Jay Asher Tote Mädchen lügen nicht

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Inhaltsangabe zu „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Durch die zwei Sprecher gut gelesen, aber inhaltlich hatte ich mir mehr erwartet als übliche Teenagerprobleme, auch wenn das hart klingt...

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

Wow. Diese Geschichte wird mich noch länger beschäftigen...unbedingt zur Hörbuch-Version greifen, Robert Stadlober ist grandios!

— Cara_Elea
Cara_Elea

Es muss beklemmend sein, die Stimme einer Toten zu hören. Leider war die Vertonung für das Buch meiner Meinung nach nicht passend.

— Gruenente
Gruenente

Die Geschichte war gut - aber die unterschiedlichen Stimmen fand ich ziemlich anstrengend.

— Maro67
Maro67

Mein allererstes Buch, das ich mir hab vorlesen lassen - ein absolut passender Einstieg in die Welt der Hörbücher. 5 wohlverdiente Sterne dafür auch von mir und zwar nicht nur für die fesselnde Geschichte, sondern auch für die beiden Sprecher Robert Stadlober und Shandra Schadt. Kann es nur weiterempfehlen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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diebuchrezension

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  • Sehr spannend und beklemmend

    Tote Mädchen lügen nicht
    LESETANTE_CARO

    LESETANTE_CARO

    14. February 2017 um 20:14

     Wenn tote Menschen zu einem sprechen... Ich stelle es mir persönlich ganz schön gruselig vor, wenn ich eines Tages Musikkassetten vor meiner Haustür fände, die auch noch von einem toten Mädchen besprochen wurden. Ich glaube, so erging es auch Clay Jensen, der aus der Schule kommend, ein Päckchen mit besagtem Inhalt vorfindet. Die Stimme gehört Hannah Baker, die vor 14 Tagen Selbstmord beging. Auf den Kassetten erzählt sie nun ihre Geschichte und nennt 13 Personen bzw. Gründe, warum sie sich schlussendlich für den Freitod entschieden hat. Clay Jensen ist einer davon, denn auch ihm hat Hannah eine Geschichte gewidmet. Mit einem beklemmenden Gefühl hört sich Clay alle Kassetten an und wird dabei von der Toten zu allen Schauplätzen geschickt. Hanna Baker ist neu in der Stadt und freundet sich vermeintlich schnell mit einigen an. Das sie viele Monate später zu einem der größten Außenseiter der Schule wird, ahnte sie bis dato nicht. Anhand vielen kleinen Ereignissen erfährt Hannah, was Mobbing und falsche Gerüchte anrichten können. Ob es nun eine falsch verstandene Hot or Not-Liste ist oder Gerüchte darüber, sie sei eine Schlampe. Es sind die kleinen Dinge, die für Hannah ganz groß sind und schlussendlich in eine Katastophe enden. Hannah bekommt ihre Stimme in diesem Hörbuch von Shandra Schadt, die der Protagonisten eine beängstigende aber auch fesselnde Ausstrahlung verleiht. Shandra schafft es, dass die Wut, die Trauer und die Hilflosigkeit des Mädchen vollends in mein Ohr dringt und eine teilweise auch sehr bedrückende Atmosphäre schafft. Ich finde die Umsetzung sehr gelungen und muss die Sprecherin hier mal außerordentlich loben. Da wo kein Leben mehr vorhanden ist, schafft es Shandra Schadt, durch die verschiedenen Emotionen Leben einzuhauchen. Clay Jensen war heimlich in Hannah Baker verliebt und muss sich nun mit anhören, was dieses Mädchen in den Tod getrieben hat.Hannah schickt ihn mit Hilfe der Kassetten und einer Karte durch die Stadt und lässt ihn sämtliche Orte aufsuchen, an denen Hannahs Entscheidung immer mehr Gewicht verliehen wird. Für Clay ist es eine Tortur ohne Gleichen, den er weiß nicht, was er getan haben soll, dass Hannah ihm eine Kassette widmete. Robert Stadlober kenne ich aus dem Film "Crazy" und er macht seine Sache als Clay Jensen sehr gut. Seine Rolle in dieser Geschichte ist sehr gruselig, nicht weil Clay ein übler Kerl ist. Nein. Es ist die Situation, in die Clay hineingeschleudert wird. Stadlober versteht es sehr gut diese befremdliche Atmosphäre zu erzeugen. Man spürt Clays Ängste und Trauer, aber an manchen Stellen hätte ich mir von Stadlober mehr Emotionalität in der Stimme gewünscht. Manchmal war es mir einfach zu monoton. Jay Asher wurde mir schon öfters ans Herz gelegt, weshalb ich dieses Hörbuch endlich mal in Angriff nahm. Zumal ja auch bald eine Serienverfilmung auf Netflix erscheinen wird. Daher war ich nun sehr gespannt auf die Story, die dem Autor sehr gut gelungen ist. Die gesamte Stimmung und Atmosphäre ist sehr bedrückend aber auch bemerkenswert bizarr, dass ich bis zur Mitte des Hörbuchs noch gar nicht richtig wusste, ob ich das Buch mag oder nicht. Aber dadurch, dass die Geschichte so fesselnd ist, konnte ich nicht aufhören und musste einfach dran bleiben. Man erfährt hier, wie schnell Neid, Missgunst und ganz einfach die Arroganz von anderen Leuten, manche Menschen so sehr zusetzen, dass diese keinen anderen Ausweg mehr finden. Außenseiter gibt es überall und man sollte stets ein Auge auf sie haben. Aufmerksam durch die Welt gehen... Das lernt Clay aus dieser Geschichte und ich denke, dass sollte jeder von uns lernen. Dieses Hörbuch ist von der Geschichte her sehr gewöhungsbedürftig und beklemmend. Andersrum aber auch wieder sehr spannend und lässt einen nicht mehr los. Jay Ashers "Tote Mädchen lügen nicht" ist bizarr, befremdlich und regt auch zum Nachdenken an. Einzig die zeitweise mir zu montone Stimmlage des Sprechers ist Schuld am Punktabzug. Ansonsten kann ich dieses Hörbuch jedem empfehlen, der spannende Jugendbücher lesen/hören mag und auch vor ernsteren Themen nicht zurückschreckt.

