Jason Lethcoe Wings

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Inhaltsangabe zu „Wings“ von Jason Lethcoe

"Edward schrie auf. Ein grässliches Reißen erklang und zwei nadelscharfe Spitzen bohrten sich durch seine Haut. Ihnen folgten zwei große schwarze Gebilde, die sich im Hervortreten entfalteten und Edwards Pulli am Rücken in Fetzen rissen. Zögernd tastete er mit einer Hand nach hinten und schauderte. Auf seinem Rücken befand sich tatsächlich etwas, das vorher nicht da gewesen war. Und mit einem Mal erkannte Edward die ungeheuerliche Wahrheit: Zwischen seinen Schultern waren zwei noch feuchte, ebenholzfarbene Flügel hervorgewachsen." Von einem Tag auf den anderen ist im Leben des vierzehnjährigen Edward Macleod nichts mehr so, wie es war. Wie ist es nur möglich, dass ihm Flügel gewachsen sind? Und wer ist der mysteriöse Mr. Spines, der ihn aus höchster Gefahr rettet? Könnte er der Schlüssel zu den Geheimnissen sein, die Edward plötzlich umgeben?

Spannende Fantasie!

— Silliv
Silliv

Ein schönes magisches Abenteuer, das nicht nur für jüngere ist ;)

— KayvanTee
KayvanTee

spannend und warnsennig toll

— warriorgirl
warriorgirl

Wunderschön! :)

— Lovely001
Lovely001

Der Umschlag verspricht sehr viel, doch der Inhalt konnte meiner Erwartung standhalten.

— Catniss
Catniss

Zauberhaft!

— Arith
Arith

Hört sich gut an!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Wings /Band 1

    Wings
    Lenny

    Lenny

    14. March 2017 um 09:22

    Ich nehme an, es wird eine Reihe..... 3 Bände gibt es bereits.....


    Ein schöner Einstieg, der kleine Edwards mit den großen Flügeln hat mir gut fallen. Er lernt viele interessante Kreaturen kennen und muss vor dem bösen Schakal retten. Dabei wird er von Mr. Spins unterstützt.  


    Ein tolles Kinder und Jugendbuch......

  • schöne Fantasie

    Wings
    Silliv

    Silliv

    28. January 2017 um 06:02

    Hätte fast 5 Sterne vergeben, da mir das Buch so sehr gefallen hat, konnte es kaum aus der Hand legen, es war spannend und so viele wunderlichen Geschöpfe. Edward mag man sofort. Doch dann kam eine Szene, in der Edwards Arm blutete, ich habe zurückgeblättert, habe ich was überlesen? Nein, es wird dann mal später erwähnt, dass er gebissen wurde, das hat mich etwas stocken lassen, Am Ende steht die Namenserklärung, da fiel mir auf, dass für den Bösen einige Namen aufgezählt werden, mir ist das etwas zu komplex, das müsste doch nicht sein. Das Buch hätte echt Potential gehabt, eins meiner Lieblingsbücher zu werden.

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  • Wings- der mysteriöse Mr. Spines

    Wings
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    15. August 2015 um 16:16

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Erst vor kurzem habe ich ein anderes Buch des Autor als Hörbuch gehört und bin dann beim stöbern auf diese Trilogie hier aufmerksam geworden. Ein ganz grosses Lob an den arsEdition- Verlag zur wunderschönen Gestaltung dieses Buches , einfach nur absolut passend und gelungen!! Am Anfang des Buches erklärt der Autor kurz wie es zu dieser Geschichte kam, dass hat mir sehr gut gefallen. Auch gibt es am Ende ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen und eine Leseprobe zu Band zwei. Ich habe das Buch abwechselnd auch als Hörbuch gehört und gehe deshalb noch kurz auf den Sprecher ein. Jens Wawrczeck hat eine angenehme Stimme, der ich gerne gelauscht habe, er liest das Ganze sehr atmosphärisch, lebendig fast schon hörspielmässig! Der Schreibstil ist einfach, flüssig, kurz und schnörkellos, geht nicht gross ins Detail und auf die Gefühle und die Gedanken der Charaktere ein. Trotzdem hatte ich erstaunlicherweise keine Probleme mir alles vorzustellen und mitzufiebern. Edward mochte ich auf Anhieb vielleicht lag es auch am Hörbuch, dass er einfach total knuddelig und authentisch rüberkommt.....Bei den weiteren Protagonisten war ich mir genau wie Edward nie so ganz sicher wer ist nun Freund oder Feind. Das ganze Setting und auch die Atmosphäre sind doch eher düster und bedrückend und kamen gerade im Hörbuch sehr gut zur Geltung. Auch fand ich die Idee äusserst spannend, fesselnd und einfallsreich umgesetzt so dass ich nie den Eindruck hatte, das kommt mir aber jetzt bekannt vor! Das Ende enthält meiner Meinung nach schon einen fiesen Cliffhänger und gerade bei der Kürze des Buches fragt man sich schon, hätte man das nicht in einen Band packen können........Ich jedenfalls bin froh darüber die Fortsetzungen schon im Regal zu haben ;) Ich vergebe hiermit gerne volle fünf Sterne für ein wirklich tolles, packendes, kurzweiliges, mysteriöses Kinder- Fantasy- Buch, welches es wirklich verdient hätte noch mehr Beachtung zu kriegen!    

