Jason Reynolds , Brendan Kiely Nichts ist okay!

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Inhaltsangabe zu „Nichts ist okay!“ von Jason Reynolds

<p>Eigentlich wollte Rashad nur eine Tüte Chips kaufen... </p><br /> Eigentlich wollte Rashad nur eine Tüte Chips kaufen... Doch plötzlich wird er, als er den Laden kaum betreten hat, vor die Tür gezerrt, und ein Polizist stürzt sich auf ihn. Er schlägt auf ihn ein und wirft ihm Diebstahl vor. Erst im Krankenhaus kommt Rashad wieder zu sich. Rashad ist schwarzer Hautfarbe, der Polizist ein Weißer. Beobachtet hat die Szene ein anderer Jugendlicher: Quinn Collins, weiß, Freund der Familie des Polizisten und Mitschüler von <br />Rashad. Quinn ist schockiert. Warum wurde Rashad niedergeprügelt? Ist sein Freund, der Polizist, ein Rassist? Beide Jugendlichen erzählen ihre Geschichte: von den Vorwürfen gegenüber Rashad, er habe den Vorfall provoziert, und von dem subtilen Druck, der auf Quinn ausgeübt wird, sich nicht als Zeuge zu melden. Zur selben Zeit gerät eine Stadt in Ausnahmezustand.

Bei "Nichts ist oksy" war für mich vieles nicht so aufregend!

— Callso
Callso

Ein gelungenes Jugendbuch, welches jedem Leser einen Einblick in Rassismus und Polizeigewalt bietet

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Rassismus und Polizeigewalt. Zwei brandaktuelle Themen, die zum Nachdenken anregen.

— zazzles
zazzles

Ein super spannendes Buch mit einem aktuellen Thema über Gerechtigkeit, Rassismus und Toleranz.

— MurphyS91
MurphyS91

Wow, wow wow!! Absolut bewegendes Buch zum Thema Polizeigewalt und Rassismus! Unbedingt lesen!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Eine sehr kurzweilige, zum Nachdenken animierende Lektüre. Sollte auch von Schulklassen gelesen werden.

— La_Stellina
La_Stellina

W.O.W

— buecherzeit
buecherzeit

Es lohnt sich dieses Buch zu lesen! Man bekommt zwei tolle Sichtperspektiven gelesen!

— Linarznx
Linarznx

Ein erschütternder und ergreifender Weckruf gegen Rassismus, Intoleranz und Machtmissbrauch! Hochbrisant und leider immer noch aktuell!

— Pippo121
Pippo121

Sehr bewegendes Buch, was gerade zur Zeit auch ganz aktuell ist und die Stimme gegen Machtmißbrauch und Rassismus erhebt!

— Raven
Raven

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  • Eine Geschichte mit viel zu wenig Esprit!

    Nichts ist okay!
    Callso

    Callso

    02. April 2017 um 17:35

    Manche Geschichten entwicklen sich einfach nicht. "Nichts ist okay" ist so ein Werk, das - aus meiner Sicht - einfach nicht in Schwung kommt. Die Geschichte verpufft, nimmt ganz wenig Fahrt auf und dümpelt recht ereignislos dahin.Aber ich habe noch mehr Kritkpunkte: Auch die Figuren sind wenig ausgereizt bzw. haben nur wenig Konturen. Es kommen auch immer wieder Szenen im Basketballtraining der Jugendlichen auf, aber auch dort findet wenig Spannendes statt. Klar, das Thema Rassismus ist gut und wichtig und ein elementarer Bestandteil des Buches. Nur wird die Szene, in der Rashad vom Polizisten Paul schwer geschlagen und misshandelt wird, breit ausgetreten, ohne dass Konsequenzen oder neue Fakten hinzukommen.So wurde das Lesen für mich zunehmend langweilig, weil die Story nahezu ereignislos verpufft...Dabei wirbt das Buch damit, dass es aus zwei Sichtweisen erzählt wird. Doch schnell wird klar, dass die beiden Sichtweisen doch ähnlich bis gleich sind.Mich hat das Buch nur sehr wenig gepackt. Ich wüürde fast zu zwei Sternen tendieren, da dies jedoch ein Jugendbuch ist (und die Sichtweise vielleicht dann doch noch etwas anders ist) war ich mit einer 3-Sterne-Wertung etwas gnädiger.Die Szene des Buches:"Wir wissen nicht, was in dem Laden passiert ist, also stelle ich mich nicht einfach hin und sag, der Junge ist unschuldig. Vielleicht ist er es nicht. Ich bin Taxifahrerund arbeite nachts, und, ehrlich gesagt, wenn der Bursche mich ranwinken würde und es wäre dunkel draußen, also ich würd weiterfahren.""Und warum? Hat das mit seinem Aussehen zu tun?".....

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  • Rassismus und Polizeigewalt als brandaktuelle Themen

