Jay Asher , Carolyn Mackler Wir beide, irgendwann

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Inhaltsangabe zu „Wir beide, irgendwann“ von Jay Asher

Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

3 Sterne, evtl bin ich aber zu alt, für dieses Buch.

— kroatin79

Sehr gutes Buch!

— zwischendenbuechern

Butterfly-Effect-Geschichte in neu. Leider nicht so gut wie erwartet :)

— Leni_

Nettes Buch für zwischendurch. Das Ende konnte mich leider gar nicht überzeugen. Hatte mir grundlegend mehr von der Story erhofft.

— Tine_Tren

Schöne Grundidee, aber ich hätte ein bisschen mehr erwartet. Vorhersehbar aber insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch.

— johannadreamworld

Ganz nett

— Ernie1981

Ganz nett. Gut zu lesen. Hab mir aber mehr erhofft.

— Suse33

Tolle Grundidee! Liest sich leicht und schnell. Die Protagonistin war mir jedoch unsympathisch wegen ihrer absoluten Selbstbezogenheit.

— darkchylde

Eine kurzweilige Lektüre, die zum Nachdenken anregt, aber leider eine Protagonistin hat, die mich nicht begeistern konnte.

— may4la

Liest sich echt schnell und macht Spaß. :)

— meine_bueecherwelt

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  • Butterfly-Effect-Geschichte in neu. Leider nicht so gut wie erwartet :)

    Wir beide, irgendwann

    Leni_

    24. October 2017 um 15:57

    Kurz zum InhaltEmma bekommt von ihrem Vater einen der ersten Computer geschenkt. Sie loggt sich bei AOL ein und landet plötzlich auf Facebook - Jahre bevor Facebook überhaupt entwickelt wurde. Und es wird noch schräger: Es scheint, als würde sie hier auf ihrem Facebook-Profil landen - von ihrem 15 Jahre älterem Ich. Kann Emma über ihren Computer wirklich in die Zukunft schauen oder hat sich hier nur jemand einen Spaß erlaubt? Während Emma an Ersteres beginnt zu glauben, zweifelt ihr bester Freund Josh weiter an der Theorie, doch dann verändert sich die Seite...Zitat》Man hat nicht automatisch die Kontrolle darüber. Es geht darum, zu lernen, die Kontrolle über die Zukunft zu übernehmen, indem man die Möglichkeiten nutzt, die einem zur Verfügung stehen.《Meine MeinungMal wieder ein Roman, der schon lange in meinem Regal steht. Jay Asher, einer der beiden Autoren, ist besonders durch die Verfilmung seines Romans 'Tot Mädchen lügen nicht' dieses Jahr bekannt geworden. So ist mir erst beim Herausnehmen des Romans aus dem Regal aufgefallen, dass ich genau von ihm auch ein Werk besitze. :D Als hoffnungslose Romantikerin bin ich davon ausgegangen, dass der Titel als 'Wir beide, irgendwann ZUSAMMEN' interpretiert habe, also dass die beiden versuchen, in der Zukunft zusammen zu sein. Erst beim Lesen ist mir aufgefallen, dass man es auch als 'Wir beide in der Zukunft' interpretieren kann... :D Und so geht es auch hauptsächlich um die zweite Möglichkeit. Übrigens kann diese Fehlinterpretation meinerseits auch daran liegen, dass ich prinzipiell den Klappentext vor dem Lesen nicht noch einmal lese, damit ich unvoreingenommen bin.Der Roman ist eine 'Butterfly-Effect'-Geschichte. Mit jeder noch so kleinsten Handlung beeinflussen Emma und Josh ihre Zukunft. Während Emma versucht, ihre zu verändern, versucht Josh seine 'Prophezeiung' zu erfüllen. Ich denke, die Kernessenz des Roman ist, dass wir mit jeder Handlung, sogar mit Gedanken, unsere Zukunft verändern und bestimmen und dass unsere Zukunft genau deshalb ungewiss ist. Dieser Gedanke hat mir dann doch schon zum Nachdenken gebracht...Die Sichtweise der Geschicht wechselt von Kapitel zu Kapitel. Manchmal habe ich das im Lesefluss leider nicht mitbekommen. Außerdem wirken die Protagonisten durch die häufigen Wechsel, aber auch durch fehlende tiefe Empfindungen und Gefühle, sehr flach.Dennoch war ich gespannt, in wie weit sich die Zukunft der beiden von Tag zu Tag verändert hat, ob durch bewusste oder auch unbewusste Handlungen. Eine richtig starke Spannung entwickelt sich beim Lesen aber auch nicht. Es ist auch nicht langweilig geworden einfach... 'normal'.Ich möchte auch einmal darauf hinweisen, wie niedlich und witzige es war, dass Emma und Josh mit Worten wie 'Netflix' oder 'Glee' oder auch der Trauer um Pluto nichts anfangen konnten.Der Roman bekommt schlussendlich eine Wertung von ★★★☆☆ von 5 Sternen.EckdatenGenre: JugendromanSeitenanzahl: 400 SeitenPreis: neu nur noch als TB erhältlich; 9,99 €Verlag: cbjKlappentextWas wäre, wenn...Ich dich heute küsse?Eine etwas andere Liebesgeschichte von zwei Menschen, deren Zukunft ihre Gegenwart verändert.Witzig, spannung und überaus unterhaltsam: Der neue große Roman von SPIEGEL-Bestsellerautor Jay Asher und Erfolgsautorin Carolyn Mackler"Sehr vergnüglich ist es zu beobachten, wie die kleinen Entscheidungen, die Emma und Josh in der Gegenwart treffen, ihre Zukunft (zumindest so, wie ihr Facebook-Profil sie ihnen zeigt) verändern." New York TimesHier geht's weiter zu meinem Blog :) ♥