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  • eine Tote spricht zu denen, die ihren Selbstmord mit verursacht haben

    Tote Mädchen lügen nicht
    Gruenente

    Gruenente

    17. May 2015 um 09:55

    Hannah Baker, hübsche Highschool-Schülerin hat sich vor zwei Wochen umgebracht. Mit Tabletten. Die meisten haben keine Ahnung warum sie das getan hat. Hannah hat die begründung auf kassetten aufgenommen. Diese werden nach ihrem Tod an 13 beteiligte Mitschüler reihum verschickt. Auch an Clay, der in Hannah verliebt war. Er nutzt die Kassetten um eine Art Wallfahrt durch die Stadt zu unternehmen, um Hannah noch einmal nahe zu sein. Eine Geschichte über Dinge, die man Mitmenschen antut, vielleicht noch nicht mal böse gemeint hat, nur aus Gedankenlosigkeit. Die Summe aller Taten kann aber einen sensiblen menschen zu so einem drastischen Schritt wie Selbstmord bringen. Die Story und die Atmosphäre war sehr dicht. Das hat mir gut gefallen. Die Vertonung war mir aber zu "heiter" . Der angeschlagenen Ton passte nicht zu jemandem, der sich kurz danach umbringen möchte.  Und ehrlich gesagt konnte ich die Gründe auch nicht ganz nachvollziehen. Was aber vielleicht auch mehr über mich, als über das Buch aussagt.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Janatchka

    Janatchka

    27. November 2012 um 10:27

    Eine totale Entäuschung,dieses Buch stand schon lange in meinem Regal,meine Schwester die eigentlich nicht viel liest aber dieses in der Schule gelesen hat war total begeistert,ich hab außerdem schon so viel gutes darfüber gehört also nahm ichs mir zu Hand,trotz all der tollen Bewertungen hab ich nicht viel Erwartung in das Buch gelegt und trotzdem wurde ich so entäuscht,ich las die ersten 170 Seiten also fast durch weil ich als dachte es wird noch und dann waren mir die ständigen Kasseten leid,ich verstand nciht wie sich ein Mensch aus den Gründen töten konnte und dann vermischten sich als die Stimme derKasseten mit (ich weiß seinen Namen leider nicht mehr aber ich mein die Hauptperson die sich die Kasseten anhört) seinen Gedanken also erst kamen die Kasseten und dann dachte ich es geht weiter aber in Wirklichkeit,las ich die Gedanken des Typen und das hat mich fast zur Weißglut gebracht :P Ohh ganz ganz schlimm,

