Jason Starr Top Job

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Inhaltsangabe zu „Top Job“ von Jason Starr

Bill Moss, jung, gut ausgebildet und ehrgeizig, war gerade dabei, seinen ganz persönlichen 'american dream' zu verwirklichen, als er seine Stelle verlor. Nun jobbt er in New York als Telefonverkäufer bei einer Firma, die er haßt, und täte alles, um wieder einen 'Top Job' zu bekommen. Der Erstling eines beängstigend phantasievollen Psychothriller-Talents!
"Eine Entdeckung." (Quelle:'Flexibler Einband/31.03.2000')

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  • Krimi aus Tätersicht

    Top Job

    Stephanus

    16. September 2017 um 12:35

    Bill Moss, ein gescheiterter Werbeagent, muss sich mit einem Call-Center-Job über Wasser halten und ist mit seiner anspruchsvollen Freundin nicht glücklich. Als eine Entlassungswelle im Call-Center geahnt wird, kommt es für Bill nicht zur Entlassung, sondern er wird befördert. Seine Ideen passen seinem direkten vorgesetzten Ed nicht und dieser will Bill loswerden. Mit einer dunklen Stelle in Bills Vergangenheit konfrontiert ihn dieser und will ihn deshalb entlassen, als Bill die Nerven verliert und Ed umbringt. Nach dem Verwischen der Spuren versucht Bill alles, um von sich abzulenken und sich möglichst ruhig zu verhalten. Da es aber doch mehr Mitwisser bzw. Personen gibt, die ihn beobachtet haben, muss er schließlich wieder Morden und sein Leben gerät schließlich völlig aus den Fugen Ein sehr untypischer Krimi aus der Tätersicht erzählt, aber mit einem großen Geschick für die Handlung und die Spannung und einer guten Sprache und Stil. Ein sehr reizvolles und spannendes Buch mit einigen kleinen Schwächen und einem völlig überraschenden, aber passenden Ende, das an die düstersten Geschichten und den Film Noir erinnert.

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  • Jason Starr - so wie man ihn kennt und mag

    Top Job

    Callso

    03. September 2013 um 16:51

    Ach ja, wieder mal ein Hochgenuß. Wieder habe ich mich äußerst wohlgefühlt. Wieder war es ein Fest, in die New Yorker Welt des Jason Starr einzutauchen. Wieder spinnt sich um die Hauptperson ein düsteres Lügengebilde. Bill ist beruflich als einfacher Telefonverkäufer unterwegs. Dabei möchte er so gerne Karriere machen. Auch seine Beziehung definiert sich über den beruflichen Status... Dann fängt sie an, die Lügengeschichte. Es geht um Prostituierte, es geht um den Aufstieg auf der Karriereleiter, es geht um Mord und um die eigene Beziehung. Viel Spannung, viel Tempo - Jason Starr hat wieder ein tolles Stück abgeliefert...

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  • Rezension zu "Top Job" von Jason Starr

    Top Job

    Babscha

    Und wieder ein Volltreffer aus dem Hause Starr. Im typischen Stil seiner Bücher erzählt auch hier wieder der Hauptprotagonist seine irre Geschichte bis zum bitteren Ende selbst. In diesem Fall ist es der dreißigjährige Bill Moss, der in New York (wo sonst!) nach seinem dubiosen Ausstieg aus leitender Funktion in einer Werbeagentur in Seattle als Mitarbeiter eines Callcenters versucht, sich finanziell über Wasser zu halten. An der Seite seiner leicht tumben Freundin Julie, die sich mangels Intelligenz und Durchblick von ihm total gängeln und nach Strich und Faden belügen lässt (allein die Dialoge zwischen den Beiden sind die Lektüre wert), träumt er gelangweilt von einer Rückkehr in einen gutbezahlten Job in seinem alten Metier, was sich allerdings äußerst schwierig gestaltet. Als sich dann in seiner Firma durch einen Zufall für ihn die große Chance ergibt, greift er mit beiden Händen zu. Und löst damit in der Folge Ereignisse aus, die so ziemlich alles einschließlich seiner eigenen Person überrollen. Mal wieder ein rabenschwarzes Buch mit einem rabenschwarzen Protagonisten, intelligent, bösartig und egozentrisch, der meint alles im Griff zu haben und sich aus jeder Situation herauswinden zu können. Bis das Schicksal ihn vom Gegenteil überzeugt. Toll geschrieben, kurzweilig, empfehlenswert.