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  • Nicht nur was für Kinder

    Wings
    Zeliba

    Zeliba

    24. January 2014 um 12:17

    Cover Mit Wings ist gleichzeitig ein Buch in einer sehr Hochwertigen Ausstattung in mein Haus geflattert. Es glänzt durch hervorragende Bindung und einer wunderschönen Aufmachung, die mich gleich in den Bann zog. Das Cover passt perfekt zur Story und die düsteren, etwas schummrig wirkenden Farben, verlockten mit sanfter Stimme zum Lesen. Zum Abtauchen in verborgene Geheimnisse.Der Titel ist Silber und einer leichten Prägung aufgebracht und lässt es sehr wertvoll wirken. Zudem finde ich die ganze Schrift einfach wunderschön. Ich liebe dieses verschnörkelte, alte. Auch die Innengestaltung kann sich sehen lassen. Der Titel jedes einzelnen Kapitels ist in der gleichen Schriftart gehalten und damit ein absoluter Hingucker, ohne viel Aufwand. Handlung Das erste Band der Der mysteriöse Mr.Spines -Buchreihe handelt von dem 14 jährigem Edward, welcher nach dem Tod seiner Mutter, von seiner Tanze in eine Schule für problematische Jugendliche gesteckt wurde. Dort lernten sie, wie man besonders widerliche Jobs wie Abwasserrohre reinigen oder Schimmelbeseitigung richtig ausführt. Jeder in dieser Schule war im allgemeinen stark in den Armen und schwach im Kopf. Also das genaue Gegenteil von dem Was Edward war. Mit seinen schlaksigen zwei Metern, der dürren Statur und der Angewohnheit in Stresssituationen zu Stottern, bringt ihm mehr als genügend Hohn und Spott ein. So ist es Edward lieber wenn er alleine ist uns sich ganz auf seine Kartenhäuser konzentrieren kann. Nur da kommt sein aufgeweckter Verstand zur Ruhe. Als wäre das nicht alles schon schwer genug, hat der Junge noch ein weiteres Problem. Zwei Juckende Stellen direkt oberhalb seiner Schulterblätter. Während ihm das nur peinlich und unangenehm ist, warten andere Wesen darauf das sich die anstehende Metamorphose endlich vollzieht. Und Edward sich als das Auszeichnet was er in Wahrheit ist. Kein Mensch, ... sondern ein Wächter ... Schreibstil Gleich zu Beginn merkt man natürlich, dass dieses Buch für die jüngere Generation geschrieben ist. Die Sätze sind kurz und prägnant. Die Kapitel in einer schön übersichtlichen Länge und die Wortwahl einfach. Dennoch braucht sich Wings nicht hinter anderen Büchern zu verstecken. Denn die Welt um Edward und Woodbine, der ersten Ebene nach dem Tod, schlägt in spielender Leichtigkeit auch ältere Leser in den Bann.  Von Anfang bis zum abrupten und sehr offenem Ende bleibt es spannend und nicht eine Sekunde will man das Buch aus den Händen legen. Charakter  Edward hat es nicht leicht. Er ist ein Charakter mit einigen Schwächen. Er hält sich selber nicht für sonderlich Mutig und sieht an sich selber viele Schwächen. Dennoch lässt er sich nicht unterkriegen und kämpft sich durch. Dabei spürt man die leichte Entwicklung sehr deutlich. Er beginnt mehr auf seine Stärken zu vertrauen und seine Schwächen zu akzeptieren, damit umzugehen und sich auch mit den anfangs sehr Zwiespältig betrachteten Flügeln zu arrangieren. Er ist nicht der Typische Held der Geschichte, aber er hat das Zeug es zu werden!  Mr. Spines, das Hermelin Sariel, sowie die geflügelte Kröte Artemus, sind mir ebenfalls sofort sympathisch gewesen. Die kleinen Zankerein zwischen Hermelin und Kröte, und auch das Mr Spines nicht der ultimativ Mächtige war, gaben der Geschichte eine ganz eigene tiefe und Glaubwürdigkeit. Meinung/Fazid Ein Kinderbuch das sich um den Tod dreht. Es klingt seltsam aber genau das ist Wings. Es drehte sich um den Tod. Schön beschrieben und mit einer gut ersichtlichen Böse-Gut Trennung schildert der Autor wie der recht untypische Junge Edward zum Helden seiner eigenen Geschichte wird. Und zum Ende hin findet sich der Leser schließlich in der ersten Stufe der Totenwelt wieder. Dabei verwebt Jason Lethcoe gekonnt Mythologie, Sagengestalten und Glaubensrichtungen zu einem Dichtem Netz auf dem dieses Buch förmlich Tanzt. Trotz brenzliger Szenen, wird dennoch auf die Darstellung unnötiger Gewalt verzichtet. Etwas was man in einem Kinderbuch schließlich nicht unbedingt finden möchte. Das Edward allerdings auch seine eigenen Ängste durchlebt oder eine kleine Verletzung bei einer Auseinandersetzung mit spitzzähnigen Gefallenen, davonträgt, ist nur realistisch und gibt dem Buch eine natürliche/realistische Ebene auf welcher es agieren kann. Ein besonderer Leckerbissen bot am Buchende das Glossar, in welchem Charakter, Begriffe und Teile der Welt erklärt wurden. So erfuhr man über so manchen Ort zusätzliche Details, erhielt nähere Information zu Mr. Spines und Co. Auch die Leseprobe des zweiten Bandes, welche man hinter dem Glossar fand, ist in meinen Augen eine wundervolle Idee und machte mir gleich noch mehr Lust das zweite Band bald in meine Finger zu bekommen. Die Idee einmal den Tod in einem Kinderbuch zu behandeln und es dann gleichermaßen noch so gut zu schreiben das es selbst für Erwachsene wie mich ein Leckerbissen ist, ist in meinen Augen eine wirklich große Leistung. Besonders wenn man sich einmal das empfohlene Alter anschaut. Aber man sollte sich, besonders bei diesem Buch, nicht aufs Glatteis führen lassen. Denn nicht nur Kinder haben hier dran ihren Spaß, sondern auch Erwachsene wie ich kommen auf ihre Kosten. Der einzige kleine Manko ist das dieses Buch so kurz war. Gerne hätte ich noch ein paar mehr Seiten gehabt, in denen ich Edward auf dem Weg durch diese neue Welt begleiten hätte können. Zum Glück gibt es noch zwei Bände. :3

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  • Toller Auftakt!

