Senyoria

von Jaume Cabré 
3,6 Sterne bei19 Bewertungen
Senyoria
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Positiv (13):
leseleas avatar

Mord, Intrigen, Affären. Ein Blick hinter die Kulisse der ach so feinen Barceloner Gesellschaft.

Kritisch (3):
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Hat meine Erwartungen an diesen großartigen Autor nicht getroffen

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Inhaltsangabe zu "Senyoria"

»Senyoria«, wie sich der Gerichtspräsident von Barcelona gern würdevoll ansprechen läßt, weiß das Leben zu genießen. Mit Vorliebe betrachtet er den fernen Sternenhimmel und die bezaubernden Damen in seiner Gesellschaft. Doch dann geschieht ein Mord und bringt eine Lawine ins Rollen, die »Senyoria« trotz bester Beziehungen nicht aufhalten kann. Wer wußte von dem längst vergangenen, unseligen Vorfall, den er selbst fast vergessen hatte? Am letzten Tag des Jahres 1799, an dem das herrschaftliche Barcelona nur das rauschende Fest zur Jahrhundertwende im Sinn hat, zieht sich die Schlinge immer enger um den mächtigen Gerichtspräsidenten.
Ein erbitterter Machtkampf spielt sich ab im Barcelona des 18. Jahrhunderts – und er fordert zahlreiche Opfer, von denen manche unschuldiger sind als andere.

»Eine sinnliche Hommage an Barcelona.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Prall, lebendig, fesselnd.« Dresdner Morgenpost

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518462041
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:444 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:15.11.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2009 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

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    leseleas avatar
    leseleavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mord, Intrigen, Affären. Ein Blick hinter die Kulisse der ach so feinen Barceloner Gesellschaft.
    „Sobald Gesetz gesprochen, wird es auch gebrochen.“

    Barcelona kurz vor dem Jahrhundertwechsel 1799/1800.Don Rafael Massó, seines Zeichens Gerichtspräsident von Barcelona und deswegen mit dem Titel Senyoria anzusprechen, liebt die schönen Seiten des Lebens: Mit Vergnügen betrachtet er die Sternbilder am Himmel oder die üppigen Rundungen der Damen der oberen Gesellschaft. Doch durch sein Leben geht ein Riss: Macht ersetzt Glück nicht wirklich, wie er feststellen musste. Als dann im November, kurz vor den großen Feierlichkeiten zur Jahrhundertwechsel, der Mord an einer berühmten Sängerin passiert, findet sich Don Rafael in den Gewirren von Politik, Machtspielen und Intrigen wieder und eine alte Geschichte von früher wird ihm zum Verhängnis…

    Ich bin ja der absoluten Überzeugung: Die Katalanen sind die großen Meister der Erzählkunst. Jaume Cabré liefert mir mit Senyoria einen erneuten Beweis: Virtuos und mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor zeichnet Cabré in diesem Roman die Welt der höheren Gesellschaft in Barcelona am Ende des 18. Jahrhunderts. Und es wird wieder einmal deutlich: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In Cabrés Erzählwelt wird intrigiert und gehurt, schmutzige Geschäfte werden geschlossen, Machtfäden werden gezogen und bei Bedarf Unschuldige in die tiefsten Löcher gestoßen. Der Protagonist Don Rafael Massó mischt bei diesen Spielen wie viele mit hohem Einsatz mit – und muss am Ende lernen, dass man sich auf dem Weg nach oben mehr Feinde als Freunde macht und man durchaus Opfer der eigenen Tricksereien werden kann.

    Sprachlich hat mich Senyoria wie Cabrés andere Bücher vollends überzeugt. Er schreibt verschachtelt und komplex. Szenen können unmittelbar wechseln, die Worte der einen Figur können plötzlich aus dem Mund einer anderen gesprochen werden. Übergänge werden nicht immer deutlich macht, sodass es am Leser ist, sich einen Weg durch dieses Labyrinth des Erzählens zu finden. Durchaus eine anspruchsvolle Lektüre, die sich meiner Meinung nach aber lohnt!

    Senyoria ist ein interessanter Gesellschaftsroman, der mit seiner Verortung im 18. Jahrhundert auch eine historische Note enthält. Durch den Mord, der alle Geschehnisse ins Rollen bringt, kommt auch Spannung und Nervenkitzel auf – allerdings meiner Meinung nach nur bis zur Hälfte des über 400 Seiten starken Buches. Danach weist der Roman doch durchaus einige Längen auf. Zudem finde ich, dass Senyoria im Vergleich zu Die Stimmen des Flusses und vor allem zu Das Schweigen des Sammlers trotz allem Lob weniger eindrucksvoll erzählt ist – Cabré nutzt das Spiel mit den Perspektiven und der verschiedenen Ebenen hier weniger drastisch aus als in seinen anderen Romanen. Vielleicht ist es aber daher besonders etwas für die Leser, die mit der Komplexität und Wirrheit der anderen Bücher so ihre Probleme hatten.

