Jay Kristoff Stormdancer

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Inhaltsangabe zu „Stormdancer“ von Jay Kristoff

ONE GIRL AND A GRIFFIN AGAINST AN EMPIRE: A DYING LAND

The Shima Imperium verges on collapse. Land and sky have been poisoned by clockwork industrialisation, the Lotus Guild oppresses the populace and the nation’s Shogun is lost to his thirst for power.

AN IMPOSSIBLE QUEST

Yukiko and her warrior father are forced to hunt down a griffin at the Shogun’s command. But any fool knows griffins are extinct – and death will be the price of failure.

A HIDDEN GIFT

Disaster strikes and Yukiko is stranded in the wilderness with a fabled griffin, now furious and crippled. Although she hears his thoughts and saved his life, Yukiko knows he’d rather see her dead than help her. And discovery of the talent allowing them to communicate would mean her execution. Yet together, the pair will form an indomitable bond, and rise to challenge an empire.

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    • 1284
  • Stormdancer

    Stormdancer

    Kady

    18. December 2016 um 09:35

    Inhalt (Klappentext): Das Shima-Imperium stirbt. Himmel und Erde wurden durch die Industrialisierung vergiftet, die Lotus-Gilde unterdrückt die Bevölkerung und der Shōgun der Nation hat sich in seinem Machthunger selbst verloren. Yukiko und ihr Vater, ein Kämpfer, müssen auf Kommando des Shōgun einen Griffin finden. Aber jedes Kind weiß, dass Griffins ausgestorben sind - und wenn sie versagen, droht ihnen der Tod. Bald befindet sich Yukiko mit einem Griffin in der Wildnis, gestrandet, wütend, verkrüppelt. Obwohl sie seine Gedanken versteht und sein Leben rettete, weiß sie, dass er sie lieber tot sehen würde, als ihr zu helfen. Und wenn jemand herausfindet, wodurch die beiden kommunizieren können, bedeutet das Yukikos Todesurteil. Aber die beiden werden ein unerschütterliches Band zueinander formen und sich erheben, um ein Imperium herauszufordern. Inhalt (Meinung): Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat eine japanische Anlehnung, und es gibt ein paar japanisch klingende Wörter, aber das ist gar kein Problem, wenn man das Stichwortverzeichnis am Ende des Buches entdeckt hat. Was ich etwas komisch finde, ist dass niemand vorher den Shōgun herausgefordert hat. Aber vielleicht haben viele einfach zu viel Angst. Die Protagonistin: Yukiko ist eine starke Persönlichkeit, sie ist nicht schüchtern und vertritt ihre Meinung. Trotzdem ist sie sehr verwundbar. Ihre Bindung zum Griffin verändert sie, denn das sonst so überlegte Mädchen handelt dadurch mehr aus dem Bauch heraus. Yukiko ist eine sympathische Hauptperson, die man gut verstehen und deren Handlungen man nachvollziehen kann. Die Erzählweise: Das Buch ist in Teile aufgeteilt, die wiederum in Kapitel aufgeteilt sind. Hin und wieder gibt es Rückblicke in Yukikos Vergangenheit, durch die man immer mehr über die Protagonistin erfährt. Der Schreibstil ist spannend, flüssig und die Beschreibungen gut. Das Buch lässt sich total toll lesen. Fazit: Ein tolles, etwas anderes Buch in einem eigenen Universum. Auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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  • Steampunk meets Samurai - absolut empfehlenswert