    Wings
    Arith

    Arith

    16. November 2013 um 09:55

    Über den Autor: Jason Lethcoe arbeitete 22 Jahre lang als Zeichner und Autor für Walt Disney, Dreamworks, Warner Bros. und Co, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde und er zahlreiche Kinder- und Jugendbücher verfasste. Als Fan von diesen Filmstudios (und deren Kinder- und Zeichentrickfilmen) lag die Messlatte sehr hoch für Herrn Lethcoe. Ich war sehr gespannt, wie mir das erste Buch, das ich von ihm lesen wollte, gefallen würde. Das Cover: Von Anfang an hat mich das Cover fasziniert. Mir war nicht einmal der Inhalt wichtig, nachdem ich die Illustration gesehen habe, wollte ich dieses Buch lesen. Und es ist mir auch nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Entdeckt habe ich es schon zum Erscheinungsdatum, aber erst Monate später gekauft, weil mir halt Cover und Titel nicht aus dem Kopf gingen. Nach dem Lesen steht dazu noch fest, das Cover ist nicht nur schön, sondern es passt auch sehr gut zur Geschichte und zur Stimmung des Buchs. Wunderbar gemacht! Sprache: Lethcoe schreibt flüssig und mitreißend, ohne zu sehr in die Gedanken oder Gefühlswelt der Figuren abzutauchen. Zwar knapp geschildert, aber dennoch handwerklich so gut, dass man sich Orte und Figuren prima vorstellen kann. Hin und wieder empfand ich die Beschreibungen zu kurz, aber dafür punktet Lethcoe mit den besonderen Fähigkeiten seiner Figuren. Wenn ein Wächter seine Arie anstimmt, hört man die Melodie in den Zeilen. Oder wenn Edward darin versinkt, ein Kartenhaus zu bauen, dann versank auch ich beim Lesen in den Sätzen. Leider war der Schreibstil nicht immer überzeugend und gerade die Stellen, die etwas holprig klangen, stachen durch das gute Niveau im Rest noch deutlicher hervor. Figuren: Edward ist eine tolle Hauptfigur. Bei seiner traurigen Vergangenheit möchte man ihn nur noch in den Arm nehmen und wünscht sich, der Junge könnte all seinen Problemen, bösen Lehrern und gemeinen Mitschülern davonfliegen – und dann wachsen ihm Flügel! Tolle Idee! :) Allein beim Jucken, unter dem der Junge leidet, da wollte ich mir auch gleich den Rücken kratzen oder später Scruggs die Schere wegnehmen. Edwards Vorsicht, seine Skepsis, aber auch der Wunsch, jemanden zu treffen, dem er Vertrauen kann, der ihn liebevoll behandelt – alles gut nachvollziehbar. Ganz herrlich war das Detail der Kartenhäuser, die atemberaubenden Konstruktionen, die Edward baut. Ich bin sehr gespannt, ob daraus noch mehr wird, denn der Junge besitzt eine unglaubliche räumliche Vorstellungskraft und einen Erfindergeist – wirklich beeindruckend. Aber auch die andern Figuren waren detailreich gestaltet. Manche zum Lieben (wie die beiden Schüler von Mr. Spines mit ihren Wortgefechten) oder zum Hassen. (Whiplash Scrugss und seine Züchtigungsmethoden.) Lob und Kritik: Die Geschichte geht direkt los, der Leser wird in Edwards Welt hineingeworfen und ich habe mich an der Seite des Jungen sofort sehr wohl gefühlt (trotz des Mitleids, das Edward in einem hervorruft). Die Handlung ist rasant, dennoch voller Phantasie und magisch. Hervorheben sollte man hier die Legende um Woodbine (dem Reich der Wächter), die geschickt in den Text eingefädelt wird und die Magiesprache, auf die man beim Lesen immer wieder stößt. Seite für Seite wird der Leser tiefer in diese Welt gezogen und lernt wie Edward mit. Gerade wegen dieser vielen Details war es manchmal auch etwas unübersichtlich oder ich habe nicht direkt gewusst, wer denn nun mit Edward agiert. Dafür gab es aber am Ende des Buchs einen Glossar, der die wichtigsten Orte, Figuren und magischen Worte zusammenfasste. Eine gute Stütze bei der Lektüre, wenn man mal durcheinander kam. Die zusätzlichen Infos hätten meiner Meinung nach auch das Buch unnötig gestreckt. Leider habe ich den Konflikt zwischen dem Schakal und den Wächtern noch nicht ganz entschlüsselt und auch nicht, wie Edwards Mutter dort nun mitmischt. Dieser Punkt wurde für mich nicht klar genug ausgearbeitet. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dies noch in Band 2 und 3 genauer beleuchtet wird. Daher nur ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite, ich bin einfach zu ungeduldig und frage ständig „Warum? Und wieso denn das jetzt?“. Zusammenfassend: Ein sehr kurzes Buch, sodass ich mit dem Gefühl zurückblieb, dass eher die Bühne für das eigentliche Abenteuer bereitet wurde, anstatt einen ersten Teil gelesen zu haben. Aber Lethcoe mischt altbekannte Elemente mit neuen, kreativen Ideen und erschafft dadurch eine phantastische Geschichte, die das Thema „Engel“ ganz anders verpackt. Daher vergebe ich für „Wings“ 4 von 5 möglichen Sternen und beginne sogleich mit Band 2 „Flight“.

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  • Trilogie-Rezension!