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  • Ganz nett.... aber nichts besonderes

    Wir beide, irgendwann

    Ernie1981

    06. September 2017 um 15:39

    Inhalt: Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse? Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ... Persönliche Meinung: von "tote Mädchen lügen nicht" war ich beeindruckt. Dieses Buch war nett, aber konnte mich nicht fesseln bzw. begeistern. Es war sehr vorhersehbar...

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  • Vergnügliche Geschichte

    Wir beide, irgendwann

    MellisBuchleben

    10. August 2017 um 15:27

    An meine Anfänge des Internets kann ich mich noch sehr gut erinnern und sie waren eine Katastrophe :DZuerst hatten wir ein Modem - genau wie die Protagonisten im Buch - und es hat ewig gedauert, bis sich eine Seite aufgebaut hat. Hinzu kam aber, dass man sich ein bisschen beeilen musste und längere Recherchen so gut wie unmöglich waren, weil man jede Sekunde bezahlen musste (eine Flatrate hatten wir damals nicht). Deshalb fand ich es sehr amüsant, Emma und Josh bei ihren Internetanfängen zu begleiten und sich dabei an die eigenen zu erinnern. Abwechselnd wird aus der Sicht von Emma und Josh erzählt, was das Ganze noch mal interessanter gemacht hat, weil man so mehr über die Charaktere erfährt. Josh war mir dabei sympathischer, weil Emma mit ihrem neu entdeckten Facebook-Profil aus der Zukunft ständig nicht zufrieden ist. Das hat mich mit der Zeit ein bisschen genervt.Die Facebook-Nachrichten etc. sind sehr real dargestellt, was mich gefreut hat. Ich fand es sehr interessant, die Beiträge der Protagonisten zu lesen und ihre Reaktionen darauf zu erfahren. Denn immer, wenn die beiden etwas in der Gegenwart verändern (auch wenn es nur Kleinigkeiten sind), ändert sich auch ihr Facebook-Profil in der Zukunft.Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, allerdings hat mir die Erklärung gefehlt, was dahintersteckt. Denn es wird zu keiner Zeit erläutert, wieso die beiden plötzlich Zugriff auf eine Plattform erhalten, die erst Jahre später erfunden wird. Es ist eine interessante und vergnügliche Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Anfänge des Internets, die mir schöne Lesestunden beschert hat.

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  • Wir beide,irgendwann von Jay Asher und Carolyn Mackler

    Wir beide, irgendwann

    -bookparadise

    07. April 2017 um 16:02

    Meine Meinung:Ich kam ziemlich gut ind das Buch rein,denn der Schreibstil war sehr angenehm.Von der Handlung her war das Buch leider sehr vorhersehbar,was aber am Genre liegt,weswegen man keine Sterne abziehen kann.Die erste Hälte war sehr gut,während die zweite Hälfte etwas enttäuschend war,auch das Ende.Die weibliche Protagonistin Emma mochte ich nicht sehr,da sie ziemlich oberflächlich ist,während der männlcihe Protagonist Josh echt symphatisch und lustig war.Die Nebencharaktere waren auch sehr gut ausgearbeitet,sodass die Beziehungen zwischen Haupt-und Nebencharakteren sehr glaubwürdig und realistisch waren.Bewertung: 4/5 Sterne

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  • Gutes Buch!

