Thursday Next: Es ist was faul

von Jasper Fforde 
4,5 Sterne bei166 Bewertungen
Thursday Next: Es ist was faul
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Claudia_Siegmanns avatar

Irre! Absolut irre.

claudi_katzenaugens avatar

Einfach genial! I love it.

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Inhaltsangabe zu "Thursday Next: Es ist was faul"

Nach jahrelangem Aufenthalt in der BuchWelt kehrt Agentin Thursday Next mit ihrem zweijährigen Söhnchen Friday und Hamlet, dem bekannten Dänenprinzen, in ihre Heimatstadt Swindon zurück. Im Haus ihrer Mutter warten schon andere Gäste auf sie: Lady Hamilton und Fürst Bismarck, der den deutsch-dänischen Krieg von 1864 zu vermeiden versucht. Ansonsten sind es keine guten Zeiten für Dänen: Der tückische Yorrick Kaine versucht sich auf einer Welle von anti-dänischen Ressentiments zum Diktator von England ernennen zu lassen, und wenn es Thursday Next nicht gelingt, den Swindon Mallets zum Sieg beim SuperHoop (der Krockett-Meisterschaft) zu verhelfen, werden Kaine und die Goliath Corporation die Welt in den Untergang führen. Eigentlich erstaunlich, denn Goliath bereut (angeblich) alle Sünden und möchte als Religionsgemeinschaft anerkannt werden. Und was noch schlimmer für Hamlet ist: Er kann nicht zurück in die BuchWelt! Ophelia hat sein Stück umgeschrieben … Wird Thursday Next die Welt retten können? Und wer passt auf ihren Sohn auf, während sie es versucht?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423212960
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:438 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.08.2011

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 2 Jahren
    Noch immer gut

    Dieser Teil spielt wieder hauptsächlich in der echten Welt.

    Ich mag die Figuren nach wie vor, da selbst jede noch so kleine Figur einen eigenen Charakter und Geschichte hat. Es ist sehr erfrischend, wie hier mit den Charakteren umgegangen wird.

    Allerdings finde ich auch, dass man große Emotionen in dieser Reihe vergeblich sucht. Wirklich tiefgreifende Emotionen sind auch vom Schreibstil her nicht drin.

    Dafür gibt es viele starke Figuren, natürlich gilt das gerade für die Protagonistin, die so ziemlich jeder Herausforderung gewachsen und jammern für sie ein Fremdwort ist.  

    Allerdings gibt es bei ihr eine Sache, die ich nicht unbedingt stimmig finde: Thursday hat sich im 3.Teil schon nicht wie eine Mutter (Schwangere) verhalten und jetzt verhält sie sich nicht wie eine Mutter – bei diesem Thema merkt man ganz deutlich, dass der Autor männlich ist und dahingehend vielleicht nicht unbedingt recherchiert hat.

    Außerdem hat sich die Protagonistin in diesem Band sich das erste Mal an manchen Stellen wirklich einfach dumm verhalten, dass hat sie in den vorherigen Bänden nie getan oder es ist mir schlicht nicht aufgefallen.

    Die Handlung selbst ist im Prinzip eine Mischung aus allen vorherigen Teilen. Es werden einen Zeitreisen, Buchfiguren, Probleme der realen Welt, usw. geboten – aber nicht direkt was eigenes Neues. Es gibt keine richtig neuen Themen mehr – es gibt immer neue Details und kleine Dinge, die sind auch sehr intelligent und witzig, aber es gibt nichts großes Neues mehr.

    Ein paar thematische Details die angesprochen werden, sind unter anderem: Politik, Medien (witzig, wie die politischen Talkshows aufs Korn genommen wurden mit der erfolgreichsten Polit-Talk-Show namens „Stell mir keine heiklen Fragen“) oder wie diese Phrasen der Politik funktionieren und wie sie Fragen ausweichen und von ihrer Politik ablenken. Es geht auch wieder um Konzern-Monopole in Form der Goliath-Corporation.

    In diesen überspitzten Darstellungen befinden sich deutliche Gesellschaftskritiken. Das ist unterhaltsam gemacht und immer auch ein wenig Schockierend, wenn man merkt, dass das zwar überspitzt deutlich dargestellt wird, aber nicht mal wirklich unrealistisch ist. So z.B., wenn darüber gesprochen wird, dass Konzerne keine Moral kennen, sondern nur Gewinn und Wachstum und dass sie Jahrhunderte alt werden können, während die Regierung alle paar Jahre ausgetauscht wird und Konzerne nicht den Medien Rechenschaft schuldig sind. Mächtige Konzerne sind längst eine Art Nebenregierung.  

    Diese Reihe reizt auch so ziemlich alles an kreativer Nutzen/Gestaltung aus. In diesem Band werden z.B. verschiedene Schriftarten für verschiedene Sprachen verwendet (also z.B. alte Sprache wird in alter Schrift dargestellt, oder eine laute Sprache durch fett gedruckten Buchstaben).

