Sherlock 3

von Jay. und Mark Gatiss
4,3 Sterne bei18 Bewertungen
Sherlock 3
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

pantaubookss avatar

Ich liebe die von Sarkasmus und düsterem Humor triefenden Dialoge, Sherlocks verworrene Denkweise und seine Genialität.

_mrsjauk_s avatar

Wie immer toll!

Alle 18 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sherlock 3"

Was tun gegen Tiefenlangeweile in auftragsloser Zeit?
Sherlock weiß nichts Besseres als auf seine Wände zu ballern oder den Blog von Watson zu lesen, welcher die freie Zeit nutzt um seine Beziehung zu pflegen.
Bei seiner Freundin erfährt Watson von einer Explosion in der Baker Street und er macht sich besorgt auf den Heimweg. Zuhause angekommen findet er Sherlock unverletzt und in der Gesellschaft seines Bruders vor. Jener Mycroft bittet den Meisterdetektiv um Hilfe bei der Aufklärung eines Falls, den Holmes trotz immenser Langeweile ablehnt.
Doch wenig später kommt der erlösende Anruf von Scotland Yard…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551728869
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:244 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:28.11.2017
Teil 3 der Reihe "Sherlock"

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe die von Sarkasmus und düsterem Humor triefenden Dialoge, Sherlocks verworrene Denkweise und seine Genialität.
    Eine absolut grandiose Adaption, die bei jedem Fan das Herz höher schlagen lässt.

    Als großer Sherlock-Fan sind für mich die gleichnamigen Mangas zur Serie ein muss. Ich liebe die von Sarkasmus und düsterem Humor triefenden Dialoge, Sherlocks verworrene Denkweise und seine Genialität. Und genau das ist in diesem Comic von Jay. und Mark Gatiss zeichnerisch und sprachlich einfach wunderbar umgesetzt. Der dritte Band der Comic-Reihe legt an Humor noch einmal eine Schippe drauf, hat mich von der ersten Seite an toll unterhalten und mir das Gefühl gegeben, die Serie noch einmal Revue passieren zu lassen.

    Sherlock ist in dieser Fortsetzung ein genialer Kopf wie eh und je. Weil er vor Langeweile umkommt und sich nicht zu beschäftigen weiß, bekommen die Menschen in seiner Umgebung seine Launen gehörig zu spüren und selbst die Zimmerwand muss für Pistolenschüsse herhalten. Sherlocks Halt- und Rastlosigkeit machen selbst den Leser ganz nervös und lässt einen den nächsten Sherlock-würdigen Fall herbeisehnen. Ich habe es geliebt, erneut Zeuge von Sherlocks skurillen Eigenschaften und seiner trockenen, aber absolut witzigen Art und Weise zu sein.

    Watson: „Im Kühlschrank ist ein Kopf! […]“ Sherlock: „Und? Wo soll ich ihn sonst unterbringen? Stört er sie?“ (S.13 )

    Das Setting in diesem Comic ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Die Handlung spielt einen großen Teil wieder in Sherlocks und Watsons WG in der Bakerstreet, aber auch in Sherlocks Labor, an Bahnhöfen und verschiedenen anderen Tatorten, an die es die beiden Detektive diesmal verschlägt. Am genialsten finde ich wie immer die Darstellung von Sherlocks zu Hause, denn wie in der Serie kann man auch als Leser dieses Comics so viele ünerraschende Details in seiner Wohnung festgestellen, dass man einfach nur fasziniert sein kann. Ob menschliche Körperteile, Waffen oder sonstiger Kleinkram- Sherlocks Wohnung ist ein Sammelsurium von Merkwürdigkeiten und Sonderbarem, deren Faszination man sich auch als Leser nur schlecht entziehen kann.