    Wings
    CathrinKuehl

    CathrinKuehl

    12. October 2013 um 10:03

    Schreibstil Lethcoe hat einen einfachen Schreibstil, der auch für Kinder gut verständlich ist. Selbst die seltsamen Gerätschaften, die Mr. Spines mitsamt seiner Kumpanen erfunden hat oder nutzt, konnte ich mir als Leserin bildlich vorstellen. Dazu erzeugt er meiner Ansicht nach kindgerechte Spannung und löst die Rätsel auch immer verständlich auf. Charaktere Edward wächst einem fast augenblicklich ans Herz. Ist er zu Beginn noch der schüchterne, stotternde Junge, mausert er sich im Laufe des ersten Bandes, gewinnt mehr Selbstvertrauen im zweiten und im dritten wächst er über sich selbst hinaus. So weit sogar, dass sein Stottern stellenweise versiegt. Mr. Spines ist in der Tat ausgesprochen mysteriös. Anfangs blickte ich ein wenig skeptisch auf den Guten, allerdings bestätigte sich bald meine Vermutung, die ich fast vom Beginn innehielt. Ein wenig feige versteckt er sich vor seinen Gegnern, lernt aber selbst im Laufe der Trilogie, sich ihnen entgegenzustellen, selbst wenn es sein Leben kosten sollte. Die Geheimnisse um ihn werden nach und nach entschlüsselt, sodass auch Edward nähere Einblicke gewinnt, die ihn überraschen. Der Schakal ist ein Antagonist, der beinahe nur dem Namen nach erscheint. Auch wenn er selbst nicht mehr gegen Edward in den Kampf ziehen kann, so sendet er immer wieder seine fiesen Wesen aus, um ihn auszuspionieren, ihn zu verletzen oder sogar zu töten. Doch ganz am Ende bekommt der Leser ihn dennoch “zu Gesicht”. Und er ist anders als erwartet. Die zahlreichen Nebencharaktere besitzen alle ihre eigenen Geschichten, Gefühle, Handlungsweisen, was mir sehr gut gefallen hat. Jedem Charakter wohnt Lebendigkeit inne. Sie erscheinen durch und durch logisch, selbst wenn sie gegen ihre Gewohnheiten aufbegehren. Zudem entspringen sie den unterschiedlichsten fantastischen Rassen, was auf Vorurteile und Wissenslücken aufdeckt. Umgebung Ob wir uns auf der Erde befinden, in einem der himmlischen Reiche oder in den Klauen der Ängste zutage befördernden Ebene – ich als Leser fand mich zurecht, wusste, wo ich bin und sah manchmal ausgesprochen beeindruckt, was der Autor sich hier ausgedacht hatte. Auch agieren die Charaktere mit der Umgebung, was sie weiterhin mit einbindet und als Teil des Ganzen erscheinen lässt. Plot Der große Plot dreht sich darum, dass Edward seine Mutter finden will, sobald er erfährt, dass sie in der anderen Welt noch lebt. Das ist, was ihn größtenteils motiviert. Doch auch andere kleine Hindernisse, die sich ihnen in den Weg stellen, weiß der Protagonist zu besiegen oder umgehen. Jedes Buch für sich besitzt einen eigenen Plot. In Band 1 möchte er aus der Schule weg, in der er von Mitschülern und Lehrern gequält wird und es beginnt eine haarsträubende Flucht mit Mr. Spines und auch ohne ihn. In Band 2 will er unbedingt das Fliegen lernen, wenn er schon einmal Flügel hat und so ein wenig nützlicher erscheinen. Und in Band 3 muss er lernen wie ein Himmlischer zu singen, muss seine Ängste und Unsicherheiten hinter sich lassen, um sich dem Schakal zu stellen. Jedes Buch behandelt einen in sich abgeschlossenen roten Faden und dennoch spinnt sich der Gesamtfaden auch noch drumherum. Wunderbar! Ende Jedes Buch an sich ließ mich mit einem aufgeklärten Plot und neuen Zielen zurück – bis auf Band 3. Das Ende des letzen Bandes (zumindest die Plotauflösung) kam mir ein wenig aus dem Nichts gegriffen vor, weswegen ich diesem Band auch einen Stern abziehe. Ansonsten habe ich wirklich nichts zu bemängeln. Kindgerecht: ja, unterhaltsam: auch, spannend: ohja. Fazit Eine klare Leseempfehlung für alle Kinder ab 9 oder 10 Jahren! 5 Sterne fürs Gesamtwerk!

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  • Rezension "Wings - Der mysteriöse Mr. Spines"

