Nevernight - Die Prüfung

von Jay Kristoff 
4,5 Sterne bei231 Bewertungen
Nevernight - Die Prüfung
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Positiv (206):
M

Nach anfänglichen Schwierigkeiten eine geniale Geschichte die ihres gleichen sucht

Kritisch (7):
MiorinCaoleans avatar

Nach knapp 200 Seiten abgebrochen. Nicht spannend genug, viele unnötige Details, teilweise vorhersehbar. Hat mich einfach nicht gefesselt..

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Inhaltsangabe zu "Nevernight - Die Prüfung"

Sie ist keine Heldin. Sie ist eine Frau, die Helden fürchten.

'Nevernight' ist der erste Roman einer neuen bildgewaltigen und epischen Fantasy-Serie von 'New York Times'-Bestseller-Autor Jay Kristoff.

In einer Welt mit drei Sonnen,

in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes,

sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.

Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die 'Rote Kirche'. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der 'Roten Kirche' machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …

Nach dem zusammen mit Amie Kaufman verfassten Science-Fiction-Roman 'Illuminae' ist 'Nevernight' der neueste Geniestreich von Jay Kristoff: für die Leser von Anthony Ryan, Patrick Rothfuss und Sarah J. Maas.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297573
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:24.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2017 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    MissTalchens avatar
    MissTalchenvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Die perfekte Balance zwischen Spannung, Humor, Emotionen und Brutalität machen Nevernight zu einem Pageturner und Jay Kristoff zum Genie.
    Endlich wieder ein echter Pageturner

    "Pimmel ist einfach ein anderes Wort für Blödmann. Aber wenn dich jemand eine Fotze nennt, nimm es als Kompliment. Es ist ein Zeichen, dass du dich nicht so leicht ficken lässt."

    Dieses Buch hat ja einen regelrechten Hype erfahren, dem ich mich lange widersetzt habe. Erst als ich den 2. Teil als Rezi-Exemplar lesen durfte, musste natürlich auch Band 1 her.

    Zur Story:
    Als ihre gesamte Familie entweder ermordet oder eingekerkert wurde, hat Mia alles verloren. Nur ihrem Begleiter Herrn Freundlich, der in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten ernährt, verdankt sie ihr Leben, denn sie ist eine sogenannte Dunkelinn. Doch sie schwört Rache und lässt sich von der Roten Kirche zur Assasinin ausbilden.

    Meine Meinung: Ich muss gestehen, der Einstieg gestaltete sich recht schwierig.

    Der Schreibstil des Autors ist geprägt von einer recht metaphorischen und gleichzeitig vulgären Sprache und gespickt mit langen Fußnoten. Das macht ihn nicht nur gewöhnungsbedürtig, sondern auch etwas kompliziert, aber in meinen Augen vor allem einzigartig, denn seien wir ehrlich: Am Tod ist nichts Schönes, er ist hässlich und dreckig!

    So konnte mich nicht nur das interessante Setting, sondern auch die schockierenden Wendungen begeistern, da beides zusammen eine ungeheure Spannung aufbaute.

    Hervorstechend fand ich außerdem den Erzähler mit seinem herrlich sarkastischen Humor, der die recht düstere Handlung perfekt auflockert und mir ständig einen Anlass zum Lachen bot.

    Mia als Antiheldin ist definitiv eine Protagonistin der anderen Art, dabei aber nicht weniger sympathisch und auch die Nebencharaktere sind so eigen wie komplex.

    Mein Fazit: Die perfekte Balance zwischen Spannung, Humor, Emotionen und Brutalität machen Nevernight zu einem Pageturner und Jay Kristoff in meinen Augen zu einem Genie.

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor einem Monat
    Nevernight - Die Prüfung

    Nachdem ich so viel gutes über die Story gelesen hatte war ich natürlich umso gespannter ob es die Geschichte auch schafft mich zu fesseln...

    Inhalt:
    In einer Welt mit drei Sonnen,

    in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes,

    sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.

    Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die 'Rote Kirche'. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der 'Roten Kirche' machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …

    Fazit:
    Stil - ich persönlich bin eigen mit Büchern welche mit sehr vielen Fußnoten gespickt sind und das ist bei diesem Buch so ziemlich bei jeder zweiten Seite der Fall gewesen - mich hat es etwas gestört und man hätte es meiner Meinung nach auch gut in dem Verlauf der Geschichte einbauen können, anstatt darunter noch ausschweifende Bemerkungen hinzuzufügen.

    Ansonsten ist der Schreibstil gespickt mit sehr viel Beschreibung, düsteren Charakteren usw - das konnte meinen Nerv nicht 100 % treffen.

    Im Buch kommen sehr viele detailreiche Kampfszenen vor, welche dem Leser deutlich machen, dass die Story in einer anderen Liga spielt - diese waren für mich manchmal einfach a little bit to much.

    Die erschaffene Welt von Jay Kristoff war für mich das positviste in diesem Roman. Angelehnt an das alte Rom, erlebt der Leser eine Gesellschaft, die mit politischen Problem zu kämpfen hat - eine Stadt entstanden durch Götter und magische Kräfte machten die Geschichte dann interessant - von mir bekommt der Roman gut gemeinte 3 Sterne, da es leider einfach an meinem Geschmack etwas vorbei ging.

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    B
    book-lover2-vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine überzeugende Geschichte über Rache, Vertrauen, Treue und Mord.
    Wenn alle tot sind, was bleibt dann noch ?

    Rache.
    Nach dem Tod ihrer Familie will Mia nur noch eines: Gerechtigkeit. So entschließt sie sich, sich der Roten Kirche, einer Gemeinschaft aus Assassinen, anzuschließen. Sollte sie jedoch das Auswahlverfahren nicht siegreich abschließen, würde sie ihrem Ziel keineswegs näherkommen und schlimmstenfalls ihren Eltern, früher als gedacht, Gesellschaft leisten.

    Jay Kristoff schafft es, einen in diese neue Welt zu entführen, wie nur wenige es können. Da ich das ebook gelesen habe, fand ich die Fußnoten zwar manchmal ziemlich nervig, jedoch hat es sich jedesmal gelohnt, sie zu lesen, da man dadurch mehr über die Geschichte dieser Welt erfuhr oder einfach nur einen sarkastischen Kommentar las, welcher die angespannte Situation auflockerte. Durch die zuvor erwähnten historischen Einblicke, hatte man das Gefühl, eine sich wahrlich zugetragene Begebenheit mitzuerleben, da einem die Vergangenheit - ehmalige Herrscher, Kultur, Traditionen, typische Verhaltensweisen - vermittelt worden ist. Auch kann man sich diese sehr gut vorstellen, weil sie sehr an die Antike erinnert. (Konsul, Senat, lateinische Phrasen,..).
    Des Weiteren war der Schreibstil sehr anregend, sodass durch die meist bildliche Sprache das Vorstellungsvermögen bzw. die Fantasie, zusätzlich anregt wurde.

    "Wenn überall Blut ist, ist Blut das Einzige." (S. 397)

    Dieses Zitat beschreibt Mias Haltung erstaunlich gut, denn bis zum Ende bleibt sie ihren Prinzipien treu. Ihre starke Persönlichkeit, ihr Kampfgeist und ihre Intelligenz sind eine niemals langweilig werdene erfrischende Kombination, denn aufgrund des Er/Sie- Erzählers erfährt man nie zu viel über ihre tatsächlichen Pläne, sondern wird jedesmal aufs Neue überrascht.
    Trick hingegen wird ihr wahrer Verbündeter während ihrer geamten Zeit dort und hat nicht nur Mia, sondern auch mich von sich überzeugt. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich eine Zuneigung zwischen den beiden, von der man hofft, dass sie einen solchen Ort überdauert.

