Jay Kristoff Nevernight

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Inhaltsangabe zu „Nevernight“ von Jay Kristoff

Nevernight is the first in an epic new fantasy series from the New York Times bestselling author, Jay Kristoff. In a land where three suns almost never set, a fledgling killer joins a school of assassins, seeking vengeance against the powers who destroyed her family. Daughter of an executed traitor, Mia Corvere is barely able to escape her father’s failed rebellion with her life. Alone and friendless, she hides in a city built from the bones of a dead god, hunted by the Senate and her father’s former comrades. But her gift for speaking with the shadows leads her to the door of a retired killer, and a future she never imagined. Now, a sixteen year old Mia is apprenticed to the deadliest flock of assassins in the entire Republic ― the Red Church. Treachery and trials await her with the Church’s halls, and to fail is to die. But if she survives to initiation, Mia will be inducted among the chosen of the Lady of Blessed Murder, and one step closer to the only thing she desires. Revenge.

Wow! anfangs war es echt kompliziert aber sobald man drinnen ist kann man das Buch nicht mehr weglegen! Rezension folgt noch :)

— Bookishtwins
Bookishtwins

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  • Eine Schule für Assassinen - Nevernight

    Nevernight
    N9erz

    N9erz

    11. May 2017 um 12:58

    Mis ist gerade mal sechzehn Jahre, doch schon vor sechs Jahren hatte sie ihre erste Begegnung mit dem kalten und harten Tod. Jetzt ist es ihr Ziel sich für die Schmerzen die ihr zugefügt wurden zu rächen und Blut fließen zu lassen. Natürlich das Blut ihrer Feinde. Dafür muss sie zu einer perfekten Waffe werden - und das geht nirgendwo besser als in der Ausbildung der Red Church. Denn hier wird kein einfacher Unterricht betrieben - hier werden Killer in Kampftraining, Diebstahl, Giftmischen und Verführung unterrichtet. Um danach die besten Assassinen zu sein. ----- Ich warne euch gleich mal vor: in dieser Rezension geht es ein bisschen auf und ab, denn genau so ging es mir auch bei "Nevernight". Das erste Kapitel war genial! Zwei Szenen so unterschiedlich wie sie nur sein könnten - ein Bettszene und ein Mord - geschrieben in den beinahe komplett selben Wörtern. Eine Verbindung erschaffen zwischen Leben und Tod, grenzt ein bisschen sehr stark an Genialität. Wenn man erst einmal herausen hatte womit man es zu tun hat kam man aus dem Staunen echt nicht mehr heraus. Zu gut diese Gleichsetzung, als das man sie glauben konnte. Doch danach kam der große Einbruch. Für mich und wenn man sich anderere (insbesondere schlechte) Rezensionen online ansieht auch für einige andere. Denn der Schreibstil wird schwer, extrem blumig und fast schon übertrieben. Stellenweise werden einem so schöne Beschreibungen um die Ohren geworfen voller Metaphern und Anspielungen, dass man einfach wirklich nicht mehr herauslesen kann was damit gemeint sein sollte. Zu viel drum herum als wirklich ein bisschen auf mehr den Punkt zu kommen. Grundsätzlich bin ich sowieso kein Fan von so schweren Schreibstilen, obwohl er manchmal sehr schön ausgeführt wird. Hier aber - fast schon eine Qual und wirklich zeitraubend sich hier vorzukämpfen. Zudem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass der Autor irgendwie unbedingt ein paar Wörter und Phrasen etablieren wollte. "Nevernight" kommt immens oft vor, "the cat who is not a cat" wird auch wirklich viel zu oft betont. JA - wir haben das beim ersten mal