    Nichts ist okay!
    zazzles

    zazzles

    14. December 2016 um 15:13

    "Ich bin auch weiss - und genau deshalb demonstriere ich. Ich musste es tun. Weil der Rassismus keineswegs Vergangenheit, sondern immer noch verdammt aktuell war. Er war überall und steckte in allem, und die einzigen Leute, die sagten, es sei nicht so, und die Einzigen, die sagten: "Sprich nicht darüber", waren weiss. Hört doch endlich auf zu lügen! (...) Nichts würde sich ändern, solange wir nicht etwas dagegen unternahmen. Wir! Wir Weissen! Wir mussten aufstehen und unsere Stimme erheben, (...)" Für mich ein sehr schönes Zitat, dass die Thematik des Buches in meinen Augen perfekt zusammenfasst: Rassismus. Er ist allgegenwärtig und leider immer noch top aktuell. Rassismus bedeutet nicht nur, dass man seine Meinungen offen austrägt, sondern auch, dass man daneben steht und nichts tut. Zusieht wie Minderheiten für etwas verantwortlich gemacht wurden, wofür sie nichts können. Zusehen wie vor allem Afroamerikaner in den USA Opfer von Polizeigewalt wurden und die weissen Polizisten zu allem Überfluss - trotz ihres Fehlverhaltens - ohne Strafe davonkommen. Genau diese beiden Themen wird hier anhand von zwei Jugendlichen Schülern abwechselnd erzählt. Auf der einen Seite haben wir Rashad, der aufgrund eines Missverständnisses von einem weissen Polizisten - grundlos - zusammengeschlagen wird. Auf der anderen Seite haben wir Quinn, ein weisser, überprivilegierter Schüler, der das Ganze beobachtet hat und seither nicht mehr aus dem Kopf kriegt. Dieses Ereignis löst vor allem bei Quinn einen Prozess aus, bei dem er nicht nur Rassismus, sondern auch sein eigenes Verhalten in Frage stellt. Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, zeigt aber anhand einer einfachen und glaubhaften Geschichte, wie schnell es zu Polizeigewalt kommen kann und welchen Vorurteilen insbesondere dunkelhäutige Amerikaner ausgesetzt sind. Es handelt sich bei "Nichts ist okay!" nicht bloss um eine normale Erzählung, sondern um ein Thema, das den Leser immer wieder zum Nachdenken anregt und ihn auch über sein eigenes Verhalten nachdenken lässt. Empfehlenswerte Lektüre, die man auch gut in der Schule lesen und diskutieren könnte. Mir hat aber dennoch noch das gewisse "Etwas" gefehlt, damit ich 5 Sterne hätte vergeben können.

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  • Ein Young-Adult Roman mit einem ernsten Thema

    Nichts ist okay!
    MurphyS91

    MurphyS91

    03. October 2016 um 19:37

    Auf den ersten Blick scheint es ein ganz einfacher Jugendroman mit ein wenig Drama zu sein, aber wenn man länger über den Titel nachdenkt, realisiert man, dass das Thema weitaus ernster ist. Bei dem Jugendroman "Nichts ist okay" von dem Autorenduo Jason Reynolds und Brandon Kiely geht es um ein ernstes Thema das nicht nur in den USA aktuell ist. Story/Plot: Wie bereits erwähnt, sind die Themen von Rassismus, Polizeigewalt, Gerechtigkeit und Toleranz sehr present in diesem Roman, was perfekt zu unserer heutigen Gesellschaft passt. In den USA sind ähnliche Vorfälle wie diese oft passiert und zwar nicht in der fernen Vergangenheit, sondern ziemlich aktuell, und leider viel zu oft. Und nicht nur in Amerika, aber auch hier in Europa nimmt die Intoleranz und der Rassismus immer weiter zu. Deswegen fand ichs nochmal toll dass dieses Buch hier auf lovelybooks verlost wurde. Ich fand die Storyline sehr interessant und konnte mit den meisten Charakteren mitfühlen, sogar mit der Familie von Paul. Ich fands toll, dass der Roman pro Tag von jeweils zwei verschiedenen Charakteren erzählt wurde, die in zwei gegensätzlichen Umständen leben und aufgewachsen sind. Was ich mir auch gewünscht hätte wäre an einem Tag noch ein extra kapitel von einem außenstehenden Charakter, also jemand der weder zu Quinns noch zu Rashads Familie gehört und auch nicht Schüler an der Schule ist. Ich dachte es wäre ganz lustig gewesen wenn ein Kapitel aus der Sicht von der Krankenschwester erzählt wurde. Einen kleinen Minuspunkt gibts für das offene Ende, da es mich immer etwas beunruhigt nicht zu wissen wie etwas endet. Charaktere: Rashad gehörte auf jeden Fall zu meinen Lieblingscharakteren. Ich hab voll mit ihm mitgefühlt, der Arme :'(Seine Kumpels fand ich auch lustig, aber Englishs Loylität Rashad gegenüber fand ich echt toll, und natürlich auch Carlos' und seine Graffittis. Wie oben bereits erwähnt fand ich die Krankenschwester lustig. Hätte gern mehr von ihr gelesen. Auch Spoony und Berry fand ich super süß. Jill ist für mich auch sehr herausgestochen weil sie sich gegen ihre Familie stellt und für die Gerechtigkeit. Ist auch eine harte Entscheidung, aber auf jeden Fall keine falsche. Ich weiß zum Beispiel nicht wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte, da Familie mir auch sehr wichtig ist. Alles in allem ist das Buch wirklich sehr sehr empfehlensfert. Es gibt fast nichts zu bemängeln und sollte wirklich von so vielen Leuten wie möglich gelesen werden.

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  • #Fehltheutewieder

    Nichts ist okay!
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    29. September 2016 um 17:13

