Jax Miller Freedom's Child

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Inhaltsangabe zu „Freedom's Child“ von Jax Miller

Niemand weiß, dass sie noch lebt. Nicht mal ihre Kinder. Doch die sind nun in höchster Gefahr. Sie raucht, sie flucht, sie trinkt. Und lässt sich von niemanden etwas sagen. Jeder in der Stadt schätzt oder fürchtet Freedom Oliver. Keiner kennt ihren wahren Namen, ihr altes Leben: ausgelöscht. Das Leben, in dem sie ihren Mann erschoss, ihren Schwager ans Messer lieferte und ihre Kinder verlor. Das Leben, das sie für das Zeugenschutzprogramm aufgab. Nur abends verfolgt Freedom per Facebook, wie Matt und Rebekah erwachsen werden. Und dann kommt der Tag. Der Tag, an dem ihre Feinde Rache schwören. Und Rebekah verschwindet. Freedom weiß: Sie kann sich nicht länger verstecken, sie muss handeln ... Eine ungewöhnliche Heldin. Ihre Geschichte erzählt von Liebe, Rache, Schuld und Tod.

Herrlich lockerer Schreibstil, der mich wirklich fesseln konnte. Freedoms Geschichte berührt und lässt so schnell nicht mehr los. Cool!

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Erst etwas lang, später immer spannender!

— kimyce
kimyce

Düsterer Hardboiled-Krimi mit einer starken Protagonistin. Sehr zu empfehlen.

— blauerklaus
blauerklaus

Mir ging Freedom's Geschichte extrem unter die Haut.

— MissStrawberry
MissStrawberry

Ich war nicht von Anfang an gebannt. Aber nach einem Viertel des Buches, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

— MaiPie80
MaiPie80

Ich fand das Buch spannend, habe aber in einer privaten Leserunde gemerkt, dass die Meinungen weit auseinander gehen.

— Summergirl2102
Summergirl2102

Spannender Thriller mit Überraschungen

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Sehr gelungenes Debut. Hoffentlich liefert die Autorin bald Neues.

— Fornika
Fornika

Unglaublicher cooler Schreibstil, der einen total fesselt. Freedom ist einem unsympathisch und sympathisch zugleich. Großartiges Debüt!

— Miia
Miia

Wow... was für ein Thriller! Einfach genial!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Ein Noir-Krimi mit einer starken Protagonistin

    Freedom's Child
    blauerklaus

    blauerklaus

    12. February 2017 um 21:59

    „Meine Name ist Freedom Oliver, und ich habe meine Tochter getötet.“ So beginnt der Debut-Roman der amerikanischen Schriftstellerin Jax Miller und als Leser möchte man natürlich wissen: Ist das wirklich wahr? Wie kam es dazu? Ein starker Einstieg in einen starken Roman. Freedom ist natürlich nicht ihr wirklicher Name, diesen hat sie sich zugelegt nachdem sie im Zeugenschutzprogramm eine neue Identität erhalten hat. Vor vielen Jahren hat sie ihren gewalttätigen Ehemann, der übrigens Polizist war, erschossen und den Tatverdacht auf ihren Schwager gelenkt, der dafür eine langjährige Freiheitsstrafe verbüßen musste. Bis sie selber vom Tatverdacht freigesprochen wurde, sollte jedoch erst einige Zeit vergehen, so dass ihre beiden Kinder zu Pflegeeltern gegeben wurden. Nach der Verurteilung ihres Schwagers schwört seine Familie Rache und Freedom wird in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen, was jedoch auch bedeutet, dass sie ihre Kinder nicht mehr wiedersehen kann. Hieran zerbricht sie fast und flüchtet sich in einen ständigen Rausch aus Alkohol und Drogen, ihr Job als Barfrau in einer Biker-Bar in Oregon trägt nicht gerade zur Verbesserung ihrer Lage bei. Jedoch zwingt sie ihre Arbeitsstelle dazu nach außen hin die coole, unnahbare Frau zu spielen, die ihr das Überleben in diesem Milieu ermöglicht. Die Entwicklung ihrer Kinder verfolgt sie über das Internet und kann so zumindest aus der Ferne an ihrem Leben teilnehmen. Regelmäßig liest Freedom ihre Facebook-Einträge und erlebt den Aufstieg ihres Sohnes Mason zum gefeierten Newcomer als Rechtsanwalt und das Leben ihrer Tochter Rebekah bei einer streng religiösen Sekte. Nach zwanzig Jahren wird ihr Schwager aus dem Gefängnis entlassen und macht sich zusammen mit seiner ziemlich kaputten Familie (sehr schräg: die sich langsam zu Tode fressende Mutter der Sippe) auf die Suche nach Freedom. Als dann plötzlich ihre Tochter Rebekah keine Lebenszeichen über Facebook mehr von sich gibt, merkt Freedom, dass sie jetzt handeln muss, sie macht sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der zeitlich am Ende der Romanhandlung angesiedelt ist, die eigentliche Handlung wird anhand von Rückblenden erzählt. Hier wirkt das Buch stellenweise etwas konfus, denn die Erzählperspektive springt in den einzelnen Kapiteln wild zwischen verschiedenen Personen und Zeitebenen hin und her. Einzig Freedoms Kapitel sind dank des immer gleichen Kapitelanfangs „Mein Name ist Freedom und…“ leicht erkennbar. Die Sprache des Romans ist knapp und präzise, passend zur Hauptperson oft sehr direkt und manchmal vulgär, was sich auch in manch‘ schräger Metapher widerspiegelt („.. mein Handyempfang liegt öfter flach als eine fleißige vietnamesische Prostituierte.“ – Seite43). Freedom’s temporeiche Suche nach ihren Kindern , die zahlreichen Perspektivwechsel und Cliffhanger machen das Buch zu einer spannenden Lektüre. Dem ein oder anderen Leser dürften es allerdings zu viele Nebenhandlungen und Wendungen sein, manche Motive werden später im Roman dann doch nur sehr halbherzig oder gar nicht wieder aufgenommen. Dass ihr Sohn in seiner Tätigkeit als Anwalt beispielsweise einen bekannten Footballstar vom Vorwurf der Vergewaltigung freisprechen konnte, obwohl er wusste, dass dieser schuldig war, hätte im weiteren Verlauf des Romans und angesichts Freedoms Vorgeschichte wieder aufgegriffen werden können, wird jedoch nicht mehr thematisiert. Einige Rezensenten bemängeln, dass die sehr unabhängig beschriebene Hauptperson bei der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter dann doch wieder versucht dem klassische Frauen- /Mutterbild gerecht zu werden. Im Kontext des Romans erscheint mir ihre Vorgehensweise aber glaubwürdig und nachvollziebar. Alles in allem ein spannender, empfehlenswerter Kriminalroman, der uns Personen und Orte abseits des „american way of life“ näherbringt, in bester Tradition der klassischen Pulp- und Noir-Romane der amerikanischen Kriminalliteratur. Ein Debut, das auf jeden Fall Lust auf weitere Bücher der Autorin macht.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • Liebst du deine Kinder?