    Ich bin wie immer begeistert und warte gespannt auf weitere Romane des Autors.

    Kommentare: 3
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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 8 Jahren
    Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    'Entsetzlich weit von allem entfernt, was Leben hieß'

    Inhalt:
    Wir schreiben das Jahr 1799 und befinden uns im 12. Regierungsjahr Don Carlos' II: bei einem Empfang im Palast des Marquis von Dosrius trifft zusammen, was in Barcelona Rang und Namen hat. Einer der Gäste ist Don Rafel Massó i Pujades - Rechtsanwalt, Präsident des Königlichen Gerichts von Barcelona, Hobbyastronom und für seine Untergebenen 'Sa Senyoria'. Der einflussreiche, unbeugsame, korrupte und verhasste Senyoria trifft hier unter anderem auf Donya Gaietana, die sein sexuelles Interesse weckt, und eine berühmte französische Sängerin, die ein Lied zum Besten gibt und am nächsten Morgen erstochen im Hostal Quatre Nacious auf der Rambla gefunden wird. Der Mörder wird schnell gefunden und landet im berüchtigten Gefängnis an der Placa del Blat. Er beteuert seine Unschuld, aber Senyoria tut alles, um eine Begnadigung unmöglich und den Tod am Galgen sicher zu machen.

    Mein Eindruck:
    Jaume Cabré macht es dem Leser nicht gerade einfach; seine Sätze und die Anzahl der Protagonisten sind schier endlos, Szenen und Ereignisse wechseln häufig und für den Leser oft unvorbereitet. Für den Leser, der sich geduldig zeigt und sich auf die Geschichte einlässt, entfaltet sich jedoch ein sprachliches Meisterwerk psychologischer und emotionaler Tiefe, mit überzeugenden Protagonisten und einem spannenden Plot. Cabré gelingt es zudem, die Stimmung im Barcelona des 18./19. Jahrhunderts einzufangen und den Leser in ein düsteres, nebliges und atmosphärisches Barcelona zu entführen.

    Mein Resümee:
    Sprachlich überzeugend, spannend wie ein Krimi, farbenfroh wie ein historischer Roman: großartig! Ein Roman, den ich sehr empfehlen kann.

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    Elocins avatar
    Elocinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    Der Gerichtspräsident von Barcelona weiß das Leben zu genießen. Zu seinen Vorlieben zählen die Sterne und die bezaubernden Damen in seiner Gesellschaft. Ein Mord bringt seine Welt ins Wanken.

    Nach „Die Stimmen des Flußes“ mein zweites Buch von Jaume Cabré. Leider kommt Senyoria an dieses nicht ganz heran. Das Buch ist stellenweise ganz witzig, trotzdem hat es mich insgesamt nicht umgehauen.

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    Soliferas avatar
    Soliferavor 9 Jahren
    Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    ** Kurzinhalt **
    Wir schreiben das Jahr 1799, kurz vor der Jahrhundertwende, und befinden uns in Barcelona. Der Anwalt Don Rafel Massó i Pujades hat es zu etwas gebracht: Er ist Präsident des königlichen Gerichtshofes und ziemlich stolz auf seine Position, die ihm nicht nur wesentlich mehr Einkommen sondern auch mehr Ansehen einbringt.
    Doch der Frieden wird durch einen brutalen Mord an einer französischen Sängerin getrübt. Der Fall muss schnellstens geklärt werden. Da kommt es sehr gelegen, dass der junge Dichterling Andreu mit der Dame eine Liebesnacht verbracht hat und partout ein Medallion mit seinem Namen vergessen hat. Der einzige Entlastungszeuge, Andreus Freund Nando, ist leider mit dem Militär unterwegs. Da alle Indizien gegen ihn sprechen und man ihm nicht glaubt, wird Andreu hingerichtet. Man hat in seiner Wohnung allerdings auch ein brisantes Schriftstück gefunden, das Sa Senyoria ernsthaft in Gefahr bringen kann. Es tauchen weitere Beweise auf und Polizeichef Jerónimo Manuel Cascal de los Rosales richtet sein Augenmerk auf Sa Senyoria und seine Taten der Vergangenheit.