    Wir beide, irgendwann

    Anna_Tazar

    05. April 2017 um 12:19

    Die Geschichte von Emma und Josh hat mich definitiv gefesselt, denn das Buch konnte ich nicht mehr weglegen. Es liest sich einfach und man kann sich von der Story gut berieseln lassen. Außerdem hat mir gefallen, dass es nicht wieder eine typische Junge-trifft-Mädchen-und-sie-verlieben-sich-Handlung war. "Nur" vier Sterne, da ich mir dann doch etwas mehr erhofft hätte. Trotzdem klare Empfehlung.

  • Interessante Idee, recht schwache Umsetzung

    Wir beide, irgendwann

    m0na1991

    31. December 2016 um 00:31

    Vielleicht hab ich mir nur mehr erhofft, vielleicht wollte ich anderes lesen oder von anderen. Es kam mir aber sehr blass und eibfach vor, kam nicht wirklich vorran und ließ einen manchmal etwas nüchtern allein... (mehr HIER)

  • Wenn du alles ändern könntest

    Wir beide, irgendwann

    Kerry

    16. August 2016 um 22:30

    Es ist der Mai im Jahr 1996. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten und auch die 16-jährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Es ist das bislang teuerste Geschenk ihres Vaters, der von der Familie getrennt lebt. Ein Stück weit will er sich dadurch die Liebe seiner Tochter sichern, denn gerade in dem Alter ist das Verhältnis zu Teenagern alles andere als einfach, wobei hier noch erschwerend die Scheidung hinzukommt. Um gleich durchstarten zu können, gibt ihr Josh, ihr bester Freund und Junge von nebenan eine AOL-Starter-CD. Als sie sich nach einer zeitraubenden Installation ins Internet einwählt, erscheint ihr eine etwas merkwürdige Seite, die sich Facebook nennt. Ihr ist nicht ganz klar, was passiert ist, aber dieses Facebook, das sich ihr offenbart, scheint ihr Leben in 15 Jahren widerzuspiegeln und was sie dort liest, gefällt ihr so ganz und gar nicht. Sie ist mit ihrem Leben vollkommen unzufrieden, arbeitslos und unglücklich verheiratet. Josh hingegen, der in 15 Jahren ebenfalls auf diesem Facebook vertreten ist, ist mit einer Schönheit verheiratet und führt ein perfektes Leben. Wann genau ist aus Josh, dem netten Jungen von nebenan, ein Frauenheld geworden? Auf jeden Fall kann es nicht angehen, dass ihr Leben so den Bach runtergehen wird!  Soweit der Vorsatz, doch wie in die Tat umsetzen? Fest steht, sie weiß, wo es wohl in 15 Jahren enden wird, doch eigentlich müsste sie dieses Leben verändern können, wenn sie sich konsequent Vorsätze setzt und diese auch strikt einhält. Tatsächlich versucht sie sich erst in kleineren Gegebenheiten und es scheint zu funktionieren - der Status auf diesem Facebook verändert sich. Allerdings, so ganz optimal ist es noch nicht gelaufen und überhaupt, man kann ja einiges austesten, immerhin wird sie erfahren, welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Josh hingegen beobachtet die Veränderungen anfänglich durchaus interessiert, bis ihm bewusst wird, dass sich durch die Änderungen Emmas auch das Leben der anderen Menschen in ihrem Umfeld radikal verändern wird ... Wenn du alles ändern könntest! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Interaktionen der Figuren Emma und Josh gefallen, denn obwohl Josh anfänglich diesem Experiment gegenüber recht aufgeschlossen ist, so sieht er doch relativ schnell die Gefahr, die dieses birgt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Mir hat es besonders die Figur des Josh angetan, denn dieser verfügt einer einen gesunden Menschenverstand und weiß, dass auch nur kleine Änderungen in der Gegenwart große Konsequenzen haben werden. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch nette Lesestunden bereitet hat, das Buch jedoch nicht an "Tote Mädchen lügen nicht" vom selben Autoren heranreicht.

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  • Richtig gut!

