Jay Tuck Evolution ohne uns

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Evolution ohne uns“ von Jay Tuck

Unmerklich drängt sich intelligente Software immer tiefer in Aufgaben, die früher menschlichen Spitzenkräften vorbehalten waren. Künstliche Intelligenz ist das »Next Big Thing«. Täglich übertragen wir intelligenten Programmen immer mehr Verantwortung für Stadtplanung und Energieversorgung, für die Sicherung von Nahrungsversorgung und Naturressourcen. Was aber passiert, wenn wir ein intelligentes Wesen kreieren, das dem Menschen weit überlegen ist? Bei der Umsetzung vorprogrammierter Ziele könnte eine Computer-Intelligenz den Menschen als Störfaktor sehen – und dementsprechend handeln …Heute wird unser Leben von künstlicher Intelligenz erleichtert. In wenigen Jahren wird sie weite Teile unseres Lebens kontrollieren. Und die Macht haben, uns zu vernichten. Die Chancen für die Menschheit stehen ziemlich schlecht ... Zwei Top-Journalisten gehen diesem spannenden Thema auf den Grund.

Wenn "Terminator" Wirklichkeit wird...

— PLASSEN
PLASSEN

Stöbern in Sachbuch

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Nichts ist spurlos. Überwachung ist überall."