    Wings
    LilaLeseecke

    LilaLeseecke

    27. June 2013 um 23:14

    Story und Charaktere: Der 14jährige Edward MacLeod hat es nicht leicht. Nach dem Tod seiner Mutter wurde er von seiner Tante in die Berufsschule „Gießerei“ abgeschoben, wo er seit zwei Jahren sein Dasein fristet. Er ist etwa zwei Meter groß, dazu von schmächtiger Statur und zu allem Überfluss stottert er auch noch. Nicht gerade gute Voraussetzungen um sich bei seinen Mitschülern beliebt zu machen. So bleibt er einsam und alleine, liest viel und baut Kartenhäuser um zur Ruhe zu kommen. Seit einiger Zeit juckt sein Rücken so sehr, dass es ihn manchmal wahnsinnig macht. Es ist ausgerechnet die Stelle zwischen den Schulterblättern, an die man selbst so schlecht heranreicht. Dieses Jucken artet zu einem brennenden Schmerz aus, als er „Whiplash Peitschenhieb“ kennen lernt, nachdem er sich mit einem Mitschüler geprügelt hat. Was Edward nicht weiß ist, dass Whiplash zu den Gefallenen gehört, der ihm seine Flügel abnehmen will, sobald diese gewachsen sind, was nicht lange auf sich warten lässt. Zur Hilfe kommen will ihm dabei der mysteriöse Mr. Spines, dem Edward anfangs allerdings so gar nicht vertraut. Doch wie es nun einmal so ist, ändern sich die Dinge, als Edward erfährt, dass seine Mutter nicht tot ist, sondern vom Schakal gefangen gehalten wird. Jetzt ist Edward nur noch eines wichtig: Die Rettung seiner Mutter! Nachdem ich das Buch nach dem Cliffhanger auf Seite 193 beendet hatte, blieb ich ziemlich unzufrieden zurück. Der Anfang des Buches ist vielversprechend – bis hin zu der Stelle, an der Edward die Flügel wachsen. Bis dahin nimmt Jason Lethcoe sich Zeit die einzelnen Charaktere vorzustellen und ihnen Leben einzuhauchen, die Umgebung zu beschreiben und das Kopfkino laufen zu lassen. Ab dem Moment allerdings, in dem die Jagd auf Edward losgeht, das Abenteuer um ihn und seine Herkunft beginnt, steht nur noch die Geschichte im Vordergrund. Die Charaktere verblassen, sind nur noch handelnde Personen über die man nicht viel sagen kann. Sie sind meiner Meinung nach völlig austauschbar. Als erster Teil einer Trilogie hat das Buch auch gar nicht allzu viel Handlung, sodass ich mir gewünscht hätte, mehr von den Charakteren zu erfahren, um eine Lesebeziehung zu ihnen aufbauen zu können, die mich in die Folgebände trägt. Um die Figuren wirklich zu verstehen und sie näher kennenzulernen, muss man das am Ende angehängte Glossar lesen, das dann lieber am Anfang hätte stehen sollen, da einem die Informationen am Ende nicht mehr viel nützen, wenn man das Buch unzufrieden aus der Hand legt. Die Geschichte selbst ist im Detail recht kompliziert. Nachdem Edward seine Flügel bekommen hat, wird der Leser mit Informationen überhäuft, von denen jede zweite noch Ausnahmen aufzeigt, die man sich merken soll, um zu verstehen, warum der ein oder andere Charakter entgegen dessen, was er eigentlich tun kann und darf, handelt. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die immer nebeneinander herlaufen und sich teilweise kreuzen. Dies ist allerdings gut gelöst, denn so verliert man den Überblick über die einzelnen Charaktere nicht. Was mich wirklich fragend zurückgelassen hat, ist die Darstellung von Edwards Verhalten. Obwohl der Autor immer wieder betont, dass Edward seine Flügel irgendwie Angst machen und er sich dafür schämt, er aber nicht einmal ausrastet, als sie plötzlich da sind oder das Ganze gar hinterfragt, orientiert sich Edwards Verhalten an dem eines normalen Jungen. Wären diese Einwürfe nicht zwischenzeitlich da, wüsste man gar nicht, dass Edward riesige Flügel auf dem Rücken hat. Eigentlich finden sie nur am Anfang Erwähnung, als er sie bekommt und am Ende, als er sie ohne Übung einzusetzen vermag. Eine Sache, die nach Aussage des mysteriösen Mr. Spines ganz und gar unmöglich ist. Hier fehlte mir der Bezug zum Zweck des Buches völlig. Ob mit oder ohne Flügel, der Text hätte kaum einen Unterschied gemacht. Was mir besonders gefallen hat: An diesem Buch gibt es nur eine Sache, die mir besonders gefallen hat und das sind die kurzen Kapitel. Dadurch, dass wir mehrere Handlungsstränge verfolgen, bieten sich diese kurzen Kapitel an, um den Faden nicht zu verlieren. Die Handlungsstränge laufen gleichzeitig zu den anderen Kapiteln ab. Man verweilt nie zu lange bei einem Charakter, sodass einem beim Lesen der Anschluss an den weiteren Verlauf der Geschichte nicht fehlt oder gar schwerfällt. Gestaltung: Eine silberne, mystische Schrift lädt den Betrachter dazu ein, das Buch mit dem recht dunklen Cover und dem Jungen mit den ebenholzfarbenen Flügeln, der auf einem Ast sitzt und Karten zu Boden gleiten lässt, in die Hand zu nehmen. Die Schrift, die wir auf dem Cover finden, findet sich auch als Kapitelüberschrift im Buch wieder. Leider sieht diese Schrift keine Großbuchstaben vor, sodass alle Kapitelüberschriften klein geschrieben wurden. Es sieht seltsam aus, wenn Worte wie „die rettung“ falsch geschrieben wurden und mir ist nicht ganz klar, warum man das so gewählt hat. Der Druck der Überschriften im Buch fällt außerdem ziemlich blass aus, sodass sie mir nicht wirklich gefällt. Durch die kleingeschriebenen Buchstaben, die hier scheinbar als Stilmittel eingesetzt werden, habe ich immer das Gefühl von falscher Rechtschreibung, was sie ja letztlich auch ist, denn Nomen werden jetzt und immer nun einmal groß geschrieben. Wertung: Leider ist es Jason Lethcoe nicht gelungen, mich nach Seite 72 bei der Stange zu halten. Während die Geschichte weiter ihren Lauf nimmt, baut man keinen Bezug zu den einzelnen Figuren auf, die sehr eindimensional sind und ohne Glossar auch bleiben. Die Story ist durch die miteinander verschachtelten „Wenns“ und „Abers“ recht kompliziert und auch hier schafft wieder nur das Glossar Abhilfe, um die Informationen zu bekommen, die während des Textes fehlen. Jason Lethcoe hätte seiner Geschichte und seinen Charakteren viel mehr Raum geben müssen, um sie glaubhaft wirken zu lassen und den Leser wirklich auf eine Reise in das Buch mitzunehmen. „Wings“ ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe, deren weitere Bücher ich mir, trotz Cliffhanger, eher nicht zulegen werde. Da mich das Buch leider weder von der Story noch von der Ausführung oder den Charakteren überzeugen konnte, erhält es von mir leider nur 3 Lila-Lesesterne.

