Jay. , Mark Gatiss Sherlock 1

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Inhaltsangabe zu „Sherlock 1“ von Jay.

Der Militärarzt John Watson kehrt verwundet aus dem Afghanistankrieg nach London zurück. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung lernt er den schrägen Sherlock Holmes kennen. Kurzentschlossen zieht Watson zu Holmes in die 221B Baker Street. Kurz darauf ereignet sich eine merkwürdige Reihe von Todesfällen, zusammenhängende Selbstmorde, wie von Detective Inspector Lestrade vermutet wird. Sherlock wird als inoffizieller Berater der Polizei hinzugezogen und dieser zieht Watson hinzu, da er den Forensiker der Polizei hasst. Der Tatort ist ganz in Pink gehalten und bietet eindeutige Hinweise auf einen Serienmord…

Sherlock Holmes als Manga. Als Vorlage dient die TV-Serie Sherlock. Ein Muss für alle Sherlock-Fans

— Sabine_Kruber
Sabine_Kruber

Perfekt für alle Fans der Serie

— szebrabooks
szebrabooks

Für Fans der BBC Serie ein absolutes Muss!

— Obsidiark
Obsidiark

Ein Fall von Pink - in Grautönen gehalten. Sherlock, mal ganz anders und rückwärts... mich hat es überzeugt.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Sarkasmus, Humor und faszinierende Charaktere in einem modernen London.

— Niccitrallafitti
Niccitrallafitti

Sehr gute Umsetzung der TV-Serie, mit viel Sherlock Charme und Humor

— KleinerKomet
KleinerKomet

Wer Cumberbatch als skurillen Sherlock liebt und ihn auch mal als Comicfigur erleben möchte, sollte sich diesen Manga nicht entgehen lassen!

— pantaubooks
pantaubooks

Auch wenn man die erste Folge schon oft gesehen, war es trotzdem super unterhaltsam, den Manga dazu zu lesen. 😎

— seraphim
seraphim

Sherlock Holmes als Manga hat mich gut unterhalten und ist eine Empfehlung für alle Fans und Neulinge!

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

Mein erster Manga konnte nur ein Sherlock sein. Und was soll ich sagen?! Ich bin absolut begeistert! Von der Story bis zu den Bildern!Hammer

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

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Mein erstes Manga und ich muss gestehen so schlecht war es garnicht. Das einzige was ungewohnt war, ist das man Mangas von hinten liest.

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  • Lies doch einfach - Lesetipps für kleine und große Erstleser und Menschen mit Leseschwäche

