Jay Kristoff

 4.5 Sterne bei 376 Bewertungen
Autor von Nevernight - Die Prüfung, Nevernight - Das Spiel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jay Kristoff

Australischer Fantasy- und Sciencefiction-Bestsellerautor: Der 1973 in Perth geborene Autor verbrachte den Großteil seiner Kindheit und Jugend in seinem Zimmer, umgeben von Büchern, technischen Spielereien und Dungeons & Dragons. Nach einem erfolgreichen Studienabschluss arbeitete er lange Zeit in der Werbebranche bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit „The Lotus War“ veröffentlichte er eine Steampunk-Reihe, die in Japan spielt. Des Weiteren ist er der Co-Autor von „Illuminae Files", das 2017 erschien. Seine erste eigene Fantasyreihe heißt „Nevernight". Jay Kristoff lebt mit seiner Frau und seinem Hund in Melbourne.

Alle Bücher von Jay Kristoff

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Jay KristoffNevernight - Die Prüfung
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Nevernight - Die Prüfung
Nevernight - Die Prüfung
 (231)
Erschienen am 24.08.2017
Jay KristoffNevernight - Das Spiel
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Nevernight - Das Spiel
Nevernight - Das Spiel
 (88)
Erschienen am 25.04.2018
Jay KristoffNevernight
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Nevernight
Nevernight
 (13)
Erschienen am 24.08.2017
Jay KristoffDas Spiel (Nevernight 2)
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Das Spiel (Nevernight 2)
Das Spiel (Nevernight 2)
 (4)
Erschienen am 25.04.2018
Jay KristoffNevernight
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Nevernight
Nevernight
 (16)
Erschienen am 09.08.2016
Jay KristoffStormdancer
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Stormdancer
Stormdancer
 (10)
Erschienen am 01.03.2013
Jay KristoffGodsgrave
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Godsgrave
Godsgrave
 (6)
Erschienen am 07.09.2017
Jay KristoffKinslayer
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Kinslayer
Kinslayer
 (3)
Erschienen am 02.09.2014

Neue Rezensionen zu Jay Kristoff

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Lupina15s avatar

Rezension zu "Nevernight - Das Spiel" von Jay Kristoff

Mia Corvere vom Feinsten
Lupina15vor 21 Tagen

Diese Rezension enthält * SPOILER* zu Band 1.

Da mich Nevernight vollauf begeistert hat, musste ich mir sofort Band 2 holen und dieses Buch ebenso verschlingen. Anfangs hatte ich noch Angst, durch Kristoffs blumige Sprache nicht alles zu verstehen, doch es war einfacher als gedacht. Das Spiel ist nüchterner geschrieben als Nevernight. Da man schon in die Welt von Itreya eingeführt wurde, reduziert sich die Zahl der Fußnoten enorm. Diese tauchen nur noch vereinzelt auf, und nehemn nur im Ausnahemfall mehr as die Häkfte der Seite ein. Der Humor ist dabei gewohnt sarkastisch und sorgt für den ein oder anderen Schmunzler.

Diesmal wird die Geschichte, ähnlich wie bei Nevernight, in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen folgen wir der Jetzt-Mia, die sich in die Sklaverei verkauft, um einen gewitzten Plan zu verwirklichen, der anscheinend nicht von der Roten Kirche abgesegnet wurde. Zum anderen folgen wir der Vergangenheits-Mia, die sich mit alten Freunden und Feinden auseinandersetzten muss, um an den Punkt der Jetzt-Mia zu gelangen. Anfangs ist es schwierig zu begreifen, um was es genau geht und warum alles so ist, wie es ist. Aber man findet sich schnell ein und saugt die Geschichte in sich auf.