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Sarah_O

    Sarah_O

    25. November 2012 um 23:35

    "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher klang für mich zunächst vielversprechend - viele begeisterte Stimmen sprachen für ein spannendes Hörvergnügen. Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Zum Inhalt: Der High-School-Schüler Clay bekommt ein Päckchen mit Kassetten zugestellt, die ihn erschrecken. Seine Mitschülerin Hannah erzählt darauf, warum sie Selbstmord begangen hat. Alle, die ihrer Meinung nach dazu beigetragen haben, sollen ihr nach ihrem Tod noch einmal zuhören. Während Clay den Kassetten zuhört und darauf wartet, selbst in Hannahs Geschichte aufzutauchen, erinnert er sich daran, wie sehr er Hannah mochte... An sich klingt das doch wirklich spannend - oder? Meiner Meinung nach absolut, doch leider verpufft jede Hoffnung auf Spannung, auf schockierende, schreckliche Erlebnisse der jungen Hannah, die mich vielleicht tief hätten berühren oder mitreißen können, sehr schnell. Hannahs Geschichten sind zum größten Teil sehr banale, belanglose Teenagerproblemchen eines trotz kleiner Eigenheiten und - zugegeben - einiger Gemeinheiten nicht einmal unbeliebten Mädchens. Hannah suhlt sich ausgiebig in ihrem Selbstmitleid, klagt andere an, gibt sich mit ihren letzten Worten sogar recht überheblich, doch was davon zum Selbstmord führte? Eher eine depressive Psyche als die langweiligen Geschichten, 13 an der Zahl, durch die ich mich bei diesem Hörbuch quälen musste. Ein, zwei sind dabei, die - leider erst kurz vor Schluss - eine spannungsgeladene Schockstarre bei mir auslösen konnten, und auch wenn Hannah dort nicht einmal nur das Opfer war, so blitzte hier das durch, was ich mir von dem Roman erwartet hatte. Dass die Grundidee der Selbstmörderin, die nach ihrem Tod abrechnet, Potenzial hatte, stand für mich außer Frage, der Autor hat sich meiner Meinung nach nur leider zu wenig getraut. Es fehlen tiefgehende Schicksalsschläge, glaubhaftes Leid, um die Entwicklung der Protagonistin vor allem zu Beginn zu erklären, doch sie wurde eher mit Samthandschuhen konzipiert. Also, wenn schon nicht Hannahs Geschichten überzeugen können, kann Clay es? Während der zweite Ich-Erzähler den Kassetten lauscht, warten er und der Leser gemeinsam und voller Sorge auf die Geschichte, in der Hannah Clay ansprechen wird. Wie hängt dieser sympathische, vielleicht etwas sehr weinerliche Junge mit dem Selbstmord des Mädchens zusammen, dem er in Wirklichkeit so gerne näher gekommen wäre? Da muss man doch die Luft anhalten, vor lauter Anspannung, während man auf die große Offenbarung wartet...nur um festzustellen, dass auch hier das Potenzial der Grundidee ungenutzt bleibt und man getrost weiteratmen kann. Auch hier geht der Autor nicht soweit, das positive Bild seines Protagonisten ernsthaft zu gefährden. Clay ist durchgehend tief betroffen von Hannahs Geschichten, was sich bei deren Oberflächlichkeit nur in den seltensten Fällen erklären lässt. Dadurch wirkt die Handlung zusätzlich in großen Teilen unstimmig. Sprachlich ist das Buch (bzw. in meinem Fall das Hörbuch) nicht schlecht. In einem für ein Jugendbuch anzunehmenden einfacheren Stil führt der Autor flüssig durch die Handlung. Lediglich die häufigen Unterbrechungen durch oft schon nach wenigen Sätzen eintretende Perspektivenwechsel zwischen Hannahs Aufnahmen und Clays Gedanken, wirkten teilweise störend, da sich so die Längen in Hannahs Geschichten durch nicht immer glaubwürdiges Gejammer von Clay zusätzlich und unnötig zogen. Speziell zum Hörbuch muss ich allerdings sagen, dass die Sprecher, der österreichische Schauspieler Robert Stadlober und die Synchronsprecherin Shandra Schadt, die Figuren sehr gelungen verkörpern und der nicht besonders überzeugenden Geschichte so doch noch ein wenig Leben einhauchen. Fazit: Leider eine Enttäuschung. Es klingt nach atemberaubender Spannung, ist größtenteils allerdings recht belangloser Alltag. Erst am Ende konnte es mich ein wenig mitreißen, was die Geschichte insgesamt aber nicht mehr glaubwürdiger machen konnte. Die Idee hinter "Tote Mädchen lügen nicht" hatte ohne Frage Potenzial, das aber fast vollständig ungenutzt blieb. Erst habe ich noch zu drei Sternen tendiert, allerdings ist das Gesamtbild - trotz guter Hörbuchsprecher - eher unterdurchschnittlich. 2 Sterne, wenn auch mit leichter Tendenz nach oben.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Lenny

    Lenny

    19. September 2012 um 09:10

    Dieses Hörbuch wird im Wechsel von 2 Stimmen gelesen, das ist total genial.
    Eine sehr spannende Geschichte, und die Spannung bleibt auch bis zum Schluss. Erst dachte ich das dieses Buch Jugendliche zum nachmachen annimieren könnte, doch die wichtige Botschaft in diesem Hörbuch ist wohl eher das man nicht wegsehen darf und die Zeichen richtig deuten sollte um rechtzeitig zu helfen und da zu sein.