    Freedom's Child
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    21. November 2016 um 05:33

    Ich war sehr auf das Buch gespannt. Freedom ist in ihrer Art, rauchend, trinkend, fluchend fast schon ein ungewöhhnlicher Protagonist - und Held. Ich war sehr gespannt auf ihre tragische Geschichte. Auch den Aspekt des Zeugenschutzprogrammes fand ich interessant.Die Kapitel sind recht kurz, der Schreibstil recht gut. Das Buch begann recht spannend und ist auch lange spannend geblieben. Gerade beim Prolog hatte ich wirklich Gänsehaut! Allerdings war ich irgendwann von ihrer unberechenbaren Art ziemlich genervt. Obwohl sie mir andererseits leid tat, hat die Vergangenheit ihr Leben doch ruiniert. Dazu kam die Familie ihres Exmannes - klassische Anti- Helden, die sich ihrer kriminellen und asozialen Art feiern. Irgendwann war dann für mich die Luft ziemlich raus. Fast spannender war es dann zu erleben, wie ihre Kinder aufgewachsen sind. Fazit: Eine interessante und starke Protagonistin, die es für mich aber zu weit getrieben hat

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  • Mein Name ist Freedom

    Freedom's Child
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    11. November 2016 um 07:56

    Freedom Oliver, deren wahrer Name Nessa Delaney ist, lebt in einem kleinen Städtchen im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes.Sie hat ihren Mann, einen Polizisten, umgebracht und die Schuld ihrem Schwager in die Schuhe geschoben, der daraufhin für 18 Jahre in den Knast ging.Sie selbst war, solange sie unter Mordverdacht stand, auch im Knast, brachte dort ihr zweites Kind zur Welt und gab, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen, beide zur Adoption frei.Nun hat ihr Schwager seine Strafe abgesessen und ist auf freiem Fuß. Er und seine Mutter planen Rache an Freedom, denn diese haben durch Beziehungen Freedom ausfindig gemacht, trotz Zeugenschutzprogramm.Zeitgleich verschwindet auch Freedom's Tochter Rebekah und Freedom, die jahrelang nur ihre Kinder übers Internet beobachtet hat, erfährt erneut Mutterinstinkte und macht sich auf, um Rebekah zu finden...Freedom ist eine Protagonistin, die man zu Beginn des Buches sehr schlecht einschätzen kann. Sie arbeitet in einer Kneipe, trinkt, sucht sich Männer fürs Bett, ohne genau hinzusehen und hat Selbstmordgedanken. Sie nimmt das Leben wie es kommt, flucht und führt derbe Sprüche.Als jedoch ihre Tochter verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche.Obwohl der Leser schon vom Prolog her weiß, dass die Suche vergeblich sein wird, denn Rebekah ist tot, begleitet man Freedom gern auf ihren Weg und begegnet dabei der Wahrheit.Viele Rückblicke und Erinnerungen an die Geschehnisse von vor 18 Jahren, als ihr Mann ums Leben kam und wie es dazu kam, runden das Komplettbild von Freedom und der Sippe der Delaneys ab.Freedom hatte nie ein leichtes Leben, vor 18 Jahren in ihrer Ehe nicht und auch jetzt nicht. Das Einzige, was sie ein wenig aufrecht hielt, war die Liebe zu ihren Kindern Mason und Rebekah. Diese wuchsen in einer Pfarrerfamilie auf und Freedom wünschte ihnen von Herzen, dass sie es dort gut haben mögen.Freedom ist eine harte Frau, die derbe Sprüche drauf hat und sich aus fast nichts macht. Aber sie ist auch eine Frau, die ihr Herz am rechten Fleck hat, man muss nur ganz genau hinsehen, um es zu finden. Ihre raue Schale bekommt ab und an Risse und man kann hinter die Fassade von Freedom blicken und erblickt dort eine Frau, die einem leid tut, die man in den Arm nehmen möchte. Aber sie ist auch eine Kämpfernatur und genau diese braucht sie auch, um sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen und ihre Kinder zu finden.Die Autorin Jax Miller, deren Name eine Pseudonym ist, erzählt hier in ihrem Erstlingswerk eine Geschichte, die ihresgleichen sucht. Es ist eine große komplexe Geschichte, die den Leser gefangen nimmt und in eine Welt hineinkatapultiert, die böse und rau ist. Sie nimmt den Leser gefangen und lässt ihn nicht mehr los, bis man alles gelesen, alles erfahren hat.Eine tolle Geschichte, die man sehr gern weiterempfiehlt.

