Jay Asher Thirteen Reasons Why

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Inhaltsangabe zu „Thirteen Reasons Why“ von Jay Asher

Clay Jensen returns home from school to find a strange package with his name on it lying on his porch. Inside he discovers several cassette tapes recorded by Hannah Baker—his classmate and crush—who committed suicide two weeks earlier. Hannah’s voice tells him that there are thirteen reasons why she decided to end her life. Clay is one of them. If he listens, he’ll find out why. Clay spends the night crisscrossing his town with Hannah as his guide. He becomes a firsthand witness to Hannah’s pain, and as he follows Hannah’s recorded words throughout his town, what he discovers changes his life forever.

Lässt keinen los, geht jeden an ... Psychologisch, pädagogisch und menschlich auf den Punkt.

— Yllin
Yllin

Auch das Debüt des Autors konnte mich leider nicht überzeugen. - 2 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Gute Idee aber schlecht umgesetzt. Etwas langatmig.

— Franzi991
Franzi991

Ein Roman mit extremer Sogwirkung und ernstem Thema.

— Moni2506
Moni2506

It's realistic but somehow the book just didn't grab me

— Emtyra
Emtyra

Großartig!

— Chrissi92
Chrissi92

Interessantes Cover. Da die junge Dame genaso aussieht wie auf dem Cover von "Neunzehn Minuten von Jodie Picoult". Gruß

— Ay73
Ay73

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    Thirteen Reasons Why
    Yllin