    Watson: „Die Frau könnte dabei sterben.“ Sherlock: „Na und? Die Krankenhäuser sind voll von sterbenden Menschen. Warum heulen Sie denen nicht hinterher?“ (S. 47)

    Wer die Geschichten von Sherlock kennt, weiß, dass sie immer recht komplex und teilweise ein bisschen verworren sind. Auch in dieser Geschichte ist Sherlocks Fall eine harte Nuss, sodass ich jedem nur raten kann, die Geschichte ohne längere Pausen zu lesen, um selbst alles im Gedächtnis zusammenfügen zu können und das Ende zu verstehen. Natürlich ist wie so oft eher Watson derjenige, der auf einer falschen Fährte ist, aber auch Sherlock muss diesmal einige Rückschläge einstecken. Ich habe die Geschichte geliebt und finde, dass sie von ihrer Spannung und den überraschenden Wendungen her eine der besten der ganzen Serie ist.

    Sherlock: „Ich habe die Fälschung bemerkt, das muss reichen! Ich habe den Fall gelöst. Der Beweis ist doch nebensächlich.“ (S. 179)

    Sprachlich trifft Mark Gatiss wie schon in den letzten beiden Bänden genau den Ton, den Sherlocks Charakter und Benedict Cumberbatch als Schaukapelle so sehr ausmacht. Ich hatte oft die Filmbilder der Serienepisode im Kopf und habe mich völlig in die Geschichte hineinversetzt gefühlt. Auch dem Zeichner Jay. kann man wieder nur ein großes Lob aussprechen. Eine wirklich tolle Umsetzung mit genau der richtigen Mischung an wilder Verspieltheit und klaren Linien.

    Fazit & Bewertung

    Sherlock: Das große Spiel von Jay. und Mark Gatiss kann ich allen empfehlen, die die Serie Sherlock wie ich geliebt haben. Vorkenntnisse der Serie sind hier von Vorteil, da man den Witz und den Humor, der in den Panels und den Dialogen steckt, meiner Meinung nach nur eindeutig versteht, wenn man Benedict Cumberbatchs Umsetzung der Figur in der Serie kennt. Wie immer eine absolut grandiose Adaption, die bei jedem Fan das Herz höher schlagen lässt.

    https://pantaubooks.wordpress.com/

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Carlosias avatar
    Carlosiavor 4 Monaten
    gute wiedergabe des Falles

     Cover
    Ein Cover das den gleichen Style hat wie die beiden Vorgänger, aber nicht sehr aussagekräftig ist.

     Thematik
    In diesem Band geht es um den dritten Fall und Sherlock muss verschieden Rätsel lösen um Menschen zu retten. Doch für ihn sind die Rätsel viel interessanter.

     Charaktere
    Sherlock geht hier in den Rätseln wieder voll auf und vergisst sehr viel um sich herum.
    Watson versuch Sherlock dazu zu bringen die Rätsel zu lösen und vor allem das er sein Wissen teilt. Daran verzweifelt er ein wenig.

     Handlungsort
    Alles was passiert spielt in London. Die Stadt ist sehr gut wiedergeben.

     Zeichnung
    Der Manga hat sehr schöne Zeichnungen, jedoch gefallen mir hier wieder weniger die Charaktere und das ist leider etwas schade da diese am wichtigsten sind.

     Umsetzung
    Dieser Teil ist wieder sehr gut wiedergegeben. Alles ist sehr logisch und wirklich sehr nahe an der Serie.

     Fazit
    Insgesammt ein schöner Manga der vielleicht noch besser hätte sein können.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 9 Monaten
    Staffelfinale

    Sherlock Holmes kommt fast um vor Langeweile, und doch lehnt er einen Auftrag seines Bruders Mycroft ab. Erst ein Anruf von Scotland Yard kann ihn aus der Lethargie befreien. Ein unsichtbarer Gegner fordert den Consulting Detective heraus, mithilfe eines perfiden Spiels versucht er ihn an seine Grenzen zu bringen, doch Holmes schafft es immer wieder in letzter Sekunde abzuliefern. Es scheint als stünden sich zwei Personen gegenüber, die sich gleichzeitig absolut ähnlich als auch komplett unterschiedlich sind: Ein Duell zweier Genies.