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  • Mein Name ist Freedom

    Freedom's Child
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    25. July 2016 um 17:50

    Freedom Oliver ist keine gewöhnliche Frau. Sie trinkt mehr, als ihr gut tut und flucht wie ein Kesselflicker. Aber dennoch schätzt man sie in der Stadt. Doch Freedom war nicht immer Freedom. Sie war Nessa Delaney. Und als diese hat sie ihren Schwager ins Gefängnis gebracht, weshalb sie nun im Zeugenschutzprogramm ist. Das hat sie jedoch ihre beiden Kinder gekostet. Freedom verfolgt im Hintergrund das Leben von Mason und Rebekah. Bis ihre Feinde sie dazu zwingen, sich zu zeigen …Mir fällt es sehr schwer, dieses (Hör-)Buch zu rezensieren. Nicht, weil es nicht gut wäre, ganz im Gegenteil. Aber es geht mir sehr tief unter die Haut, macht mich hilflos und wütend, raubt mir Kraft und lässt mich fast verzweifeln. Ich mag Freedom extrem gern und ihre raue Schale kann mich nicht davon überzeugen, dass sie auch nur annähernd so schlecht ist, wie sie sich darstellt und tatsächlich selbst sieht.Ihr Leben grenzt an Selbstkasteiung. Sie tut alles, um niemanden zu nahe an sich ran zu lassen. Nach und nach erfährt man auch, woran das liegt. Mit jeder neuen Info wird mir das Herz noch schwerer und ich ahne, dass das alles einfach nicht gut enden kann. Ich mag abbrechen, um nicht verletzt zu werden, um nicht mit Freedom zu leiden – und dennoch lese / höre ich weiter, denn ich kann Freedom einfach nicht im Stichlassen. Denn genau so fühlt es sich an: wenn ich aufhöre, lasse ich sie im Stich.Es gibt für mich keine Löcher in der Geschichte, keine zähen Stellen. Dennoch hätte ich einiges ganz gerne gar nicht gewusst. Einfach, weil ich mir nicht vorstellen mag, wie ich selbst in diesen Momenten reagiert hätte. Passend zu den Erlebnissen ist auch die Sprache – oft sehr hart, sehr ordinär, sehr gewöhnlich, sehr dreckig. Da Freedom die Erzählerin ist, wirkt sie schnell ebenso. Doch frage ich mich, wer noch zart und lieb sein könnte, nachdem er genau das erlebt hat, was Freedom widerfahren ist.Das Buch ist klasse und absolut lesenswert. Wer aber zart besaitet ist und sich an brutalen Handlungen und der entsprechenden Sprache stört, wird wenig Freude daran haben. Wer aber versteht, dass extreme Situationen auch extreme Sprache benötigen können, der wird wie ich Jax Miller sehr gerne von Anfang bis Ende folgen. Das Ende des Buches hat bei mir Schleusen geöffnet und mir sind die Tränen aus den Augen geschossen. Ab einem gewissen Punkt habe ich es zwar geahnt, aber die Bestätigung war dennoch überraschend und hat mich sehr ergriffen.Das Lesen allein war mir bei diesem Buch einfach nicht genug und ich habe mir auch das Hörbuch dazu besorgt. Der AUDIOBUCH-Verlag hat mit Martina Treger die perfekte Sprecherin für Freedom gefunden. Sie bringt Freedom’s Art absolut authentisch rüber und fesselt sofort. Vielleicht fällt es denen, die mit der harten Sprache im Buch nicht glücklich waren, sogar als Hörbuch leichter. Ich bin der Meinung, die Sprecherin legt exakt die richtigen Gefühle in perfekter Intensität in die Worte. Ihre raue Stimme ist einfach perfekt für Freedom.Mich hat die Autorin jedenfalls restlos überzeugt – und die Sprecherin hat der Story noch die Krone aufgesetzt. Von mir bekommen sowohl Buch als auch Hörbuch die vollen fünf Sterne!

