Jasper Sharp

Lebenslauf von Jasper Sharp

Jasper Sharp, Autor und Kurator, arbeitete von 1999 - 2005 am Peggy Guggenheim Museum in Venedig und von 2006 - 2007 am Thyssen-Bornemisza Art Contemporary in Wien. Seitdem arbeitet er an Ausstellungs-, Vorlesungs- und Publikationsreihen im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jasper Sharp

Cover des Buches Mark Rothko (ISBN: 9783775745628)

Mark Rothko

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Erschienen am 22.03.2019

Neue Rezensionen zu Jasper Sharp

Cover des Buches Mark Rothko (ISBN: 9783775745628)Y

Rezension zu "Mark Rothko" von Sabine Haag

Farbfeldmalerei
yellowdogvor 3 Jahren

Der 1970 gestorbene amerikanische Maler Mark Rothko hat ein sehr interessantes Werk. Ich kannte Mark Rothko nur den Namen nach, aber nicht sein Werk. Dieses mächtige Ausstellungsbuch ist sehr informativ. Einige Texte geben Auskunft über sein Leben. Er war eine vielschichtige Persönlichkeit. Dann die imposanten expressionistischen Gemälde der Ausstellung. Einige Gemälde gehörten zu den teuersten, die je verkauft wurden.

Mich bewegten im Buch schwerpunktmäßig tatsächlich hauptsächlich die Werke der Farbfeldmalerei.Durch das Buch bekommt man natürlich nur einen ungefähren Eindruck. Das kann das Betrachten in Realität nicht ersetzen. Das kann man auch nicht verlangen. Daher weckte das Buch einen großen Bedarf bei mir, wieder mal eine Ausstellung in einem Museum zu sehen. Ich denke, sich mit weiter Mark Rothkos Werk zu beschäftigen, ist eine lohnenswerte Aufgabe.


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Cover des Buches Mark Rothko (ISBN: 9783775745628)L

Rezension zu "Mark Rothko" von Sabine Haag

Mark Rothko- mehr als ein Ausstellungskatalog
Libraphilvor 3 Jahren

Das 184 Seiten starke Buch 'Mark Rothko', herausgegeben von Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien und dem Kurator der Ausstellung Jasper Sharp, erschienen im März 2019 im Hatje Cantz Verlag ist ein Katalog zur Ausstellung, der sich neben der Abbildung der ausgestellten Werke intensiv mit der Person des Künstlers (1903-1970) und seiner Denkweise beschäftigt.

Rothko wurde in Russland (heute Lettland) als Marcus Rotkovich geboren und folgte im Alter von 10 Jahren seinem emigrierten Vater nach Amerika.
Er entwickelte sich zum wichtigsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei.
Die Ausstellung zeigt 46 seiner bedeutendsten Stücke aus seinem ca. 800 Bilder umfassenden Gesamtwerk. Jedes dieser Bilder ist ein Meilenstein seines Schaffens, angefangen von gegenständlichen Bildern aus der frühen Zeit über die letzten figurativen Arbeiten von 1946 bis hin zu seinen Hauptwerken, mit der er die Farbfeldmalerei begründet hat.

Nach einem Vorwort von Sabine Haag beschreibt der Sohn des Künstlers, Christopher Rothko, wie stark sich sein Vater mit der Geschichte der Malerei und den Künstlern im Kontext ihrer Zeit auseinandergesetzt hat. Er stellt dar, dass die vordergründige Abkehr von alten Traditionen im Selbstverständnis seines Vaters nur eine Fortsetzung künstlerischer Entwicklungen darstellt.
Er erläutert die Zusammenhänge der verschiedenen Kunstepochen zu den gesellschaftlich- philosophischen Veränderungen.

Im nächsten Abschnitt befasst sich der Kurator der Ausstellung, Jasper Sharp, mit dem Einfluss der drei Europareisen auf die künstlerische Entwicklung von Mark Rothko. „Die Orte, an denen Rothko während dieser Reisen nach Inspiration suchte, waren fast ausschließlich historische, wenn auch solche, die eine moderne Perspektive aufwiesen“: architektonische Stätten, Museen, Kirchen, Kapellen, Klöster usw..
Als Rosalie Solow Professor für Moderne Kunst an der New Yorker Universität beleuchtet Thomas E. Crow das Werk Rothkos aus kunsthistorischer Perspektive und setzt dies in Zusammenhang mit Rothkos Hauptwerken der Farbfeldmalerei.

Der Hauptteil des Buches ist der Ausstellungskatalog, der die Werke in sehr guter Druckqualität auf jeweils einer Doppelseite wiedergibt.
Im Anschluss an diesen Kern des Buches wird der Leser in „Die Wirklichkeit des Künstlers“ eingeführt, einem von Rothko verfassten Manuskript aus den Jahren um 1936- 1941.
Mit einer Chronologie, geschrieben von Anja Heitzer, schließt das Buch ab.

Nicht nur für Ausstellungsbesucher, sondern auch darüber hinaus für alle Kunstinteressierten ist dieses Buch eine große inhaltliche, optische und haptische Bereicherung, in der das Lebenswerk zusammenfasst wird und Einblicke in das Denken des sonst so wortkargen Künstlers gegeben werden. Hervorragend.

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