Jaume Cabré

 3.9 Sterne bei 295 Bewertungen
Autor von Die Stimmen des Flusses, Das Schweigen des Sammlers und weiteren Büchern.
Jaume Cabré

Lebenslauf von Jaume Cabré

Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Sein Roman »Die Stimmen des Flusses« wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet.

Alle Bücher von Jaume Cabré

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Jaume CabréDie Stimmen des Flusses
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Die Stimmen des Flusses
Die Stimmen des Flusses
 (181)
Erschienen am 11.04.2016
Jaume CabréDas Schweigen des Sammlers
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Das Schweigen des Sammlers
Das Schweigen des Sammlers
 (57)
Erschienen am 15.04.2013
Jaume CabréEine bessere Zeit
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Eine bessere Zeit
Eine bessere Zeit
 (29)
Erschienen am 25.03.2018
Jaume CabréSenyoria
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Senyoria
Senyoria
 (19)
Erschienen am 15.11.2010
Jaume CabréDie Stimmen des Flusses: Roman
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Die Stimmen des Flusses: Roman
Die Stimmen des Flusses: Roman
 (2)
Erschienen am 16.11.2010
Jaume CabréEine bessere Zeit
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Eine bessere Zeit
Eine bessere Zeit
 (0)
Erschienen am 12.08.2019
Jaume CabréDie Stimmen des Flusses
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Die Stimmen des Flusses
Die Stimmen des Flusses
 (3)
Erschienen am 01.01.2009
Jaume CabréSenyoria
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Senyoria
Senyoria
 (1)
Erschienen am 05.08.2009

Neue Rezensionen zu Jaume Cabré

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Eine bessere Zeit" von Jaume Cabré

‚Denn von den wenigen ausschlaggebenden Momenten unseres Lebens bekommen wir nichts mit [...].'
sabatayn76vor 4 Monaten

‚Denn von den wenigen ausschlaggebenden Momenten unseres Lebens bekommen wir nichts mit, und hinterher verbringen wir den Rest unserer verzweifelten Existenz im sinnlosen Bemühen, sie wiederzuerlangen.‘ (Seite 13f)

Josep Maria Bolós ist tot. Seinem Freund Miquel Gensana, dem Ich-Erzähler in ‚Eine bessere Zeit‘, hat er am Tag vor seinem Tod eine Nachricht auf dessen Anrufbeantworter hinterlassen: ‚Jemand ist hinter uns her‘.

Am Abend der Beerdigung trifft sich Miquel mit seiner Kollegin Júlia, die einen Nachruf auf Bolós schreiben möchte und Miquel deshalb um Informationen bittet.

Miquel erinnert sich an sein Leben: an seine Kindheit im Can Gensana, seinem Elternhaus, in dem sich nun ausgerechnet das Restaurant befindet, in dem er und Júlia essen, an sein Studium und seine Freundschaft mit Bolós, an Geliebte und Gefährten, an seine Arbeit im antifranquistischen Untergrund und an die Geschichte seiner Familie.

Ich habe alle bisher in deutscher Sprache erschienenen Werke von Jaume Cabré gelesen und zähle den katalanischen Schriftsteller zu meinen Lieblingsautoren. Vor allem ‚Das Schweigen des Sammlers‘ hat mich nachhaltig beeindruckt, und so war ich sehr gespannt auf den frühen Roman Cabrés, der nun ins Deutsche übersetzt wurde.

Um es kurz zu machen: Cabrés Roman hat mich anfangs sehr mitreißen können, hat mich aufgrund des für Cabré typischen Schreibstils, der an eine Parallelmontage im Film erinnert, sprachlich genauso faszinieren und begeistern können wie ‚Das Schweigen des Sammlers‘. Diese Art Parallelmontage sorgt dafür, dass Cabrés Bücher nicht ganz einfach zu lesen sind, da er mitten im Satz die handelnden Personen, die Epochen, die Orte wechselt.