auch schon verstanden, spätestens beim fünften Mal genügt es dann aber echt, so dämlich bin ich als Leser dann auch nicht! Dazu kommt, dass sehr oft Fußnoten quer durch den Text verteilt sind. Diese sind zwar wirklich interessant, bauen oftmals ein viel größeres Universum rund um Mia auf - sind aber auch extrem ablenkend. Denn nach einer langen Fußnote und viel erläuternder Erklärung kann es durchaus sein, dass man simple den Faden für die Story verloren hat. Wenn einem das dann aber dreimal auf einer Seite oder Doppelseite passiert hat man einfach keine Lust mehr drauf.Darum gestehe ich, ich habe sehr schnell aufgehört die Fußnoten überhaupt zu lesen und mich trotzdem ausgekannt. Wer sich das allerdings antut - und ich habe es getan - der wird ab etwa Seite 100 (oder auch genauer Book 2 nachdem das Buch in drei Bücher unterteilt ist) belohnt. Endlich kommt die Story in Fahrt, es dreht sich mehr und fokusierter um Mia, um ihre Aufgabe und ihr Ziel. Die Geschichte beginnt spannend zu werden und nimmt ordentlich Fahrt auf, denn die Red Church ist alles andere als langweilig! Jede Menge Intrigen, Blut und Heimlichkeiten - wirklich von Seite zu Seite spannender! An den Schreibstil hat man sich bis zu diesem Punkt dann einfach auch schon gewöhnt, oder er wird wirklich einfacher. Genau beurteilen kann ich das nicht, aber ab diesem Zeitpunkt ging das Lesen definitiv flüssiger. Auch die Fußnoten werden immer weniger (auch wenn ich sie sowieso nicht gelesen habe) und machen die Story somit einheitlicher und flüssiger. Wenn man sich also durch die ersten etwas über 100 Seiten durchbeißt, der bekommt danach eine wirklich tolle Story. Wer mit den ersten Seiten schon so extreme Probleme hat, dass er gar nicht voran kommt dem empfehle ich sogar - total Hardcore - einfach mal zu versuchen bei Book 2 einzusteigen. Klar fehlt einem dann ein bisschen Hintergrund und Vorgeschichte, aber trotzdem sollte der Einstieg möglich sein.  Trotzdem muss man sagen: die Charaktere sind toll. Insbesondere natürlich Mia, die wirklich eine Badass Protagonistin ist. Ohne wenn und aber. Wirklich knapp an genial wie sie hier dargestellt wird und trotzdem noch so sympathisch ist! Auch die Personen rund herum passen sich einfach perfekt ins Bild ein und machen am dem ersten Viertel noch etwas wirklich Gutes aus der Story! Man sollte aber auf jeden Fall ein bisschen gewarnt sein, denn "Nevernight" ist definitiv nicht das typische Young-Adult Fantasy Buch, wie man es kennt. Das betont auch Jay Kristoff immer wieder. Die Darstellungen von Blut und auch Sex sind sehr explizit und vielleicht für den ein oder anderen jüngeren Leser ein bisschen too much. Dafür haben allehärter gesottenen oder schlicht weg älteren Leser sicher ihren Spaß dabei endlich mal ein (YA-)Fantasy Buch zu finden, dass nicht all die prekären Stellen auslässt. Eine Empfehlung gibt es von mir auf jeden Fall. Wären die ersten Seiten nicht (ich wollte sie nach dem Lesen beinahe aus dem Buch reißen und verbrennen, einfach weil sie mich fast vom Lesen abgehalten hätten) - dann auf jeden Fall volle Sterne!Für den Anfang, den Schreibstil zu Beginn und die Fußnoten muss ich allerdings ein bisschen was abziehen. Das kann man einfach nicht komplett vergessen, aber wer Durchhaltevermögen zeigt, der wird danach auf jeden Fall mit einer guten Story belohnt! Eine Mischung aus einem brutalen Hogwarts und guten Charakteren!

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  • phantastische Geschichte, die alle Harry Potter, Throne of Glass und Game of Throne Fans begeistert