    Bevor Rashad zu einer Party geht schaut er noch schnell in einem kleinen Laden vorbei um Chips und Kaugummis zu kaufen.Im Laden selbst sind noch eine Frau und ein Polizist.Dann geht alles sehr schnell- die Frau stolpert ausversehen über Rashad und der Besitzer brüllt los dass Rashad die Chips klauen wollte.Die Möglichkeit sich zu erklären bekommt Rashad nicht denn der Polizist packt ihn, legt ihm Handschellen an und vor dem Laden prügelt er wie besessen auf Rashad ein...Mit schweren Prellungen, inneren Blutungen und gebrochener Nase kommt Rashad ins Krankenhaus.Familie und Freund sind fassungslos dass so etwas passieren konnte...denn Rashad ist "schwarz" und dass die Rechte von der Polizei gerne gestutzt werden ist leider bekannt.Quinn bekommt die Bilder nicht mehr aus dem Kopf denn er stand in unmittelbarer Nähe als der Polizist Rashad verprügelt hat.Und was die Sache für ihn noch schlimmer macht- er kennt den Polizisten persönlich- Paul Galluzzo...der Mensch der nach dem Tod seines Vaters für ihn wie ein grosser Bruder war, der ihn immer unterstütze und für ihn da war, in dessen Familie er sich aufgehoben gefühlt hat... und nun steht er zwischen zwei Stühlen, seinem Gewissen und dem Zusammenhalt der Familie....Die Stadt gerät in den Ausnahmezustand als die Berichterstattung zunimmt und die Namen von Täter und Opfer öffentlich werden, Handyvideos im Netz und in den Nachrichten rauf und runtergespielt werden und sich jeder die Frage stellt- was ist wirklich passiert?Auf welcher Seite soll ich stehen?Wenn ich wegsehe ist es dann ein Zuspruch für sinnlose Willkür der Polizeigewalt und  Rassismus?Wow wow wow kann ich dazu nur sagen- dieses Buch hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.Die Thematik an sich ist ja aktueller denn je und mit diesem Buch gelingt den Autoren, in meinen Augen, ein sehr gutes Bild auf die Geschehnisse die wir im abendlichen TV zu sehen bekommen.Was richtet polizeiliche Willkür und Rassismus an?Nicht nur was es für die Familien für Täter und Opfer bedeutet sondern auch von Menschen die dies gesehen haben, einen der Personen kennen oder mit ihn verwandt sind, wie reagiert eine Stadt auf solch ein Geschehen?Die inneren Konflikte der Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und man steht sehr oft selbst da und muss sich fragen- wie würde ich reagieren?!Ein Buch welches, in meinen Augen, auch sehr gut in den Unterricht passt und nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte!Ich spreche ganz klar eine Leseempfehlung aus!

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  • Behandelt ein leider topaktuelles Thema

    Nichts ist okay!
    La_Stellina

    La_Stellina

    28. September 2016 um 15:55

    Aufmerksam wurde ich durch das sehr auffällig gestaltete Cover, das mich sofort neugierig gemacht hat.  Durch den dunklen Hintergrund sticht der Titel sofort ins Auge. Die zusammengetretene Dose spricht für sich und symbolisiert für mich ein "zusammengeklapptes" Mobbingopfer, das am Boden liegt und am Ende seiner Kräfte ist. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der beiden Jungen erzählt. Die Handlung erstreckt sich auf einen Zeitraum von einer Woche und beginnt mit einem vorerst banalen Geschehnis. Nämlich damit, dass Rashad, ein dunkelhäutiger Junge, am Freitagabend eine Packung Chips in einem Kiosk kaufen möchte. Eine Frau stolpert dabei über ihn und ein zufällig anwesender weißer Polizist stürzt sich, im Glauben er wolle etwas klauen bzw. die Frau belästigen, sofort auf ihn. Obwohl Rashad keinerlei Widerstand leistet wird er vom Polizisten am Boden fixiert und zusammengeschlagen. Dies wird von Quinn einem weißen Jungen, der auch ein Bekannter des Polizisten ist, beobachtet. Quinn ist mit der Situation überfordert und unternimmt daher nichts. In den Medien wird viel über das Geschehene berichtet. Viele nehmen den Polizisten in Schutz. Doch im Laufe der Zeit kehrt sich die Sichtweise um und spaltet nicht nur die Schule der beiden Jungen sondern die gesamte Stadt in zwei Lager. Die Geschichte endet damit, dass Quinn eine Demonstration organisiert an der sich fast die gesamte Schule und auch andere Stadtbewohner beteiligen.  Das Buch blieb trotz relativ wenig Handlung stets spannend. Den Schreibstil empfand ich als angenehm und leicht zu lesen und für ein Jugendbuch sehr passend. Sehr abwechslungsreich wurde die Geschichte durch die abwechselnden Einblicke in das Leben von Quinn und Rashad. Kurz zusammengefasst handelt es sich bei „Nicht ist okay!“ um ein sehr bewegendes, leider topaktuelles Buch, das sich auch als Schulliteratur eignen würde und ich wärmstens ans empfehlen kann. 

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  • Leserunde zu "Nichts ist okay!" von Jason Reynolds & Brendan Kiely

    Nichts ist okay!
    aylareadsbooks

    aylareadsbooks

    Zoom ran. Zoom näher ran. Noch ein bisschen. Was siehst du? Was wäre, wenn du dir keiner Schuld bewusst bist, aber trotzdem plötzlich beschuldigt wirst? Was wäre, wenn du dir auf einmal nicht mehr so sicher bist, ob das, was du gesehen hast, auch den Tatsachen entspricht?In ihrem brandaktuellen Jugendbuch "Nichts ist okay!" erzählen die Autoren Jason Reynolds & Brendan Kiely eine Geschichte über Diskriminierung und Rassismus – aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Wir stellen euch dieses Buch im Rahmen unserer "Let's talk about..."-Diskussionsreihe vor, bei der ihr natürlich auch herzlich eingeladen seid, mitzudiskutieren.InhaltEigentlich wollte Rashad nur eine Tüte Chips kaufen ... Doch plötzlich wird er, als er den Laden kaum betreten hat, vor die Tür gezerrt, und ein Polizist stürzt sich auf ihn. Er schlägt auf ihn ein und wirft ihm Diebstahl vor. Erst im Krankenhaus kommt Rashad wieder zu sich. Rashad ist schwarzer Hautfarbe, der Polizist ein Weißer. Beobachtet hat die Szene ein anderer Jugendlicher: Quinn Collins, weiß, Freund der Familie des Polizisten und Mitschüler von Rashad. Quinn ist schockiert. Warum wurde Rashad niedergeprügelt? Ist sein Freund, der Polizist, ein Rassist? Beide Jugendlichen erzählen ihre Geschichte: von den Vorwürfen gegenüber Rashad, er habe den Vorfall provoziert, und von dem subtilen Druck, der auf Quinn ausgeübt wird, sich nicht als Zeuge zu melden. Zur selben Zeit gerät eine Stadt in Ausnahmezustand.Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr über Jason ReynoldsNach Abschluss seines Englischstudiums an der University of Maryland zog es Jason Reynolds nach Brooklyn, wo er seine Karriere als Autor begann. Reynolds Debüt "Coole Nummer" erschien in Deutschland im August 2015 und wurde von Kritikern hoch gelobt. Sein neuestes Buch "Nichts ist okay!", das er zusammen mit Brendan Kiely geschrieben hat, ist ab August 2016 erhältlich.Mehr über Brendan KielyBrendan Kiely arbeitet als Lehrer an einer Schule in New York, wo er mit seiner Frau lebt. Kiely hat Creative Writing studiert und in verschiedenen Magzinen seine Arbeiten veröffentlicht. "Aidan – Sünde. Lüge. Liebe. Mut" ist sein Debütroman. Er arbeitet bereits an einem weiteren Buch.Zusammen mit dtv vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Nichts ist okay!" von Jason Reynolds & Brendan Kiely. Bewerbt euch bis zum 14.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:Diskriminierung, Mobbing & Co. gibt es leider allzu oft. In welcher Situation habt ihr euch das letzte Mal für jemand anderen eingesetzt?Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen & Leserunden.