Die anspruchsvolle Sprache, die langen Sätze und die Verschachtelungen haben mein Lesevergnügen nicht getrübt - im Gegenteil: aus sprachlicher Sicht hat mir ‚Eine bessere Zeit‘ ausgezeichnet gefallen.

Auch inhaltlich konnte mich ‚Eine bessere Zeit‘ anfangs sehr fesseln, doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich den Roman sehr schwerfällig und weitschweifig fand, an dem ich mich zum Weiterlesen zwingen musste, an dem ich die Geschichte wenig stringent erzählt fand.

Ich finde, man spürt bereits bei diesem Frühwerk, mit welchem schriftstellerischen Können der Autor gesegnet ist. Die Sprache Cabrés hat mich genauso fasziniert wie bei späteren Werken, und er lässt (wie bei seinen späteren Büchern) ganze Epochen aufleben. Doch erkennt man meiner Meinung nach auch, dass sein Stil noch geschärft werden musste, dass ihm Erfahrung gefehlt hat und er sich in ‚Eine bessere Zeit‘ bisweilen verzettelt bzw. den Leser aufgrund seiner eher verwirrenden Geschichte manchmal unterwegs verloren hat.

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Aqua__s avatar

Rezension zu "Eine bessere Zeit" von Jaume Cabré

Interessant
Aqua__vor 5 Monaten

Leider, leider war es nicht mein Buch. Es hat mich leider wirklich irgendwie nicht gepackt, manchmal ist das so, obwohl mir die Inhaltsnagabe, sowie Lesepribe ganz gut gefallen hat. Und allein das Cover und die aufmachung des Buhces sind wunderschön. Vielleicht war ich doch nicht die Richtige und der Schreibstil hat mich nicht ganz gepackt. Das Thema ist hochbrisant und aktuell wie immer schon. Ein junger Mensch beschließt seine Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.  Nach einem harten Schicksalsschlage ergreifen ihn Zweifel und er hinterfragt die bessere Zeit.
Für mich hat es sich teilweise etwas gezogen, aber vielleicht bin ich einfach andere Erzählungen zu sehr gewohnt.
Ich werde das Buch wohl an meine Tante weiter geben, die wahrscheinlich mehr Freude daran haben wird. Vielen Danke, für die Chance es zu lesen.

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Newspaperjunkies avatar

Rezension zu "Eine bessere Zeit" von Jaume Cabré

Eine bessere Zeit?
Newspaperjunkievor 5 Monaten

Vor einiger Zeit, nachdem ich gerade "Der Schatten des Windes" gelesen hatte, sagte jemand zu mir: "Jaume Cabré und Carlos Ruiz Zafón? Du liest wirkliche diese spanischen Autoren? Mit denen komme ich ja gar nicht klar. Die erzählen so seltsam." 