    Ich bewerte diesen Roman mit 5 Sternen, da er mich restlos berzeugt hat. Eine Protagonistin mit Prinzipien, die nicht immer in allem die Beste ist, sondern sich ihre Fehler durchaus eingesteht. Ein Ort, an dem es keinen Platz für Verliebtheiten gibt und ein Wille, der niemals gebrochen wird.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnlicher Fantasy-Roman, der durch seine unkonventionelle Erzählweise besticht.
    Ein außergewöhnlicher Fantasy-Roman, der durch seine unkonventionelle Erzählweise besticht.

    Rezi von Buchraettin Mann

    Mia Corvere muss mit ansehen wie ihr Vater hingerichtet und ihre Mutter und ihr kleiner Bruder in ein Gefängnis geworfen werden um zu sterben. Sie selber entkommt nur knapp und wird von einem alten Mann aufgenommen. Sie schwört Rache – und lässt sich von der Roten Kirche zu einer Assassine, einer Berufs-Mörderin, ausbilden. Wobei ein Dämon, der sie in ihrem Schatten begleitet und ihre Ängste von ihr nimmt, ihr ganz besondere Fähigkeiten verleiht.
    Der Fantasy-Roman von Jay Kristoff zog mich mit seiner Erzählweise schnell in seinen Bann.
    Die Geschichte um Mia wird zeitlich nicht linear erzählt, teilweise gibt es Rückblenden die ihre Vergangenheit erhellen, manchmal wird der Handlung auch vorgegriffen.
    Dadurch bleibt die Spannung hoch und die Neugier auf die weitere Entwicklung wird geweckt. Parallel dazu gibt es einen Erzähler, der in Randnotizen Hintergrundinformationen und Anekdoten rund um spezielle Punkte bietet.
    Dabei wird die Sprache durch eine gehörige Portion Ironie und Sarkasmus aufgelockert und hat mich einige Male lachen lassen.
    Allerdings ist die Sprache auch sehr direkt, aber nicht zu exzessiv, wenn es um die Schilderung des Mordens und Sterbens, aber auch des Liebens, geht. Insgesamt passt dies aber sehr gut zum Buch, schließlich wird über eine Ausbildung zur Mörderin berichtet.
    Ein außergewöhnlicher Fantasy-Roman, der durch seine unkonventionelle Erzählweise besticht.
    Auch wenn die Hauptperson des Romans noch jugendlich und zu Ende erst 16 Jahre alt ist, würde ich den Roman aufgrund der direkten Sprache doch erst ab 16 empfehlen.
    Trotzdem 5 von 5 Sternen.

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    Lupiens avatar
    Lupienvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eins meiner Highlights!
    Absolut grandios

    Hier habe ich nur viel Gutes über das Buch gehört und dachte mir, dass ich das doch auch mal lesen könnte.
    Es hat sich total gelohnt.
    Am Anfang war es etwas schwer sich in die Geschichte einzufinden, aber wer dranbleibt wird belohnt.
    Der Autor hat einen ungewöhnlichen und großartigen Schreibstil, der mich irgendwie total anmacht, da es mal was ganz anderes ist.
    Er beschreibt sehr wortgewandt die verschiedensten Schauplätze und auch die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und zeigen viele Faccetten.
    Die Story ist manchmal schon etwas krass, aber sehr gelungen und ziemlich sogerzeugend, sodass ich andere Bücher habe links liegen lassen, nur um Nevernight weiterzulesen.
    Mir gefällt auch diese Driketheit und dass nicht alles beschönigt wird, was ziemlich erfrischend ist, da es teilweise in diesem Genre zu vielen Ähnlichkeiten kommt.
    Auch die Fußnoten des Erzählers sind sehr cool, mal gibt es interessante Fakten, eine Prise Sarkasmus, ...
    Die dunkle Seite der Magie und das düstere Thema haben mir sehr gut gefallen (Herr Freundlich rockt :D).

    Fazit: Alles in allem liebe ich diese Story und bin froh, dass ich mir gleich Band 2 geholt habe, um direkt weiterlesen zu können. Hoffentlich kommt bald der nächste Band.