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  • Nichts ist okay!

    Nichts ist okay!
    buecherzeit

    buecherzeit

    13. September 2016 um 19:05

    Infos zum Buch:Titel:Nichts ist okay!Autor/in: Jason Reynolds,Brandan KielyVerlag: DTVSeitenzahlen: 320Preis: 14,95€Erscheinungsdatum: 26.08.2016ISBN: 978-3-423-43040-1Um was geht es?Rashad ist dunkelhäutig, lebt in Amerika und ist Junior-Kadett. Quinn hat weiße Haut, lebt auch in Amerika und spielt Basketball. Es ist Freitag und das bedeutet für beide Party!!!!Rashad will vorher noch Chips kaufen. Kommt jedoch nimals bei der Party an. Er wurde beschuldigt die Chips klauen zu wollen.Und dafür wird er von einem Polizisten verprügelt. Bevor er es erklären kann.Nur weil er dunkelhäutig ist und der Polizist weiß.Durch EIN Handyviedo wird viel bewegt.Der erste Satz:Und links!Das Cover:Ich finde das Cover sehr auffällig. Einfach weil der Hintergrund schwarz ist und der Titel in zwei Farben gehalten ist. Ich finde es ein sehr schlicht gehalten es Cover was trotzdem besonders ist.Und hey (!) es ist mal kein Gesicht drauf. Weil erlich mal im Moment sind echt auf vielen Covers ein Gesicht draufund das nervt mich total.Zum Buch:Es ist traurig das wir IMMER noch Rassismus als Aktuelles Thema haben. Undd für alle Rassisten die das grade aus ihrgend einem Grund lesen:Es gibt verschiedene Hautfarben weil sich die Menschen in Afrika dann besser der Sonne endgegen Setzen können! Kapiert? Schön!So jetzt aber wircklich zum Buch!Am Anfang war ich noch nicht soooo begeistert, gebe ich erlich zu! Aber das war nur die ersten 4-5 Seiten so, danach wurde es immer besser.Ich fand es echt gut das diese Geschichtevon zweit Autoren bzw. zwei Hauptcharaktäre hat,das mach diese Geschichte auch ihrgendwie aus. Was mich auch begeistert hat war das man ihre Zweifel an den Sachen mit bekommen hat, das nicht alles schwarz und weiß ist. An der ein oder anderen Stelle ist die Geschichte sogar etwas überspitzt um dies deutlich zu machen.Den Zwiespalt bei Quinn konnte ich auch sehr gut nach volziehbar, vor allem da sein Vater ja gestorben ist und Paul ihn ein wenig mit auf gezogen hat. Was auch richtig gut war ist das es trotz alle dem noch Humor in diesem Buch gibt (auch wenn es meistens schwarzer-Humor war)!!!Fazit:Ein wichtiges Thema, ein gutes Buch.Würde ich es in einem Satz zusammen fassen.

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  • Bewegende Geschichte über Rassismus

