Falscher Engel

von Jay Dobyns und Nils Johnson-Shelton
3,7 Sterne bei54 Bewertungen
Falscher Engel
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Lässt sich sehr gut lesen, interessantes Thema.

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Inhaltsangabe zu "Falscher Engel"

Schon bald nach seiner Gründung Ende der 40er-Jahre in den USA machte der Hells Angels Motorcycle Club durch Gesetzesübertretungen und Gewaltdelikte von sich reden. Drogengeschäfte, Prostitution, Morde und Schlägereien sowie – mittlerweile auch international geführte – Bandenkriege mit rivalisierenden Clubs bringen den mitgliederstärksten Rockerclub der Welt immer wieder in den Verdacht der organisierten Kriminalität. Wer Mitglied der Hells Angels werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Doch ein Geheimagent der US-Behörde ATF im amerikanischen Bundesstaat Arizona schaffte das Unmögliche: Dem korpulenten, am ganzen Körper tätowierten ehemaligen Footballspieler gelang es, einen Mord vorzutäuschen, um in die berüchtigte Motorradgang aufgenommen zu werden.
Während er zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels ermittelte, wurde Jay Dobyns Zeuge unzähliger Verbrechen, vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord. Die Operation 'Black Biscuit' führte schließlich zur Verhaftung und Verurteilung von rund 50 Hells Angels in zahlreichen Bundesstaaten der USA. In seinem Buch berichtet Dobyns von seinem gefährlichen Doppelleben, in dem er nicht nur ständig der Gefahr ausgesetzt war, als Spitzel aufzufliegen, sondern auch, sich ganz von seiner Familie zu entfernen und an die Hells Angels zu verlieren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742303691
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:riva
Erscheinungsdatum:04.12.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.02.2010 bei riva erschienen.

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    Eertens avatar
    Eertenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Der Weg des Undercover-Agenten Jay Dobyns ins Tal der Höllenengel und zurück.

    Auf amerikanisch-unterhaltsame Weise wird die Arbeit eines Undercover-Agenten beschrieben, das Leben am Rande der Legalität, eine Gratwanderung für den Polizisten und Familienvater, der beginnt, sich in der verdeckten Rolle heimisch zu fühlen.
    Nicht ohne eine gute Prise Humor, manchmal etwas dick aufgetragen, gewinnt der Leser einen Einblick in das Leben eines verdeckten Ermittlers in den USA.
    Hin und wieder wirkt die Geschichte, der Spannung oder dem eigenen Ego geschuldet, etwas übertrieben, auch wird manches wiederholt, aber insgesamt kann man sich ein Bild machen, und mehr soll es wohl nicht sein.

    Es war mir völlig klar, dass keine großen Geheimnisse oder Interna verraten werden, aber das habe ich auch nicht ernsthaft erwartet, schließlich leben die meisten der Beschriebenen noch und die Arbeit anderer Ermittler darf nicht gefährdet werden.

    Insgesamt war ich ganz zufrieden mit dem Buch, weil es meine Erwartungen größtenteils erfüllt hat.

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    KatharinaJs avatar
    KatharinaJvor 6 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Undercover bei den Hells Angels
    Buchrücken:
    Sie fahren Harleys, tragen Lederjacken, Bärte und Tattoos. Sie schrecken vor Gewaltverbrechen nicht zurück und führen blutige Bandenkriege - die Hells Angels, der legendäre Bikerclub. Der amerikanische Undercover-Agent Jay Dobyns gewinnt ihr Vertrauen. Am Ende funktioniert die Tarnung so gut, dass Dobyns in den Inner Circle aufgenommen werden soll. Erst da erkennt der Agent, dass er sich in Lebensgefahr befindet,

    Was mich am Anfang noch fasziniert und interessiert hat, nämlich die Arbeit eines amerikanischen Undercover-Agenten, zieht sich dann im Laufe des Buches doch sehr in die Länge. Das Buch wird monoton und der Ermittler Jay Dobyns gewinnt eine Eigendynamik die Ihn sehr unsympatisch für den Leser werden lässt.
    Wer sich für die Hells Angels und die Undercoverarbeit der amerikanischen ATF interessiert, hat mit diesem Buch bestimmt Spaß.

    Fazit:
    Amerikanischer Undercover-Cowboy der am Ende ein Leben lebt das nicht mehr ihm gehört.

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    Thrillvor 6 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Das Buch kann man eigentlich in einem Wort zusammenfassen: Langweilig.
    Man denkt wenn man das Buch in den Händen hält, das ist sicher ein mega-interessantes Buch, mit einem harten Typen. Da geht es sicherlich ordentlich zur Sache. Das ist schonmal der erste Denkfehler. Dann ging es mir so, dass ich fast bei jeder Seite innerlich die amerikanische Nationalhymne mitgesungen hab. Was für ein selbstloser, seiner Familie und seinem Land treu ergebener Typ das doch ist! Und dann die vielen Namen! Gottseidank ist in der Mitte des Buches eine "Bildergalerie" damit man wenigstens mal nachblättern konnte...
    Also mir hat das Buch nicht gefallen.

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    Holdens avatar
    Holdenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Eine packende Geschichte über einen verdeckten Ermittler, der den Spagat zwischen Ermittlungen bei den Hells Angels und einem normalen Familienleben schafft. Schnell und spannend geschrieben, einfach gut.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Inhalt:
    Jay Dobyns ist Polizist und eingesetzt in der ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives). In den Jahren 2002 und 2003 ermittelt er Undercover gegen Mitglieder der Hells Angels im Rahmen der "Black Biscuit" Operationen. Er kann sich in das Vertrauen von führenden Persönlichkeiten der Hells Angels einschleichen.