    Und natürlich  gibt es nach wie vor tolle Anspielungen zu literarischen Werken. Es ist nach wie vor eine Liebeserklärung an die Literatur.

     

    Fazit

    Qualitativ ist dieser Teil nicht schlechter als die vorherigen Bände. Er ist kreativ, es werden sehr viele Themen zumindest angesprochen, es gibt viel Gesellschaftskritik, die kreativ verpackt ist und es wird auch Spannung geboten.

    Allerdings habe ich das Gefühl, dass mir dieser Teil nicht mehr wirklich was Neues bieten kann.

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    franzzis avatar
    franzzivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hochgradig abgedrehte, aber in vielen Dingen äußerst sympathische Parallelwelt, in der der Heldin Thursday die Erde&Hamlet retten muss.
    And I think to myself: what a wonderful world

    And I think to myself: what a wonderful world


    Was soll man schon über diese wundersame wie wundervolle Welt der Thursday Next schreiben? Genau genommen kann man nicht viel schreiben, um über den 4. Teil etwas zu erzählen - so abgedreht, parodie- und ironie-süchtig ist Jasper Fforde beim Auskleiden seines Parallel-Großbritanniens aus den 1980er Jahren. Es hat viele Ähnlichkeiten mit der unseren Welt, aber ist doch anders genug, dass Fforde wunderbar Spitzen, Gleichnisse und Pointen unterbringen kann, die gerade wegen ihrer Überdrehtheit fetzen. 

    Thursday Next also ist eine Literaturagentin, sie muss aufpassen, dass keine falschen Originale in den Umlauf gebracht werden, dass die Originale selbst in Ruhe gelassen werden - dass eben die von den Briten über alles geliebten Bücherwelt in Ordnung bleibt. Natürlich funktioniert das überhaupt nicht, denn Buchfiguren springen in die echte Welt - und machen sich auf zum größten und bösesten Diktator aller Zeiten zu werden. Oder echte Menschen verschwinden, weil die zeitreisende Chronogarde sie ausradiert. So passiert es beispielsweise Thursdays Ehemann Landen, der mal da ist und mal nicht - oder Thursdays Vater, der vor eben jenen Chronogarden in der Zeit fliehen muss. 

    Wer jetzt schon verwirrt ist, weiß: Lieber bei Teil eins "Die Affäre Jane Eyre" anfangen, dann hat man eine Chance diese knuffige Parallelwelt zu begreifen. Wer noch mitkommt, hat die ersten drei Teile wahrscheinlich schon gelesen und weißt sowieso: Thursday Next ist fantastisch. Ich habe unentwegt gegluckst und gekichert über die absurden großen und die genialen kleinen Einfälle des Jasper Fforde. Da muss Thursday Next ausgerechnet auf Hamlet, Prinz von Dänemark aufpassen, (weil er dringend Urlaub vor seinen verrückten Verwandten braucht), als die britische Regierung mit den abstrusesten Vorwürfen versucht, die Dänen zum neuen Superfeind zu stilisieren. Letzteres ist eine kluge Parodie auf die echten Versuche von Regierungen, die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu lenken - und dabei vor den krudesten Behauptungen nicht zurückzuschrecken, aber dies steht auf einem ganz anderen Blatt. 

    Thursday rettet natürlich Hamlet vor dem Mob und wie immer auch irgendwie die Welt. Wenn Fforde nicht auch der so weit verbreiteten Macke verfallen würde, alles müsste schon möglichst hollywoodgerecht mit Wiederaufstehhelden nach schlimmsten Verletzungen funktionieren, wäre es ein absolut perfektes Buch.

    Kommentare: 3
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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 3 Jahren
    Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode!

    Nach zwei Jahren  im Dienste der Literatur als Leiterin der Jurisfiktion im Brunnen der Manuskripte sehnt sich Agentin Thursday Next nach der Routine und Normalität ihres realen Daseins als LitAgentin zurück. Auch Friday, der jüngste Next-Sproß, soll endlich den Rest der Next-Familie und die Realität in und um Swindon kennenlernen. Und vielleicht gelingt es Mama Thursday ja auch Papa Landen zurückzuholen? Der wurde nämlich Opfer einer fiesen Nichtungsaktion der Goliath Corporation. So kehrt Thursday mit Friday, ihrem Dodo Pickwick, dessen Nachwuchs Alan und dem echten Hamlet nach Swindon zurück und muss feststellen, dass es auch dort drunter und drüber geht. Bismarck hat mittlerweile den Dachboden des Elternhauses bezogen, Lady Emma Hamilton wartet im Hause Next darauf, dass Lord Nelsons Tod bei Trafalgar von Thursday Vater verhindert wird und Bruder Joffy wartet auf die bevorstehende Auferstehung des Heiligen Zvlkx. Darüber hinaus bereitet der aus der Buchwelt entlaufene Fiktionaut Yorrick Kaine seine Machtergreifung über Englands Direktorenposten vor.