    Nichts ist okay!
    Cookie02

    Cookie02

    08. September 2016 um 21:39

    Diese Geschichte wird abwechselnd aus Rashads und Quinns Sicht erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und die Jugendsprache fand ich realistisch und passend. Die Handlung spielt sich innerhalb einer Woche ab und beginnt mit dem Tag, der die Leben der beiden Jungen für immer verändern wird. Rashad ist ein Jugendlicher mit schwarzer Hautfarbe. Er geht auf die Highschool und besucht auf Drängen seines Vaters die Klasse zur "Nachwuchsausbildung künftiger Reserveoffiziere". Sein Vater war früher Polizist und verlangt von seinen Söhnen, dass sie anständig sind und etwas aus sich machen. Rashad ist Freitag Nachmittag unterwegs zu einer Party, will zuvor aber noch ein paar Chips bei Jerry's, in einem Kiosk, holen. In dem Laden kommt es zu einem kleinen Missverständnis, das leicht aus der Welt zu schaffen wäre - doch der Verkäufer behauptet plötzlich, Rashad hätte die Chips stehlen wollen, und ein zufällig anwesender Polizist nimmt ihn fest. Rashad bekommt keine Gelegenheit, die Situation zu erklären. Er leistet keinerlei Widerstand, dennoch drückt ihn der Polizist auf den Boden und beginnt, auf ihn einzuschlagen, bis Rashad das Bewusstsein verliert. Quinns Vater starb vor vielen Jahren im Einsatz in Afghanistan. Seither wird er in der Stadt regelrecht verehrt und von Quinn wird erwartet, dass er sich pflichtbewusst verhält und seinem Vater Ehre macht. Obwohl Quinn versucht, diese Rolle zu erfüllen, lastet dieser Druck schwer auf seinen Schultern. Er genießt es, wenn er bei seinen Freunden er selbst sein kann. Der ältere Bruder seines besten Freundes, Paul, ist Polizist und war für ihn nach dem Tod seines Vaters eine große Stütze. Quinn ist ebenfalls unterwegs zur Party. Er wartet vor Jerry's, um jemanden zu finden, der bereit ist für ihn und seine Freunde Bier zu kaufen. Während er dort steht, sieht er wie Paul einen schwarzen Jungen aus dem Laden zerrt. Der Junge kommt ihm bekannt vor, er weiß aber nicht, woher. Quinn mag Paul sehr und geht davon aus, dass dieser nur seine Pflicht getan hat - dennoch bekommt er die Bilder, wie Paul auf den gefesselten Jungen einschlägt, den ganzen Abend nicht mehr aus dem Kopf. Quinn und Rashad gehen auf die gleiche Schule, kennen sich jedoch nicht näher. Im Verlauf der Woche, die während der Geschichte vergeht, spaltet sich die Schule und auch die Stadt in zwei Hälften - diejenigen, die behaupten, Rashad wollte stehlen und Paul habe nur seine Pflicht als Polizist getan, und diejenigen, für die Rashad unschuldig und Paul ein Rassist ist. Schnell wird klar, wie ähnlich sich Rashad und Quinn sind. Beide versuchen lange Zeit, das Geschehene aus ihren Gedanken zu verdrängen und sich raus zu halten. Rashad ist von der Berichterstattung im Fernsehen genervt und verschanzt sich im Krankenhaus, um sich seiner Zukunft nicht stellen zu müssen. Quinn meint, das alles gehe ihn nichts an und versteht nicht, warum dieses Thema jedes Gespräch beherrscht. Erst nach und nach begreifen beide Jungen, dass sie ein Teil davon sind und sich dem stellen müssen. "Mir wurde schlecht bei dem Gedanken, dass ich das alles einfach so hinter mir lassen konnte. Was mit Rashad passierte, was mit Paul passierte, was mit uns allen hier an der Schule passierte und auch das, was mit mir passierte. Ich konnte einfach davonlaufen. Aber was war ich für ein Mensch, wenn ich das tat?" Beide Protagonisten mochte ich sehr. Vor allem Quinns Handlungsstrang hat mich sehr gefesselt und berührt, denn er ist derjenige, der sich entscheiden muss - zwischen seinen Freunden und dem, was richtig ist. Seine Gedanken konnte ich sehr gut nachvollziehen, und mir hat sehr leid getan, wie er unter der Situation litt. Auch Rashads Gedanken und Ängste wurden sehr gut beschrieben. Es gab einige überraschende Wendungen, die zum Nachdenken anregen und viel Diskussionsstoff bieten. Das Ende kam einerseits sehr plötzlich, so dass viele Fragen unbeantwortet bleiben; andererseits hat es perfekt zur Geschichte gepasst. Ich war zum Schluss sehr berührt und habe ein paar Tränen vergossen, kann aber nicht sagen, ob aus Trauer oder aus Freude. Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte über Rassismus, die aktueller kaum sein könnte. Ich kann sie absolut empfehlen und könnte mir das Buch auch gut als Schullektüre vorstellen. 5 Sterne.

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  • Zwei Seiten einer Geschichte...

    Nichts ist okay!
    ali-buchfreak

    ali-buchfreak

    06. September 2016 um 13:17

    Ein dunkelhäutiger Junge wird ungerechtfertigt von einem weißen Polizisten zusammengeschlagen, eine Schule die sich in zwei Hälften aufspaltet und ein Junge, der nicht wirklich weiß, auf welche er gehört...INHALT:Rashad Butler wollte nur eine Packung Chips kaufen, als eine Frau über ihn stolpert. Ein weißer Polizist steht daneben und ist der Meinung, er würde klauen und die Frau bedrohen, also geht er aufihn los. Der Junge wehrt sich nicht, hat nichts getan, aber dennoch schlägt der Polizist immer weiter auf ihn ein.Ein paar Meter daneben steht der hellhäutige Quinn. Der Polizist ist der Bruder seines besten Freundes. Natürlich muss er also im Recht sein. Als die ganze Schule sich dann in zwei Hälften spaltet, ist er sich da aber nicht mehr so sicher. Seine Freunde oder der Junge, den er gar nicht kennt?MEINE MEINUNG:Erstmal vielen Dank an den dtv Verlag für das Leseexemplar :)Das Buch behandelt ein Thema, dass ja vor allem in den Staaten sehr aktuell ist. Weiße Polizisten, die Schwarze zusammenschlagen. Ich habe mich für das Buch beworben, weil mich das Thema interessiert hat und ich mich näher damit beschäftigen wollte.Das Buch handelt von Rashad, dem eine ziemliche Ungerechtigkeit widerfahren ist und Quinn, der da auch mit drin steckt.Die beiden kennen sich nicht, gehen aber auf dieselbe Schule und kennen Freunde des jeweils anderen. Aber auch von den Verhältnissen her unterscheiden die beiden sich gar nicht so stark. Beide haben einen Bruder und beide haben familiäre Probleme. Quinn ist vorerst auf der Seite des Polizisten. Dieser ist der große Bruder seines Freundes, der ihn mit großgezogen hat. Klar kann er nicht glauben, dass er etwas dieser Art tun würde. Doch immer mehr Schüler wenden sich auf Rashads Seite und langsam fängt auch er an, zu überlegen.Rashad liegt im Krankenhaus. Dort denkt er viel nach. Man erfährt viel aus seiner Vergangenheit und über seine Familie.Das Buch behandelt das Thema Rassismus aus Sicht zweier Jugendlicher. Es wird deutlich, wie stark die Meinung anderer einen beeinflussen kann. Das Buch war sehr bewegend und hatte trotz weniger Handlung so viel zu sagen.Die Kapitel waren relativ lang, was den Lesefluss etwas gestört hat. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen, der jugendlich angehauchte Schreibstil war gut und das Thema wurde gut behandelt.Das Buch hat zwar ein offenes Ende, aber das hat mich nicht gestört, weil es meiner Meinung nach nicht wirklich wichtig war.FAZIT:'Nichts ist okay' ist ein realistisches Buch über ein aktuelles Thema, das man auch gut in der Schule behandeln könnte. Es wurde gut umgesetzt und hatte trotz wenig Handlung sehr viel zu sagen.4 / 5 Sterne Infos:dtv Verlag14,95€ / 15,40€312 Seiten4 von 5 Sternen

