Jasper Fforde The Eye of Zoltar

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Inhaltsangabe zu „The Eye of Zoltar“ von Jasper Fforde

The third in Jasper Fforde's Last Dragonslayer series - his first for children, with his trademark magic and invention. (Quelle:'Fester Einband/10.04.2014')

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    The Eye of Zoltar

    thursdaynext

    12. April 2015 um 18:50

    Jennifer Strange, 17 jähriges Waisenkind, Leiterin von KAZAM und letzte Drachentöterin, obwohl dieser Titel mittlerweile in Drachenbeschützerin umgewandelt werden müsste, ist wieder auf RETTUNGSMISSION. Diesmal in einem Bugatti Royale. "The Royale, however had one major drawback: the steering, which was unbelievably heavy. Lady Mawgon dealt with the problem by spelling me a simple Helping Hand, which look more or less like a severed hand but can do all manner of useful handrelated work such as kneading bread, copying letters or even taking the Quarkbeast for a walk. Although helpful having a disembodied hand on the Bugattis' steering wheel was admittedly a bit creepy, especially as this one was hairy and had 'No More Pies' tattooed on the back." Nicht weil dies, anstelle des geliebten VW Käfers in verblichenem Blau und mehr Rost als Farbe ein angemessenerer Wagen für die sie begleitende Prinzessin incognito, König Snodds Tochter wäre, sondern weil die "Once Magnificent Boo" ("einst großartig" wird Boo genannt, seit ihr ihre Zauberzeigefingerspitzen auf unglückliche Art abhanden kamen) mit ihrem geliebten VW Käfer "volkswagen beetle pale blue 1959" einen Trafalmosaurier vor den jägerischen Ambitionen des Vaters der Prinzessin, King Snodd, durch Verfrachtung ins Cambrian Empire retten wollte. Dabei gingen sowohl der Käfer, als auch die einst großartige Boo und der Trafalmosaur In short, the Trafalmosaur was a lot like a Tyrannosaurus Rex, but without the sunny disposition and winning personality. verloren. Once Magnificient Boo kann durch simples Lösegeld - Entführungen sind ein sehr beliebtes Geschäftsmodell im Cambrian Empire - wieder ausgelöst werden. Der schäbige doch geliebte VW findet sich damit eventuell auch wieder, doch wie löst Jennifer zusammen mit Perkins die anderen Probleme, die ihr der Autor und ihr Job in diesem dritten Band der Dragonslayer Reihe aufhalsen? Das Cambrian Empire ist, verglichen mit dem Kingdom of Snodd, im Ununited Empire in der kulturellen und technischen Entwicklung noch recht zurückgeblieben, dies ist der Grund dafür ist, dass die Adrenalin-Junkie- Tourismusbranche boomt. Nun muss Jennifer auch noch einen Edelstein, genannt „Das Auge des Zoltar“, für den mächtigen Shandar finden, der sonst droht, die mit zwei verbliebenen Exemplaren sehr überschaubare, pazifistisch eingestellte Drachenpopulation im Kingdom of Snodd auf Null zu drücken. Leider ist besagter Edelstein laut allen befragten Ratgeberbüchern mit ziemlicher Sicherheit ins diffuse Reich der Legendenbildung zu verorten und somit mit fast 100% Wahrscheinlichkeit nicht leicht aufzuspüren. (Grade III Legendary Statur for Centuries - also sehr sehr sehr unwahrscheinlich, aber lange nicht so unwahrscheinlich wie Grade II Status : ohne Nachweis der Existenz.) Für Jennifer und ihre Abenteuer-Crew stellen Wahrscheinlichkeiten in diesem dritten Band große Probleme dar. Dabei verspricht ihnen die 12-jährige cambrische Fremdenführerin Addie doch schon durch ihr Engagement für die gefährliche Reise, den Reise Fatalitäts Index auf 50% Mortalitätsrate zu drücken. Immerhin. Da lohnt es sich, auf Glück zu hoffen und genug Tramper, unter anderem auch wirklich unangenehme Gesellen - wobei Ralph der Australophitecus noch einer der netteren ist - aufzusammeln. Doch so leicht macht sich Jennifer das Überleben nicht. Weiß sie doch um die Bedeutung des Moralitäts Rückstoßes mit Bumerangwirkung in der Zauberkunst. Diese Fakten dürfen ebenso wenig ignoriert werden wie die Tatsache, dass die verwöhnte Miststück-Prinzessin die dank bodyswitch mit ihrer Zofe wenigstens nicht zu erkennen ist, unter allen Umständen wieder heil nach Hause zu ihren Eltern gebracht werden muss. Wird das clevere und löwenherzige Waisenmädchen erfolgreich sein? Wird sie den sagenumwobenen Friedhof der Wolken Leviathane und den ebenfalls im Reich der Legenden verorteten zauberischen mächtigen Edelstein finden und die einst großartige Boo wieder zurück nach Hause bringen? Wird die zusammengewürfelte Reisegruppe den Trip durch das cambrische Empire überleben und wenn ja wie viele? Ffordes Phantasie ist wieder einmal so rasant, detailreich und aberwitzig, dass es eine reine Freude ist, das eigentlich als Jugendbuch konzipierte Fantasy Abenteuer zu lesen. Etliche jugendliche Leser werden die zuhauf versteckten gesellschaftskritischen Gags wohl eher nicht entdecken. “You rogue traders are all the same. You think it's just business and not stealing."[...]"If we didn't execute bankers and rogue traders found guilty of financial mischief, it might give them a clear signal that it's actually okay, and then where would we be?" Egal, dann bleibt es immer noch eine sehr sehr gelungene, skurrile Adventure Action Fantasy Story mit herausragendem schwarzem, und teilweise sehr englischem Humor und unglaublicher Gagdichte. Ein brilliant funkelndes, einmaliges Buchschätzchen reif für die nächsten 28 Dodo Awards. Vorab jedoch eine kurze Mahnung. Der erste Band der Reihe ist schon auf deutsch erschienen: „Die letzte Drachentöterin“ Ich habe ihn gekauft, obwohl der Originalband schon längst sicher im heimischen Bücherregal auf seinem wohlverdienten Ehrenplatz prunkt. Genauso wie Band 2: „The Song of the Quarkbeast“. Zur Komplettierung und für meine Kids, die zu faul sind, ihr hart erworbenes Schulenglisch daran zu erproben. Gekauft und gelesen und leider gefiel mir die deutsche Übersetzung deutlich weniger als das englische Original. Weshalb vermag ich nicht zu sagen, womöglich liegt es an meinen mittelmäßigen Englischkenntnissen, die das Kopfkino mit Phantasie statt den akkurat übersetzten Worten bereichern. Wie auch immer, anderen Lesern gefiel auch dieser erste ins Deutsche übersetzte Band ausnehmend. Die wunderbare Rezension, die ich auf Jargs Blog, bei wordpress.com dazu gefunden habe zeugt davon. Daher gilt meine sehr warme Empfehlung, zum englischen Original zu greifen nur bedingt. Es liest sich leicht und das sich entfaltende Kopfkino ist gehalt- und schwungvoller. Doch egal in welcher Sprache: Ein Jasper Fforde ist pures anspruchsvoll-blödeliges Lesevergnügen mit Hintersinn und Nachhall.