    Wir beide, irgendwann

    LeseMama82

    08. August 2016 um 20:54

    Wer erinnert sich noch an die Zeit, als das Internet für den Normalbürger noch neu war und man sich das erste Mal über Modem eingewählt hat? Dieses Buch spielt genau zu dieser Zeit. 1996 bekommt Emma von ihrem Vater ihren ersten Computer geschenkt. Ihr Nachbar Josh hilft ihr dabei den Computer einzurichten. Sie wählt sich ins Internet ein, um eine Email-Adresse anzulegen. Als sie sich dann wieder ausloggen will, passiert das Unglaubliche: sie landet auf eine Internetseite namens „facebook“.  Erst kann sich Emma gar nicht erklären, was die Leute so toll daran finden ihren gesamten Tagesablauf auf dieser Seite zu kommentieren. Hört sich ziemlich langweilig an… Doch dann bemerkt sie, dass sie nicht auf irgendeiner facebook Seite gelandet ist, sondern auf ihrer eigenen. 15 Jahre in der Zukunft. Und wie es aussieht ist sie unglücklich verheiratet und arbeitslos. Für Emma ist klar: auf diese Zukunft kann sie gerne verzichten! Also versucht sie ihren zukünftigen Mann ausfindig zu machen, um dann verhindern zu können, sich jemals mit ihm anzufreunden. Doch die Veränderungen, die sie für ihre Zukunft vornimmt, haben auch Auswirkungen auf die Zukunft ihrer Freunde und so setzt sie eine Kettenreaktion in Gang, über die sie bald die Übersicht verliert.   Ich bin richtig begeistert von diesem Buch! Es ist interessant und spannend geschrieben und hält auch die ein oder andere Überraschung parat. Die Hauptpersonen Emma und Josh wachsen einem schnell ans Herz. Und so wie Emma versucht ihre schlechte Zukunft zu ändern, versucht Josh zur gleichen Zeit, dass seine rosige Zukunft, mit tollem Job und super Ehefrau, sich wirklich erfüllt. Doch beide müssen sich irgendwann die Fragen stellen: Will ich wirklich wissen was mich erwartet?   Der Autor Jay Asher ist sicher vielen von seinem Bestseller „Tote Mädchen lügen nicht“ bekannt. In seinem neuen Roman zeigt er seine Vielseitigkeit und ich bin mir sicher, dass auch dieses Buch wieder ein voller Erfolg wird. Toll! Toll! Toll!

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  • Ein grandioses Jugendbuch, das mal anders ist

    Wir beide, irgendwann

    cat200913

    07. August 2016 um 17:38

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1996.  Emma bekommt von ihrem Vater einen Computer geschenkt. Dank dem Internetzugang und der Hilfe einer seltsamen CD, die ihr bester Freund Josh ihr mitbringt, gelangt sie auf eine ziemlich seltsame Seite namens"Facebook" Entsetzt entdeckt sie ihre eigene Seite - 15 Jahre später.  Während sie unzufrieden mit ihrem Leben ist, ist ihr bester Freund plötzlich mit dem beliebtesten Mädchen der Schule zusammen, reich und erfolgreich.  Emma ist jedoch nicht gewillt, ihre Zukunft derartig vorzufinden.  Als sie dann realisiert, dass sie in der Gegenwart Dinge verändern kann, die Auswirkungen auf die Zukunft haben werden, beginnt ein gefährliches Spiel...  Meine Meinung: Ich fand dieses Buch einfach nur grandios! Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Jay Asher gelesen hatte, wusste ich, dass auch dieses Buch definitiv nicht fehlen darf.  Von der ersten Seite an war ich hellauf begeistert. Der Schreibstil ist locker und flockig. Er liest sich sehr flüssig und ist dennoch nicht ZU einfach verfasst, als das man sich womöglich unterfordert fühlen könnte. Stattdessen bewirkt dies, dass das Buch perfekt als unbeschwertes Sommerbuch geeignet ist. Faszinierend fand ich die Idee, wie man einfach in eine Zeit geht, in der es Facebook noch gar nicht gab. Etwas, das heute kaum mehr vorstellbar ist für manch einen.  Gefährlich war wirklich die Tatsache, dass man so einfach die Zukunft durch Kleinigkeiten verändern kann. Als Emma dies dann auch noch bewusst tut... Es war verdammt spannend dabei zuzusehen, wie die beiden Charaktere (Emma und Josh) sich durch Facebook entwickeln. Oft gab es Situationen, in denen ich mal den einen, mal den anderen Schütteln wollte, endlich wach zu werden.  Endlich mal die Reißleine zu ziehen. Es war nervenkribbelnd. Die Szenen mit Facebook und die neue Zukunften habe ich immer fieberhaft herbei gesehnt und wollte nur zu gerne wissen, was dabei neues herauskam. Ich muss sagen, dass ich auch die abwechselnde Sichtweise zwischen Emma und Josh richtig gut und passend gefunden habe, weil man dadurch die Gefühlsregungen, Emotionen und Entwicklungen der Einzelnen Figuren gut nachvollziehen konnte. Zu gerne hätte ich noch ein Buch über Facebook. Noch eines von dem atemberaubenden Jay Asher - vielleicht dieses Mal einfach nur aus der Sicht Anderer.  Von ihren Freunden zum Beispiel?Oder ganz anderen Personen?Ich finde diesen Autor einfach nur grandios, was womöglich auch daran liegt, dass ich ihn als Kind auch schon gerne gelesen habe.  Dieses Buch ist sehr schnell spannend und fesselnd geworden.  Es ist nichts großartiges bei, die Geschichte ist nicht neu erfunden worden und auch das Ende (perfekt, finde ich) war dem Grunde nach klar gewesen.  Dennoch finde ich es einfach nur wundervoll <3  Man muss das Rad nicht neu erfinden, um ein klasse Buch zu kreieren. Das Buch ist gewiss Geschmackssache.  Aber für mein persönliches Lesevergnügen hat das Buch sämtliche Kriterien erfüllt, die es zu erfüllen gab. Mit vollster Zufriedenheit habe ich der Geschichte beigewohnt.  Da kann ich nichts anderes geben, als: stolze 5 von 5 Pfoten

