschichte um Edward geht nahtlos und spannend weiter! Oft ist es bei Trilogien ja so, dass Band 2 nur zur Wissensvermittlung oder zum Aufbau eines weiteren Handlungsfadens genutzt wird. Bei „Flight“ ist dies nicht so. Edwards Jagd steht weiterhin im  Vordergrund, dies und Suche nach seiner Mutter. Währenddessen muss der Junge lernen, seine Fähigkeiten zu entdecken und zu beherrschen. Dafür wird ihm keine Atempause gegönnt. Zusammenfassend: Wundervoll! Toll! Eine sehr schöne Fortsetzung! Zum Glück habe ich „Song“ (Band 3) hier schon zu liegen, denn ich werde die Geschichte gleich weiterlesen. Zuvor vergebe ich aber noch 5 von 5 möglichen Sternen an „Der mysteriöse Mr. Spines 2 – Flight.“

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  • Trilogie-Rezension

    Flight
    CathrinKuehl

    CathrinKuehl

    12. October 2013 um 10:04

    Schreibstil Lethcoe hat einen einfachen Schreibstil, der auch für Kinder gut verständlich ist. Selbst die seltsamen Gerätschaften, die Mr. Spines mitsamt seiner Kumpanen erfunden hat oder nutzt, konnte ich mir als Leserin bildlich vorstellen. Dazu erzeugt er meiner Ansicht nach kindgerechte Spannung und löst die Rätsel auch immer verständlich auf. Charaktere Edward wächst einem fast augenblicklich ans Herz. Ist er zu Beginn noch der schüchterne, stotternde Junge, mausert er sich im Laufe des ersten Bandes, gewinnt mehr Selbstvertrauen im zweiten und im dritten wächst er über sich selbst hinaus. So weit sogar, dass sein Stottern stellenweise versiegt. Mr. Spines ist in der Tat ausgesprochen mysteriös. Anfangs blickte ich ein wenig skeptisch auf den Guten, allerdings bestätigte sich bald meine Vermutung, die ich fast vom Beginn innehielt. Ein wenig feige versteckt er sich vor seinen Gegnern, lernt aber selbst im Laufe der Trilogie, sich ihnen entgegenzustellen, selbst wenn es sein Leben kosten sollte. Die Geheimnisse um ihn werden nach und nach entschlüsselt, sodass auch Edward nähere Einblicke gewinnt, die ihn überraschen. Der Schakal ist ein Antagonist, der beinahe nur dem Namen nach erscheint. Auch wenn er selbst nicht mehr gegen Edward in den Kampf ziehen kann, so sendet er immer wieder seine fiesen Wesen aus, um ihn auszuspionieren, ihn zu verletzen oder sogar zu töten. Doch ganz am Ende bekommt der Leser ihn dennoch “zu Gesicht”. Und er ist anders als erwartet. Die zahlreichen Nebencharaktere besitzen alle ihre eigenen Geschichten, Gefühle, Handlungsweisen, was mir sehr gut gefallen hat. Jedem Charakter wohnt Lebendigkeit inne. Sie erscheinen durch und durch logisch, selbst wenn sie gegen ihre Gewohnheiten aufbegehren. Zudem entspringen sie den unterschiedlichsten fantastischen Rassen, was auf Vorurteile und Wissenslücken aufdeckt. Umgebung Ob wir uns auf der Erde befinden, in einem der himmlischen Reiche oder in den Klauen der Ängste zutage befördernden Ebene – ich als Leser fand mich zurecht, wusste, wo ich bin und sah manchmal ausgesprochen beeindruckt, was der Autor sich hier ausgedacht hatte. Auch agieren die Charaktere mit der Umgebung, was sie weiterhin mit einbindet und als Teil des Ganzen erscheinen lässt. Plot Der große Plot dreht sich darum, dass Edward seine Mutter finden will, sobald er erfährt, dass sie in der anderen Welt noch lebt. Das ist, was ihn größtenteils motiviert. Doch auch andere kleine Hindernisse, die sich ihnen in den Weg stellen, weiß der Protagonist zu besiegen oder umgehen. Jedes Buch für sich besitzt einen eigenen Plot. In Band 1 möchte er aus der Schule weg, in der er von Mitschülern und Lehrern gequält wird und es beginnt eine haarsträubende Flucht mit Mr. Spines und auch ohne ihn. In Band 2 will er unbedingt das Fliegen lernen, wenn er schon einmal Flügel hat und so ein wenig nützlicher erscheinen. Und in Band 3 muss er lernen wie ein Himmlischer zu singen, muss seine Ängste und Unsicherheiten hinter sich lassen, um sich dem Schakal zu stellen. Jedes Buch behandelt einen in sich abgeschlossenen roten Faden und dennoch spinnt sich der Gesamtfaden auch noch drumherum. Wunderbar! Ende Jedes Buch an sich ließ mich mit einem aufgeklärten Plot und neuen Zielen zurück – bis auf Band 3. Das Ende des letzen Bandes (zumindest die Plotauflösung) kam mir ein wenig aus dem Nichts gegriffen vor, weswegen ich diesem Band auch einen Stern abziehe. Ansonsten habe ich wirklich nichts zu bemängeln. Kindgerecht: ja, unterhaltsam: auch, spannend: ohja. Fazit Eine klare Leseempfehlung für alle Kinder ab 9 oder 10 Jahren! 5 Sterne fürs Gesamtwerk!