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    MaryKates avatar
    MaryKatevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Schlag ein Treffer!!
    Absolut empfehlenswert!!!

    Inhalt:

    In einer Welt mit drei Sonnen,
    in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes,
    sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.

    Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …


    Meine Meinung: Der Schreibstil ist echt direkt und Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie flucht, schimpft und äußert ihre Meinung. Sie  hat nur ein Ziel die drei mächtigsten Männer der ganzen Republik zu töten, die ihr ihre Familie genommen haben. Mia möchte sich in der Roten Kirche zur Attentäterin ausbilden lassen. An ihrer Seite ist eine ganz besondere Katze, die sie auf ihrem Weg begleitet.   Denn Mia hat eine ganz besondere Gabe, sie ist eine sogenannte Dunkelinn, welche die Schatten beherrschen kann. Der Weg zur Roten Kirche ist nicht so einfach wie Mia gedacht, da fast niemand weiß wo genau sich die Rote Kirche befindet. Die Reise dorthin verlangt Mia alles ab und sie triftt schon auf Mitschüler die auch zur Roten Kirche wollen. Das Buch ist durch den etwas derben Schreibsti schon etwas anderes, als ich es sonst gewohnt bin.  Trotzdem hat mich die Geschichte von Anfang an gekappt und die anderen Charaktere ich im Buch haben genug Raum sich ebenfalls zu entfalten und ihren Platz zu bekommen. Mia reißt alle mit und hat es am Anfang nicht leicht in der Roten Kirche, da jeder weiß wer sie ist und was ihren Eltern zugestoßen ist. Doch sie kämpft sich trotz einiger Verletzungen und Hindernissen. Sie verliert ihr Ziel niemals aus den Augen. Ich bin gespannt wie die Reise mit ihr weiter geht und ob sie ihr Ziel erreichen wird.

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    Anidays avatar
    Anidayvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unerwartet, stark, großartig! Kann ich nur empfehlen :)
    Klasse!

    Rache ist alles! Alles, was Mia Corvere antreibt, denn sie will die Mörder ihrer Familie tot sehen. Um das zu bekommen lässt die junge Frau sich in der roten Kirche zur Assassine ausbilden, ein Weg voller Gefahren und einiger Überraschungen.

    Nevernight hat mich verblüfft. Ich hatte wirklich viel über das Buch gehört, nur gutes. Daher wollte ich es schon lange lesen und bin mit entsprechend hohen Erwartungen rangegangen. Anfangs tat ich mich etwas schwer, daher will ich nicht die volle Punktzahl geben. Nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, es fehlte mir der Sog. Das, was mich dazu bringt immer weiterlesen zu wollen und mich nicht ablenken zu lassen. Aber das fehlte wirklich nur am Anfang, als ich noch nicht ganz in der Geschichte angekommen war. Denn Jay Kristoff zeigt schnell, dass er sich auf spannende Geschichten versteht - Erst besticht er mit sympathischen (und mindestens ebenso gut geschriebenen unsympathischen) Charakteren, dann jagt eine Überraschung die nächste. Immer so, dass man kaum weiß wie einem geschieht, aber nie zu viel. Ich habe Bücher gelesen, in denen kamen die Wendungen vorhersehbar - weil da einfach noch was passieren musste. Bücher, in denen kamen die Wendungen überraschend, waren jedoch an den Haaren herbeigezogen. Keines von beidem war hier der Fall, was der Grund ist, weshalb ich so begeistert bin. Um niemandem den Spaß zu nehmen kann ich auf die Ereignisse im speziellen hier nicht eingehen, wer es gelesen hat weiß was ich meine.

    Wie schon erwähnt haben mich jedoch auch die Charaktere überzeugt. Da man Mia auf ihrem Weg begleitet sieht man sie vor allem durch ihre Augen und teilt meist ihre Empfindungen, doch auch darüber hinaus fiebert man mit den Geschehnissen um die Akolythen der roten Kirche mit. Besonders Ash und Husch haben es mir dabei angetan.