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  • Vom Rassismus in den USA

    Nichts ist okay!
    Schwarzkirsche

    Schwarzkirsche

    05. September 2016 um 19:37

    In "Nichts ist okay" geht es um die Jungen Rashad und Quinn. Durch ein Missverständnis kommt es dazu, dass Rashad, der eine dunkle Hautfarbe hat, von einem weißen Polizisten zusammengeschlagen wird. Quinn, ein weißer Junge, beobachtet das ganze und muss feststellen, dass der Polizist ein guter Bekannter von ihm ist. Dieses Buch hat mir gefallen, weil es die Willkürlichkeit von Polizeigewalt gut darstellt und man die Hilflosigkeit von Rashad gut nachvollziehen kann. Was passiert ist ungerecht und zunächst scheint er kaum Unterstützung zu bekommen - nicht einmal von seinem eigenem Vater. Allerdings zeigt sich im Verlauf der Geschichte oft auch das gute im Menschen. Das Thema ist interessant und aktuell - in den USA kommt es ja immer wieder zu Polizeigewalt gegenüber dunkelhäutigen Jugendlichen. Für mich hat allerdings der Tiefgang ein wenig gefehlt. Es hat das gewisse Etwas gefehlt, das das Buch zu einem 5-Sterne Buch machen würde. Es war für mich unterhaltsam, aber es ist kein Buch über das ich noch lange nachdenken werde. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven beschrieben: Der von Quinn und der von Rashad. Diese wurden auch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben. Leider fließt dabei sehr viel Jugendsprache ein, die eher unrealistisch und gekünstelt wirkt. Die Perspektive von Quinn hat mir aber noch etwas besser gefallen als die von Rashad. Ich würde sagen, man kann dieses Buch lesen (solange man sich nicht zu sehr an der Jugendsprache stört), aber man muss es auch nicht unbedingt gelesen haben. 

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  • Leider hochaktuell

    Nichts ist okay!
    badwoman

    badwoman

    04. September 2016 um 22:49

    Rashad, ein 16jähriger schwarzer Junge, wird Zufallsopfer polizeilicher Willkür. Er wird brutal zusammen geschlagen und kommt mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Quinn, ein ebenfalls 16jähriger Junge, allerdings weißer Hautfarbe, hat das Geschehen beobachtet und entsetzt festgestellt, dass der prügelnde Polizist ein guter Bekannter von ihm ist, der Bruder einer seiner besten Freunde. Nun ringt er mit sich, ob er sein Wissen weiter geben soll oder sich hinter seinen väterlichen Freund stellt. Und im Umfeld der beiden Protagonisten schlagen die Wellen hoch: Wer stellt sich auf wessen Seite? Wird diese Geschichte die Beziehungen unter den Jugendlichen nachhaltig verändern? Die Autoren Jason Reynolds und Brendan Kiely haben mit "Nichts ist okay" ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Schon der Schreibstil ist besonders: abwechselnd erzählen Rashad und Quinn über das Geschehen, das macht es dem Leser möglich, verschiedene Standpunkte und auch Entwicklungen mit zu erleben. Das Verhalten der meisten, allerdings nicht aller, Personen kann man nachvollziehen, genau wie im richtigen Leben. Durch die hohe Aktualität des Themas bekommt das Buch eine besondere Brisanz, zu oft liest man von rassistisch motivierten Übergriffen in den USA. Die beiden Protagonisten sind mit ihrer Wut, ihrer Zerrissenheit und auch ihren Selbstzweifeln und der Suche nach Erklärungen starke Charaktere, deren Entwicklungen in dieser einen beschriebenen Woche bemerkenswert sind. Das Cover hat mich nicht so angesprochen, ich empfinde es als etwas nichtssagend. Der Titel dagegen gefällt mir sehr gut, er passt zum Buch. Ich empfehle das Buch gerne für Jugendliche und Erwachsene weiter.

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  • Rassistisch oder nicht?