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  • Schöner Rücklick

    Wir beide, irgendwann

    Daniidiamond

    02. July 2016 um 17:28

    Dieses Buch gibt einem einen schönen Rückblick in eine Zeit in der Handys und Computer im Gegenteil zu heute eher rarr waren . Emma und Josh entdecken auf Emma´s neuem Computer die Seite Facebook und sind völlig überfordert. Im Gegensatz zu heute, wo diese Seite tagtäglich Millionen mal aufgerufen werden ist es 1996 völliges Neuland. Ich fand die Idee hinter dem Buch wirklich schön und sie blieb auch das Buch durch spannend und toll.  Josh konnte ich gleich in mein Herz schliessen, Emma war mir auch symphatisch, streckenweise aber auch etwas nervig. Schön fand ich es auch das man einiges über ihre Familie und Freunde erfahren hat und sich nicht alles nur restlos um die Beiden drehte. Darüber hinaus bin ich auch ein großer Fan davon das sowohl aus Emma´s Sicht als auch aus Josh´s Sicht erzählt wird.Die Story bleibt durchgehend spannend und ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne Jugend/Teeniegeschichten liest.

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  • Zimtdonut, Boxershorts & Facebook

    Wir beide, irgendwann

    ErleseneBuecher

    15. June 2016 um 22:59

    Da die 90er mein Jahrzehnt waren bzw. sind, hat das Buch schon bei mir gepunktet. Es spielt 1996 und viele Dinge waren mir beim Lesen so vertraut. Das war herrlich! Ansonsten ist es ein Teenager-Highschool-Roman, in dem zwei beste Freunde, die sich von klein auf kennen, mal wieder nicht zueinander finden. An sich also nichts Neues. Wenn Emma nicht einen Computer und damit einen Internetzugang bekommen hätte. Ab diesem Moment wird es etwas phantastatisch, da sie plötzlich auf ihre Facebook-Seite gehen kann und 15 Jahre in die Zukunft schaut. Sie sieht wie ihr und das Leben ihres besten Freundes Josh in der Zukunft aussieht. Allerdings ist sie damit nicht zufrieden… Soweit der Plot. Eine wirklich nette Idee, die fasziniert. Mich hat sie auch an das Buch gefesselt. Allerdings trägt sie nicht so ganz durch das Buch. Es hat ab und an Schwächen und verläuft sich etwas. Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass jedes Kapitel immer im Wechsel aus Emmas und dann wieder aus Joshs Sicht geschrieben ist. Da musste ich manchmal überlegen, wer nun der Ich-Erzähler ist. Teilweise habe ich mich aber gefragt, ob die beiden Autoren das richtig aufgeteilt haben. Jay Asher schreibt Josh und Carolyn Macker Emma, da die Stile etwas unterschiedlich waren. Josh war mich auch sympathischer, Emma habe ich teilweise nicht verstanden und fand sie unsympathisch. Trotzdem ist es ein wirklich nettes, leichtes Jugendbuch, welches mich von der Art manchmal an „Rockoholic“ erinnerte. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Flashback in die 90er