    Mit dem dritten Teil „Das große Spiel“, der nun auch als Manga-Adaption vorliegt, ist die erste Staffel komplett. Zeit, dass Sherlock auf seinen Erzfeind trifft, den man insgeheim die ganze Zeit erwartet hat. Doch zunächst muss Holmes fünf kleine Rätsel lösen, die zum Teil mit älteren Fällen in Verbindung stehen. Zudem hängen Menschenleben an seinem Erfolg. Jeder „normale“ Mensch würde ob des Wissens in Panik ausbrechen, nicht so Sherlock Holmes, der sich mehr oder minder unbeeindruckt zeigt. Sicherlich weiß man ob seiner empathischen Unzulänglichkeit, so ausgeprägt wie in diesem Fall hat man es jedoch selten zu Gesicht bekommen. Watson dagegen ist das komplette Gegenteil und wird schier verrückt als er merkt, dass er seinem Freund kaum eine Hilfe sein kann.

    Im Vergleich zu den vorangegangenen Bänden erscheint die Hauptfigur zunehmend härter und rigoroser. Auch seine deduktiven Fähigkeiten bringen den Leser an die Grenzen, noch verworrener erscheinen die Gedankengänge des Detektivs. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass dies hauptsächlich daran liegt, dass man die Fälle, auf die verwiesen wird, nicht kennt. Bei den Figuren kommt es mitunter zu Verwechslungen, ähneln sich manche doch sehr, zumindest für jemanden, der im Mangabereich nicht allzu versiert ist. Dadurch gerät die Handlung hin und wieder ins Stocken, da man kurzzeitig zurückblättern und eruieren muss wo und bei wem man sich gerade befindet. Einzig die japanische Art des Lesens, also von hinten nach vorne und von rechts nach links, geht einem inzwischen viel leichter von der Hand.

    Natürlich handelt es sich um ein fulminantes und würdiges Staffelfinale, welches nur durch kleinere Kritikpunkte in seiner Großartigkeit gemindert wird. Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass auch die weiteren Staffeln der BBC-Serie zeichnerisch umgesetzt werden.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Lovinbooks4evers avatar
    Lovinbooks4evervor 9 Monaten
    Fantastisch

    Band 1 und 2 konnte mich schon wahnsinnig gut unterhalten und ich war und bin überrascht, wie ähnlich der Manga Sherlock dem Schauspieler Benedict Cumberbatch ist. Es sind unglaublich gute Zeichnungen und auch die Mimiken und Gestiken sind zeichnerisch fantastisch dargestellt.

    Ich persönlich habe die Serie noch nicht angeschaut und vielleicht ist das auch ein Vorteil für den Manga. Denn ich habe schon öfter gehört, dass die Mangaausgabe fast eins zu eins die Serie darstellt. Ich finde die Story auch diesmal wieder spannend und witzig zugleich. Sherlock ist ziemlich gelangweilt und da kommt ihm der neue Fall gerade recht. Es soll Explosionen geben und der Täter gibt Sherlock immer nur eine bestimmte Zeit, um einen Fall zu lösen. Löst er diesen, ist die Person, die mit dem Sprengstoff ausgestattet ist frei. Dabei beweist Sherlock mal wieder seine absolute Genialität und zeigt wie nah Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen.

    Das Ende ist echt fies. Und ich bin unglaublich froh, dass es einen 4. Band geben wird. Ich bin mittlerweile absoluter Sherlock Fan und ich liebe diesen Manga. Ich finde gerade für Neulinge, wie mich, ist diese Manga Reihe bestens geeignet.


    Auch der 3. Band der Sherlock Reihe konnte mich wieder absolut begeistern. Ich bewundere jedes Mal wieder die Ähnlichkeit des Manga Sherlock mit dem Schauspieler Benedict Cumberbatch. Unglaublich künstlerische Leistungen!