  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Ich-Buchnerd

    Ich-Buchnerd

    08. September 2012 um 14:41

    INHALT: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... INFORMATIONEN AM RANDE: Das Buch kostet auf amazon.de Gebunden 14,95 und als Hörbuch 13,95 MEINUNG: Im großen und Ganzem ist das Buch gut gelungen. Jay Asher hat einen guten schreibstil. Jedoch hatte ich probleme damit zu unterscheiden wann Hanna und wann Clay spricht. (Das liegt daran, weil ich mit einem E-Book Reader gelesen habe) Außerdem hatte ich erst nach ungefähr dem viertelnen Buch begriffen, dass das normal gedruckte zu Clay gehört. Der Anfang war ebenfalls etwas verwirrend. Dennoch wurde die Geschichte schön erzählt. Mir persönlich haben die Pasagen gefallen wo Hannah ihre Gründe erzählt. Also die Kasetten. Die Kapitel sind in Kasetten eingeteilt also von Kasette 1A bis Kasette 13A. Mir persönlich fehlte die Spannung. Es fesselte mich zwar, aber ich denke nicht das ich dieses Buch noch einmal lesen würde, weil die Einzige Spannung, wie ich fand, war wer auf welcher Kassete zuhören war. Alles im Allem ist das Buch recht gut gelungen, auch wegen des Guten erzählens des Autors. Ich habe das Buch damals regelrecht verschlungen. 14,95 € ist ein habbiger Preis für ein Mittelmäßiges Buch. Das Hörbuch würde ich mir nicht kaufen. Auch aus dem Grund das es gekürtzt wurde.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    books-and-art

    books-and-art

    29. June 2012 um 22:35

    Tote Mädchen lügen nicht Die Handlung: Clay findet eines Tages einen Schuhkarton vor seiner Haustür vor. Darin befinden sich 7 Kassetten, auf denen er die Stimme von Hannah erkennt. Die Hannah, die sich vor ein paar Tagen umgebracht hat und in die er verliebt war. Auf den Kassetten erzählt sie von 13 Gründen und 13 Personen, die für ihren Selbstmord verantwortlich waren und Clay ist einer von ihnen... Charaktere: Clay ist ein normaler Junge, der in Hannah verliebt war. Er ist sehr still und schüchtern und hat sich nie getraut, sie wirklich anzusprechen, was er jetzt natürlich bereut. Hannah hat Selbstmord begangen. Sie war eine gute Schülerin, aber ihre letzten Tage waren der Horror für sie. Sie wurde in der Schule gemobbt und auch zu Hause fand sie keinen Halt mehr. Meine Meinung: Es ist ein ernstes Buch über ein ernstes Thema. Es herrscht die ganze Zeit eine bedrückende und kühle Stimmung, während Clay die Kassetten mit den Gründen anhört. Die Beweggründe von Hannah erschienen mir anfangs sehr merkwürdig, denn in der Tat waren es Kleinigkeiten. Ich fand es eher unrealistisch, das sich eine Person nur deshalb das Leben nimmt. Doch als ich immer weiter las, verstand ich ihre Beweggründe. Der erste Grund am Anfang, war nur der Schneeball, der eine ganze Lawine ausgelöst hat. Man erfährt immer mehr von Hannahs Leben und taucht völlig in die Geschichte ein. Es gab nicht sehr viele Charaktere. Eigentlich nur 14 ^^. Dadurch kommt man überhaupt nicht durcheinander und kann so noch mehr in die Handlung versinken und muss sich nicht andauernd konzentrieren. Die Rolle von Clay fand ich besonders gut gelungen. Der Autor hat ihn so geformt, dass man eigentlich genau das gleiche wie er gedacht hat. Man war sozusagen an Stelle von ihm und hat sich die Kassetten selber angehört. Mit Clay fragt man sich immer wieder, was er mit der ganzen Sache zu tun hat. Das wird aber erst im letzten Drittel verraten, was die Spannung natürlich sehr erhöht. Nach dem Beenden dieses Buches, war ich sehr angeschlagen und war den ganzen Tag bedrückt. Es ist ein schweres Buch, aber so muss es auch sein, denn was anderes lässt das Thema Selbstmord nicht zu. Aufbau & Gestaltung: Die Kapitel sind in die Kassetten eingeteilt. Es gibt also 13 Kapitel. Hannah erzählt eigentlich durchgehend in kursiver Schrift, das immer wieder von Clay durch Gedanken, Handlungen oder Gefühlen unterbrochen wird. Das Cover ist sehr passend. Es ist düster in einem dunklen pink gehalten und wird wie aus Schleim bestehenden 13 Strichen unterbrochen. Die Strichliste steht für die 13 Personen. Titel des Buches: Es ist sehr passend, da Hannah das gleich am Anfang sagt. Damit will sie sagen, dass sie von jedem die Wahrheit sagen wird und keinen Grund hat zu lügen. Fazit: Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt und das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Allerdings sollte man keine lustigen Sprüche oder sonst witzige Passagen erwarten.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    ChErRy