Ich wurde von der Richtung, die die Geschichte genommen hat, sehr überrascht. Den Klappentext habe ich nicht gelesen, was im nachhinein gut war. Er verrät viel zu viel. Da Mia un ein voll ausgebildete Klinge ist, übernimmt sie immer wieder Aufträge für die Rote Kirche. Doch als sie dabei Ashlinn wieder über den Weg läuft, reißen alte Wunden auf und neue kommen ans Licht. In folge dessen findet sich Mia dann in einem Gladiatoren-Stall wieder, in dem sie um ihr überleben kämpfen muss. Es gibt natürlich wieder viel Blut, viele Intrigen und prickelnde Erotik- (kurze Warnung: Mia wird sich bewusst, dass sie sowohl Männer als auch Frauen attraktiv findet). Kristoff schreibt mit seiner gewohnten Nüchternheit. Nur ab und an schimmern bei Mia Gedanken an Tric durch, der meine Lieblingsperson aus Nevernight war und den ich schmerzlichst vermisst habe.
Es treten aber auch viele neue liebenswürdige Personen auf, die die Geschichte beleben und interessant machen. Mia begegnet einem weiteren Dunkelin und sucht nach Antworten auf ihre Fragen.

Wie immer ist Mr. Kristoff für Überraschungen gut, und davon gibt es in Godsgrave reichlich.
Mir hat diese Geschichte nicht ganz so gut gefallen wie Nevernight. Manchmal konnte ich Mias Beweggründe nicht nachvollziehen, und einiges habe ich schon im Verdacht gehabt. Ich habe die Atmosphäre der Roten Kirche vermisst, aber die Gladiatorenkämpfe waren auch sehr unterhaltsam. Da ich parallel zum Lesen für meine Latinumsprüfung gelernt habe, sind mir die Gemeinsamkeiten zum alten Rom sofort ins Auge gesprungen. Es war interessant zu sehen, wie Mr. Kristoff alte Traditionen auseinandergenommen und umgebaut hat.

"Das Spiel" ist in jeder Hinsicht eine gelungene Fortsetzung von Nevernight. Man begibt sich auf ganz neues Terrain und lernt neue Seiten der Protagonistin kennen. Es wird nie langweilig beim lesen, da man auf das große Finale hinfiebert.

Jeder, der Nevernight mochte, sollte Band 2 lesen.
Und wer nicht mit der Geschichte oder dem Schreibstil warm wurde, sollte es ebenfalls versuchen. Denn dieser Band unterscheidet sich in vielen Punkten von Nevernight und trifft daher vielleicht eueren Geschmack besser.

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MissTalchens avatar

Rezension zu "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff

Endlich wieder ein echter Pageturner
MissTalchenvor 22 Tagen

"Pimmel ist einfach ein anderes Wort für Blödmann. Aber wenn dich jemand eine Fotze nennt, nimm es als Kompliment. Es ist ein Zeichen, dass du dich nicht so leicht ficken lässt."

Dieses Buch hat ja einen regelrechten Hype erfahren, dem ich mich lange widersetzt habe. Erst als ich den 2. Teil als Rezi-Exemplar lesen durfte, musste natürlich auch Band 1 her.

Zur Story:
Als ihre gesamte Familie entweder ermordet oder eingekerkert wurde, hat Mia alles verloren. Nur ihrem Begleiter Herrn Freundlich, der in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten ernährt, verdankt sie ihr Leben, denn sie ist eine sogenannte Dunkelinn. Doch sie schwört Rache und lässt sich von der Roten Kirche zur Assasinin ausbilden.

Meine Meinung: Ich muss gestehen, der Einstieg gestaltete sich recht schwierig.

Der Schreibstil des Autors ist geprägt von einer recht metaphorischen und gleichzeitig vulgären Sprache und gespickt mit langen Fußnoten. Das macht ihn nicht nur gewöhnungsbedürtig, sondern auch etwas kompliziert, aber in meinen Augen vor allem einzigartig, denn seien wir ehrlich: Am Tod ist nichts Schönes, er ist hässlich und dreckig!

So konnte mich nicht nur das interessante Setting, sondern auch die schockierenden Wendungen begeistern, da beides zusammen eine ungeheure Spannung aufbaute.

Hervorstechend fand ich außerdem den Erzähler mit seinem herrlich sarkastischen Humor, der die recht düstere Handlung perfekt auflockert und mir ständig einen Anlass zum Lachen bot.

Mia als Antiheldin ist definitiv eine Protagonistin der anderen Art, dabei aber nicht weniger sympathisch und auch die Nebencharaktere sind so eigen wie komplex.

Mein Fazit: Die perfekte Balance zwischen Spannung, Humor, Emotionen und Brutalität machen Nevernight zu einem Pageturner und Jay Kristoff in meinen Augen zu einem Genie.