    5 von 5 Punkten

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: im Gegensatz zu den ersten beiden Fällen nur schwach ausgeprägt
    ein schwacher dritter Teil


    Sherlock Holmes ist zu Tode gelangweilt. Kein Fall kann ihn herausfordern oder gar reizen. So stößt er sogar seinen Bruder Mycroft vor den Kopf und lässt diesen mit einem Auftrag hängen. Dr. John Watson dagegen versucht zu vermitteln und prompt ist er plötzlich in zwei Dinge involviert. Mycroft nicht zu enttäuschen und Sherlock bei einem Fall zu helfen, der ihn endlich vor die Herausforderung stellt, die er sich wünscht. Denn es geht persönlich um ihm. Sherlock muss fünf Fälle lösen mit nur einem kleinen Hinweis. Die Leben, die er dadurch retten kann, würden ihm selbst zu einem guten Gefühl verhelfen. Doch Sherlock wäre nicht Sherlock, wenn er mit Gefühlen etwas anfangen könnte. Und so stößt er diesmal jede Menge Leute vor den Kopf. Die Genialität, die er dabei aber an den Tag legt, verschafft ihm wieder einen Höllenrespekt.


    Der dritte Teil der Fernsehserie liegt nun auch in Manga-Format vor und wieder konnte ich mich einer ungewöhnlichen Lektüre widmen. Von hinten nach vorne gelesen und dann auch noch von rechts nach links. Sehr gewöhnungsbedürftig und diesmal für mich bis Ende des Buches auch wirklich schwer umzusetzen.


    Trotzdem hat es mir wieder Spaß gemacht, zusammen mit Sherlock Holmes und Dr. John Watson einen neuen Fall zu lösen. Diesmal sogar fünf Stück hintereinander, denn Sherlock wird zu einer Art Spiel herausgefordert. Er bekommt einen gewissen Zeitkorridor, in dem er den Fall lösen muss, ansonsten stirbt eine Person. Kleine Hinweise sind für Sherlock ja kein Problem. Aus einem Staubkorn kann er ja die Zukunft lesen. Doch diesmal ist es wirklich ganz verzwickt. 


    Die Logik, mit der Sherlock an den Fall geht, ist mir diesmal nicht so sehr nachvollziehbar, was aber auch daran liegt, dass Sherlock auf ältere Fälle zurückgreifen muss, so dass es für den Leser gar nicht ersichtlich ist, wieso eigentlich alles so passiert, wie es gerade passiert. Watson ist ebenfalls ratlos, kann wie immer nur in medizinischen Fragen als Ratgeber fungieren.


    Sehr gut gefallen hat mir Watson diesmal. Er ist schier vorm Ausrasten, kann sich aber dann doch immer noch so weit beherrschen, dass er Sherlock nicht einfach am Kragen packt und schüttelt. Erst gegen Ende des Bandes merkt man ihm deutlich an, dass er anfängt zu resignieren und Sherlock einfach so nimmt, wie er ist.


    Sherlocks Empathie ist grandios. Er sagt, was er denkt, er denkt, was er sagt und stößt dabei sämtliche Charaktere vor den Kopf. Doch am Ende des Buches kommt ein neuer Sherlock zu Tage, ein Sherlock, der auch weiß, was es heißt, Freundschaften zu pflegen und mal Neue gerade sein zu lassen. 


    Denn es tritt ein Gegner auf den Plan, ein Erzfeind, den viele aus den Büchern von Arthur Conan Doyle zur Genüge kennen. Endlich weiß Sherlock, wer hinter allem steckt und kann sich nun dem widmen, was er die ganze Zeit schon will.


    Die Zeichnungen sind diesmal in meinen Augen nicht so wie in den ersten beiden Bänden. Gerade Sherlock wirkt auf mich abgemagert und kantig. Sein Äußeres ist manchmal nicht mehr mit dem Schauspieler Benedict Cumberbatch zu vergleichen. Bei Watson und einem Polizisten hatte ich sehr Mühe, die beiden auseinanderzuhalten, da sie doch sehr ähnlich gezeichnet waren. Auch andere Protagonisten hatten Ähnlichkeit mit Watson. Manchmal musste ich Seiten mehrmals lesen, um den Sinn zu verstehen. 