    Stormdancer

    Deengla

    22. November 2014 um 19:45

    Kurzmeinung Nach einem etwas zähen Start ein absolut fantastisches Steampunkwerk und toller Auftakt der Reihe! Absolut empfehlenswert. Inhalt Yukiku ist die Tochter des großen Jägers Masaru, der vom Shogun damit beauftragt wird, einen Griffin zu finden und zu fangen. Keiner glaubt, dass es dieses sagenumwobene Tier - halb Löwe, halb Adler - überhaupt gibt. Doch nicht nur deswegen ist das Verhältnis zwischen Vater und Tochter angespannt. So ziehen die beiden los in ein unglaubliches Abenteuer... Meine ausführlichere Meinung Ungefähr die ersten fünfzig Seiten waren für mich eine echte Qual. Das lag nicht nur allein an der Vielzahl japanischer Begriffe, durch die ich mich richtig erschlagen fühlte und oft nicht wusste, was sich genau dahinter verbigt. (Erst später habe ich entdeckt, dass es im Anhang dafür einen Glossar gibt - aber zumindest beim eBook ist das leider recht ungeschickt.) Nein, es waren vor allen Dingen die zahlreichen Informationen, die auf mich beim Lesen einprasselten und es hat einiges gedauert, bis die Geschichte in Fahrt gekommen ist. Jedoch bin ich froh, dass ich mich durch diesen wirklich zähen Start durchgekämpft hatte, denn dann wurde das Buch deutlich besser. Die Welt, die gezeichnet wurde, gefiel mir extrem gut. Auch wenn es mir anfangs zu viele Detailinformationen waren, konnte ich sie mir deswegen extrem gut vorstellen. (Auch wenn es meiner Meinung nach gereicht hätte, wenn ein- oder zweimal erwähnt wird, dass der Lotusrauch blueblack ist. Diese zahlreichen Wiederholungen hatten schon ein wenig genervt.) Es sind zahlreiche Steampunkelemente zu finden, die mit exotischen japanischen Elementen, Samuraikunst und mythischen Elementen geschickt verwebt werden. Besonders die Beziehung  zwischen Buuru (will wegen Spoiler nicht verraten, wer das genau ist) und Yukiku hat mir extrem gut gefallen. Es gab einiges an Action und ich habe mit Yukiku mitgefiebert. Auch wenn sie mir manches Mal ein wenig zu erwachsen und tough erschien, war sie doch auch oft einfach noch ein junges Mädchen - diese Mischung gefiel mir gut. Auch andere Figuren, die vorkommen, sind komplexer, als sie zu Beginn den Anschein machten. Fazit Mich hat der Auftakt dieser Steampunkreihe durchaus überzeugt, auch wenn der Anfang für mich wirklich schwer war. Ich empfehle: durchkämpfen, es lohnt sich!

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  • Leserunde zu "Stormdancer" von Jay Kristoff

    Stormdancer

    Daniliesing

    Zusammen lesen wir auf LovelyBooks von Zeit zu Zeit englische Jugendbücher aus den Bereichen Fantasy, Dystopie und Spannung. Ab dem 26. September möchten wir gemeinsam "Stormdancer" von Jay Kristoff lesen. Hier haben wir für dieses Buch abgestimmt! Wer sich uns anschließen möchte, ist natürlich jederzeit gern eingeladen. Das Buch muss man sich für diese Leserunde aber selbst kaufen! Worum geht es im Buch? Griffins are supposed to be extinct. So when Yukiko and her warrior father are sent to capture one for the Shogun, they fear that their lives are over. Everyone knows what happens to those who fail him. But the mission proves less impossible and more deadly than anyone expects. Soon Yukiko finds herself stranded: a young woman alone in her country's last wilderness, with only a furious, crippled griffin for company. Alhough she can hear his thoughts, and saved his life, all she knows for certain is he'd rather see her dead than help her. Yet trapped together in the forest, Yukiko and Buruu form a surprising and powerful bond. Meanwhile, the country verges on collapse. A toxic fuel is choking the land, the machine-powered Lotus Guild is publicly burning those they deem Impure, and the Shogun cares for nothing but his own dominion. Authority has always made Yukiko uneasy, but her world changes when she meets Kin, a young man with secrets, and the rebel Kage cabal. She learns the horrifying extent of the Shogun's crimes, both against her country and her family. Returning to the city, Yukiko and Buruu are determined to make the Shogun pay -- but what can one girl and a flightless griffin do against the might of an empire? Ich wünsche ganz viel Spaß!

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  • Englische Jugendbücher zusammen lesen - Fantasy / Dystopie / Spannung 2014

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, seit 2012 lesen wir hier schon regelmäßig zusammen englische Jugendbücher des Genres Contemporary YA, also realistische Fiktion für Jugendliche. Jetzt hatten wir die Idee, dass wir auch englische Jugendbücher anderer Genres zusammen lesen können, denn hier gibt es ebenfalls tolle Neuerscheinungen oder ältere Bücher, die noch entdeckt werden wollen. In diesem Thema soll es speziell um Jugendbücher aus den Bereichen Fantasy, Dystopie und Spannung (keine typischen Krimis oder Thriller) gehen. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin (ca. 4 mal im Jahr) jeder darf maximal 3 Bücher pro Runde vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte - 5 Punkte für das Buch, das er am liebsten lesen möchte, 4 Punkte für das zweitliebste usw. das Buch, das zusammengerechnet die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier gemeinsam in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema.