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Träumerin

    Träumerin

    09. June 2012 um 15:16

    Seit Edward in Woodbine angekommen ist, hat er einiges gelernt. Doch noch immer will er seine Mutter, die "blaue Lady", aus den Fängen des Schakals befreien. Mit Tabitha, einer Wächteranwärterin, und Bridget, einem Mädchen, macht er sich auf um sie zu befreien. Aber Edward muss als Erstes seine Fähigkeiten als Wächter erlernen oder er und seine Freunde sind den Gefallenen hilflos ausgeliefert. Denn der Schakal kennt Edwards Schicksal und versucht es zu verhindern. Nahtloser Übergang von Band 1 zu Band 2. Endlich kommt man in der Geschichte voran und erfährt mehr über die Welten nach Woodbine und auch über Woodbine. Edward selbst muss sich seinen Gefühlen stellen und trotzdem versuchen er selbst zu bleiben. Ich mag besonders, dass auch Band 2 wieder durch sein Aussehen besticht und die Welt (oder den Teil der Welt) Spector's Hollow. Jason Lethcoe hat hier ein Feuerwerk an Ideen geliefert die einen einfach umhauen.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    R-E-R

    R-E-R

    23. December 2011 um 15:58

    Erinnert sich noch jemand an Michael Endes großartiges Werk “Die unendliche Geschichte”? Beim Lesen des zweiten Bandes der Mr. Spines Trilogie von Jason Lethcoe musste ich an dieses wunderbare Buch denken. Nicht etwa, weil mich “Flight” von der literarischen Qualität auch nur ansatzweise daran erinnert hätte. Ich dachte vielmehr, wie viel Geld Verlage und Autoren mit der Ausbreitung von Serien verdienen? Anfang der 1980er Jahre gab es im Buchhandel wohl noch keine Marketingstrategen, sonst wäre die “unendliche Geschichte” wohl auch in mehreren Folgen erschienen um möglichst viel Geld aus dem Buch herauszuschlagen. Was im Falle der Geschichte von Bastian kein verschwendetes Geld gewesen wäre. “Flight” liest sich jedoch wie eine müde Zweitverwertung zahlreicher Ideen des Jugendbuchmarktes des letzten Jahrzehntes. Und dafür reut jeder Cent. Edward McLeod, der Waisenjunge aus Portland (Oregon) ist in einem Zwischenreich in dem die Toten der Erde leben, angekommen. Weil der böse Schakal die Brücken in die höheren Sphären vernichtet hat, müssen die Toten in dieser “Welt“ bleiben, bis der “Brückenbauer“ kommt von dem die Legende berichtet. Edward wird noch immer von einem Handlanger des Schakals verfolgt. Wiphlash Scruggs hat den Auftrag Edward in die Burg des Schakals zu bringen, wo auch schon seine Mutter gefangen gehalten wird. Edward will seine Mutter aus den Fängen dieses Bösewichtes befreien und macht sich mit seinen Freunden auf den Weg. Die Zutaten zu dieser Serie sind schnell aufgezählt. Durchschnittlicher, unauffälliger, elternloser Junge (sein Handicap: stottern) hat besonderes Schicksal (als Brückenbauer die Zwischenwelt retten) weil nur er (aufgrund seiner besonderen Herkunft) über außerordentliche Fähigkeiten verfügt. Statt in der Zaubererwelt, spielt diese Serie zwischen Leben und Tod und wird statt von guten und bösen Zauberern von Engeln (Wächter) und gefallenen Engeln (sehr originell Gefallene genannt!) belebt. Was mich während der Lektüre weiter schmerzlich Michael Ende oder Paul Maar vermissen ließ, war fehlende Fantasie gepaart mit sprachlicher Eintönigkeit. Wer den “Wunschpunsch” oder “den tätowierten Hund” gelesen hat, weiß um die Kraft magischer Wortkonstruktionen. Und wer schon lesend durch die grandiosen Landstriche Phantasiens gereist ist, weiß was ein schöpferischer Geist zu erfinden im Stande ist. Von all dem ist bei Lethcoe nichts zu finden. Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Belanglos wäre das richtige Wort. Edward und seine Gefährten sind blasse Abziehbilder von Helden, die andere vorher schon in besserer Form er- und gefunden haben. Es schadet nicht dieses Buch zu lesen, ebenso gut kann man es auch lassen. Sucht man ein Buch für die Zielgruppe junger männlicher Leser ab zehn Jahren sind Autoren wie Cornelia Funke (Drachenreiter, Tintenherz Trilogie), Michael Ende (Die unendliche Geschichte), Joanne K. Rowling (Harry Potter Reihe) oder Eoin Colfer (Artemis Fowl Serie) unendlich viel besser geeignet, Kinder und Jugendliche in ihren Bann zu ziehen und vor allem auf höchstem Niveau bestens zu unterhalten.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    bücherelfe