    Yllin

    14. July 2017 um 12:05

    TOTE MÄDCHEN LÜGEN NICHT Autor: Jay AsherGenre: Jugendbuch, New Adult, Slice of LifeOriginaltitel: "Thirteen Reasons Why"Erschienen: 08.10.2012Seiten: 288Einband: TaschenbuchVerlag: cbtISBN: 978-3-570-30843-1Preis: 8,99€ [DE] | 9,30€ [AT]Rating: ♥♥♥♥♥ INHALT "Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ..." - Quelle: Verlag COVER ♥♥♥♥♥ Ich habe mich mal wieder ein ein englisches Buch getraut. Wie immer werde ich deswegen das Cover bewerten, unter dem ich es gelesen habe, da schöne Covers für mich ein Kaufgrund sind. Das alternative, in diesem Fall deutsche Cover findet ihr wie immer unter diesem Beitrag - ich möchte es euch nicht vorenthalten. Wie oft bin ich in der Buchhandlung schon an dem hässlichen deutschen Cover mit rotem Hintergrund, grüner und schwarzer Schrift vorbei gelaufen und hatte dabei keine Ahnung, welche Perle mir entgeht? Unzählige Male! Und so stehe ich in der englischen Abteilung meines Lieblingsthalia und halte plötzlich dieses silbern glänzende Schätzchen in der Hand - so einfach geht's. Mal im Ernst, ich weiß nicht, was sich der deutsche Coverdesigner gedacht hat... aber das ging ja mal voll daneben. Das englische Cover fängt das Gefühl des Romans wunderbar auf: Die auf silbernem Hintergrund montierte Fotographie ist in sanften Schwarz-Weiß-Tönen gehalten, wie man es von alten Fotografien kennt. Wie eine verblassende Erinnerung, die im Begriff ist, sich dem schimmernden, nebligen Hintergrund anzupassen. Der Name des Romans und der Name des Autors ist dezent auf ein paar alten Holzplanken vermerkt, die aussehen wie die Überreste eines alten Zauns. Es gibt zwei Pressezitate, die im schlichten Weiß gehalten sind und sich so nicht nur wunderbar in das Gesamtbild einfügen, sondern sich auch nicht zu sehr aufdrängen. Ich mag ja für gewöhnlich keine Fotocovers, weil sie einem die Fantasie nehmen, doch in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen: Es ist wirklich ein wunderschönes Foto - und auch wenn Hannah in meiner Vorstellung brünett (muss an der Netflix-Serie liegen) und nicht blond ist, ist sie wunderbar getroffen. Die etwas zusamengewürfelte und trotzdem hübsche Kleidung, die kurze Haare unter einer Mütze versteckt, der abwesende Blick, als wäre sie in diesem Augenblick ganz allein auf der Welt. Hannah ist anders. Hannah ist besonders. Und so ist auch dieses Cover. CHARAKTERE ♥♥♥♥♥ Hannah Baker: Das Verrückte an diesem Buch ist, dass man schon nach ein paar wenigen Seiten das Gefühl hat, man würde Hannah schon seit Ewigkeiten kennen. Nach der Struktur des Romans folgen wir dem stillen Clay dabei, wie er die dreizehn Seiten der insgesamt 7 Kassetten hört und dabei Hannahs Stimme in die verschiedensten Winkel der Stadt folgt. Wir sind Clay. Und wir erleben Hannah hautnah, so, als wäre sie schon lange eine Freundin von uns, der wir uns nie so recht nähern konnten. Ich für meinen Teil habe angefangen, Hannah zu lieben. Mit all ihrem Witz, ihrem Charm, ihrer Macht, Worte zu flechten und zu ihrer Waffe zu machen. Der einzigen Waffe zu machen, die sie im Kampf gegen die Welt, die sie immer und immer wieder enttäuscht hat, noch übrig hat, um ein Exempel zu statuieren. Sie ist eine wundervolle Persönlichkeit und ich bin mir sicher, wir wären echte Freunde geworden, hätte sie jemals wirklich existiert. Aber nicht nur das. Hannah ist auch eine Repräsentantin für unzählige junge Mädchen dort draußen, denen es im Leben ähnlich ergeht und die Hilfe brauchen. Damit ist nicht (nur) die professionelle Hilfe eines Erwachsenen gemeint, sondern auch die Hilfe gleichaltriger Mitschüler, die die Anzeichen noch viel früher zu spüren bekommen als jeder Erwachsene. Hannah zeigt uns, dass wir die Macht haben etwas zu verändern. Das wir Leben zerstören können, wenn wir nicht Acht geben, und dass wir Leben retten können, wenn wir uns nur eine Minute Zeit nehmen und bewusst werden, dass es sich lohnt, zu helfen. Auch wenn es nur ein offenes Ohr ist.Clay Jensen: Zugegeben, Clay ist nicht der ausdrucksstärkste Charakter, der mir je untergekommen ist. Eigentlich ist er sogar das Gegenteil. Er ist still, bekommt in entscheidenden Situationen oft den Mund nicht auf, hat eine blütenreine Weste und deswegen keine Probleme in der Schule - oder? Er hat immer versucht ein guter Mensch zu sein, ohne sich dabei allzu sehr anstrengen zu müssen. Man könnte sagen, er ist natürlicherweise eine gute Seele, doch manchmal fehlt ihm der Blick über den Tellerrand hinaus. Während er Hannahs Kassetten hört, folgen wir ihm auf Schritt und Tritt und eigentlich passiert ihm dabei nicht viel. Er sitzt in einem Diner und trinkt einen Milchshake. Oder er steht vor einem Alkoholgeschäft und starrt dabei die ganze Zeit nachdenklich vor sich hin. Manchmal trifft er jemanden aus seiner Schule, doch er redet nicht viel. Was ist nun eigentlich das interessante an Clay Jensen? Warum folgen wir ihm und nicht einer der anderen Personen auf diesen Tapes? Das Interessante ist das, was in seinem Inneren vor geht: Während Hannah uns die Gründe dafür aufzählt, wieso ihr diese Welt zuwider geworden ist, führt Clay im Kopf mit ihr eine Argumentation darüber, wieso es noch Hoffnung gegeben hätte. Was Hannah hätte tun können. Er nimmt so stark die Position des Lesers ein, das man manchmal ganz vergisst, dass er überhaupt noch da ist, irgendwo zwischen den Zeilen, die mit Hannahs Stimme aus dem Walkman fast den ganzen Raum einnehmen. Er ist dabei niemals ignorant oder verständnislos - im Gegenteil: Er versucht es, mehr als jeder andere, Hannah zu verstehen. Aber er sucht auch Lösungen. Hätte es nicht irgendetwas gegeben, was man hätte tun können, um Hannah zu retten?  