    Wer die Thursday Next Reihe von Jasper Fforde mit ihren Bänden 1-3 bereits kennt, darf sich im Band 4 auf eine turbulente Handlung freuen und muss zugleich nicht fürchten, dass diese so verwirrend ist, wie in Band 3 „Der Brunnen der Manuskripte“. Zurück bei den Wurzeln darf sich die Leserschaft auf die Multitasking-Heldin Thursday schlechthin freuen. Wie immer lässt Fforde seine Heldin allumfassende Coolness ausstrahlen, auch wenn ihr die kleinen Problemchen, wie einen Babysitter für Friday zu organisieren oder die richtig großen Probleme, wie der drohende Weltuntergang mächtig Dampf machen. Fforde kennt zum Glück mal wieder keine Grenzen und phantasiert in der vollen literarischen und historischen Bandbreite umher. Es mangelt nie an Spannung, so geht es im Krocket-Finale zwischen den Swindon Mallets und den Whackers nicht nur darum den SuperHoop endlich in Thursday Heimatstadt zu holen.

    Freunde der schrägen Literatur freut euch auf diese Fortsetzung und vergesst nicht euren Toast zu essen.

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    ralluss avatar
    rallusvor 5 Jahren
    Thursday Next die vierte

    Eigentlich reicht es ja beim vierten Band der Thursday Next Reihe auf den Klappentext zu verweisen.
    Nie war er so kurz und wahr wie hier: "Schrill, schräg, abgefahren." oder etwas länger: "Kultfigur Thursday Next kehrt zurück. Wird sie die Welt retten können? Und wer passt auf ihren Sohn auf?"

    Nach Ewigkeiten in den Büchern, hat Thursday Next ihren Sohn Friday bekommen und ist immer noch auf der Suche nach ihrem genichteten Ehemann.
    Daneben gilt es die Welt zu retten und die Krocket Mannschaft der Swindons beim Superhoop zum Sieg zu führen.
    Das hängt irgendwie zusammen.
    Wieder mit dabei, ihr Vater der Chronogardist, mal älter mal jünger, ihre alten Kollegen vom Spec-Ops-27, Spike Stoker als glücklicher Familienvater und natürlich der übermächtige Bösewicht - die Goliath Corperation.
    Das Buch sprudelt wieder von Unmengen von Ideen, teilweise wild zusammengewürfelt.
    Dabei wildert Fforde auch wieder in unentdeckten Bereichen der Literaturwelt, oder wer kennt den Blindtext Lorem Ipsum, in dem sich der zweijährige Friday verständlich macht.
    Nebenbei gibt es noch wunderschöne Seitenhiebe auf die Politik (die Verdrehung der Wörter und Ereignisse nach seinem Gusto), Scientology (die wundersame Belehrung der Goliath Corporation), die Sportwelt (Krocketspiel) und fast wäre auch die Literatur hier nicht aufgezählt worden, natürlich geht es auch wieder um die englischen Klassiker (Shakespeare).
    Dessen Klone und die Neandertaler spielen eben auch eine nicht unwichtige Rolle.
    Getröstet sei der, dem das jetzt alles zu viel ist, Fforde näht alle bunten Ideen am Ende mit magischem Zauber zusammen und kommt zu verblüffenden aber einleuchtenden Schlüssen.
    Wieder ein Hochgenuss den man sich nicht entgehen lassen darf.

    "Take your holiday in the Socialist Republic of Wales" nur da gibt es noch dänische Bücher.
    Äääh lest diese Reihe - UNBEDINGT!!

    Kommentare: 2
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    Bellamis avatar
    Bellamivor 5 Jahren
    Fantastisches Lesevergnügen Teil 4

    Thursday Next kommt aus der Bücherwelt zurück, und hat einen, inzwischen zweijährigen Sohn, der Friday heißt   und endlich seinen Vater kennenlernen soll. Der ist aber immer noch genichtet. Was das bedeutet? Sowas kann man nicht einfach in ein zwei Sätzen erklären.... ich empfehle, diese Reihe zu lesen ...

    Aus der Bücherwelt bringt sie Hamlet mit, ja genau, den aus Shakespeares weltberühmten Drama.  In dem Haus von Thursday Mutter trifft er auf Lady Hamilton, der Geliebten von Admiral Nelson und auf Bismarck. Wie das sein kann?  Sowas kann man ebenfalls nicht in ein zwei Sätzen erklären ... ich empfehle wieder, diese Reihe zu lesen ....