    bücherelfe

    15. September 2011 um 21:35

    Bevor ich jetzt viele Worte zu Band zwei der Trilogie rund um den tapferen kleinen Edward, empfehle ich einen kurzen Ausflug zur Rezension von Band eins. Es ist schon ein Weilchen her, seit ich Edward kennen lernen durfte. Vielleicht schien mir auch darum der Einstieg in seine Welt etwas holprig. Wer aber die beiden Bände in einem Rutsch liest, wird diese Schwierigkeit sicher nicht haben. Ganz schön happig, was da von Edward erwartet wird. Er soll ein Brückenbauer zwischen den Welten sein. Aber der Lohn der winkt, ist unfassbar: Wenn alles gut läuft, kann er seine totgeglaubte Mutter wiedersehen. Sie wird von dem berüchtigten Schakal gefangen gehalten. Was also bleibt ihm übrig, als all seinen Mut zusammenzunehmen und seinen Feinden entgegenzutreten. Ein Glück, dass er auf Verbündete zählen kann. Wie schon beim ersten Band ist die Botschaft an seine jungen Leser augenfällig: Es lohnt sich, für eine wichtige Sache seinen ganzen Mut zusammenzunehmen; sogar dann, wenn man so etwas wie Mut noch gar nicht spürt. Auch dieses Mal ist die Gestaltung so, dass junge Leser dranbleiben können. Fazit: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jason Lethcoe mit seiner Trilogie nichtlesende Kinder zum Lesen verführt. Also Daumen hoch für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Shiku

    Shiku

    23. July 2011 um 12:20

    Edward Macleod ist kein gewöhnlicher Junge – das war schon klar, bevor ihm schwarze Flügel wuchsen. Nun ist er raus aus der Schule, in der ihn jahrelang Lehrer und Schüler quälten und in der ihm zuletzt Whiplash Scruggs die Flügel abzuschneiden versuchte. Dieser ist ein Diener des Schakals, der einst selber ein Wächter war, nun aber zum größten Feind dieser geworden ist – und dem Edward gegenüber treten muss. Dazu befindet er sich in Woodbine, einer Welt der Toten. Doch ehe er sich dem Feind stellen und eventuell seine totgeglaubte Mutter befreien kann, muss er lernen, mit seinen neuen Fähigkeiten umzugehen. Flugstunden paaren sich künftig also mit der Flucht vor Schakals Dienern. Keine leichte Aufgabe! „Wings“ endete damals sehr abrupt, dafür setzt „Flight“ auch sofort wieder mit der Handlung ein, ohne groß in die Geschichte einzuführen. Dennoch gibt es genügend Erklärungen, um sich schnell wieder zurechtzufinden. Was sich danach offenbart, ist erneut eine kurzweilige, aber spannende Geschichte, die allerdings eher was für Kinder ist. Nichtsdestotrotz dürften auch Ältere ihren Spaß mit Edward und seinen Freunden haben – die Gegebenheiten sind interessant konzipiert, die Charakterkonstellationen nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Dass die Seiten so schnell ausgelesen sind, liegt nicht allein am großen Schriftbild! Das Ende von „Flight“ ist leider wieder sehr abrupt, wenn auch nicht ganz so sehr wie noch im ersten Band. Außerdem hat der Autor dieses Mal einen Art Ausblick mit eingearbeitet, in dem auch der Schakal eine Stimme findet und der für Edward und seine Freunde nichts Gutes verspricht – und damit das Interesse des Lesers nur noch mehr anheizt. Auch die Charaktere sind wieder sehr liebenswert. Zwar ist es im Fall von Schakals Dienern das klare Schwarz-Schema, aber wenigstens auf der „guten“ Seite sind nicht alle mit einer vollkommen weißen Weste ausgestattet, auch wenn kein Charakter derart differenziert dargestellt wird, wie man es von einem Buch für ältere Leser erwarten könnte. Dennoch – Edward ist ein wunderbarer Kerl, in den ich mich sicherlich verliebt hätte, wäre ich ein bisschen jünger. Auch neue Charaktere wie Bridget sind wirklich nett, auch wenn es einige anfängliche Nervensägen gibt – allerdings kann auch nicht immer jeder nett sein. „Star“ des Ganzen bleibt ohnehin Edward, der als Hauptcharakter am meisten beleuchtet wird und um den die gesamte Geschichte konzipiert ist. Und für die Zwecke des Buches ist das auch vollkommen in Ordnung. „Flight“ ist also ein schnell gelesenes Buch für zwischendurch, das jüngere Leser am ehesten ansprechen wird, aber auch Älteren einigen Spaß bringt: herzliche Charaktere, ein leichter Erzählstil und eine interessante Handlung sind eine solide Leistung, die gelesen werden will!