SCHREIBSTIL ♥♥♥♥♥ Es ist das erste Buch von Jay Asher, das ich in die Finger bekomme - aber ich muss gestehen, ich bin jetzt schon süchtig und suche insgeheim schon nach dem nächsten. Für mich ist er ein absolut grandioser Autor, der es schafft, Gefühle jeder Art so präzise in Worte zu fassen, dass es einen Umhaut. Hannahs Monolog (bzw. indirekter Dialog mit Clay) ist ein absolutes Meisterwerk und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich kann nicht einmal richtig in Worte fassen, was es war, was mich sprachlich so mitgerissen hat. Es fühlte sich einfach einerseits so literarisch, andererseits so hautnah an. Seine Sprache ist modern und trifft den Ton meiner Generation so präzise, dass es mir Gänsehaut bereitet hat. Die englische Originalausgabe erschien im August 2009. Zu diesem Zeitpunkt war ich 16. Hannah hätte eine Freundin von mir sein können, Hannah hätte ich sein können. Und Jay Asher schafft es, so präzise sich in die Gedanken- und Gefühlswelt, in die sprachlichen Eigenheiten eines 16 Jährigen Mädchens einzufühlen, dass es beinahe gruselig ist. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung. HANDLUNG ♥♥♥♥♥ Wie bereits erwähnt teilt sich Hannahs Geschichte (denn es ist Hannahs Geschichte, nicht Clays) in zwei Erzählebenen: die vergangene Ebene der Kassettenaufnahmen und die gegenwärtige Ebene Clays, der gerade dabei ist, diese Aufnahmen zu hören. Beide Ebene laufen parallel und wechseln sich dabei immer wieder ab. Manchmal unterbricht Clay Hannahs Redefluss, indem er die Kassette pausiert, dann erscheint ein Pausezeichen und du als Leser weißt genau, okay Hannah muss kurz warten. Wenn er fortfährt, drückt er wieder Play und der Leser sieht anhand des Playzeichens, dass es weitergeht. Wenn eine Seite einer Kassette zu ende ist, wird dies mit einem Stopzeichen demonstriert. Zurückgespult wird niemals. Man kann die Vergangenheit nicht rückgängig machen. Clay Handlungsstrang bleibt während der gesamten Geschichte relativ flach, nur ab und zu, wenn er die Kassette pausiert, gerät er in einen Dialog mit anderen oder wechselt seinen Standort. Seine Erzählung gewinnt mit der Tatsache an Spannung, dass er die Kassetten absolut geheimhalten muss - vor seiner Mutter oder vor anderen Schülern, die nicht von der Existenz dieser Tonaufnahmen wissen. Immer wieder redet er sich um Kopf und Kragen und man verspürt als Leser den selben Spannungsdruck wie Clay: Wehe - du - verplapperst - dich! Hannahs Geschichte jedoch, aufgeteilt in dreizehn Kapitel, enthält Anekdoten aus ihrem Leben, die sie über die Jahre hinweg gesammelt hat und die sie all die Zeit über belastet haben. Jede der dreizehn Seiten ist einer Person gewidmet, die Schuld an ihrem Leid hat. Egal ob eine große oder eine kleine Schuld, alles hängt irgendwie zusammen und eines führt zum anderen. Nicht immer ist sofort klar, wer mit einer Seite gemeint ist und was diese Person getan hat, aber sprachlich sind die einzelnen Kapitel so aufgebaut, wie eine gute Geschichte eben aufgebaut sein muss: Anfang, Spannungssteigerung, Höhepunkt, Conclusio. Jedes Kapitel ist eine Welle, wie das Bild eines Herzschlags, ein absolutes Gefühlschaos für den Leser. Manchmal versteht man Hannah nicht. Manchmal ist die Geschichte gar nicht so spannend, wie sie am Anfang noch aufgebauscht wird. Aber am Schluss ergibt alles ein großes, schreckliches Ganzes und auch wenn Hannahs Entscheidung nicht zu entschuldigen ist, hat man dennoch das Gefühl ihre Beweggründe verstanden zu haben."And when I say my final words ... well probably not my final words, but the last words on these tapes ... it's going to be one tight, well-connected, emotional ball of words. - In other words, a poem." (S. 178)  GESAMTWERTUNG ♥♥♥♥♥ Ich will ehrlich sein: Tote Mädchen Lügen Nicht, oder "Thirteen Reasons Why" ist harter Tobak und ich würde es niemandem empfehlen, der emotional zu zart besaitet ist, um mit den dunklen Seiten der menschlichen Psyche klar zu kommen. Dieses Buch handelt von einem Überlebenskampf, nicht mehr und nicht weniger. Zu Beginn, wenn der Kampf noch nicht seine vollen Ausmaße angenommen hat, kann man noch jubeln darüber, wie stark Hannah der Welt, die ihr nur Zitronen bietet, die Stirn bietet, und Limonade daraus macht. Doch gegen Ende hin kann man selbst nicht mehr. Hannahs letztes Kapitel war für mich selbst kaum zu ertragen. Man weiß, wie das Buch ausgeht, doch man befindet sich - ebenso wie Clay - auf den letzten Seiten immer noch in einem Zustand absoluten Leugnens. Aus Selbstschutz und auf der Suche nach Hoffnung in dieser Welt. Wer nicht in der Lage ist, Literatur und Realität zu differenzieren, ist hier fehl am Platz. Denn die Grenzen sind hier gefährlich verschwommen. Nichtsdestotrotz halte ich dieses Buch für eines der genialsten, das ich je gelesen habe. Psychologisch, pädagogisch, menschlich auf den Punkt. Eigentlich sollte es Pflichtlektüre für Lehrer sein - für Schüler halte ich dieses Buch fast zu gefährlich, denn es gibt immer jemanden, der den Sinn hinter den Worten falsch interpretieren könnte. Dieses Buch ruft dazu auf, ein Auge auf unsere Mitmenschen zu haben und im Hinterkopf zu behalten, dass unsere Handlungen und unsere Worte Auswirkungen auf das Leben der Menschen um uns herum haben - auch wenn es nur kleine Auswirkungen sind, je mehr zusammenkommt, umso stärker ist der Impact im Ganzen. Wir kennen unsere Kollegen, Mitschüler, Nachbarn nicht, wir kennen ihr Leben nicht, wir kennen ihre Vergangenheit nicht. Wir kennen nur unser eigenes Leben. Wir können nicht wissen, was wir zerstören, ob wir es zerstören oder wie sehr. Aus diesem Grund müssen wir aufeinander Acht geben. Ob wir jemandem weh tun oder ob wir ihm die Hand reichen und mit ihm einen Kaffee trinken, einfach da sind, kann schon einen Unterschied machen. In einer Gesellschaft trägt man sich immer auch etwas gegenseitig. Und gerade Eltern und Vertrauenslehrer, die oftmals die letzte entscheidende Instanz für Jugendliche darstellen, müssen sich darüber im Klaren sein.Spannung ♥♥♥♥♥Romantik ♥Humor ♥♥Gewalt ♥♥♥Action ♥- Eure Bücherfüchsin

