Native American Girl

von Jay Kay 
4,6 Sterne bei13 Bewertungen
Native American Girl
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Feiner moderner Mystery-Thriller mit Drama-Elementen um einen »indianischen« Fluch.

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Super spannend und interessant.

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Inhaltsangabe zu "Native American Girl"

Verlangen. Unheil. Drogen.
Unschuld. Sex. Geist.
Vermächtnis. Feuer.

Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt.
Denn sie ist ein Native American Girl.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781521433478
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:402 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:04.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 10 Monaten
    Native American Girl

    Inhalt:
    "Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt.
    Denn sie ist ein Native American Girl."

    Meinung:
    Das Buch ist flüssig geschrieben. Ich fand den Einblick in das Leben der Indianer richtig schön und sehr interessant.
    Ich finde auch der Spannungsbogen wird sehr sehr gut gehalten sodass man das Buch lesen kann ohne das es einen Spannungsabfall bekommt. Ich finde es sehr interessant und sehr sehr schön.

    Fazit:
    Sehr schönes Buch mit interessanten Hintergrundwissen.

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    Serkalows avatar
    Serkalowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Feiner moderner Mystery-Thriller mit Drama-Elementen um einen »indianischen« Fluch.
    Feiner moderner Mystery-Thriller mit Drama-Elementen um einen »indianischen« Fluch.


    Ich habe ja schon oft genug erwähnt, dass ich es nicht besonders spannend finde, wenn deutschsprachige Autoren ein in den USA spielendes Setting, noch dazu mit amerikanischen Protagonisten (Deutsche im Urlaub wäre ja noch etwas anderes) verwenden.

    Meist lese ich diese Geschichten dann nicht.

    Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, dass die Geschichte nur dort (in den USA, Kanada o.Ä.) handeln kann.

    Wenn sie Elemente der »American Natives« enthält. Dies ist sozusagen die politisch korrekte Bezeichnung für »Indianer«, die sich selbst nämlich in erster Linie seit Jahrhunderten als Stammesmitglieder und nicht als eine einheitliche Volksgruppe sehen. (Erste Ausnahme erfolgte in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als sich die anfänglich militante Widerstandsbewegung »American Indian Movement AIM in den Großstädten, also außerhalb der angestammten Reservate, gründete.)

    Das Sujet der vor allem modernen »Natives« spielt auch in den wenigsten Geschichten amerikanischer Autoren eine Rolle. Wenn, dann meist nur am Rande. Kein Wunder, denn auch in der amerikanischen Medienöffentlichkeit, sind die Eingeborenen kaum ein Thema.

    Um so wichtiger und spannender finde ich es, wenn eine Story dies zum Grundgerüst ihres Plots macht. Wie im Fall des überraschenden Mystery-Drama-Thrillers von Jay Kay. (Von dem ich mal vermute, dass er kein Amerikaner ist, sich mit dem Thema »American Natives« in der heutigen Zeit aber auf jeden Fall sehr intensiv beschäftigt hat. Mich würde nicht wundern, wenn er diverse Reisen zu Reservaten unternommen hat und Kontakte zu Stammesmitgliedern hält.)

    Diese fundierten Kenntnisse machen den größten Reiz der Geschichte aus. Geschickt vermischt Jay Kay Mythen der Natives mit einer Story im Hier und Jetzt, die ziemlich grandiose Mystery – ja, gelegentlich Horror-Elemente zeigt. Einer Story, die schlichtweg ein feiner Thriller mit etlichen Twists ist.

    Der zeitlich verschachtelte Aufbau ist durch die verschiedenen Zeitformen in der Erzählweise spielend leicht zu erfassen und kreiert einen großartigen Spannungsbogen um das, was vor einem Jahr geschehen ist und was jetzt geschieht.

    Die Auflösung des »Fluchs« (ohne zu Spoilern) fand ich nicht sehr geschickt, da mir ein anderer Faden (hier sage ich nur: »Rosalie«) plausibler erschienen wäre.
    Hier gebe ich anderen Stimmen recht, dass die meisten Handlungen der Protagonisten insgesamt nicht wirklich nachvollziehbar scheinen. Für mich entsteht ein wenig der Eindruck, dass der Autor sie einfach mit Gewalt, der indianischen Legende »unterwerfen« wollte, was selbst im Rahmen der erzählten Geschichte nur bedingt plausibel rüber kommt. (Man könnte alles noch mit dem exzessiven Meskalingebrauch erklären.)