    ** Stil und Sprache **
    Das Buch lässt sich flüssig lesen, denn die Handlung ist super-spannend und der Autor schreibt fesselnd, unterhaltsam und intelligent. Gekonnt stilsicher mit einer herrlichen Leichtigkeit wird man durch den Roman geführt. Am besten finde ich die immer wieder auftauchenden ironischen Elemente, die dem ganze den nötigen Schuss Spritzigkeit verleihen. Das Buch spielt zwar 1799, aber man fühlt sich, als könnte diese Geschichte heutzutage genauso passieren, was nicht zuletzt durch die moderne Schreibweise unterstützt wird.

    **Figuren **
    Protagonist ist Don Rafel Massó i Pujades, von allen nur „Sa Senyoria“ [Euer Gnaden] genannt. Er ist sehr stolz, sich seinen Posten mit harter Arbeit und nicht nur durch Geburt erarbeitet zu haben. Doch er ist auch nicht fehlerfrei: Er ist zwar mit Donya Marianna verheiratet, aber lieben tut er sie nicht wirklich. Dafür hat er seine Liebschaften. Er betrügt seine Frau nach Strich und Faden, doch sie merkt es nicht. Vielleicht will sie es auch gar nicht merken. Allerdings nutzt sie dessen Position gerne mal aus, um das zu bekommen, was sie will. Zum Beispiel Ordensdame in einer ominösen Bruderschaft.
    Und die ach so feine Barceloner Gesellschaft ist bei weitem nicht so fein wie sie vorgibt. Jeder sucht sich Gespielen und Gespielinnen, gerne mal Jahrzehnte jünger bzw. älter als man selbst. Wer mit wem? Solche Gesprächthemen sind an der Tagesordnung und bringen bestimmte Damen gerne mal ein paar Stufen weiter auf der Gesellschaftsleiter. Man könnte gerade meinen, die ganzen Herrschaften, aber auch die Damen, sind sexsüchtig, wie es schlimmer nicht mehr geht.

    ** Persönliche Meinung **
    Bei dem Roman handelt es sich glasklar um einen historischen Krimi. Hat man im ersten, längsten Teil des Buches noch mehrere Handlungsstränge, deren Zusammenhang unklar ist, z.B. welche Rolle der alte Mann Ciset spielt oder warum Sa Senyoria den Dichter Andreu unbedingt schnellstens tot sehen will, so fließen im zweiten und dritten Teil alle Geschehnisse zusammen und man versteht die Geschichte erst richtig. Vom Ende war ich allerdings selbst überrascht. Ein klein wenig negativ empfand ich dass der Mord an er französischen Sängerin nicht aufgeklärt wurde.
    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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    Wolkenatlass avatar
    Wolkenatlasvor 9 Jahren
    Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    Von versteckten Leichen und frivolen Abenteuern in Barcelona anno 1799

    Von Jaume Cabré, dem vor einigen Jahren mit "Die Stimmen des Flusses" im deutschsprachigen Raum durchgestarteten katalanischen Autor, liegt mit "Senyoria" in deutscher Sprache nun ein weiterer, in Spanien schon anno 1991 veröffentlichter Roman vor.

    Als Leser, der sich bis jetzt unabsichtlich den "Stimmen des Flusses" verweigert hatte, ging der Rezensent unvoreingenommen an die Lektüre dieses, wie sich herausstellte, eher frivolen Gesellschaftskrimis aus dem Barcelona um 1799-1800.

    Die üppige, lustvolle, nicht mehr ganz junge, aber in ihrem Bett Männer verschlingende französische Sängerin Marie de l'Aube Desflors verführt nach einem Privatkonzert den jungen Dichter Andreu Perramon, den Freund des sie vorher zum Unfrieden ihres ständigen Begleiters begleitenden Komponisten Nando Sorts. Schon vor und während dieser konzertanten Soirée entfaltet Jaume Cabré ein feines Netz von Intrigen. Im Mittelpunkt dieser Intrigen scheint von Anfang an der mit einer hauptsächlich der Kirche zugewandten Frau gesegnete und nicht nur die Sterne voller Begeisterung aus seinem Garten beobachtende, sondern auch die hübsche Nachbarin und betörende Baronin Donya Gaietana mit seinen Blicken verzehrende Präsident des königlichen Gerichts, Don Rafel Massó i Pujades zu sein.
    Don Rafel, der sich von seinen Bediensteten überheblich nur Senyoria nennen lässt.

    Als die Sängerin am Morgen nach ihrer Liebesnacht ermordet aufgefunden wird, hat die Justiz nur ein Ziel: schnell einen Schuldigen zu finden, um dem König, der die berühmte und als "Nachtigall" bekannte Sängerin als Nächster hätte hören sollen, wenigstens einen Justizerfolg vorweisen zu können.