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    • 2

    thursdaynext

    23. June 2012 um 19:41
  • Rezension zu "Top Job" von Jason Starr

    Top Job

    Alienor

    17. May 2012 um 22:11

    Bill Moss ist ein junger, ehrgeiziger Typ in New York City, der eigentlich bereits erfolgreich im Marketingbereich gearbeitet hat. Doch nach einem unerwarteten Absturz fristet er nun seit zwei Jahren als Telefonverkäufer sein Dasein. Als er dort endlich befördert wird, gerät er endgültig ins Visier seines missgünstigen Vorgesetzten und sein kleines Glück verwandelt sich in einen wahren Alptraum… Man weiß nie so ganz, ob man Bill bemitleiden soll, der sich in einen Sog der Gewalt manövriert und irgendwann unausweichlich seinem Schicksal entgegentrudelt. Letztlich ist er einfach total unfähig, sich dem sozialen Druck von allen Seiten zu entziehen-der schöne Schein ist alles für ihn. Er bleibt mit seiner Freundin Julie zusammen, obwohl er sie eigentlich nicht wirklich liebt und sie sogar mit einer Prostituierten betrügt. Er redet sich seine Stelle im Callcenter schön, wo es nur geht. Er will endlich den ihm seiner Meinung nach zustehenden Status, ein Haus im Grünen…Und als es für ihn brenzlig wird, sieht er keinen anderen Weg, als alles bis zum Äußersten zu vertuschen. Selbst, wenn er dabei Unschuldige mit in den Dreck zieht. Keine Frage, Starrs Antiheld reagiert völlig inakzeptabel und ihn kümmert nichts außer seiner eigenen Haut. Doch wie viel Schuld trifft die Gesellschaft, in der er lebt? Auch seine Freundin ist kein allzu sympathischer Charakter, hat das Statusdenken mit der Muttermilch eingesogen und beneidet sichtbar ihre erfolgreichen Freunde. Sie ist zu schwach, um sich von Bill loszusagen, der sie mit links immer wieder manipuliert. Also stichelt sie lieber unablässig in seinen Wunden herum. Die unwürdigen Bedingungen, unter denen Bill als hochqualifizierter Akademiker schuften muss, und die vielen großen und kleinen Demütigungen tun ihr Übriges. Die Arbeitswelt kann hart und unnachgiebig sein, ihre Hierarchien starr und bar jeder Vernunft. Gesellschafts- und Kapitalismuskritik sind hier also äußerst deutlich vorhanden. Neu und interessant fand ich, dass diese hier nicht im Zusammenhang mit den eigentlich am härtesten betroffenen unteren Gesellschaftsschichten thematisiert wird, sondern dass geschildert wird, wie diese Strukturen auch der Mittel- bis Oberschicht zu schaffen machen können. Dabei bedient sich Starr einer teils sehr deftigen und expliziten Sprache, die in Bezug auf Bill jeden Anschein von akademischer „Überlegenheit“ - die er sich schließlich auch immer wieder indirekt anmaßt - schonungslos im Keim erstickt. Alles in allem ein sehr vielschichtiges Charakter- und Gesellschaftsporträt, das gerade gegen Ende durch temporeiche und fast skurrile Szenen besticht.

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  • Rezension zu "Top Job" von Jason Starr

    Top Job

    blueberry7

    08. March 2012 um 19:22

    naja, immer dasselbe und Starrs Muster sind vorhersehbar...............trotz des brillanten Schreibstils

  • Rezension zu "Top Job" von Jason Starr

    Top Job

    mehrsonntag

    02. November 2011 um 15:38

    Eigentlich ist es ein ziemlicher Scheißjob, den Bill für seine Telefonverkaufsfirma erledigt. Es soll ja nur übergangsweise sein, bis er, ja, bis er die Erfahrung in seinem Lebenslauf platzieren und sich wieder für einen richtigen Job bewerben kann. Essen verboten, private Gespräche verboten und der Zwang, erfolgreich zu sein, Termine auszumachen, Kunden zu gewinnen. Julie kann nicht verstehen, wieso sich Bill so reinhängt, es ist schließlich nur ein Job.. Julie will Kinder, ein schickes Häuschen, dort, vor den Toren der Stadt. Momentan ist das nicht möglich, ja, das weiß sie, aber sie möchte die Hoffnung nicht begraben, glaubt an ihn, an Bill, ihren Mann. Der hat sie noch nie geschlagen. Ein Drittel der Belegschaft der Telefonfirma wird aufgrund von Umstrukturierungen entlassen werden müssen, Ed, der Vorgesetzte ruft einen nach dem Anderen zu sich herein. Bill geht fest davon aus, innerhalb der nächsten Stunde auf der Straße zu stehen. Doch wie durch ein Wunder bleibt seine Entlassung aus. Stattdessen sieht er sich zum Abteilungsleiter befördert. Und dann ergibt sich sogar die Möglichkeit, noch weiter nach oben zu kommen. Es gibt da nur ein Problem... Wohin mit der Leiche? Nicht, dass es Absicht gewesen wäre, aber, was hätte er tun sollen? Es gab eigentlich nur diese Lösung. Nein, es hat ihn niemand gesehen. Auch nicht die Prostituierte von der anderen Straßenseite. Die möchte Bill am liebsten vergessen. Es ist wie eine Obsession. Und ihm bleibt nur ein Weg.... Jason Starr hat auch mit Top Job einen brillianten und facettenreichen Psychokrimi geschrieben, der einen vor Irrung und Wirrung im Geschehen festnagelt, der Spaß macht und von der ersten bis zur letzten Seite mit Wendungen überrascht und prima unterhält.