    Nevernight
    Saruna

    Saruna

    08. November 2016 um 19:49

    Nur für Fortgeschrittene Englisch LeserZum InhaltMia ist sechs Jahre alt, als ihr Vater wegen Verrats gehängt wird und ihre Mutter, sowie ihr kleiner Bruder ins Gefängnis müssen. Seither schwört Mia Rache, an denjenigen die ihrer Familie unrecht taten!Als sie auf ihrer Flucht auf den alten Mercurio trifft, nimmt sich dieser ihrer an und trainiert sie. Mit 16 ist sie bereit für die Aufnahmeprüfung zur Assassinin. Doch die Schule muss erst gefunden und die Aufnahmeprüfung bestanden werden. Und Mia ist nicht die Einzige die einen der raren Plätze an der Schule ergattern will. Aber Mia hat auch geheimnisvolle Kräfte und kann die Schatten beeinflussen….Zum CoverDas ist ja wohl einfach nur ein geiles Cover! Die Krähe ist total schön und dieser rote Kreis (hinten ist er blau und auf dem Rücken gelb und symbolisiert die drei Sonnen aus der Welt in der das Buch spielt) finde ich sehr passend. Dazu noch den Leitspruch der Familie Corvere „Never Flinch. Never Fear. Never Forget.“ Muss man einfach kaufen!Ausserdem hat es im Buch selber drei sehr schön ausgearbeitete Karten! Und unter dem Schutzumschlag ist die Krähe nochmal auf den Karton mit Glanzfolie eingeprägt.Zum SchreibstilPUH! Die Bewertungen des Buches gehen ja meilenweit auseinander. Entweder man liebt es, oder man hat es abgebrochen, weil der Schreibstil einfach nicht einfach ist. Ich hatte von verschiedenen Leuten, die das Buch bereits gelesen haben gehört, dass ich bis ca Seite 100 durchhalten sollte, danach würde es super werden. Mit diesem Wissen ging ich also an das Buch heran und schon nach der ersten Seite, in der ich rein gar nichts verstanden hatte, erkannte ich, was meine Freunde meinten. Jay Kristoff schreibt nicht nur in tausend Metaphern, nein, seine Vergleiche sind so bildlich und weit hergeholt, dass ich sehr oft Mühe hatte, überhaupt zu verstehen, was er mir nun sagen wollte…Hier ein paar Beispiele:«the girl felt the words in her chest. In the deepest, darkest place, where the hope children breathe and adults mourn withered and fell away, floating like ashes on the wind. »«If her face were a puzzle, most would put it back in the box, unfinished.»«Mia sighed. Took her temper by the earlobe and pulled it to heel.»«Tric gave another half-hearted stab, but the beast had forgotten its quarry entirely, great eyes rolling as it flipped over and over, dragging its bulk back below the sand, howling like a dog who's just returned home from a hard turn's work to find another hound in his kennel, smoking his cigarillos and in bed with his wife.»