    Wir beide, irgendwann

    NiWa

    Im Jahr 1996 bekommt Emma ihren ersten Computer geschenkt und freut sich darauf, sich endlich eine Emailadresse einzurichten. Doch da entdeckt sie im Internet etwas, das es gar nicht geben kann. Ihre eigene Facebookseite. Eine Seite von ihr selbst, als 31jährige!Von der ersten Seite an wird man zurück in die 90er-Jahre katapultiert. Da stöpselt Emma ihren Computer an und wartet einige Stunden bis die AOL-CD-Rom mit den Gratisstunden Internet installiert ist. Ja, das hat damals seine Zeit gedauert. Als sie dann zum ersten Mal ins World Wide Web abtaucht, ist sie mehr als erstaunt, denn sie entdeckt eine Seite namens Facebook, von der aus ihr, ihr zukünftiges Ich entgegen lacht.Aber leider lacht die Emma in 15 Jahren nicht wirklich, sondern sie ist unzufrieden, schon fast am Boden zerstört, weil die zukünftige Emma alles, nur nicht glücklich ist. Und so reift in der Teenie-Emma der 90er der Plan, ihrem künftigen Ich ein schönes Leben zu beschaffen.Besonders gut hat mir das Abtauchen in die 90er gefallen. Auch wenn man denkt, dass sich gar nicht so viel verändert hat, merkt man beim Lesen deutlich, wie unser Leben nach und nach von Internet und Social Media geprägt wurde. Sehr schön sind auch die damaligen Trends eingebaut und ich musste öfter schmunzeln, wenn Emma den Macarena tanzt oder sich ihren Discman zum Joggen umschnallt.Zudem hat der Ausgangspunkt der Geschichte seinen Reiz. Wenn man sich vorstellt, dass man in den 90er-Jahren die eigene Facebookseite findet und damit weiß, wo man 15 Jahre später im Leben steht, ist für mich ein interessantes Gedankenspiel. Man fragt sich dabei schon, wie man als Jugendlicher darauf reagiert hätte. Wäre es Freude, Unglauben oder Frustration gewesen? Natürlich wäre es schade, wenn man schon damals von den schönen Überraschungen des eigenen Lebens erfährt, bevor man überhaupt erst zeitlich in ihre Nähe kommt.Und so mancher Seitenhieb auf unser Social-Media-Verhalten hat mich ebenso zum Grinsen gebracht, denn meine Teenie-Version hätte wohl ebenso reagiert:„‚Ich verstehe zwar noch nicht, wie das funktioniert, doch scheinen es miteinander verbundene Webseiten zu sein, auf denen Leute ihre Fotos zeigen und darüber schreiben, was in ihrem Leben so passiert, ob sie eine Parklücke gefunden oder was sie gefrühstückt haben und solche Sachen‘ -‚Warum sollten sie das tun?‘“ (S. 57)Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist jedenfalls die Technik dahinter. Ein brandneuer Computer der 90er hätte einen Livestream wie Facebook wahrscheinlich gar nicht verarbeiten können, schon allein, wenn man an die vielen Bilder im Social Web denkt, muss man den verpixelten Tatsachen ins Auge sehen.Die Protagonistin Emma ist ein nettes Mädchen, allerdings kam sie mir stellenweise etwas egoistisch und herrisch vor, weil alles immer nach ihrem Kopf gehen musste. Gerade in Bezug auf ihren besten Freund Josh handelt sie manchmal nicht so, wie man es von Freunden erwartet, was nicht nur ihn vor den Kopf gestoßen hat.Die Handlung an sich ist nicht besonders, sondern eine eher vorhersehbare Teenie-Liebesgeschichte von Jugendlichen, die um eine glückliche Zukunft bangen.Ansonsten ist es eine süße Geschichte für Zwischendurch, die sich mit dem Erwachsenwerden, den Träumen und einer Vision von der Zukunft auseinandersetzt. Die Kernbotschaft lautet wohl, dass man sich besser auf die Gegenwart konzentriert, als in Träumen vom Irgendwann zu schwelgen, weil man ohnehin keinen Einfluss darauf hat, wie sich das eigene Leben entwickeln wird.

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    • 12
  • Eine Zeitreise in die Zukunft....

    Wir beide, irgendwann

    die_tanja_

    17. May 2016 um 20:40

    Zu ihrem sechzehnten Geburtstag im Jahre 1996 bekommt Emma einen Computer geschenkt. Als sie ihn zum ersten Mal hochfährt erscheint eine Seite mit einem seltsamen Namen: Facebook. Sie stellt fest, dass sie auf dieser Seite ihr Leben und das ihrer Freunde sehen kann, in 15 Jahren. Jedoch gefällt Emma in keinster Weise, was sie dort als ihre Zukunft vorfindet und sie setzt alles daran dies zu ändern. Die Erzählperspektive in dem Buch wechselt zwischen Emma und ihrem besten Freund Josh. Gemeinsam erforschen sie die Seite. Die Beziehung zwischen den Protagonisten wird im Laufe der Geschichte auf eine harte Probe gestellt, ausgelöst durch die mysteriöse Seite Facebook Ich fand es spannend, mitzuerleben, welche Auswirkungen gewisse Handlungen der Protagonisten auf ihre Zukunft haben. "Wir beide irgendwann" ist eine einfach zu lesende Geschichte, die Spaß macht. Empfehlenswert.