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  • Ein Roman mit extremer Sogwirkung und ernstem Thema

    Thirteen Reasons Why
    Moni2506

    Moni2506

    27. May 2017 um 07:08

    Thirteen Reasons Why oder auf deutsch „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher erzählt die Geschichte von Hannah Baker und wie es zu ihrem Suizid kam. Erstmals erschienen ist der Roman 2009 beim cbt-Verlag. Ich habe die englische TV-Ausgabe gelesen, die im März 2017 von PUFFIN herausgebracht wurde.Clay Jensen erhält ein ominöses Paket als er von der Schule nach Hause kommt. Darin enthalten sind 7 Kassetten, die von Hannah Baker aufgenommen worden sind. Hannah hat sich vor zwei Wochen das Leben genommen und auf den Kassetten erklärt sie ihre Gründe dafür. Einer davon ist Clay Jensen. Nach dem Hören soll er die Kassetten an die nächste Person auf der Liste weitergeben, damit jeder, der mit ihrem Suizid zu tun hat, es erfährt.Wie man anhand der Zusammenfassung schon merkt, hat das Buch ein sehr schwieriges Thema. Das ist es auch, was mir die Bewertung dieses Buches so schwierig macht. Es handelt sich hier explizit um ein Jugendbuch, dass eine Altersempfehlung ab 13 hat.Mein erster Gedanke beim Titel „Tote Mädchen lügen nicht“ war ein Thriller, in dem ein Serienkiller Mädchen tötet. Aufmerksam auf das Buch bin ich durch den Hype um die Netflix-Serie „Thirteen Reasons Why“ geworden. Zuerst habe ich beide Titel nicht wirklich zusammengebracht und dachte es wären zwei unterschiedliche Dinge.Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ich habe mich schnell an die Perspektivwechsel zwischen Hannah und Clay gewöhnt. Das Buch ist in 13 Kasettenabschnitte, also ihre 13 Gründe unterteilt und wir begleiten Clay Jensen dabei, wie er sich diese Kassetten anhört. Dabei entwickelt das Buch eine enorme Sogwirkung, weil man unbedingt erfahren möchte, wer die nächste Person ist und was diese Person getan hat.Zu Beginn hat das Buch sehr viel Wut in mir ausgelöst, weil ich es einfach nicht richtig fand und auch immer noch nicht finde, dass sie den Personen, um denen es auf den Kassetten geht, die Schuld an ihrem Tod gibt. Mit der Zeit relativiert sich dies ein bisschen, weil es wirklich eine sehr traurige Geschichte ist und gezeigt wird, dass auch schon kleine Dinge, die sich potenzieren, dazu führen können, dass jemand nicht mehr weiterleben möchte. Es gibt eher banale Gründe für ihren Suizid als auch ein paar schwerwiegendere Ereignisse, die sie zu dieser finalen Entscheidung geführt haben und man merkt mit der Zeit ganz deutlich, dass sie professionelle Hilfe gebraucht hätte.Hätte jemand etwas besser machen können? Diese Frage werden sich sicher einige der Personen stellen, nachdem sie die Kassetten gehört haben. Niemand wusste so wirklich was in ihr vorgeht und ich bin mir sicher einige ihrer Gründe haben die meisten von uns auch am eigenen Leib erlebt. Wie man merkt ist dies also ein Buch, worüber man sehr viel nachdenken kann: über sich, über andere und wie man mit bestimmten Dingen umgehen möchte.Es ist ein wichtiges Thema, mit dem sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten auseinandersetzen sollte, dennoch tue ich mich hier schwer mit einer Leseempfehlung. Wenn man depressiv ist, ist das Buch glaube ich nicht unbedingt das Beste und auch mit der Altersempfehlung ab 13 tue ich mich ein wenig schwer. Man kann dieses Buch durchaus ab 13 lesen, aber ich denke, es ist ein Buch über das man sich mit anderen austauschen sollte, sei es in der Schule, mit den Eltern oder vielleicht sogar mit Freunden, aber meiner Meinung nach, sollte man mit diesem Buch nicht alleine sein, weil man nie wissen kann, in welche Gedankenspirale dieses Buch einen abdriften lässt.Fazit: Ein Buch, das einen nur schwer wieder loslässt und eine enorme Sogwirkung entwickelt und ein schwieriges, aber wichtiges Thema anspricht. Meine Leseempfehlung: Überlegt euch vorher gut, ob ihr euch den Umgang mit diesem Thema zutraut.

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  • Not as good as I expected it to be, but not a bad book either

    Thirteen Reasons Why
    Emtyra

    Emtyra

    03. May 2017 um 15:09

    ACTUAL RATING: 3.5 Okay, let's start off by saying that I wanted this book for a long long time already. It was actually one of the first ones that landed on my wishlist when I first started discovering the wonderful world of reading. Then I saw that they made a tv show out of it and I was (and still am) pumped for it; though I did not want to watch it until I read the book. So within a heartbeat I bought it on Amazon and started it as soon as it arrived, thinking that I would completely love it. However, that was not the case.Don't get me wrong, it wasn't a bad book. I just didn't quite enjoy it as much as I hoped to. It didn't grab me and it left me pretty untouched and emotionless most of the time (the only exception was when I read the chapter with Clays tape; during those few minutes I actually cried because I felt so sorry for both of them, Hannah and Clay). Which - may I add - probably shouldn't be the case with a book about suicide. Though I'm not sure if that was actually the books fault or my own since I'm sometimes in a pretty .. moodless mood, if that makes sense. Still, I expected it to not be the case and this is the main reason I didn't give it four or even more stars.That means though, that there were things that I actually did quite like. And that's how much of me and my life and my experiences I could actually see in this book. A lot of people said that the way suicide is potrayed in here is unrealistic and would never happen that way in real life but I gotta disagree because when I was at that point, I actually dealt with it in very similar way. And when I wrote my goodbye letters, they were build up similar to Hannah's tapes. Naming the people who did me wrong and pushed me into the hole I was in, and naming a few people I loved, trying to assure them that it wasn't ever their fault. Because not only did I hate myself, I also hated almost every other person I knew as well and wanted to bring them down with me. And even though I was so close to going through with it, I put a lot of sarcasm in them as well. Just like Hannah didn't lose her humor in those tapes. So no, it is not as unrealistic at all. Even if you didn't read about every single breakdown of hers or what exactly went through her mind. Because you gotta remember that the only things you got to read where those tapes. And they didn't contain the whole story. If it was me, I wouldn't have put everthing on them either.When it comes to the people around Hannah, and their reactions and behaviour before and after her death, I gotta say that alright, I didn't find all of that extremely realistic myself. However, most of it, I did. So many characters in this book were similar to the people I knew in high school. I could make you a list with the people in the book and the people I knew and tell you exactly who is who. That scene with Clay and Marcus in front of Tyler's house was my favourite one because I just know that so many would have reacted exactly as Marcus did and deny it, acting as if they did absolutely nothing wrong and try to find the fault in the victim. And if I would have stood in front of him, I would have felt the same anger as Clay did. So yeah, I gotta give a hell lot of plus points for that because I could see all of that happen in real life. Even though it, unfortunately, wasn't quite enough to save the whole feeling of the book in general.

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  • Young Adult Novel.