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  • "Stormdancer", Jay Kristoff (The Lotus War, #1)

    Stormdancer

    Shiku

    05. June 2013 um 11:13

    Yukiko ist die Tochter von Masaru, dem Jäger des Shōguns, des Herrschers über die acht Inseln von Shima. Das Leben von Land und Leuten wird immer mehr vom Blutlotus, einer Pflanze, auf der Macht und Reichtum von Shima basieren, gefressen, doch den Shōgun interessiert dies nicht. Er beauftragt Yukikos Vater damit, einen Greifen (oder auch: Arashitora) zu fangen – obwohl diese als ausgestorben gelten und längst den Mythen des Landes angehören. Es scheint ein aussichtsloses Unterfangen, denn sowohl eine Weigerung als auch Versagen würden den Tod bedeuten – der rücksichtslose Herrscher akzeptiert es nicht, wenn seine Wünsche nicht erfüllt werden. Yukiko ahnt nicht, dass die vermeintlich sinnlose Reise Dinge in Gang setzen wird, die das ganze Land verändern können. Auf den ersten Blick klingt „Stormdancer“ von Jay Kristoff schlichtweg genial. Auf den zweiten Blick sieht das Ganze aber schon ein bisschen anders aus. Ich habe prinzipiell nichts dagegen, dass Autoren sich an eine Kultur heranwagen, aus der sie nicht stammen. So etwas kann auch einen neuen Blickwinkel ermöglichen, was an sich nicht schlecht sein muss. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Regeln, die man in diesem Fall einhalten sollte – und ich bin nicht sicher, ob Jay Kristoff das getan hat. Ich hatte schon mit Leigh Bardugos „Shadow and Bone“ so meine Probleme, weil einfachste Gegebenheiten – wie die Endung -a für weibliche Nachnamen – schlichtweg ignoriert wurden. Nun bin ich in japanischer Mythologie nicht allzu bewandert und das meiste Wissen, das ich besitze, stammt aus Mangas und Animes unterschiedlichster Genre und der Lektüre einiger Lifestylemagazine (sehr viel mehr behauptet der Autor aber auch nicht von sich selbst). Von daher kann ich schlecht sagen, ob teilweise nicht nur japanische Mythen, sondern auch andere aus anderen Teilen Asiens vermischt wurden, aber ich möchte anderen Rezensionen gerne glauben, zumal selbst ich einige Dinge bemerkt habe, die mir so nicht ganz in Ordnung schienen. Am Ende kommt doch alles wieder auf die Sprache zurück und der Umgang des Autors damit ist … nun, nicht ganz zufriedenstellend. Natürlich bin ich auch hier kein Experte, schon gar nicht in älteren Formen des Japanischen, aber ein paar essentielle Dinge müssen einfach auffallen. Da wäre die Verwendung von „hai“ als ganz normales „ja“, wie wir es auch im Deutschen kennen. Ganz so vielfältig ist dieses kleine Wörtchen allerdings nicht, deswegen verstehe ich auch nicht, was es am Ende eines Satzes zu suchen hat, um eine Frage daraus zu machen, wenn man auch ein „ne“ dranhängen könnte. Man könnte natürlich behaupten, dass das Fantasy ist und da einiges anders ist, aber damit ließe sich nun wirklich jede fehlerhafte Recherche erklären. Was mich aber wirklich gestört hat, war die Verwendung von „-chan“. Suffixe sind hier ohnehin ein Thema, da sie teilweise wie eigenständige Anreden behandelt werden. „Chan“ aber nutzt man, um jemanden anzureden, der einem nahe steht, meistens wird es aber für Frauen verwendet. Manchmal sogar noch für erwachsene Frauen, dann aber auf abwertende Art und Weise. Wenn du jemanden, der kein (Klein-)Kind ist und den du nicht gut kennst, so ansprichst, dann bist du der Meinung, dass du über ihnen stehst. Ich muss vermutlich nicht weiter erläutern, warum es mir nicht unbedingt gefallen hat, dass Frauennamen im Buch konsequent mit diesem Suffix ausgestattet wurden (selbst untereinander), auch wenn man sich kaum kannte oder der andere eindeutig nicht über der Frau stand. Zwar werden Frauen in der Welt, die sich Jay Kristoff ersonnen hat, nicht immer wertgeschätzt, sodass es gewissermaßen Sinn macht, aber bei Charakteren beider Geschlechter, die offensichtlich anderer Meinung sind, ist das doch mehr als fehl am Platz. Das war nicht alles, was die Sprache betrifft, denn auch der Stil des Autors hat mir ein wenig zu schaffen gemacht. Es ist schade, wenn ein Buch jeglicher Beschreibungen entbehrt, aber zu sehr ins Detail zu gehen, ist auch nicht der richtige Weg. Ich