    ChErRy

    Clay Jensen kommt nichts ahnend aus der Schule nach Hause. DIe letzten Wochen waren für ihn schwierig, da das Mädchen, Hannah, in das er verliebt; jedoch nicht zusammen war, Selbstmord begangen hat. Er versucht damit klar zu kommen und trauert auf seine Art und Weise. Dann entdeckt er das Päckchen vor seiner Tür, indem sich die 7 Kassetten befinden. Neugierig versucht er heraus zu finden, worum es sich handelt als er die erste Kasette einlegt und auf Play drückt. Plötzlich ertönt Hannahs Stimme. Sie hat die Kassetten besprochen um 13 Gründe für ihren Selbstmord zu nennen und damit auch 13 Menschen anzuklagen, die ihre Schuld an ihren Anteil daran tragen. Clay ist entsetzt, weiß nicht, ob er weiterhören und sich der Wahrheit stellen möchte. Doch Hannah macht deutlich, dass sie einen Weg gefunden hat, wie die Wahrheit öffentlich ans Licht kommt, sollte jemand die Kassetten verschwinden lassen und nicht ans Licht kommt, sollte jemand die Kassetten verschwinden lassen und nicht an den Nächsten auf der Liste weiterreichen, die beigelegt ist. Namen vor Clay sind schon abgehakt, weitere folgen. Wichtig für ihn ist es erst mal, dass er erfährt, wie es soweit kommen konnte und vor allem was er sich zuschulden hat kommen lassen, um das Mädchen umzubringen, für das er so viel empfunden hat. In diesem Buch erfährt man, wie sich aus Gerüchten und Lügen ein Leben aufbaut, das so niemals geführt werden wollte. Aber auch die Abgründe der Menschen um Hannah herum werden offensichtlich und erschrecken immer wieder durch ihre Skrupellosigkeit und ihren Egoismus. Dementsprechend ist dieses Buch eindeutig nur empfehlenswert!

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    • 3
    ChErRy

    ChErRy

    29. June 2012 um 08:35
  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    CrazsyHippiesx3

    CrazsyHippiesx3

    29. June 2012 um 08:06

    13 Gründe, die zu dem Selbstmord von einem Mädchen beitragen. / Kasetten, die zu den Personen geschickt werden, die die Auslöser der Gründe waren. Auf den Kasetten: Hannah Bakers Stimme, die versucht, zu erklären, warum sie sich vor zwei Wochen umgebracht hat, Der Roman "Tote Mädchen lügen nicht" ist von Jay Asher geschrieben. Es geht um Clay, einen Jungen der heimlich in Hannah verliebt war und die Kasetten auch zugeschickt bekam. Als der das Paket mit den Kasetten in seinem Zimmer findet, nimmt der die Kasetten und geht in die Garage um sich diese in Ruhe anzuhören. Er ist erschrocken. Von Kasette zu Kasette erfährt er von Hannah, was die verschiedenen Leute getan haben. Hannah hat allen 13 Personen eine Stadtkarte hinterlassen, worauf einige Plätze mit einem rotem Stern mackiert sind. Clay soll während er sich die Kasetten anhört, zu diesen Orten gehen, um Hannah besser verstehen zu können. Clay nimmt die Kasetten mit, läuft los und klaut auf einem Abstecher zu seinem Freund, einen Cd Player. Die ganze Nacht läuft und fährt er zu den einzelnen Plätzen. Clay ist gefesselt und kann nicht aufhören sich die Kasetten anzuhören. Jay Asher schreibt abwechselnd dass was Hannah sagt, und dass, was Clay denkt oder kommentiert. Das macht das ganze Buch noch gefühlvoller. Ich finde das Buch nicht unbedingt spannend trotzdem empfehle ich es zum leisen weiter, weil es genau die Gefühle von Hannah beschreibt, die mit ihrem Leben nicht mehr klar gekommen ist und sich umgebracht hat und von Clay, der einer der 13 Personen auf den Kasetten ist. Das Buch hat mich gefesselt und genauso wenig wie Clay aufhören konnte sich die Kasetten von Hannah anzuhören, konnte ich aufhören, dass Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    books_and_senses

    books_and_senses

    02. February 2012 um 17:43

    Von der ersten Minute an war ich an das Hörbuch gefesselt! Der Sprecher Robert Stadlober hat eine tolle Stimme und kann damit eine tolle Atmosphäre erzeugen. Er spricht Clay, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Ihn zuzuhören fällt wirklich leicht und man wird regelrecht mitgerissen. Shandra Schadt ist die Stimme von Hannah, die Clay auf den Kasetten hört. Dieser "Dialog" hat das Hörbuch sehr abwechslungsreich und auch sehr spannend gemacht. Shandra Schadt kann mit ihrer Stimme dem Hörer die Emotionen Hannahs sehr gut deutlich machen, so dass man sich ihren Gefühlen nicht entziehen kann. Ich war so an das Hörbuch gefesselt, dass ich mich immer geärgert habe, wenn ich es unterbechen musste. Einmal angefangen, will man wissen wie es weitergeht, was genau Hannah in den Selbstmord getrieben hat. Nach und nach werden die Hintergünde dargelegt und die Rollen einzelner Personen "gelüftet". Auch die von Clay. Die Geschichte hät einige Überraschungen bereit, die meisten davon sehr unangenehm. "Was hätte ich getan?", war wohl die Frage, die ich mir am häufigsten gestellt habe. Aber auch: "Könnte so etwas wirklich passieren?" Hannahs Geschichte ist sehr traurig, dennoch bin ich froh, dass ich sie mir "angehört" habe. Neben der Spannung, was wohl als nächstes in Hannahs Geschichte passiert, habe ich auch mit großem Interesse Clays Verhalten verfolgt. Am Anfang wusste ich nicht, was ich mit ihm anfangen soll. Er schien ein netter Junge zu sein, dennoch hat er etwas mit dem Tod von Hannah zu tun. Was also steckte hinter seiner Fassade? Am Ende dann konnte ich seine Gefühle gut verstehen und ich habe für ihn gehofft, dass ihm die Sache mit den Kassetten nicht zu sehr zusetzt, dass er aber seinen Teil daraus lernt. Ein Hörbuch zu beurteilen ist etwas anderes, als ein Buch zu bewerten, dass man selbst gelesen hat. Man hat ja nicht alles, sondern nur Bruchstücke. Aber "Tote Mädchen lügen nicht" ist so eine mitreißende Geschichte, dass man eigentlich nur davon ausgehen kann, dass das Buch genau so gut ist wie das Hörbuch. Wenn auch der Junge-Mädchen-Dialog in dem Hörbuch sehr gelungen ist! Ob Buch oder Hörbuch: "Tote Mädchen lügen nicht" kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Ich gebe dem Hörbuch 4 Pancakes!