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  • Spannend!

    Freedom's Child
    Summergirl2102

    Summergirl2102

    18. July 2016 um 18:43

    Niemand weiß, dass ich noch lebe. Mein Name ist Freedom. Sie raucht, sie flucht, sie trinkt. Und lässt sich von niemandem was sagen. Jeder in der Stadt schätzt - oder fürchtet - Freedom Oliver. Keiner kennt ihren wahren Namen, ihr altes Leben: ausgelöscht. Das Leben, in dem sie ihren Mann erschoss, den Schwager ans Messer lieferte und ihre Kinder verlor. Das Leben, das sie für das Zeugenschutzprogramm hinter sich ließ. Nur spät in der Nacht verfolgt Freedom per Facebook, wie Mason und Rebekah erwachsen werden. Und dann kommt der Tag. Der Tag, an dem ihre Feinde Rache schwören. An dem Rebekah verschwindet. Und FReedom weiß: Sie kann sich nicht länger verstecken, sie muss handeln... Eine Heldin wie keine andere. Eine Geschichte von Liebe, Rache, schuld und Tod. Hier handelt es sich um ein wirklich spannendes Buch. Insbesondere im letzten Viertel nimmt die Story ordentlich an Fahrt auf. Die Sprache ist oft derb, was nicht jedem gefallen mag. Mich hat es aber nicht gestört. Störend fand ich vielmehr, dass jedes Kapitel, das aus der Sicht von Freedom erzählt wurde, anfing mit "Mein Name ist Freedom..." das fand ich etwas nervig. Einige Handlungsstränge kommen meines Erachtens zu kurz und einige Teile der Geschichte sind wirklich unlogisch. Warum ist zum Beispiel einem einfachen Gefängniswärter die neue Identität einer Person im Zeugenschutzprogramm bekannt? Das erscheint mir doch sehr realitätsfremd. Was mir gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel, durch die sich das Buch schnell lesen ließ. Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen.

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  • Starker Anfang, schwaches Ende

    Freedom's Child
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    07. July 2016 um 10:25

    Freedom flucht, raucht und macht sich durch eine unterirdische und abwertende Sprache bemerkbar. Keiner ahnt, dass hinter der harten Schale auch ein weicher Kern steckt.Freedem sucht verzweifelt nach ihren beiden Kindern. Als dann noch ein Mitglied der Familie ihres Mannes auf freiem Fuß kommt, drängt die Zeit. Denn die Familie ihres Mannes ist nicht besonders gut auf Freedom zu sprechen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...Mir hat die Geschichte anfangs wirklich sehr gut gefallen. Der rauhe Umgangston passt zu Freedom, vor allem, wenn man bedenkt, was sie bisher alles erlebt hat. Auch, dass sie sich nicht von ihrem Ziel abbringen lässt, finde ich sehr inspirierend. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz.Schade fand ich, dass das Buch zum Ende hin deutlich abgenommen an. Die weiche Sprache passt einfach nicht zu Freedom. :(

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  • Brillante Figuren eines facettenreichen Thrillers

    Freedom's Child
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    30. June 2016 um 16:01