    Meinung:
    Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, warum ich dieses Buch gelesen habe. Vielleicht weil es so da lag und ich nichts Besseres zu tun hatte.
    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was nichts Schlimmes ist, und in der Art von Dokus oder Biografien. Der Autor versucht seine Zerrissenheit darzustellen, die sich wohl als Undercover-Cop einstellt. Eigentlich möchte er in Ruhe auf der Couch sitzen und seine Familie um sich herum haben, muss aber einen abgebrühten Gangster spielen. Da er (gefühlt) auf jeder Seite darüber jammert wie schlimm doch sein Los ist, frage ich mich, warum er es denn macht. Natürlich - weil sein Beruf auch Berufung ist und er die Biker, insbesondere die Hells Angels, hasst.
    Darüber hinaus jedoch, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Cop diese Behauptung aufrecht erhalten muss, weil er sich insgeheim doch wohler fühlt als er zugeben will. Ich kann mich täuschen, aber dieses darauf beharren, wie gut er doch ist und welch tolle Arbeit er leistet, treibt mich zu dieser Annahme.
    Auch die Ermittlungen scheinen nach dem Zufallsprinzip zu verlaufen. Der Chef will des Öfteren mal abbrechen, macht es dann doch nicht und mit den Ergebnissen ist er auch nicht recht zufrieden. Am Ende wahrscheinlich schon, doch zwischendurch wird immer gezweifelt.
    Wer erwartet einen Eindruck von den Strukturen in MCs zu bekommen, insbesondere der Engel, wird enttäuscht werden. Die jeweiligen Homepages haben in etwa genauso viel Informationen und wer mehr wissen will, kann immer noch auf die Biografie von Sonny Barger zurück greifen (im Falle der Hells Angels). Auch die, die einen Eindruck von der Arbeitsweise der ATF erwarten, werden enttäuscht.
    Insgesamt bleibt alles an der Oberfläche und ist für den Leser/die Leserin nicht spektakulär.

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    -elviZ-s avatar
    -elviZ-vor 8 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Spannend, geradlinig erzählt und es wirkt authentisch.
    In meinen Augen lebt es aber leider fast ausschliesslich von Schocks für den Mittelstand und die Oberschicht, die auch heimlich davon träumen noch mal wild zu sein...

    Gut für einen Abend im Zug, der nach etwas Spannung verlangt. Nicht mehr, aber ganz sicher auch nicht weniger.

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    Avataruss avatar
    Avatarusvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Lässt sich sehr gut lesen, interessantes Thema.
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Interessantes Buch zum Thema Undercover Arbeit, Hells Angel, Belastungen bei der Arbeit und die Möglichkeiten des amerikanischen Strafsystems. Interessant finde ich, wie abhängig die Hells Angels America von den Europäern sind. Alleine die Aussage in dem Buch, dass die Europäer zahlenmässig den Amis überlegen ist und dass man nicht so einfach Entscheidungen für America fällen kann, ohne sich das Einverständnis von den Europäern zu holen, wie in einemFalle, wenn es um die Ernennung eines Fullmembers geht, find ich, gelinde gesagt, krass!

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    batzns avatar
    batznvor 8 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Wer sich über das Thema Rocker informieren will, ihre Riten ,Regeln, ihren Ehrenkodex, die Bruderschaft, wird kein besseres Buch zu diesem Thema finden. Hut ab vor Menschen die so eine Belastung auf sich nehmen. Manchmal hat man verständnis für die Mitglieder dieser Bruderschaft, manchmal nur Mitleid so tief sinken zu müssen um ein bisschen Anerkennung zu ernten. Trotzallem ein wichtiges Buch zu diesem Thema, um zu zeigen diese Outlaws sind auch nur Menschen..manchmal.

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    blumuli02vor 9 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Hells Angels, wie viel ist Mythos und wieviel ist Wahrheit, ich glaube hier kann man einiges lernen über diese Gesellschaft, ich denke es ist ehrlich geschrieben und kommt für mich auf jeden Fall "Reality-mäßig" 'rüber

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Falscher Engel" von Jay Dobyns

    Jay Dobins.. ein am ganzen Körper tätowierter ehemaliger Footballspieler schaffte das unmögliche, zwei Jahre lang ermittelte er als Undercover Agent in den Kreisen der Hells Angels. Der Hells Angels Motorcycle Club macht durch Gesetzesübertretungen und Gewaltdelikte von sich reden.Seit seiner Gründung Ende der 40er Jahre in den USA ist er bekannt für Drogengeschäfte, Prostitution, Morde und Schlägereien. Wer Mitglied werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Jay Dobins aber schaffte es zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels zu ermittelten, er wurde Zeuge unzähliger Verbrechen vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord. Die Operation "Black Biscuit" der US-Behörde ATF führte schließlich zur Verhaftung und Verurteilung von rund 50 Hells Angels in zahlreichen Bundesstaaten der USA. Doch trotz des unglaublichen Erfolges der Polizei blieben nicht nur die Gangster auf der Strecke, denn nach und nach wird aus dem Vorzeigebullen Jay mehr und mehr der Biker Bird, der nicht nur einmal die Grenzen der Legalität überschreitet und sich langsam aber sicher zu dem entwickelt, was er eigentlich zu bekämpfen versucht. Zu sehen wie aus einem fürsorglichen Familienvater ein besessener Einzelgänger wird, der nur noch sich und seinen Auftrag kennt, macht definitiv den Reiz beim lesen aus. Ein offenes und ehrliches Buch und durchaus zu empfehlen.

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