    Sherlock 1
    Sabine_Kruber

    Sabine_Kruber

    11. September 2017 um 08:23

    Sherlock Holmes hält sich selbst für ein Genie und den anderen überlegen. Er braucht seine Mitmenschen nicht unbedingt und versteht sie auch nicht, aber er liebt es, kniffelige Kriminalfälle zu lösen. Mit 0815 Kriminalfällen gibt er sich hingegen nicht ab. Seine besondere Gabe liegt in der Deduktion. Nach Aristoteles versteht man unter Deduktion die Schlussfolgerung vom Allgemeinen auf das Besondere. Schon aus winzigen, scheinbar belanglosen Eigenschaften zieht Sherlock immer wieder, zum Erstaunen seiner Mitmenschen, wichtige Schlüsse, die ihn letztendlich den Fall lösen lassen. Mit einem Menschen wie Sherlock ist nicht so einfach auszukommen. Wer würde sich da mit ihm seine Wohnung in der Baker Street 221B teilen? London ist teuer. Da trifft es sich gut, dass Dr. John Watson in London ebenfalls eine Unterkunft sucht. Dr. Watson war Militärarzt in Afghanistan. Traumatisiert kehrte er von dort zurück und versucht nun in London wieder Fuß zu fassen. Obwohl Sherlock in ihm sofort wie in einem offenen Buch liest, ist Watson fasziniert. Er zieht nicht nur bei Sherlock ein, sondern wird auch gleich sein Assistent. In ihrem ersten gemeinsamen Fall haben es Sherlock und Watson gleich mit einer Reihe von Serienselbstmorden zu tun. Aber handelt es sich dabei wirklich um Selbstmorde? Vielleicht wird ja die Tote, die eine Vorliebe für Pink hatte, Aufschluss bringen. Sherlock Holmes als Manga. Als Vorlage diente hierbei die TV-Serie Sherlock mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman. Die Figuren der Serie wurden nicht im typischen Mangastil gezeichnet, sondern sind sehr naturgetreu. Man kann die einzelnen Schauspieler sehr gut erkennen, dies gilt vor allem für Sherlock selbst. Die Illustrationen sind bis auf die ersten paar Seiten alle schwarz-weiß. Die einzelnen Panels wurden mit dicken Rahmen gut voneinander abgegrenzt. Das Buch orientiert sich außerdem auch in der Handlung an der Serie, was man an den harten Schnitten bzw. dem Szenenwechsel gut erkennen kann. Für einen Leser, der die TV-Vorlage nicht gesehen hat, kann daher der Anfang verwirrend sein, da auf jeder Doppelseite in eine andere Szene gesprungen wird. Für mangaunerfahrene Leser ist aber vor allem die Leserichtung kniffelig. Schlägt man das Buch dort auf, wo für uns normalerweise vorne ist, dann liest man als erstes HALT! und wird dann sogleich darüber aufgeklärt, dass ein Manga ein japanischer Comic ist und somit von hinten nach vorne und von rechts oben nach links unten gelesen wird. Daran muss man sich wirklich erst einmal gewöhnen. Nach einer Weile geht es aber recht gut. Überwiegend verteilt sich der Text in Form von Sprechblasen über die Seiten. Der Textumfang ist pro Seite eher gering. Vereinzelt kommt es aber auch zu längeren, etwas komplexeren Monologen. Vor allem Sherlocks Monologe sind nicht immer ganz einfach zu verstehen. Insgesamt liegt die Lesbarkeit bei normal. Durch die starke Bildunterstützung gibt es aber noch eine leichte Tendenz zu einer einfachen Lesbarkeit. Bei der Schrift handelt es sich um serifenlose Großbuchstaben. Wie bei Comics jedoch leider häufig üblich, stehen die Buchstaben sehr dicht nebeneinander und die Schrift ist überwiegend relativ klein. Nur manchmal wird die Schrift größer und dicker. Zum Teil steht der Text auch auf unruhigem oder dunklem Hintergrund. Ich empfehle daher eine Leselupe, falls man Probleme mit der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung hat. Fazit: Sherlock Holmes ist als Manga ein gelungener Einstieg und spannend zu lesen. Für alle Fans der TV-Serie und Sherlock-Holmes-Fans auf alle Fälle ein Muss.