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Charlousie

    Charlousie

    01. July 2011 um 13:39

    Aber es war zu spät. Ein Schrei entwich Edwards Lippen, als er vornüberkippte und von der Säule stürzte. Tabitha war schockiert, dass sie den kostbbaren Moment, in dem sie den Erhebungsgesang hätte anstimmen müssen, verstreichen ließ. Starr vor Schreck sah sie zu, wie Edward kopfüber nach unten fiel. „Flieg!“, flüsterte sie. „Flieg!“ S.181-182 Inhalt: Während Edward verzweifelt versucht seine Prophezeiung als Brückenbauer zu erfüllen, schmieden der Schakal und seine Truppe an Gefallenen grausame Pläne, um Edward zu stürzen. Doch Edward hat trotz seiner mageren Erscheinung und des Stotterns etwas besonderes an sich und so macht er sich auf seiner Reise nicht nur Feinde, sondern auch Freunde. Gegenseitig unterstützen sie sich und werden zu den wichtigsten Verbündeten, die sie haben können. Die wird Edward sehr schnell auch brauchen, denn der Schakal schlägt eine große Bresche in ihre Linien, um ihn in eine Falle zu locken und Edward droht in diese Falle hineinzutappen… Meine Meinung: Anfangs fiel es mir sehr schwer den Anschluss zwischen „Wings“ und „Flight“ zu finden. Doch nach den ersten paar Kapiteln hatte mich der packende Schreibstil von Jason Lethcoe total gefangen genommen und ich bewunderte die Schönheit dieser irre, wahnsinnig, guten Geschichte. Denn dieser Autor schafft es trotz kindgerechter und somit ziemlich schlichter Sprache, einen mit Fallen und raffinierten Tricks gewebten Plot zu entwerfen, der mich mehr als einmal hinters Licht führte. Dabei war es jedoch nicht nötig ununterbrochen auf der Hut zu sein und mich anzustrengen die Zusammenhänge zu begreifen. Vielmehr konnte ich abschalten und mich vollkommen in die Abenteuer des jungen Edwards und seiner Freunde fallen lassen. Dieses Phänomen glich schon beinahe einer „subtilen Zauberei“, die aber eine schönere Wirkung hatte, als so manchen Bücher für Erwachsene. Dementsprechend ist der zweite Band um den „Mysteriösen Mr. Spines“ etwas für Groß und Klein, denn er sprach mich auf allen Ebenen an. Den Schreibstil lobte ich bereits und die Charaktere stehen dem im nichts nach. Liebenswert lernte ich mit ihnen eine neue Welt kennen, die viele magische Momente birgt, aber auch einige Gefahren nach sich zieht. Gekrönt wird das Ganze von einer hochwertigen, ansprechenden und für mich sehr gelungenen Optik. Sie passt sich seinem Vorgänger an und findet besonders auch im Inneren von „Flight“ seinen Auftritt. Jason Lethcoe hat die Gegensätze von „Gut und Böse“ gekonnt ins Verhältnis gesetzt und eine klare Trennung herausgearbeitet, die es mir ermöglichte, wie auf heißen Kohlen sitzend, mitzufiebern. Die Entwicklung des Protagonisten Edward vollzieht sich langsam, beinahe schon schleichend. Doch am Ende hat er auf der Reise, die er mit seinen Freunden antritt, mehr von sich gefunden, als er zunächst suchte und geht gestärkt aus den Ereignissen hervor. Dies vermittelt eine gute Einstellung und auch ich habe mich soweit davon beeinflussen lassen, dass ich merke, wie oftmals alleine positive Gedanken einen beschwingen und helfen, den Weg zum Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Mein Fazit: „Flight“ gefiel mir wesentlich besser als der erste Teil, weil ich mich nun so richtig „eingelebt“ habe. Leider endet die Geschichte in diesem Teil mitten im Höhepunkt und sehr abrupt. Umso gespannter bin ich nun auf die Fortsetzung „Song“ und hoffe bald mehr von diesen liebreizenden Figuren zu lesen, die aus der talentierten Feder dieses Autors stammen. Ein Buch zum Schmökern und langsamen Genießen, sogar für „Lesefaule“ geeignet! ;) Den Vorgänger vor diesem Band dennoch bitte lesen, denn sonst birgt es nur den halben Spaß! Ein klarer Fall für die volle Punktzahl!

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    mona0386

    mona0386

    05. June 2011 um 17:39

    Edward bekommt im zweiten Band seines Abenteuers immer mehr Geheimnisse heraus und lernt neue Freunde kennen bzw. flieht vor alten Feinden. Da Scruggs immer noch hinter ihm her ist und ihm seine Flügel abschneiden möchte, um seine Bestimmung, der berüchtigte Brückenbauer zu werden, zu ändern, flieht Edward mit seinen Freunden und Vertrauten Bridget und Tabitha und versucht, seine Mutter zu retten. Wird es Edward gelingen, seiner Bestimmung nach zu kommen? Diesmal fällt meine Rezension ein wenig kleiner aus, was aber daran liegt, dass ich nicht soviel verraten möchte, vor allem nicht für diejenigen, die Band 1 noch nicht gelesen haben. Ebenso wie der erste Band, ist dieses Buch mit Spannung so durchzogen, dass man es kaum aus den Händen legen kann. Dennoch muss ich sagen, dass es für mich manchmal schwierig war, alles sofort nachzuvollziehen. Wenn man sich aber richtig mit der Situation von Edward und den anderen auseinandersetzt, bemerkt man, welch phantasiereiche Handlung sich hinter dem Ganzen verbirgt. Vor allem hat mich aber die Geschichte von Bridget und ihrem Leben vor Woodbine mitgenommen, welches ich aber nicht genau darlegen möchte, um niemanden die Lust auf dieses Buch zu nehmen, indem ich alles jetzt schon verrate. Man wird in diesem Band oft dazu angeregt, über sein eigenes Leben, seine Ängste, aber auch über das Leben nach dem Tod nachzudenken. Was ich vielleicht schon ein wenig zu viel für ein Kinder- und Jugendbuch finde. Andererseits bin ich auch der Meinung, dass ich als Erwachsene bestimmte Bereiche ganz anders auffasse und somit Kinder das Buch vollkommen anders verstehen und interpretieren könnten, als ich. Ich war jedenfalls wieder total begeistert vom zweiten Band der Trilogie und möchte endlich wissen, wie Edwards Abenteuer zu Ende geht. Darum warte ich gespannt auf den dritten Band „Song“, der im Juni 2011 erscheinen soll.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    26. April 2011 um 19:24