    Thursday hat natürlich wieder allerhand Probleme an den Hacken . Sie muss einen Shakespeareklon finden, muss einer Auftragskillerin aus dem Weg gehen, um am Leben zu bleiben, muss dänische Bücher retten und ein Sieg der Swindoner Krocketmannschaft im Super Hoop 88 muss her, sonst könnte der 3. Weltkrieg ausbrechen und und und ... ach ja und dann ist Landens Rückkehr in die Welt der Lebenden von peinlichen Rückfällen befallen . Wie jetzt? Sowas kann man auch  nicht in ein zwei Sätzen erklären ..... ich empfehle nochmals, diese Reihe zu lesen

    Weil?

    ...es einen riesen Spaß macht, diesen kongenialen Irrsinn zu lesen. Man kann gar nicht genug davon schwärmen. Die Zahl der fantastischen Ideen die Fforde hier verarbeitet verursacht ein Staunen, das ganze Buch hindurch kommt dazu noch ein Schmunzeln, lautes Loslachen, breites Grinsen und dann wieder von vorne Schmunzeln .... und das auch noch im 4. Teil.

    Fforder verliert nie seinen Überblick, Ereignisse und Ideen aus den Parallelwelten (die Bücherwelt ist der I-Punkt an Einfallsreichtum) greift er irgendwann wieder auf und ergeben in der fantastischen Welt einen richtigen Sinn. Wahnsinn ! Irre! Durchgeknallt ! Super ! Intelligent !



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    awogflis avatar
    awogflivor 6 Jahren
    Rezension zu "Es ist was faul" von Jasper Fforde

    Dieser Band hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. Der in sich konsistente Erzählstrang, nämlich die Anti-Nichtung des Ehemanns Landen und die damit einhergehenden witzigen Begleiterscheinungen inklusive wiederholter Rettung des gesamten Planeten, werden extrem lustig und rasant erzählt. An traumhaft kuriosen kleinen innovativen Feuerwerken abseits des Hauptplotes wird auch nicht gespart: eine SO Stalkereinheit, oder Selbsthilfegruppen für Figuren bei denen die Urheberrechtssperre abläuft, sind nur ein paar der grandiosen Ideen, die sich Fforde mal wieder einfallen hat lassen. Manchmal frag ich mich ernsthaft, welche Drogen der Autor einwirft, um auf sowas zu kommen ;-)
    Fazit: Absolut lesenswert!

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 6 Jahren
    Rezension zu "Es ist was faul" von Jasper Fforde

    "Es ist was faul" habe ich mir zum zweiten Mal gegönnt. Hatte einfach Lust auf ein Wiedersehen mit Hamlet, den geklonten Shakespeares, Stig und natürlich Thursdays Kampf gegen die Goliath Corporation und Ffordes anderen großartigen Charakteren.
    Man vergisst nach ein paar Jahren die kleinen Fein- und Gemeinheiten und eine Auffrischung ist amüsant, kurzweilig, ökonomisch und ökologisch verantwortungsvoll, weil ressourcenschonend und immer noch brüllend komisch und subtil gesellschaftskritisch auf 5 Sterne Niveau.

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    bensia1985s avatar
    bensia1985vor 7 Jahren
    Rezension zu "Es ist was faul" von Jasper Fforde

    Der 4. Fall lässt einen so langsam wünschen, dass die ganze Bücherreihe wohl mal als Serie oder Film (egal ob Zeichentrick oder Real) ins Fernsehen kommt.

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    PrinzessinMurkss avatar
    PrinzessinMurksvor 7 Jahren
    Rezension zu "Es ist was faul" von Jasper Fforde

    Teil 4 - Besser als der Vorgänger-Band, nicht ganz so gut wie die Teile 1 und 2.
    ***
    Es wird für Fforde und seine Thursday zunehmend anstrengender, so gut in Form zu bleiben, wie sie waren. Klar, wenn eine der größten Stärken der Reihe das Überraschende, Skurrile, Merkwürdige, Irrwitzige ist - kippt es irgendwann (wie man im Brunnen der Manuskripte durchaus schon sah).Der Leser erwartet außerdem sicher die vertrauten, geliebten oder auch nur bekannten Figuren - wozu liest man sonst eine Reihe? Der Spagat zwischen Reihenanspruch und Next-Universum wird also zur wackeligen Angelegenheit. Es tut dem Plot gut, aus der fiktiven Welt des Manuskriptbrunnens aufzutauchen aber den Next-erprobten Fforde-Leser haut eben auch nichts so schnell mehr aus den Socken. Diese Beschwerden bleiben aber ein Jammern auf hohem Niveau. Es ist immer noch ein Buch, das "gut" im Sinne von "weit über dem Durchschnitt der 0-8-15-Literatur" ist.

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    Bernhards avatar
    Bernhardvor 7 Jahren
    Rezension zu "Es ist was faul" von Jasper Fforde

    Na klar auch das Buch ist genial!

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