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  • Rezension zu "Top Job" von Jason Starr

    Top Job

    Dilbertine

    06. August 2010 um 15:13

    Ein „Telefonterrorist“ wird zum Mörder ***************** „Es scheint, als seien Callcenter die Bergwerke der Neuzeit: Zigtausende arbeiten im Verborgenen, werden unsichtbar – und ihre Arbeitsbedingungen auch.“ – Günter Wallraff ********************* Bill Moss, 31 Jahre alt, ist einer von diesen Verborgenen, der als Telefonverkäufer bei einer amerikanischen Gesellschaft beschäftigt ist. Was ursprünglich als Interimslösung vorgesehen war, dauert nun schon das zweite Jahr an. Die Arbeitsbedingungen des Callcenters A.C.A in New York unterscheiden sich nicht wesentlich von den deutschen, die Günter Wallraff unlängst im Auftrage der „Zeit“ recherchiert hat. Die Mitarbeiter stehen unter einem enormen Verkaufsdruck. Um Provisionen zu sparen, werden regelmäßig Entlassungen durchgesetzt, die bis zu 20 Prozent der Beschäftigten treffen. Zudem werden solche unternehmenspolitischen Entscheidungen nach rassistischen Aspekten getroffen. Die schwarzen Mitarbeiter sind insgesamt wesentlich schlechter gestellt als die weißen. ******************* „Außer fürs Zuspätkommen gab es Strafen für Trinken oder Essen am Arbeitsplatz, fürs Fluchen, für private Telefongespräche und für Verstöße gegen die Kleidervorschriften. Selbst das Lachen war verboten, wenn es eine >störende Lautstärke< erreichte.“ ******************** Bill Moss, der ursprünglich Geschichte und BWL studiert hat und der es in einem anderen Unternehmen schon einmal bis zum Vizepräsidenten für den Marketingbereich geschafft hat, ist ganz unten angekommen. Der Gehaltsabzug für dreimaliges Zuspätkommen in Folge, droht existenziell zu werden, da er die Miete für das schäbige Appartement nicht mehr zahlen kann. Seine Freundin Julie ist unzufrieden, träumt von einer Hochzeit, von gemeinsamen Kindern, die in einem schönen Eigenheim am Rande der Stadt aufwachsen sollen. Seine New Yorker Bekannten und Freunde belächeln seinen sozialen Status. ******************** „Muß doch ziemlich deprimierend sein, wenn man so lange aus seiner Arbeit raus ist. Fragst du dich da nicht, was dein Leben noch für einen Sinn hat?“ ******************** Sein Leben erhält wieder einen Sinn, als er in seinem Unternehmen zum Assistenten der Abteilungsleitung befördert wird. Leider ist das Glück des aufstrebenden Bill Moss nur von kurzer Dauer. Um seinen Status erhalten zu können, muss er skrupellos morden und der Psychothriller nimmt seinen Lauf. „Top Job“ ist ein spannender rabenschwarzer Krimi, in dessen Mittelpunkt eine Generation steht, die sich ausschließlich über den Job definiert, keinen anderen Sinn im Leben erkennt, als im Business erfolgreich zu sein und der einen guten Einblick in die „moderne“ Arbeitswelt eines Callcenters gibt. Der Autor lässt seinen Antihelden Bill Moss selbst, rückblickend erzählen und denken. Insbesondere diese Gedankenwelt lässt den Protagonisten von Anbeginn der Geschichte zu einem ausnahmslosen unsympathischen Zeitgenossen werden. Jason Starr schafft es mühelos, proportional zum Spannungsanstieg, diese Antipathie wachsen zu lassen. Von mir gibt es vier Sternchen für kurzweilige packende Unterhaltung. Jason Starr, den ich erst durch Lovelybooks entdeckt habe, werde ich treu bleiben und das dritte Werk gleich schon mal bei Amazon bestellen.

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