    Thirteen Reasons Why
    Lonechastesoul

    Lonechastesoul

    04. April 2017 um 22:34

    "You can't stop the futureYou can't rewind the pastThe only way to learn the secret...is to press play." Thirteen Reasons Why is a book I’ve been meaning to read for about 5 years and since the book is a Netflix series, now, I thought why not give it a go. Thirteen Reasons Why is mostly about Hannah Baker but is also about Clay Jensen. Clay receives a shoe-box full of audio tapes with the name of Hannah Baker when he comes back from school. Clay has had a crush on Hannah forever, but he never had the guts to really tell her. Now he never will. Hannah committed suicide. But before Hannah killed herself she left something behind. Seven cassette tapes. Seven tapes that tell the story of the thirteen people that caused Hannah to feel that she had no where to turn. When I tried to structure my thoughts to write this review, I discovered that it’s actually very hard to write something about a book I liked but didn’t love. My problem  is that the book relies on your sympathy for Hannah to effectively relay its message, and yet Hannah comes off as bratty, selfish and ofttimes over-sensitive. Many of her "reasons" are things that everyone has experienced at some point and people generally file those under "bad days" and definitely don't kill themselves because of it. I guess my biggest issue was that as much as I liked Clay, I didn’t connect with Hannah. I understood her, but I didn’t really ever get that understanding I desired. I loved how part of the story was told through Hannah’s tapes, and the rest from Clay’s POV.Honestly, I have conflicting feelings about the story itself. However, it was story that I feel will stay with me. It had profound moments and it was a mesmerizing read. I liked the idea of this book more than the execution.

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  • 13 Gründe

    Thirteen Reasons Why
    pamN

    pamN

    02. February 2017 um 11:00

    Hannah hat Selbstmord begangen. Kurze Zeit danach erhält Clay ein Paket mit Audio-Kassetten. Hannah erzählt dort von ihren Gefühlen und den Geschehnissen, die zu ihrem Suizid beigetragen haben. 13 Personen sind Teil dieser Geschehnisse und so erfährt Clay nicht nur wie er Hannah beeinflusst hat, sondern auch wie die restlichen 12 Anteil an ihrem Schicksal haben.  Gründe  Das Cover finde ich sehr passend. Ein Mädchen sitzt auf einer Schaukel. Träumend, denkend? Die Sonne scheint unterzugehen. Ein Tag geht vorbei. Das Buch hat mich sehr gefesselt und es war schwer aus der Hand zu legen. Jay Asher hat die Charaktere und deren Gefühle zum Leben erweckt.  Auch wenn die Geschichte aus der Sicht von Clay und Hannah erzählt ist, sind die Worte sehr erwachsen und ehrlich.   Clay ist ein guter Junge, der sehr mitgenommen ist von den Tapes und was sie enthüllen. Eine Welt bricht für ihn zusammen, aber er lernt auch daraus. Seine Augen werden geöffnet und auch wenn er Hannah nicht retten konnte‎, wird er sein zukünftiges Leben anscheinend mit anderen Ansichten leben.  Die restlichen Charaktere kommen dem Leser bestimmt bekannt vor, aus anderen Geschichten oder Filmen über amerikanische Highschools. Cheerleader, Sportler etc. Jeder ein gewisser Stereotyp umgeben von Gerüchten, die über die jeweilige Person erzählt werden. Hannah und ihre Tapes hingegen zeigen die wahren Personen hinter den Fassaden.  Ich finde das Buch hat die Themen Suizid, Mobbing, Gerüchte sehr gut behandelt. Auf ernste aber auch unterhaltsame Weise.

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  • Tote Mädchen Lügen nicht - auf Englisch

    Thirteen Reasons Why
    Chrissi92

    Chrissi92

    12. February 2016 um 15:53

    (englische Version) Ein Paket mit 13 Kassetten wird von einer Person zur nächsten weiterverschickt, unterbricht jemand diese Kette, wird eine (lebende) Person dafür sorgen, dass die Aufnahmen an die Öffentlichkeit und an die Polizei gelangen ... warum schicken alle beteiligten Personen dieses Paket also weiter? Und warum erhält auch Clay dieses Paket und steht auf der Liste von Hanna Baker? Schritt für Schritt schildert Hanna die verzweifelten Momente und hinterhältigen Taten ihrer Mitschüler, die für sie die Schule nach und nach zum Horrorerlebnis gemacht haben. Diese Story ist weder blutrünstig noch gruselig (so wie man beim Cover vlt. vermuten würde) - sondern interessant und vor allem erschreckend. Aus der Sicht von Clay erfährt man alles aus den Aufnahmen, die er abwechselnd hört und dazu kommentiert. Man erlebt seine Reaktionen -Trauer, Wut, Hilflosigkeit - und seine eigenen Erfahrungen mit den beteiligten/schuldigen Personen und irgendwann ergibt sich das wahre Bild der Hanna Baker, wie sie wirklich gewesen ist. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen, war unglaublich aufregend und erschütternd. Die Art und Weise wie sich die Geschichte zusammensetzt, wie Mitschüler andere in den Selbstmord treiben können, wie sich Gerüchte verbreiten und beliebte Schüler plötzlich zu Monstern werden können und man niemandem mehr trauen kann - ein Kreislauf der mich zugleich fasziniert und abgeschreckt hat.  Es ist einfach die grausame Realität, was der Autor in diesem Buch sehr gut rübergebracht hat und man beginnt hinterher über seine eigenen Worte und Taten aus der Vergangenheit nachzudenken. Unbedingt zu empfehlen!