    Edward Macleods Leben hat sich vollkommen verändert. Bis vor kurzer Zeit wurde er noch gehänselt, doch dann wuchsen ihm Flügel und er hat erfahren, dass er etwas Besonderes ist. Sein Vater ist ein Wächter und seine Mutter eine Sterbliche, die in Woodbine, dem Ort an dem verstorbene Seelen ihren Platz im Nachleben finden können, bekannt als „Blaue Lady“, eine Heldin ist. Vor einiger Zeit wurde sie aber von dem gefürchteten Schakal in seinen Bau verschleppt. Edward fasst einen Entschluss und will sie retten. Gemeinsam mit dem jungen Mädchen Bridget, der Jungwächterin Tabitha und dem mysteriösen Mr. Spines macht er sich auf die gefährliche Suche nach seiner Mutter und wird dabei von den mächtigen Anhängern des Schakals verfolgt. Wird Edward es schaffen gegen sie zu bestehen und sein Schicksal zu erfüllen? - „Flight“ ist der zweite Band der „Mr. Spines“-Trilogie von Jason Lethcoe und schlägt den ersten Teil um Längen! Jason Lethcoes Schreibstil ist sehr verständlich und flüssig zu lesen. Er schreibt auf kindliche Weise spannend und schafft es damit Kinder und gleichermaßen Erwachsene zu fesseln. Der Autor nimmt die Handlungsstränge des ersten Bandes wieder auf und frischt das Wissen des Lesers damit auf. Es gibt Erklärungen, aber es werden auch neue Rätsel aufgeworfen, sodass zu hoffen bleibt, dass diese im dritten und letzten Band „Song“ aufgeklärt werden… Die Geschichte an sich ist wunderbar gefühlvoll, hält Spannung, Abenteuer, Freundschaft, Action und die Vorstellung des Lebens nach dem Tod bereit. Die Charaktere sind liebeswert und besonders Edward ist ein sehr sympathischer und einzigartiger Mensch. Der Leser kann Edward dabei begleiten wie er sich seinen größten Ängsten stellen, seine Kräfte und Flügel einsetzen und beherrschen lernen und sich immer wieder entscheiden muss, wem er vertrauen kann und vor wem er sich besser in Acht nehmen sollte. Es warten Gefahren und Geheimnisse auf ihn, doch er lernt, dass man mit etwas Mut und Selbstvertrauen so gut wie alles schaffen kann. Er findet Freunde, die ihn so mögen wie er ist, mit all seinen Eigenarten. Er wächst an seinen Aufgaben und wird selbstbewusster und es ist toll daran teilhaben zu dürfen. Die Botschaften für die eigentliche Zielgruppe ab 10 Jahre sind sehr gelungen und werden gut vermittelt. Auch über Mr. Spines und seine Gefährten erfährt man endlich mehr. Besonders Mr. Spines ist mir nun viel sympathischer als im ersten Buch, in welchem er mir noch etwas fragwürdig erschien. Edwards Begleiter Tabitha und Bridget sind freundliche und hilfsbereite Charaktere mit eigenen Geschichten, die teilweise sehr rühren! Die magische Welt, in der sich die Figuren bewegen, wird immer fantastischer und nimmt mehr an Form an, da die Orte sehr detailliert beschrieben werden. Das Buch kann aber auch von außen vollkommen überzeugen. Das Cover der hochwertigen Hardcoverausgabe ist wunderhübsch und sehr liebevoll mit vielen Details gezeichnet und gestaltet!! Ich könnte es stundenlang betrachten. :) Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die eigentliche Geschichte nur ca. 200 Seiten lang ist und plötzlich endet…Nun möchte ich aber natürlich wissen wie es weiter geht und freue mich nach dieser gelungenen Fortsetzung sehr auf den letzten Band der „Mr. Spines“-Trilogie!!

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    VanaVanille

    VanaVanille

    28. March 2011 um 21:07

    "Flight" beginnt genau dort, wo der erste Teil der Reihe endete. Der Leser findet Edward im Reich des Todes wieder, in dem er bereits neue Freunde und Verbündete gefunden hat. Doch viel Zeit für Ruhe bleibt ihm nicht, denn seine Feinde sind ihm bereits auf den Fersen und wollen den Jungen so schnell wie möglich von der Bildfläche verschwinden lassen. Gerade noch rechtzeitig flieht er gemeinsam mit seinen Helfern und begibt sich auf eine gefährliche Reise. Auch im zweiten Band hat Edward nichts von seiner Sympathie mir gegenüber verloren. Er bleib weiterhin ein cleverer Kopf, der durch sein unsicheres Auftreten auch noch an Liebenswürdigkeit gewinnt. Trotz seines Intellekts ist er allerdings nie unnatürlich begabt oder perfekt und zeigt in vielen Situationen auch seine großen Schwächen. Mir hat dieser Fakt sehr gut gefallen, denn in viel zu vielen Kinderbüchern ist es oft der Fall, dass die Helden viel zu talentiert und erfolgreich sind. Edward dagegen gelang nicht jeder Zauber auf Anhieb und musste immer mit seinem geringen Selbstwertgefühl kämpfen, wodurch man als Leser seine Entwicklung zu einer stärkeren Persönlichkeit gut verfolgen und nachvollziehen konnte. Erleichtert war ich außerdem, dass der Autor es bei dem allwissenden Erzähler belassen hat, der sowohl die friedlichen, als auch die feindlichen Personen beobachtet und deren Gedanken wiedergibt. So bekommt man einen besseren Einblick in das Geschehen und erfährt auch einiges mehr über die einzelnen Charaktere, die neben Edward eine große Rolle spielen. Da der Protagonist seine Reise nicht allein antritt, gibt es viele Situationen, in denen auch die anderen Figuren zu Wort kommen und ihm mit Ratschlägen und Hilfe zur Seite stehen. Wieder einmal war ich von den ausgefallenen Charakteren und Wesen entzückt und fand jeden von ihnen glaubwürdig und ungewöhnlich - in einem guten Sinne. Was den Schreibstil des Autors betrifft, so kam er dem des ersten Teils sehr nah. Das Buch ließ sich flüssig lesen, die Story kam sehr schnell voran und man hielt sich nie mit kleinen, unwichtigen Details auf. Somit kann ich mich nur wiederholen und sagen, dass sich die "Der mysteriöse Mr. Spines"-Reihe besonders für Kinder eignet, älteren Lesern aber zu simpel geschrieben sein könnte. Mein Urteil: "Flight" ist ein gelungener zweiter Teil der Buchreihe und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Mit seinem fantastischen Ideenreichtum weiß der Autor seine Leser um den Finger zu wickeln und lässt ihm keine Zeit sich zu langweilen. Man kriegt einfach nur Lust auf mehr und ich freue mich bereits jetzt auf die Veröffentlichung des letzten Teils. Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    catbooks