    Während des Lesens hatte ich öfter mal das Gefühl, dass zu viele »brandheiße« Themen (Pubertät, Homosexualität, Drogen, gescheiterte Beziehungen usw.) verarbeitet wurden, aber nach Beendigung des Buches denke ich, dass es doch gut ist.

    Denn das große Grundthema in »Native American Girl« ist meiner Meinung nach die Frage nach der Identität. Der Suche nach dem: »Wer bin ich?«. Und dies eben nicht nur, im durchaus vielfältigen Kosmos der Natives, zwischen Säufern und erfolgreichen Casino-Betreibern, sondern eben auch aller anderen Menschen. Mit all ihren Problemen zwischen selbstverstümmelndem Verhalten, Coming Out, Patchworkfamilie, ja sogar dem klassischen Klischee des gefallenen Rockmusikers.

    Insgesamt ein solides Werk, ein spannender Thriller, in einer oft sehr poetischen Sprache, mit feinen übersinnlichen Gänsehautmomenten und viele Themen zum Nachdenken.

    (Die Rechtschreib – bzw. Tippfehler halten sich auch in Grenzen, sind aber leider vorhanden.)

    Dennoch ein kurzweiliges 4 Sterne Lesevergnügen, da flüssig und in überschaubarer Seitenanzahl geschrieben.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super spannend und interessant.
    super spannend und interessant

    Klapptext:
    Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt.
    Denn sie ist ein Native American Girl.

    Ich bin einfach nur begeistert von diesem Buch und es hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele verschiedene Charaktere die in Ihrem Wesen und Ihrer Art völlig unterschiedlich waren.Einige fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch nicht so angenehme Personen waren dabei.Das hat für mich diese Geschichte auch so lesenswert gemacht.Dazu gab es viele verschiedene Perspektivwechsel.Dadurch wurde die gesamte Handlung sehr interessant und faszinierend für mich.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teitweise direkt im Geschehen dabei.Einzigartig ist auch die Erzählweise die so atemberaubend und spannend ist,das ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde.Auch versteht es der Autor uns die unterschiedlichsten Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft zu beschreiben.Ich hatte das Gefühl ,selbst an diesen Orten zu sein.
    Viele Themen werden angesprochen und geschickt in diese Geschichte eingebaut.Da geht es um Diskriminierung von geistlich Behinderten und Schwulen,Schönheitsproblemen von Jugendlichen.Durch die guten Recherchen des Autors erfährt man auch viel über die "Nativ Americans".Wir erhalten viele Informationen über ihre Religion,Traditionen  und verschiedenen Rituale.Ich habe neue Erkenntnisse bekommen.
    Die Geschichte hat mich gefesselt und mitgerissen.Manchmal war es mystisch und spannend sogar etwas gruselig.Doch auch romantische und einfühlsame Abschnitte gab es.
    Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen.Dadurch blieb es bis zum Ende aufregend und interessant.Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf.
    Man merkt einfach das der Autor sehr viel Herzblut in diese Geschichte gelegt hat.


    Das Cover finde ich auch sehr schön.Es passt perfekt zum Buchtitel und der Geschichte.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.


    Ich hatte viele spannende und aufregende Lesemomente mit diesem Buch.Ich vergebe glatte 5 Sterne und kann es nur empfehlen.

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    jawolf35s avatar
    jawolf35vor einem Jahr
    Leider habe ich nicht wirklich in die Geschichte hereingefunden

    Nativ American Girl ist in Buch was alles hält was der Klappentext verspricht und was sich der Leser wünscht .
    Spannung ,überraschende Wendungen und eine wirklich gute und interessante Story .
    Für mich ein Mix aus  Mysterie ,Horror und Real Life  


    Das Cover 
    Hat mich neugierig gemacht der Büffel sprang mich sofort an da er durch seine Farbgestaltung sehr an das Yin und Yang  Zeichen erinnert und somit an das Gute und Böse und den Ausgleich .