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  • Everything affects everything

    Thirteen Reasons Why
    franziskadaslesemaedchen

    franziskadaslesemaedchen

    27. January 2016 um 21:17

    Description: Clay Jensen returns home to find a strange package with his name on it. Inside he discovers several cassette tapes recorded by Hannah Baker – his classmate and first love – who committed suicide two weeks earlier. Hannah’s Voice explains there are thirteen reasons why she killed herself. Clay is one of them. If he listens, he’ll find out why. All through the night, Clay keeps listening – and what he discovers changes his life.. About Jay Asher: Jay Asher was born in Arcadia, California on September 30, 1975. He grew up in a family that encouraged all of his interests, from playing the guitar to his writing. He attended Cuesta College right after graduating from high school. It was here where he wrote his first two children’s books for a class called Children’s Literature Appreciation. At this point in his life, he had decided he wanted to become an elementary school teacher. He then transferred to California Polytechnic State University in San Luis Obispo where he left his senior year in order to pursue his career as a serious writer. Throughout his life he worked in various establishments, including as a salesman in a shoe store and in libraries and bookstores. Many of his work experiences had an impact on some aspect of his writing. Cover: I really like the cover. It is kind of simple but I like the font they used because it really fits perfectly to the whole story. Also the girl who is sitting on a swing represents some parts of the story – in my eyes. She looks thoughtful and that’s what I was after I finished the book. Action: Basically it starts with Clay Jensen, a high school student who receives a box of audiotapes narrated by a girl who he had a crush on, Hannah Baker, who has recently committed suicide. The book interweaves her words from the audiotapes with his comments and memories. It gives Hannah's reasons why she did what she did and names the people (who also are receiving audiotapes - each person is to mail them to the next person on the list) and why they contributed to what happened. It may have been something big, something small, something which no one normally would even notice. But it all leads up to Hannah not being able to cope by herself even when she reaches out for help. If anyone can read this and see themselves in it and make changes - or even better see someone else and reach out in compassion, this book will have a huge effect. Opinion: Years ago I first read this book in german, but because of a bookclub I started reading it in English aswell. I would recommend this book to anyone who is in high or middle school and also for people who already had suicidial thoughts. As I already said, even if I already read the book when I finished it, it left many thoughts in my head. Good and bad ones. The point is I will surely read this book soon again. This book is just sad, amazing, heartbreaking, and hopeful, all at the same time. Conclusion: I dare you to read it and not become so immersed in the story that you lose track of time and your surroundings. You'll cry, several times, while reading this story. You'll have no choice but to think about your actions, and wonder what type of effect they have on other people. And, in the end, you might also find the need to say "thank you." I give 4 out of 5 stars ! 

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Jay Asher - Thirteen Reasons Why

    Thirteen Reasons Why
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    27. July 2015 um 05:54

    Clay Jensen findet nach der Schule ein seltsames Paket ohne Absender. Darin liegen mehrere Kassetten, besprochen von Hannah Baker – seine Klassenkameradin, die wenige Tage zuvor Selbstmord begangen hat. Hannahs Vermächtnis ist eine Abrechnung mit ihren vermeintlichen Freunden. Jede Kassettenseite ist einer Person gewidmet und erklärt, weshalb sie mit Schuld an ihrem Tod trägt. 13 Seiten – 13 Personen – 13 Gründe. Nach dem Hören muss jeder, der sich schuldig gemacht hat, das Paket weiterschicken. Clay ist entsetzt. Er hat Hannah geliebt und kann ihren drastischen Schritt nicht verstehen, doch vor allem fragt er sich: was hat er falsch und womit hat er sich schuldig gemacht? Eins ist schon zu Beginn sicher: nach dem Hören ist nichts mehr wie es war und Clay wird seine Mitschüler mit anderen Augen sehen. Eine interessante Idee, mit der Jay Asher einen Blick auf Jugendliche, Freundschaft und Selbstmord wirft. Die beiden Protagonisten – Clay als Hörer und Außenseiter, dessen Innenleben wir als Leser miterleben dürfen, und Hannah als Erzählerin, die von dem berichtet, was Clay und die anderen Adressaten noch nicht wussten – können die Geschichte erfolgreich tragen und lassen aus einzelnen Episoden, die sich mosaikhaft aneinanderreihen bald ein komplexes Gefüge entstehen, das schon schnell zeigt, welche Kettenreaktionen einzelne Handlungen auslösen können und welch drastische Folgen bis hin zum Tod diese bisweilen haben. Fazit: ein trotz der Thematik unterhaltsames und spannendes Buch, dessen Inhalt bei genauerer Betrachtung jedem Leser sein unbedachtes Alltagshandeln und mögliche Folgen vor Augen führt.

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  • Die FISCHER Challenge im April 2015: "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden Im April dürft ihr euch im Rahmen unserer FISCHER Jahreschallenge auf einen großartigen Jugendroman freuen. In ihrem Buch mit dem treffenden Titel "Mein Herz und andere schwarze Löcher" erzählt Jasmine Warga die berührende Geschichte von Aysel und Roman, die beide aus unterschiedlichen Gründen beschließen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Mit viel Feingefühl und Herz bringt die Autorin ihren Lesern die besondere Geschichte ihrer beiden Hauptfiguren nahe. Möchtet auch ihr euer Herz an dieses Buch verschenken? Mehr zum Buch: Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe. Hier könnt ihr reinlesen! Wir vergeben 50 Exemplare von "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga für diese Challenge unter allen, die sich bis zum 15. April 2015 hier bewerben! Regelmäßig stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es bis zum 21. Mai 2015 zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt ein grandioses Bade- und Kosmetik-Paket zum Wohlfühlen und Verwöhnen von Lush! Die Plätze 2-10 erhalten jeweils ein Buchpaket von FISCHER voller toller Bücher! Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen

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    • 3091
  • 13 Gründe warum Hannah Baker nicht mehr am Leben ist. 13 Geschichten. 13 Jugendliche.