    Ich freue mich sehr auf den zweiten Band und hoffe, auch der Abschluss der Reihe wird bald erscheinen.

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    sternenbrises avatar
    sternenbrisevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, düster und einfach außergewöhnlich! Eine absolute Empfehlung!
    GRANDIOS

    Wow. Was für eine Geschichte. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so begeistert hat. Ich hatte mal wieder richtig Spaß am Lesen und das Buch hat mich wirklich aus einer Leseflaute geholt.

    Ja, wie viele andere auch hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten in das Buch zu kommen. Das lag vor allem an den ersten Seiten, die auch anders gestaltet sind als der Rest des Buches. Man sollte sich wirklich nicht davon abschrecken lassen. Zum anderen hat Jay Kristoff hier eine eigene komplexe Welt erschaffen, in der man sich erstmal einfinden muss. Drei Sonnen, einen Sonnengott, Schattentiere, Wüstenmonster…

    Kristoff lässt den Leser auf eine besondere Weise in diese Welt eintauchen. Zunächst natürlich mit Erzählungen und Erlebnisse der Charaktere. In diesen Buch gibt es aber noch einen Erzähler, der Fußnoten nutzt. Auf vielen Seiten findet man in Fußnoten zusätzliche Informationen, die auf die Welt allgemein oder eine besondere Handlung eingehen. Einige sind kurz gehalten und sehr lustig, andere lang und etwas langatmig. Ja, ich gebe zu, dass ich ein paar Fußnoten nur überflogen habe, da mir die Haupthandlung in dem Moment einfach wichtiger war und sie mich sonst etwas herausgebracht hätten.

    Insgesamt finde ich den Weltenaufbau einfach grandios. Es gibt viele Details, Mythen und Erzählungen, die diese Welt so spannend machen. Man möchte beim Lesen einfach immer mehr erfahren und ich bin begeistert, was sich der Autor hier alles ausgedacht hat. Im Buch gibt es auch Karten, die den Aufbau verdeutlichen.

    Und endlich mal ein Buch, das für ältere Jugendliche und Erwachsene gedacht ist. So etwas habe ich schon länger gesucht! Die ersten Seiten stimmen schon darauf ein. Es wird gemordet und das auch auf brutale Weise. Und es wird nicht mit Details gespart. Auch die Wortwahl und Ausdrucksweise zeigt oft, dass das hier kein Kinderbuch ist.

    Ein weiterer Punkt, der das Buch zu einem meiner Lieblinge macht, ist die Protagonistin Mia. Sie ist eine Dunkelinn, hat besondere Kräfte und eine Schattenkatze. Wie cool ist das denn bitte?! Und sie ist mutig, stark und lässt sich von niemanden etwas einreden. Sie ist nicht naiv und das kommt meiner Meinung nach momentan selten in Büchern vor. Rachegelüste bringen sie dazu, den dunklen Pfad zu nehmen und sie geht dabei keinesfalls zimperlich vor. Sie ist keine Heldin, die wir aus anderen Büchern kennen. Denn sie möchte nichts Gutes tun. Mia flucht, gibt sarkastische Antworten und sagt immer ihre Meinung. In einigen Kapitel lernen wir mehr über ihre Vergangenheit, die sehr dunkel ist. Aber das macht Mia aus, denn nur so verstehen wir, warum sie so geworden ist.

    Aber auch die anderen Charaktere waren allesamt interessant und nicht nur oberflächlich beschrieben. Besonders Trick… Hach, Trick. Er ist schon ein ganz besonderer junger Mann, den man nur mögen kann. Viele der Schüler der Roten Kirche werden nur kurz erwähnt, andere sind im Handlungsverlauf wichtig und von jenen erfährt man dann auch mehr.