    Freedom Oliver hieß in der Vergangenheit einmal Vanessa Delaney, aber seit sie im Zeugenschutzprogramm steht, heißt sie überall nur Freedom. Sie arbeitet in einer Bar in einer Kleinstadt. Ihre Sprache und Lebensweise passte sich dem Milieu an. Hinter Freedom steckt aber auch eine andere Frau, eine Frau, die in jungen Jahren ihren Sohn Ethan – jetzt Mason heißt – und eine Tochter namens Layla – später den Namen Rebekah erhält – bekam. Rebekah musste sie nach drei Minuten abgeben. Zwanzig Jahre hat Freedom ihre Kinder nicht gesehen. Der Grund: sie saß für zwei Jahre im Gefängnis für den Mord an ihren damaligen Mann Mark Delaney. Doch Freedom ermordete Mark nicht, sondern ein Familienmitglied ihres Mannes. Nach zwanzig Jahren wird der Mörder entlassen und will sich an Freedom rächen. Und Freedom will endliche ihre Kinder finden und wiedersehen. Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Freedom, der Polizei, einer gottesfürchtigen Gemeinschaft und der Familie Delaney beginnt. Die amerikanische Autorin Jax Miller überfordert die Leserschaft anfangs mit einer Geschichte, die zwanzig Jahre zurückliegt und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Denn die Geschichte und der Prolog vor allem sind nicht leicht zuzuordnen. Freedom spielt als Frau eine zentrale Rolle in der Geschichte. Anfangs fällt es einem schwer, diese Frau mit ihrer derben und ordinären Sprache und dem jeweiligen Getue zu folgen, weil man sich ungern in dieses Milieu, in dem Freedom lebt, hineingezogen werden möchte. Im Laufe der Geschichte zeigt die Autorin die wahren Facetten hinter Freedom, warum sie heute so ist wie sie ist. Jax Miller schuf wahrscheinlich die Figur Freedom, und baute die Geschichte um diese Figur herum, zumindest könnte man es bei dem Erzählstrang vermuten, den sie mit diesem Buch vorlegt. Verschiedene Erzählperspektiven stellen eine Herausforderung, aber bei diesem Thriller besonders, weil eben auch ein Duzend Figuren in diese Geschichte involviert sind. Es existieren böse und ehrliche liebe Figuren in diesem Thriller. Besonders schließt man die Kinder in sein Herz, weil sie eben so ehrlich und direkt sind. Kurze Kapitel erleichtern das Lesen, nur die Zeitsprünge fordern beim Lesen, und die Zuordnung der zum Teil versteckten Aspekte verliert sich manchmal in der Erzählung. Bei diesem Thriller fiel mir nach den ersten Seiten der Sprachstil schwer, aber desto mehr man über die Protagonistin erfuhr, umso interessanter wurde diese Figur. Bis auf die anfänglichen Verwirrungen im Erzählstrang und die eine oder anderen Fragen in Bezug auf den Aspekt des Zeugenschutzprogramms der Hauptprotagonistin sowie die Ausführung eines Mordes an eine andere Figur blieben für mich offen. Und somit weist der Thriller kleine Schwächen auf. Zum Ende hin wurde die Geschichte spannender und interessanter, so dass man schnell die Geschichte auslesen wollte.

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    • 5
  • Abgebrochen - Leider überhaupt nicht meins

    Freedom's Child
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    28. June 2016 um 19:54

    DNF @ Seite 70Bereits auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass es das Buch sehr schwer haben wird bei mir. Die Sprache ist sehr rauh, ordinär und einfach. Die Charaktere sind allesamt kaputt, durchgeknallt und völlig unsympathisch. Ich finde hier überhaupt keinen Zugang zu den Personen, so dass ich einfach nicht am Geschehen teilnehmen kann.Diese beiden Gründe machen es mir leider unmöglich das Buch weiterzulesen, denn dadurch ist es mir bereits jetzt völlig egal was passieren wird. Dazu kommt, dass bis zu diesem Punkt die Handlung für mich komplett uninteressant ist.

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  • Packender Pageturner

    Freedom's Child
    PMelittaM

    PMelittaM

    25. June 2016 um 12:11

    Freedom Oliver ist im Zeugenschutzprogramm, sie ist nicht glücklich, hat sich aber einigermaßen in ihrem neuen Leben eingerichtet.Als der Mann, den sie hinter Gitter brachte, frei gelassen wird, und auch noch ihre Tochter, die sie als Baby zur Adoption frei gab, verschwindet, muss Freedom handeln.„Freedom`s Child“ ist ein Roman, den ich mehr oder weniger nur durch Zufall in die Finger bekam, unter anderen Umständen hätte ich mich wahrscheinlich nicht für ihn interessiert, doch jetzt, nach dem ich ihn gelesen habe, bin ich froh darüber, denn er hat mich von der ersten Seite an gepackt.Freedom ist kein einfacher Charakter, sie säuft, sie flucht und wird auch schon einmal gewalttätig. Erst nach und nach enthüllt der Roman, wie es dazu kam, Vieles wird dadurch verständlicher. Freedom ist aber auch eine ganz besondere Protagonistin, ich bin ihr gerne gefolgt und konnte manche Handlungen durchaus nachvollziehen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass manch einer sich von ihr abgestoßen fühlen könnte, sie ist derb, sie spricht derb und sie benimmt sich oft nicht gesellschaftsfähig. Aber gerade das macht auch den Reiz ihrer Geschichte aus.Erzählt wird nicht chronologisch. Der Prolog setzt gegen Ende der Geschichte an und macht direkt neugierig. Später gibt es öfter Rückblenden, die erklären, wie es zu Freedoms derzeitigem Leben kam. Ich finde nicht alles logisch, schon dass Freedom einen so umfassenden Zeugenschutz bekommen hat, erscheint mir fraglich, manche Frage bleibt auch bis zuletzt offen (wie konnte der Zeugenschutz umgangen werden?), aber ausnahmsweise ist mir das egal, ich bin trotzdem von Anfang bis Ende gefesselt gewesen, habe den Roman nahezu atemlos gelesen. Man sollte also Abschied nehmen davon, eine logisch durchdachte Geschichte zu erwarten, sondern sich einfach darauf einlassen, die Spannung, die Action und das Entsetzen genießen, das einen erwartet. Wir erleben das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven, wobei Freedom als einzige in Ich-Form erzählt.Sehr gut hat mir gefallen, dass die Worte des Prologs später wieder aufgenommen wurden, dieses Mal aufgefüllt mit Dingen, die man mittlerweile weiß. Weniger gut hat mir gefallen, dass Freedoms Perspektive grundsätzlich mit „Ich bin Freedom“ eingeleitet wurde, als Mantra taugt das eigentlich nicht wirklich und mich nervte es schon nach wenigen Malen.Der Autorin ist ein beeindruckendes Debüt gelungen, das packend geschrieben und kaum aus der Hand zu legen ist, ich habe atemlos gelesen und mich sehr gut unterhalten. Genrefans sollten zugreifen.