    Thirteen Reasons Why
    Emotionen

    Emotionen

    02. April 2015 um 14:36

    Clay Jensen denkt sich erst nichts dabei, als er ein Päckchen ohne Absender erhält, unwissend, dass ihn bald das kalte Grauen heimsuchen wird. Hannah hat ihr "Testament" für 13 Personen auf Kassetten hinterlassen. 13 Personen, die irgendwie an ihrem Selbstmord Schuld sind. Hannah schickt sie alle auf eine Reise durch ihre gemeinsame Heimatstadt um jeden heraus finden zu lassen, inwiefern er schuldig geworden ist. Clay - der in Hannah verliebt war - ist schockiert, als er erfährt, dass er einer dieser 13 Personen ist, kann er sich doch nicht entsinnen, sich bei Hannah verschuldet zu haben. Alles was von dem Mädchen seiner Träume geblieben ist, ist eine Stimme durch Kopfhörer, die ihm eine Nacht lang erzählt, was sie in den Tod getrieben hat. Zum Buch: Ich hatte das Buch vor einigen Jahren auf Deutsch gelesen und bin jetzt durch Zufall auf das englische Exemplar gestoßen, welches ich nun auch gelesen habe. Ich muss sagen, Jay Asher schreibt sehr verständlich, so dass auch Jugendliche, die Englisch als Fremdsprache lernen, keine großen Schwierigkeiten haben, das wesentliche aus der Geschichte herauszuholen. Er schreibt über ein Thema, das brandaktuell ist - Mobbing - und dass in einem Schreibstil, der die Seiten von selbst umdreht. Clay fasziniert einen vom ersten Moment an und Hannah, die der Leser nur mehr indirekt kennen lernt, tut es ebenso. Clay wollte Hannah erreichen, ihr helfen, aber er hat es nicht mehr geschafft, aber er schafft es auch nicht wirklich sich schuldig zu fühlen, da er Hannah Hilfe angeboten hat, diese jene aber abgelehnt hat. Das alles macht das Buch besonders interessant und lesenswert. Die Story stützt sich nicht auf unnötige Details, sie erzählt so wenig und so viel wie zum Verstehen notwendig ist. Dadurch verliert man nie den Faden, wird aber nicht zu schnell abgespeist. Auch das Ende kommt in einem tragbaren Tempo daher, es wird angekündigt und das Buch schließt rund ab. Ein gutes, gelungenes Buch, das als Klassenlektüre wirklich empfehlenswert ist!

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  • Rezension "Thirteen Reasons Why"

    Thirteen Reasons Why
    Luiline

    Luiline

    28. March 2015 um 23:37

    Der Roman "Thirteen Reasons Why" von Jay Asher (auf deutsch: "Tote Mädchen lügen nicht") behandelt das wichtige und sehr ernst zunehmende Thema Mobbing. In den USA ist das Buch soweit ich weiß schon teilweise eine Schullektüre und das finde ich sehr gut. Gerade die Schulzeit ist oft schwer und Mobbing tritt leider immer wieder auf. Nun aber zu meiner Rezension: Kurzinformationen: Verlag: Razorbill (Penguin Group)/ Seitenzahl: 288 / ISBN: 978-1595141712 / Ausgabe: 2007 Inhalt/Synopsis: Clay Jensen returns home from school to find a mysterious box with his name on it lying on his porch. Inside he discovers cassette tapes recorded by Hannah Baker—his classmate and crush—who committed suicide two weeks earlier. On tape, Hannah explains that there are thirteen reasons why she decided to end her life. Clay is one of them. If he listens, he’ll find out how he made the list. Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Meine Meinung: Wie oben bereits erwähnt, finde ich dass das Buch eine sehr gelungene und wichtige Lektüre zum Thema Mobbing ist. Jeder hat damit bestimmt schon Erfahrung gemacht, mal stärker, mal schwächer. Der Autor hat um dieses Thema eine wirklich interessante und spannende Geschichte entwickelt. Clay bekommt plötzlich diese Kassetten von der verstorbenen Hannah und ist geschockt. Clay als Charakter ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, auch wenn ich mich die ganze Zeit gefragt habe welche Rolle er in der Geschichte von Hannah noch spielen wird. Wenn er die Kassetten von Hannah hört ist ihre Stimme kursiv gedruckt. So kann man gut unterscheiden wann die Kassette gehört wird und welche Gedanken Clay dazu hat. An manchen Stellen war es trotzdem schwierig zwischen den beiden hin und her zu "schalten". Der Autor schafft es auf eine erschreckend schöne Art und Weise die Geschichte zu erzählen. Manche Episoden wirken zunächst harmlos, doch gegen Ende löst sich alle auf und man erfährt einige erschreckende Details. Beim Lesen habe ich manchmal gedacht, "Okay, diese Situation ist jetzt eigentlich nicht so schlimm, warum fühlt sich Hannah so und so". Doch am Ende wird einem bewusst, wie solche Sachen auf manche Menschen wirken und wie sie aufgefasst werden. Der Schreibstil ist recht einfach, gerade weil das Buch ja auch an Jugendliche gerichtet ist. Das Buch ist auch ein gutes Einsteigerbuch, wenn man sich an die englische Sprache herantasten möchte.  Fazit: Wer gerne Bücher von John Green liest, der sollte sich dieses Buch auch mal ansehen! Mehr kann man über dieses Buch auch nicht erzählen, jeder sollte es selbst für sich entdecken und eigene Schlüsse/Erkenntnisse daraus ziehen. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne!

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  • Spiegel des Sozialverhaltens einer Klassengemeinschaft?

    Thirteen Reasons Why
    MoraineSedai

    MoraineSedai

    31. January 2015 um 14:26

    Verstörend und aufrüttelnd zeigt dieses Buch, wozu unbedachtes Agieren gegenüber unseren (auch heranwachsenden) Mitmenschen führen kann. Absolut lesenswert und erhellend Insbesondere für diejenigen, die im pädagogischen Bereich tätig sind und für die Empathiefähigkeit ein wichtiges Lernziel darstellt.