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    walli007

    walli007

    12. January 2012 um 14:16

    Was verleiht Flügel? Nachdem Edwards Mutter gestorben ist nimmt seine Tante ihn auf. In seiner Trauer kann er sich aber nicht an die veränderten Verhältnisse gewöhnen. Deshalb schickt die Tante ihn in eine Art Schule, die Kinder aufnimmt, die woanders nicht klar kommen. Dort ergeht es Edward nicht gut. Schon wegen seiner Intelligenz ist er ein Außenseiter, doch auch sein Äußeres hilft ihm nicht Freunde zu finden. Mit seinen 14 Jahren ist er schon fast zwei Meter lang und dürr. So versucht er sich aus allem raus zu halten. In letzter Zeit jedoch ist da so eine juckende Stelle zwischen seinen Schulterblättern und eines schönen Tages lässt er sich doch provozieren und wünscht sich, das seinem Lieblingsfeind das Bücherregal auf den Kopf fallen möge. Bei dem Buch handelt es sich um ein Kinderbuch. Was es für eine Altersempfehlung hat, weiß ich nicht. Ich würde so schätzen vielleicht ab neun oder zehn. Die Seiten sind daher recht dick und auch nicht eng beschrieben. Die 200 Seiten sind aus Erwachsenensicht etwas geschönt. Ich glaube aber, dass die Geschichte für jüngere Leser sehr interessant ist. Der Außenseiter Edward wird durch die Veränderungen, die in ihm vorgehen, in eine völlig andere Position gebracht. Anders muss in diesem Fall nicht unbedingt besser heißen. Aber er kommt aus dieser Außenseiter-Loser Sache raus. Und meiner Auffassung nach schlägt er sich ganz wacker. Er nimmt nicht alles so hin, im Gegenteil er versucht, seine Situation zu verbessern. Auch wenn es mal nicht so klappt oder er in die Irre geht, gibt er nicht auf. Und auf dem Weg erfährt er einiges aus seiner Vergangenheit, was ihn völlig aus den Socken haut und ihn auch weiter anspornt. Ein positives Buch also, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es Kindern Freude bereitet.

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Ahotep

    Ahotep

    23. October 2011 um 20:00

    Inhalt Edward ist schlaksig, intelligent und unglücklicherweise auf einer Schule für Lernbehinderte, wo er gerne von anderen herumgeschupst wird. Zwischendurch geschehen in seiner Umgebung seltsame Dinge, die er sich einfach nicht erklären kann und dann hat er noch diese juckende, zudem schmerzende Stelle zwischen seinen Schulterblättern. Außerdem soll er von einem neuen Lehrer erzogen werden, der sehr ungewöhnliche, schmerzhafte Methoden verwendet und mehr über Edward zu wissen scheint, als Edward selbst. Meinung Der Einstieg in dieses wunderschöne Kinderbuch geschieht recht schnell, da es ohne viel einleitende Beschreibungen auskommt. Mit Edward findet man sogleich einen sympathischen Wegbegleiter, der gerade durch seine zurückhaltende Art und sein Stottern interessant herüberkommt. Zu Beginn wundert man sich schnell, was es mit ihm auf sich hat. Auf jeden Fall ist er kein normaler Junge. Interessant ist auch, dass er Momente hat, in denen er nicht stottert. Leider wurde in diesem Buch nicht darauf eingegangen, jedoch hoffe ich, dass dies in einem der Folgebände aufgegriffen und erklärt wird. Mich hat vor allem das Magiesystem in Wings beeindruckt, das über Songs bzw. Arien funktioniert und für mich eine neuartige Idee darstellte. Je schwieriger es zu singen ist, desto komplexer bzw. stärker ist die Wirkungsweise eines "Spruchs". Enttäuschenderweise hört das Buch sehr abrupt auf. Es wirkte auf mich eher wie eine kurze Einleitung, statt wie der Auftakt einer Reihe. Hier werden hauptsächlich Figuren und die Umstände eingeführt, doch die Handlung bleibt dabei auf der Strecke, so dass man nach einem Spannungsbogen vergeblich sucht. Fazit Wings enthält die ein oder andere gute Idee und ist an sich auch ein interessantes Kinderbuch. Jedoch handelt es sich leider nicht um ein vollständiges Werk, da es nur die Einleitung zu einer Geschichte ist, die wahrscheinlich mit den Folgebänden abgeschlossen werden soll. Möglicherweise gehören alle drei Bände eher in ein einziges und so würde ich empfehlen, diese Buchreihe in einem Rutsch wegzulesen.

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Träumerin

    Träumerin

    14. July 2011 um 18:18

    Edward Macleod ist eigentlich ganz normal: er ist zwar für seine vierzehn Jahre bereits fast zwei Meter hoch und muss auf eine Schule für Lernbehinderte gehen, obwohl er ein äußerst intelligenter Junge ist, trotzdem ist sein Leben ansonsten beschaulich. Doch eines Tages beginnt ein Punkt auf seinem Rücken fürchterlich zu jucken, sogar so arg, dass er richtig gehend Schmerzen empfindet. Als er zusammen mit einem anderen Jungen nachsitzten muss (und das heißt nicht still sein und irgendwas abschreiben, sonder in einem Keller angeketten werden), bricht diese juckende Stelle auf und offenbart Edward ein paar Ebenholzfarbener Flügel. Damit beginnt seine Reise zwischen den Welten. Denn Edward ist ein Wächter, ein Wesen, dass in Woodbine, der ersten Welt nach unserer, für Ordnung sorgt. Doch, da er aus einer Verbindung zwischen Wächter und Mensch hervorging, verfolgen ihn nicht nur die Guten. Letztendlich ist es an ihm seinen Weg zu wählen. Ein mitreißendes Jugend-Fantasybuch, das durch seine herrlich andersartigen Figuren besticht. Nicht nur Mr. Spines ist zutiefst seltsam, auch die Gefallenen. Ich kam super schnell in die Geschichte und konnte mir den klugen Edward sehr einfach vorstellen. Freu mich schon auf Flight und Song, die nachfolgenden Bände. Und denke dass das Buch durch seine Leichtigkeit besticht, die aber niemals zu einfach wirkt. Ein deutliches Plus: die einheitliche Gestaltung der gesamten Reihe und die Kapitelüberschriften sind in einer unverwechselbaren Schrift gehalten bzw. passend illustriert und schmiegen sich perfekt den Büchern an.