    Zum Inhalt : 
    Der Klappentext sagt eigentlich alles wichtige aus ,hier noch etwas zu zu schreiben würde Spoilern gleichkommen und von daher verzichte ich diesmal auf eine Angabe .


    Zum Buch : 
    Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar .
    Das Storyboard gut durchdacht und interessant .
    Auch die Art aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten zu schreiben hatte wirklich etwas neues und dadurch auch sehr authentisches für mich ,da man die Erlebnisse aus vielerlei Perspektiven betrachten konnte.
    Die einzelnen Protagonisten waren jeder für sich sehr interessant und jeder für sich eine eigene und realistische wenn auch teils sehr spezielle Persönlichkeit die man entweder möchte oder bei einigen halt auch nicht .


    Meine Meinung .
    Für mich hätte das Buch Höhen und Tiefen .
    Spannung war von Anfang an gegeben und auch die Geschichte an sich war sehr gut geschrieben und durchdacht .
    Ich für meinen Teil hatte jedoch immer wieder Probleme richtig in diese hereinzufinden ,wobei ich nicht benennen könnte woran dies gelegen haben mag ,jedoch keinesfalls am Autor .
    Meines Erachtens nach lag es daran das ich einfach einige Handlungen gerade zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen konnte und auch bei mehrmaligen lesen den Schlüssel zu diesen nicht finden bzw verstehen konnte .
    Trotz allem ein lesenswertes Buch welches ich sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zur Hand nehmen werde .



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    NeriFees avatar
    NeriFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Durchweg spannend und reich an ungeahnten Wendungen.
    Durchweg spannend und reich an ungeahnten Wendungen

    Bei "Native American Girl" hat mich das Cover sehr angesprochen und beim Blick auf die Handlung, die Auseinandersetzung mit indianischen Völkern, war ich sicher, das Buch lesen zu wollen. Passend zum Handlungsort und in schöner Farbgebung gehalten, ist es ein echter Hingucker. Obwohl ich Bücher dieses Genres bisher eher gemieden habe, war ich hier sehr interessiert und es hat sich gelohnt.

    Klappentext
    Verlangen. Unheil. Drogen. Unschuld. Sex. Geist. Vermächtnis. Feuer. Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt. Denn sie ist ein Native American Girl. 

    Die Handlung beginnt in zeitlich nicht korrekter Abfolge, was mich kurz verwirrte, dann aber schnell das gewisse Etwas ausmachte. So wird schon der Beginn spannend und flüssig erzählt. Beim Lesen des Klappentextes, weiß der Leser, dass ein Fluch Gegenstand der Handlung ist und auch in den ersten Kapiteln wird dieser aufgegriffen, so dass ich als Leser sofort informiert bin.

    Gesellschaftskritische Themen, wie Sexualität und Schönheitsideale, finden Beachtung, was ich durchaus gut finde. So fällt es mir allerdings schwer, dem Buch ein festes Genre zuzuweisen. Neben dem Fluch spielen Mächte, Visionen und Geister eine Rolle, weswegen ich "Native American Girl" wohl am ehesten dem Mystery-Genre zuweisen würde. 

    Die Erzählungen über das indianische Volk, den Native Americans, werden detailliert und mit vielen Informationen wiedergegeben, sodass ich als Leser mit Wissen bereichert werde, was mir sehr zusagt. Die Rede ist u.a. von Stämmen und Traditionen. Dem Autor gelingt es, die Unterschiede, Besonderheiten und Merkmale interessant und wertfrei zu vermitteln. 

    Der Schreibstil gefiel mir vom ersten Kapitel an. Ich mag die Formulierungsweise und konnte mich ganz der Geschichte hingeben. Es fiel zwischenzeitlich sehr schwer, das Buch wegzulegen, weil es sehr reich an Spannung ist und immer etwas geschieht. Ungeahnte Wendungen sind keine Seltenheit. Jay Kay konnte mich vollends überzeugen.