    Was mir auch besonders gefallen hat, ist dass keine große Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Es entsteht zwar eine, aber eher nebenbei. Und hier muss ich auch anmerken, dass es auch sexuelle Darstellungen gibt. Wie gesagt, das Buch ist keins der üblichen Jugendbücher.

    Die Geschichte in der Roten Kirche war sehr interessant zu lesen. Ich meine, wie oft hört man von einer Schule, die Mörder ausbildet? Die Schüler müssen dort einiges über sich ergehen lassen und die Lehrer gehen wirklich nicht zimperlich vor. Nur die Stärksten kommen voran und werden zu Klingen ernannt. Und die Stärksten müssen erstmal aus allen Schülern gefiltert werden… Ich musste oft mit den Charakteren leiden, war gespannt, wie sie die oftmals gemeinen und schockierenden Aufgaben meistern und musste auch mal wegen ein paar Toten trauern. Das Buch hat all meine Emotionen gefordert. Die Welt in Nevernight ist düster, auch wenn es drei Sonnen gibt. Es geht wirklich sehr brutal voran, das gefällt vielleicht nicht jedem.

    Weiterhin ist Kristoffs Schreibstil einfach sehr besonders. Er spielt mit den Worten, lässt den Leser im Dunkeln tappen, bis man die schreckliche Wahrheit erfährt. Ich wurde oftmals total überrascht dank einiger unvorhergesehener Wendungen und bin wirklich nicht selbst auf die Lösung gekommen. Die Geschichte ist bildgewaltig und spannend. Ich konnte das Buch oft nicht zur Seite legen. Auch ist das Buch sehr atmosphärisch, als Leser wird mit in diese gezogen und kommt so schnell nicht mehr in die Realität zurück. Trotz der Dicke des Buches (700 Seiten!) wird die Geschichte nicht langatmig oder langweilig. Immer passiert etwas und die Geschichte plätschert keiensfalls einfach vor sich hin. Das muss man mal schaffen.

    fazitWie ihr vielleicht gemerkt habt, konnte mich das Buch einfach durch und durch überzeugen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! Wenn ihr Bücher abseits des Mainstreams mögt, dann lest Nevernight. Aber bereitet auch auf viel Blut, Gefluche und Kämpfe vor, die es in sich haben. Man verfolgt die Geschichte aber immer mit Spannung und möchte wissen, wie es weiter geht. Jay Kristoff hat eine Welt erschaffen, die der Leser wegen des Aufbaus, den Charakteren und den vielen Details einfach nur mögen kann.

    https://sternenbrise.wordpress.com/2017/11/10/rezension-nevernight-die-pruefung-jay-kristoff/

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    Evolis avatar
    Evolivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Mischung aus düsterer Spannung und Humor in einer fantasievoll ausgestalteten Welt
    Nichts für Zartbesaitete

    Der schicke finstere Look von Nevernight mit seinem ungewöhnlichen roten Schnitt zieht schnell die Blicke auf sich. Doch kann der dicke Wälzer auch inhaltlich überzeugen?

    Das Gegenteil von Ponyhof
    Nachdem ihr Vater von politischen Rivalen hingerichtet wird, entgeht die zehnjährige Mia Corvere nur knapp der Ermordung. Ein geheimnisvolles Schattenwesen rettet das Mädchen und Mia wird bald darauf zur Schülerin eines gealterten Meuchelmörders. Doch selbst all das errungene Wissen, die Kampffertigkeiten und die rätselhafte Beherrschung der Schatten reichen nicht aus, um Rache an den mächtigen Feinden zu üben. Sechs Jahre darauf schließt sich Mia deshalb einer Ausbildungsstätte für Assassinen an, wo die Entschlossenheit und die Skrupellosigkeit der Schüler auf geradezu unvorstellbar harte Proben gestellt werden.