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  • Wir beide, irgendwann

    Wir beide, irgendwann

    daydreamin

    23. April 2016 um 18:46

    Geschrieben im September 2012:Das erste, was mir auffiel, war das schöne Cover. Ich find es total schick und außerdem sehr passend zum Verlauf der Geschichte.Auch die Charakter fand ich ganz gut beschrieben, selbst wenn hier nichts außergewöhnliches dabei war. Emma und Josh sind die Protagonisten des Buches und beste Freunde seit ihrer Kindheit. Ihre Freizeit haben sie meistens zusammen mit Kellan und Tyson verbracht. Die beiden waren mal ein Paar und nähern sich auch im Laufe des Buches wieder an. Emma und Josh hingegen sind nur Freunde, zumindest solange bis Josh sich verliebt und Emma ihn abweist. Danach ist Funkstille zwischen ihnen, bis Emma ihren Computer geschenkt bekommt und Josh ihr eine CD mit 100 Freistunden Internet vorbeibringt und damit unbewusst einen Blick in die Zukunft ermöglicht.Wie schon gesagt, die Charakter sind alle relativ flach, was aber für das Jugendbuch ausreicht. Josh ist ein ruhiger und lieber Junge, Emma hingegen scheint mir ein wenig forsch und zugleich bequem zu sein. Also mir kam es so vor, als würde sie gerne alles kontrollieren wollen, dies jedoch ohne großen Aufwand. Kellan und Tyson tauchen zwar immer wieder auf und auch Graham (Emmas Freund), Cody (Emmas Schwarm), David (Joshs Bruder) und Sidney (Laut Facebook Joshs zuküntige Ehefrau und darauf hin seine Traumfrau) werden immer wieder in die Geschichte verwickelt, doch über sie erfährt man nicht allzu viel. Im Nachhinein fand ich das aber gar nicht allzu schlimm, es geht schließlich um die Beziehung von Josh und Emma, die sich im Laufe des Buches immer wieder verändert.Während Josh weitesgehend derselbe bleibt, verändert vor allem Emma ihr Denken. Sie ist mir am Anfang noch ziemlich unangenehm vorgekommen, denn sie wird richtig besessen von ihrer Zukunft und der Möglichkeit diese ändern zu können. Außerdem hab ich das Gefühl, dass sie sich ständig über Josh lustig macht, ihm gar nichts gönnt und ihn bevormundet. Ich weiß ja nicht, ob das vor seinem Liebesgeständnis genauso zwischen ihnen abgelaufen ist, aber wenn das der Fall ist, dann ist mir schleierhaft wie Josh mit ihr jemals befreundet sein konnte. Wie sie ihm teilweise ins Wort fällt und ihn ins Lächerliche zieht ist für mich wirklich keine Freundschaft und noch viel weniger Liebe. Glücklicherweise verändert sich ihr Denken und sie merkt, dass eigentlich sie sich lächerlich verhält indem sie nur mit ihrem Freund zusammen ist, weil es bequem ist und sie keine Lust hat Schluss zu machen.Was mir sehr gefallen hat war der Schreibstil und überhaupt die Aufmachung des Buches. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Josh und Emma geschrieben und immer wieder findet man die Statusupdates von Facebook auf den Seiten. Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen und man merkt gar nicht, dass man schon wieder 100 Seiten verschlungen hat. Ich persönlich hab auch immer wieder über das Buch nachgedacht, wenn ich gerade nicht gelesen habe. Über meine Zukunft und was meine soeben getroffenen Entscheidungen für eine Auswirkung haben können. Die Thematik bleibt einem ziemlich im Gedächtnis wie ich finde, die Charakter wahrscheinlich nicht so wirklich.Es gibt noch zwei Kleinigkeiten, die ich seltsam fand und die will ich noch schnell anmerken bevor ich zum Fazit komme: Als erstes die Statusupdates auf Facebook von der Zukunftsemma. Die sind teilweise so geschrieben, als säße immer noch ein 15jähriges Mädchen vor dem Computer. Ich weiß nicht, ob das Absicht ist, aber das fand ich erstmal unglaubwürdig. Außerdem war da noch die Tatsache mit Emmas Exfreunden. Sie ist 16 und am Anfang liest man immer nur „Mit dem war ich mal kurz zusammen“ wenn ein männlicher Charakter auftaucht. Ich weiß ja nicht, ob das in den 90ern so üblich war, aber auf mich hat das irgendwie seltsam gewirkt. Fazit Abschließend war ich dann aber sehr zufrieden mit dem Buch. Ich meckere hier an Kleinigkeiten herum, doch am Ende fügt sich alles zu einem guten Gesamtbild zusammen. Es geht um die wirklich wahre und echte Liebe, die man für jemanden empfindet, den man auswendig kennt und trotzdem gerne hat. Es geht um die Gegenwart und aus ihr das beste zu machen und natürlich geht es auch um die Zukunft. Wir können sie mit unseren Entscheidungen bewusst beeinflussen und sind nicht komplett unserem Schicksal ausgeliefert, sondern nur ein bisschen und das müssen wir eben einfach akzeptieren.