Zu dem Zeitpunkt konnte ich mit dieser Aussage noch gar nichts anfangen, war ich doch noch ganz in "Der Schatten des Windes" verliebt. Ich stellte mir also noch einen weiteren Spanier ins Regal: Jaume Cabré mit "Die Stimmen des Flusses".
Es musste aber erst diese Leserunde auf Lovelybooks kommen, um ein Buch von ihm zu lesen. Nun weiß ich, was damals gemeint war. 
Zunächst einmal muss ich sagen, wie sehr mich mittlerweile Klappentexte nerven. Meistens lese ich sie schon gar nicht mehr. In diesem Fall war sowohl die innere als auch die äußere Kurzzusammenfassung des Buchinhalts völlig fern vom Thema. Ich entschied mich damit aus den falschen Gründen für die Teilnahme an dieser Leserunde. Was ich erwartet habe: Eine Familiengeschichte, die einen tiefen Einblick in das francistische Spanien der 60er/70er Jahre bringt. Was ich bekam: Weder das eine noch das andere.
Zum Schreibstil: Ich mag ungewöhnliche Schreibstile und unvorhergesehene Perspektivwechsel. Dieser ständige Wechsel vom Ich-Erzähler zum außenstehenden Erzähler, zur Perspektive Onkel Mauricis, hat mich am Anfang einige Nerven gekostet und es dauerte zwei Kapitel, bis ich mich einigermaßen daran gewöhnt hatte. Auch die Rückblenden in die Vergangenheit waren gewöhnungsbedürftig. Was ein ungewöhnlicher Erzählstil aber zwingend benötigt ist eine gute Geschichte, die über diese Eskapaden hinwegsehen lässt. Nur fehlt dem Buch genau das. Und so konzentriert man sich viel mehr auf den Stil, als auf den Inhalt. Schade eigentlich, da die Idee gut war: Miquel Gensana, letzter Spross einer wohlhabenden uralten Fabrikantenfamilie aus Feixes, geht mit seiner Redaktionskollegin essen und erzählt ihr dabei sein ganzes vergangenes Leben. Auslöser ist der Unfalltod eines gemeinsamen Freundes. So weit eigentlich gar nicht schlecht. Leider gelingt es dem Autor nicht, sympathische Figuren zu entwickeln. Und das braucht ich als Leser dringend. Eine Figur, mit der ich mitleiden kann. 
Die Hauptfigur, Miquel Gensana, erzählt von seinem Weggang von der Familie, seinem Leben im antifrancistischen Untergrund, seiner Suche nach einem neuen Sinn in seinem Leben und seinen tragischen Frauengeschichten. Dabei macht er ständig den Eindruck, gar nicht zu wissen, was er vom Leben und von einer Partnerin erwartet. Von seinem Leben im Untergrund, seinen Motiven, etc. erfährt man wenig. Alles bleibt sehr eindimensional. Er scheint das ganze Buch über zu jammern, wie schrecklich sinnlos doch alles ist, ohne einen richtigen Versuch zu wagen, dem ganzen einen Sinn zu geben.Mir war er höchst unsympathisch und seine Geschichten äußerst langweilig und flach. 
Nur Maurici Ohneland kann dem Leser mit seiner durchaus tragischen Leidensgeschichte Sympathie abringen. 
Eine gute Geschichte benötigt keinen unkomplizierten Stil, aber eben eine gute Geschichte. 
Das war nicht mein Buch, es wird sich einen anderen Leser suchen müssen. 
Zugutehalten kann ich nur, dass es sich um ein Werk von 1996 handelt. "Die Stimmen des Flusses" bekommen daher noch eine Chance von mir. 

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Ein Haus in Katalonien, sieben Generationen und zweihundert Jahre Familiengeschichte

In seinem Roman Eine bessere Zeit erzählt der Weltbestsellerautor Jaume Cabré die Geschichte von Miquel Gensana, seiner traditionsreichen Familie und den vielen Geheimnissen, die ihn und seine Vorfahren umgeben.

»Cabré erzeugt ein selten anzutreffendes Glücksgefühl.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Worum geht’s genau?

Mit nicht einmal zwanzig Jahren bricht Miquel mit seiner Familie und zieht für sein Studium nach Barcelona, wo er ein Leben führen will, das nicht dem Geld, sondern seinen politischen Überzeugungen folgt. Bald zieht es ihn und seinen Freund Bolós in den antifranquistischen Untergrund. Als Franco stirbt und Spanien sich verwandelt, muss Miquel nach und nach zurückfinden. In episodenhaften Rückblicken erzählt Cabré vom Aufbegehren gegen die eigene Familie, von der Kraft der Tradition und vom Glauben an das Schöne angesichts der verlorenen Zeit.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

Ihr wollt erfahren, welche Geheimnisse Miquel und seine Familie umgeben? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 28. März über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Mit der eigenen Familie brechen, weil die politischen Überzeugungen auseinanderklaffen – ist das für Euch denkbar oder unbegreiflich?

Über den Autor: Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Sein Roman Die Stimmen des Flusses wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet. Eine bessere Zeit erschien 1996 erstmals in Katalonien.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
Antonellas avatar
Letzter Beitrag von  Antonellavor 5 Monaten
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Zusätzliche Informationen

Jaume Cabré im Netz:

Community-Statistik

in 521 Bibliotheken

auf 88 Wunschlisten

von 11 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

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