    catbooks

    08. March 2011 um 11:33

    „Flight“ ist die Fortsetzung von „Wings“. Die Geschichte schließt sofort an das Ende des ersten Teils an. Ohne viele Worte und einleitende Sätze geht die Story schnell zum Hauptteil über. An manchen Stellen habe ich einige Worte zum ersten Teil schon vermisst, denn ich denke auch, dass das für die Verständlichkeit wichtig gewesen wäre. Trotzdem findet man schnell einen Einstieg in das Buch, es liest sich sehr flüssig, schnell und ist leicht verständlich.Die Art und Weise wie die Welt beschrieben wurde war wieder sehr bildlich, sodass man sich die Figuren und die Plätze sehr gut vorstellen konnte. Die Fragen, die sich am Ende des ersten Buches stellen, werden nur bedingt beantwortet. Jedoch denke ich, dass das Herr Lethcoe sich noch einige Möglichkeiten zur Beantwortung der Fragen offen lassen wollte, um auch ein tolles Finale in dem dritten teil „Song“ präsentieren zu können. Edward ist in „Flight“ schon etwas selbstbewusster, er wirkt nicht mehr so ängstlich und verschüchtert. Er nimmt allen Mut zusammen um seine Ängste zu überwinden. Bei dieser Entwicklung wird er von den anderen Figuren unterstützt, indem er akzeptiert wird, sie auf ihn und seine Gefühle Rücksicht nehmen und sie ihm genügend Freiraum lassen, damit sich sein „neues“ Ich in Ruhe entfalten kann. Wirklich süß finde ich, dass Edward nach und nach auch das andere Geschlecht wahrnimmt und sich die allergrößte Mühe gibt nicht mehr so tollpatschig und chaotisch zu wirken. Die Szenen werden mit sehr viel Liebe und Gefühl erzählt, dass man sich gerne an die eigenen Anfänge des Verliebtseins erinnert. In dieser Geschichte wird den jüngeren Leser gezeigt wie wichtig die Familie ist und das man sowohl als Elternteil oder Kind für eine Familie kämpfen muss, um in dieser glücklich zu sein. Wichtig finde ich auch, dass Kinder schon früh sehen, dass eine Familie nicht immer unbedingt aus Mutter, Vater, Kind bestehen muss, sondern das sie auch nur aus Kind und Mutter/Vater bestehen kann. Natürlich sind beide Elternteile für ein Kind wichtig, doch kann man sich bestimmte Situationen nicht aussuchen, in welchen Verhältnissen ein Kind aufwächst und daher finde ich es gut, dass dieser Aspekt in diesem Buch sehr deutlich wird. Bei Verständnisproblemen oder bei Vergessen von Namen konnte einem das Glossar immer weiterhelfen! Die Wörter und Personen werden gut und verständlich erklärt, sodass sich die Fragezeichen schnell aus dem Kopf verschwinden. Mein einziger negativer Punkt zu diesem Buch: dieses Buch ist viel zu kurz!! Ich als „erwachsener Leser“ hätte mich schon sehr über etwas mehr gefreut, doch da es ein Kinderbuch ist sei ihm verziehen! Fazit: Jason Lethcoe ist mit „Flight“ eine wirklich eine ganz tolle Fortsetzung gelungen, die weiterhin für Kinder ab 10 Jahren wirklich gut geeignet ist. Ich freue mich schon sehr auf das, hoffentlich spannende, Finale mit dem letzten Teil „Song“, der im Frühjahr 2011 erscheinen soll.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2011 um 17:23

