Leserpreis 2018
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Insel_Verlag

vor 8 Monaten

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Ein Haus in Katalonien, sieben Generationen und zweihundert Jahre Familiengeschichte

In seinem Roman Eine bessere Zeit erzählt der Weltbestsellerautor Jaume Cabré die Geschichte von Miquel Gensana, seiner traditionsreichen Familie und den vielen Geheimnissen, die ihn und seine Vorfahren umgeben.

»Cabré erzeugt ein selten anzutreffendes Glücksgefühl.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Worum geht’s genau?

Mit nicht einmal zwanzig Jahren bricht Miquel mit seiner Familie und zieht für sein Studium nach Barcelona, wo er ein Leben führen will, das nicht dem Geld, sondern seinen politischen Überzeugungen folgt. Bald zieht es ihn und seinen Freund Bolós in den antifranquistischen Untergrund. Als Franco stirbt und Spanien sich verwandelt, muss Miquel nach und nach zurückfinden. In episodenhaften Rückblicken erzählt Cabré vom Aufbegehren gegen die eigene Familie, von der Kraft der Tradition und vom Glauben an das Schöne angesichts der verlorenen Zeit.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

Ihr wollt erfahren, welche Geheimnisse Miquel und seine Familie umgeben? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 28. März über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Mit der eigenen Familie brechen, weil die politischen Überzeugungen auseinanderklaffen – ist das für Euch denkbar oder unbegreiflich?

Über den Autor: Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Sein Roman Die Stimmen des Flusses wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet. Eine bessere Zeit erschien 1996 erstmals in Katalonien.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

Autor: Jaume Cabré
Buch: Eine bessere Zeit

Insel_Verlag

vor 8 Monaten

Kennt Ihr Cabrés Weltbestseller »Die Stimmen des Flusses« und »Das Schweigen des Sammlers«?

Berühmt geworden ist Jaume Cabré mit seinen Romanen »Das Schweigen des Sammlers« und »Die Stimmen des Flusses«. Habt Ihr sie gelesen?

Autor: Jaume Cabré
Bücher: Das Schweigen des Sammlers,... und 1 weiteres Buch

Jezebelle

vor 8 Monaten

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Ich finde, dass es möglich sein kann, mit der Familie zu brechen, weil man unterschiedliche, politische Ansichten vertritt. Der Bruch wird woh= immer wahrscheinlicher, je radikaler die Pole sind. Schöner ist es natürlich, wenn das Diskutieren eine Familue aushält. Ich kenne noch kein Buch dieses Autors. Irgendwie erinnert es mich an ein heißgeliebtes Buch, nämlich „Das Geisterhaus“. Gern möchte ich mitlesen.

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Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 3: S. 177 - 270

Jule_liest schreibt:
Das Júlia so deutlich fragt, ob er mal in dem Haus gelebt hat, hat auch mich aufmerksam werden lassen. Ob sie mehr weiß, als bisher deutlich wurde? Ich frage mich auch, warum sie unbedingt Bolós Geschichte hören möchte...

Ja, das finde ich auch eigenartig. Es macht nicht wirklich viel Sinn, in ein Restaurant so weit außerhalb Barcelonas zu fahren, wenn es nur um Bolós Geschichte gehen würde. Andererseits verstehe ich aber auch Miquels Redeschwall nicht.

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 4: S. 271 - 364

Flamingo schreibt:
Eine Enthüllung jagt die nächste und wie so üblich in einer Familiensaga, alle haben Geheimnisse. Eine geschriebene Telenovela. Für mich ist im Moment eigentlich nur die Frage bzw. deren Beantwortung interessant, ob Miquel sein Leben noch auf die Reihe kriegt. Er scheint ein mega antriebsloser Typ zu sein.

Das trifft es ziemlich genau...
Nur leider ist das einfach nicht das , was ich lesen wollte.
Außerdem sind mir die meisten Charaktere entweder nicht greifbar genug oder zu unsympathisch. Eine positive Ausnahme ist Maurici.

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 4: S. 271 - 364

Daphne1962 schreibt:
Ich habe langsam auch immer mehr das Problem mit Miguel. Er ist ein langweiliger Mann. Er weiss nicht was er will. Die Aufdeckung von Grossmutter Pilar überrascht mich nicht sonderlich. Es war ja schon zu ahnen, das da ein anderer der Kindsvater ist.

Er ist wirklich blass. Ich verstehe auch nicht, wieso ausgerechnet er für Maurici eine so wichtige Rolle spielt. Doch nicht nur wegen der Namensgleichheit mit seiner großen Liebe.
Pilars Liebesgeschichte war für mich auch keine Überraschung. Es gab ziemlich viele Andeutungen in diese Richtung.

