Jasper Fforde Shades of Grey

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Inhaltsangabe zu „Shades of Grey“ von Jasper Fforde

The new series from Britain's most creative comic genius Jasper Fforde

DNF- Reizüberflutung! Man wird unmittelbar in Ffordes skurille Welt geworfen und deren Gesetzesmäßigkeiten erschließen sich mir zu langsam.

— blonde_bibliophile
blonde_bibliophile

Die beste Dystopie, die ich je gelesen habe. Hat nur einen Fehler: Die Fortsetzung dauert zu lange!

— AlanaFalk
AlanaFalk

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  • Rezension zu "Shades of Grey" von Jasper Fforde

    Shades of Grey
    walli007

    walli007

    04. December 2011 um 09:20

    Jane Grey Dies ist eine Liebesgeschichte, so in etwa jedenfalls. Und alles beginnt damit, dass Eddie sich nicht vollständig an die Regeln hält und deshalb die Stühle zählen muss - in einem Außenbezirk. Zwar darf er dabei seinen Vater begleiten, der den verstorbenen "Arzt" vertreten soll, aber dennoch ist es eine Strafe und diese wirft ihn in seinen Hochzeitsplänen mit Constance zurück. Auf dem Weg in die Verbannung trifft er Jane, ein Treffen, das Eddie nur so eben halbwegs unbeschadet übersteht. Die Bücher von Jasper Fforde lese ich sehr gerne und so war ich überrascht, dass sich die Lektüre dieses Buches am Anfang doch schwierig anließ. Diese Welt der Postcodes, der Grauen und der Farbigen, der Unter- und Oberschicht hat sich mir nur nach und nach erschlossen. Vielleicht lag das zum Teil auch daran, dass ich mich als Nicht-Muttersprachlerin hier mit Bereichen der englischen Sprache konfrontiert wurde, die das Verständnis schwierig machten. Gerade so als ob ich ein neues deutsches Wort erfinde, das die Erinnerung einer Bedeutung trägt, und diesen Gedankenweg dann einem Briten vorsetze, um zu schauen, ob der es nachvollziehen kann. Geht natürlich nicht oder nur zum Teil. Erst als die eigentliche Handlung Fahrt aufnahm und nach und nach klarer wurde, worum es hier eigentlich geht, konnte ich das Buch genießen. Denn nun verstand ich, dass der Autor mit gewohnt hoher Intelligenz eine ironische fast schon sarkastische Sicht auf eine totalitäre Gesellschaft eröffnet, in der die wenigen Gegenströme brutal gestopt werden. Das mag einen dann je nach Herkunft an das eine oder andere erinnern. Mich jedenfalls lässt dieser Auftakt mit Spannung auf die beiden Folgebände der Trilogie warten.

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  • Rezension zu "Shades of Grey" von Jasper Fforde

    Shades of Grey
    gra

    gra

    31. May 2010 um 21:02

    Der Leser taucht ein in eine unbestimmte Zukunft in einem Großbritannien, das nicht wiederzuerkennen ist. Die Menschen leben in wenigen verstreuten Städten, die Natur ist bevölkert von Alpacas, Giraffen und menschenfressenden Bäumen. Auch wir haben uns verändert: die meisten Leute sehen keine Farben, sie die "Greys" bilden die arbeitende Unterschicht der Gesellschaft. Wer Farben sehen kann - je mehr desto besser - hat von Geburt an ein Leben wie ein Edelmann. Die Hierarchie ist schier undurchdringlich, Ehen werden arrangiert um die Sehfähigkeit zu verbessern und das gesamte Leben - von Kleidungsvorschriften bis hin zu erlaubten Hobbys und verbotenen Wörtern - wird vorgeschrieben von den Regeln des unfehlbaren Staatsgründer Munsell. Eddie ist ein Roter. Damit muss er nicht hart abbeiten, ist aber noch am unteren Ende der Leiter. Weil er neugierig ist und Ideen äußert, wird er zur Erziehung in die Außenbezirke geschickt. Dort werden die Regeln weniger ernst genommen, schnell merkt er, dass sie weniger unfehlbar sind als er dachte und dass die Menschen auch zu großer Schlechtigkeit fähig sind. Er trifft Jane, eine junge Grey, die sich schamlos gegen das System auflehnt, obwohl das aussichtslos erscheint. Er ist seltsam fasziniert von der jungen Frau und findet auf schmerzvolle Weise heraus, dass die Machthaber weniger wohlmeinend sind als sie scheinen, dass es Geheimnisse gibt, an die man nicht rühren sollte und dass es dennoch überlebenswichtig ist, etwas zu ändern. FForde erschafft eine Dystopie, wie ich sie noch nie gelesen habe. Anfangs fühlte ich mich an verschiedene Bücher erinnert: 1984 - doch ohne die umfassende Verzweiflung, hier sind die Leute mehr oder minder glücklich in ihrer Beschränktheit; Schöne neue Welt: die Einstufung der Menschen; Do Androids Dream of Electric Sheep: wegen der veränderten Tier- und Pflanzenwelt. Kurze Zeit hatte ich Angst, es würde bei diesem wilden Mix bleiben, doch schon ein paar Minuten später war das Buch etwas ganz eigenes. Die Geschichte braucht etwas, um ins Rollen zu kommen, die ersten 100 Seiten passiert wenig. Das wäre bei anderen Büchern fatal, doch hier ist es quasi nötig, so fremd ist die Welt, die sich erst einmal entfalten muss. Auf jeder Seite eine neue Idee, mir war nie langweilig. Die Ideen sind faszinierend, die Charaktere glaubhaft und gegen Schluss wird es spannend wie der beste Thriller.. Manko an der Sache: der große Erzählbogen, der noch hinter der Geschichte an sich steht, kommt einem doch bekannt vor: Welt mit starren Regeln, Held passt ganz gut hinein. Held verreist, trifft Heldin, stellt alles in Frage. Held entdeckt Schlechtigkeit des Systems...Dennoch: so gut wie FForde schreibt und so innovativ er das alles verpackt, kann er mir diesen alten Hut gern noch zehnmal neu erzählen.

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