    Kurzbeschreibung: Seit dem Tag, an dem Edward Macleod Flügel gewachsen sind, lauern überall um ihn herum Gefahren. Kann der mysteriöse Mr. Spines Edward dabei helfen, gegen seine mächtigen Feinde zu bestehen und sein Schicksal zu erfüllen? Zum Autor: Bevor Jason Lethcoe die Schriftstellerei zu seinem Beruf machte, arbeitete er 22 Jahre lang als Zeichner und Autor für verschiedene Hollywoodstudios, darunter Walt Disney, Dreamworks und Warner Bros. Jason Lethcoe hat seither zahlreiche Kinder- und Jugendbücher verfasst und lebt heute mit seiner Frau Nancy und seinen drei Kindern in Thousand Oaks, Kalifornien. Specter's Hollow war ein grauenvoller Ort. Aber aus anderen Gründen, als Edward gedacht hatte. Er hatte sich vorgestellt, dass es hier vor Monstern wimmeln würde, und für manche Leute mochten Monster auch der schlimmste Albtraum sein. Aber für andere waren es die eigenen Schwächen, die sie mehr fürchteten als die schrecklichste Ausgeburt der Fantasie. (Seiten 153/154) Rezension: Endlich geht es mit Edward Macleods Abenteuer weiter! Die Geschichte knüpft nahtlos ans Ende des ersten Teils an. Edward, der sich inzwischen recht gut in Woodbine eingelebt hat, wird offenbart, dass er der besagte Brückenbauer aus den Prophezeiungen sei. Nur er hat es in der Hand, die Welt von dem bösen Schakal zu befreien. Außerdem erfährt er mehr über seine Eltern und auch, wer sich hinter dem mysteriösen Mr. Spines wirklich verbirgt. Mit ihm, der jungen Bridget und der Wächterin Tabitha macht er sich auf den Weg zu Schakals Schloss, der dort immer noch Edwards Mutter Sarah, die in Woodbine als "die blaue Lady" bekannt ist, gefangen hält. Edward muss sie retten und dem Schakal Einhalt gebieten, koste es was es wolle... Mit "Flight" ist Jason Lethcoe eine wundervolle Fortsetzung von "Wings" gelungen. Vor allem Edward als Protagonist hat sich sehr gut weiterentwickelt, er ist weitaus mutiger und selbstbewusster als noch zu Beginn. Es scheint, dass er zunehmend Gefühle für Bridget entwickelt, doch ob das wirklich so ist, wird sich wohl erst im abschließenden Band zeigen. Bridget selbst ist ein interessanter Charakter, denn ihr eigentliches Leben spielt sich noch immer auf der Erde ab. Deshalb ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem Leben in Woodbine und dem, was ihr im wahren Leben zugestoßen ist. Mehr möchte ich dazu nicht verraten, das würde zuviel preisgeben. Tabitha, die junge Wächterin, die sich mit Edward, Bridget und Mr. Spines auf den Weg zum Schakal macht, wirkt anfangs recht arrogant und überheblich. Doch als sie merkt, was wirklich in Edward steckt und sie ihn den richtigen Umgang mit seinen Flügeln lehrt, entwickelt sie sich zu einer wahren Freundin, auf die er sich verlassen kann. Gut gefallen hat mir, dass man in diesem Band mehr über den mysteriösen Mr. Spines erfährt. Seine Geschichte ist tragisch und es wird anschaulich erklärt, wie er zu einem Gefallenen werden konnte. Desweiteren fand ich den Ort Specter's Hollow sehr interessant. Menschen, die dorthin gelangen, müssen sich dort ihren tiefsten und schrecklichsten Ängsten stellen. Eine wirklich schaurige Idee! Wie auch Band 1 ist "Flight" (leider) recht schnell zu Ende gelesen. Der obligatorische Cliffhanger bleibt auch hier nicht aus, doch soweit ich recht informiert bin, wird der dritte und abschließende Band "Song" wohl bereits im Mai 2011 veröffentlicht. Ich freue mich bereits jetzt sehr auf ein Wiedersehen mit Edward und seinen Freunden und dem Showdown zwischen ihm und dem Schakal. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist, wie bereits "Wings", wunderschön mit einer Illustration von Scott Altmann gestaltet. Darauf sieht man Edward mit seinen Freunden bei der Bootsüberfahrt über den Fluss Lethye mit Fährmann Al. Die vorwiegende Farbe ist ein sattes Grün und der Schriftzug des Buchtitels ist in schimmrigem Silber gehalten. Die Schriftart, die ich sehr hübsch finde, wiederholt sich in den Kapitelüberschriften. Am Ende des Buches erwartet den Leser ein Anhang mit der informativen 16-seitigen Kurzgeschichte "Der Fall Melchiors" (die ich mir allerdings etwas ausführlicher gewünscht hätte) und ein Glossar mit erläuternden Worten zu den vorkommenden Personen, Schauplätzen und Ereignissen im Buch. Fazit: "Flight" ist eine wunderbare Fortsetzung von "Wings", die dem Leser die Charaktere noch etwas näher bringt. Jetzt heißt es ungeduldig auf den Showdown in "Song" zu warten! Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Marie1990

    Marie1990

    28. February 2011 um 12:14

    "Edwards Lippen bewegten sich unaufhörlich. In seinem Kopf war ein kompliziertes Kartenhaus entstanden. Seine Finger zuckten. Er konnte die Karten geradezu fühlen. Jetzt kam die letzte Karte. In Gedanken drehte er sie um. Es war der Joker. Mit einem Mal verschwamm das Gesicht des Spaßmachers und an seiner Stelle starrte Edward eine finstere Fratze mit gelben Reißzähnen entgegen. Er wusste augenblicklich, was es darstellte: einen Schakal. Edward taumelte. "Nein!", schrie Tabitha. "Konzentriere dich!" Aber es war zu spät. Starr vor Schreck sah Tabitha zu, wie Edward kopfüber nach unten stürzte. "Flieg!", flüsterte sie. "Flieg!"" Seit dem Tag, an dem Edward Macleod Flügel gewachsen sind, lauern überall um ihn Gefahren. Kann der mysteriöse Mr. Spines Edward dabei helfen, gegen seine mächtigen Feinde zu bestehen und sein Schicksal zu erfüllen? Mit dem zweiten Band dieser Reihe um Edward knüpft Jason Lethcoe nahtlos an den ersten Band an, der mit einem Cliffhanger endete. Leider liest sich auch dieser Band wieder so schnell, dass man nun auf den dritten und letzten Band "Song" gespannt warten muss. Die Charaktere sind wieder gut beschrieben, auch wenn das Augenmerk wieder stark auf Edward liegt, da dieser sich stark weiterentwickelt. Die SPrache ist wieder sehr jugendgerecht gehalten und angenehm flüssig zu lesen, sodass dieses Buch eine kurzweilige Lektüre beschert. Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch und passt optisch auch hervorragend zu dem Cover des ersten Bandes.

