Jason Mott

 3.7 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Am Ende das Leben, The Returned und weiteren Büchern.

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Am Ende das Leben

Am Ende das Leben

 (9)
Erschienen am 10.09.2015
The Returned

The Returned

 (2)
Erschienen am 06.09.2013
Returned

Returned

 (0)
Erschienen am 02.05.2014
The Wonder of All Things

The Wonder of All Things

 (0)
Erschienen am 08.10.2014
The Returned

The Returned

 (1)
Erschienen am 25.03.2014

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CorinaPfs avatar

Rezension zu "Am Ende das Leben" von Jason Mott

Rezension Am Ende das Leben
CorinaPfvor 5 Monaten

Inhalt:


Wir begleiten in diesem Buch Ava. Ava ist 13 Jahre alt und lebt in einer kleinen Stadt. In dieser Stadt findet jährlich eine Flugshow statt. Doch diesmal scheint es etwas schief zu gehen, denn ein Flugzeug stürzt ab. Dabei werden Ava und ihr bester Freund Wash verletzt. Ava wird nur leicht verletzt, doch es scheint Wash wird dieses Unglück nicht überleben. Ava beginnt Wash ihre Hände aufzulegen und plötzlich sind seine Wunden verschwunden. Nachdem sie Wash geheilt hat, ist Ava ohnmächtig geworden und im Spital aufgewacht. Alle wollen mit dem Mädchen reden, die Wunden heilen kann, doch Ava geht es richtig schlecht und nach jeder Heilung wird Ava schwächer und schwächer. Wie kann man die Leute fern halten und wieso wird Ava immer schwächer?

Schreibstil:

Der Schreibstil war am Anfang für mich sehr verwirrend, denn am Ende jedes Kapitel wird in der Vergangenheit  geschrieben. Doch wenn man im Lesefluss drinnen ist kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Das Buch zeigt in welchen Zwiespalt man kommen kann, man will Menschen helfen aber soll man seine Gesundheit dafür Opfern. Für mich Thematisch sehr interessant aber etwas leidlich umgesetzt.

Protagonistin:

Ava ist eine Jugendliche wird aber nicht so behandelt. Immer wieder wird sie wie ein kleines Kind behandelt und einiges wird ihr auch verheimlicht. Ava ist in diesem Buch bis auf wenigen ausnahmen die Vernüftigste. Sie handelt meist nicht wie ein Kind sondern ein reifer Erwachsener. Ich mochte Ava und ihre Handlungen, sie steht oft zwischen den Stühlen, weiß aber meist was das Richtige ist. Auch wenn sie manchmal die Falschen Entscheidungen trifft würde man in ihrem Fall wahrscheinlich genau so handeln und dies macht sie für mich zu einer sehr guten Protagonistin.

Nebencharaktere:

In diesem Buch gibt es einige Nebencharaktere, die ich überhaupt nicht mochte, da ich ihre Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen kann. 
Der Vater sagt immer wieder, dass er das beste für Ava will und doch lässt er sich immer breit schlagen und lässt Reporter mit ihr reden oder macht irgendwelche Tests, merkt aber nicht dass es Ava immer schlechter damit geht.
Lebensgefährtin vom Vater sagt auch immer wieder dass, sie Ava liebt denkt aber immer nur an ihr Kind und nie an Ava. Sie bedrängt sie manchmal richtig
Die einzigen die in diesem Buch meist richtig Handeln sind Wash Avas bester Freund und dessen Großmutter, denen scheint Ava wirklich am Herzen zu liegen. 

Das Cover:

Das Cover hat mich wirklich angesprochen und auch der Klappentext war so, dass ich unbedingt das Buch haben wollte. Ich war richtig gespannt.

Fazit:

Das Buch hat mir teilweise richtig gut gefallen, das Ende war für mich vorhersehbar, was ich aber bei diesem Buch nicht so schlimm finde. Was mich richtig genervt hat waren der Vater und die Lebensgefährtin vom Vater, die mochte ich im Buch überhaupt nicht. Ich gebe dem Buch 3 Sterne 

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Am Ende das Leben" von Jason Mott

Anstrengend mit perfektem Ende
Krimifee86vor einem Jahr

Inhalt: Dass Ava etwas Besonderes ist und vor allem etwas Besonderes kann, erfährt die ganze Welt, als das junge Mädchen ihren besten Freund, der bei einem Unfall schwer verletzt wird, heilt. Wash, Avas bester Freund, wäre ohne ihre Hilfe gestorben. Doch statt ihm landet Ava im Krankenhaus, denn die Heilung anderer, raubt ihr enorme Kräfte. Trotzdem lässt sie sich davon überzeugen, öffentlich weitere zu heilen. Doch je mehr anderen Ava hilft, umso kränker wird sie selbst. Und dann droht ihre kleine, neugeborene Schwester zu sterben und Ava muss sich entscheiden,- denn ihre Schwester zu retten, könnte bedeuten, dass sie selber sterben wird.