muss nicht wissen, wo jedes Staubkorn liegt, auch meine Fantasie, lieber Autor, ist voll funktionsfähig und es macht mir Spaß, aus der Welt ein wenig meine eigene zu machen. Außerdem schienen mir die Beschreibungen fast verschwendet zu sein, denn während die Kleider des Shōguns minutiös geschildert werden, kriegen wir für viele japanische Begriffe höchstens einmal eine kurze Erläuterung. In manchen Fällen mag das in Ordnung sein, denn Begriffe wie „obi“, „kimono“ und „katana“ dürften vielen geläufig sein, und wiederum andere wie „arashitora“ sind eindringlich genug. Aber „wakizashi“ und „ō-yoroi“? Das stört den Lesefluss sehr, vor allem wenn die Erklärung fehlt und man zum Glossar blättern muss – das natürlich erst thematisch und dann alphabetisch sortiert ist. Macht Sinn, wenn manche Begriffe gänzlich unbekannt sind. Später wird es ein bisschen besser, allerdings auch nur, da ich mich geweigert habe, alles noch einmal nachzuschauen und mir den Sinn aus dem Kontext zu erschließen versucht habe. Ob ich immer richtig lag … wer weiß. Weniger detailreich waren die Bilder in meinem Kopf deswegen nicht. Abgesehen davon wird der Text immer englisch interpretiert – der Autor bezieht sich auf „impure“ und spricht von zwei Silben. Im Englischen mag das stimmen, aber auch im Japanischen? Und warum muss man japanisch sprechenden Menschen japanische Worte erklären? Da macht manches nicht allzu viel Sinn. Ansonsten ist das Buch gar nicht so schlecht und wem diese sprachlichen Gegebenheiten egal sind, der wird wohl auch mit diesem Buch seinen Spaß haben können. Manches kann man ihm einfach nicht absprechen: Protagonistin Yukiko ist jemand, der seinen Willen durchsetzen kann und das auf ziemlich eindrucksvolle Art und Weise. Und auch wenn meine Sympathien im Verlaufe der Handlung immer wieder heranwuchsen, um dann erneut zu schwinden, so war es doch mal schön, von Charakteren zu lesen, die keine schlechten Menschen sind und trotzdem ihre Fehler haben. Nicht zu vergessen: der Arashitora, der mir mit seiner anfänglich fast grausamen Brutalität sofort gefiel und den ich mit jeder weiteren Seite mehr ins Herz schloss. Die Beziehung zwischen ihm und Yukiko entwickelt sich zwischendurch schon fast zu einfach, aber es war trotzdem toll, von ihrem Miteinander zu lesen. Auch die Kampfszenen können sich sehen lassen; nicht nur sind sie nicht unnötig in die Länge gezogen, Jay Kristoff geht auch nicht allzu zimperlich mit seinen Charakteren um. Wenn schon Kettensägenkatanas mit im Spiel sind, muss das schließlich auch Konsequenzen haben – erst recht, wenn es zu Konflikten kommt. Die sind im Buch geradezu vorprogrammiert, denn auch wenn viele nicht sehen wollen, was sie ihrem Land antun, wird man bald nicht mehr die Augen davor verschließen können – und einige machen dies auch nicht mehr. „Stormdancer“ hat trotz seiner Fehler also einiges zu bieten und könnte durchaus ein gutes Buch sein – könnte. Spannungstechnisch sieht’s am Anfang eher schlecht aus. Das erste Kapitel (und auch der Klappentext) verrät bereits, dass Yukiko auf den Arashitora trifft. Und auch wenn ich an Yukikos Vergangenheit interessiert war und wissen wollte, warum die Beziehungen zu anderen Charakteren so sind, wie sie sind, machte das die ersten 100 Seiten nicht unbedingt spannend. Wenn sich das später ändert, kann die Freude auch nicht von langer Dauer sein, denn durch unnötiges Drama wird auch das überstrapaziert. Nicht unschuldig ist daran die vollkommen sinnfreie Liebesgeschichte, über deren Existenzberechtigung ich immer noch grüble. Die meiste Zeit über träumt Yukiko ohnehin nur von seinen grünen Augen und die Gefühle, die sich da später entwickeln sollen, sind alles andere als glaubwürdig. Die Pluspunkte werden genauso schnell wieder verspielt, wie sie gewonnen wurden – schade drum. Was anfangs sich nach einem spannenden Abenteuer anhört, entpuppt sich als zwar actiongeladene, manchmal aber auch reichlich überdramatisierte Geschichte, die einfachste sprachliche Gegebenheiten ignoriert und nur ab und an zu glänzen vermag. Für den einen oder anderen mag „Stormdancer“ geeignet sein, aber das will gut überlegt sein.

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