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Cat_Lewis

    Cat_Lewis

    27. October 2011 um 10:48

    Als Clay Jensen nach der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen für sich vor. 6 Kassetten in einem Schuhkarton. Als er die erste in den Kassettenrekorder einlegt, trifft ihn fast der Schlag – das ist Hannah Backers Stimme! Das Mädchen, das sich vor 2 Wochen das Leben genommen hat. Auf diesen 6 Kasetten widmet sie sich 13 Leuten, die für ihren Tod verantwortlich sind. Clay kann dies nicht glauben, da er sich nicht erklären kann, was er mit ihrem Tod zu tun haben soll, da die beiden nur ein Abend auf einer Party verbindet. Ich habe dieses Buch bereits vor 3 Jahren gelesen – nun habe ich das Hörbuch gehört. Ich weiß nicht, was schlimmer war… ich denke, dass es das Hörbuch war, da man sozusagen parallel zu Clay die “Kassetten” gehört hat. Dieses Buch hat mich mehr als beeindruckt und zugleich schockiert, da die Motive, die Hannah hatte, mehr als realistisch – und vorallem alltäglich sind. Clay, gelesen von Robert Stadlober, hatte nie wirklich viel mit Hannah zu tun. Er mochte sie, doch hatte er Angst, dass all die Vorurteile und Gerüchte, die in der Schule herum gingen, wahr sind. Auf einer Party kam er ihr näher und sie öffnete sich ihm ein wenig, doch er hatte die Anzeichen nicht erkannt. In dieser Geschichte macht man sich mit Clay auf den Weg, um Hannahs Schauplätze zu besuchen und dabei seine Gedanken zu erfahren. Robert Stadlober hat dies wirklich sehr gut umgesetzt, da dieses Hörbuch nicht einfach nur vorgelesen wird, sondern den Charakteren auch verschiedene Stimmlagen, die die Stimmungen beschreiben, gegeben werden. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch Shandra Schadt, die Hannah Baker wirklich wundervoll gesprochen hat! Es fühlte sich wirklich realistisch an, ihr und Robert zu lauschen und hat mir so manche Gänsehaut beschert. Nun noch zur Geschichte. Einige Motive haben zu Hannah Bakers Selbstmord geführt – darunter Mobbing in der Schule, Grabschattacken in der Freizeit und verlogene Freunde. Hannah gibt sich für vieles selbst die Schuld, da sie sich selbst nicht wertschätzt und auf Grund ihrer Angst nicht handeln konnte. All dies sind wirklich ernste Themen, die heutzutage wirklich realistisch und vorallem alltäglich sind. Dieses Buch hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht und ich finde, dies sollte defintiv als Schullektüre eingeführt werden! Hannah widmet sich somit auf den Kassetten einem nach dem anderen und erklärt alles genau. Dabei entstehen so manche Anschuldigungen, die zu recht existieren. Genau wie auch Clay ist man als Leser/Hörer von dieser Geschichte gefangen und kann einfach nicht aufhören, da man wissen möchte, was letztendlich der ausschlaggebende Grund ihres Todes war. Wer hat ihr was angetan? Warum hat sie wie reagiert? Was kann es Schlimmes geben, dass es einen so jungen Menschen zu solch einer Tat bewegt? Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Hörbuch mit wundervoll eingesetzten Stimmen!

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    vormi

    vormi

    Dieses Hörbuch ist der Hammer. Gänsehaut pur. Von einem männlichem(Clay) und einer weiblichen Stimme (Hannah) vorgelesen, sogar an das Geräusch beim wechseln der Kassetten ist gedacht worden. Und das mir, wo ich mich normalerweise beim Hören von Hörbüchern ständig ablenken lasse. Ich saß bewegungsunfähig vor den Lautsprechern. Ein tolles Buch, so spannend, ich bin fast versucht bin zu sagen, das sollten lieber etwas ältere Jugendliche zu hören bekommen (über 13).