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    • 7
  • Mein Name ist Freedom.

    Freedom's Child
    Fornika

    Fornika

    21. June 2016 um 10:23

    Freedom Oliver ist eine außergewöhnliche Frau, die weiß wie der Boden der Tatsachen aussieht. Sie jobbt in einer zwielichtigen Kneipe, trinkt mit Begeisterung mal einen (oder mehrere) weit über den Durst, flucht und schimpft den lieben langen Tag. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich etwas ganz anderes. Freedom hieß früher mal Nessa. Früher, da hatte sie Mann und Kinder; doch dann ist Einiges schief gelaufen und Nessa wurde dank des Zeugenschutzprogramms zu Freedom. Und ist seitdem auf der Flucht vor der Vergangenheit; doch jetzt droht diese sie einzuholen.  Mein Name ist Freedom. Mit diesem Satz beginnt quasi jedes Kapitel; diese Wiederholung fand ich unglaublich gelungen, so als ob die Protagonistin sich immer selbst bestärkt. Apropos Stärke, Freedom ist eine starke Frau. Sie muss Unglaubliches aushalten, auch wenn das nicht spurlos an ihr vorüber ging. Wer Wert auf gesittete Wortwahl legt, sollte sich von Freedom fernhalten, denn ihre raue Schale spiegelt sich in einer rauen Sprache wieder. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, und das ist noch sehr beschönigt. Auch sonst ist sie kein Vorzeigefrauchen, trotzdem war sie mir sympathisch. Im Gegensatz zu so einigen anderen Figuren, die einem regelrecht widerlich anmuteten. Jax Miller hat definitiv das Talent ihren Figuren Leben einzuhauchen, Pappkameraden waren hier nicht zu finden. Ihr Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, die derbe Sprache fand ich äußerst passend. Die Spannung ist durchgehend auf hohem Niveau und Miller kommt immer wieder mit einer Überraschung um die Ecke, sodass die rasante Story nie langweilig wird. Einige Motive waren nicht brandneu, aber Millers Interpretation schon. Freedom’s Child ist für mich ein sehr gelungenes Debut und ich hoffe, dass die Autorin bald Neues liefert.

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  • Was ein Debüt!

    Freedom's Child
    Miia

    Miia

    20. June 2016 um 22:27

    Inhalt: Niemand weiß, dass sie noch lebt. Nicht mal ihre Kinder. Doch die sind nun in höchster Gefahr. Sie raucht, sie flucht, sie trinkt. Und lässt sich von niemandem was sagen. Jeder in der Stadt schätzt – oder fürchtet – Freedom Oliver. Keiner kennt ihren wahren Namen, ihr altes Leben: ausgelöscht. Das Leben, in dem sie ihren Mann erschoss, den Schwager ans Messer lieferte und ihre Kinder verlor. Das Leben, das sie für das Zeugenschutzprogramm hinter sich ließ. Nur spät in der Nacht verfolgt Freedom per Facebook, wie Mason und Rebekah erwachsen werden. Und dann kommt der Tag. Der Tag, an dem ihre Feinde Rache schwören. An dem Rebekah verschwindet. Und Freedom weiß: Sie kann sich nicht länger verstecken, sie muss handeln ... Eine Heldin wie keine. Eine Geschichte von Liebe, Rache, Schuld und Tod. Meine Meinung: Dieses Buch ist leider noch viel zu unbekannt und sollte von viel mehr Leuten gelesen werden. Jax Miller haut einem hier ein Debüt um die Ohren, dass es nur so scheppert :D Aber erstmal zur Story. In dieser Geschichte geht es um Freedom, die im Zeugenschutzprogramm ist und aufgrund verschiedener Entscheidungen in ihrer Vergangenheit, ihre Kinder abgeben muss. Der Schreibstil in dieser Geschichte ist stellenweise obszön, vulgär, aber auch höchst sarkastisch. Ich habe oft laut gelacht, aber auch mit gelitten. Für mich führt der Schreibstil zu einer absolut großartigen Übertragung von Gefühlen. Freedom war mir oft unglaublich sympathisch, zwischenzeitlich auch unsympathisch - aber genau das, ist irgendwie das gut gemachte in der Geschichte. Die Trauer, die sie aufgrund ihrer Kinder verspürt, ist sehr echt. Dinge, die ihr widerfahren sind, die im Buch aufgegriffen werden, werden absolut emotional rüber gebracht. Beziehungen zwischen Menschen werden super deutlich und klar. Ich kann hier echt nur schwärmen, weil mich persönlich der Schreibstil und jeder Charakter umgehauen hat. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich in jeder Szene mittendrin bin. Ich hab auch ein paar kleine Kritikpunkte, aber als Debüt ist das Buch für mich definitiv ein Highlight und daher vergebe ich 5 Sterne. Mich stört auch eigentlich nur, dass ein Teil der Geschichte für mich nicht sonderlich neu war und mir zwischendurch auch etwas zu viel wurde. Dabei geht es um die Szenen bei der Kirchengemeinde. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber was da vorgefallen ist, hab ich schon öfter mal in Krimis dargeboten bekommen. Mir wurde das stellenweise einfach etwas zu dolle und mich hat da leider auch nicht wirklich was überrascht. Ich fand die Delaneys da etwas interessanter und hätte mir glaub ich eher etwas mehr von dieser Familie gewünscht. Einfach weil die schön irre und witzig drauf waren :D Wie gesagt, überzeugt dieses Buch insbesondere aufgrund der absolut coolen Charaktere und dem ungewöhnlichen Schreibstil und daher kann ich auch etwas über die kleinen Kritikpunkte hinweg sehen. Fazit: Ein Buch, dass meiner Meinung nach nicht primär durch die Story überzeugt, sondern eher durch den obszön-vulgären und sarkastischen Schreibstil und durch die absolut authentischen Figuren. Vieles ist total abgedreht und irre, aber genau das macht auch einfach super viel Spaß. Ich hab mich sehr amüsiert und hab viel mitgelacht, aber auch mit geweint. 5 Sterne!