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Lady_of_Mystery

    Lady_of_Mystery

    11. July 2011 um 18:26

    Zuerst hat mich das Cover förmlich angesprungen und sofort neugierig gemacht. Es sieht wirklich toll aus und erweckt eine tolle Stimmung, die toll zum Buch passt. Die Handlung ist originell und einfach schön zu lesen, sodass ich das Buch an einem Tag verschlungen habe. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und angenehm. Dank der Einfachheit des Textes ist er auch toll für Kinder ab zehn Jahren. Die Charaktere sind auch sehr toll und unterscheiden sich von denen anderer Bücher. Vor allem spielen ganz andere Wesen mit und sind eine tolle Abwechslung - zumindest fällt mir kein anderes Buch ein, indem es sprechende Hermeline und fliegende Kröten gibt... Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie, was zum einen toll ist, da man mehr von Edward, Mr. Spines und den anderen lesen möchte, aber zum Anderen will man wissen wie es endet... Aber wenn man alle drei Bücher gelesen hat, hat man wahre Schmuckstücke im Bücherregal stehen, da die wirklich toll aussehen. Zudem ist der Beginn jedes Kapitels wunderschön ausgearbeitet und man sieht sehr viel Arbeit darin. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, egal für welches Alter...

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Eternity

    Eternity

    13. June 2011 um 10:42

    Edward ist gerade 14 geworden und der totale Außenseiter. Seine Mutter ist gestorben und seine Tante schickte ihn in ein Internat für verhaltensauffällige Kinder. Doch dann fällt das Phantastische in sein Leben ein und Edward ist völlig überfordert mit der Frage: Wem kann er trauen und auf welcher Seite steht er? Wichtig ist, dass man dazu sgaen muss, dass "Wings" als Vorgeschichte fungiert. Es wird nur erzählt, wie Edwards Vergangenheit war und wie er zu dem Ausgangspunkt der Geschichte gelangt. Genau dann, wenn es spannend wird und richtig losgeht, bricht die Geschichte ab und wird in "Flight" fortgesetzt. Für Kinder könnte dieses Ende etwas enttäuschend sein, besonders, wenn sie erst noch auf das nächste Buch warten müssen und es nicht bereits auf dem Nachttisch liegt.

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2011 um 18:17

    Wer viel Fantasy liest weiß, dass sich Ideen immer wieder gern wiederholen, besonders seit Twilight scheint ja alles nach einem bestimmten Schema geschrieben zu sein. Wie erfrischend ist es dann, wenn ein Buch mal wieder aus der Reihe fällt und anders ist? Mal kein 'Harry Potter', 'Lemony Snicket' oder halt 'Twilight' (ich sag jetzt das fiese Wort) Abklatsch. Hier wurden, zumindest für mich, neue Ideen aufgeworfen. Auch wenn die Geschichte und die Strukturen von dem Schakal und den Wächtern ein wenig nach Luzifer und seinem Sturz aus dem Himmel klingt, sind es dennoch neue Einfälle und das macht mir Freude beim Lesen. Das Buch ist gut geschrieben und man liest es sehr schnell weg. Dank der großen Schrift, der geringen Dicke des Buches und den kleinen Kapitel fühlt sich auch der noch so lesefaule Teenager nicht überfordert. Das einzig schade an diesem Buch ist der Cliffhanger am Ende des Buches, denn der lässt einem dann doch ganz schön im Dunkeln stehen. Doch da der zweite Teil schon erhältlich ist und im Juni 2011 der letzte Band folgt, wird das bald ja kein Problem mehr sein, sofern man sich den nächsten Band gleich bestellt. Fazit: Ein schönes Jugendbuch, mit neuen Ideen und flüssigem Schreibstil!