    Nichts ist okay!
    Linarznx

    Linarznx

    04. September 2016 um 22:15

    Klappentext: Eigentlich wollte Rashad nur eine Tüte Chips kaufen... Eigentlich wollte Rashad nur eine Tüte Chips kaufen... Doch plötzlich wird er, als er den Laden kaum betreten hat, vor die Tür gezerrt, und ein Polizist stürzt sich auf ihn. Er schlägt auf ihn ein und wirft ihm Diebstahl vor. Erst im Krankenhaus kommt Rashad wieder zu sich. Rashad ist schwarzer Hautfarbe, der Polizist ein Weißer. Beobachtet hat die Szene ein anderer Jugendlicher: Quinn Collins, weiß, Freund der Familie des Polizisten und Mitschüler von Rashad. Quinn ist schockiert. Warum wurde Rashad niedergeprügelt? Ist sein Freund, der Polizist, ein Rassist? Beide Jugendlichen erzählen ihre Geschichte: von den Vorwürfen gegenüber Rashad, er habe den Vorfall provoziert, und von dem subtilen Druck, der auf Quinn ausgeübt wird, sich nicht als Zeuge zu melden. Zur selben Zeit gerät eine Stadt in Ausnahmezustand. Das Buch: "NICHTS IST OKAY! - Zwei Seiten einer Geschichte", welches von den zwei Autoren Jason Reynolds und Brendan Kelly verfasst wurde, erschien im Jahr 2015 mit dem Originaltitel "All American Boys". Das deutsche Buch kam ein Jahr später im Jahr 2016 im dtv Verlag raus.In diesem Buch gibt es zwei Protagonisten, die aus ihrer Sichtperspektive in der ich-Form reden, welches das Buch auch sehr viele persönliche Gefühle mitbringt. In diesem Buch mit den 318 Seiten gibt es Kapitel in Form von Tagen. In diesen Tagen erzählt jeweils der Charakter, was er tut und was er denkt. Ich finde die Idee gut, dieses Buch in Tage zu aufzuteilen, weil man dann auch sieht, wie viel in so kurzer Zeit passiert ist.Meine Meinung: Diese Idee ist sehr originell und dadurch, dass heutzutage sowas häufiger passiert, spricht sie mich sehr an. Das Thema Rassismus in solcher art anzusprechen ist sehr effektiv.Dadurch, dass "NICHTS IST OKAY" von zwei Jungs in dem selben Alter, aber mit einer anderen Hautfarbe, erzählt wurde, bemerkt man die Verschiedenheit dieser beiden Leben. Rashad, der schwarz ist, wird einfach verprügelt und landet daraufhin ins Krankenhaus. Er versucht einfach alles zu verstehen, wieso ihm das passiert ist, wobei die Antwort ganz klar ist. Er hat mit diesem einen Aspekt zu kämpfen, aber er hat auch damit zu kämpfen, die Leute zu überzeugen, dass er nicht schuldig ist. Quinn, der weiß ist, hat gesehen, wie Rashad von einen sehr guten Freund, der Polizist ist, verprügelt wurde, weil Rashad angeblich stehlen wollte. Aber dadurch, dass Quinn nicht weiß, ob er Paul, den Polizisten, glauben soll oder eher seine Augen. Er will das ignorieren, wo ihm dann die Frage aufkommt, ob er ein rassistisches Denken hat.Nun im Laufe des Buches bekommt man eine große Entwicklung der beiden Charaktere mit. Man wirft sich dann aber auch selber die Frage, ob man ein rassistisches Denken hat. Es ist sehr oft emotional und auch an der Realität geknüpft. Ich konnte dieses Buch fast gar nicht aus der Hand nehmen, denn es wurde sehr flüssig geschrieben. Das Buch war einfach zu lesen.Man bemerkt auch, dass viele auf dieser Welt immer noch ein rassistisches Denken habe, obwohl sie diese Frage immer verneinen.Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen für die Leute, die eine einfache Lektüre mit vielen Gefühlen lesen wollen. Natürlich empfehle ich dieses Buch für jene, die gegen Rassismus sind. Ich finde, dass jede Person dieses Buch lesen sollte, weil es nicht langweilig ist.Ich bin sehr zufrieden mit "Nichts ist okay!" und sage euch, dass ihr keine Zweifel beim Kauf dieses Buches haben sollt. Das Buch lohnt sich gelesen zu werden.

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  • Alles eine Frage der Hautfarbe?

    Nichts ist okay!
    Pippo121

    Pippo121

    04. September 2016 um 10:12

    Endlich Freitag! Schon die ganze Woche über freut Rashad sich auf diesen Tag, denn heute ist Party angesagt. Doch zuvor möchte er sich am kleinen, etwas schmuddeligen Laden an der Ecke noch eine Tüte Chips kaufen. Doch dieser Entschluss sollte sein Leben für immer verändern! Im Laden wird er fälschlicherweise des Diebstahlt beschuldigt und der zufällig anwesende Polizist tickt komplett aus. Er schlägt Rashad brutal zusammen, sodass der Jugendliche einige Tage im Krankenhaus bleiben muss. Das Brisante ist: Rashad ist schwarz, der Polizist ist weiß… Die Autoren Jason Reynolds und Brendan Kiely prangern einen schweren Missstand in der Gesellschaft an: Polizeigewalt gegen Schwarze. Immer wieder schockieren Nachrichten, vor allem aus den USA, über sinnlose und ungerechtfertigte Attacken eines Polizisten auf einen farbigen Mitbürger. Immer wieder kommt es deswegen verständlicherweise zu Aufständen in der betroffenen Bevölkerungsgruppe. Immer wieder wird der beschuldigte Polizist, trotz teilweise eindeutigen Beweisen gegen ihn, freigesprochen mit dem Argument, der Polizist habe nur seine Pflicht getan. Ein Schlag ins Gesicht eines jeden, friedlichen Afro-Amerikanischen Bürgers, der sich aufgrund seiner Hautfarbe vor manchen, rassistischen Polizisten fürchten muss. „Nichts ist okay“ legt den Finger in genau diese Wunde. Das Buch zeigt Rassismus, Intoleranz, Machtmissbrauch und Vorurteile auf, die jeden in irgendeiner Art und Weise betreffen. Niemand darf sich erlauben, stumm daneben zu stehen und davon auszugehen, dass diese Art der Gewalt ihn nichts angeht."Unser Schweigen ist eine andere Form der Gewalt!" Auch Quinn, ein typisch, amerikanischer Vorzeigejunge, muss sich mit dem Geschehenen auseinandersetzen. Denn er wurde Zeuge des brutalen Übergriffs und kennt den Polizisten sehr gut. Es ist nämlich Paul, der große Bruder seines besten Freundes und seine Stütze nach dem Tod seines Vaters. Lange Zeit will Quinn nichts von den Vorwürfen gegen Paul wissen, er sträubt sich dagegen, innerlich zerrissen zwischen dem, was er gesehen hat und dem Wunsch, Paul zu glauben. Doch nach und nach setzt er sich mit dem Geschehen auseinander und sein Gewissen siegt. Er beschließt, sich für Rashad einzusetzen und stellt sich somit gegen Paul. Der Druck, dem Quinn ausgesetzt wird, ist enorm und es ist dem Jungen hoch anzurechnen, dass er sich gegen seinen Coach und gegen seine Mutter durchsetzt und sich für seine Ideale und Wertvorstellungen einsetzt. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Quinn und von Rashad erzählt, sodass man ihre Entwicklung und ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen kann. Dies verleiht dem Buch Tiefe und zeigt deutlich die gravierende Konfliktsituation, in der sich die Jugendlichen befinden. Ich war schockiert über einige Aussagen im Text, man bedenke nur diesen fragwürdigen Taxifahrer, aber auch über das Verhalten der meisten Lehrer und insbesondere des Basketballtrainers. Wie kann man ein solches Thema totschweigen und davon ausgehen, dass es sich dadurch löst? Die Jugendlichen brauchen eine Anlaufstelle, der sie vertrauen und die verlässlich für sie das ist. Doch ich hatte mehrfach das Gefühl, dass die Erwachsenen sich einfach nicht trauen, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Es ist bequemer für sie, so zu tun als wäre nichts passiert und diese schreiende Ungerechtigkeit kleinzureden.  Durch ihr Verhalten, haben die Lehrer die Schülerschaft gespalten und das Konfliktpotenzial in der Schule geschürt. Denn anstatt mit den Kindern zu reden und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fassungslosigkeit zu verarbeiten, wird alles abgeriegelt was Rashad betrifft und vom Trainer sogar unter Strafe gestellt. Welches Bild wird den Jugendlichen da bloß vermittelt? Die Schule versagt auf ganzer Linie und ich hoffe, dass dies in der Realität nicht der Fall ist! Ein ausgezeichnetes Buch über eine leider immer noch aktuelle Thematik! Es macht wütend, fassungslos und traurig zugleich! Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Jugendliche!