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  • Mein Leseeindruck

    Freedom's Child
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    07. June 2016 um 16:00

    Schon der Titel hatte mich neugierig gemacht. Weshalb dieser wohl nicht übersetzt wurde? Beim ersten Blick auf das Buch dachte ich nämlich, dass es auf englisch geschrieben wäre. (Ist es im Original auch) Aber warum hatte man den Titel nicht mit übersetzt? Genau durch diese Frage habe ich mir das Buch etwas näher angesehen und bin dann tatsächlich am Klappentext hängen geblieben. Da war von Erschießen, Zeugenschutzprogramm, Facebook die Rede. Nun war ich wirklich gespannt, was mich hier erwarten würde. Ganz langsam, aber in einer sehr direkten Sprache wird die ganze Geschichte erzählt. Da wäre z.B. Nessa Delaney, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes nun Freedom Oliver heißt. Sie lebt in Kentucky und arbeitet in einer Bar. Na ja, es ist wohl eher so eine Spelunke. Sie erhält eines Tages die Nachricht, dass ihr Sohn Matthew nach achtzehn Jahren Gefängnis wieder frei ist. Diese Freiheit bedeutet für sie jedoch wieder Angst. Auch ihre beiden Kinder hatte man damals ins Zeugenschutzprogramm genommen, wo sie beide ebenfalls neue Namen erhielten. Lange wird in der Geschichte um den Mord drumrum geredet, so dass ich mir immer wieder die Frage stellte, was denn eigentlich geschehen war. Nur ganz langsam, öffnet die Autorin das Geheimnis. Diese Spannung hält sich die gesamte Story über.   Auch die Protagonisten werden immer nur bruchstückhaft beschrieben, was den Spannungsbogen ebenfalls aufrecht hält. Ich hatte nur einen Gedanken - weiter lesen. Ich wollte unbedingt wissen wie und wer und was. Da die Autorin unter einem Pseudonym schreibt, wird sie selbst wissen, wie es ist und was es bedeutet, unter einem anderen Namen zu leben bzw. mit dem neuen Namen angesprochen zu werden.   Die ganze Story war für mich glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt.    Ich kann mich den Worten Karin Slaughters nur anschließen: "Ein Wahnsinnsbuch - von einer neuen starken Autorin".