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  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    Meine Zusammenfassung: Ich heiße Edward Alistair Macleod, bin 14 Jahre alt, 2 m groß, entsprechend schlaksig und ein Außenseiter. Seitdem meine Mutter vor zwei Jahren starb und meine Tante mit mir überfordert war, muss ich in einer Schule für Schüler mit Lernproblemen leben. Dabei passe ich hier gar nicht hin! Alle anderen sind stark und dumm und ich bin das genaue Gegenteil davon. Das ich gerne Kartenhäuser baue und des Öfteren stottere, hat mich auch nicht gerade in der Beliebtheitsskala nach oben gepusht. Seit kurzem habe ich nun auch noch eine juckende Stelle, hinten am Rücken, genau da, wo man nie (!) hinkommt. Wobei "juckend" ist eigentlich sehr untertrieben, sie macht mich wahnsinnig! In letzte Zeit beherrsche ich scheinbar auch noch Telekinese, denn manchmal bewegen sich Gegenstände, nur weil ich es mir in meinen Gedanken vorstelle. Was passiert bloß mit mir??? Meine Rezension: Das ist der Beginn einer neuen Kinderserie geschrieben von Jason Lethcoe, einem amerikanischen Schriftsteller, der bereits durch seine Reihen "Zooms Acadamy" und "Benjamin Piff" bekannt geworden ist. Auf die Idee für diese Romane ist Jason Lethcoe gekommen, als er sich die Frage stellte: "Was wäre, wenn eine Junge herausfindet, dass er der Sohn eines gefallenen Engels ist?". Dieses inspirierte ihn so sehr, dass mittlerweile drei Bände im amerikanischen Original erschienen sind und die ersten zwei in deutscher Übersetzung beim arsEdition Verlag. Die Geschichte um Edward geht sehr spannend weiter: Ihm wachsen Flügel, er wird aus einer sehr brenzligen Situation von einem winzigen Kauz namens Mr. Spines gerettet und dieser erzählt ihm, dass er kein Mensch sei, mit seinen Flügeln bald fliegen könne und dass es eine geheimnisvolle Welt namens Woodbine gibt, die jenseits des Todes liegt. Edward verwirren diese ganzen unbegreiflichen Informationen und er zweifelt schon an sich und seinen Verstand. Er vermutet, dass er halluziniert. Aber diese Dinge passieren wirklich in seinem Leben, welches sich nun von Grund auf ändern wird. Jason Lethcoe schafft es den Leser in eine neue, unbekannte magische Welt zu führen, die nicht nur Kinder sondern auch Jugendliche und Erwachsene begeistern kann. Das Buch hat leider nur knapp 200 Seiten, für 10 jährige sicherlich genug, aber ich hätte mir gerne ein längeres Buch gewünscht. Das Buch dient im Grunde lediglich als Grundstein für die eigentliche Geschichte. Zum Glück gibt es seit Januar 2011 den zweiten Teil. Der Roman "Der mysteriöse Mr. Spines. Flight" bietet weitere 240 Seiten rund um Edward und seine fantastische Welt. Eine Leseprobe dazu befindet sich bereits in diesem Buch, sowie ein Glossar mit Begriffs- und Namenserklärung. Der Roman ist als wunderschöne, hochwertige Hardcoverausgabe im arsEdition Verlag erschienen. Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail entworfen worden und versprüht bereits einen magischen Charme. Der abgebildete Junge passt perfekt auf die Beschreibung Edwards, seine Flügel und seine Karten sind sehr schön illustriert. Jedes Kapitel beginnt mit dem Titel, welcher in einer verschnörkelten Schrift die Seite ziert. Es ist somit wirklich ein Schmuckstück. Fazit: Der Auftakt zu einer großartigen Kinderserie, die auch Jugendliche und Erwachsene begeistern wird, ist geschaffen. Ich hätte das Buch am liebsten an einem Tag komplett durchgelesen. Dieses hätte auch geklappt, falls ich nicht erst um 23.30 Uhr mit dem Lesen angefangen wäre :). Ich bin wahnsinnig auf den zweiten Teil gespannt und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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    • 3
  • Rezension zu "Wings" von Jason Lethcoe

    Wings
    Primrose

    Primrose

    15. April 2011 um 20:35

    Der mysteriöse Mr Spines-Wings Edward ist ein ganz normaler, stotternder Junge, der in einer Gießerei zur Schule geht. Zumindest glaubt er, dass er ganz normal ist. Seine Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und sein Vater hat sich aus dem Staub gemacht. Eines Tages fängt eine Stelle an seinem Rücken an zu jucken. Das Jucken geht nicht mehr weg, egal was er auch versucht. Doch das ist nicht sein einziges Problem: Seine Mitschüler ärgern ihn, wo sie nur können. Als Edward sich eines Tages mit einem anderen Jungen namens Grudge prügelt, werden diese beiden Jungen von einem Mann namens Wiphlash Scruggs zur Strafe in einen Keller gesperrt. Sie versuchen zu flüchten, doch die Zeit reicht nur für die Flucht von Grudge. Edward wird von Scruggs zurückgehalten und muss weiter seine Strafe absitzen. Plötzlich überkommen ihm unerträgliche Schmerzen und ihm wachsen Flügel! Von einem mysteriösen Mr. Spines, einer fliegenden Kröte und einem Hermelin wird er aus dem Keller befreit. Gerade noch rechtzeitig, denn Wiphlash Scruggs hat es auf Edwards Flügel abgesehen! Mr. Spines ist ein merkwürdiger Mann. Er hat Stacheln auf dem Rücken und geht etwas gekrümmt. Edward vertraut ihm nicht und flieht. Er wird von zwei Passanten aufgelesen, doch wie sich später herausstellt, sind diese Personen böse und wollen ihn töten. Mr. Spines rettet ihn ein zweites mal. Edward kommt in Mr. Spines Labor und gerät von dort aus nach Woodbine, den Ort, wo die Verstorbenen hinkommen. Dort erfährt er, dass seine Mutter eine gefeierte Heldin unter dem Namen „die Blaue Lady“ ist, die jedoch von dem Bösewicht Schakal festgehalten wird. Edward will unbedingt seine Mutter finden… Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Jason Lethcoe kann gut erzählen. Der Schreibstil ist flüssig und man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte ist spannend und die Figuren der Geschichte sind sehr charakterstark. Edward habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist sehr intelligent, aber er stottert und ist ziemlich verschlossen. Es ist gut, dass die Geschichte einen klaren roten Faden hat. Ich finde es etwas schade, dass manche Beschreibungen von Woodbine und die Erklärungen des Systems von Woodbine so gezwungen wirken. Außerdem wiederholt Lethcoe manche Sätze für meinen Geschmack zu oft. Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Die Kapitelnamen sind in einer verschnörkelten Schrift geschrieben und die Kapitel sind handlich und nicht zu lang. Das Cover ist sehr schön. Man sieht Edward mit seinen Flügeln auf einem Baum sitzen. Es wirkt sehr mystisch. Doch gerade als es besonders spannend wurde, war das Buch zu Ende. Ich finde das ziemlich merkwürdig, es ist, als ob Lethcoe ein Buch geschrieben hat und es in drei Teile veröffentlicht, um die Spannung zu steigern. Im ersten Buch ist noch nicht allzu viel passiert, es wurde eher erst einmal alles von dem „Jenseits“ Woodbine erklärt und ein Anfang für die eigentliche Geschichte gegeben, wie ich finde. Alles in allem ist das Buch sehr schön geschrieben. Es ist spannend, rührend, ein bisschen traurig und emotional, darüber hinaus hat das Buch etwas von einem Märchen. Es ist auf jedenfall lesenwert.

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