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  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    Abberline

    Abberline

    „Tote Mädchen lügen nicht“ war immer ein Buch, das ich im Laden hab liegen sehen, es aber nie weiter betrachtete. Es lag immer bei den Thrillern. Und Thriller über tote Mädchen gibt es ja wie Sand am Meer. Auch wurde mir das Buch immer mal wieder empfohlen. Einmal mit den Worten „Das ist nicht so der typische Thriller.“ Aber immer wurde es mir als gutes Buch beschrieben. Dennoch: Ich hatte weder Zeit, noch Muße, mir einen solchen Wälzer zu schnappen. Asche über mein Haupt. Aber ich habe noch einen riesen SuB vor mir. Um kurz zu schildern, worum es geht, hier der Text vom Verlag: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf Play und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Nun wisst ihr schon mehr, als ich am Anfang des Buches. Denn ich suchte nur schnell noch ein Audiobook, das ich schnell auf meinen MP3-Player laden konnte. Und da fiel mir „Tote Mädchen lügen nicht“ wieder ein. Es war ja perfekt: Ich hatte keine Zeit, es zu lesen, also hörte ich es. Ich verließ die Wohnung und es ging los. Clays Stimme ertönte und erzählte die kurze Vorgeschichte. Wie er ein Päckchen abholte und darin die 7 Kassetten fand. Ein Klick war zu hören. Ältere Leser kennen es noch – es war das Geräusch, wenn man eine Kassette in eine Spieler einlegte und startete. Hannahs Stimme ertönte. Eine schöne Stimme. Die, einer jungen Frau. Sie erzählte von der Story, die wir oben schon im Verlagstext lesen konnte. Sie hat sich umgebracht. Und an jeden der einen Grund dazu bildete die Kassetten verschickt. Clays Stimme ertönte wieder. Er war genauso verwirrt und genauso gespannt, wie ich. Denn ich hatte den Verlagstext ja schließlich nicht gelesen. Jede Seite, so erklärte Hannah Clay und mir, wäre eine Geschichte. Jede Geschichte zeigt einen Grund auf, warum sie sich umbrachte und handelt um genau eine Person, die Verursacher dieses Grundes war. Während des Buches ist Clay bald mit einem Walkman unterwegs. Denn Hannah hat auf einer Karte, die jeder bekam, bestimmte Punkte markiert, die eine große Rolle in ihrer Geschichte spielen. Sie schickt uns nach und nach an diese Punkte. Auch ich habe Kopfhörer auf. Ich sitze im Bus. Wie Clay. Und lausche Hannahs Geschichte, die mir nach und nach immer und immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken treibt. Während der Arbeit schaffe ich es kaum, weiter zu hören. Nicht mehr, als eine halbe Stunde von fast fünfen habe ich geschafft. Auch, wenn ich den Drang dazu habe mehr zu erfahren. Eigentlich kann ich an gar nichts anderes mehr denken. Clay geht es genauso. Feierabend. Ich setze die Kopfhörer wieder auf, bevor das Licht im Büro ausgeht und der PC richtig herunter gefahren ist. Hannah fährt mit ihrer Geschichte fort. Gänsehaut. Wieder. Draußen pfeift mir der Wind um die Ohren. Die grauen Wolken hängen tief; es nieselt leicht. ‚Passend.’ denke ich. Während der Busfahrt höre ich den Verlauf von Hannahs Leben der letzten 2 Jahre. So betrachtet, wie sie es erzählt, wie sie die Verknüpfungen schafft, ist ihr tragisches Ende eigentlich kein Wunder. Dennoch: Clay und ich haben Hoffnung. Obwohl Hannah bereits beerdigt wurde, haben wir das Gefühl, als könne noch alles gut werden. Der Bus kommt an meiner Haltestelle an. 'Ich kann jetzt noch nicht nach hause.', denken Clay und ich gemeinsam. Zu stark ist der Drang, zu gehen. Sich jetzt hinzusetzen und ruhig zuzuhören… daran ist nicht zu denken. Also gehe ich einen großen Umweg. Hannahs Leben fährt weiter bergab. Wie eine Lawine rollen die Ereignisse über sie und alle Beteiligten. Auch über mich. Durch ihren Bericht lernt man Hannah kennen. Ihre Gefühle, ihre Ängste, Hoffnungen, Gedanken, Intensionen. Man lernt, alles aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Nicht jede Wahrheit ist wahr. Und nicht jede Handlung basiert auf den Beweggründen, wie wir es vermuten. Das wissen wir meist. Aber die Geschichte macht es deutlich. Das Hörbuch ist fast zu ende. Ich mache mich auf den Weg nach hause, wie auch Clay sich auf den Weg zum letzten Punkt auf der Karte macht. Wir beide wissen, dass die Geschichte, die wir hören kein Happy End nehmen wird. Ich komme zu hause an. Clay an der letzten Station. Er sitz dort. Ich auf meinem Bett. Habe die Jacke nicht ausgezogen, habe die Schuhe noch immer an den Füßen. Ich sitze da. Bis die letzten Worte von Hannah verklingen. Ich sacke in mir zusammen und falle dann zurück aufs Bett. Ich kannte dieses Mädchen, obwohl ich es nicht kannte. Sie ist rein fiktiv. Sie war nicht da. Und dennoch wurde ich von ihr den ganzen Tag begleitet. Ebenso, wie Clay. Wir beide würden Hannahs letzte Worte noch lange in Erinnerung behalten. Und unsere Lehre daraus ziehen. Wer die volle Breitseite dieses Buches erleben möchte, sollte es mir gleich tun und es über Kopfhörer und am besten unterwegs hören. Ich bin eigentlich nicht der Typ, der das sagt, da ich noch immer Bücher in Papierform preferiere. Doch hier bietet es sich nicht nur an, es könnte essenziell werden, um die Geschichte, die Emotionen und einige Denkweisen nachzuvollziehen. Jay Asher hat es niemandem leicht gemacht mit seinem Buch. Sich selbst nicht, den Charakteren nicht und auch nicht den Lesern/Hörern. Jedem seiner Charaktere merkt man eine eigene Geschichte an, jeder hat Beweggründe und die Welt ist sehr lebendig. Authentisch. Ja… „authentisch“ ist wohl das richtige Wort. Es gibt einige kleine Dinge, die man hier bemängeln könnte. Doch das wäre alles Meckern auf sehr hohem Niveau. Und es würde eh nirgends zur Last fallen. Nein. Jay Ashers „Tote Mädchen lügen nicht“ ist ein Buch, wie ich es noch nie hörte oder las. Es ist kein Thriller. Der einzige Thrill in diesem Buch besteht in dem brutal authentischem Drama, an dem man teilnimmt. Das Hörbuch selbst ist ideal und genial gemacht. Im Wechsel lesen Robert Stadlober und Shandra Schadt die beiden Storylines. Und das sehr, sehr gut. Ideale Besetzungen, würde ich behaupten. Zwischendurch hört man Clay immer wieder den Walkman ausschalten und die Kassette wechseln. Das macht viel des Flairs aus und trägt zu einem tollen Hörerlebnis bei. „Tote Mädchen lügen nicht“ ist ein Ausnahmebuch. Eines, wie es wohl nur alle paar Jahre herauskommt. Es ist ein Buch über eine schwere Jugend, alltägliche Probleme und Probleme, wie sie ignoriert werden. Es ist ein Buch, dem ich, wenn ich könnte, 6 Punkte gäbe. Ich habe nur fünf. Und die hat es sich verdient.

