Jaume Cabré Senyoria

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Inhaltsangabe zu „Senyoria“ von Jaume Cabré

»Senyoria«, wie sich der Gerichtspräsident von Barcelona gern würdevoll ansprechen läßt, weiß das Leben zu genießen. Mit Vorliebe betrachtet er den fernen Sternenhimmel und die bezaubernden Damen in seiner Gesellschaft. Doch dann geschieht ein Mord und bringt eine Lawine ins Rollen, die »Senyoria« trotz bester Beziehungen nicht aufhalten kann. Wer wußte von dem längst vergangenen, unseligen Vorfall, den er selbst fast vergessen hatte? Am letzten Tag des Jahres 1799, an dem das herrschaftliche Barcelona nur das rauschende Fest zur Jahrhundertwende im Sinn hat, zieht sich die Schlinge immer enger um den mächtigen Gerichtspräsidenten.
Ein erbitterter Machtkampf spielt sich ab im Barcelona des 18. Jahrhunderts – und er fordert zahlreiche Opfer, von denen manche unschuldiger sind als andere.

»Eine sinnliche Hommage an Barcelona.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Prall, lebendig, fesselnd.« Dresdner Morgenpost

Mord, Intrigen, Affären. Ein Blick hinter die Kulisse der ach so feinen Barceloner Gesellschaft.

— leselea

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  • „Sobald Gesetz gesprochen, wird es auch gebrochen.“

    Senyoria

    leselea

    Barcelona kurz vor dem Jahrhundertwechsel 1799/1800.Don Rafael Massó, seines Zeichens Gerichtspräsident von Barcelona und deswegen mit dem Titel Senyoria anzusprechen, liebt die schönen Seiten des Lebens: Mit Vergnügen betrachtet er die Sternbilder am Himmel oder die üppigen Rundungen der Damen der oberen Gesellschaft. Doch durch sein Leben geht ein Riss: Macht ersetzt Glück nicht wirklich, wie er feststellen musste. Als dann im November, kurz vor den großen Feierlichkeiten zur Jahrhundertwechsel, der Mord an einer berühmten Sängerin passiert, findet sich Don Rafael in den Gewirren von Politik, Machtspielen und Intrigen wieder und eine alte Geschichte von früher wird ihm zum Verhängnis… Ich bin ja der absoluten Überzeugung: Die Katalanen sind die großen Meister der Erzählkunst. Jaume Cabré liefert mir mit Senyoria einen erneuten Beweis: Virtuos und mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor zeichnet Cabré in diesem Roman die Welt der höheren Gesellschaft in Barcelona am Ende des 18. Jahrhunderts. Und es wird wieder einmal deutlich: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In Cabrés Erzählwelt wird intrigiert und gehurt, schmutzige Geschäfte werden geschlossen, Machtfäden werden gezogen und bei Bedarf Unschuldige in die tiefsten Löcher gestoßen. Der Protagonist Don Rafael Massó mischt bei diesen Spielen wie viele mit hohem Einsatz mit – und muss am Ende lernen, dass man sich auf dem Weg nach oben mehr Feinde als Freunde macht und man durchaus Opfer der eigenen Tricksereien werden kann. Sprachlich hat mich Senyoria wie Cabrés andere Bücher vollends überzeugt. Er schreibt verschachtelt und komplex. Szenen können unmittelbar wechseln, die Worte der einen Figur können plötzlich aus dem Mund einer anderen gesprochen werden. Übergänge werden nicht immer deutlich macht, sodass es am Leser ist, sich einen Weg durch dieses Labyrinth des Erzählens zu finden. Durchaus eine anspruchsvolle Lektüre, die sich meiner Meinung nach aber lohnt! Senyoria ist ein interessanter Gesellschaftsroman, der mit seiner Verortung im 18. Jahrhundert auch eine historische Note enthält. Durch den Mord, der alle Geschehnisse ins Rollen bringt, kommt auch Spannung und Nervenkitzel auf – allerdings meiner Meinung nach nur bis zur Hälfte des über 400 Seiten starken Buches. Danach weist der Roman doch durchaus einige Längen auf. Zudem finde ich, dass Senyoria im Vergleich zu Die Stimmen des Flusses und vor allem zu Das Schweigen des Sammlers trotz allem Lob weniger eindrucksvoll erzählt ist – Cabré nutzt das Spiel mit den Perspektiven und der verschiedenen Ebenen hier weniger drastisch aus als in seinen anderen Romanen. Vielleicht ist es aber daher besonders etwas für die Leser, die mit der Komplexität und Wirrheit der anderen Bücher so ihre Probleme hatten. Ich bin wie immer begeistert und warte gespannt auf weitere Romane des Autors.

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  • Rezension zu "Senyoria" von Jaume Cabré

    Senyoria

    Elocin

    03. February 2011 um 20:02

    Der Gerichtspräsident von Barcelona weiß das Leben zu genießen. Zu seinen Vorlieben zählen die Sterne und die bezaubernden Damen in seiner Gesellschaft. Ein Mord bringt seine Welt ins Wanken.

    Nach „Die Stimmen des Flußes“ mein zweites Buch von Jaume Cabré. Leider kommt Senyoria an dieses nicht ganz heran. Das Buch ist stellenweise ganz witzig, trotzdem hat es mich insgesamt nicht umgehauen.

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