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  • Kennst du deine Zukunft?

    Wir beide, irgendwann

    Amilyn

    05. April 2016 um 10:39

    Im Sommer 1996 bekommt die 16jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Ihr Nachbar und bester Freund Josh, zu dem ihre Beziehung seit einem Annäherungsversuch von ihm vor einem halben Jahr deutlich abgekühlt ist, bringt ihr eine CD-ROM vorbei, mit der sie das Internet einrichtet. Schließlich gerät sie auf eine Seite, die sie nicht kennt: Facebook. Nicht nur, dass Facebook noch gar nicht existiert, es zeigt auch Emmas Profil - 15 Jahre in der Zukunft. Ich selbst kann mit Facebook und Co. nicht so viel anfangen, habe auch keinen Account. Aber 1996 war ich, genau wie Emma, 16 Jahre alt und habe mich auf ein ganz besonderes 90er-Jahre-Feeling gefreut. Das wollte sich allerdings nicht so richtig einstellen. Mag sein, es lag daran, dass der Roman in Amerika spielt, hauptsächlich wurde die Zeit jedoch offenbar versucht, mit der Erwähnung von Markennamen rüberzubringen - die es alle heute noch gibt. Na ja, sei's drum. Immerhin gab es im ganzen Buch nur ein Handy. Unterhalten hat mich die Geschichte trotzdem sehr gut. Nachdem Emma und Josh erkennen, dass es sich bei ihrem und auch bei seinem Facebookprofil nicht um einen Scherz handelt, sind sie wie besessen davon, ihre eigenen Nachrichten zu lesen, allesamt für mich als "Nicht-Facebooker" zwischen belanglos und erschreckend angesiedelt. So postet die 31jährige Emma einmal, dass sie sich Strähnchen wird machen lassen, etwas später, dass ihr Mann sie offenbar betrügt. Und weil sich die junge Emma mir ihrer scheinbar unglücklichen Zukunft nicht abfinden will, beginnt sie, bewusste Änderungen herbeizuführen. Ganz im Gegensatz zu Josh, der in 15 Jahren das schönste Mädchen der Schule geheiratet haben wird, tolle Urlaube verbringt und süße Kinder und einen Traumjob hat. Mit jeder Änderung, die Emma provoziert, fürchtet er, es könne auch Konsequenzen für seine Zukunft haben, und so zittern die beiden jede freie Minute vor dem Bildschirm regelrecht um ihr Leben. Tatsächlich hätte ich mir die Folgen von Emmas Taten weitreichender und verschachtelter vorgestellt, die ganze Geschichte insgesamt tiefgründiger. Dass sie mir auch so sehr gut gefallen hat, liegt an den sympathischen Charakteren und dem flüssigen Schreibstil. Außerdem wurde ich schnell in die Story hineingezogen und fieberte mit Emma und Josh den nächsten Facebookposts entgegen, außerdem mit Emmas bester Freundin, der sie ebenfalls in die Zukunft pfuschen will. Fazit: Trotz einiger enttäuschter Erwartungen und dem so ziemlich absehbarsten Ende, das ich in den letzten Jahren gelesen habe, hat mich Wir beide, irgendwann sehr gut unterhalten. Eine kleine aber feine Geschichte über Wünsche, Möglichkeiten, Freundschaft und dem (un)schönen Schein, der vielleicht wahr ist oder vielleicht auch nicht, für die ich 4**** vergebe.

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