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  • Überzeugender Thriller

    Freedom's Child
    Babscha

    Babscha

    Freedom Oliver erzählt ihre Geschichte. Vom verhängnisvollen Kardinalfehler ihrer Jugend, sich mit einem so gutaussehenden wie verkommenen Burschen einzulassen. Von den beiden Kindern, die aus dieser Beziehung resultieren und deren erzwungenen Freigabe zur Adoption, nachdem sie später selbst wegen Mordvorwurfs an ihrem Ehemann im Knast landet. Vom Zeugenschutzprogramm, in das sie aufgenommen wird, nachdem ein Bruder des Toten dann letztlich für die Tat verurteilt wird und ihr dessen Clan deshalb ewige Rache schwört. Von ihrer späteren jahrelangen Verzweiflung und inneren Erstarrung ob dieser Geschehnisse, die sie als Dorfsäuferin in einem Kaff irgendwo in Oregon mit Unmengen Alkohol zukippt. Vom Wunsch, ihre Kinder noch einmal zu sehen. Und vom heute, 18 Jahre später, als der Verurteilte aus dem Gefängnis entlassen wird und ihr bisheriges Leben damit vollends aus den Fugen gerät. Miller legt mit ihrem Buch eine gut konstruierte und durchdachte Thrillerstory vor. Die Ideen und der Handlungsrahmen sind zwar nicht ganz brandneu, aber die Lektüre macht dennoch Spaß, zumal sich das Ganze stringent auf den von Anfang an unausweichlichen showdown hin entwickelt. Die Hauptfigur der psychotischen, völlig derangierten Mutter auf Rachefeldzug ist in ihrer inneren Zerrissenheit  im Ganzen soweit glaubhaft und nachvollziehbar, wirkt streckenweise, und nicht zuletzt aufgrund ihrer unablässigen Aggression und Fäkalsprache, jedoch irgendwie überzeichnet und damit gelegentlich leicht ermüdend auf den Leser. So extrem geht´s auch im wahren Leben eigentlich nicht wirklich zu. Sei´s drum. Eine rasante, spannende Lektüre, schöner Reißer mal so für zwischendurch.   

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    • 2
  • ein sehr actionreicher Thriller

    Freedom's Child
    Kendra

    Kendra

    „Freedom`s Child“ von Jax Miller ist ein verdammter  verflucht  (mit den Worten von Freedom ausgedrückt) guter Thriller. Obwohl man anfangs noch ein wenig mit ihr fremdelt und ihre ganz eigene gewöhnungsbedürftige Art erst noch verstehen muss, fängt man bald  damit an die taffe und aufmüpfige Freedom zu mögen. Zitat Seite 109: „Normal und ich sind wie Feuer und Schießpulver. Besser, man hält uns auseinander.“ Als Protagonistin ist sie eine erfrischende Person , die mit ihren Ecken und Kanten nicht nur flucht, trinkt und durch die Gegend vöge….(^^) , sondern auch insgeheim eine ganz besonders verletzliche Seite hat , die immer wieder zu Selbstmordgedanken bei ihr führen und ihre Psychische Störung erklärt. Bereits der kurze Prolog lässt darauf schließen, dass dieses Buch einem actiongeladenen Trip gleicht. Dennoch hat mich der Anfang sehr verwirrt , da hier einiges tempogeladen auf den Leser einprasselt, der noch von gar nichts eine Ahnung hat und daher erst einmal etwas überfordert ist, dies war der einzige Punkt in der Geschichte, der mich nicht so ganz begeistern konnte.  Am Ende jedoch wird dieser Prolog erneut aufgegriffen und setzt sich dann zu einem vollständigen Ganzen zusammen, der dann auch viel mehr Sinn ergibt  Im Laufe der Geschichte erhalten wir einen Einblick auf das damalige Drama, das sich im Leben von Nessa Delaney zugetragen hat, bevor sie in das Zeugenschutzprogramm kam und damit zu Freedom Oliver wurde. Hier steht ihre eingeheiratete Familie , der Delaney Clan nicht gut da. Alleine Paul ist der einzige aus der Familie, der scheinbar ein sympathischer Mann ist und gegen die Machenschaften seiner Blutsverwandten ist. Doch erst viel zu spät erkennt Nessa die schreckliche Tatsache: Zitat Seite 232: „Psychotische Menschen machen schlimme Sachen, weil sie nicht anders können, weil sie nicht wissen, dass es falsch ist. Böse Menschen machen schlimme Sachen, obwohl sie wissen, dass es falsch ist, und sehr wohl anders könnten“ 20 Jahre später scheint Freedom  erneut von ihrer Vergangenheit  heimgesucht zu werden, da ihr Schwager Matthew aus dem Gefängnis entlassen wurde und kurz danach die junge Rebekah Paul spurlos verschwindet. Da Freedom eine ganz besondere geheime Verbindung zu dem Mädchen hat, reißt sie ihre bisherigen Zelte ab und kehrt  zurück in ihre Heimat um Rebekah zu retten. Doch hat wirklich der  Delaney Clan seine Finger im Spiel? Denn auch die Mitglieder der“ Dritter-Tags-Adventisten“,  der angehörigen Kirche von Rebekahs Adoptiveltern scheinen in einer merkwürdigen Sache verwickelt zu sein. Nicht nur Freedom versucht Licht in die Sache zu bringen, sondern auch Mason Paul, der Bruder von der Vermissten, ebenso wie Paul Delaney.  Um das Leben des Mädchens zu retten, gibt Freedom alles….sie stellt sich nicht nur den Schrecken der Vergangenheit und bekennt sich zu der so langen verschwiegenen Wahrheit, sie geht auch direkt in die Höhle des Löwen…..dabei muss sie sich jedoch beeilen…..denn der Tag der Freiheit steht kurz bevor… Ein wirklich sehr actionreicher Thriller, der mit einer ungewöhnlichen Heldin und einer dramatischen Hintergrundgeschichte zu einem spannungsgeladenen Buch wird.

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    • 2
    Seehase1977

    Seehase1977

    02. February 2016 um 08:55
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