    Rasch wird der letzte Liebhaber, der junge Dichter, als Mörder verhaftet und eingesperrt. Sein einziger möglicher Entlastungszeuge ist sein Freund Nando Sorts, der in fast komisch-grotesker Filmmanier immer nur knapp allen Versuchen, ihn aufzuspüren, entkommt. Dafür hat der Leser die Möglichkeit, Nandos nie abgeschickte und hauptsächlich von seinen amourösen Abenteuern erzählende Briefe an seinen im Gefängnis sitzenden Freund Andreu zu lesen.

    Don Rafel drängt mit aller Vehemenz auf eine Verurteilung und Hinrichtung des unrechtmäßig eingesperrten Andreus. Die Gründe dafür werden dem Leser erst mit Verlauf des Buches klar.

    Erst nachdem der unschuldige Andreu hingerichtet worden ist, werden Kräfte wach, die den mittlerweile vor Verzweiflung rotierenden, weil auch vom Polizeichef erpressten Don Rafel mit aller Kraft zur Strecke bringen wollen.

    Jaume Cabré hat mit diesem Roman einen wirklich gut lesbaren literarischen Krimi mit historischer Kulisse geschrieben, mit viel Humor gespickt und einer gehörigen Portion Frivolitäten gewürzt. Schön fand der Rezensent, dass die Frage nach dem wirklichen Mörder der Sängerin irgendwann in den Hintergrund rückte und Don Rafels Vergangenheit und selbst verschuldeter Untergang in den Vordergrund trat. Ein literarischer Krimi, großartig übersetzt von Kirsten Brandt, der bei näherer Betrachtung eine wirklich schöne psychologische Studie eines Mannes ist, der an seiner Vergangenheit und Herrschsucht am Ende zugrundegeht. Vielleicht ist "Die Stimmen des Flusses" der bessere Roman? Möglich, der Rezensent wird ihn definitiv in absehbarer Zeit lesen um es herauszufinden. Gute Unterhaltung und spannende Lektüre ist "Senyoria" auf jeden Fall.

    (Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at)

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    Hasewues avatar
    Hasewuevor 9 Jahren
    Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    Der Präsident des Königlichen Gerichts von Barcelona Don Rafel Massó i Pujades, auch „Senyoria“ genannt versucht eine schnelle Verurteilung des Dichters Andreu Perramon, der einer Gewalttat verdächtigt wird und deswegen im Gefängnis landet, zu erreichen. Der Einzige, der Andreu vor dem Galgen retten kann, ist sein Freund und Musiker Nando Sorts, der sich aber zu dieser Zeit auf einer Reise mit dem Militär befindet.
    Jaume Cabré erzählt in drei Teilen die Geschichte von verschiedenen Personen, die in irgendeinem Bezug zu „Sa Senyoria“ stehen.
    Zunächst ist unklar, welchen Grund Rafel Massó hätte, dass er Andreu Perramon tot sehen will, oder was die parallel erzählte Geschichte des alten Mannes Ciset mit dem allen zu tun hat. Erst später lichtet sich das Ganze und man ist als Leser sehr über die Zusammenhänge und Hintergründe überrascht.
    Durch Komik und Ernsthaftigkeit im Wechsel schafft Cabré es, dass man von der Geschichte völlig gefangen genommen wird und er schafft es mit zusätzlicher Spannung, vor allem zum Ende hin, dass man ganz von der Handlung gefesselt ist.
    Cabré gelingt es auch durch detaillierte Beschreibungen Barcelonas eine unglaublich dichte und packende Atmosphäre zu schaffen.
    Leider war „Senyoria“ von Jaume Cabré stellenweise etwas zäh durch dessen ausschweifende Schilderungen astrologischer Begebenheiten und Fakten, da Rafel Massó nicht nur Gerichtspräsident, sondern auch Hobbyastrolog ist und des Öfteren seine Angebetete Baronin Donya Gaietana durch sein Teleskop beobachtet – natürlich ganz ohne dem Wissen seiner Ehefrau Donya Marianna!
    Nichtsdestotrotz gefiel mir „Senyoria“ sehr gut und ich freue mich schon sehr auf weitere Werke dieses großartigen Autors!

    4 von 5 Sternen!

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    Marikis avatar
    Marikivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat meine Erwartungen an diesen großartigen Autor nicht getroffen
    Tupenis avatar
    Tupenivor 3 Jahren
    S
    Steffi82vor 5 Jahren
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    MissFortunevor 6 Jahren

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