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  • Echt gut

    Sherlock 1
    szebrabooks

    szebrabooks

    05. September 2017 um 19:46

    Auch wenn ich die Serie "Sherlock" noch nicht gesehen habe wollte ich den Manga unbedingt lesen, weil ich extrem neugierig war, um was es überhaupt. Mir war klar, dass es um Sherlock Holmes geht, aber das ist so genau wie zu sagen, dass man in einem Land lebt, wenn man nach der Adresse gefragt wird. Apropos Adresse: endlich weiß ich was es mit der Baker Street auf sich hat.Da ich die Serie ja nicht gesehen habe kann ich in dieser Rezension leider keinerlei Vergleiche ziehen, aber was ich weiß, ist, dass die Charaktere ähnlich wie die Schauspieler der Serie gezeichnet sind (ich hab Benedict Cumberbatch wieder erkannt XD). Daher ist der Zeichenstil nicht wirklich traditionell, denn die Charaktere sollen sehr realistisch aussehen. Also hat man eher eine "Comic-Version" als eine "Manga-Version" (das ist MEINE Meinung; ihr könnt das anders sehen).Das Cover gefällt mir auch sehr, denn wenn man die Klappen nach außen klappt und den Manga auch sieht man, dass es ein ganzes Bild mir Sherlock und Watson ergibt und das finde ich echt cool, weil nebenbei auch die wichtigsten Gegenstände aus dem Manga in den Klappen dargestellt sind.Der Inhalt an sich ist echt spannend, nur fand ich es anfangs ziemlich verwirrend. Ich musste einige Stellen mehrmals lesen, um sie überhaupt zu verstehen, aber ich glaube das lag daran, dass es eigentlich auf einer Serie basiert und es in dieser besser verständlich ist. Auf jeden Fall ging es nach einiger Zeit und ich konnte sozusagen "flüssig" weiter lesen. Weglegen des Mangas fiel mir echt schwer, weil es so spannend war und ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil, weil ich echt gespannt bin wie es weiter geht. Vor allem interessiert es mich wie sich die Freundschaft zwischen Sherlock und Watson weiter entwickelt.Fazit: eine klare Leseempfehlung für alle Sherlock Holmes Fans!Ich gebe "Sherlock 1: Ein Fall von Pink" insgesamt 4 von 5 Sternen, denn ich hätte mir gewünscht, dass es für diejenigen etwas besser zu verstehen ist, die die Serie nicht gesehen haben und den Manga dennoch lesen.

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  • Witzig und spannend

    Sherlock 1
    Lovinbooks4ever

    Lovinbooks4ever

    01. September 2017 um 07:37

    Mein erster Manga. Bisher habe ich es nie gewagt mir mal einen Manga zu Gemüte zu führen, doch Sherlock hat tatsächlich mein Interesse geweckt. Die Zeichungen finde ich persönlich grandios. Ich finde es total gelungen, dass dieser Sherlock hier seinem Serien-Sherlock so verblüffend ähnlich sieht. Die Zeichnungen sind Benedict Cumberbatch sowas von ähnlich! Einfach mega genial.Ich habe die Serie zwar noch nie gesehen, aber ich muss sagen, dass mir der Manga Lust auf die Serie gemacht hat und ich sie nun bald anschauen möchte. Die Dialoge sind so witzig. Ich habe ehrlich oft herzhaft lachen müssen, weil ich Sherlock so trocken witzig fand. Ich liebe diese Art von Humor und ich finde, dass das hier super umgesetzt wurde. Die Eigenartigkeit von Sherlock kommt perfekt rüber. Ich musste mich allerdings erstmal an die Art einen Manga zu lesen gewöhnen. Von hinten und von rechts nach links. Hmmm, dass muss man auch erstmal wissen. Ich Depp habe zuerst von links nach rechts gelesen und fand es sehr komisch. Zum Glück habe ich dann recht schnell gemerkt, dass ich wohl was falsch mache. Ein absolut grandioser Manga, auch für Nicht-Manga-Fans. Die Dialoge überzeugen mit viel Humor und die Zeichnungen sind fantastisch! Band 2 habe ich mir direkt gekauft und wird nun als nächstes gelesen. 5 von 5 Punkten

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  • Sherlock - mal anders

    Sherlock 1
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    20. August 2017 um 17:59

    Dr. John Watson befindet sich in therapeutischer Behandlung. Nach seiner Arbeit als Militärarzt im Afghanistankrieg ist er nun nach einer Verletzung nach London zurückgekehrt. Er humpelt und auch seine Hände zittern unentwegt. Ihm wird nahegelegt, seine Erfahrungen in einem Blog zu verarbeiten und sich auch neue Freunde zu suchen.Durch Zufall stößt er auf Sherlock Holmes, einen brillanten und gleichermaßen verrückten Detektiv, der mit sehr außer- und ungewöhnlichen Methoden an die Lösung der Fälle herangeht. Eine Reihe von Selbstmorden gibt der Polizei Rätsel auf und so machen sich Holmes und Watson an die Aufklärung. Mein erstes Manga und es hat mich einige Nerven gekostet. Die ungewöhnliche Leseweise hat mich manchmal verzweifeln lassen. Man liest von hinten nach vorne und als ob dies nicht schon genug wäre auch noch von rechts nach links. Für uns Europäer, die die links nach rechts-Weise und von vorne nach hinten gewohnt sind, schon eine arge Umstellung.Aber nach ca. 1/3 des Buches hatte ich es dann drauf, mich von hinten nach vorne zu bewegen. Nur da Lesen von rechts nach links hat mich manchmal etwas verzweifeln lassen. So musste ich mehrere Seiten nochmals lesen, bis ich die richtige Reihenfolge der Bilder endlich erfasst hatte.Und doch war ich dann auch wieder fasziniert von dem Aufbau des Mangas. Es war für mich eben eine neue Art des Lesens.Sherlock Holmes ist jedem bekannt. Die Serie "Sherlock" besticht durch die genialen Schauspieler Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes und Martin Freeman als Dr. John Watson. Der uns bekannte Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle wird in das moderne London versetzt und kann nun mit den neuesten technischen Errungenschaften arbeiten. Durch seine Genialität kann er jeden Fall lösen und bekommt Unterstützung durch Dr. John Watson.Im Comicstil wird nun der erste Fall sprich die erste Folge der Serie nacherzählt. Sherlock und Watson versuchen eine Reihe von Selbstmorden aufzulösen. Dabei ist es Sherlock, der durch seine für uns wirren Gedankengänge auf eine Spur stößt und diese stur weiterverfolgt. Watson, der Sherlock gerade erst kennengelernt hat, verfolgt mit Interesse die Herangehensweise und vergisst darüber auch schon mal seine traumatische Erfahrung, die bedingt durch den Afghanistankrieg in seinem Inneren wütet.Die Zeichnungen des Mangas sind sehr gelungen. Sind die Anfänge der Kapitel noch in Farbe gehalten, wird die eigentliche Geschichte in Grautönen erzählt. Dies finde ich aber sehr passend und erhöht auch die Spannung und die Stimmung, die die eigentliche Geschichte mit sich bringt.Gerade die Gedankengänge von Sherlock sind spannend und interessant. Seine logischen Schlussfolgerungen führen dazu, dass sich neue Spuren ergeben und so der Fall immer ein Stück weitergetrieben werden kann.Ganz nebenbei entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen Sherlock und Watson und man wird Zeuge einer ungewöhnlichen Entwicklungen, die sich gerade auf Watson positiv auswirkt.Beide Figuren, so schrullig sie auch rüberkommen, haben eine sehr sympathische Art und man muss sie einfach gern haben. Da die Zeichnungen den Schauspielern sehr ähneln, kann man sich auch lebhaft vorstellen, wie sich beide bewegen, sie agieren und vor allem in welcher Lautstärke und Stimmart sie miteinander reden.Der Fall ist verzwickt und für "Normal"Sterbliche gar nicht zu lösen. Mit Sherlocks Logik und Watsons Einfallsreichtum allerdings "leicht" zu lösen.Fazit:Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Arthur Conan Doyle für diesen enormen Einfallsreichtum und vor den Autoren für die geniale Umsetzung in die heutige Zeit. Nebst den tollen Zeichnungen ergibt sich hier eine tolle Ergänzung, die in keiner Sherlock Holmes-Sammlung fehlen darf.

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  • Sarkasmus, Humor und faszinierende Charaktere in einem modernen London.

    Sherlock 1
    Niccitrallafitti

    Niccitrallafitti

    13. August 2017 um 10:31

    Die ersten Seiten waren in einem glänzenden Papier gehalten und besaßen bunte Abbildungen, die neugierig auf die Geschichte machten. Die folgenden Seiten bestanden aus einem rauen Papier mit schwarz/weiß/grauen Abbildungen, was mir gut gefallen hat. Mein Vorhaben war in den Manga reinzulesen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Nach 1-2 Stunden merkte ich, dass ich nur so durch die Seiten flog und die Geschichte komplett verschlungen hatte.Thematisch drehte sich die Ausgabe um das Kennenlernen von Sherlock Holmes und Watson, einem Militärarzt der gerade aus dem Krieg zurückgekehrt ist und körperliche aber insbesondere seelische Wunden erlitten hat. Gemeinsam gehen sie auf Verbrecherjagd im modernen London. Gekonnt wurden einzelne Aspekte des Falls beleuchtet und nach und nach aufgedeckt, ich wurde von Sherlocks Begeisterung gänzlich mitgerissen.Den realistischen, klaren und detaillierten Zeichenstil fand ich persönlich sehr angenehm, da ich grundsätzlich kein Fan von Mangas und den sonst dafür typischen Zeichnungen bin. Durch die Trennlinien zwischen den Abbildungen war der Manga klar strukturiert und übersichtlich. Auch ich als Neuling hatte den Dreh des besonderen Lesens recht flott raus.Die mimischen Darstellungen empfand ich als gelungen, ebenso den literarischen Stil der Gespräche und Co. Ich musste oft lachen, insbesondere über Sherlocks arrogante und sarkastische Art. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher nichts sherlockmäßiges gelesen oder gesehen hatte und dementsprechend total unvoreingenommen an die Sache herangegangen bin und somit auch keinerlei Vergleiche zu Serien oder Filmen ziehen kann. Die Persönlichkeit des Protagonisten war für mich ein Highlight, aber auch Watson konnte mich für sich gewinnen, er durchlebte eine tolle Entwicklung. Die Interaktion der beiden war wahrlich großartig. Eindrucksvoll fand ich die minimalistischen Zeichnungen (schwarze Linien auf weißem Hintergrund) der Hauptcharaktere in den letzten Buchseiten als Abschluss.Sherlock 1: Ein Fall von Pink konnte mich als Manganeuling bzw. Nichtleserin dieser Lektürenart durch den angenehmen, realistischen Zeichenstil, den Humor und die faszinierenden Charaktere langfristig beeindrucken. Ich kann das Buch allen Fans von Sherlock empfehlen – oder denen, die es noch werden wollen – ebenso denjenigen, die sich an Mangas probieren möchten.Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Auch in der Mangaadaption ein Hit

    Sherlock 1
    ChrischiD

    ChrischiD

    06. August 2017 um 23:32

    Ein gerade aus Afghanistan zurückgekehrter Militärarzt, ein Genie nahe dem Wahnsinn, eine gemeinsame Wohnung und mysteriöse Selbstmorde. Mehr braucht es nicht, die Geschichte rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson ins Rollen zu bringen. Ob „Die Studie in...“ oder „Ein Fall von...“ ist egal: Hauptsache „Pink“. Obwohl Watson der neuen Bekanntschaft misstrauisch gegenübersteht, so geht von dieser gleichzeitig eine gewisse Faszination aus, der er sich nicht zu entziehen vermag. Holmes' Gedankengänge, mitunter nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar, reizen sehr, ein zweites Mal, vielleicht genauer, hinzuschauen. Auch der Leser ist somit schnell in dem Sog gefangen, obwohl die Geschichte inhaltlich vermutlich bereits bekannt ist. Nun aber ist das Duo auch zeichnerisch adaptiert worden, und zwar, wie sofort sichtbar wird, angelehnt an die TV-Serie. Die markanten Gesichtszüge sämtlicher Charaktere weisen nicht nur eine Ähnlichkeit auf, vielmehr ist es als wären die schwarz-weiß Bilder lebendig. Der geneigte Manga-Leser wird sicherlich keinerlei Probleme haben, wenn es um die korrekte Leserichtung geht, Neulinge müssen sich erst einmal ein wenig mit diesem Gebiet beschäftigen. Glücklicherweise gibt es im Buch eine exemplarische Anleitung nach welcher Reihenfolge die Darstellungen betrachtet werden sollen beziehungsweise müssen. Anfangs mag sich noch ein komisches Gefühl einschleichen, vor allem beim Blättern von „hinten nach vorne“, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch an diesen Stil, so dass man sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen kann. Wie nicht anders zu erwarten lässt diese schlussendlich auch keinerlei Wünsche offen. Holmes' ganz besondere Eigenheiten sowie Watsons Loyalität oder Mycrofts auftauchen werden sowohl sprachlich wie auch visuell zum Ausdruck gebracht. Manchmal sagt ein Gesichtsausdruck tatsächlich mehr als jedes Wort, so auch hier. Es lohnt sich daher auch mal einen genaueren Blick zu riskieren, wenn gerade keine Sprechblase vorzufinden ist. Spannung wird ebenso gekonnt aufgebaut und man ist teilweise noch immer überrascht ob der Fähigkeit der Deduktion und was diese hervorzubringen vermag. Ein mehr als gelungener Auftakt, um Sherlock und Watson auf einem weiteren Markt zu etablieren. Selbst solche Leser, die bisher im Manga-Genre nicht fündig wurden, könnten sich durchaus dazu hinreißen lassen, diese Meinung noch einmal zu überdenken. Entsprechend gespannt darf man auf die Folgebände sein, die bereits erschienen beziehungsweise in Vorbereitung sind.

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  • Ein Muss für alle Manga- und Sherlock-Fans! Und für alle anderen auch!

    Sherlock 1
    pantaubooks

    pantaubooks

    18. July 2017 um 22:29

    Als großer Sherlock-Fan, habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut, dass Carlsen Manga! den wohl berühmtesten Detektiv der Welt auch als gezeichnete Mangafigur ermitteln lässt. Vorab muss ich sagen, dass ich kein großer Fan der großäugigen und scharfkantigen japanischen Figuren bin. Die Zeichnungen in Sherlock weichen von dieser Tradition allerdings sehr ab und gleichen eher normalen Comicfiguren. Der Manga ist deswegen für mich eine grandiose Adaption der Serie und ich freue mich schon sehr auf die im August erscheinene Fortsetzung (Sherlock 2: Der blinde Banker)! "Watson: „Wäre ich nicht drauf gekommen.“ Sherlock: „Weil sie ein Idiot sind! Nehmen Sie’s nicht persönlich, die meisten Leute sind Idioten.“ "(S. 100) Über die Figur Sherlock Holmes könnte ich hier als großer Fan von Arthur Conan Doyles Geschichten Seiten füllen. Stattdessen möchte ich viel lieber sofort zur einmaligen zeichnerischen und sprachlichen Umsetzungen der Figuren kommen. Sherlock Holmes wird in der BBC-Serie von dem britischen Schauspieler Benedict Cumberbatch ein Gesicht verliehen. Benedict Cumberbatch bleibt nicht nur wegen seines markanten Aussehens im Gedächtnis, sondern auch durch seine ganz eigenwillige und komische Art Sherlocks skurillen Charakter darzustellen. Neben diesem Temperament, übernimmt Martin Freeman als der Kriegsveteran Dr. Watson die zweite besonnenere Hauptrolle. Der große Erfolg der Serie ist also neben den weltbekannten Geschichten, auch dem überragenden Talent und dem Wiedererkennungswert der beiden Schauspieler geschuldet. Aus dem Grund fand ich es besonders schön, dass sich die Zeichner des Mangas sehr nah an dem Äußeren der beiden Schauspieler orientiert haben. Beide sind so großartig getroffen, dass sie sehr realistisch wirken, fast wie aus der Serie entsprungen. "Sherlock: „Es ist ein Serienmörder! Wie ich die liebe!! Da kann man sich immer auf etwas freuen!“" (S. 68) Ich liebe Sherlock in der Serie für seinen wunderbar eigensinnigen und seltsamen Galgenhumor! Und auch im Manga ist dieser Wiz nicht weniger gut getroffen. Die Sprechblasen wimmeln nur so von bösartigen, gleichzeitig aber herrlich lustigen Spitzen Sherlocks gegen seinen Assistenten Watson oder die gesamte dumme Menschheit im Allgemeinen (ihn natürlich ausgenommen). Als hochintelligentes Genie sind Sherlocks Erkenntnisse zum Fall der Londoner Selbstmorde für das normal denkende Gehirn nicht nachvollziehbar. Dadurch, dass Sherlock allen anderen immer einen Schritt voraus ist, liefert er sich selbst stets die Bestätigung seine Genies. Das fand ich im Manga, wie schon in der Serie, wirklich komisch und gerade das macht auch den herrlichen Humor der Figuren Sherlocks aus. "Sherlock: „Mrs Hudson hat meinen Schädel weggeräumt!“ Watson: „Dann bin ich der Ersatz für ihren Schädel?“ Sherlock: Sie machen sich sehr gut!“" (S.105) Zur allgemeinen Umsetzung des Mangas kann ich sagen, dass die Panels durch breite Stege klar voneinander abgegrenzt werden, was den Manga sehr übersichtlich macht. Meine anfängliche Befürchtung, bei meinem ersten Manga, den ich von hinten nach vorne und von rechts oben nach links unten lese, heillos den Überblick zu verlieren, hat sich deswegen nicht bewahrheitet. Ich kann Sherlock 1: Ein Fall von Pink daher allen Manga-Neulingen und €€€Einsteigern empfehlen, denn ich habe mich sehr schnell an die ‚verkehrte‘ Leserichtung gewöhnt, sodass mir Lesen wahnsinnig viel Spaß bereitet hat! Fazit & Bewertung Sherlock 1: Ein Fall von Pink hat mich als Nicht-Mangaleserin positiv überrascht! Die zeichnerische und sprachliche Umsetzung ist sehr nah an der gleichnamigen BBC-Serie angelegt, sodass der Witz der Figuren und die Spannung der Geschichte sehr gut transportiert werden und die gleiche wunderbare Atmosphäre wie in der Serie entsteht. Für Manga- und Sherlock- Liebhaber ein Muss! Und für alle anderen auch!

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  • Sherlock Holmes als Manga hat mich gut unterhalten und ist eine Empfehlung für alle Fans ...

    Sherlock 1
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    16. June 2017 um 11:08

    INHALT:Im ersten Fall hat es Sherlock Holmes mit einem vermeintlichen Selbstmord zu tun. Doch bei genauerer Betrachtung trügt dieser Anschein und es scheint eine Verbindung zu anderen Selbstmorden zu geben. Als die örtliche Polizei nicht mehr weiterkommt, wird Sherlock Holmes zu den Ermittlungen hinzugezogen.Derweil versucht Dr. Watson seine Erlebnisse als Militärarzt zu verarbeiten und wieder den Anschluss an das alltägliche Leben zu finden. Dabei kreuzen sich die Wege der beiden, als diese auf der Suche nach einer Wohnung in London sind. Ohne großen Umschweif sind die beiden WG-Bewohner und es dauerte nicht mal einen Tag und schon wurde Watson vom Holmes für seine Ermittlungen eingespannt.Gemeinsam gehen sie den Selbstmorden nach und machen eine erstaunliche Entdeckung.MEINUNG:Für mich war es der erste Manga von Sherlock Holmes, was am Anfang doch ein wenig surreal wirkte, da ich bei Mangas doch eher an „Detektiv Conan“, „Tokyo Ghoul“ oder „Black Butler“ denke, um einmal welche zu nennen, die ich gelesen habe.Auf dem Cover sehen wir Sherlock in einer Pose, die einen einschüchtert und ihn überlegen wirken lässt. Gerade die Eigenschaft anderen überlegen zu sein, kommt während der Geschichte mehr und mehr durch. Doch dazu später mehr.Zu Beginn wird man mit diversen Informationen überhäuft und enorme Zeitsprünge reihen sich aneinander, um dann endlich zum Start des ersten Fall des Sherlock Holmes führen. Doch zunächst machen wir die Bekanntschaft mit Watson, der im Nahen Osten für sein Land als Militärarzt tätig war und nun bedingt durch eine Verletzung wieder zu Hause ist. Mit Hilfe eines Therapeuten und durchs Bloggen soll er nun seine Erlebnisse verarbeiten. Ein Zufall führt Sherlock und Watson zusammen und ab da an gehen beide einen gemeinsamen Weg. Gegensätzlicher könnten die beiden nicht sein, Sherlock, der sehr von sich selbst überzeugt ist und die anderen immer wieder als Idioten darstellt und dagegen der introvertierte Watson. Für meinen Geschmack ist Holmes doch zu sehr von sich und seinen Fähigkeiten eingenommen.Die Zeichnungen sind gut und die Gefühlsregungen der Figuren passend getroffen. Jedoch handelt es sich hier nicht im den typischen Mangazeichenstil, wie ich finde.Die Dialoge sind teilweise doch etwas langatmig und auch recht gut ausgefüllt und wortreich. Dies ist mir besonders aufgefallen, weil ich vorher „Detektiv Conan“ gelesen habe und es dort doch kompakter war. Die Geschichte ist jedoch unterhaltsam und wird an keiner Stelle langweilig. Ein Muster ist zwar zu erkennen, aber das lässt sich in diesem Genre nicht vermeiden. Es gibt eine oder mehrere Sachen aufzuklären und da kommt unser Meisterdetektiv mit seiner Brillanz und als einzigartiges Genie klärt er das Ganze in der Regel auch auf.Ob das Ende diesmal auch eine Lösung bereithält lasse ich mal offen stehen. Aber eines ist klar und zwar das die gemeinsamen Fälle des Sherlock Holmes und Dr.Watson gerade erst angefangen haben. FAZIT:Sherlock Holmes als Manga hat mich gut unterhalten und ist eine Empfehlung für alle Fans, wobei aber auch Neulinge hier gut aufgehoben sind.Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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  • Genau wie die Serie

    Sherlock 1
    Carlosia

    Carlosia

    27. April 2017 um 11:28

    Klappentext: Der Militärarzt John Watson kehrt verwundet aus dem Afghanistankrieg nach London zurück. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung lernt er den schrägen Sherlock Holmes kennen. Kurzentschlossen zieht Watson zu Holmes in die 221B Baker Street. Kurz darauf ereignet sich eine merkwürdige Reihe von Todesfällen, zusammenhängende Selbstmorde, wie von Detective Inspector Lestrade vermutet wird. Sherlock wird als inoffizieller Berater der Polizei hinzugezogen und dieser zieht Watson hinzu, da er den Forensiker der Polizei hasst. Der Tatort ist ganz in Pink gehalten und bietet eindeutige Hinweise auf einen Serienmord… Gestaltung: Das Cover hier fällt mir wirklich sehr gut, weil es zu Sherlock passt! Zeichnungen: Die Zeichnungen finde ich auch sehr gut! Nur Watson finde ich nicht immer gut getroffen. Er hat mal ähnlichkeit mit dem Watson aus der Serie und dann mal wieder nicht, wohingegen Sherlock passend ist! Inhalt: Dieser Manga zeigt genau den Ablauf des ersten Falls wieder. Er zeigt sozusagen im Manga-Stil genau die Serie Sherlock. Ich liebe diese Serie und kann euch sagen das der Manga genauso gut ist. Meine Meinung: Ich finde das dieser Manga sehr gelungen ist. Er ist genau wie die Serie also auch nicht sehr überraschend was passieren wird. Jedoch finde ich es toll zu sehen welche Zeichnungen bzw. welche Szenen gewählt worden sind um die erste Folge so gut wie möglich wieder zu geben. Im ganzen bin ich überrascht wie gut der Manga ist und kann euch sagen das der Preis sich hier für Fans lohnt!

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