Charaktere: Die Hauptcharaktere sind die beiden Freunde Ava und Wash. Während ich Wash sehr gerne mochte, war ich kein sonderlich großer Ava-Fan. Natürlich hatte sie kein einfaches Leben, aber ich finde sie hat sich stellenweise doch sehr egoistisch und dumm verhalten. Ihr war klar, wie krank sie durch die Heilungen wird. Trotzdem „spart“ sie ihre Kräfte nicht für ihre Stiefmutter und ihre kleine Schwester auf, sondern heilt irgendeinen Vogel und einen Hund. Das hat mich geärgert. Ebenso das Verhalten gegenüber ihrer Stiefmutter. Oder diese „Wanderung“ zum Ende hin. Das alles war für mich nicht nachvollziehbar. Auch ihren Vater mochte ich im Übrigen aus ähnlichen Gründen nicht. Wieso hat er seine Tochter nicht mehr geschützt? Wieso tut er ihr das alles an?
Der einzige, der in meinen Augen rational und vernünftig gehandelt hat, war Wash. Ich mochte, wie er seine beste Freundin unterstützt hat und wie erwachsen er sich bei all der Dramatik verhalten hat.

Das hat mir gut gefallen: Ich mochte die Zwischenspiele, welche Avas Vergangenheit geschildert haben und auch das Thema Depression behandelten. Nicht nur hier ging es auch um die Frage Moral: Was kann man tun, um einem anderen Menschen zu helfen? Wie viel Verantwortung trägt man für die, die man liebt und wie viel ist jeder einzelne Mensch für sich selbst verantwortlich? Sehr interessante Fragen, auf die es natürlich kaum eine richtige oder falsche Antwort gibt.
Zum Ende des Romans sind mir die Tränen nur so über das Gesicht gelaufen. Trotzdem war das Ende absolut perfekt, besser hätte der Autor es nicht machen können.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich fand die ganze Atmosphäre des Romans unheimlich anstrengend. Ich habe mich manchmal in Ava hinein versetzt gefühlt und war so genervt von all diesen Menschen, die dieses arme Mädchen bedrängt haben. Ich fühlte mich von den Journalisten bedrängt, von den Demonstranten, von allen. Gleichzeitig hat mich genervt, dass Ava eigentlich ständig krank war. Ich weiß auch nicht, sie war die ganze Zeit in einer Art Delirium, wodurch ich das Gefühl habe, sie gar nicht richtig kennen zu lernen, weil die „echte Ava“ nie da war. Vielleicht fand ich sie auch deshalb nicht wirklich sympathisch, weil ich einfach keinen Zugang zu ihr gefunden habe.

Fazit: Ich möchte drei Punkte für „Am Ende das Leben“ vergeben. Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings auch mit vielen Abstrichen. Denn es gab zwar viele Dinge, die mir gut gefallen haben (und das Ende war einfach nur absolut perfekt), aber gleichzeitig gab es auch viele Dinge, die mich gestört haben. Auch, dass ich mit dem Hauptcharakter, Ava, nicht so gut klar gekommen bin, hat es für mich nicht so leicht gemacht. Verdiente drei Punkte.

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nicigirl85s avatar

Rezension zu "Am Ende das Leben" von Jason Mott

Ein Roman der unter die Haut geht und mitten ins Herz trifft...
nicigirl85vor 3 Jahren

Der überaus faszinierende Klappentext hat mich neugierig werden lassen und da ich von dem Autor noch nie etwas gelesen hatte, begann ich unvoreingenommen mit der Lektüre.

Im Roman geht es um die 13 Jahre alte Ava, die ihren besten Freund Wash nach einem schweren Unfall durch Handauflegen rettet. Sie wird als Wunder bezeichnet und von tausenden Pilgern bedrängt ihnen zu helfen. Steht es in ihrer Macht jeden zu retten? Und wer entscheidet, wer gerettet wird und wer nicht?

Mott hat mit Ava einen Charakter entwickelt, der einem zu Herzen geht, denn sie macht gleich mehrere Phasen durch. Zum Einen muss sie damit leben, dass ihre Mom tot ist, zum Anderen entwickelt sie sich langsam aber sicher zur Frau mit all den dazugehörigen Problemen. Und dann ist da ihre Fähigkeit, die sie fragen lässt wem sie helfen kann, muss oder will?

Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Ereignisse, so dass wir von allen Protagonisten intensiv etwas mitbekommen.

Dem Autor gelingt es sehr gut die handelnden Personen zu beschreiben und auch das Setting bildhaft wiederzugeben, so dass man sich alles gut vorstellen kann.

Ich kann es nicht genau erklären, aber beim Lesen entsteht eine regelrechte Wohlfühlatmosphäre.

Für mich ist dieser Roman ein Kleinod, denn er versprüht so viel Herz und regt zum Nachdenken an. Keine leichte Kost, die aber dennoch unheimlich gut zu unterhalten weiß.

Fazit: Ich kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Genial!

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