«They're led by a dozen camels, Tric. A noseless dog could follow this trail of shit in the middle of truedark. If they suddenly start trekking faster than a forty-a-turn smoker with an armload of drunken prostitutes, I think we can find them again.»Ehm ja.. das nur um einige Beispiele zu nenne. In diesem Stil geht das weiter und wird untermalen mit halbseitigen Fussnoten, die aus witzigen Anekdoten, Sprüchen, Informationen über Religion, Begriffe, Land und Leute bestehen und direkt an den Leser (Gentlefriends) adressiert sind. Ausdrücke wie „o“ werden überstrapaziert:O, Daugthers, O, Gentlefriends, O, if only… und so weiter.Nachdem man aber ca 77 Seiten durchgehalten hat (und das meine ich wirklich) kommt man langsam in diese blumige Sprache rein(vielleicht wird es auch weniger *lach*), die Story kommt in Fahrt, es geht richtig los und MAN WIRD DAS GUT!!! Ich konnte das Buch nicht weglegen, weil es soooo grandios wurde! Es fesselte mich, wie kein Buch zuvor! Es war spannend, brutal, unerwartet, neu!Über die CharaktereMia Corvere erinnerte mich sehr stark an Arya aus Game of Thrones und ich habe sie eigentlich gleich ins Herz geschlossen. Sie ist Mutig, tapfer, weiss was sie will und kämpft hart dafür. Aber trotzdem ist sie nur ein Mädchen, das schlimmes erlebt und gesehen hat und von Alpträumen geplagt wird. Gut hat sie Mr Kindley an ihrer Seite. Den ich übrigens auch sehr mochte, aber immer auch etwas misstrauisch gegenüber war. Weil immerhin ist es ein Schattenwesen. Er hat oft die Stimmung aufgelockert und ich war so froh, dass Mia ihn hatte. Gerne hätte ich noch mehr über ihn erfahren, aber ich könnte mir vorstellen, dass dies im zweiten Band der Fall sein wird.Auch sehr toll ist natürlich Tric, der ebenfalls eine grauenhafte Vergangenheit hat, aber das Herz am rechten Fleck. Ich mochte wie er mit Mia umgegangen ist und wie sich die Beziehung der beiden entwickelte.« „But I’d still rather be called a cunt than a cock any turn.“The girl sighed gray, crushed her cigarillo out with her boot heel.Spat into the wind.And just like that, young Tric was in love. »Und ich ebenfalls! Tric <3Aber auch Nebencharaktere wie Ash, Mercurio oder Bastard sind sehr schön ausgearbeitet, lebendig und authentisch.Persönliche MeinungWenn man von meinen anfänglichen sehr grossen Mühen mit der Sprache absieht (und ich war wirklich mehrfach davor, das Buch in die Ecke zu werfen) dann kann man sagen, dass ich hier ein Juwel in Händen halte. Die Geschichte war super aufgebaut, man bekommt immer wieder Rückblenden aus Mias Kindheit und erfährt somit immer wieder ein bisschen mehr. Aber immer nur so viel, dass man unbedingt weiterlesen muss, um mehr zu erfahren. Ausserdem ist es auch sehr witzig! Nicht nur die zum Teil echt lustigen Fussnoten, sondern auch die Charaktere haben den Ein oder anderen Spruch auf Lager. Ich mochte besonders auch die unerwarteten Wendungen die das Buch bereithielt.Fazit: Zuerst sehr zäh, da der Schreibstil sehr anspruchsvoll ist, durch die ganzen Metaphern und Vergleiche, aber danach wird es eine phantastische Geschichte, die alle Harry Potter, Throne of Glass und Game of Throne Fans begeistern wird!