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Kagalis avatar

Rezension zu "Nevernight - Das Spiel" von Jay Kristoff

Nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber immer noch grandios
Kagalivor einem Monat

Endlich ging es für mich mit Nevernight weiter. Diesem Buch habe ich wohl entgegengefiebert wie kaum einem anderen und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr jetzt.

Meine Meinung:

Sanguii e Gloria!
Im Vorgängerband haben wir unsere Antiheldin Mia bei ihrer Ausbildung zur Assassinin begleitet, sind durch den stillen Berg gewandelt und haben wortwörtlich in Blut gebadet, doch nun führt uns der Weg von der roten Kirche. Wie, weshalb, warum, führe ich nicht weiter aus, aber alles führt dazu, dass wie nun mit Mia im Sand der Arena stehen und um unsere Leben kämpfen.

Es geht also um Gladiatorenkämpfe und wie man es sich denken kann ist das Buch dadurch noch um einiges blutiger und brutaler als der erste Band. Dafür sind die Kämpfe extrem spannend. Jedes Mal, wenn Mia in der Arena kämpfte schlug mein Herz schneller, ich hörte innerlich die Massen jubeln und fühlte den Puls der Arena. Jay Kristoff schafft es meisterlich sowohl die Schrecken der Gladiatorenkämpfe, als auch das berauschende Gefühl von Ruhm und Sieg zu vermitteln.
Auch wurde in diesem Buch das römische Vorbild für die Republik von Itreya umso deutlicher. Ich finde es toll wie die römische Kultur und auch lateinische Ausdrücke wie Sanguii e Gloria! (dt:  Blut und Ruhm) in den Weltenentwurf eingewebt wurden.

Alles andere als eine Heldin
Und auch in diesem Teil zeigt sich wieder, Mia ist alles andere als eine Heldin. Getrieben von Zorn folgt sich fast schon fanatisch ihrer Rache. Wer im Weg steht wird beseitigt und doch blitzt immer wieder Mitleid, Empathie und Verständnis bei ihr auf, die im ständigen Zwiespalt mit ihren Racheplänen stehen, was Mia zu einem äußerst facettenreichen und tiefgehenden Charakter macht.
Auch in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen tut sich was. Sie geht eine Beziehung ein, die ich auf der einen Seite nicht so toll finde, da ich den betreffenden Charakter nicht so mag und auch den intimen Szenen nichts abgewinnen kann, die ich auf der anderen Seite aufgrund der Art der Beziehung aber sehr begrüße. (Klingt chaotisch, ich weiß, aber ich will ja nicht spoilern. Wer es gelesen hat, versteht hoffentlich was ich meine)

Das winzig kleine Aber
Bei all diesen Punkten, die wieder wunderbar war (von der Sprache bez. dem Stil will ich gar nicht anfangen, die war wieder phänomenal, einzigartig, meisterlich etc..) konnte mich das Buch dennoch nicht so ganz mitreißen wie der Vorgänger. Versteht mich nicht falsch, Nevernight das Spiel ist immer noch ein grandioses Buch, dass seine volle Bewertung verdient, aber im direkten Vergleich zum ersten Band muss ich sagen, dass es hier ein paar Stellen gab, wo ich nicht ganz so mitgefiebert habe.
Besonders zwischen den atemberaubenden Kämpfen erscheinen manche Szenen etwas mau. Ich würde nicht so weit gehen sie als langweilig zu bezeichnen, aber gerade in der ersten Hälfte tritt Mia gefühlt ein paar Mal auf der Stelle.

Das Ende wiederum war dann so packend und mit überraschenden Wendungen versehen, dass ich es kaum Aushalte vor Vorfreude auf den finalen Band. Ganz besonders die Geheimnisse der Dunkelinn und des gefallenen Gottes, die in diesen beiden Bänden schon angedeutet wurden lassen mich die Fortsetzung herbeisehnen. Hoffentlich dauert es nicht so lange.

Fazit:

Nevernight: Das Spiel ist eine würdige Fortsetzung, die besonders aus den Kämpfen in der Arena alles an Spannung und Gänsehautfeeling herausholt, für mich persönlich, im direkten Verglich mit dem Vorgänger aber ein klein wenig zurück steckt.