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 5: S. 365 - 428

Buecherschmaus schreibt:
Obwohl immer mehr "Geheimnisse" gelüftet werden, muss ich zugeben, dass mich die Geschichte irgendwie immer weniger interessiert. Gesellschaftliches und Politisches fehlt nahezu ganz, die männlichen Protagonisten nerven mehr oder weniger, vor allem Miquel "chercher la femme", und wirklich Erschütterndes wird nicht erzählt. Schön fand ich eigentlich, wie die Sprachlosigkeit zwischen Miquel und seiner Mutter kommuniziert wird. Sonst bin ich ein wenig ratlos.

Spontan würde ich dir absolut zustimmen.
Aber beim Durchlesen der Beiträge hier sind mir einige positive Stimmen aufgefallen, denen ich mich genauso anschließen kann. Ohne dass ich jetzt den ganz großen Bezug zur Musik habe, finde ich gerade diese Szenen auffallend und besonders gelungen.

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 5: S. 365 - 428
@suse9

Genau dieses Zitat würde ich auch auswählen, wenn ich eine besonders beeindruckende Stelle benennen sollte.

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 5: S. 365 - 428

Code-between-lines schreibt:
Was mir allerdings absolut schleierhaft ist: Was will denn der Autor mit der Figur des Rovira bezwecken? Was sollen uns all diese Episoden, in denen geschildert wird, wie der ehemalige Jesuit frustriert und unglücklich versucht, ganz Barcelona flach zu legen? Das ist mir wirklich ein Rätsel.

Das habe ich mich in diesem Abschnitt auch gefragt.
Bisher fand ich auch die Sexszenen nicht übertrieben, aber diese seltsame Szene mit Michelle (?) habe ich überhaupt nicht verstanden. Was sollte das?

Antonella

vor 6 Monaten

Abschnitt 7: S. 499 - 554
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Buecherschmaus schreibt:
Erst einmal das Positive, das ich am ende dieses Romans sehe: Die Idee, das ganze Buch während eines Abendessens spielen zu lassen und doch eine komplette Familiengeschichte zu erzählen, die ganzen Verschränkungen, Zeitsprünge, Rückblenden, das finde ich sehr reizvoll und auch wirklich gut gelungen. Nach ein klein wenig Einlesen gelang es dennoch, flüssig zu lesen. Den steten Wechsel zwischen Ich-Er (Ich-Miquel) und gelegentlichem Du bereiteten mir keine Schwierigkeiten, störten den Lesefluss nicht, ihr Sinne hat sich mir aber auch nicht ganz erschlossen. Ich fand die Theorie von Stefanie sehr interessant mit dem offiziellen und dem echten Miquel und dachte auch zwischenzeitlich "Ja, das ist es", war dann aber doch nicht so überzeugt. Acu sonst sind ein paar sprachliche Volten zu viel. Die Wiederholungen, Variationen z.B. von Bibelstellen usw. haben mir zwar ganz gut gefallen, aber manchmal war ich auch nah an Frank, der ja mutmaßte, dass hier recht seichter Inhalt literarisch verbrämt wird. Denn der Inhalt, und nun sind wir beim Negativen, gibt meiner Meinung nicht viel her. Da sind wir wirklich nah an der Schmonzette. Besonders bei der "tragischen Liebesgeschichte" zu Teresa. Besonders bedauerlich finde ich, dass durch die Ankündigung des Buchs etwas ganz anderes in Aussicht gestellt wurde. Politischer Widerstand gegen Franco, eine Familie in den Wirren der Zeit. "In episodenhaften Rückblicken erzählt Cabré vom Aufbegehren gegen die eigene Familie, von der Kraft der Tradition und vom Glauben an das Schöne angesichts der verlorenen Zeit." Das habe ich zu meinem Bedauern im Buch nicht wiedergefunden. Also: einiges Gutes, aber am Ende bin ich doch nicht ganz zufrieden.

Deinem Resumee kann ich mich weitestgehend anschließen!
Ich habe die beiden letzten Abschnitte ohne Unterbrechung gelesen und zurück bleibt nur eine große Ratlosigkeit. DAS soll es gewesen sein?
Vorausgestzt, ich hätte eine Liebesgeschichte lesen wollen, dann hätte es auf deutlich weniger Seiten die Geschichte zwischen Teresa und Miquel sein können. Aber dazu braucht es das ganze andere dann nicht.
Erwartet hatte ich aber einen (Familien-) Roman, der ganz wesentlich durch historische und politische Ereignisse geprägt ist. Das war es nun ganz sicher nicht.
Ich werde das Gelesene kurz sacken lassen, bin mir aber leider trotzdem schon sicher, keinen neuen Autoren für mich entdeckt zu haben.

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