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  • Rezension zu "Flight" von Jason Lethcoe

    Flight
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    22. February 2011 um 09:11

    Inhalt: Der 14-jährige Edward Macleod war bis vor kurzem ein ganz normaler Junge. Er war zwar nicht besonders beliebt, sondern schlaksig, groß und mit seinem Stottern auch ein beliebtes Opfer seiner Klassenkameraden, aber das ändert sich schlagartig, als Edward schwarze Flügel wachsen. Von einem Tag auf den anderen befindet er sich im Abenteuer seines Lebens. Meinung: Edward Macleod größtes Talent ist es Kartenhäuser zu bauen. Das macht er schon seit er ganz klein ist. Besonders in aufregenden Situationen baut er Häuser aus seinem alten abgegriffenen Kartenspiel, das er immer mit sich führt. Der stotternde und schlaksige Junge ist auf der Beliebtheitsskala seiner Klasse nicht besonders weit oben. Aber all das wird zweitrangig, als ihm plötzlich Flügel wachsen. Er wird verfolgt, eingesperrt, gekidnappt und findet sich plötzlich in Woodbine – im Nachleben – wieder. Der Junge erfährt, dass seine todgeglaubte Mutter Gefangene des Schakals ist. In Woodbine ist sie unter dem Namen die „Blaue Lady“ unter allen dort lebenden Wesen bekannt. Edward ist fest entschlossen seine Mutter aus den Fängen dieser bösartigen Gestalt zu befreien, die ihm durch seine Gefolgsmänner die Flügel abschneiden lassen will. Dieses Unterfangen gestaltet sich aber schwieriger als gedacht, denn Edward kennt sich mit den Mächten, die im Nachleben wirken, nicht aus. Er wurde nicht als Wächter ausgebildet und kann nur erahnen, zu was die Gefallenen, die Diener des Schakals, fähig sind. Zu allem Überfluss erkennt Edward auch noch, dass der stachelige, deformierte Mr. Spines – ein Gefallener – der ihn aus den Händen des bösartigen Whiplash Scruggs – Anhänger des Schakals – befreit hat, sein Vater ist, der ihn und seine Mutter verlassen hat. Der zweite Band von Jason Lethcoes Reihe Der mysteriöse Mr. Spines schließt direkt an den ersten Band (Wings) an. Edward erfährt nicht nur die Wahrheit über seine Eltern, sondern auch, was das für ihn selbst bedeutet. Er ist halb Mensch, halb Wächter und der Faun, in welchem Haus er in Woodbine unterkommt, berichtet ihm von der Legende, die im Nachleben umhergeht. Er vermutet, dass Edward der Brückenbauer sein könnte, welcher die siebte Brücke, die der Schakal zerstört hat, wiedererrichten könnte. Aber nicht alle sind der gleichen Ansicht wie der Faun und auch Edward zweifelt daran, dass er – der stotternde, schlaksige Junge – eine so große Aufgabe erfüllen könnte. Dennoch ist er fest entschlossen seine geliebte Mutter zu retten und nimmt dabei jede Gefahr auf sich, die ihm gestellt wird. Flight eröffnet dem Leser einige Antworten auf Fragen, die sich in Band 1 der Reihe gestellt haben. Zugleich schreitet die Handlung aber – im Gegensatz zu seinem Vorgänger – nur gemächlich voran. Die Jagd auf Edward erfolgt zwar in rasanten Schritten, aber im Gesamtzusammenhang nimmt der Plot nur langsam Gestalt an. Das mag vielleicht daran liegen, dass Edward viel über seine Vergangenheit und die seiner Eltern hört. Ihm wird die Legende des Brückenbauers erzählt und er erfährt mehr über die Welt von Woodbine, die Wächter und die Gefallenen. Allerdings bleibt dabei der Spannungsbogen nicht konstant gehoben, teilweise ziehen sich einzelne Passagen und somit endet das Buch schon wieder, wenn der Leser richtig gespannt ist, auf welche Art und Weise Edwards Abenteuer ihren Verlauf nehmen werden. Fazit: Jason Lethcoe erzählt in seinem zweiten Band der „Der mysteriöse Mr. Spines“-Reihe die Geschichte von Edward MacLeod weiter, dem eines Tages plötzlich Flügel gewachsen sind. Welche Gründe dies hat und warum er sich plötzlich in Woodbine, dem Nachleben, wiederfindet, wird dem unsicheren Jungen und den Lesern von Flight schnell klar. Auch die Hintergründe, die dazu geführt haben und die mögliche Zukunft des Jungen schildet der zweite Band, allerdings bleibt dabei die Handlung insgesamt etwas auf der Strecke und die Spannung wird zwar gegen Ende des Buches aufgebaut, wird allerdings in den zu erwartenden dritten Band hineingeschoben.

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