  • Suizid einer Sechzehnjährigen

    Thirteen Reasons Why
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    21. November 2014 um 20:08

    Kann man immer nachvollziehen, warum Menschen sich umbringen? Sind die Gründe für Suizid vielfältig oder gibt es doch einen gemeinsamen Kern? "Thriteen Reasons Why" von Jay Asher erzählt uns die Geschichte von Hannah, einer 16 jährigen Schülerin und deren Gründe für den Suizid. Der Leser lernt Hannah wenige Wochen nach ihrem Tod kennen. Clay, ein Mitschüler von ihr findet eine Schuhschachtel gefüllt mit Kassetten vor der Tür, als er von der Schule nach Hause kommt.  Kassetten, die von Hannah besprochen wurden kurz vor ihrem Tod, genauer: Kassetten auf denen sie erklärt welche Personen, welche Situationen und Vorkommnisse sie nicht nur auf den Gedanken "Selbsttötung" brachten, sondern was dazu führte, dass sie es auch umsetzte. Die Kassetten erzählen von 13 Personen und deren Verhalten, die mit Hannah´s Geschichte eng verbunden sind, und genau zu diesen 13 Personen werden die Kassetten geschickt. Wer jetzt denkt, dass es sich um Rache oder Vergeltung oder Vorwurf aus dem Grab handelt, um 13 weiteren Personen das zukünftige Leben zu vermiesen, der liegt falsch. Im Grunde handelt es sich um ein Prozess, um eine Entwicklung, in der jeder vorkommende Teilhaber ein Stückchen beitrug, um das Leben einer einzigen Person unerträglich werden zu lassen. Clay erhält diese Kassetten als neunte Person, und er ist erwartungsgemäß schockiert. Ich fand die Spannung, die sich mit jeder Episode weiter aufbaute, manchmal fast unerträglich. Was hat er getan? Wo hat er "versagt"? Was ist passiert?  Diese langsame Erkenntnis, was er da hört, warum er die Kassetten erhalten hat und was um Hannah herum geschehen ist, das hat mir auf mancher Seite Gänsehaut beschert.  Sicher kann man sich hinstellen und sagen: Meine Güte, sooo schlimm ist das doch nicht, eine Reaktion, die viele Mitmenschen heute zeigen, ich denke auch aus Schutz, was aber oft vergessen wird: Es gibt eben auch die hochsensitiven Menschen unter uns, die unser sorgloses und vermeintlich lustiges Verhalten nicht nur verletzend, sondern auch als traumatisierend empfinden. Hier spielt die Geschichte an einer üblichen amerikanischen Schule unserer Zeit. Die Jugendlichen sind in der Pubertät, Gefühle und Bedürfnisse entwickeln sich, mit denen die Betroffenen selbst oft nicht umzugehen wissen. Viele sind so mit der Selbstfindung und dem "Ausprobieren" von sich selbst beschäftigt, dass sie Nöte und Schmerz der Mitschüler nicht mehr wahrnehmen. Interessant finde ich besonders, dass der Autor nicht als Psychologe schreibt, sondern die Erzählungen und unverarbeiteten Erlebnisse seiner Ehefrau und deren Freundinnen als Anlass nahm, die Idee einen Roman in Kassettenform zu schreiben umzusetzen.  Er selbst hatte gar nicht vor, mit diesem Roman ein Zeichen zu setzen

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  • Schön, traurig, nachdenklich ...

    Thirteen Reasons Why
    Mikki

    Mikki

    26. January 2014 um 14:29

    In diesem Buch geht es um Clay, der eines Mittags plötzlich einen Karton auf seinen Stufen findet in dem sich Kassetten befinden ... auf diesen Kassetten spricht Hannah Baker 13 Personen an ... 13 Personen die ihr einen Grund für ihren Selbstmord gegeben habe ...  Das Thema hat mich sofort angesprochen, denn auch wenn es schockierend und traurig klingt, hatte ich mich eine ehrliche Geschichte darüber erhofft, was ein junges Mädchen dazu bewegt sich das Leben zu nehmen ... ich wurde definitiv nicht enttäuscht!  Es gefällt mir sehr gut, dass man quasi die Tapes von Hannah komplett "hört", immer wieder dazwischen sind die Gedanken von Clay, was er dazu meint, seine Befürchtungen und Ängste, was er tut während er Hannah zuhört ... denn sie hat eine Karte beigelegt auf der bestimmte Orte verzeichnet sind ...  Ich finde das Buch ist schon auch spannend, denn man bleibt bis zum Ende gespannt auf Hannahs Begründungen ... Jay Asher schafft es, das ganze interessant und dramatisch zu gestalten, aber doch nicht zu sehr abgehoben, Hannahs Begründungen sind plausibel, jeder, der sich schon einmal unwohl in seiner Haut gefühlt hat, weil es Gerüchte gibt, die nicht stimmen, die aber jeder außer dir selbst für Baremünze nimmt, wird sich in Hannah hineinversetzen können ... die Geschichten verpflochten sich immer mehr und am Ende ist es dann wohl nur noch der Tropfen auf den heißen Stein ... schockierend, aber definitiv realistisch ... bzw. darf man nicht vergessen, dass hier nur die "schulische Seite" beleuchtet wird, ich denke, dass es in Wirklichkeit auch noch eine Art privaten Hintergrund geben müsste ... allerdings nimmt das dem Buch nichts, denn die Punkte angesprochenen Punkte, sind genau die, die in den Augen von vielen Menschen "doch gar nicht so schlimm sind", so dass manchmal leider die Gefahr der Situation verkannt wird ....  Man darf nachher definitiv noch eine Weile über das Buch nachdenken, es in Ruhe verdauen und an mancher Stelle vll. mit ein bisschen offeneren Augen durch die Welt gehen ... denn am meisten hat mich die Geschichte der letzten angesprochenen Person geschockt ... denn das ist wohl wahrscheinlich die traurige Wahrheit ... aber was ich damit meine müsste ihr selbst herausfinden ;)

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