    Ich bedanke mich beim Autor und beim Even-Terms-Press-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Charleas avatar
    Charleavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute, spannende Geschichte über eine alte indianische Legende
    Gute, spannende Geschichte über eine alte indianische Legende

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans

    Das Cover ist schon außergewöhnlich und hat mich daher schon sehr gereizt. Da ich das E-Book gelesen habe, kann ich jetzt nicht beurteilen, wie sich das Buch in der Hand hält oder der Einband verarbeitet ist, wohl kann ich aber sagen, dass der Schreibstil des Autors sehr flüssig ist, so dass sich das ca. 400 Seiten starke Buch in kurzer Zeit durchschmökern ließ. Das Buch wird kapitelweise immer aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt, was auch sehr gut gelungen ist. Die Kapitel sind nochmals in vier größere Abschnitte unterteilt.

     

    Inhalt

    Die Patchworkfamilie Harper, bestehend aus Matt und Diana und den Kindern Cassie und Riley, geraten auf einer Reise in die Rocky Mountains in den Wirkungskreis uralter Mächte. Aus Interesse an der indianischen Kultur und an der Hotelbesitzerin Mel wird blanke Angst um die eigene Familie.

     

    Fazit

    Wie oben bereits angedeutet, hatte ich das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen, da vor allem die flüssige Schreibe des Autors das Lesen quasi schon verselbstständigt hat. Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere sehr plastisch beschrieben wurden und dass das Buch gleich auf den ersten Seiten schon spannend beginnt und man nicht erst Kapitel für Kapitel auf der Suche nach Spannung beim Lesen einschläft – das war hier definitiv nicht der Fall. Ebenfalls schön fand ich die Rahmengeschichte um eine alte indianische Legende herum, da man das auch nicht so häufig liest. Die Frage, in welches Genre ich das Buch nun ordnen würde, ist wirklich schwer zu beantworten. Es gibt Passagen im Buch, bei denen es mich schon ein wenig gegruselt hat, was dem Horror-Genre zuzusprechen wäre. Allerdings konnte ich es schon gut lesen, da es keine Ansammlung bloßer Splatter-Momente ist, dazu ist die Geschichte auch viel zu sehr auf Inhalt und nicht auf Effekt getrimmt. Auch der Perspektiv-Wechsel ist gut gelungen, man hatte nicht das Gefühl, dass man nur einer einzigen Person folgen möchte, da die Geschichte als solche stets im Vordergrund geblieben ist. Das einzige Manko für mich war lediglich die Beziehung der einzelnen Familienmitglieder untereinander, gerade zum Ende hin. Doch das gibt nur ein wenig Abzug in der B-Note, ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen.

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Native American Girl

    Der Urlaub der Familie Harper endete in einem Albtraum.
    Doch nachdem sie wieder ihr Leben in Denver aufgenommen hatten mussten sie erkennen, dass dieser Albtraum noch nicht vorbei ist sie müssen zurück zu Melanie's Hotelanlage in den Rocky Mountains.
    Genau zu der Melanie, die sie mit einem Fluch belegt hat.
    Denn Melanie ist ein Native American Girl.


    Das Buch ist sehr ungewöhnlich und weicht doch von meinem üblichen Beuteschema ab. Auch das Cover trifft meinen Geschmack nicht besonders, hier bedurfte es einer persönlichen Ansprache durch den Autoren, der mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat jnd es dann noch schaffte, mich regelrecht neugierig darauf zu machen.
    Und ich habe es nicht bereut, es damit versucht zu haben.


    Der Schreibstil gefiel mir fast auf Anhieb, er ist ansteckend, interessant und weiss spannend zu erzählen.
    Eine ungewöhnliche chronologische Aufteilung hat auf jeden Fall die Spannung sehr unterstrichen und wird sogar noch während des Buches geändert. Das hat mir sehr gut gefallen, sehr innovativ.