    Evolution ohne uns
    R_Manthey

    R_Manthey

    11. September 2016 um 18:14

    Das klingt irgendwie etwas abseits des Themas. Das wiederum liegt am langen Anlauf, den die Autoren brauchen, um endlich zu ihren Kernaussagen zu kommen, die dem Buchtitel folgen. Die erreichen den Leser nämlich erst im letzten Viertel des Buches. Noch bis vor einigen Jahren war der knappe Speicherplatz das Nadelöhr der der sogenannten elektronischen Datenverarbeitung. Inzwischen lassen sich unvorstellbar riesige Datenmengen mit einer enormen Geschwindigkeit auf kleinstem Raum abspeichern, sortieren und wieder aufrufen. Erst mit diesem technologischen Durchbruch konnte man unter anderem die sogenannten smarten Geräte entwickeln. Mit der Fähigkeit, riesige Datenmengen zu verwalten, entstand auch die Möglichkeit der elektronischen  Überwachung und Steuerung. Von Maschinen, anderen technischen Geräten und natürlich auch von Menschen. Für die Geheimdienste und andere interessierte Seiten begann nun die Zeit der unbegrenzten Datensammlung und Auswertung. Doch wie findet man aus all diesen Informationen gerade diejenige, die man braucht? Aus Filmen kennt man den stundenlang vor Überwachungsmaterial sitzenden Kriminalisten, der den einen Moment sucht, in dem sich ein Verdächtiger zeigt. Diese Zeiten sind zumindest bei den Geheimdiensten vorbei. Kein Mensch könnte sich noch in den aufgezeichneten Datenmengen zurechtfinden. Es braucht eine künstliche Intelligenz (KI), die das übernimmt. Und die gibt es inzwischen. Die beiden Autoren beschreiben den ihnen bekannten Ist-Zustand und die sich daraus ergebenden Gefahren, deren Bedrohungsgrad den meisten Menschen völlig unbekannt zu sein scheint. Vielleicht kann man die Gefahren der künstlichen Intelligenz mit den einstmals aus Laboratorien entflohenen Killerbienen vergleichen. Man kann sie nicht mehr einfangen.  Die Züchtung von Killerbienen war sicher nicht unbedingt nötig. Künstliche Intelligenz lässt sich jedoch nicht verhindern. Ihre Entwicklung folgt zwangsläufig dem technischen Fortschritt. Viele Menschen stellen sich unter künstlicher Intelligenz einen Roboter vor. Er wäre allerdings nur die harmlose Variante, weil er ein Objekt ist, dass man im schlimmsten Fall vernichten könnte. Doch die wahre Künstliche Intelligenz sitzt in Rechnern. Sie existiert dezentral, ist vernetzt, undurchschaubar und letztlich in ihrer Komplexität unbegreifbar. Sie kann sich beliebig vervielfältigen, irgendwo abspeichern und wieder neubeleben, falls man sie ausrotten wollte. Der schlimmste Albtraum ist ihre Verselbständigung. All das ist bereits in Ansätzen passiert. Im sogenannten "unbeaufsichtigten Lernen" gelang es Rechnern, neue Programmcodes zu schreiben, die hinterher kein Mensch mehr  verstand. Die Rüstungsindustrie arbeitet bereits an der modernen Kriegsführung mit Künstlicher Intelligenz. Eine wahre Horrorvision, wenn die Kontrolle entgleitet. Die Autoren beginnen ihr Buch mit der Speicher-Explosion, zeigen dann, über welche neuen Waffengenerationen die Militärs bereits verfügen und welche sich in Planung und Entwicklung befinden. Danach folgt ein Kapitel über den Stand unserer tagtäglichen Überwachung und unserer unbewussten Beeinflussung. Zum Beispiel durch personifizierte Werbung. Ein besonderes Kapitel ist der allseits bekannten Datenkrake gewidmet, die sich unbeobachtet besonders mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz befasst. Ein Wunder ist das nicht, sondern nur ein völlig logischer Schritt.Erst ab Seite 181 kommen die Autoren dann zum eigentlichen Thema. Sie zeigen die tatsächliche Bedrohung und malen sie in den düstersten Farben aus. Nachdem sie uns die letzte Hoffnung auf ein Überleben der Menschheit genommen haben, versuchen sie dem Leser doch wieder Hoffnung zu geben. Nur: Wer kann uns vor unserer selbst erzeugten Ausrottung retten? Wir!  Ja,  wir selbst. Wir schaffen das:  "Wir sind Anonymous. Wir sind Schwarm." Na Gott sei Dank. Ein komplett irrationales Ende eines eigentlich bis dahin größtenteils rational behandelten Themas. Sicher findet man im Text auch vorher schon viele reißerische Elemente. Sie lassen sich aber aushalten, weil das Buch da noch interessant ist. Aber je mehr es sich seinem eigentlichen Thema nähert, umso verworrener und hyperventilierender wird es. Schade eigentlich. All das ist bereits in Ansätzen passiert. Im sogenannten "unbeaufsichtigten Lernen" gelang es Rechnern, neue Programmcodes zu schreiben, die hinterher kein Mensch mehr  verstand. Die Rüstungsindustrie arbeitet bereits an der modernen Kriegsführung mit Künstlicher Intelligenz. Eine wahre Horrorvision, wenn die Kontrolle entgleitet. Die Autoren beginnen ihr Buch mit der Speicher-Explosion, zeigen dann, über welche neuen Waffengenerationen die Militärs bereits verfügen und welche sich in Planung und Entwicklung befinden. Danach folgt ein Kapitel über den Stand unserer tagtäglichen Überwachung und unserer unbewussten Beeinflussung. Zum Beispiel durch personifizierte Werbung. Ein besonderes Kapitel ist der allseits bekannten Datenkrake gewidmet, die sich unbeobachtet besonders mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz befasst. Ein Wunder ist das nicht, sondern nur ein völlig logischer Schritt.Erst ab Seite 181 kommen die Autoren dann zum eigentlichen Thema. Sie zeigen die tatsächliche Bedrohung und malen sie in den düstersten Farben aus. Nachdem sie uns die letzte Hoffnung auf ein Überleben der Menschheit genommen haben, versuchen sie dem Leser doch wieder Hoffnung zu geben. Nur: Wer kann uns vor unserer selbst erzeugten Ausrottung retten? Na wir.  Ja,  wir selbst. Wir schaffen das:  "Wir sind Anonymous. Wir sind Schwarm." Na Gott sei Dank. Ein komplett irrationales Ende eines eigentlich bis dahin größtenteils rational behandelten Themas. Sicher findet man im Text auch vorher schon viele reißerische Elemente. Sie lassen sich aber aushalten, weil das Buch da noch interessant ist. Aber je mehr es sich seinem eigentlichen Thema nähert, umso verworrener und hyperventilierender wird es. Schade eigentlich. 

    Mehr