    Mias Ausbildung, immer mal wieder unterbrochen durch Erinnerungen an vergangene Ereignisse, macht einen Großteil der Handlung aus. Erzählungen über Schulen für Mörder, Krieger oder Magier sind natürlich erst mal nichts Neues, dem Autor gelingt es aber, dem Thema einen eigenen, größtenteils düsteren Touch zu geben. Die Lehrmeister und ihre Aufgaben sind ideenreich ausgestaltet, die Atmosphäre im Quartier des Ordens ist gnadenlos. Gegen die Giftmischerin dieser Bildungseinrichtung ist Professor Snape z.B. ungefähr so weich wie Zuckerwatte.

    Das Lachen bleibt manchmal im Halse stecken
    Die Ereignisse der Handlung sind entsprechend häufig brutal und blutig, die Opferzahlen enorm. Definitiv nichts für Zartbesaitete. Trotzdem besitzt dieses Buch auch einen ausgesprochen sympathischen Sinn für Komik. Zahlreiche schwarzhumorige Einlagen sind zu finden, ohne dass das Ganze in Albernheiten ausartet.
    Der Erzähler hat einen erfrischenden, sehr unterhaltsamen Blick aufs Geschehen, was sich nicht zuletzt bei den in jedem Kapitel eingestreuten Fußnoten bemerkbar macht. Solche Texte finde ich spätestens seit den Bartimäus-Romanen interessant und hier erfährt man unter anderem viele fantasievoll ersonnene Details zur Geschichte und Kultur dieser Welt oder es gibt kurze Zusatzinformationen, welche die Skurrilität einer Situation unterstreichen.

    Verschiedene Besonderheiten machen das Setting zusätzlich einzigartig. Darunter etwa der spezielle Tagesrhythmus – da fast immer mindestens eine der drei Sonnen am Himmel steht, herrscht in diesem Szenario nur alle paar Jahre tatsächlich finstere Nacht. Aus diesem Umstand ergeben sich die unterschiedlichsten Folgen für die Gesellschaft, Religion und Lebensweise, nicht zuletzt für Mias Schattenfähigkeiten.

    Trust no one
    Da Mia es mit den Herrschenden aufnimmt und an mancher Ecke unliebsame Überraschungen und gemeine Wendungen auf sie warten, kommt trotz ruhigerer Phasen im Mittelteil zu keiner Zeit Langeweile auf. Die Heldin und ihre Mitschüler haben es wirklich faustdick hinter den Ohren und ungeachtet aufkeimender Freundschaften oder gar Ansätzen romantischer Gefühle (plus Sexszenen) kann man in den dunklen Hallen niemandem trauen.
    Neben der Hauptdarstellerin und ihrem durch bissige Kommentare glänzenden schattenhaften „Nicht-Katzen“-Begleiter bereichern dort auch einige gelungene Nebenfiguren mit individuellen Schicksalen und Motivationen die Story.

    Zu kritisieren finde ich da nicht allzu viel, lediglich Realismus-Fanatikern werden manche Szenen dann doch zu weit hergeholt und abgefahren erscheinen.
    Das Ende dieses Bandes stellt das Erreichen eines Etappenziels dar, der Erzähler deutet aber bereits an, dass dies erst der Beginn einer großen dreiteiligen Reise sein soll. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

    Fazit
    Mit einer gelungenen Mischung aus düsterer Spannung und Humor hat mich Nevernight wunderbar unterhalten. Die fantasievoll ausgestaltete Welt kann mit all ihren blutrünstigen Gemeinheiten und fantasievollen Details punkten, in der Meuchelmörderschule herrscht trotz bekannter Ansätze eine besondere Atmosphäre, die durch allerlei harte Prüfungen und fiese Wendungen keine Langeweile aufkommen lässt.

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    booksinsides avatar
    booksinsidevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Oh mein Gott!!! So genial und fantastisch! Definitiv ein Jahreshighlight!
    Nevernight - Die Prüfung ∣ Rezension

    Ein großartiges Buch. Auf meinem Blog findet ihr eine ausführliche Rezension dazu. Schaut doch gerne vorbei, wenn ihr neugierig seid:


    https://booksinside-de.blogspot.com/2018/06/nevernight-die-prufung-rezension.html

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.

    Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
    Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

    Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

    diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky
    Ein Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.
    „Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.


    PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max Rhode
    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...

    sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy Montgomery
    Er kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.

    infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. Dick
    Ein Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.

    Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie Thomas
    Selten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es.

    Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier Bourdeaut
    Eine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.

    SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie Garber
    Stephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...

    markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
    Angestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.

    kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki Murakami
    Ich habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)

    TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles
    Einen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.

    Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff
    Ein Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!

    NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson Giolito
    Endlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.

    Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy Nelson
    So wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!

    Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff
    Meine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!

    aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo Agualusa
    Ein Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!

    Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. Tack
    Für Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.

    Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne
    Dieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!

    Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.

    Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:

    Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?

    Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!
    Kathleen1974s avatar
    Letzter Beitrag von  Kathleen1974vor 9 Monaten
    Herzlichen Dank :-)
    Zur Buchverlosung
    Marina_Nordbrezes avatar

    Sie ist keine Heldin. Sie ist eine Frau, die Helden fürchten.

    Eine Welt, in der es niemals dunkel wird. Eine Stadt unter dem Joch der Ungerechtigkeit. Und ein 16-jähriges Mädchen, das den Mord an ihrer Familie rächen will – "Nevernight" von Jay Kristoff ist cool, düster und sexy – und die perfekte Mischung für alle Leser von herausragenden Fantasy-Romanen! 

    Für unsere Leserunde zu "Nevernight" suchen wir gemeinsam mit FISCHER Tor 25 fantasybegeisterte Leser. 

    Über das Buch     
    Als kleines Mädchen musste Mia mit ansehen, wie die drei mächtigsten Männer der Republik ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einkerkerten. Seitdem kennt sie nur ein Ziel: Rache. In der Roten Kirche, einem geheimen Assassinenorden, lässt sie sich zur Attentäterin ausbilden und erlernt die Kunst des Tötens, der Giftmischerei und der Verführung. Zusammen mit anderen Assassinen des Landes muss sich Mia vier Prüfungen stellen, um eine „Klinge“, ein vollwertiges Mitglied der Roten Kirche, zu werden. Am Ende dieser Prüfungen steht das Leben – oder der Tod. 

    >> Neugierg geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe!

    Über Jay Kristoff
     
          
    Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.

    Gemeinsam mit FISCHER Tor vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Nevernight". Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 16.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   

    Mia wird von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt. Welches Tier würdest du dir gerne als täglichen Begleiter aussuchen und warum?

    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Derb, direkt und blutig, aber auch kreativ und vielschichtig und alles andere als langweilig – ›Nevernight – Die Prüfung‹ hat alles was unverwechselbare Fantasy braucht.

    Es ist eine Entwicklungsgeschichte in einer düsteren Welt voller Blut, Tod und schwarzer Magie. Unterhaltsam, abwechslungsreich und trotz der finsteren Grundstimmung durchaus humorvoll erzählt.

    Mit einer gelungenen Mischung aus düsterer Spannung und Humor hat mich ›Nevernight‹ wunderbar unterhalten.

    ›Nevernight - Die Prüfung‹ ist ein außergewöhnliches Debüt, das jeden Fantasyfan begeistern wird: düster, packend, äußerst ideenreich und mitunter auch sinnlich.

    Aktuell bietet Jay Kristoff in ›Nevernight‹ ein so faszinierend neues Weltkonzept mit eigener Mythologie, dass man den sich derzeit schon abnutzenden Assassinen-Fantasy-Effekt schnell verzeiht.

    Hochwertige, erwachsene Fantasy für Freunde von Rothfuss bis Martin.

    Rasant, actionreich und teilweise sehr gewalttätig [.]. Sehr bildgewaltig und gespickt mit jeder Menge Emotionen erzählt Jay Kristoff hier die Geschichte von Mia.

    [.] ziemlich blutige, aber ebenso spannende Geschichte aus einer düsteren Welt.

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