Javier Sebastián Der Radfahrer von Tschernobyl

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Inhaltsangabe zu „Der Radfahrer von Tschernobyl“ von Javier Sebastián

Auf dem Weg nach Paris zur Internationalen Generalkonferenz für Maß und Gewicht wird der spanische Delegierte und namenlose Erzähler dieses außergewöhnlichen Romans Zeuge davon, wie ein alter Mann in einem Fastfood- Restaurant ausgesetzt wird. Mehr oder weniger unfreiwillig nimmt er sich des Fremden an, auf dessen Unterarm eine geheimnisvolle Tätowierung in kyrillischen Buchstaben prangt. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Alten um den Atomphysiker Wassili Nesterenko handelt, dank dessen Intervention damals in Tschernobyl noch Schlimmeres verhindert werden konnte, verwischen sich die Grenzen zwischen Fiktion und Fakten vollends: Sebastián entführt uns aus Paris nach Prypjat, der Retortenstadt in unmittelbarer Nähe des Reaktors, und erzählt eindringlich die Schicksale seiner Bewohner. Sie verdanken Nesterenko – oder Wassja, wie der Radfahrer von Tschernobyl von ihnen liebevoll genannt wird – nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Zukunft: Unbeeindruckt von der staatlichen Repression tut Nesterenko alles dafür, den Opfern von Tschernobyl den Alltag nach der Katastrophe wenigstens ein bisschen zu erleichtern.

Wenn der Schreibstil nicht so wirr wäre, gäbe es von mir volle Punktzahl

— Tulpentopf
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    Der Radfahrer von Tschernobyl
    Tulpentopf

    Tulpentopf

    09. May 2014 um 20:41

    Atomphysiker Wassili "Wasja" Nesterenko ist der Radfahrer von Prypjat und ein Samosjol. Doch bevor man das erfährt, liest man viel über das Leben in der Geisterstadt und was sie aus den Menschen macht, die einmal dort gelebt haben. Manche kommen wieder, manche sterben dort, andere fliehen wieder, weil sie einsehen müssen, dass es eben doch nicht geht. Man kann Hühner braten oder kochen, wenn man ihnen vorher die schwarz gewordenen Kämme abschneidet. Und Gemüse muss man in Salswasser einlegen, mehrfach für mehrere Stunden, dann ist es okay. Und wenn dich die Strahlung krank gemacht hat, dann bekommst du eine schwarze Zunge.  So heißt es jedenfalls. Manches ist wahr, manches nicht. Nur eins ist sicher: Die Strahlung bringt dich um. Nur Wasja, den wollen andere Leute umbringen. Weil er die Strahlung überlebt und ehrlich über sie und ihre Folgen redet. Die vollständige Rezension gibt es bei mir im Blog auf tulpentopf.de

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