Diese und mehr Rezensionen findet ihr auch auf Miss Page-Turner



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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Nevernight – Die epische Fantasy-Serie geht weiter!

Endlich ist es soweit! Der zweite Band der "Nevernight"-Reihe von Jay Kristoff erscheint und für Fans von epochaler Fantasy haben wir bereits jetzt 25 Exemplare für unsere Leserunde reserviert! Ihr wollt mit dabei sein, wenn Mia ihren Rachefeldzug gegen die Männer, die ihre Familie getötet haben, fortsetzt? 
Für unsere Leserunde zu "Nevernight – Das Spiel" suchen wir gemeinsam mit FISCHER Tor 25 fantasybegeisterte Leser. 

Über das Buch     
Die epische Rachegeschichte geht weiter. Nachdem Mia einen der Männer umgebracht hat, die für die Zerstörung ihrer Familie verantwortlich sind, bleiben noch zwei über: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und für Mia unerreichbar. Schlimmer noch: Die Rote Kirche selbst scheint Scaeva zu schützen …

Um an ihn heranzukommen, geht Mia ein großes Risiko ein: Sie kehrt der Kirche den Rücken und begibt sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin an den Großen Spielen in Gottesgrab teilzunehmen. Mia merkt schnell, dass sie diesmal zu weit gegangen ist, denn auf dem blutigen Sand der Arena gibt es keine Gnade und nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod. 


>> Neugierg geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe!

Über Jay Kristoff 
      
Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.

Gemeinsam mit FISCHER Tor vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Nevernight – Das Spiel" inklusive Nevernight-Tasche! Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 04.04.2018. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   

Stellt euch vor, ihr seid in Mias Situation. Welche Strategie würdet ihr anwenden, um bei einem Gladiatorenkampf möglichst lange in der Arena zu überleben?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 
Zur Leserunde
Daniliesings avatar
Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky
Ein Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.
„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.


PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max Rhode
Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...

sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy Montgomery
Er kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.

infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. Dick
Ein Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.

Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie Thomas
Selten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es.

Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier Bourdeaut
Eine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.

SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie Garber
Stephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...

markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
Angestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.

kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki Murakami
Ich habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)

TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles
Einen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.

Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff
Ein Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!

NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson Giolito
Endlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.

Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy Nelson
So wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!

Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff
Meine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!

aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo Agualusa
Ein Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!

Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. Tack
Für Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.

Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne
Dieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!

Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.

Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:

Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?

Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!
Kathleen1974s avatar
Letzter Beitrag von  Kathleen1974vor 9 Monaten
Herzlichen Dank :-)
Zur Buchverlosung
Marina_Nordbrezes avatar

Sie ist keine Heldin. Sie ist eine Frau, die Helden fürchten.

Eine Welt, in der es niemals dunkel wird. Eine Stadt unter dem Joch der Ungerechtigkeit. Und ein 16-jähriges Mädchen, das den Mord an ihrer Familie rächen will – "Nevernight" von Jay Kristoff ist cool, düster und sexy – und die perfekte Mischung für alle Leser von herausragenden Fantasy-Romanen! 

Für unsere Leserunde zu "Nevernight" suchen wir gemeinsam mit FISCHER Tor 25 fantasybegeisterte Leser. 

Über das Buch     
Als kleines Mädchen musste Mia mit ansehen, wie die drei mächtigsten Männer der Republik ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einkerkerten. Seitdem kennt sie nur ein Ziel: Rache. In der Roten Kirche, einem geheimen Assassinenorden, lässt sie sich zur Attentäterin ausbilden und erlernt die Kunst des Tötens, der Giftmischerei und der Verführung. Zusammen mit anderen Assassinen des Landes muss sich Mia vier Prüfungen stellen, um eine „Klinge“, ein vollwertiges Mitglied der Roten Kirche, zu werden. Am Ende dieser Prüfungen steht das Leben – oder der Tod. 

>> Neugierg geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe!

Über Jay Kristoff
 
      
Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.

Gemeinsam mit FISCHER Tor vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Nevernight". Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 16.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   

Mia wird von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt. Welches Tier würdest du dir gerne als täglichen Begleiter aussuchen und warum?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Jay Kristoff wurde am 01. Januar 1973 in Perth (Australien) geboren.

Jay Kristoff im Netz:

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