    Leider hat dies dann auch nochmals den Lesefluss gestört und ich habe einige Zeit mehr gebraucht, als für die ersten beiden Manga.


    Die Story an sich war zwar packend, konnte mich aber nicht so arg mitreißen. Dies war aber in der Fernsehserie schon so. Erst der Schluss war spannend und hat so einigen Aufschluss gebracht und auch ein Versprechen abgeliefert, dass es ab jetzt so richtig abgeht. Denn nun hat Sherlock eine Lebensaufgabe: seinen Erzfeind besiegen.


    Fazit:
    Nicht so gut wie die ersten beiden Teile. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Niccitrallafittis avatar
    Niccitrallafittivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannungsgeladene Situationen und interessante Charaktere
    Spannungsgeladene Situationen und interessante Charaktere

    Schon Band 1 und Band 2 konnten mich als absoluter Manga- und Sherlock-Neuling überzeugen. Nachdem ich nun den dritten Manga beendet habe kann ich sagen, dass ich schnellstmöglich die Serie anschauen muss, ich bin richtig neugierig, wie die Charaktere dort wirken. In dem dritten Band ging es um eine Serie von Explosionen, dessen Herkunft Sherlock und Watson gemeinsam lösen wollten. Dabei stellte sich heraus, dass sie für die Ermittlung jeweils nur wenige Stunden hatten, was ihnen vom Täter telefonisch mitgeteilt wurde.
    Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, denn diese Geschichte empfand ich wieder als wahnsinnig spannend. Sherlock wirkte arrogant und soziopathisch wie eh und je und konnte mich mit seinen Kommentaren zum Lachen bringen. Übrigens wurde in diesem Band deutlich, dass er keinesfalls perfekt ist und einen empathischen Anteil besitzt. Watson ließ wieder einiges über sich ergehen, sodass er mir manches Mal sogar leid tat. Zwischendurch hätte ich ihn gerne geschüttelt, damit er mal den Mund auf macht und Sherlock seine Meinung geigt. Dabei könnte man natürlich positiv erwähnen, dass sich somit beide in ihren Eigenarten größtenteils treu geblieben sind.
    Auch die anderen Charaktere, die diesmal ihren Auftritt genossen, empfand ich als sehr interessant, allen voran Jim Moriarty. Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant und auch hier kann ich ähnlich wie schon bei den Vorgängern sagen, dass ich das Buch sicherlich noch das eine oder andere Mal in die Hand nehmen werde. Und sicherlich fallen mir dann trotzdem noch Details auf, die ich vorher vielleicht übersehen habe.
    „Also wäscht eine Hand die andere.“„Ja, und dann desinfiziere ich meine.“
    Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht Sherlock und Watson bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Die Interaktionen der beiden wirkten skurril und erheiternd zugleich. Der Zeichenstil gefiel mir wieder richtig gut, besonders die mimischen Details wurden beeindruckend umgesetzt, sodass manches Mal weder Textfelder noch Sprechblasen nötig waren, um die Situationen und Gedanken erfassen zu können.
    Mit seinen 244 Seiten war dieser Band der längste der Serie, es kam mir aber aufgrund der Spannung und den rasanten Wendungen keinesfalls so vor. Außerdem endete das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, der wirklich alles nach sich ziehen könnte. Da die Mangas an die BBC Fernsehserie angelehnt sind, ist diese Reihe staffeltechnisch abgeschlossen, ich kann mir aber gut vorstellen, dass eine weitere Trilogie anschließen wird, angelehnt an die zweite Staffel. Informationen zur Fernsehserie findet ihr HIER.
    Zwar handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, jedoch kann man sie auch unabhängig voneinander lesen, da es sich um verschiedene Fälle handelt. Dennoch würde ich empfehlen, erst die ersten beiden Bände zu lesen, da man so die Hintergründe des Kennenlernens von Sherlock und Watson – die wirklich interessant sind – und etwas über ihre ersten Fälle erfährt.
    Sherlock 3 ist ein gelungener Abschluss der ersten Staffel in Form des Mangas und macht neugierig auf den weiteren Verlauf, der hoffentlich ebenfalls durch Jay. umgesetzt wird. Das große Spiel punktet durch spannungsgeladene Situationen und interessante Charaktere, allen voran Sherlock und seine arrogante, skurrile Art.
    Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    KiraNears avatar
    KiraNearvor 10 Monaten
    [Manga-Rezension #16] Sherlock 03: Das grosse Spiel