    Der Autor Jay Kay spielt mit den Perspektiven und deren Wechseln, vor Beginn jedes Kapitels steht aber der Name der erzählenden Person drüber. Und trotzdem ist es ihm manches Mal gelungen, den Leser mindestens zu verwirren, ihn manchmal sogar ganz auf eine falsche Fährte zu locken. Damit will ich ihm gerne einen modernen Schreibstil attestieren, denn hier wird manches ganz anders erzählt als der Leser das aus "herkömmlichen" Büchern gewohnt ist.


    Lediglich ein kurzer Abschnitt im Mittelteil und der Schluss konnten mich nicht restlos überzeugen. Beim Ende hatte ich das Gefühl, er hat ein wenig seinen eigenen Faden verloren. Denn besonders da hatte ich mit ganz anderen Überraschungen gerechnet. 
    Deshalb gibt es 4 gute Sterne von mir.
    Und die Hoffnung,dass Jay Kay noch mehrere Bücher schreibt und ihm bei denen nie das Talent abhanden kommt, die Leserschaft zu verblüffen.
    Das Buch hat mir Spaß gemacht zu lesen.

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    Phil09s avatar
    Phil09vor einem Jahr
    Schicksalshafte Begegnungen

    Ein Buch wie eine mittlere Naturgewalt. Von Beginn an mysteriös und spannend erzählt. Die Story ist voll von überraschenden Wendungen und Ereignissen. Eine unberechenbare Mischung aus Fiction und Realität, die den Leser  nachdenklich zurücklässt. Eine einzigartige Geschichte über die indianische Kultur und deren Legenden sowie dem Amarican Way of Life.

    Beim Lesen dieses Buches weiß man nie, was einem auf den folgenden Seiten erwartet...

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    Florian_Andrewss avatar
    Florian_Andrewsvor einem Jahr
    Eine Indianer Story, die Spaß macht zu lesen

    Ein Buch, welches unscheinbar daher kommt, es aber in sich hat. Gleich ist man von der famosen Story gefangen und taucht ab in eine Welt, die im wilden Westen zwischen Erotik und Wild Western Style spielt. 


    Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, sodass auch Lese Anfänger bzw. Leute, die nicht zu den Viel Lesern gehören gut voran kommen.


    Fazit: Tolles Buch, das Lust auf mehr macht!

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    Cleo22s avatar
    Cleo22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr spannendes Buch mit vielen Überraschungen!
    Wenn eins bei diesem Buch klar ist, dann ist gar nichts klar. Überraschung pur :-)

    Inhalt:
    Die Patchworkfamilie Harper möchte eigentlich nur einen schönen Urlaub verbringen, doch es kommt alles anders, als sie denken. In den Rocky Mountains treffen sie auf Mel, die sich mit der Lodge einen Traum erfüllt hat und dort mit anderen Native Americans nach dem Rechten sieht. Der Urlaub endet mit einem Fluch, der die Harpers bis nach Denver verfolgt und sie nicht mehr in Ruhe lässt, bis sie gezwungen sind, wieder zurückzukehren.


    Schon der Anfang der Geschichte wird sehr spannend gestaltet und beginnt mit der Beschreibung des Fluches, wie sie der Sohn Riley erlebt hat. Dabei wird nicht in der zeitlich richtigen Reihenfolge erzählt, was es aber umso spannender macht. Auch die anderen Familienmitglieder Matt, Rileys Vater, Diana und deren Tochter Cassie, die ebenfalls alle unter den Folgen des Fluches leiden. Die Beschreibungen des Fluches werden zwischenzeitlich durch Erzählungen von Mel und deren Sicht der Dinge unterbrochen, so das man stellenweise Geschehnisse aus verschiedenen Sichtweisen erfährt. So erfährt der Leser nach und nach, wie sich die Geschichte immer weiter zuspitzt und es schließlich zur Verhängung des Fluches kommt, doch damit nicht genug, danach gehen die Überraschungen erst richtig los. So wechseln spannende Abschnitte mit etwas ruhigeren und informativen ab.
    Ich habe es genossen, dass man zu keinem Zeitpunkt ahnen konnte, was als Nächstes passiert und auch bis zur letzten Seite wurde man noch überrascht.
    In dem Buch werden viele verschiedene Themen behandelt, über die leider zu oft geschwiegen wird, wie zum Beispiel die Probleme der Jugendlichen, die beispielsweise mit Schönheitsproblemen zu kämpfen haben und unter großem Druck leiden, mit den anderen mitzuhalten, dabei wird auch nicht über die schrecklichen Folgen wie Annorexie und Selbstverletzungen geschwiegen. Auch Diskriminierungen gegenüber geistig Behinderten und Schwulen werden gezeigt und wie die Leute damit umgehen. Über die Native Americans gibt es auch viel zu lesen, wie die unterschiedlichen Lebensweisen und deren Probleme und Traditionen. Es bleibt eine schön schaurige Stimmung durch verschiedene Rituale die durchgeführt werden und Visionen, die das ganze noch spannender machen.