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  • Bisheriger Höhepunkt der Reihe

    The Eye of Zoltar

    gra

    Der dritte Teil der Reihe setzt etwa zwei Wochen nach dem letzten Band ein. Die sechzehnjährige Jennifer Strange ist immer noch Managerin der Zaubereragentur Kazam, die nach dem Sieg im Wettbewerb gegen die Konkurrenz offiziellen Status genießt. Wie nicht anders zu erwarten, währt die Entspannung jedoch nicht lang. Die Königin beauftragt Jennifer, ihre Tochter unter ihre Fittiche zu nehmen, um aus dem unglaublich verwöhnten Balg eine vernünftige Thronfolgerin zu machen. Leider ist die Prinzessin hiervon alles andere als begeistert und droht jedem mit Hinrichtung, der ihr ohne den nötigen Respekt begegnet. Damit also eigentlich jedem, der ihr überhaupt begegnet. Als wäre das nicht genug, wird Jennifer auch noch zu einer Audienz zu Mighty Shandar, dem größten und mächtigsten Hexer aller Zeiten gerufen. Er hat seinen jahrhundertealten Auftrag, alle Drachen zu töten, wegen Jennifers Einmischung nicht ausführen können und das will er nicht auf sich sitzen lassen. Jennifer dagegen will alles tun, um die beiden letzten Drachen zu beschützen, obwohl sie weiß, dass sie und ihre Freunde keine Chance gegen Shandar haben würden. Sie lässt sich daher auf ein riskantes Geschäft ein: Shandar willigt ein, die Drachen zu verschonen, wenn sie ihm "The Eye of Zoltar", einen magischen Edelstein, beschafft. Leider ist dessen Existenz alles andere als sicher und die einzige Spur führt ins Cambrian Empire, wo es von menschenfressenden Tieren und wilden Eingeborenen nur so wimmelt. Abgesehen davon, dass die Geschichte wohldurchdacht und spannend, die Charaktere liebevoll gezeichnet und die ganze Welt einfach wunderbar skurril ist, strotzt dieses Buch wieder vor unzähligen kleinen Witzen und Ideen, die Fforde einfach im Vorbeigehen für den Leser auf die Seiten streut. Im Nebensatz werden ganz selbstverständlich Dinge eingeflochten, von denen man sich nur wünschen kann, der Autor würde sie etwas mehr ausführen. Ich hatte noch kein ganzes Kapitel gelesen, da kicherte ich schon irr vor mich hin (was das ganze Buch über andauerte, bis auf die spannenden Stellen, an denen ich die Luft anhielt) und war völlig entzückt, dass noch so viel von dem Buch vor mir lag. Dabei rutscht die Geschichte jedoch nie ins Alberne ab, was zum einen an der ernsthaften Hauptfigur liegt, andererseits an dem doch tragischen Hintergrund des unUnited Kingdom, das im ständigen Krieg liegt, von Waisenkindern überflutet ist und dessen Wirtschaft im Prinzip auf einer abgeschwächten Form der Sklaverei fußt. Leider war das Buch dann doch viel zu schnell vorbei. Das Ende schreit nach einer baldigen Fortsetzung und ich hoffe, nicht allzu lange auf sie warten zu müssen.

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