    Name: Sherlock 03: Das grosse Spiel
    Autor: Jay.
    Genre: Krimi, Action, Drama
    Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]
    Seiten: 244 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2017
    ISBN: 978-3-551-72886-9
    Verlag: Carlsen Manga


    Beschreibung:
    Zu Beginn seines dritten Falls: "Das große Spiel" befindet sich Sherlock in einem Stadium von Tiefenlangeweile. Er weiß nichts Besseres zu tun als auf Wände zu ballern oder den Blog von Watson zu lesen, welche die freie Zeit nutzt um seine Beziehung zu pflegen. Trotz der Umstände lehnt Sherlock ein Jobangebot seines Bruders Mycroft ab. Erst eine gewaltige Explosion im Nachbarhaus und darauffolgender Anruf von Scotland Yard können ihn aus seiner Lethargie befreien ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ich habe die Serie zwar schon mehrere Male durchgeguckt (abgesehen von Staffel 4, da hab ich nur einmal eine Episode geguckt) und das hier ist einer der Fälle, die mir absolut nicht im Gedächtnis bleiben wollen. Er ist viel zu verwirrend und er ist auch nicht unbedingt interessant. Sherlock muss irgendwelche Kleinfälle lösen, sonst wird ein Mensch, der mit Sherlock gewungenermaßen in Kontakt kommt, in die Luft gejagt. Irgendwie waren das zu viele Handlungsstränge auf einmal, besonders, als dann auch noch der Fall von Mycroft mit reingebracht wird. Gut, für die Vorlage kann der Manga nichts, daher werde ich das auch nicht in die Bewertung einfließen lassen. Ich kann deswegen auch nicht sagen, ob der Manga nun eine 1:1 Umsetzung der Episode ist, dazu müsste ich mir die Folge nochmal ansehen. Jedenfalls fand ich die Geschichte im Buch etwas interessanter als in der Folge selbst, jedoch immer noch nicht besser als Band 1 und 2. Die Zeichnungen dagegen sind wieder super und sehr passend, so manche Szene oder manchen Gesichtsausdruck habe ich dagegen wiedererkannt. Die Charaktere wurden wieder sehr gut getroffen.


    Fazit:
    Auch wenn ich den Fall jetzt nicht so interessant finde wie andere aus der Serie, hat mir der Manga trotzdem Spaß beim Lesen gemacht. Moriarty hat mich überrascht, eher positiv und in mancher seiner Szenen hatte ich dazu die passende Stimme im Kopf, was ich ziemlich passend und auch unterhaltsam fand. Wie auch die beiden ersten Bände kann ich diesem hier jeden empfehlen, der Mangas und/oder Sherlock mag - er/sie wird auch hier voll auf seine/ihre Kosten kommen. Insgesamt gebe ich dem Band 4 Rubine.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    _mrsjauk_s avatar
    _mrsjauk_vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer toll!
    Kommentieren0
    LadyOfTheBookss avatar
    LadyOfTheBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe Sherlock + bin auch ein großer Fan der Mangas!Grafisch wieder richtig toll,die beiden anderen Bände hatten mich etwas mehr gepackt
    Kommentieren0
    L
    lillxholvor 7 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Sherlock

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks