Jasper T. Scott

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Jasper T. Scott

Jasper T. ScottDark Space - Die Menscheit ist verloren
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Dark Space - Die Menscheit ist verloren
Dark Space - Die Menscheit ist verloren
 (8)
Erschienen am 01.04.2016
Jasper T. ScottDark Space - Der unsichtbare Krieg
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Dark Space - Der unsichtbare Krieg
Dark Space - Der unsichtbare Krieg
 (3)
Erschienen am 01.09.2016
Jasper T. ScottDark Space
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Dark Space
Dark Space
 (2)
Erschienen am 20.03.2017
Jasper T. ScottDark Space: The Original Trilogy (Books 1-3)
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Dark Space: The Original Trilogy (Books 1-3)

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Rezension zu "Dark Space" von Jasper T. Scott

Warum hat nicht bereits der erste Band so gut sein können?
wsnheliosvor 2 Jahren

Inhalt: Ethan und Atton sollen vor Gericht gestellt werden, als es zu einer überraschenden Wendung kommt. Ihre Verbrechen müssen kurz beiseite geschoben werden, um einer größeren Gefahr gegenüberzutreten. Am Eingang zum Dark Space kommt es dann zum Showdown.
Der Anfang dieses Buches ist schlecht. Das muss man sagen. Die offenen Enden des zweiten Teils werden schnell und hastig aufbereitet und abgeschlossen, da hätte man sich mehr erwartet. Mir persönlich ging das zu schnell. Das Ganze wirkte wie eine ungern erledigte Auftragsarbeit. Aber auch die Charaktere wirken während des gesamten Buches relativ platt, wie auch schon in den vorherigen Bänden, einzig Admiral Hoff weist mehrere Dimensionen auf und entwickelt sich sehr interessant.
Auch zu kritisieren ist der Übersetzer. Ich habe das Original nicht gelesen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass „Made“ die korrekte Übersetzung für das ultimative Schimpfwort ist oder dass „Schmiermaxe“ einen adäquaten Begriff für Ingenieure darstellt. Wenn man einen seriösen, düsteren Text hat und dann solche Wörter daherkommen, ruiniert das einfach die ganze Atmosphäre. Aber wer weiß, vielleicht sind im Original auch tatsächlich solche Begriffe verwendet worden. Zu kritisieren sind sie deshalb aber ebenfalls.
Ist jedoch der erste Teil erst überwunden, hat man einen richtig coolen Space-Sci-Fi-Knaller in Händen. Die Weltraum- und Kampfszenen, die große Stärke des Autors, sind wie immer großartig gemacht. Auch die Holo-Haut, über die ich mich so geärgert habe, kommt nicht mehr vor. Der Plot zieht sich spannend dahin, bietet eine tolle Atmosphäre und überraschende Wendungen, wenn auch manche davon (nicht alle!) gegen den Wind gerochen werden können.
Was mich am meisten geärgert hat, ist die Offenbarung eines bestimmten Geheimnisses. Versteht mich nicht falsch, ich finde das überaus faszinierend, sehr gut ausgefeilt und ich freue mich schon auf den vierten Band, um darin tiefer einzutauchen. Aber in den ersten beiden Bänden wird das nie angedeutet. Was mir eben bei der Dark Space – Trilogie bisher gefehlt hat, war ein interessanter Hintergrund, eine Geschichte, Mythologie. Jetzt kommt die plötzlich und retrospektiv betrachtet finde ich es echt schade, dass der Autor nicht von Anfang an dahingehend mehr gemacht hat.
Jedenfalls bietet dieses Buch ein zufriedenstellendes Ende für die Trilogie, lässt aber genug offen, um dieses Universum wieder besuchen zu wollen. Tatsächlich ist auf Englisch bereits der sechsten Band auf dem Markt. Den vierten werde ich mir auf jeden Fall noch gönnen, dann schauen wir weiter.
Fazit: Es gibt sicher bessere Sci-Fi-Werke, aber Dark Space bietet gute Unterhaltung, Popcorn-Kino in Buchform, weshalb ich es durchaus empfehlen kann.