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    • 3
  • Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht
    trinity315

    trinity315

    04. April 2010 um 21:01

    Achte darauf was du tust und sagst. Es könnte das Leben eines anderen Menschen verändern. Ich weis gar nicht wie ich beginnen soll mit meiner Rezension. Ich bin noch ziemlich erschüttert von diesem Buch und mir fehlen eigentlich die Worte. Trotzdem versuche ich ein paar Zeilen zum Buch zu schreiben. Hannah Baker hat Selbstmord begangen und nun müssen sich 13 Menschen Gedanken was sie damit zu tun haben. Denn Hannah hat kurz vor ihrem Tod 7 Kassetten besprochen, die jetzt nun jeder der 13 Personen nach und nach erhält. Jeden ist eine Kassettenseite gewidmet. Als Clay die Kassetten eines Tages in seinem Briefkasten hat und beginnt sie zu hören, ist er sofort sprachlos und fragt sich sofort was er damit zu tun hat. Nach und nach werden die Personen benannt und alle verbindet etwas. Mit der Zeit kommt man auch dahinter wer welche Rolle spielt. Clay wird immer trauriger, denn er hatte mit Hannah eigentlich eine schöne Erinnerung. Er vermisst sie sehr und wird mit jeder Kassettenseite fassungsloser. All die beschriebenen Ereignisse auf diesen Kassetten haben Hannah dazu veranlasst sich das Leben zu nehmen. In diesem Buch stecken Emotionen die man nicht beschreiben kann. Man bekommt beim lesen fast selbst schon Schuldgefühle. Ich musste das Buch manchmal aus der Hand legen und mal kurz durchatmen. Ich habe mich fast schon selbst schuldig am Tod von Hannah gefühlt. Jay Asher hat mit diesem Buch ein sehr ernstes Thema, nämlich den Selbstmord eines jungen Mädchens, dargestellt und ich finde es prima, dass es ein Jugendbuch ist. Ich denke es gibt viel Jugendliche, die sich schon oft Gedanken um dieses Thema gemacht haben. Ich finde dieses Buch regt sehr zum Nachdenken an. Man sollte sich wirklich mal überlegen was man mit seinen Handlungen anderen antun kann. Auch wenn man es selbst nicht merkt. Dieses Buch sollte von Schülern in der Schule durchgenommen werden.

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