    Auch wenn zu Beginn klar war, dass es einen Fluch geben wird, war es zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich habe das Buch sehr schnell und zügig gelesen. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Legenden zu Anfang und Ende waren schön eingesetzt. Man hat einen schönen Einblick in die einzelnen Charaktere bekommen und deren Entwicklung selbst erfahren, was durch die wechselnde Erzählweise aus der Sicht jedes Einzelnen nur verstärkt wurde. 
    Auch der Schluss war anders als erwartet.


    Alles in allem also ein sehr abwechslungsreiches Buch mit vielen tollen Themen, Überraschungen und unbedingt zu empfehlen :-)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    jaykay4ks avatar

    Du liest gerne Neil Gaiman? Du kannst nicht nur mit Stephen King, sondern auch mit Haruki Murakami etwas anfangen? Du erwartest Realismus und freust dich über Mystery und Magie, die jederzeit in unser aller Gegenwart einbrechen kann? Du setzt trotzdem auf Spannung, möchtest aber einen Schuss Erotik nicht vermissen?

    Dann könnte 'Native American Girl' das richtige für dich sein.
    Ein Roman, der wohl am ehesten in die Sparte 'Magischer Realismus' (Wiki) fällt.
    Ein Gegenwartsroman aus den heutigen USA, mit einem Background aus indianischer Kultur und Mystery-Thriller.

    Das ist mein Erstling 'Native American Girl' und zum Erscheinen starte ich eine Leserunde auf Lovelybooks. Hoffe natürlich auf rege Beteiligung ;-)
    Themengerecht setze ich ein Lesealter ab 16 voraus.
    Mehr Infos hier:
    www.amazon.de/dp/3743964120

    Jeder darf sich für die Leserunde und ein Freiexemplar bewerben. Insgesamt verlose ich unter allen Interessenten 20 Bücher. Ein kurzes Statement zur dir und vielleicht, warum dich gerade mein Titel interessiert, wäre hilfreich.
    Sollten es mehr als 20 Bewerber sein, kann auch das Losglück helfen. Wer trotzdem leer ausgeht, darf gerne mitlesen und sich selbstverständlich mit Kommentaren an der Diskussion beteiligen. Ich werde zum Anlauf der Leserunde einen kostenlosen Download des eBooks über amazon anbieten.
    Die 20 Erwählten erhalten je ein Taschenbuch von mir zugesandt. Auf Wunsch in einer signierten Version (bitte angeben).

    Zu den Themen rund um das Buch gehört auch eine Bewertung / Diskussion um das Cover und seine zwei Alternativen. Einen Unterpunkt werde ich anlegen und die Testleser erhalten entsprechende Infos von mir. Ich bitte darum, mir nicht nur eure Ersteindrücke zu schildern, sondern auch eine Bewertung der drei Alternativ-Cover nach dem Lesen des Romans abzugeben.
    Welcher gefällt am besten? Welcher passt am besten?

    Noch eine Bitte zum Schluss:
    Trotz Diskussionen und Rezis würde es mich (und sicher auch die vielen anderen Leser) freuen, wenn ihr nicht die gesamte Story - speziell natürlich das Ende - spoilern würdet.
    Es handelt sich zwar hier nicht um einen klassischen Krimi oder Whodunit-Akt, aber da sind schon ein paar Twists und Überraschungen, die man nicht unbedingt verraten sollte.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht
    jk

    Zur Leserunde

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