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  • Eine Schule für Assassinen - Nevernight

    Nevernight
    N9erz

    N9erz

    03. November 2016 um 21:39

    Mis ist gerade mal sechzehn Jahre, doch schon vor sechs Jahren hatte sie ihre erste Begegnung mit dem kalten und harten Tod. Jetzt ist es ihr Ziel sich für die Schmerzen die ihr zugefügt wurden zu rächen und Blut fließen zu lassen. Natürlich das Blut ihrer Feinde.Dafür muss sie zu einer perfekten Waffe werden - und das geht nirgendwo besser als in der Ausbildung der Red Church. Denn hier wird kein einfacher Unterricht betrieben - hier werden Killer in Kampftraining, Diebstahl, Giftmischen und Verführung unterrichtet. Um danach die besten Assassinen zu sein.Ich warne euch gleich mal vor: in dieser Rezension geht es ein bisschen auf und ab, denn genau so ging es mir auch bei "Nevernight".Das erste Kapitel war genial! Zwei Szenen so unterschiedlich wie sie nur sein könnten - ein Bettszene und ein Mord - geschrieben in den beinahe komplett selben Wörtern. Eine Verbindung erschaffen zwischen Leben und Tod, grenzt ein bisschen sehr stark an Genialität. Wenn man erst einmal herausen hatte womit man es zu tun hat kam man aus dem Staunen echt nicht mehr heraus. Zu gut diese Gleichsetzung, als das man sie glauben konnte.Doch danach kam der große Einbruch. Für mich und wenn man sich anderere (insbesondere schlechte) Rezensionen online ansieht auch für einige andere. Denn der Schreibstil wird schwer, extrem blumig und fast schon übertrieben. Stellenweise werden einem so schöne Beschreibungen um die Ohren geworfen voller Metaphern und Anspielungen, dass man einfach wirklich nicht mehr herauslesen kann was damit gemeint sein sollte. Zu viel drum herum als wirklich ein bisschen auf mehr den Punkt zu kommen. Grundsätzlich bin ich sowieso kein Fan von so schweren Schreibstilen, obwohl er manchmal sehr schön ausgeführt wird. Hier aber - fast schon eine Qual und wirklich zeitraubend sich hier vorzukämpfen.Zudem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass der Autor irgendwie unbedingt ein paar Wörter und Phrasen etablieren wollte. "Nevernight" kommt immens oft vor, "the cat who is not a cat" wird auch wirklich viel zu oft betont. JA - wir haben das beim ersten mal auch schon verstanden, spätestens beim fünften Mal genügt es dann aber echt, so dämlich bin ich als Leser dann auch nicht!Dazu kommt, dass sehr oft Fußnoten quer durch den Text verteilt sind. Diese sind zwar wirklich interessant, bauen oftmals ein viel größeres Universum rund um Mia auf - sind aber auch extrem ablenkend. Denn nach einer langen Fußnote und viel erläuternder Erklärung kann es durchaus sein, dass man simple den Faden für die Story verloren hat. Wenn einem das dann aber dreimal auf einer Seite oder Doppelseite passiert hat man einfach keine Lust mehr drauf. Darum gestehe ich, ich habe sehr schnell aufgehört die Fußnoten überhaupt zu lesen und mich trotzdem ausgekannt.Wer sich das allerdings antut - und ich habe es getan - der wird ab etwa Seite 100 (oder auch genauer Book 2 nachdem das Buch in drei Bücher unterteilt ist) belohnt. Endlich kommt die Story in Fahrt, es dreht sich mehr und fokusierter um Mia, um ihre Aufgabe und ihr Ziel. Die Geschichte beginnt spannend zu werden und nimmt ordentlich Fahrt auf, denn die Red Church ist alles andere als langweilig! Jede Menge Intrigen, Blut und Heimlichkeiten - wirklich von Seite zu Seite spannender!  An den Schreibstil hat man sich bis zu diesem Punkt dann einfach auch schon gewöhnt, oder er wird wirklich einfacher. Genau beurteilen kann ich das nicht, aber ab diesem Zeitpunkt ging das Lesen definitiv flüssiger. Auch die Fußnoten werden immer weniger (auch wenn ich sie sowieso nicht gelesen habe) und machen die Story somit einheitlicher und flüssiger.Wenn man sich also durch die ersten etwas über 100 Seiten durchbeißt, der bekommt danach eine wirklich tolle Story. Wer mit den ersten Seiten schon so extreme Probleme hat, dass er gar nicht voran kommt dem empfehle ich sogar - total Hardcore - einfach mal zu versuchen bei Book 2 einzusteigen. Klar fehlt einem dann ein bisschen Hintergrund und Vorgeschichte, aber trotzdem sollte der Einstieg möglich sein.Trotzdem muss man sagen: die Charaktere sind toll. Insbesondere natürlich Mia, die wirklich eine Badass Protagonistin ist. Ohne wenn und aber. Wirklich knapp an genial wie sie hier dargestellt wird und trotzdem noch so sympathisch ist! Auch die Personen rund herum passen sich einfach perfekt ins Bild ein und machen am dem ersten Viertel noch etwas wirklich Gutes aus der Story!Man sollte aber auf jeden Fall ein bisschen gewarnt sein, denn "Nevernight" ist definitiv nicht das typische Young-Adult Fantasy Buch, wie man es kennt. Das betont auch Jay Kristoff immer wieder. Die Darstellungen von Blut und auch Sex sind sehr explizit und vielleicht für den ein oder anderen jüngeren Leser ein bisschen too much. Dafür haben allehärter gesottenen oder schlicht weg älteren Leser sicher ihren Spaß dabei endlich mal ein (YA-)Fantasy Buch zu finden, dass nicht all die prekären Stellen auslässt.Eine Empfehlung gibt es von mir auf jeden Fall. Wären die ersten Seiten nicht (ich wollte sie nach dem Lesen beinahe aus dem Buch reißen und verbrennen, einfach weil sie mich fast vom Lesen abgehalten hätten) - dann auf jeden Fall volle Sterne!Für den Anfang, den Schreibstil zu Beginn und die Fußnoten muss ich allerdings ein bisschen was abziehen. Das kann man einfach nicht komplett vergessen, aber wer Durchhaltevermögen zeigt, der wird danach auf jeden Fall mit einer guten Story belohnt! Eine Mischung aus einem brutalen Hogwarts und guten Charakteren!

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