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  • Schwarz-Weiß

    Nichts ist okay!
    frenzelchen90

    frenzelchen90

    02. September 2016 um 20:12

    Meine Meinung: Ein Buch von 2 Autoren, die die Geschichte auch noch aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Die einzelnen Kapitel sind in Tage unterteilt und an jedem Tag erzählen die 2 Hauptprotagonisten ihre Sichtweise des Geschehens. Dabei geht es um ein sehr brisantes und aktuelles Thema in den USA: Polizeigewalt gegen Schwarze. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig, aber leider wird die Jugendsprache zu derb ausgedrückt. Ob das an der Übersetzung ins Deutsche oder am Stil der Autoren liegt, ist dabei offen. Am Ende des Buches hatte ich ein wenig Gänsehaut, weil man sich einfach von der Atmosphäre bei der Demo mitreißen lässt. Leider wird das Ende des Buches für meinen Geschmack aber zu offen gelassen. Gerne hätte ich noch erfahren, ob es eine Strafe für den Polizisten oder doch für das Opfer gibt. Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch mit einem ernsten Hintergrund.

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  • Liefert nicht, was es verspricht

    Nichts ist okay!
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    31. August 2016 um 17:59

    Rashad wird beim Einkaufen von einem Polizisten des Diebstahls verdächtigt und brutal zusammengeschlagen. Erst im Krankenhaus kommt er wieder zu sich. Während er versucht, das Geschehen zu verstehen und einen Weg aus der Opfersituation zu finden, erlebt sein Mitschüler Quinn ähnliches. Er hat den Übergriff gesehen. Ausgerechnet der Bruder seines besten Freundes war der Polizist und nun muss Quinn sich fragen, was eigentlich richtig im Leben ist. Ich war sehr gespannt auf das Buch, gerade durch den Untertitel Zwei Seiten einer Geschichte. Die Ernüchterung erfolgte dann bereits im ersten Teil des Romans sehr schnell. Rashads Sicht erklärt ihn eindeutig zum Nichts-Schuldigen und auch Quinn ist schockiert angesichts der Gewalt seines Bekannten. Der große Konflikt bleibt aus. In leichten Schritten erkennt Quinn, dass Gerechtigkeit wichtiger ist, als Freunde zu beschützen und Rashad entwickelt sich zum stilisierten Helden. Ich hatte mir da einfach mehr erhofft. Beide haben ihre kleineren Momente. Etwa, wenn Rashads Vater, ehemaliger Polizist, erklärt, dass er auch einmal nur wegen des Aussehens den Falschen angeschossen hat. Oder wenn Quinn mit seiner Freundin darüber redet, dass Rassismus auch alltäglich sein kann und keine weißen Kapuzen braucht. Wenn die Lehrerin weint, weil sie ein Buch zum Thema Rassismus nicht lesen darf oder der Basketballtrainer alle Konflikte vom Spielfeld verbannt. Die Ansätze sind da, sind gut, könnten viel. Aber meist bleiben sie eben oberflächlich, nur Ansätze. Auch der Stil konnte mich nicht packen. Fast schon gezwungen wirkte die Jugendsprache der beiden Ich-Erzähler. Aufgesetzte Lässigkeit, die sich dann doch schnell zurückzieht, weil das Thema zu ernst ist. Vielleicht kommen Jugendliche und Wenigleser da besser rein – mir hat das einfach nicht Er bleibt aber flüssig und gut zu lesen. Die Jugendsprache sticht sich nicht mit dem Rest. Der Roman wertet die Geschehnisse des Übergriffs gleich zu Beginn. Es ist zu keinem Moment eine Frage, ob nun der Polizist oder Rashad im Recht waren. Das ist in jedem Fall eine klare und aus meiner Sicht richtige Botschaft, vereinfacht aber das Problem zu sehr. Außerdem nimmt es viel Spannung aus dem Buch. Rashad wird als Opfer und Held gefeiert. Wichtig finde ich dabei, dass im Buch selbst klar wird, welchen Einfluss die Medien darauf haben. Die erste Berichtserstattung ist es, die bereits klar stellt, dass die Gewalt nicht angemessen war, noch bevor in Frage gestellt wird, ob Rashad unschuldig ist. Ich halte das Thema und damit auch das Buch durchaus für wichtig. Gerade darum habe ich mir aber mehr Tiefe und Konflikt gewünscht. Die moralische Sicht der Dinge wird an keiner Stelle angezweifelt und so fehlt gerade das, was der Roman eigentlich verspricht: die zweite Seite der Geschichte.

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