>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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W

Rezension zu "Dark Space - Der unsichtbare Krieg" von Jasper T. Scott

Ein typisches mittleres Buch einer Trilogie mit den entsprechenden Stärken und Schwächen.
wsnheliosvor 2 Jahren

Inhalt: Ethan und seine Crew versuchen sich an den Synthianern vorbeizuschleichen, um Verstärkung zu erhalten, damit sie das gestohlene Raumschiff zurückerobern und den Dark Space wieder sicher machen können.
Das Buch hat zwei große Stärken, die es lesenswert machen. Zunächst einmal die Fähigkeit des Autors, Weltraumszenen, Flugmanöver und Raumschiffgefechte gut zu beschreiben, was einfach ein integraler Bestandteil einer Space Opera sein muss. Außerdem hat er es sehr gut geschafft, immer wieder Momente einzubauen, bei denen der Leser denkt: „Sch***, das auch noch!“ Und am Ende, wie es sich für den mittleren Teil einer Trilogie gehört, wird der Leser mit dem Gefühl zurückgelassen, dass das sicher nicht gut ausgehen kann. Man will sofort zum dritten Teil greifen.
Es hat aber auch einige Dinge gegeben, die meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen haben. Etwa war die Pilotin Gina im ersten Buch einer der interessantesten Charaktere, jetzt aber kommt sie kaum noch vor. Die Entwicklung des Hauptcharakters hätte ich mir, nach der Erklärung, warum er sich verkleidet, eigentlich ganz anders vorgestellt. So aber war das ziemlich langweilig. Die Alien-Verbündeten haben auch nicht so mein Interesse geweckt. Und die Rückblick-Story war total langweilig und mit einem derart absurden Ende, dass ich nur den Kopf schütteln konnte.
Während diese Dinge eher kleine Elemente des Buches sind, über die man hinwegblättern kann, gibt es etwas, das man leider nicht ignorieren kann: Die Holo-Haut. Mir persönlich gefällt die Idee der Holo-Haut nicht, weil die Implikationen einer solchen Technologie, Körpergröße und -umfang etwa, nicht vollendes durchdacht worden sind. Vor allem frage ich mich, warum es, weil diese Technologie ja bekannt ist, keine Sicherheitsvorkehrungen dafür gibt. Da kann jeder einfach sich so etwas überstreifen, auf die Kommandobrücke gehen und irgendwelche Befehle erteilen. Leider gibt es da für mich einige logische Lücken, die den ganzen Plot etwas wackelig wirken lassen. Wenn man da aber ein Auge zudrückt, kann man dem Buch einige tolle Momente abgewinnen.
Fazit: Auch den zweiten Teil der Dark Space – Serie kann ich empfehlen, aber eine allgemeine Kritik kann erst am Ende der Trilogie erfolgen.

>>Hier<< geht es zum Original-Text und weiteren Rezensionen.

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Rezension zu "Dark Space - Die Menscheit ist verloren" von Jasper T. Scott

Toller Auftakt einer neuen Space-Saga.
wsnheliosvor 2 Jahren

Inhalt: Im Dark Space, dem letzten Zufluchtsort der Menschen, wird der Schmuggler Ethan gezwungen das Verteidigungsschiff Valiant zu infiltrieren und zu sabotieren. Dabei macht er jedoch einige Entdeckungen, die sein gesamtes Weltbild verändern.
Wenn ich nicht übermäßig motiviert gewesen wäre, hätte ich das Buch wohl rasch wieder zur Seite gelegt. Aber zum Glück habe ich das dann doch nicht getan. Der Anfang des Buches wirkt nämlich etwas seltsam, vor allem wegen der unsympathischen Darstellung des Hauptcharakters, der aber eigentlich sympathisch sein soll, und einem etwas konfusen Plot. Wenn man aber einmal den ersten Teil überwunden hat und Ethan mit seinem Auftrag beginnt, wird es richtig spannend. Tolle Weltraumkämpfe und interessante Beschreibungen garantieren gute Unterhaltung. Auch werden die Charaktere nun nachvollziehbar und sympathisch.
Bis dann das Ende kommt.
Man muss sich bewusst sein, dass es sich hier um den ersten Teil einer Serie handelt und die Geschichte somit nicht abgeschlossen ist. Aber das geht ja in Ordnung. Nein, störend ist etwas anderes. Am Ende lernt Ethan nämlich zwei Geheimnisse kennen. Eines davon ist echt cool und lässt in mir die Vorfreude wachsen, endlich den nächsten Teil zu lesen. Denn da beginnt jetzt die eigentliche Geschichte von Dark Space. Aber das zweite Geheimnis ist so lächerlich, so absurd, dass ich beinahe das Buch an die Wand geworfen hätte. Ich hätte mir da eher eine spannende Schnitzeljagd im Weltall in den nächsten Bänden erwartet als diese Offenbarung. Aber vielleicht wollte der Autor das Thema auch einfach nur abschließen, um sich im Folgenden auf das andere konzentrieren zu können.
Fazit: Für Sci-Fi-Fans sehr empfehlenswert.

Den Original-Text und weitere Kritiken gibt es >>hier<<.

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